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DE1167389B - Elektromagnetischer Empfaenger - Google Patents

Elektromagnetischer Empfaenger

Info

Publication number
DE1167389B
DE1167389B DEN19283A DEN0019283A DE1167389B DE 1167389 B DE1167389 B DE 1167389B DE N19283 A DEN19283 A DE N19283A DE N0019283 A DEN0019283 A DE N0019283A DE 1167389 B DE1167389 B DE 1167389B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
magnetic
curve
receiver
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN19283A
Other languages
English (en)
Inventor
Toshio Hayasaka
Kenro Masuzawa
Ryozo Araki
Kiyoshi Tajima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NTT Inc
Original Assignee
Nippon Telegraph and Telephone Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Telegraph and Telephone Corp filed Critical Nippon Telegraph and Telephone Corp
Publication of DE1167389B publication Critical patent/DE1167389B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

  • Elektromagnetischer Empfänger Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Empfänger mit einem Anker, der auf der der magnetischen Polfläche eines magnetischen Kreises abgewandten Seite einer Membran aus nichtmagnetischem Material liegt.
  • Elektromagnetische Empfänger dieser Artsind bekannt.
  • Der erfindungsgemäße Empfänger ist dadurch gekennzeichnet, daß der Anker im Mittelteil der konkaven Oberflächenseite einer Membran angeordnet ist und daß der magnetische Kreis einen durch einen Luftspalt vorn Mittelteil der konvexen Oberflächenseite der Membran getrennten Innenpol und einen konzentrisch außen um den Innenpol herum angeordneten Außenpol aufweist.
  • Ein erfindungsgemäßer Empfänger ist stabil und hochempfindlich. Ferner wird der Einfluß einer Kriechdehnung der Membran auf den Empfänger auf Grund der magnetisch anziehenden Kräfte, die normalerweise auf die Membran einwirken, verringert. Schließlich haben in den Laftspalt eintretende Verunreinigungen, die sich zwischen die Membran und den Anker setzen, nur wenig Einfluß.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren.
  • F i g. 1 zeigt ein Schnittbild eines magnetischen Kreises in einem üblichen Empfänger; F i g. 2 zeigt ein Schnittbild eines magnetischen Kreises eines Empfängers nach der Erfindung; F i g. 3 zeigt ein Charakteristikendiagramm eines üblichen Empfängers; F i g. 4, 5 und 6 zeigen Anordnungen der Membran und des Ankers; F i g. 7 zeigt ein Charakteristikendiagramm der Verschiebung der Membran in Abhängigkeit von der auf die Membran zusätzlich wirkenden Kraft; F i g. 8 zeigt den Zusammenhang zwischen der Kriechdehnung der Membran und der Zeit; F i g. 9 und 10 zeigen die Beziehungen zwischen dem Magnetspalt zwischen den Polstückflächen und dem Anker und der Kraft; F i g. 1 1 zeigt eine Ansicht der räumlichen Zuordnung zwischen Membran und Anker; F i g. 12 zeigt einen Schnitt durch die Anordnung nach F i g. 11; F i g. 13 zeigt ein Schnittbild einer Verkörperung eines Empfängers nach der Erfindung; F i g. 14 zeigt ein Charakteristikendiagramm des Empfängers nach F i g. 13.
  • Für die Leistungsfähigkeit eines elektromagnetischen Telephonempfängers vom Nichtgleichgewichtstyp ist es am wichtigsten, daß die Empfindlichkeit groß über dem erforderlichen Frequenzbereich ist und daß er stabil arbeitet.
  • Die Formel, die die Empfindlichkeit eines Empfängers darstellt, ist als Funktion der Frequenzsteifigkeit durch folgende Formel gegeben: In dieser Formel ist P = erzeugter Schalldruck, Z = Empfängerimpedanz, A = Kraftfaktor des Empfängers, K =räumlicher Elastizitätskoeffizient der Luft, So = Effektiver Bereich der Empfängermembran, Vc = Volumen der Kupplung und so = Steifigkeit des Empfängerschwingsystems. In der Formel (1) ist so gegeben durch 2 2 so=«) omo, wobei co, = 2,1rfo = Resonanzkreisfrequenz und m, = effektive Masse der Empfängermembran ist.
