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DE1167231B - Nachhallregelung mit Speicher - Google Patents

Nachhallregelung mit Speicher

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Publication number
DE1167231B
DE1167231B DEE24108A DEE0024108A DE1167231B DE 1167231 B DE1167231 B DE 1167231B DE E24108 A DEE24108 A DE E24108A DE E0024108 A DEE0024108 A DE E0024108A DE 1167231 B DE1167231 B DE 1167231B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiving device
amplifier
voltage
control
capacitors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE24108A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rudolf Ruecklin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELAC Electroacustic GmbH filed Critical ELAC Electroacustic GmbH
Priority to DEE24108A priority Critical patent/DE1167231B/de
Publication of DE1167231B publication Critical patent/DE1167231B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/52Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S15/00
    • G01S7/534Details of non-pulse systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Nachhallregelung mit Speicher Bei- der Unterwasserschallortung tritt nach dem Aussenden des Schallimpulses ein Nachhall auf, dessen Schalldruck zu Beginn der Lotperiode mehr als das l0OOfache des Schalldrucks am Ende der Lotperiode beträgt. Man muß deshalb, um zu verhindern, daß die Endstufe, die auf ein Anzeigegerät (Schreiber oder Kathodenstrahlröhre) arbeiten kann, durch den Nachhall übersteuert wird, die Verstärkung bei Beginn der Lotperiode klein machen und zeitabhängig ansteigen lassen. Die Verstärkung muß in jedem Augenblick so groß sein, daß über den Aufzeichnungen des Nachhalls ein genügend großer Spielraum bleibt, um einen Echoimpuls erkennen zu können. Unterdrückt man die Aufzeichnung des Nachhalls ganz, so werden schwache Echos nicht aufgezeichnet; steuert man die Anzeige durch den Nachhall vollkommen durch, so können ebenfalls keine Echos aufgezeichnet werden.
  • Es ist bekannt, diese Abhängigkeit der Verstärkung von der Zeit durch eine Programmsteuerung zu erzeugen (auch als tiefenabhängige Verstärkung bezeichnet), bei der die Gittervorspannung der Regelröhren des Empfangsverstärkers beim Aussenden des Impulses plötzlich erhöht wird und anschließend nach einer bestimmten Funktion abfällt. Im allgemeinen wird beim Aussenden des Impulses ein Kondensator - im folgenden kurz als Steuerkondensator bezeichnet - aufgeladen und bis zum Aussenden des nächsten Impulses entladen. Über RC-Glieder wird die Spannung dieses Kondensators den Gittervorwiderständen der Regelröhren zugeführt.
  • Mit einer derartigen Einrichtung kann ein vorgeschriebener Verlauf der Verstärkung nur verhältnismäßig ungenau nachgebildet werden. Außerdem ändert sich, vor allem bei der Horizontallotung, der zeitliche Verlauf des Nachhalls von Fall zu Fall mit der Meerestiefe, dem Verlauf des Meeresbodens und den Ausbreitungsverhältnissen.
  • Aus diesem Grunde sind Schaltungen entwickelt worden, bei denen die Verstärkung vom Nachhall selbst beeinflußt wird, z. B. in der Weise, daß die Entladung des Steuerkondensators unterbrochen wird, wenn die Nachhallspannung einen gewissen Höchstwert überschreitet. Eine derartige Schaltung stellt eine zu hohe Verstärkung ein, wenn der Nachhall während einer Lotung durch Interferenzerscheinungen stark absinkt, um dann wieder anzusteigen. Es ist deshalb vorgeschlagen worden, beim Überschreiten einer bestimmten Nachhallspannung, die höher liegen muß als die Spannung, bei der die Entladung des Steuerkondensators blockiert wird, den Steuerkondensator aufzuladen. Bei diesem Verfahren muß die Lade- und Entladegeschwindigkeit des Steuerkondensators so groß angenommen werden, daß seine Spannung den Schwankungen des Nachhalls folgen kann.
  • Folgt diese Spannung zu rasch, so werden die Echoimpulse durch die Nachhallregelung eingeebnet, so daß sie bei der Anzeige schwieriger zu erkennen sind.
