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DE1167407B - Verfahren zur Herstellung von giessharzisolierten elektrischen Apparaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von giessharzisolierten elektrischen Apparaten

Info

Publication number
DE1167407B
DE1167407B DEK41440A DEK0041440A DE1167407B DE 1167407 B DE1167407 B DE 1167407B DE K41440 A DEK41440 A DE K41440A DE K0041440 A DEK0041440 A DE K0041440A DE 1167407 B DE1167407 B DE 1167407B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resin
casting
mold
impregnation
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK41440A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto-Erich Noelke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koch and Sterzel AG
Original Assignee
Koch and Sterzel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koch and Sterzel AG filed Critical Koch and Sterzel AG
Priority to DEK41440A priority Critical patent/DE1167407B/de
Publication of DE1167407B publication Critical patent/DE1167407B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/02Casings
    • H01F27/022Encapsulation
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/005Impregnating or encapsulating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von gießharzisolierten elektrischen Apparaten Bei der Herstellung von gießharzisolierten Apparaten, insbesondere von Strom- und Spannungswandlern, ist es bekannt, für die Imprägnierung einer viellagigen dünndrähtigen Wicklung ein dünnflüssiges Imprägnierharz und für die Hauptisolation dieser Wicklung gegen benachbarte Teile bzw. Erde ein Gießharz, welches vorzugsweise mit Mineralien wie Quarzmehl oder Schiefermehl versetzt bzw. »gemagert« ist, zu verwenden.
  • Zur Herstellung solcher Wandler ist es weiterhin bekannt, die Fabrikation in zwei verschiedenen Vakuumprozessen vorzunehmen: Zunächst wird die dünndrähtige viellagige Wicklung in einem besonderen Vakuumgefäß nach Trocknung im Vakuum mit dem dünnflüssigen Imprägnierharz getränkt und dann das Imprägnierharz so ausgehärtet, daß es möglichst nicht wieder auf den Lagen bzw. den einzelnen Zwischenräumen zwischen den Windungen herauslaufen kann.
  • Sodann wird die imprägnierte und ausgehärtete Wicklung in den Apparat bzw. die Gießform eigebaut, und nunmehr erfolgt der Umguß mit dem »gemagerten« Harz, welches anschließend ausgehärtet wird.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß es schwierig ist, die obenerwähnte Forderung, das Imprägnierharz so auszuhärten, daß es aus den Räumen innerhalb der Lagen nicht herauslaufen kann, zu erfüllen.
  • Fernerhin ist es störend, wenn eine viellagige Wicklung in bereits imprägniertem und ausgehärtetem Zustand umgossen werden muß, da dann beim Aushärten der Ummantelung Schrumpfrisse auftreten können. Bei einem bekannten Verfahren werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Transformatorspule zusammen mit dem Kern durch Eintauchen in eine dickflüssige Harzverbindung bis auf eine Einfüllöffnung mit einer äußeren Hülle versehen wird, welche nach ihrer Härtung als Tränkgefäß, in welches das dünnflüssige Imprägnierharz eingefüllt wird, dient. Nach der Härtung des Imprägnierharzes wird die Einfüllöffnung in einem gleichen Verfahren, wie die äußere Hülle, mit einer dickflüssigen Harzverbindung verschlossen und das Harz gehärtet. Dieses bekannte Verfahren benötigt also für die Einkapselung eines Transformators drei Verfahrensstufen mit jeweiligem Verguß und anschließender Härtung des verwendeten Harzes. Es ist daher sehr aufwendig und hat sich auch in der Praxis nicht durchsetzen können.
  • Zur Behebung der geschilderten Schwierigkeiten ist schon vorgeschlagen worden, den Umguß und die Imprägnierung in einem einzigen Vakuumprozeß vorzunehmen, wobei zumindest ein großer Teil der Trennfläche zwischen den Stoffen unterschiedlicher Zusammensetzung, d. h. zwischen dem Imprägnierharz und dem gemagerten Umgußharz, aus einer Filtersubstanz besteht, die für Gas- und Wasserdampf durchlässig und mit Gießharz durchtränkbar, dagegen für die Füllstoffe nicht durchlässig ist. Als Filtersubstanz wird dabei Filterpapier oder Textil-bzw. Glasgewebe verwendet.