  • Wird die Steifigkeit der Luftkammern vor und rückwärts der Membran vernachlässigt, so ist s, in Formel (2) gegeben durch: So = Soo - Sia , (3) wobei soo = Steifigkeit der Empfängermembran und s". = negative Steifigkeit ist.
  • Um die Empfindlichkeit zu erhöhen, kann die rechte Seite der Formel (1) größer gemacht werden. Haben die Abmessungen des Telephonempfängers den vorgeschriebenen Wert (S, wird nicht verändert) und ist Z für sich durch die Ausbildung des Tonkreises der anderen Seite bestimmt, so kann in der Anordnung des Empfängers noch geändert werden.
  • Wird die Beziehung der Formel (3) umgeschrieben zu So = Sn (f - 1) , (4) so ist
    Stabilitätsfaktor.
    Ist also s. durch die Ausbildung des magnetischen Kreises bestimmt, so ist es möglich, so kleiner zu machen, indem man den Stabilitätsfaktor ,u vermindert.
  • Das Verfahren zur Auslegung eines üblichen Empfängers wird unter Bezugnahme auf F i g. 3 erläutert. Bei der Auslegung üblicher Empfänger wird auf die Größen A und ,u gesondert Bezug genommen. Um A größer zu machen, wird der Magnetspalt g kleiner gemacht, so daß s, die kritische Stabilitätskraft,u"ii erreichen kann, die bei dem Wert s. in dem Magnetspalt angenommen wird. Wird dies in Betracht gezogen, so erkennt man, daß der kritische Wert der Empfindlichkeit, der - wie in F i g. 3 gezeigt - ist, größer und wirksamer wird, wenn der Magnetspalt kleiner wird. Dieses Verfahren hat jedoch einen Nachteil. Ist der normale Magnetspalt g6, so kann man erwarten, daß die Empfindlichkeit ansteigt, indem man ihn zu einem Magnetspalt ga verkleinert. Wird der Magnetspalt oder der Luftspalt enger, so führt dies jedoch zu folgenden Mängeln: Sofern nicht sehr enge Fertigungstoleranzen vorgeschrieben sind, ist es schwierig, g und damit die Empfindlichkeit in einem vorgegebenen Bereich zu begrenzen. Ferner verändert sich g auf Grund der stets vorhandenen Kriechdehnung der Membran eines elektromagnetischen Empfängers. Die Schwankungen der Empfindlichkeit werden daher groß. Schließlich kann, je enger der Luftspalt ist, desto leichter Staub oder Schmutz in den Luftspalt eintreten oder dort während der Herstellung oder des Gebrauchs erzeugt werden, der zufällige Kontakte leicht herbeiführt. Nach der Lehre der Erfindung wird eine nichtmagnetische Membran auf die Ankerseite des Magnetspalts gebracht, so daß der Magnetspalt größer gemacht werden kann, ohne daß hierdurch der Luftspalt verändert wird. Eine Steigerung der Empfindlichkeit ist dadurch möglich, ohne daß die obengenannten drei Mängel auftreten. Um die durch die Erfindung bewirkten Effekte nachzuweisen, wurden genaue Messungen der Beziehung zwischen der magnetischen Anziehungskraft und dem Magnetspalt gemacht und der Verschiebung der Membran durch die Kraft. Ferner wurde untersucht, ob der Einfluß von durch die Lehre der Erfindung bewirkten Wirbelströmen, die zu dem metallischen nichtmagnetischen Körper in dem Magnetspalt fließen, klein gemacht werden kann, so daß die durch die Erfindung gewonnenen Vorteile nicht zunichte gemacht wurden. Es wurde festgestellt, daß nach der Lehre der Erfindung stabile und hochempfindliche Empfänger konstruiert werden können.