  • Nach der Erfindung wird eine Empfangseinrichtung für Echolotgeräte, deren zeitlicher Verlauf der Verstärkung dem Verlauf des Nachhalls entsprechend änderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung der Empfangseinrichtung im Verlauf einer Lotperiode durch in aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten mit Zeitverzögerung aufladbare Speicher regelbar ist, deren Ladung von in diesen Zeitabschnitten auftretenden Empfangsspannungen stammt und immer nur die Ladung eines Speichers in dem ihm zugeordneten Zeitabschnitt die Verstärkung beeinflußt, und daß in den darauffolgenden Lotperioden die aus der vorangegangenen Lotperiode stammende Ladung der Speicher entsprechend der Anderung der Empfangsspannungen in den ihnen zugeordneten Zeitabschnitten zeitverzögert korrigierbar ist.
  • In F i g. 1 ist schematisch für vier Lotperioden dargestellt, wie eine Nachhallregelung bei einer Empfangseinrichtung nach der Erfindung arbeiten soll.
  • Der Verlauf der Spannung am Eingang der Empfangseinrichtung ist in der ersten Zeile dargestellt.
  • Um den großen Amplitudenbereich darstellen zu können, ist die Amplitude der Schwingung abhängig von der Zeit im logarithmischen Maßstab aufgetragen. Es ist der häufig vorkommende Fall dargestellt, daß der Nachhall nicht monoton abfällt, sondern innerhalb der Lotperiode von einer bestimmten Entfernung ab vorübergehend ansteigt. Nachhall und die von verhältnismäßig scharf begrenzten Körpern herrührenden Echos sollen sich so langsam ändern, daß bei jeder der dargestellten vier Lotperioden die Spannung am Eingang der Empfangseinrichtung dem in der ersten Zeile der Fig. 1 dargestellten Verlauf folgt.
  • Die Lotperiode istin Zeitabschnitte t, bis t,, unterteilt. In den folgenden Zeilen der Fig. 1 ist dargestellt, wie sich die Empfangseinrichtung dem zeitlichen Verlauf des Nachhalls anpaßt. Es wird angenommen, daß zu Beginn der ersten Lotperiode sämtliche Speicher C 1 bis C12 entladen sind. Der Verstärker ist also über die gesamte erste Lotperiode auf höchste Verstärkung eingestellt. Der Ausgang des Verstärkers ist während der gesamten Lotperiode übersteuert, was dadurch angedeutet ist, daß die Amplituden der Ausgangsspannung an den eingetragenen Übersteuerungsgrenzen Ü anliegen. Bei Übersteuerung können Echoimpulse nicht nachgewiesen werden. Die Speicher werden mit Geschwindigkeiten aufgeladen, die mit der Größe des Nachhalls ansteigen. Vom Zeitabschnitt tg ab wird bereits während der ersten Lotperiode die Verstärkung so weit herabgesetzt, daß die Übersteuerungsgrenze unterschritten wird. Während der weiteren Lotperioden werden die Speicher weiter aufgeladen. Die Ladung der Speicher C2 bis C12 ist nach der dritten Lotperiode abgeschlossen, so daß während der vierten Lotperiode nur noch der Speicher C1 weiter aufgeladen wird. Während der zweiten Lotperiode ist die Ladung des Speichers C12 abgeschlossen; Cli wird zwar noch weiter aufgeladen, die Verstärkung ist aber so weit zurück gegangen, daß der in den Zeitabschnitt t11 fallende Impuls sichtbar wird. In der dritten Lotperiode wird der Verstärker nur noch in den Lotperioden tl, t2 und t6 übersteuert, so daß jetzt sämtliche Echos mehr oder weniger deutlich sichtbar werden.
