DE1167234B - Doppelriemchenstreckwerk - Google Patents
DoppelriemchenstreckwerkInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/26—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons
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Description
- Doppelriemchenstreckwerk Die Erfindung betrifft ein Doppelriemchenstreckwerk mit veränderlicher Einstellung der Entfernung zwischen der Oberriemchenwalze und dem Oberriemchenumlenkglied, wobei das Oberriemchen an dem nicht faserführenden Trum von innen her durch eine Riemchenspannrolle gespannt ist, die mittels eines Hebelpaares an dem Umlenkglied schwenkbar gelagert ist. Das Unterriemchen ist in der üblichen Weise über eine Unterriemchenbrücke mit vorderem Umlenkglied geführt.
- Ein Doppelriemchenstreckwerk mit veränderlicher Einstellung der Entfernung zwischen der Oberriemchenwalze und dem Oberriemchenumlenkglied, wobei das Oberriemchen an dem nicht faserführenden Trum von innen her durch eine Riemchenspannrolle gespannt ist und die das Riemchenwalzenpaar und das Umlenkrollenpaar tragenden Stützböcke gegeneinander verstellbar sind, ist bekannt. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß die oberen und die unteren Riemchenführungsglieder nur gemeinsam bewegbar sind.
- Eine veränderliche Einstellung der Entfernung zwischen der Oberriemchenwalze und dem Oberriemchenumlenkglied allein ist ebenfalls bekannt. So ist ein bekannter Oberriemchenkäfig mit in Riemchenlaufrichtung liegenden Führungsstangen versehen, auf denen die Lager für eine hintere Druckrolle des Oberriemchens einstellbar angeordnet sind. Die Umlenkrolle von wesentlich kleinerem Durchmesser als die Druckrolle liegt hinter der Druckrolle, und durch Verschieben der erwähnten Druckrolle des Oberriemchens und der hinteren Umlenkrolle des Unterriemchens kann die Einstellung der jeweiligen Faserlänge angepaßt werden.
- Diese bekannte Ausführung hat den Nachteil, daß die Lager der Druckrolle des Oberriemchens auf den Führungsstangen durch Schrauben festgelegt werden müssen. Wird eine neue Einstellung erforderlich, so ergibt sich eine zeitraubende Arbeit, wogegen beim Verspinnen von Langfasern eine sehr schnelle'Äriderung der Einstellung erwünscht ist.
- Es ist ferner bekannt, die Seitenzapfen von Oberwalzen und Umlenkgliedern für das Oberriemchen in Aussparungen von Chapeauxstangen zu führen.
- Gemäß der Erfindung ist ein Doppelriemchenstreckwerk der eingangs erwähnten Art, bei dem also die Riemchenspannrolle eines Hebelpaares am Umlenkglied schwenkbar gelagert ist, so ausgebildet, daß mit dem Hebelpaar ein weiteres Hebelpaar durch Zapfen und Langlöcher gelenkig verbunden ist, das am anderen Ende die Oberriemchenwalze des Oberriemchens trägt, wobei die Gesamtlänge der beiden Hebelpaare größer ist als die Entfernung von der Oberriemchenwalze zum Umlenkglied, und daß die Spannrolle unter Wirkung einer Druckfeder steht, welche sich andererseits gegen einen auf der Achse der Riemchenwalze und des Umlenkgliedes aufliegenden Sattel abstützt, und daß schließlich in bekannter Weise die Seitenzapfen der Achse der Oberriemchenwalze in Aussparungen der Chapeaux-Stangen oder wahlweise die zwischen den Walzenkörpern liegenden Achsteile in nach unten gerichteten Rasten des Sattels geführt sind.
- Bei dieser Ausbildung ist ein sehr schnelles Ändern der Einstellung der wirksamen Ober= riemchenlänge möglich, weil die Riemchenoberwalze und das Umlenkglied mit ihren Seitenzapfen aus den Aussparungen bzw. Rasten ' der Chapenuxstfigen herausnehmbar und in andere wieder einlegbar sind. Durch die Spannrolle ist trotzdem bei allen Einstellungen ein gut gespanntes Obexriemchen vorhanden.
