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DE1167604B - Waelzkoerperkaefig fuer Laengsfuehrungen - Google Patents

Waelzkoerperkaefig fuer Laengsfuehrungen

Info

Publication number
DE1167604B
DE1167604B DEV15651A DEV0015651A DE1167604B DE 1167604 B DE1167604 B DE 1167604B DE V15651 A DEV15651 A DE V15651A DE V0015651 A DEV0015651 A DE V0015651A DE 1167604 B DE1167604 B DE 1167604B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cage
rolling elements
link
tongues
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV15651A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Lippold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEIPZIGER KUGELLAGERFABRIK IAD
Original Assignee
LEIPZIGER KUGELLAGERFABRIK IAD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEIPZIGER KUGELLAGERFABRIK IAD filed Critical LEIPZIGER KUGELLAGERFABRIK IAD
Priority to DEV15651A priority Critical patent/DE1167604B/de
Publication of DE1167604B publication Critical patent/DE1167604B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/04Ball or roller bearings
    • F16C29/06Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load
    • F16C29/0614Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with a shoe type bearing body, e.g. a body facing one side of the guide rail or track only
    • F16C29/0616Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with a shoe type bearing body, e.g. a body facing one side of the guide rail or track only for supporting load essentially in a single direction
    • F16C29/0619Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with a shoe type bearing body, e.g. a body facing one side of the guide rail or track only for supporting load essentially in a single direction with rollers or needles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/46Cages for rollers or needles
    • F16C33/50Cages for rollers or needles formed of interconnected members, e.g. chains
    • F16C33/508Cages for rollers or needles formed of interconnected members, e.g. chains formed of links having an H-shape, i.e. links with a single stay placed between two rollers and with two end portions extending along the end faces of the two rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Wälzkörperkäfig für Längsführungen Die Erfindung betrifft einen Wälzkörperkäfig für Längsführungen aus gleichartigen, gelenkig miteinander verbundenen Gliedern. Die Käfigstege liegen quer zur Bewegungsrichtung und haben Führungsflächen, die die Wälzkörper in einem Bogen von etwa 90° umfassen sowie an beiden Enden versetzt angeordnete Zungen.
  • Es sind Wälzkörperkäfige bekannt, die aus Käfigabschnitten bestehen, die eine bestimmte Anzahl Rollen, Nadeln oder Kugeln in sich aufnehmen und durch Nieten, Verschraubungen oder besondere Formgebung der Käfigenden (z. B. schwalbenschwanzförmige Aussparungen) verbunden sind. Diese Art Käfige sind nur für geradlinige Bewegungen zu verwenden und erfordern eine Auslaufbahn des Käfigs entsprechend der Länge der Bewegung, die für die Ablagerung nicht auszunutzen ist.
  • Diesen Mangel verursacht der Käfig aus elastischem Werkstoff zu beheben, der es gestattet, daß der Käfig in endloser Bandform ausgeführt wird und auf die Länge der Lagerung in Bewegungsrichtung geradlinig verläuft, an den jeweiligen Endpunkten durch Führung kreisbogenförmig abgeleitet wird und parallel zur Lagerung verbunden ist.
  • Bei dieser Ausführung ist es notwendig, daß die Wälzkörper vorwiegend an den Endpunkten vor dem Herausfallen aus dem Käfig durch besondere Maßnahmen gehalten werden müssen und bei Abnutzung eines Käfigabschnittes der gesamte Käfig ausgewechselt werden muß.
  • Auch sind Gliederkäfige bekannt, die eine besondere Formgebung der Wälzkörper erfordern, wie Bohrungen in der Achse oder Ausnehmungen in den Rollenenden, in die die einzelnen Glieder des Käfigs eingreifen und alle Teile zu einem Ganzen verbinden.