  • In Fig. la ist in einem Ausführungsbeispiel die grundsätzliche Anordnung der Nachhallregelung gemäß der Erfindung dargestellt. Die vom Schwinger 1 kommenden Spannungen werden über einen regelbaren Verstärker 2 verstärkt. Die Ausgangsspannung dieses Verstärkers liegt einmal am Eingang eines Leistungsverstärkers 3, der die Spannung für die Anzeigeeinrichtung 4 liefert, zum anderen am Eingang des Regelverstärkers 5, dessen Ausgangsspannung im Regelgleichrichter 6 gleichgerichtet und den Toren 7 bis 10 zugeführt wird. Im Schaltbild sind nur vier Tore gezeichnet, in Wirklichkeit wird eine sehr viel größere Anzahl von Toren, etwa 20 bis 100 benutzt, um eine besonders fein unterteilte Anpassung der Verstärkung an dem auftretenden Nachhall zu erhalten. Wenn diese Tore geöffnet sind, verbinden sie den Regelgleichrichter 6 über die Widerstände 11 bis 14 mit den erdfreien Belegen der Kondensatoren 15 bis 18 in der Weise, daß durch jedes geöffnete Tor in beiden Richtungen Strom fließen kann. Die Tore werden über ein Steuergerät 19, das zu Beginn jeder Lotperiode durch einen nicht dargestellten Taktgeber in Gang gesetzt wird, in der Weise gesteuert, daß vom Aussenden des Sendeimpulses ab ein Tor nach dem anderen in gleichen Zeitabschnitten geöffnet wird derart, daß stets nur eines der Tore geöffnet ist und daß das n-te Tor erst öffnet, nachdem das (12-l)-te Tor geschlossen ist. Die erdfreien Belege der Kondensatoren 15 bis 18 stehen mit denToren 20 bis 23 in Verbindung, die die Verbindung mit dem Kondensator 25 über den Widerstand 26 herstellen.
  • Um eine Entladung der Kondensatoren über die Tore 20 bis 23 und das Steuergerät 19 zu verhindern, werden nach Bedarf Gleichstromverstärker 27 bis 30 mit hohem Eingangswiderstand und geringem Ausgangswiderstand zwischen die Kondensatoren 15 bis 18 und die Tore 20 bis 23 geschaltet. Das Tor 20 stellt, wenn das Tor 7 geöffnet ist, eine doppelseitige Verbindung her und ist geschlossen, wenn das Tor 7 geschlossen ist. Das Gleiche gilt von Tor 8 und 21, 9 und 22, 10 und 23. Die erdfreie Belegung des Kondensators 25 ist mit den Gitterwiderständen der Regelröhren im Verstärker 2 verbunden. Meistens wird für jede Regelröhre je ein RC-Glied 25, 26 verwendet.
  • Bei dieser Schaltung entspricht jedem der Kondensatoren 15 bis 18 ein bestimmter Entfernungsbereich, innerhalb dessen sich die Verstärkung des Verstärkers 2 nicht wesentlich zu ändern braucht. Sobald der aus dem betreffenden Bereich kommende Schall (Nachhall einschließlich Echo) den Schwingerl erreicht, wird die Verbindung des Regelgleichrichters 6 mit den Gittern der Regelröhren über den betreffenden Kondensator, beispielsweise den Kondensator 16, hergestellt. Die Verstärkung stellt sich zunächst der Spannung des Kondensators 16 entsprechend ein. Ist diese Verstärkung zu hoch (zu tief), also die Kondensatorspannung zu gering (zu hoch), so wird der Kondensator 16 über den Regelgleichrichter 6 so lange aufgeladen (entladen), bis entweder die Tore 8 und 21 geschlossen werden oder die Verstärkung auf den Sollwert eingeregelt ist, bei dem sich die Reglerschaltung im Gleichgewicht befindet. Im zweiten Fall ist die Verstärkung bei der nächsten Lotung in diesem Entfernungsbereich genau auf den Sollwert einreguliert. Wenn sich die Nachhallverhältnisse inzwischen geändert haben, weicht sie nur geringfügig vom Sollwert ab, so daß nur eine kleine Korrektur erforderlich ist. Beim Sollwert der Regelspannung muß die Anzeigeeinrichtung 4 im unteren Teil des Anzeigebereiches stehen, damit ein einfallender Echoimpuls deutlich aufgezeichnet werden kann.