  • Das Übertragungsband der Empfindlichkeit des Empfängers wird durch die Resonanzfrequenz f, bestimmt. Die obere Grenzfrequenz des Obertragungsbandes muß den durch die Konstruktionsbedingungen gegebenen Wert aufweisen. Beispielsweise ist bei einem Empfänger mit einem in drei Freiheitsgraden schwingenden System bei vorgegebener Abweichung von etwa 3 db im Bereich um 300 bis 3600 Hz von der Empfindlichkeitsfrequenzcharakteristik die Resonanzfrequenz f, etwa 1700 Hz. Um die Empfindlichkeit zu steigern, kann daher zugleich so und m, kleiner gemacht werden, wobei diese Werte der Formel (2) genügen.
  • Ein hochempfindlicher und stabiler Empfänger wird erhalten, indem man größer macht, wozu man die Membran derart ausbildet und anordnet, wie oben beschrieben, und sie, wie ebenfalls oben beschrieben, in Schwingungen versetzt.
  • In F i g. 1 ist ein magnetischer Kreis für einen üblichen Empfänger dargestellt. In F i g. 2 ist ein magnetischer Kreis für einen Empfänger nach der Erfindung dargestellt. 1 ist ein Anker, 2 ist ein Außenpol, 3 ist ein Innenpol, 4 ist eine Spule, 5 ist ein Spulenträger. In den F i g. 1 und 2 ist der Innenpol 3 zylindrisch. Die Spule 4 ist auf den Spulenträger 5 gewickelt, und der Spulenträger 5 ist auf die Außenseite des Innenpols 3 aufgepaßt. Bei der Anordnung nach F i g. 1 ist der Außenpol 2 konzentrisch und zylindrisch auf die Außenseite der Spule 4 gewickelt. Der Anker liegt gegenüber der oberen Begrenzungsfläche des inneren Pols 3 und des äußeren Pols z. Bei der Anordnung nach F i g. 2 ist hingegen der Außenpol 2 nach innen gebogen, der Anker 1 ist kleiner, und der gegenüberliegende Bereich des Ankers 1 und des Außenpols 2 ist der gleiche wie vordem. Dennoch hat die Spule 4 die gleiche Größe.
  • Werden der Außendurchmesser des Innenpols 3, die Dicke des Außenpols 2, die Abmessungen der Spule 4 und die Dicke des Ankers 1 der Anordnung nach F i g. 2 genauso bemessen wie bei der Anordnung nach F i g. 1, wird hingegen bei der Anordnung nach F i g. 2 der Außenpol 2 nach innen gebogen und der Außendurchmesser des Ankers 1 kleiner gemacht, so ergeben sich für die elektrische Leistungsfähigkeit, das ist der Wert - in der Formel (1), bei Messung die gleichen Werte wie in F i g. 1. Ohne Verringerung der treibenden Kräfte kann also die Masse des Ankers kleiner gemacht werden.
  • Andererseits ist mo = Aa + ma, (5) wobei md = effektive Masse des nichtmagnetischen Körperteils der Membran und m" = Masse des Ankers. md steht in einer so engen Beziehung mit soo und der Kriechbeständigkeit der Membran, daß es nicht hinreichend klein gemacht werden kann. Daher kann m, nur kleiner gemacht werden, indem man, wie aus F i g. 2 erkennbar, m" kleiner macht.
  • Als nächstes wird die Membran betrachtet. Es ist bekannt, daß bei Membrangebilden nach den F i g. 4, 5 und 6, bei denen ein flexibler Teil 6 innerhalb der Klemmfläche am Umfang vorgesehen ist und deren Innenteil sphärisch, konisch oder hornförmig ist, bei denen also der flexible Teil und der Innenteil gemeinsam schwingen, So in Formel (1) groß gemacht werden kann. Werden jedoch die Charakteristiken der Kraft und der Verschiebung bei einer solchen Membran, die, wie in den F i g. 5 und 6 dargestellt ist, eingeklemmt ist, gemessen, so ergeben sich die in F i g. 7 dargestellten Zusammenhänge. Die Kurven 7,8 und 9 beziehen sich auf Membranen mit der Dicke 0,06, 0,08 und 0,1 mm. Die Verschiebung unter der Wirkung einer auf die Membran wirkenden Kraft ist daher klein, wenn die Kraft klein ist oder wenn die Dicke der Membran groß ist oder, in anderen Worten, wenn die auf das Material der Membran ausgeübte Spannung klein ist. Wird jedoch die Dicke der Membran kleiner, so weicht die Verschiebung von der Linearität selbst bei kleiner Kraft ab.