- Bei dem Doppelriemchenstreckwerk gemäß der Erfindung ist zwar keine stufenlose Einstellung vorhanden, wie dies bei der bekannten Ausführung mit Führungsstangen der Fall ist. Dies ist aber unwesentlieh, weil eine Stufeneinstellung durchaus genügt, zumal die Aussparungen bzw. Rasten verhältnismäßig dicht nebeneinander vorgesehen werden können. Durch die Stufeneinstellung ergibt sich sogar der Vorteil, däß das Einstellen für alle Riemchen automatisch gleich wird. Da das Unterriemchen in bekannter Weise auf einem Tisch läuft, ist ein Verstellen desselben nicht erforderlich. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist deshalb viel schneller zu verstellen als die bekannte Vorrichtung, bei der obere und untere Riemchenführungsglieder gemeinsam verstellt werden müssen.
- Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines Doppelriemchenstreckwerks mit Riemchenkäfig für zwei Oberriemchen, teilweise im Schnitt, F i g. 2 einen zur Streckfeldebene parallelen Längsschnitt zu F i g. 1, F i g. 3 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform, F i g. 4 einen zur Streckfeldebene parallelen Längsschnitt zu F i g. 3.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 und 2 liegt zwischen dem Eingangswalzenpaar 1, 1' und dem Ausgangswalzenpaar 2, 2' innerhalb des Unterriemchens 5 eine Unterriemchenbrücke 3 mit vorderer Umlenkkante 3' und die hintere Umlenkwelle 4. Das Unterriemchen 5 wird durch eine Spannrolle 6 gespannt gehalten.
- An einer Haltestange 7 sind die Chapeauxstangen 8 befestigt, die von oben eingearbeitete rastenartige Aussparungen 9 haben. In diesen Aussparungen wird das vordere Umlenkglied 10 des Oberriemchens 11 und die hintere Umlenk-Oberriemchenwalze 12 des Oberriemchens bzw. deren Achse 12' gehalten. Das vordere Umlenkglied 10, die hintere Oberriemchenwalze 12 und eine Spannrolle 13 sind miteinander durch zwei Hebelpaare 14 und 14' aus Blech verbunden. Die Achse der Spannrolle 13 ist in dem einen Hebelpaar 14 (in F i g. 1 im rechten Hebelpaar) in Bohrungen gehalten, während das andere Hebelpaar 14' (in F i g. 1 das linke Hebelpaar) Langlöcher 15 aufweist. Die Spannrolle steht unter Wirkung einer Druckfeder 16, so daß das Oberriemchen 11, unabhängig davon, in welche Aussparung 9 die Seitenzapfen der Achse 12' der hinteren Oberriemchenwalze 12 eingelegt sind, immer unter Spannung gehalten wird.
- Die Druckfeder 16 stützt sich auf einem Sattel 17 ab, der auf dem vorderen Umlenkglied 10 und auf der Achse 12' der hinteren Oberriemchenwalze 12 aufliegt. Der Sattel 17 ist in beliebiger Weise durch eine Lagerung auf dem vorderen Umlenkglied 10 festgelegt.
- Muß die Einstellung verändert werden, so wird die hintere Oberriemchenwalze 12 mit ihrer Achse 12' aus einer der rastenartigen Aussparungen 9 herausgenommen und in eine andere eingelegt. Dabei wird der veränderte Abstand zwischen dem Umlenkglied 10 und der Oberriemchenwalze 12 durch das Gelenkhebelsystem 14, 14' mit der Spannrolle 13 ausgeglichen, die unter der Wirkung der Feder 16 steht.
- Die Achse 12' der hinteren Oberriemchenwalze 12 braucht nicht unbedingt in den Chapeauxstangen 8 gehalten zu werden. Gemäß F i g. 3 und 4 ist der Sattel 18 für das Abstützen der Druckfeder 16 auf seiner Unterseite mit Rasten 19 versehen, in die der Achsenteil 20' zwischen den Stangenkörpern 20 eingelegt wird. Bei dieser Ausführungsform dienen die Chapeauxstangen 8 nur zur Halterung des vorderen Umlenkgliedes 10 des Oberriemchens 11 und zur Halterung der Eingangsdruckwalze 1'. Die Chapeauxstangen können also in einer viel einfacheren Form ausgeführt werden und sind daher in F i g. 3 bzw. 4 unzusammenhängend gezeichnet.