  • Wenn eine derartige Anlage nach längerer Pause in Betrieb genommen wird, hängt bei der ersten Lotung der Verstärkungsverlauf von den auf den Speicherkondensatoren zufällig vorhandenen Ladungen ab. Es wird daher eine größere Anzahl von Lotungen erforderlich sein, bis in allen Entfernungsbereichen Gleichgewicht besteht und eine einwandfreie Anzeige erfolgt. Diese Wartezeit wird man bei der Fischerei in Kauf nehmen können.
  • Der Vorteil dieser Art der Speicherung ist der, daß der Regelkreis G, R nach Erreichen des Gleichgewichtszustandes die Verstärkung nur noch geringfügig korrigieren muß und daher im Gegensatz zu den bisherigen Einrichtungen träge eingestellt werden kann, so daß er auf kurze Echoimpulse kaum anspricht und diese daher unverzerrt angezeigt werden.
  • In F i g. 2 ist als Ausführungsbeispiel eine elektromechanische Ausführung der Tore und des Steuergeräts 19 dargestellt: Die Teile der Schaltung, die mit der von F i g. 1 a übereinstimmen, sind hier, wie auch in den folgenden Figuren gleich beziffert. Als Tore dienen hier mechanische Kontakte 31 bis 38, als Steuergerät 19 dient der mechanische Antrieb dieser Kontakte durch die Schaltnocken 39 und 40, die in der Weise steuern, daß der n-te Kontakt einer Reihe erst schließt, wenn der (n - 1)-te Kontakt geöffnet ist, weil sich sonst beim Umschalten die Spannungen des (n - 1)-ten und des n-ten Kondensators ausgleichen würden. Die Kontakte 31, 35; 32, 36 usw. öffnen und schließen gleichzeitig. Unter diesen Bedingungen können die Widerstände 11 bis 14 durch einen einzigen Widerstand 41 ersetzt werden. Der Antrieb wird am einfachsten, wenn man die Schaltnocken 39 und 40 von der gleichen Welle aus antreibt, von der der Schaltkontakt zum Tasten des Senders betätigt wird.
  • In Fig. 3 werden in einem weiteren Ausführungsbeispiel an Stelle der Schaltkontakte und Nocken für das Steuergerät 19 Gleitkontakte verwendet. Die Bürsten 42, 43 schleifen auf Schleifringen 48, 49, die Bürsten 44, 45, 46, 47 auf Kollektoren. Kollektoren und Schleifringe sind in der Abwicklung gezeichnet.
  • Die Isolierstücke zwischen den Kollektorsegmenten 50 bis 57 müssen breiter sein als die Bürsten, damit sich die Spannungen aufeinanderfolgender Kondensatoren beim Umschalten nicht ausgleichen. Dadurch, daß auf den Kollektoren je zwei Bürsten schleifen und die Bürsten 44, 45 über die Widerstände 58, 59 mit der Bürste 42 und die Bürsten 46, 47 über die Widerstände 60, 61 mit der Bürste 43 verbunden sind, die die Aufgabe der Widerstände 11 bis 14 und 26 teilweise mit übernehmen können, kann ein weicher Übergang der Spannung beim Umschalten von einem Kondensator auf den nächsten erreicht werden.
  • F i g. 3 enthält weiter Einzelheiten des Verstärkers 2 und dessen Anschluß an den Schleifring 48. Der Schleifring ist über drei RC-Glieder 62, 63; 64, 65; 66, 67 mit den Gitterwiderständen 68 bis 70 der Röhren 71 bis 73 verbunden. In F i g. 1 und 2 wurden diese RC-Glieder durch ein einziges RC-Glied 25, 26 dargestellt.