  • Diese Ausführungen sind umständlich herzustellen, die Tragzahlen liegen auf Grund der Ausdehnung oder Bohrung in den Rollen unter denen mit vollen Rollen. Eine genaue achsparallele Führung der Wälzkörper zwischen den Gliedern ist nicht gewährleistet, da diese aus Blech oder Draht bestehen und in die entsprechende Form gebogen oder gedrückt werden müssen und nicht die Präzision von Massivkäfigen aufweisen, sehr labil und gegen Verzerrung empfindlich sind.
  • Diese Käfige sind nur zur Aufnahme von Zylinderrollen geeignet, die unter Berücksichtigung einer ausreichenden Stabilität, wie beschrieben, besonders geformt sind; sie eignen sich aus diesem Grund nicht für dünne Wälzkörper.
  • Für geradlinige Lagerungen sind diese Käfige nur bedingt zu verwenden, da bei Bewegung in wechselnder Richtung das große Spiel zwischen den Käfiggliedern einerseits und das zusätzliche Spiel der Wälzkörper zwischen den Käfiggliedern keine achsparallele Führung der Wälzkörper ermöglicht und ein Schränken derselben nicht zu vermeiden ist.
  • Die beschriebenen Käfige eignen sich nur zur Aufnahme von zylindrischen Wälzkörpern.
  • Ähnliche Ausführungen gibt es auch als Kugelkäfige. So ist bekannt, Käfige aus einzelnen Gliedern zusammenzustellen, bei denen ein Glied dieses Käfigs aus mehreren Teilen besteht, die durch Verschrauben oder Vernieten mit dem nächsten Glied schwenkbar verbunden werden, und dadurch der Käfig die Form einer Kette erhält.
  • Diese Ausführungen sind nur für Wälzkörper mit relativ großer Abmessung und entsprechendem Laufbahndurchmesser geeignet und sollen die Käfigkosten für große Wälzlager vermindern.
  • Es sind auch Gliederkäfige für Kugeln bekannt, die aus U-förmigen Käfigelementen bestehen, welche die Kugeln an ihren Polen zum Teil umfassen und die durch seitlich hervorstehende Laschen mit dem nächsten Glied verbunden sind. Durch diese starre Ausführungsform ist nur ein größerer Krümmungsradius mit diesem Käfig auszulegen, und diese Käfige müssen für jede Lagerung individuell gefertigt werden.
  • Die Anlaufflächen der Kugeln in Laufrichtung sind sehr klein und unterliegen einer größeren Abnutzung als bei den Kugeln angepaßten Käfigen.
  • Es ist ein Käfig für Radiallager bekannt, der aus mehreren miteinander zu einem Kreis verbundenen Einzelglieder besteht, die dem Kreisbogen der Laufbahnen des Lagers angepaßt sind.
  • Jedes Einzelglied ist mit dem nächstfolgenden durch zwei mit Flanschköpfen versehenen Gelenkstiften verbunden. Die zwischen den Auskehlungen der Einzelglieder liegenden Wälzkörper lehnen sich an die Flanschköpfe der Gelenkstifte an, hindern diese an dem Herausfallen und damit vor dem Lösen des Käfigs.
  • Dieser Käfig hat eine zu den Wälzkörperlängen verhältnismäßig große Bordbreite, da die Flanschköpfe innerhalb der Auskehlung zwischen den verbundenen Einzelgliedern untergebracht werden müssen.
  • Er hat damit eine geringere zulässige Tragkraft als andere Käfige aus einem Stück in gleicher Breite, da nur kürzere Wälzkörper eingelegt werden können und besteht aus mehreren Teilen, die zusammengefügt werden müssen.
  • Da die Bohrungen zur Aufnahme der Gelenkstifte ein bestimmtes Spiel aufweisen, sind die einzelnen Glieder labil miteinander verbunden und gewähren den Wälzkörpern nicht immer eine achsparallele Anlage. Bei diesem Radiallagerkäfig ist es nur erforderlich, die Wälzkörper bis zum Einlegen zwischen die Laufringe zu halten.