  • Bei der Herstellung solcher gießharzisolierten Apparate in nur einem Vakuumprozeß soll erreicht werden, daß der Wicklungsblock, der aus einer viellagigen dünndiähtigen Wicklung besteht, von dünnflüssigem Imprägnierharz satt durchtränkt ist, daß ferner das gemagerte Umgußharz sich dicht an diesen Wicklungsblock anlegt und daß bei der Polymerisation in zeitlicher Reihenfolge zuerst der Wicklungsblock mit dem Imprägnierharz und anschließend der Umguß mit dem gemagerten Harz anhärtet. Dabei soll, um die eingangs geschilderten Schrumpfungsrisse zu verhindern, der Vorgang zeitlich so ablaufen, daß die beiden Polymerisationsstufen teilweise gleichzeitig erfolgen, d. h., daß sich die Polymerisationszeiten überschneiden. Dieser Ablauf der Polymerisation soll nun durch eine geeignete technologische Behandlung sichergestellt werden.
  • Hierbei ist es jedoch ungünstig, daß die Polymerisationstemperatur des Imprägnierharzes in vielen Fällen niedriger liegt als die Vergußtemperatur des Umgußharzes. Ferner ist es in vielen Fällen hinderlich, wenn sich bei einer getrennten Imprägnierung des dünndrähtigen Wicklungsblocks mit Imprägnierharz und vorheriger Aushärtung an seiner Oberfläche, insbesondere über die Stirnseiten der Lagenenden hinaus, ein mehr oder weniger starker Imprägnierharzscherben anlagert, da der Ausdehnungskoeffizient des ausgehärteten klaren Imprägnierharzes ein anderer ist als der Ausdehnungskoeffizient des für den Umguß verwendeten gemagerten Harzes und somit in dieser an sich schon gefährdeten Trennschicht beider Harze zusätzlich noch durch die verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten mechanische Spannungen entstehen können. - Erwünscht ist, daß das gemagerte Umgußharz unmittelbar an das Ende der Lagenisolation anschließt und mit den Faserstoffen der Lagenisolation eine gute Bindung eingeht.
  • Diese Nachteile werden durch ein Verfahren zur Herstellung von gießharzisolierten elektrischen Apparaten, insbesondere Strom- und Spannungswandlern unter Verwendung von Gießharzen verschieden hoher Gieß- und/oder Härtetemperaturen für Imprägnierung und Ummantelung gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß zunächst das Gießharz höherer Gießtemperatur für die Ummantelung in die Form eingebracht wird, wobei Einfüllkanäle zum Wicklungsblock für das Imprägnierharz frei gehalten werden und daß vor Einbringen des Imprägnierharzes mit seiner niedrigeren Gieß- und Härtetemperatur die Form mit dem Ummantelungsharz abgekühlt wird. Es wird dabei vorgesehen, den Imprägnier- und den Umgußgrozeß in einem ununterbrochenen Vakuumprozeß vorzunehmen. Für die Abkühlung des zuerst in die Form eingebrachten Umgußharzes einschließlich der Form selber und der aktiven Teile des Wandlers wird als Kühlmittel Luft oder Öl verwendet, welches durch in der Formwandung angebrachte Röhren hindurchströmt.
  • In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele von Vorschlägen zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt.