  • In Fig. 4, 5 und 6 wird gezeigt, wie die Regelspannung anstatt auf dem elektromechanischen Wege elektronisch gespeichert werden kann. Es sind nur die Tore 7 und 8 mit den Widerständen 11 und 12 und den Kondensatoren 15 und 16 dargestellt. Die Tore 20 bis 23 sind entsprechend aufgebaut, die Gleichstromverstärker 27 bis 30 sind in diesem Fall erforderlich. Das Tor 7 (8) besteht aus vier Halbleiterdioden 74 bis 77, (78 bis 81) zwei Widerständen 82, 83 (84, 85) und der Verstärkerstufe 90 (91) mit folgenden Eigenschaften: Bei nicht vorhandener Eingangsspannung liegt an der Ausgangsklemme 86 eine positive Spannung, an der Ausgangsklemme 87 eine negative Spannung, wie in der F i g. 4 beim Verstärker 90 eingezeichnet. Die Ausgangsspannungen müssen ein Vielfaches der zu übertragenden Ausgangsspannung des Regelgleichrichters 6 sein. Der Regelgleichrichter 6 hat an der Klemme 92 stets negative Spannung gegenüber der Klemme 93, die an Masse liegt. Bei der Polarität des Ruhezustandes (Verstärker 90) ist der Gleichrichter 74 gesperrt, weil der Betrag der negativen Spannung an der Klemme 87 höher ist als die Spannung an der Klemme 92. Damit kann die Verbindung zwischen den Gleichrichtern 74 und 75 eine hohe negative Spannung annehmen, die auch den Gleichrichter75 sperrt. Der Gleichrichter 76 ist gesperrt, weil die Spannung an der Klemme 92 negativ, die an der Klemme 86 positiv ist. Damit wird die Verbindung zwischen den Gleichrichtern 76 und 77 stark positiv, wodurch auch der Gleichrichter 77 gesperrt wird. Sind die Ausgangsspannungen an den Klemmen 88/89 eines Verstärkers umgekehrt, wie beim Verstärker 91 dargestellt, so nimmt die Verbindung zwischen den Gleichrichtern 78 und 79 die Spannung des Regelgleichrichters 6 an, weil der Gleichrichter 78 in der Durchlaßrichtung beansprucht wird und der Widerstand 85 groß gegenüber dem inneren Widerstand des Regelgleichrichters 6 ist. Das Gleiche gilt für die Verbindung zwischen den Gleichrichtern 80 und 81. Ist der Betrag der negativen Spannung an der Klemme 92 des Gleichrichters 6 höher als die am Kondensator 16 liegende negative Spannung, so wird der Gleichrichter 81 leitend, und durch 12 fließt ein Strom, der den Kondensator 16 zusätzlich negativ auflädt. Ist der Betrag der Spannung des Gleichrichters 6 kleiner als die Spannung am Kondensator, so fließt ein Strom in Flußrichtung von Gleichrichter 79, und der Kondensator wird entladen. Bei den eingetragenen Polaritäten ist also das zum Verstärker 90 gehörige Tor in beiden Richtungen gesperrt, während das zum Verstärker 91 gehörige Tor in beiden Richtungen offen ist.
  • In F i g. 5 ist ein Ausführungsbeispiel der Verstärker 90, 91 dargestellt. Zwischen den Röhren 99, 100 liegt ein Spannungsteiler 101, 102. Dieser und die Kathodenwiderstände 103, 104 und die Anodenwiderstände 105, 106 werden so bemessen, daß am Ausgang 86 eine negative, am Ausgang 87 eine gleich große positive Spannung gegenüber Masse (Mitte der Netzspannung) vorhanden ist, wenn am Eingang 96 eine schwache positive Spannung vorhanden ist und daß diese Spannungen ihre Polarität umkehren, wenn am Eingang 96 eine hohe positive Spannung vorhanden ist.