- Selbstverständlich können die vorderen Umlenkglieder für das Oberriemchen und das Unterriemchen sowohl aus Umlenkkanten als auch aus Umlenkrollen bestehen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Doppelriemchenstreckwerk mit veränderlicher Einstellung der Entfernung zwischen der Oberriemchenwalze und dem Oberriemchenumlenkglied mit einer das Oberriemchen an dem nicht faserführenden Trum von innen her spannenden Riemchenspannrolle, die mittels eines Hebelpaares an dem Umlenkglied schwenkbar gelagert ist, und einem Unterriemchen, das über eine Unterriemchenbrücke mit vorderem Umlenkglied geführt ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß mit dem Hebelpaar (14') ein weiteres Hebelpaar (14) durch Zapfen und Langlöcher (15) gelenkig verbunden ist, welch letzteres an seinem anderen Ende die Oberriemchenwalze (12) des Oberriemchens (11) trägt, wobei die Gesamtlänge der beiden Hebelpaare (14 und 14') größer ist als die Entfernung von der Oberriemchenwalze (12) zum Umlenkglied (10), und daß die Spannrolle (13) unter Wirkung einer Druckfeder (16) steht, welche sich andererseits gegen einen auf der Achse (12') der Riemchenwalze (12) und des Umlenkgliedes (10) aufliegenden Sattel (17 oder 18) abstützt, und daß schließlich die Seitenzapfen der Achse (12') der Oberriemchenwalze (12) in Aussparungen (9) der Chapeauxstangen (8) oder wahlweise die zwischen den Walzenkörpern (20) liegenden Achsteile (20') in nach unten gerichteten Rasten (19) des Sattels (18) geführt sind.
- 2. Dopperiemchenstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Umlenkglied (10) des Oberriemchens (11) in einer Aussparung der Chapeauxstange (8) geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 969 547; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1320 995; deutsche Patentanmeldung G 3532 VII / 76 c (bekanntgemacht am 4.12.1952); Normblatt des Textilnorm DIN 64 050, Februar 1957.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67984A DE1167234B (de) | 1960-04-08 | 1960-04-08 | Doppelriemchenstreckwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67984A DE1167234B (de) | 1960-04-08 | 1960-04-08 | Doppelriemchenstreckwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1167234B true DE1167234B (de) | 1964-04-02 |
Family
ID=7499960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES67984A Pending DE1167234B (de) | 1960-04-08 | 1960-04-08 | Doppelriemchenstreckwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1167234B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2463828A1 (fr) * | 1979-08-17 | 1981-02-27 | Tashk Sp Konstru | Systeme d'etirage a double manchon pour metiers textiles |
| CH711154A1 (de) * | 2015-06-01 | 2016-12-15 | Rieter Ag Maschf | Variabler Käfig für ein Druckwalzenpaar eines Streckwerks. |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE64050C (de) * | PFÄLZISCHE THONWERKE, AKT. GES., in Neustadt a. d. Haardt, Winzingen | Apparat zum Nachschneiden von Verblend- und Formsteinen | ||
| DE1320995U (de) * | 1900-01-01 | |||
| DE969547C (de) * | 1953-04-20 | 1958-06-19 | Ciba Geigy | Verfahren zur Herstellung von neuen Organophosphorverbindungen |
-
1960
- 1960-04-08 DE DES67984A patent/DE1167234B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE64050C (de) * | PFÄLZISCHE THONWERKE, AKT. GES., in Neustadt a. d. Haardt, Winzingen | Apparat zum Nachschneiden von Verblend- und Formsteinen | ||
| DE1320995U (de) * | 1900-01-01 | |||
| DE969547C (de) * | 1953-04-20 | 1958-06-19 | Ciba Geigy | Verfahren zur Herstellung von neuen Organophosphorverbindungen |
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| FR2463828A1 (fr) * | 1979-08-17 | 1981-02-27 | Tashk Sp Konstru | Systeme d'etirage a double manchon pour metiers textiles |
| CH711154A1 (de) * | 2015-06-01 | 2016-12-15 | Rieter Ag Maschf | Variabler Käfig für ein Druckwalzenpaar eines Streckwerks. |
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