  • Die Abweichung ist ferner nicht symmetrisch, wenn die Kraftrichtung gewechselt wird. Vielmehr wird - wie aus F i g. 7 erkennbar - die Verschiebung kleiner, wenn die Membran in Richtung ihrer konvexen Oberfläche gestoßen wird, als wenn sie in die entgegengesetzte Richtung gestoßen wird.
  • Im Fall der Verwendung einer Membran bei einem elektromagnetischen Empfänger wirkt eine magnetische Anziehungskraft statisch auf die Membran und ferner eine durch die Deformation der Membran erzeugte Rückstellkraft in entgegengesetzter Richtung zur magnetischen Anziehungskraft. Beide Kräfte halten einander das Gleichgewicht. Wird eine Membran von 0,06 mm Dicke benutzt, so wird sie in eine Gleichgewichtslage gebracht, die den Punkten A oder B in F i g. 7 entspricht. Um soo und m, zu verringern - das sind die Bedingungen, um, wie oben beschrieben, eine hohe Empfindlichkeit zu erhalten -,ist es notwendig, eine Membran zu verwenden, die dünner als 0,1 mm ist und sich daher nicht linear verschiebt. Es ist ein Unterschied, ob eine solche Membran um den Arbeitspunkt A oder um den Arbeitspunkt B arbeitet. Der erstere Fall - das ist also der Fall, bei dem der magnetische Kreis auf der Seite der konvexen Oberfläche der Membran liegt - ist vorteilhafter. Insbesondere ergeben sich zwei Stabilitätsvorteile, wie weiter unten beschrieben wird.
  • Der erste Vorteil bezieht sich auf die Kriechfestigkeit der Membran. Wird eine Membran in einem elektromagnetischen Empfänger benutzt, so wird der Magnetspalt des Empfängers im Laufe der Zeit durch das Kriechen der Membran kleiner. Dies liegt an den magnetischen Anziehungskräften, die ständig auf die Membran einwirken. Wird dieser Effekt groß, so verändern sich die Empfindlichkeit und andere Kenndaten des Empfängers so lange, bis er nicht mehr brauchbar ist.
  • Das Kriechen der gleichen Membran im Fall des Betriebs beim Arbeitspunkt A in F i g. 7 und beim Arbeitspunkt B wurde gemessen. Ein Beispiel der Meßergebnisse zeigt F i g. B. Die Kurve A zeigt das Kriechen, wenn allein der konkave Oberflächenteil belastet wurde und wenn eine Kraft in Richtung der konvexen Oberfläche wirkte. Die Kurve B kennzeichnet das Kriechen der Membran, wenn eine Kraft in umgekehrter Richtung zu der der Kurve A wirkte. Der Kriechbetrag ist im ersten Fall etwa die Hälfte von dem im zweiten Fall. Es ergibt sich also, daß im Fall A besonders stabile Empfänger gebildet werden.