  • Das Steuergerät 19 wird in diesem Fall zweckmäßig als Multivibratorkette ausgeführt. Eine geeignete Schaltung ist in F i g. 6 dargestellt, die aus monostabilen Multivibratoren besteht. In der Schaltung sind drei Stufen dargestellt; die Stufenzahl muß der Zahl der zu steuernden Eingangstore7 bis 10 entsprechen. Die Tore 7 und 20; 8 und 21; 9 und 22 haben je einen gemeinsamen Verstärker. In der Ruhelage führen die Systeme 107 bis 109 der verwendeten Doppeltrioden Strom. Da die Anoden dieser Systeme unmittelbar an der Anodenspannung liegen und ihre Gitter über Widerstände 110 bis 112 ebenfalls an Anodenspannung liegen, ist ein starker Anodenstrom vorhanden, der über die Kathodenwiderstände 113 bis 115 die Systeme 116 bis 118 sperrt. Wird ein aus dem Sendeimpuls gewonnener positiver Gleichstromimpuls auf das Gitter 119 des Systems 116 gegeben, so kippt der erste Multivibrator in die Arbeitslage, das System 116 führt Strom, das System 107 wird unterbrochen. Da im System 116 ein hoher Anodenwiderstand liegt, springt der Strom durch den gemeinsamen Kathodenwiderstand 113 auf einen wesentlich geringeren Strom als in der Ruhestellung. Das folgende System 117 erhält beim Kippen des Multivibrators einen negativen Impuls, der aber ohne Wirkung ist, weil dieses System sperrt. Der aus den Systemen 116 und 107 bestehende Multivibrator bleibt so lange in der gekippten Stellung, bis der Kondensator 122 so weit umgeladen ist, daß das System 107 einen schwachen Anodenstrom führt. Dann kippt das System in die Ruhelage zurück. Hierbei erhält das folgende System 117 einen positiven Impuls, und der aus den Systemen 117 und 108 bestehende Multivibrator kippt in die Arbeitslage. Die Spannung an den Kathoden der Röhren ist also in der Ruhelage stark positiv und springt während der Arbeitslage auf einen kleinen Wert zurück. Verbindet man diese Kathoden mit den Gittern 96 der Verstärker nach F i g. 5, so ist stets nur eines der zu den Verstärkern 90, 91 usw. gehörigen Tore geöffnet. An Stelle der monostabilen Multivibratoren können auch bistabile verwendet werden. Dann muß, wie bei einem elektronischen Zähler, eine Triggerspannung vorhanden sein, die das Weiterschalten der Kette besorgt.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 wird die Speicherung der Regelspannung elektromagnetisch durch umlaufende magnetische Scheiben hoher Remanenz in Verbindung mit einem gleichstromerregten Hallgenerator dargestellt. Die Speicherung erfolgt hier stetig auf dem Rand einer um die Achse 137 drehbaren Scheibe 132, die aus magnetischem Material mit geeigneter Remanenz besteht. Hinter dem Regelgleichrichter 6 befindet sich ein Glättungsnetzwerk 126, 127 und ein Gleichstromverstärker 128, an dessen Ausgang die Differenz vom Sollwert der Regelspannung auftritt, der also seine Ausgangsspannung umpolt, wenn die Regelspannung kleiner ist als sie sein soll. Der Gleichstromverstärker 128 ist ähnlich wie der Verstärker 90 (F i g. 3) abgesehen von der Polarität der Eingangsspannung aufgebaut.
  • Die Scheibe 132 ist auf der gleichen Welle 137 angebracht, auf der sich auch der Kontakt oder der umlaufende Teil eines Magnetgebers befindet, der die Tastspannung zum Aussenden des Schallimpulses liefert und führt bei jeder Lotung eine Umdrehung aus.
  • Ein Magnetkopf 131 besteht aus zwei Schenkeln aus weichmagnetischem grob lamelliertem Eisen. Die Schenkel sind so angeordnet, daß zwei Luftspalte entstehen. Der Luftspalt 141 ist so ausgebildet, daß sein Feld die Scheibe 132 radial durchsetzt. Im zweiten Luftspalt befindet sich der Hallgenerator 133, der durch einen konstanten Gleichstrom erregt wird.
  • Wird dieser Hallgenerator durch einen magnetischen Fluß durchsetzt, so entwickelt er an seinen Ausgangsklemmen eine Spannung, die diesem Fluß proportional ist. Diese Spannung wird durch einen Gleichstromverstärker 134 verstärkt und den Gitterwiderständen der Verstärkerstufen 142 bis 144 der Empfangseinrichtung über Siebglieder 62, 63; 64, 65; 66, 67 zugeführt. Die Wirkungsweise ist folgende: Im Hallgenerator wird zu der Spannung, die von der Remanenz der Scheibe 132, d. h. von der dem Ausgang des Verstärkers 128 auf der Scheibe 132 magnetisch gespeicherten Spannung herrührt, eineSpannung addiert, die proportional der Abweichung von der Sollspannung des Regelgleichrichters 6 ist. Ist keine Abweichung vorhanden, so genügt die Remanenz der Scheibe, um an den Verstärkern 142 bis 144 die richtige Regelspannung einzustellen. In den Erregerwicklungen 129, 130 des Magnetkopfes 131 fließt dann kein Strom; die betreffende Stelle der Scheibe 132 behält ihre Remanenz in der bisherigen Stärke bei. Ist die Spannung des Regelgleichrichters 6 höher als der Sollwert, so liefert der Verstärker 128 einen Strom, der das von der Remanenz herrührende Feld verstärkt und damit die Verstärkungen der Verstärker 142 bis 144 herabsetzt. Gleichzeitig wird die Scheibe 132 stärker magnetisiert, so daß bei der nächsten Lotung an der betreffenden Stelle eine höhere Remanenz vorhanden ist und damit die Regelspannung von vornherein näher beim Sollwert liegt.
