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DE1167384B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung von elektrischen Impulsen, insbesondere Multivibratorschaltung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung von elektrischen Impulsen, insbesondere Multivibratorschaltung

Info

Publication number
DE1167384B
DE1167384B DEN21224A DEN0021224A DE1167384B DE 1167384 B DE1167384 B DE 1167384B DE N21224 A DEN21224 A DE N21224A DE N0021224 A DEN0021224 A DE N0021224A DE 1167384 B DE1167384 B DE 1167384B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
multivibrator
grid
voltage
hexode
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN21224A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Jandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NORDMENDE
Norddeutsche Mende Rundfunk KG
Original Assignee
NORDMENDE
Norddeutsche Mende Rundfunk KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NORDMENDE, Norddeutsche Mende Rundfunk KG filed Critical NORDMENDE
Priority to DEN21224A priority Critical patent/DE1167384B/de
Publication of DE1167384B publication Critical patent/DE1167384B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/10Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
    • H03K4/12Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor
    • H03K4/14Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor using two tubes so coupled that the input of each one is derived from the output of the other, e.g. multivibrator
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/04Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback
    • H03K3/05Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/06Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/08Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator astable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Erzeugung von elektrischen Impulsen, insbesondere Multivibratorschaltung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung von elektrischen Impulsen, deren Frequenz durch eine von außen her angelegte Regelspannung steuerbar ist, insbesondere auf eine für die Zeitbasis in Fernsehempfängern, für Impulseinrichtungen von Fernsehsendern oder Impulsgeneratoren in Meßgeräten verwendete Multivibrator-Schaltung in Form eines rückgekoppelten RC-Verstärkers, deren erste Röhre eine Hexode ist. Dabei dient das System erstes Steuergitter-Schirmgitter der Hexode als erste Stufe des Multivibrators, während als zweite Stufe eine Triode vorgesehen ist.
  • Als Impulsgeneratoren werden bekanntlich, insbesondere für die Zeitbasis in Fernsehempfängern, Oszillatoren mit hoher Frequenzstabilität benötigt. Die Frequenz solcher Oszillatoren soll dabei mittels einer Gleichspannung möglichst leistungslos in weiten Grenzen steuerbar sein. Ihre Frequenzstabilität muß besonders hoch sein, denn jede Instabilität ergibt über einen die steuernde Regelspannung liefernden Diskriminator eine Änderung der Regelspannung, mit der die Frequenzabweichung des Oszillators ausgeglichen werden muß. Der vorhandene Regelhub ist aber begrenzt und muß dafür verfügbar bleiben, den Oszillator synchron mit einer von außerhalb herangeführten Frequenz zu halten. Deshalb darf so wenig wie möglich vom Regelhub für den Ausgleich von Frequcnzinstabilitäten des Oszillators verbraucht werden.
  • Die durchweg verwendeten Oszillatoren vom Multivibratortyp weisen jedoch den besonderen Mangel auf, daß die mit ihnen erzeugte Frequenz in nichtsynchronisiertem Zustand verhältnismäßig unstabil ist. Unerwünschte Frequenzabweichungen rühren unter anderem vor allem vom Altern der Röhren her und auch vom Altern anderer in diesen Schaltungen verwendeter Bauteile, wie z. B. der Kondensatoren und Widerstände. Hinzu kommen noch Temperatureinflüsse, Speisespannungsschwankungen und mechanische Erschütterungen, die die Frequenzstabilität eines Multivibrator-Oszillators nachteilig beeinflussen.
  • Bei neuzeitlichen Fernsehempfängern wird deshalb vielfach die Steuerspannung für die Zeilenendröhre mit einem über eine Reaktanzröhre gesteuerten Sinus-Oszillator erzeugt, dessen Eigenfrequenz auch in unsynchronisiertem Zustande sehr stabil ist. Bei einem Sinus-Oszillator muß man aber mit dem für ihn erforderlichen stabilisierenden Schwingungskreis einen im Verhältnis zum Multivibrator höheren und damit kostspieligeren Schaltungsaufwand treiben.
  • Um nun den Aufwand für derartige Generatoren herabzusetzen, verwendet man für sie bekanntlich bereits eine Hexode, bei der das System erstes Steuergitter-Schirmgitter als Oszillatorteil arbeitet und das System zweites Steuergitter-Anode als Reaktanzteil. Zwar wird dadurch eine besondere Reaktanzröhre eingespart, aber es bleibt als kostspieliges Bauteil noch die Spule für den stabilisierenden Schwingkreis, die insbesondere deshalb relativ teuer ist, weil sie vor allem für tiefe Frequenzen relativ große Abmessungen haben muß, so daß ihre Verwendung, vor allem in gedruckten Schaltungen, einbautechnische Schwierigkeiten bereitet.
  • Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Schaltung besteht darin, daß sie eine verhältnismäßig hohe Regelspannung zum Steuern des zweiten Steuergitters der Hexode benötigt, und zwar sind hierfür durchweg etwa 6 bis 10 Volt erforderlich. An die vorangehenden Schaltungsstufen müssen deshalb sehr hohe Leistungsansprüche gestellt werden, da die Frequenz-Phasenvergleichsschaltung für so hohe Regelspannungen große Impulsamplituden benötigt. Auch bei einer anderen Multivibratorschaltung ist diese Schwierigkeit vorhanden. Wollte man diesen bekannten Generator in der erforderlichen Weise in seiner Frequenz regeln, so müßte die Spannungszuführung für seine Gitterableitwiderstände über eine zusätzliche Verstärkerröhre erfolgen. Das würde jedoch einen erheblichen Mehraufwand bedeuten, der nicht erwünscht ist.
  • Zur Herabsetzung des schaltungstechnischen Aufwandes für Impulsgeneratoren im Zeitbasisteil elektronischer Geräte ist es weiterhin bekannt, mit einer Röhre, und zwar mit einer Triode bestückte Multivibratoren, die sogenannten Sperrschwinger, insbesondere im Bildzeitbasisteil von Fernsehempfängern zu benutzen. Sehr nachteilig ist bei diesen Multivibratoren vor allem, daß ihre Frequenz nicht leistungslos stabil gehalten werden kann. Dadurch wird aber die Stufe, die die erforderliche Regelspannung erzeugt, zusätzlich belastet. Man kann zwar diese zuzätzliche Belastung durch eine Pufferstufe zwischen Regelspannungserzeuger und Oszillator beseitigen. Jedoch würde damit die betreffende Multivibratorschaltung dementsprechend aufwendiger, was möglichst vermieden werden soll.
  • Der Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde, eine weitgehend frequenzstabile Multivibratorschaltung hoher Regelsteilheit zu entwickeln, die unempfindlich ist gegen Alterungserscheinungen der Schaltungselemente, gegen Röhrenwechsel, gegen Spannungsschwankungen, Temperatureinflüsse und mechanische Erschütterungen. Dabei soll sie möglichst einfach und billig herzustellen und ebenfalls für gedruckte Schaltungen mit Vorteil verwendbar sein.
  • Diese Aufgabe ist für einen Multivibrator mit Hexode erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß das System zweites Steuergitter-Anode als Gleichspannungsverstärker für die Regelspannung zur Frequenzänderung benutzt wird und die Gitterableitwiderstände der in der Hexode befindlichen ersten Multivibratorstufe und der zweiten außerhalb der Hexode liegenden Röhrenstufe des Multivibrators, d. h. der Triode, an das Anodenpotential des in der Hexode befindlichen Gleichspannungsverstärkers gelegt sind. Bei der Multivibratorschaltung gemäß der Erfindung erfolgt also die Rückkopplung auf die Triodenstufe des Multivibrators vom Schirmgitter der Hexode aus und nicht, wie bei einer der bekannten Schaltungen, von der Anode der Hexode aus. Dadurch wird zweierlei erreicht. Es wird nämlich in einer der Multivibratorstufen selbst die Regelspannung gleich so verstärkt, daß sie jederzeit ausreichend ist, um die erforderliche Frequenzstabilität zu erhalten, ohne dabei die vor dem Multivibrator liegenden Schaltungsstufen durch Abnahme einer höheren Regelspannung zusätzlich zu belasten. Außerdem wird der Schaltungsaufwand spürbar vermindert, weil der in bekannten Schaltungen zur Erhaltung der Frequenzstabilität sonst benötigte Schwingkreis mit seiner relativ großen teuren Spule eingespart wird. Damit ist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung auch in der Technik der gedruckten Schaltungen leichter aufzubauen.