  • Ein zweiter Vorteil bezüglich der Stabilität ergibt sich aus der Betrachtung von ,u. Hierzu wird auf das Diagramm in F ig. 9 verwiesen, in dem die Abszisse den Magnetspalt zwischen den Polstückoberflächen und dem Anker wiedergibt und die Ordinate die Kraft. DieKurve a in F i g. 9 stellt die magnetischeAnziehungskraft, die auf den Anker wirkt, dar. Die Kurven b bis d stellen die Rückstellkräfte auf Grund der Verschiebung der Membran dar. Die Kurve b gilt für den Fall, bei dem der magnetische Kreis auf der Seite der konkaven Oberfläche der Membran liegt. Sie zeigt, daß der Magnetspalt g3 dann, wenn die Anziehungskräfte des magnetischen Kreises nicht wirksam sind, zum Spaltg, verändert wird, wenn diese Anziehungskräfte einsetzen und mit der Rückstellkraft F, ins Gleichgewicht treten. g, zeigt also den Gleichgewichtszustand an. Wie in F i g. 7 ist die Kurve b in F i g. 9 nach unten gekrümmt. Ist nun ein nichtmagnetischer Körper einer dem Magnetspalt 92 entsprechenden Dicke in dem Luftspalt beispielsweise auf der Oberfläche des Ankers oder des Polstücks und ist der Minimumwert des Magnetspalts g2 (der Luftspalt ist Null), so liegt die Kurve b stets oberhalb der Kruve a, und die Rückstellkraft der Membran ist stets stärker als die magnetische Anziehungskraft. Diese Verhältnisse sind aus den Kurven a und b in F i g. 9 in bezug auf die Magnetspalte g2 und g, ersichtlich. Sobald der Anker in Berührung mit der Oberfläche des Polstücks bei irgendeiner Schwingung tritt, wird er daher in die ursprüngliche Stellung durch die Rückstellkraft der Membran zurückgeführt, und es ergibt sich daher ein stabil arbeitender Empfänger. Der Stabilitätsfaktor ,u ergibt sich aus dem Verhältnis der Tangente soo der Kurve b am Punkt P zur Tangente s" der Kurve a am Punkt P. Wird nun die Gleichgewichtsstellung am Punkt P durch Veränderung der Steifigkeit der Membran durch Veränderung der Dicke oder irgendwelcher anderer Abmessungen der Membran ausgewählt, so ergibt sich eine der Kurve b entsprechende Kurve durch Drehung der Kurve b um den Punkt P; beispielsweise wird eine Kurve wie die Kurve b' für die Rückstellkraft erhalten. Wie oben beschrieben, ist es erforderlich für die Stabilität des Empfängers, daß diese Kurven nicht die Kurve a zwischen den Magnetspalten g2 und g, schneiden. Um ,u am kleinsten in dem dieser Forderung genügenden Bereich zu machen, muß offensichtlich die Kurve b ausgewählt werden. Im Fall der Kurve b ist die kritische Stabilitätskraft, die vermindert werden kann.
  • Liegt der Magnetkreis auf der Seite der konvexen Oberfläche der Membran, so ergibt sich aus der Kurve in F i g. 7 die Rückstellkraft beispielsweise als Kurve e. Soll eine solche Kurve durch Verringerung der Steifigkeit der Membran in gleicher Weise wie in dem vordem beschriebenen Fall zur kritischen Stabilitätskraft führen, so wird die Kurve d erhalten. Der Stabilitätsfaktor,ua in diesem Fall hat offensichtlich einen geringeren Wert als der Wert ,ub, der vordem erhalten wurde. Es wurde gefunden, daß sich der demnach erwartete Anstieg der Empfindlichkeit tatsächlich ergab. Die Kurve c hat ferner die Eigenschaft, daß ihre Tangente soo am Punkt P gleich derjenigen der oben beschriebenen Kurve b ist. Die Stabilität ,u und die Empfindlichkeit sind daher in beiden Fällen gleich. Jedoch ist der Unterschied zwischen der Rückstellkraft der Membran und der magnetischen Anziehungskraft bei der Kurve c so viel größer als bei der Kurve b, daß die Kurve c als stabiler angesehen werden kann.
  • Nunmehr wird der Effekt des nichtmagnetischen Körpers in dem Luftspalt beschrieben. Es wurde bereits bei der Erläuterung der F i g. 9 hervorgehoben, daß eine nichtmagnetische Platte einer Dicke, die g2 entspricht, in den Luftspalt eingefügt wird. Da der Magnetspalt in F i g. 9 auch Null statt g" sein kann, ist ohne weiteres zu verstehen, daß selbst, wenn eine nichtmagnetische Platte eingefügt wird, der gleiche Effekt auftritt und in diesem Zusammenhang die gleiche Erläuterung des Effektes zutrifft. Die nichtmagnetische Platte ist jedoch wirksam, um den Stabilitätsfaktor ,u zu vermindern.