  • Wenn kein Nachhall oder Echo eintrifft, liegt unter Umständen die Regelspannung erheblich unter dem Sollwert. Wenn dies bei mehreren Lotungen hintereinander auftritt, kann die Scheibe 132 an der betreffenden Stelle ummagnetisiert werden. In diesem Fall würden die Verstärker 142 bis 144 durch positive Gittervorspannung heruntergeregelt. Die Regelung würde damit instabil, d. h., in einem gewissen Bereich würde einer Verschiebung der Spannung durch den' Verstärker 128 ins Positive eine Abnahme der Verstärkung entsprechen und umgekehrt. Die Anordnung würde erst dann wieder in den stabilen Zustand zurückkippen, wenn durch ein starkes Ansteigen des Nachhalls eine positive Fehlspannung das Magnetfeld wieder umpolt. Um diese Labilität zu verhindern, wird der Ausgangswiderstand des Verstärkers 134 durch einen Widerstand 135 vergrößert und eine Halbleiterdiode 136 als Begrenzer in die Zuleitung zu den Siebgliedern 62 bis 67 der Verstärkerstufen 142 bis 144 geschaltet, der verhindert, daß die Steuergitter dieser Verstärkerstufen eine positive Gittervorspannung erhalten.
  • Bei der Anordnung des magnetischen Speichers nach Fig. 7 erzeugen die Magnetwicklungen 129, 130 ein erhebliches Streufeld, das zwar den Hallgenerator 133 aber nicht die Scheibe 132 durchsetzt.
  • Infolgedessen ist das von der Remanenz erzeugte Feld, das den Hallgenerator 133 bei den folgenden Umdrehungen durchsetzt, erheblich schwächer als das magnetische Feld, das während der Magnetisierung durch die Spulen 129, 130 im Hallgenerator vorhanden war, so daß der Regelverstärker 5 auch nach dem Erreichen des Gleichgewichtszustandes eine erhebliche Eingangsspannung halten muß, die unter Umständen die Anzeigevorrichtung 4 übersteuert.
  • Dieser Streufluß kann vermieden werden, wenn man nach F i g. 8 zwei Scheiben 138, 139 verwendet, zwischen denen der Hallgenerator 133 mittels einer unmagnetischen Halterung 140 am Magnetkopf 131 befestigt wird. Dieser Magnetkern hat dann nur einen einzigen Luftspalt und ist entsprechend der Fig. 8 ausgebildet. Die Scheiben 138, 139 werden axial magnetisiert. Sie ragen über den Hallgenerator hinaus.
  • Hierdurch wird erreicht, daß alle Feldlinien, die den Hallgenerator durchsetzen, auch die Scheiben 138, 139 durchsetzen, so daß im Gleichgewichtszustand des Regelkreises die Remanenz im Hallgenerator nahezu die gesamte Regelspannung erzeugt, so daß der Verstärker 128 beim Gleichgewicht des Regelkreises einen vernachlässigbaren kleinen Magnetisierungsstrom zu liefern braucht.

