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DE1168142B - Schraubenfederreissverschluss, dessen Schraubenfedern mit einer Fuellseele versehen sind - Google Patents

Schraubenfederreissverschluss, dessen Schraubenfedern mit einer Fuellseele versehen sind

Info

Publication number
DE1168142B
DE1168142B DEW30082A DEW0030082A DE1168142B DE 1168142 B DE1168142 B DE 1168142B DE W30082 A DEW30082 A DE W30082A DE W0030082 A DEW0030082 A DE W0030082A DE 1168142 B DE1168142 B DE 1168142B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
links
rows
winding
helical spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW30082A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hugo Wilcken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW30082A priority Critical patent/DE1168142B/de
Priority claimed from FR899046A external-priority patent/FR81693E/fr
Publication of DE1168142B publication Critical patent/DE1168142B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/24Details
    • A44B19/40Connection of separate, or one-piece, interlocking members to stringer tapes; Reinforcing such connections, e.g. by stitching
    • A44B19/406Connection of one-piece interlocking members

Landscapes

  • Slide Fasteners (AREA)

Description

  • Schraubenfederreißverschluß, dessen Schraubenfedern mit einer Füllseele versehen sind Die Erfindung bezieht sich auf einen Schraubenfederreißverschluß, in dessen Gliederreihen ein Längsstrang bzw. eine Füllseele geführt ist.
  • Es ist bekannt, die einzelnen Windungen von mit einer Füllseele versehenen Schraubenfedern aus einem Kunststoffaden zur Verwendung als Verschlußgliederreihe mit Kuppelflächen zu versehen, die durch Ouerschnittsverformungen den Faden im zugekehrten Windungsscheitel beidseitig in Längsrichtung des Verschlusses verbreitern, so daß die Kuppelflächen der einen Verschlußhälfte durch entsprechende Quernachgiebigkeit der Füllseele durch die Schieberbewegung kuppelnd hinter die Kuppelflächen der anderen Verschlußhälfte fassen und damit den Eingriff herstellen können. Es ist aber verständlich, daß selbst bei ausgekehlter Ausbildung der Kuppelflächen kein Kuppeleingriff erreicht werden kann, wie er bei metallischen Gliederreißverschlüssen vorliegt, bei denen die einzelnen Glieder in Längsrichtung des Verschlusses auf einer Seite mit einer Erhöhung und auf der anderen Seite mit einer entsprechenden Auskehlung versehen sind, so daß bei gegenseitigem Eingriff der Gliederreihen selbst bei starken Biegungen des Verschlusses ein Öffnen nicht eintreten kann, da die Kuppelflächen gleichsam Kugelgelenke bilden.
  • Es ist aber auch bekannt, Reißverschlußhälften mit Gliederreihen in Form von Schraubenfedern im Bereich der zugekehrten Windungsscheitel mit in Verschlußlängsrichtung liegenden Kupplungsvorsprüngen auf der einen Windungsseite und mit entsprechenden Auskehlungen auf der anderen Windungsseite zu versehen, so daß ein Kuppeleingriff wie bei bekannten Gliederverschlüssen erreichbar ist. Wenn aber solche Verschlußhälften in einen Schieber einlaufen, kann ein überkuppeln durch eine Gegeneinanderbewegung der beiden Gliederreihen über den üblichen Kuppeleingriff hinaus erfolgen, was durch den freien Innenraum der Schraubenfedergliederreihen möglich ist, so daß damit der gewollte Kuppeleingriff nicht mehr vorliegt.
  • Um einerseits gegenüber den bekannten erstgenannten Schraubenfederverschlüssen mit Füllseele einen verbesserten Kuppeleingriff zu erreichen und um andererseits bei Schraubenfederverschlüssen der letzterwähnten Art ein Überkuppeln zu vermeiden, kennzeichnet sich die Erfindung durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale, nämlich daß die Kuppelflächen annähernd auf der Symmetrielinie der gekuppelten Gliederreihen angeordnet sind und daß der Querschnitt des Schraubenfeder-@drahtes annähernd in Richtung der Symmetrielinie der gekuppelten Gliederreihen identische Erhöhungen und Vertiefungen aufweist und daß die Windungsquerschnitte der einzelnen Schraubenfedern jeweils von einer als Anschlag für die Gegenwindung dienenden und ein Überkuppeln verhindernden Füllseele ausgefüllt sind.
  • Durch diese Kombination wird die Füllseele gegenüber den bekannten Verschlüssen nicht mehr für die Aufrechterhaltung der Kuppelflächenanlage nachgiebig deformiert, sondern dient als Begrenzungsanschlag für die Windungen der beiden Verschlußhälften, so daß damit beim Einlauf der Verschlußhälften in einen Schieber ein überkuppeln nicht mehr eintreten kann und ein an sich bekannter Kuppeleingriff zwangsmäßig erfolgen muß. Durch die andererseits bekannte Anordnung der Kuppelflächen, die aus Erhöhungen und Vertiefungen auf den in Längsrichtung des Verschlusses auf den beiden Windungsseiten bestehen, kann der Verschluß beliebig stark gekrümmt werden, ohne daß ein Öffnen des Verschlusses eintritt. Die Füllseele muß naturgemäß entsprechend biegsam sein und kann in Querrichtung auch geringfügig etwas elastisch nachgeben, jedoch immer nur so weit, daß der Eingriff der Kuppelflächen innerhalb des Schiebers in jedem Fall erfolgen muß. Die Füllseele kann aus einer Textilkordel od. dgl. bestehen, wobei aber die Quernachgiebigkeit nicht größer sein darf als die auf die Windungen bezogene radiale Ausdehnung der Erhöhungen und Vertiefungen beträgt. Der zur Herstellung der Schraubenfeder dienende Kunststoffaden kann runden oder auch beliebigen anderen Querschnitt aufweisen.