  • A b b. 1 zeigt im schematischen Aufbau eine Form 10, in welche ein Spannungswandler eingeformt ist. Der Abschluß der Oberfläche des Kerns 11 gegen das ihn nach dem Verguß umgebende Gießharz ist der Einfachheit halber nicht dargestellt. Mit 12 ist die Niederspannungswicklung des Spannungswandlers bezeichnet, die auf einem (nicht dargestellten) Wicklungsträger angeordnet sein kann. Die einzelnen Lagen dieser Niederspannungswicklung brauchen nicht sehr sorgfältig imprägniert zu werden, weil sie in sich nur geringe Potentialunterschiede aufweisen. Ein Trägerrohr 13, das beispielsweise aus Kupferblech gewickelt ist, wird zur Vermeidung einer Kurzschlußwindung mit einem Schlitz oder einer isolierten überlappung versehen. Auf diesem Wicklungsträger 13 sind lagenweise zwei trapezförmige Hochspannungswicklungen 14, 15 aufgebracht. Diese Hochspannungswicklungen sind in an sich bekannter Weise von der Filtersubstanz 16 umgeben. Die Filtersubstanz 16 bildet einen zylindrischen Beutel, der zusammengerafft und mit den Enden des Wicklungsträgers 13 verklebt ist. Die Filtersubstanz 16 besitzt ferner einen Schlauchansatz 17, durch den das Imprägnierharz 18 eingefüllt werden kann. Der Verguß geht nun so vor sich, daß zunächst das gemagerte Gießharz 20 in die Form 10 eingegossen wird, und zwar durch die besondere Eingußöffnung 21. Während des gleichen Vakuumprozesses wird dann mittels der Kühlschlange 22, die in der A b b. 1 im Schnitt gezeigt ist, die Form so weit unterkühlt, daß das anschließend zu vergießende Imprägnierharz keine unzulässig hohen Polymerisationstemperaturen erhält. Man kann den Kühlschritt und die Härtetemperaturen beider Harze so wählen, daß bei dieser Unterkühlung das gemagerte Gießharz 20 bereits in den festen kristallisierten Zustand zurückgeführt wird, so daß es also als Festkörper den Wicklungsblock 14, 15, das Trägerrohr 13, die Filtersubstanz 16 und den Schlauch 17 umgibt. Dabei ist es wichtig, daß der aus Filtersubstanz bestehende Schlauch 17 durch entsprechende Vorrichtungen aufgespreizt wird, damit er anschließend das Imprägnierharz dem Wicklungsblock 14, 15 zuleiten kann. Nach der Unterkühlung der Form 10 und damit des Ummantelungsharzes wird durch den Schlauch 17 das Imprägnierharz 18 eingefüllt, welches nunmehr den Wicklungsblock 14, 15 satt imprägniert. Anschließend wird bei der ihm zugeordneten Temperatur das Imprägnierharz angehärtet. Sodann wird durch Beheizung des Ofens bzw. durch Beheizung der Rohrschlange 22 die Temperatur der Form 10 so weit gesteigert, daß das imprägnierte Umgußharz 20 zunächst aufgetaut (vom kristallisierten in den flüssigen Zustand gebracht) wird und sodann ebenfalls polymerisiert. Die Zeiten und Temperaturen werden dabei so gewählt, daß unerwünschte Formänderungen und mechanische Spannungen zwischen dem imprägnierten Wicklungsblock 14, 15 und dem umgebenden Block aus gemagertem Gießharz 20 vermieden werden.