  • Die einzelnen Glieder sind daher der Krümmung der Laufbahnen angepaßt und sind für geradlinige Lagerungen nicht zu verwenden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wälzkörperkäfig insbesondere für Längsführungen zur Aufnahme aller bekannten Wälzkörperarten zu schaffen, der aus massiven Einzelgliedern besteht, in denen die Wälzkörper genau achsparallel geführt werden und der diese Eigenschaft auch bei einem Krümmungsradius von etwa 1,5 bis 2,5 Wälzkörperdurchmesser beibehält. Weiterhin soll dieser Käfig vom Verbraucher auf beliebige Länge, ohne zusätzliche Verbindungsmittel und Vorrichtungen selbst zusammengestellt werden und als begrenzter oder endloser Käfig bei geradlinigen Lagerungen Verwendung finden. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß formgleiche massive Käfigglieder aus Stegen bestehen, an denen zwei zu verschiedenen Seiten liegende Zungen eines Gliedes in Richtung des Steges gerichtete Zapfen aufweisen. Diese Zapfen greifen in an sich bekannte Ausnehmungen der Zungen des jeweiligen Nachbargliedes ein. Im zusammengesetzten Zustand entspricht dann der lichte Abstand zwischen je zwei innenliegenden Zungen zweier benachbarter Glieder der in Richtung des Steges gemessenen Erstreckung der Wälzkörper. Die einzelnen Glieder sind durch die eingelegten Wälzkörper gegen Auseinanderfallen gesichert.
  • Die Wälzkörper können nur in die Zwischenräume der Glieder eingelegt oder aus ihnen entfernt werden, wenn die Glieder in einem Winkel von etwa 90° zueinander gestellt sind.
  • Die massive Ausführung des aus einzelnen Gliedern bestehenden Gesamtkäfigs gewährleistet die achsparallele Führung der Wälzkörper auch bei wechselnder Bewegungsrichtung geradliniger Lagerungen. Ein Zusammenschieben oder einseitiges Kanten der Glieder ist nicht möglich, da die Zapfen der Scharnierverbindung fest mit dem Einzelglied verbunden sind.
  • Durch die den Wälzkörpern angepaßten Führungsflächen, wie Tonnen-, Kegel- oder Kugelform, lassen sich die beschriebenen Käfige für alle Wälzlagerungen verwenden, da sich die Achswinkel der Wälzkörper eines Tonnen- oder Kegellagers ohne weiteres bei der Gliederform berücksichtigen lassen.
  • Die Käfigausführung gemäß der Erfindung gestattet es auch, Prismenlagerungen derart vorzunehmen, daß im erforderlichen Winkel gegenseitig endlose Käfige angebracht sind. die an den Auflageenden über Rollen als sogenanntes Raupenband zurücklaufen. Dabei ist keine besondere Halterung gegen das Herausfallen der Wälzkörper getrennt vom Käfig erforderlich, und der Radius an den Umkehrpunkten beträgt nur das 1,5- bis 2,5fache der Wälzkörperdurchmesser.
  • Nach der Erfindung ist es auch vorgesehen, die einzelnen Käfigglieder aus Kunststoff oder keramischen Stoffen herzustellen, um den jeweiligen Anforderungen im Hinblick auf Abnutzung, Belastung und äußere Einflüsse Rechnung zu tragen.
  • Gemäß der Erfindung können die Käfigglieder auch so gestaltet sein, daß sie in sich mehrere Wälzkörper aufnehmen, die voneinander durch Stege getrennt sind und durch bekannte Mittel im Käfigglied gehalten werden, so daß nur an den beiden Enden die Verbindung der einzelnen Glieder in der beschriebenen Form erfolgt. Diese Glieder werden für kreisbogenförmige Lagerungen dem erforderlichen Krümmungsradius der Lagerung angepaßt.
  • Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 einen Aufriß einer Gruppe von vier Käfiggliedern, davon das eine Glied im Augenblick des Einhängens, F i g. 2 einen Schnitt durch drei zusammengesetzte Käfigglieder, bei denen das letzte Glied zum Rollen-bzw. Nadeleinlegen im nahezu rechten Winkel zum vorhergehenden Glied steht, F i g. 3 eine komplett prismenförmige Lagerung, bei der die rechte Lagerseite zur Kenntlichmachung des endlosen Gliederkäfigs im Schnitt dargestellt ist.
  • In der F i g. 1 ist dargestellt. wie das letzte Käfigglied 1' an die schon zusammengesteckten drei Käfigglieder 1 angehängt wird, indem die Zapfen 8 in die Bohrung 9 der Zungen 7 der Käfigglieder scharnierartig eingehängt werden. Jedes Glied 1 hat gleiche Abmessungen und Form.
  • Erst nach dem Einhängen des jeweils letzten Käfiggliedes erfolgt das Einlegen der Wälzkörper 2 nach F i g. 2, indem das letzte Käfigglied 1' in einem nahezu rechten Winkel zu dem vorhergehenden Käfigglied gestellt wird und die Wälzkörper 2 mit leichtem Druck zwischen die Halterungen 5 bzw. in die Führungsfläche 3 der Stege 4 gedrückt werden. Beim geringsten Zurückstellen des Käfiggliedes 1' verhindern die eingelegten Wälzkörper 2 ein Lösen der Käfigglieder und diese sind dadurch zu einem einheitlichen Ganzen verbunden.
  • Die erfindungsgemäße Gliederkette läßt sich auch an Stelle der bekannten Wälzlagerkäfige verwenden. Dies kommt besonders bei Lagern großer Abmessungen in Betracht, bei den die Werkzeugkosten für Normalkäfige relativ hoch sind.
  • Bei den Wälzkörperkäfigen nach den F i g. 1 bis 3 ist der kleinste zulässige Krümmungsradius etwa 1,5 bis 2,5 Wälzkörperdurchmesser, bei dem die Wälzkörper immer noch im Käfig gehalten werden. Dadurch ist es sehr gut möglich, endlose Lagerungen mit geringer Bauhöhe auszuführen.
  • Ein Beispiel in F i g. 3 zeigt eine Prismenlagerung mit einem erfindungsgemäßen Wälzkörperkäfig. Die Laufbahnen dieser Lagerungen bestehen aus zwei Teilen 10, von denen die rechte Seite im Schnitt dargestellt ist. Der Käfig wird an den Enden der Lagerungen in die unbelastete Zone 11 geführt, und es ist möglich, die ganze Hublänge eines Maschinenteils zu lagern.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Wälzkörperkäfig für Längsführungen aus gleichartigen, gelenkig miteinander verbundenen Gliedern, die aus quer zur Bewegungsrichtung liegenden Stegen mit die Wälzkörper in einem Bogen von etwa 90° umfassenden Führungsflächen sowie an ihren beiden Enden jeweils zwei quer zur Bewegungsrichtung versetzt angeordneten Zungen bestehen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß zwei zu verschiedenen Seiten des Steges (4) liegende Zungen (7) eines Gliedes (1) in Richtung des Steges gerichtete Zapfen (8) aufweisen, die in entsprechende an sich bekannte Ausnehmungen der Zungen des jeweiligen Nachbargliedes eingreifen, wobei im zusammengesetzten Zustand der lichte Abstand zwischen je zwei innenliegenden Zungen zweier benachbarter Glieder der in Richtung des Steges gemessenen Erstreckung der Wälzkörper (2) entspricht, wodurch die einzelnen Glieder durch den eingelegten Wälzkörper gegen Auseinanderfallen gesichert sind.
  2. 2. Wälzkörperkäfig mit nach Anspruch 1 ausgebildeten Gliederenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Enden eines jeden Gliedes (1) mehrere Wälzkörpertaschen vorhanden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 331263, 379 363, 708 023, 840 175; Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1778 857; französische Patentschriften Nr. 530 949, 1053 570; USA.-Patentschriften Nr. 991061, 1966 266; belgische Patentschrift Nr. 516 304.
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