  • In der Zeichnung sind zur näheren Erläuterung der Erfindung Ausführungsbeispiele des Schraubenfederverschlusses nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer Verschlußgliederreihe mit Füllseele mit teilweisem Schnitt durch einzelne Windungen, F i g. 2 einen Querschnitt durch den Kupplungsbereich einer Schraubenfederwindungbei einer abgeänderten Ausführung, F i g. 3 eine Teilaufsicht auf einen durch einen Schieber zu kuppelnden Reißverschluß mit Schnitt durch die einzelnen Schraubenfederwindungen, F i g. 4 einen vergrößerten Querschnitt durch den Kupplungsbereich einer Schraubenfederwindung nach Fig.3. F i g. 5 einen Querschnitt durch eine Kuppelgliederreihe in stark vergrößerter Darstellung.
  • Entsprechend Fi g. 1 wird aus einem Kunststofffaden eine Schraubenfeder 1, vorteilhaft abgeflachter Querschnittsform, gewickelt und mit einer Füllseele 2, beispielsweise aus einer Textilkordel, versehen, auf die die Schraubenfeder l stramm aufgewickelt ist, so daß durch die Füllseele verhindert wird, daß sich die Schraubenfederwindungen in ihrem Abstand verändern. Es ist dabei auch möglich, bei strammem Aufwickeln der Schraubenfeder, daß die Füllseele sich zwischen den einzelnen Windungen etwas elastisch nach außen auswölbt. Der Schraubenfederfaden wird vor dem Wickeln der Schraubenfeder, gegebenenfalls auch nach dem Wickeln auf der Kuppelseite, bezogen auf die Längsrichtung der Gliederreihe, so deformiert, daß auf der einen Seite Vorsprünge 3 und auf der gegenüberliegenden Seite entsprechende Auskehlungen bzw. Pfannen 4 entstehen, die z. B. eine Form besitzen, wie diese bei Gliederreißverschlüssen üblich ist. Im Bereich der Kuppelflächen kann auch der Faden selbst so deformiert werden, wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, d. h. der Faden wird in Längsrichtung der Gliederreihe verbreitert und gleichzeitig durch entsprechende Prägewerkzeuge mit den Vorsprüngen 3 und den Auskehlungen bzw. Pfannen 4 versehen. Diese letztere Ausführung hat den Vorteil, daß die Abstände zwischen den einzelnen Schraubenfederwindungen entsprechend der Abflachung des Fadens im Kuppelbereich größer gewählt werden können, so daß dadurch der Verbrauch an Fadenmaterial geringer wird.
  • Bei der Ausführung nach F i g. 3 besitzt der Kunststoffaden zum Wickeln der beiden Schraubenfederreihen 1 ein abgeflachtes Profil, und zwar soll dieses Profil vorteilhaft senkrecht mit dem größeren Durchmesser auf der Füllseele 2 stehen, so daß dadurch für das Prägen der Vorsprünge 3 und der Pfannen 4 eine größere Fläche zur Verfügung steht. In allen Fällen müssen die Vorsprünge 3 und die Pfannen 4 in bezug auf den Querschnitt im Kuppelbereich symmetrisch liegen, so daß beim Kuppeln zweier Verschlußgliederreihen ein eindeutiger Eingriff erfolgt.
  • Die mit der Füllseele 2 versehenen Schraubenfedern 1 werden in üblicher Weise, z. B. durch Vernähen, einseitig oder auch symmetrisch, z. B. durch Anweben, mit einem Tragband 5 verbunden, und dann werden aus beliebig langen Verschlußgliederreihen entsprechende Längen, wie sie für einen Reißverschluß benötigt werden, abgetrennt. Zwei solche Verschlußhälften werden mit einem Schieber versehen, der in F i g. 3 gestrichelt angedeutet ist, und durch Betätigung des Schiebers werden die Verschlußgliederreihen gekuppelt, und zwar derart, daß im Bereich der Kuppelflächen der Windungsrücken der einen Verschlußhälfte beim Kuppeln gegen die Füllseele zwischen zwei Windungen der anderen Verschlußhälfte zur Anlage kommt, so daß dann ein symmetrischer Eingriff der Vorsprünge der einen Verschlußhälfte in die Pfannen der anderen Verschlußhälfte erfolgt. Die Füllseele der beiden Verschlußhälften bildet also einen Begrenzungsanschlag beim Kuppeln der Verschlußgliederreihen durch die seitlichen Schieberflansche, die gestrichelt in F i g. 3 angedeutet sind. Die beiden Füllseelen und die Schieberflansche gewährleisten damit den einwandfreien Eingriff der Kuppelflächen ineinander, so daß diese dann auf einer Mittellängslinie mittig zwischen den beiden Füllseelen zwangsweise in Eingriff gelangen müssen.
  • Wie schon erwähnt, können die Vorsprünge 3 und die Pfannen 4 so ausgebildet werden, z. B. durch Prägen, wie es bei Gliederreißverschlüssen der Fall ist, d. h. diese Vorsprünge und Pfannen können beispielsweise rechteckige Basisform, entsprechend F i g. 5, aufweisen. Durch diese Ausführung der Kuppelflächen kann selbst bei starkem Biegen des Verschlusses ein Aufbrechen nicht mehr eintreten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schraubenfederreißverschluß, in dessen Gliederreihen ein Längsstrang geführt ist, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale, nämlich daß die Kuppelflächen (3, 4) annähernd auf der Symmetrielinie der gekuppelten Gliederreihen (1) angeordnet sind, und daß der Querschnitt des Schraubenfederdrahtes annähernd in Richtung der Symmetrielinie der gekuppelten Gliederreihen annähernd identische Erhöhungen (3) und Vertiefungen (4) aufweist und daß die Windungsquerschnitte der einzelnen Schraubenfedern jeweils von einer als Anschlag für die Gegenwindung dienenden und ein Überkuppeln verhindernden Füllseele (2) ausgefüllt sind.
  2. 2. Schraubenfederreißverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtquerschnitt an der Stelle der Kuppelflächen (3, 4) eine zusätzliche, in Richtung der Symmetrielinie angeordnete Abflachung aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 197 764: britische Patentschrift Nr. 314 329.
DEW30082A 1961-05-30 1961-05-30 Schraubenfederreissverschluss, dessen Schraubenfedern mit einer Fuellseele versehen sind Pending DE1168142B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW30082A DE1168142B (de) 1961-05-30 1961-05-30 Schraubenfederreissverschluss, dessen Schraubenfedern mit einer Fuellseele versehen sind