  • Eine vorteihafte Weiterentwicklung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß nur ein Gitterableitwiderstand einer Multivibratorstufe, vorzugsweise derjenige des Steuergitters der zweiten Stufe, d. h. der Triode, an das Anodenpotential des Gleichspannungsverstärkers in der Hexode gelegt ist. Das hat den besonderen Vorteil, daß die Anode der Hexode nicht mit dem Gitterstrom ihres eigenen Steuergitters belastet wird. Um die Möglichkeit zu haben, die Frequenz einzustellen, ist ferner einer der beiden Gitterableitwiderstände zweckmäßigerweise ganz oder teilweise einstellbar veränderlich ausge- i bildet. Man kann aber auch, gemäß einer anderen vorteilhaften Ausbildung des Erfindungsgegenstandes, zum Frequenzabgleich des Multivibrators den Außenwiderstand des Gleichspannungsverstärkersystems, den Kathodenwiderstand oder auch einen der beiden Gitterkondensatoren einstellbar veränderlich ausbilden.
  • Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend an Hand eines gezeichneten Ausführungsbeispiels einer entsprechend aufgebauten Multivibratorschaltung sowie von schematisch dargestellten Oszillogrammen näher beschrieben.
  • In F i g. I ist eine bekannte Generatorschaltung mit einer Hexode 1 als erster Stufe und einer Triode 2 als zweiter Stufe dargestellt, die zur Frequenzstabilisierung einen Schwingkreis 3 enthält. Diesen Stabilisierungskreis 3 mit seiner aufwendigen Spule spart man mit der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung ein, die in Ausführungsbeispielen in F i g. 2 und 3 dargestellt ist.
  • Es ist in F i g. 2, genau so wie in F i g. 3, die erste Stufe des Multivibrators in bekannter Weise das System erstes Steuergitter-Schirmgitter einer Hexode 4 mit dem Schirmgitteraußenwiderstand 6 und die zweite Stufe eine Triode 5 mit dem Außenwiderstand 7. Der dargestellte Multivibrator ist in bekannter Art und Weise als rückgekoppelter RC-Verstärker geschaltet mit den beiden Koppelkondensatoren 8 und 9 und den Gitterableitwiderständen 10 und 11. Die Zeit der Umladung der Koppelkondensatoren 8 und 9 auf das Steuergitter der Hexode 4 und das Steuergitter der Triode 5 bestimmt die Frequenz des Multivibrators. Die Umladezeit hängt ihrerseits von der Größe der Gitterableitwiderstände 10 und 11 ab und dem an sie gelegten Potential sowie der Größe der Gitterkondensatoren 8 und 9. In der erfindungsgemäßen Ausführungsform nach F i g. 2 werden die beiden Gitterableitwiderstände 10 und 11 an das Anodenpotential des als Gleichspannungsverstärker geschalteten Systems zweites Steuergitter-Anode der Hexode 4 gelegt. Durch Verändern der am zweiten Steuergitter (G.,) stehenden Regelspannung wird der Anodenstrom des Gleichspannungsverstärkers geändert. Ist die herangeführte Regelspannung positiv, so fließt ein großer Anodenstrom und die Anodenspannung sinkt ab. Ist die Regelspannung dagegen negativ, so wird das Anodensystem des Gleichspannungsverstärkers mehr oder weniger gesperrt. Es fließt weniger Anodenstrom und die Spannung an der Anode nähert sich in ihrer Größe mehr oder weniger dem von außen angelegten Pluspotential.
  • Im ersteren Falle wäre die Umladespannung für die Gitterableitwiderstände klein und demnach die Frequenz des Multivibrators niedrig. Im zweiten Falle ist die Umladespannung hoch und die Frequenz des Multivibrators deshalb ebenfalls hoch.
  • Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist zur Entlastung der Anode der Hexode 4 vom Gitterstrom des Steuergitters (G1), dessen Ableitwiderstand 10 an das Pluspotential gelegt und nur der Ableitwiderstand des Steuergitters der zweiten Multivibratorstufe, der Triode 5, liegt am Anodenpotential der Hexode 4. Dazu ist hier noch ein veränderbarer Gitterableitwiderstand 11 a zum Frequenzabgleich angeordnet. Es kann aber hierfür auch der Anodenwiderstand 12 im Anodenkreis der Hexode 4 oder ihr Kathodenwiderstand 13 oder auch einer der Gitterkondensatoren 8 und 9 veränderbar ausgebildet sein.
  • Wenn es für bestimmte Fälle zweckmäßiger sein sollte, kann man durch geeignete Schaltungsmaßnahmen erreichen, daß beide Systeme der Hexode 4 in ihrer Funktion umgekehrt werden, d. h. daß das System zweites Steuergitter-Anode der Hexode 4 zur Multivibratorstufe wird und das System erstes Steuergitter-Schirmgitter zum Gleichspannungsverstärker.
  • Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Multivibrators ist aus den in F i g. 4 dargestellten, idealisierten Oszillogrammen a) bis f) ersichtlich, in denen die Spannungen aufgezeichnet sind, die an den einzelnen Elektroden auftreten. Die F i g. 4 a, 4 b, 4 c und 4 d zeigen die bekannten Spannungs-Oszillogramme eines Multivibrators. Die Oszillogramme 4 e und 4 f betreffen die eigentliche Erfindung. F i g. 4 f zeigt die Regelspannung, die Spannung also, welche die Frequenzänderung des Multivibrators bewirkt. Sie ist beispielsweise in dem Zeitraum t,-t. konstant und etwas negativ angenommen. Im Zeitpunkt t6 ändert sie sprunghaft ihren Wert in negativer Richtung und soll zwischen t6 und tio wieder als konstant angenommen werden. F i g. 4 e zeigt die Spannung an der Anode der Hexode 4.
  • Für die Zeit t,-t. ist die Röhre gesperrt, und zwar durch die negative Spannung am Gitter 1 der Hexode 4. Während dieser Zeit ist der Anodenstrom also Null und somit erfolgt kein Spannungsabfall am Anodenwiderstand 12. Die Anodenspannung hat dann den vollen Wert der Batteriespannung. Im Zeitpunkt t2 wird die Röhre 4 geöffnet und es fließt dann Strom, der einen Spannungsabfall am Anodenwiderstand 12 erzeugt. Die Spannung sinkt dadurch auf etwa den halben Betriebsspannungswert (s. F i g. 4 e). Die Größe dieses Spannungsabfalles hängt in erster Linie von der Schirmgitterspannung der Hexode 4 zu diesem Zeitpunkt und der Spannung am zweiten Steuergitter der Hexode 4 ab. Zum Zeitpunkt t3 wird die Röhre 4 vom Gitter 1 her wieder gesperrt. Die Anodenspannung erreicht dann ihren vollen Betriebsspannungswert. Zum Zeitpunkt t4 wird die Röhre 4 wieder geöffnet und so fort.
  • Vom Zeitpunkt to an ändert sich die Spannung an Gitter 2. Sie wird negativer, demzufolge wird während der Öffnungszeiten der Hexode der Strom in der Anode nicht mehr so groß sein. Der Spannungsabfall an dem Anodenwiderstand wird wie in F i g. 4 e dargestellt, also kleiner werden. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sind nun die Gitterableitwiderstände 10 und 11 an die Anode der Hexode 4 gelegt. Die Wirkung dieser Anordnung ist aus F i g. 4 a zu erkennen. Hier ist der Spannungsverlauf am Steuergitter (G3) der Triode 5 gezeichnet. In der Zeit t, -t. liegt dieses Gitter auf Null. Es fließt über den Gitterableitwiderstand 11 ein Strom in das Gitter hinein. Wegen der Niederohmigkeit der Gitterkathodenstrecke und der Hochohrnigkeit des Gitterableitwiderstandes 11 ist die Spannung während dieser Zeit praktisch Null und sehr wenig abhängig von den übrigen Betriebsspannungen. Zum Zeitpunkt t2 wird das Gitter G3 gemäß F i g. 4 a, von Null auf eine negative Spannung gebracht. Während der nachfolgenden Zeit fließt kein Gitterstrom, sondern der Gitterableitwiderstand 11 wird durch die Anodenspannung der Hexode 4 Strom auf den Gitterkoppelkondensator 9 leiten. Von der Größe dieses Stromes hängt der Kurvenverlauf während der Zeit t2 t3 ab. Je größer der Strom ist, d. h. je höher während dieser Zeit die Spannung UA2 ist, um so steiler wird die Kurve verlaufen. Es ist ersichtlich, daß während der Zeit t7 t8 infolge einer höheren Spannung UA2 die Entladung schneller vor sich geht als während der Zeit t2-t 3 bzw. t4 t5. Damit ändert sich aber auch die Periodendauer der Muitivibratorschwingung, die zwischen dem Zeitpunkt t2-t4 gemessen mit T1, zwischen dem Zeitpunkt t7-t9 gemessen mit TZ bezeichnet ist.
  • T1 ist größer als T2. Der kleine Spannungssprung in F i g. 4 f verursacht also in F i g. 4 a eine höhere Frequenz des Multivibrators.