  • Ein weiteres Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt A b b. 2. Die bereits eingeführten Bezugsbezeichnungen sind die gleichen wie in A b b.1 und werden nicht mehr einzeln erläutert. Der in dieser Abbildung gezeigte Wicklungsblock weist einen Trägerzylinder 31 auf, der beispielsweise aus Kupferblech besteht und am Umfang zur Vermeidung einer Kurzschlußwindung einmal unterbrochen ist. Mit 32 sind Lagenisolationsschichten, beispielsweise aus Papier, bezeichnet. Ihre Schichtung nimmt vom Anfang 33 der ersten Wickellage bis zum Ende 34 der ersten Wickellage stufenweise zu. In der Wicklung sind scheibenförmige Spalte 35, 36, 37 frei gelassen, die am äußeren Umfang durch die aus steifer Filtersubstanz bestehenden Begrenzungen 40, 41 und 42 abgeschlossen sind, welche als Halbringprofile um die Wicklung herumlaufen. Die drei Ringkanäle werden durch die Zuführungen 43, 44 miteinander verbunden und durch den Füllschlauch 17 mit dem Einguß für das Imprägnierharz verbunden. Das Gieß- und Imprägnierverfahren wird analog dem zu A b b. 1 beschriebenen durchgeführt: Zunächst wird nach Trocknung und Aufheizung der Form mit Inhalt im Vakuum das gemagerte Umgußharz 20 durch die Eingußöffnung 21 eingegossen. Sodann wird im gleichen Vakuumprozeß mittels der Kühlschlange 22, die in der Abbildung im Schnitt gezeigt ist, die Form so weit unterkühlt, daß das anschließend zu vergießende Imprägnierharz keine unzulässig hohen Polymerisationstemperaturen erhält. Bei dem in A b b. 2 geschilderten Verfahren muß der Kühlschritt und die Härte- und Kristallisierungstemperatur so gewählt sein, daß nach erfolgter Kühlung das gemagerte Umgußharz 20 in den festen kristallinen Zustand zurückgegangen ist, so daß also auch die Lagenenden 45, 46 durch das kristallisierte feste Umgußharz 20 abgeschlossen sind, ehe das dünnflüssige Imprägnierharz in den Lagenenden ansteht. Das Imprägnierharz 18 wird durch den Einfülltrichter 17 eingefüllt und angehärtet. Der übrige Ablauf des Prozesses verläuft wie beim Anwendungsbeispiel 1 geschildert. Der Vorteil einer Anordnung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer Anordnung gemäß A b b. 2 liegt darin, daß das gemagerte Umgußharz 20 unmittelbar am Ende der Faserstoffbahnen der Lagenisolation anhärten kann und somit ein enger Verbund zwischen imprägniertem Wicklungsblock und Umgußharz gegeben ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von gießharzisolierten elektrischen Apparaten, insbesondere Strom- oder Spannungswandlern unter Verwendung von Gießharzen verschieden hoher Gieß-und/oder Härtetemperaturen für Imprägnierung undUmmantelung,dadurch gekennzeichnet, daß zunächst das Gießharz höherer Gießtemperatur für die Ummantelung in die Form eingebracht wird, wobei Einfüllkanäle zum Wicklungsblock für das Imprägnierharz frei gehalten werden und daß vor Einbringen des Imprägnierharzes mit seiner niedrigeren Gieß- und Härtetemperatur die Form mit dem Ummantelungsharz abgekühlt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Güsse in einem ununterbrochenen Vakuumprozeß vorgenommen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abkühlung der Form mit Inhalt als Kühlmedium Luft oder Öl verwendet wird, das durch in der Formwandung angebrachte Röhren hindurchströmt.
  4. 4. Gießform zur Durchführung des Verfahrens nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießform einen Doppeleinfüllstutzen aufweist, durch den das Ummantelungs- und Imprägnierharz in zeitlicher Reihenfolge in einem ununterbrochenen Vakuumprozeß eingefüllt werden kann und daß in den Wandungen der Gießform Kühlschlangen vorgesehen sind, mit deren Hilfe das Ummantelungsgießharz vor dem Einguß des Imprägnierharzes unterkühlt und damit in einen festen kristallinen Zustand gebracht werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 947 485.
DEK41440A 1960-08-11 1960-08-11 Verfahren zur Herstellung von giessharzisolierten elektrischen Apparaten Pending DE1167407B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947485C (de) * 1944-02-25 1956-08-16 Westinghouse Electric Corp Verfahren zum Einkapseln (Isolieren) elektrischer Geraete

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947485C (de) * 1944-02-25 1956-08-16 Westinghouse Electric Corp Verfahren zum Einkapseln (Isolieren) elektrischer Geraete

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