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW30082A DE1168142B (de) 1961-05-30 1961-05-30 Schraubenfederreissverschluss, dessen Schraubenfedern mit einer Fuellseele versehen sind
FR899046A FR81693E (fr) 1962-05-28 1962-05-28 Perfectionnements apportés aux fermetures à glissière à ressort hélicoïdal en matière plastique et aux dispositifs pour fabriquer de telles fermetures

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1168142B true DE1168142B (de) 1964-04-16

Family

ID=26002440

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW30082A Pending DE1168142B (de) 1961-05-30 1961-05-30 Schraubenfederreissverschluss, dessen Schraubenfedern mit einer Fuellseele versehen sind

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1168142B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228452B (de) * 1965-01-19 1966-11-10 Dr Hugo Wilcken Fortlaufende, schraubenfoermige Reissverschlussgliederreihe
DE1229329B (de) * 1965-01-19 1966-11-24 Dr Hugo Wilcken Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Reissverschlussgliederreihen in Form von Schraubenfedern

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB314329A (en) * 1928-06-25 1930-05-01 App Swift Sa Soc D Improvements in sliding clasp fasteners
AT197764B (de) * 1956-02-29 1958-05-27 Ritsch Reissverschlussfarik Ma Reißverschluß sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der Drahtschrauben bei einem derartigen Reißverschluß

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