    Magnetspalt s" Kritische A A
    Stabilitätskraft -
    mm 108dyn/cm p. dyn/amp so
    Betrieb im Punkt P2 auf Kurve d . . . . . . . . . . 0,20 0,185 0,320 1,73 1,0-106 0,19
    Betrieb im Punkt Pl auf Kurve b . . . . . . . . . . 0,15 0,242 0,627 2,59 1,1 - 108 0,14
    Wie aus der Tabelle ersichtlich, ist der Effekt der Verminderung der Stabilität li durch eine nichtmagnetische Platte größer als die Verminderung des Kraftfaktors auf Grund der Notwendigkeit der Vergrößerung des Luftspalts. Der Wert für ist um das etwa 1,36fache größer. Wird dieser Wert in der Formel (1) verwendet, so zeigt sich, daß die Empfindlichkeit um etwa 2,6 db ansteigt. Im Rahmen dieser Versuche wurden andere Größen als A und so in Formel (1) nicht verändert.
  • Die F i g. 11 und 12 zeigen eine Verkörperung der Erfindung, bei der eine nichtmagnetische Platte vorgesehen ist. Ein Anker 1, an dem einige Preßkörper befestigt sind (16), liegt in der Mitte einer konischen Membran 10. Der magnetische Kreis liegt in Richtung der konvexen Oberfläche der Membran 10 (unten in F i g. 12) und wird auch von dieser Seite aus betrieben. Zur Erläuterung dieses Sachverhalts wird auf F i g.10 Bezug genommen, in der die Kurve a die magnetischen Anziehungskräfte wiedergibt und die Kurven b bis d Rückstellkräfte der Membran wiedergeben. Die Kurven sind wie die oben erläuterten Kurven gekrümmt. (In F i g. 10 sind die Kurven vereinfacht geradlinig dargestellt, um Komplikationen zu vermeiden, die dadurch entstehen, daß Kurven in beiden Richtungen und gerade Linien in ihrer Gesamtheit dargestellt werden mußten. Genau die gleiche Erläuterung wie zu F i g. 9 trifft für alle Kurven nach F i g. 10 zu.) Der kritische Wert, auf den die Steifigkeit der Membran im vorliegenden Fall vermindert werden kann, wenn ein Magnetspalt g1 benutzt wird, und ohne daß die nichtmagnetische Platte, die in einem üblichen Empfänger angeordnet wird, ist durch die Karve b gegeben, die den Punkt P3 schneidet. Die kritische Stabilitätskraft am Punkt P1 ist in diesem Fall ,ub. Wird die nichtmagnetische Platte g2 eingefügt, so ergibt sich der kritische Wert der Rückstellkraft der Membran aus der Kurve c, und die kritische Stabilitätskraft ,uc wird offensichtlich kleiner als ,ub. Die Breite des Luftspalts ist in diesem Fall jedoch g,-g2 und geringer als die Luftspaltbreite g1 im Fall der Kurve b. Dringen zufällig Staub oder Schmutz oder andere Verunreinigungen in den Luftspalt aus irgendeinem Grund ein, so arbeitet der Empfänger schlecht. Aus diesem Grund sind die bis jetzt beschriebenen Maßnahmen nicht stets empfehlenswert. Wird daher die nichtmagnetische Platte g2 eingebracht und wird der magnetische Kreis dadurch um die Dicke der Platte länger und wird er ferner mit g1' betrieben, so ist die kritische Steifigkeit wie bei der Kurve d, und der Stabilitätsfaktor ist in diesem Fall lid.