  • Durch die erfindungsgemäße Verbindung der Gitterableitwiderstände 10, 11 mit der Anode der Hexode 4 wird nicht nur erreicht, daß der Multivibrator in seiner Frequenz leistungslos vom zweiten Hexodengitter (G2) gesteuert werden kann. Es wird auch eine beachtliche Kompensation verschiedener, die Frequenz des Multivibrators unerwünscht ändernder Einflüsse bewirkt, und das geschieht in folgender Weise: Zum Zeitpunkt t2 , erhält, in F i g. 4 a dargestellt, das Gitter der Triode 5 (G3) einen Spannungssprung, der in seiner Amplitude dem Spannungssprung am Schirmgitter der Hexode 4 entspricht. Das Gitter G3 . wird dadurch gesperrt und entlädt sich über den Gitterableitwiderstand 11 auf die Spannung UA 2. Wenn die Spannung am Gitter G3 nahezu den Wert Null erreicht hat, siehe Zeitpunkt t3, wird die Röhre 5 geöffnet, wodurch die erste Multivibratorröhre, die Hexode 4, gesperrt wird, an deren Gitter G1 jetzt dieselben Verhältnisse eintreten wie am Gitter G3 der Triode 5. Ändert sich die Betriebsspannung beispielsweise auf das Doppelte des früheren Wertes, so würde der Spannungssprung am Schirmgitter der Hexode 4 annähernd doppelt so groß werden und somit würde das Gitter G3 um den doppelten Betrag gesperrt werden wie vorher. Da sich gleichzeitig mit dieser Betriebsspannungsänderung aber auch die Spannung UA2 an der Anode der Hexode 4 um annähernd den doppelten Wert geändert hat, erfolgt die Entladung des Gitterkondensators 9 mit wesentlich größerer Geschwindigkeit, und es läßt sich mathematisch zeigen, daß das Potential Null zur selben Zeit erreicht wird wie vorher. Der doppelte Spannungssprung zum Zeitpunkt t2, zusammen mit der doppelten Anodenspannung an der Hexode 4 bewirken also, daß die Entladedauer t2 t3 konstant bleibt. Durch diese Kompensation wird erreicht, daß die Frequenzunabhängigkeit eines Multivibrators von Anodenspannungsänderungen zumindest genau so sicher ist wie bei einem Sinusoszillator.
  • Die Kompensation der Röhrenalterung geschieht auf folgende Weise: Wird durch Alterung der Röhren der Schirmgitterstrom der Hexode 4 kleiner, so wird der Spannungsabfall am Schirmgitterwiderstand 6 geringer werden. Die Röhre würde während der geöffneten Periode mit höherer Schirmgitterspannung laufen. Infolge Stromverteilung zwischen Schirmgitter und Anode wird durch die höhere Schirmgitterspannung der Anodenstrom relativ größer werden. Die Spannung an der Anode der Hexode 4 wird kleiner werden und die Entladung des Gitters G3 wird nicht mehr so schnell vor sich gehen wie vorher. Da die Entladung am Gitter G3 infolge des kleineren Spannungssprungs am Schirmgitter, der über den Koppelkondensator 9 auf das Gitter G3 übertragen wird, von einem weniger negativen Potential aus erfolgt, tritt in der Weise eine Kompensation ein, daß sich der kleinere Schirmgitterspannungssprung zusammen mit dem kleinen Potential an der Anode der Hexode, zu dem sich die Gitterkondensatoren 8, 9 über die Gitterableitwiderstände 10, 11 aufladen, gerade aufhebt und über die Zeit t2 -t" konstant bleibt. Die Güte dieser Kompensation hängt von dem Verhältnis des Hexodenwiderstandes 12 zum Schirmgitterwiderstand 6 ab. Die richtige Dimensionierung kann experimentell erprobt werden, in der Weise, daß Röhren verschiedener Güte nacheinander mit der gleichen Schaltung in Betrieb genommen werden und die Widerstände so lange variiert werden, bis diese verschiedenen Röhren dieselbe Multivibratorfrequenz ergeben. Da dieser Kompensationseffekt nur für die Hexode 4 gilt, nicht aber für die Triode 5, muß der Einfluß des elektrischen Zustandes der Triode 5 auf die Frequenz durch andere Maßnahmen beseitigt werden. Die einfachste Methode ist die, den Triodenwiderstand 7 so groß wie möglich zu machen, so daß während der geöffneten Periode der Triode die Spannung an der Anode nahezu Null wird.