  • Im folgenden werden nun Meßergebnisse bezüglich des Stabilitätsfaktors und anderer Kennwerte für den Fall, daß die Membran der Kurve d am Punkt P2 benutzt wurde, verglichen mit Meßwerten für die Kurve b am Punkt P1. In der folgenden Tabelle sind die Meßwerte für den Fall einer Dicke der nichtmagnetischen Platte von 0,05 mm angegeben. Die Dicke des Membranmaterials entspricht g2 in F i g. 9 und 10. Es ergibt sich daraus ein Vorteil, daß selbst dann, wenn die Festigkeit der Verbindung zwischen Membran und Anker schwächer ist als bei einem üblichen Empfänger, in dem der Anker direkt der magnetischen Polfläche gegenübersteht, der Anker durch die magnetische Anziehungskraft nicht abgelöst wird. Ferner ergibt sich der Vorteil, daß die magnetische Anziehungskraft am Punkt g1' in F i g. 10 um so viel geringer ist als bei g, daß die Gefahr des Kriechens der Membran geringer ist.
  • F i g. 13 zeigt eine Verkörperung eines elektromagnetischen Empfängers nach der Erfindung. Eine Spule 4 ist auf einen Spulenkörper 5 gewickelt, der auf die Außenseite eines zylindrischen Innenpols aufgepaßt ist. Ein Außenpol 2 liegt auf der Außenseite der Spule 4. Das vordere Ende des Außenpols 2 ist nach innen gebogen. Ein Magnet 12 liegt außerhalb des Spulenkörpers 5. Aus diesen Teilen ist ein magnetischer Kreis gebildet. Der Innenpol, der Spulenkörper, der Außenpol, ein Ring 11 und ein Joch 13 sind von einem Rahmen 14 derart umfaßt, daß sie sich zu dem magnetischen Kreis zusammenschließen. Ein Anker 1 ist in der Mitte einer Membran 10, die aus einem nichtmagnetischen Körper besteht, angeklebt. Der Anker ist .mit einigen Preßkörpern 16 belegt. Nachdem der Anker 1 auf der dem magnetischen Kreis abgewandten Seite der Membran angeordnet ist, wird die Membran mittels eines Gehäuses 15 und einer Abdeckung 17 befestigt.
  • F i g. 14 zeigt die Frequenzcharakteristik des Empfängers nach der Erfindung, wie er in F i g. 13 dargestellt ist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromagnetischer Empfänger mit einem Anker, der auf der der magnetischen Polfläche eines magnetischen Kreises abgewandten Seite einer Membran aus nichtmagnetischem Material liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (1) im Mittelteil der konkaven Oberflächenseite einer Membran (10) angeordnet ist und daß der magnetische Kreis einen durch einen Luftspalt vom Mittelteil der konvexen Oberflächenseite der Membran getrennten Innenpol (3) und einen konzentrisch außen um den Innenpol herum angeordneten Außenpol (2) aufweist.
  2. 2. Elektromagnetischer Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (1) in die konkave Oberflächenseite einer konischen Membran (10) eingepaßt ist und daß ein magnetischer Kreis (2, 11, 13, 3) mit einem Luftspalt auf der Seite der konvexen Oberfläche der konischen Membran liegt.
  3. 3. Elektromagnetischer Empfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (1) auf der konkaven Oberflächenseite der konischen Membran (10) mit Preßkörpern (16) belegt ist.
  4. 4. Elektromagnetischer Empfänger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Kreis (2, 11, 13, 3) einen einwärts gebogenen Außenpol (2) aufweist.
  5. 5. Elektromagnetischer Empfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen magnetischen Kreis mit einem inneren Pol (3), einer Spule (4) und einem nach innen gebogenen äußeren Pol (2).
  6. 6. Elektromagnetischer Empfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenpol (2) nach innen gebogen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 535 757.
DEN19283A 1960-06-08 1960-12-06 Elektromagnetischer Empfaenger Pending DE1167389B (de)

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JP1167389X 1960-06-08

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DEN19283A Pending DE1167389B (de) 1960-06-08 1960-12-06 Elektromagnetischer Empfaenger

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DE (1) DE1167389B (de)
NL (1) NL259225A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218520B (de) * 1962-10-15 1966-06-08 Matsushita Electric Ind Co Ltd Kleiner elektroakustischer Wandler

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2535757A (en) * 1946-06-25 1950-12-26 John J Root Peripherally driven electroacoustical transducer

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NL259225A (de)

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