  • Ist bei einer Betriebsspannung von 200 Volt die Restspannung der Triode im geöffneten Zustand beispielsweise 20 Volt wie in F i g. 4 b angedeutet, so würde bei einer Emissionsänderung der Triode von 2: 1 die Restspannung beispielsweise von 20 auf 40 Volt ansteigen. Das macht für den Spannungssprung von 200 Volt auf 20 Volt bzw. 40 Volt aber im Verhältnis wenig aus, denn der absolute Spannungssprung wäre dann 180 Volt bzw. 160 Volt.
  • Da die Frequenz des Multivibrators von der Umladezeit der Gitterkondensatoren über die Gitterableitwiderstände abhängt, so muß ein Temperatureinfluß, der die elektrischen Werte dieser Elemente verändert, auch auf die Frequenz eingehen. Zur Temperaturkompensation ist es deshalb notwendig, die Temperaturkoeffizienten der Widerstände und Kondensatoren soweit wie möglich aufeinander abzustimmen, d. h., es muß beispielsweise ein negativer Temperaturkoeffizient eines Widerstandes mit einem positiven Temperaturkoeffizienten eines Kondensators kompensiert werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von elektrischen Impulsen, deren Frequenz durch eine von außen her angelegte Regelspannung steuerbar ist, insbesondere für die Zeitbasis in Fernsehempfängern, für Impulseinrichtungen von Fernsehsendern oder Impulsgeneratoren in Meßgeräten verwendete Multivibratorschaltung in Form eines rückgekoppelten RC-Verstärkers, dessen erste Röhre eine Hexode ist, wobei das System erstes Steuergitter-Schirmgitter der Hexode als erste Stufe des Multivibrators dient, während als zweite Stufe eine Triode vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das System zweites Steuergitter-Anode als Gleichspannungsverstärker für die Regelspannung zur Frequenzänderung benutzt wird und die Gitterableitwiderstände (10, 11) der in der Hexode (4) befindlichen ersten Multivibratorstufe und der zweiten außerhalb der Hexode (4) liegenden Röhrenstufe des Multivibrators, d. h. der Triode (5), an das Anodenpotential des in der Hexode (4) befindlichen Gleichspannungsverstärkers gelegt sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Gitterableitwiderstand einer Multivibratorstufe, vorzugsweise derjenigen (11) des Steuergitters der zweiten Stufe (5) an das Anodenpotential des Gleichspannungsverstärkers in der Hexode (4) gelegt ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Frequenzabgleich des Multivibrators einer der beiden Gitterableitwiderstände (11a) ganz oder teilweise einstellbar veränderlich ausgebildet ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Frequenzabgleich des Multivibrators der Außenwiderstand (12) des Gleichspannungsverstärkersystems, der Kathodenwiderstand (13) oder einer der beiden Gitterkondensatoren (8, 9) einstellbar veränderlich ausgebildet sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation des Einflusses von Betriebsspannungsänderungen auf die Frequenz des Multivibrators die Anodenwiderstände (7, 12) so bemessen sind, daß der Einfluß der Betriebsspannungsschwankungen auf die Schaltfrequenz des Multivibrators sich ganz oder zumindest teilweise aufheben.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation von Einflüssen der Röhrenalterung der Triode (5) auf die Multivibratorfrequenz der Arbeitswiderstand (7) der Triode (5) in der zweiten Multivibrationsstufe möglichst groß gemacht wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Karnpensieren von Einflüssen durch Alterung der Hexode (4) auf die Frequenz des Multivibrators der Schirmgitterwiderstand (6) im Verhältnis zum Anodenwiderstand (12) und Kathodenwiderstand (13) so bemessen ist, daß Emissionsschwankungen der Röhre (4) bzw. die durch Röhrenwechsel verursachten Anoden- und Schirmgitterstromänderungen die Eigenfrequenz des Multivibrators nicht oder nur geringfügig ändern. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 266 526.
DEN21224A 1962-02-19 1962-02-19 Schaltungsanordnung zur Erzeugung von elektrischen Impulsen, insbesondere Multivibratorschaltung Pending DE1167384B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2266526A (en) * 1938-04-11 1941-12-16 Emi Ltd Electrical oscillation generator

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2266526A (en) * 1938-04-11 1941-12-16 Emi Ltd Electrical oscillation generator

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