Claims (19)

  1. Patentansprüche: 1. Empfangseinrichtung für Echolotgeräte, deren zeitlicher Verlauf der Verstärkung dem Verlauf des Nachhalls entsprechend änderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung der Empfangseinrichtung im Verlauf einer ersten Lotperiode durch in aufeinanderfolgenden Zeitabständen mit Zeitverzögerung aufladbare Speicher regelbar ist, deren Ladung von in diesen Zeitabschnitten auftretenden Empfangsspannungen stammt und immer nur die Ladung eines Speichers in dem ihm zugeordneten Zeitabschnitt die Verstärkung beeinflußt, und daß in den darauffolgenden Lotperioden die aus der vorangegangenen Lotperiode stammende Ladung der Speicher entsprechend der Änderung der Empfangsspannungen in den ihnen zugeordneten Zeitabschnitten zeitverzögert korrigierbar ist.
  2. 2. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abgabe eines Sendeimpulses in der jeweiligen Lotperiode in vorzugsweise gleichbleibenden Zeitabschnitten gleich große Kondensatoren (15, 16, 17, 18) einzeln als Speicher nacheinander einschaltbar sind, die mit in diesen Zeitabschnitten über eine Abzweigung im Verstärkungszug der Empfangseinrichtung auftretenden, verstärkten und gleichgerichteten Empfangsspannungen zeitverzögert aufladbar sind und die Ladespannungen der Kondensatoren (15, 16, 17, 18) als Steuerspannungen an dem Steuergitter oder an den Steuergittern der vor bzw. vor und hinter der Abzweigung im Verstärkungszug liegenden Verstärkerstufe(n) der Empfangseinrichtung liegen.
  3. 3. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den darauffolgenden Lotperioden die auf den Kondensatoren (15, 16, 17, 18) aus der vorangegangenen Lotperiode vorhandene Ladung über die Gleichrichteranordnung (6) mit Gleich richter (G) und Widerstand (R) entsprechend den Änderungen der Empfangsspannungen in den den Kondensatoren (15, 16, 17, 18) zugeordneten Zeitabschnitten um einen entsprechenden Ladungsbetrag zeitverzögert korrigierbar ist.
  4. 4. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das vorzugsweise in gleichen Zeitabschnitten erfolgende Anschalten immer nur einer der Kondensatoren (15, 16, 17, 18) an das oder die Steuergitter der vor oder hinter der Abzweigung im Verstärkungszug liegenden Verstärkerstufe(n) der Empfangseinrichtung eine elektromechanische Vorrichtung in Form einer Schaltwalze (39) als Steuergerät (19) angeordnet ist, deren Schaltnocken immer nur einen der Federkontakte (31, 32, 33, 34) nacheinander betätigen, wobei die Federkontakte einerseits mit dem Gleichrichter (6) und andererseits mit den spannungsführenden Belegungen der Kondensatoren (15, 16, 17, 18) in Verbindung stehen und die Schaltwalze (39) von der gleichen Welle angetrieben ist, die den Schaltkontakt zum Tasten des Senders der Echoanlage betätigt.
  5. 5. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Schaltwalze (40) angeordnet ist, deren Schaltnocken immer nur einen der Federkontakte (35 36, 37, 38) gleichzeitig mit dem Schalten eines der Federkontakte (31, 32, 33, 34) durch die Schaltwalze (39) betätigen, um die spannungsführenden Belege der Kondensatoren (15, 16, 17, 18) einzeln über einen Widerstand (26) mit der spannungsführenden Belegung eines Kondensators (25) zu verbinden, der während der Umschaltzeit der Federkontakte die Gittervorspannung an dem oder den Steuergitter(n) der vor oder hinter der Abzweigung im Verstärkungszug liegenden Verstärkerstufe(n) aufrecht erhält.
  6. 6. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das Steuergerät (19) an Stelle der Schaltwalzen (39, 40) und der Federkontakte (31 bis 38) zwei Schleifringe (48, 49) und Kollektorschleifringe mit den voneinander isolierten Kontaktsegmenten (50 bis 57) sowie Schleifbürsten (42 bis 47) vorgesehen sind, daß hierbei ein mit dem Ausgang des Gleichrichters (6) in Verbindung stehender Schleifring (49) mit der Bürste (43) und diese über Widerstände (60, 61) mit den Schleifbürsten (46, 47) mit den Kontaktsegmenten (54 bis 57) und weiterhin die Kontaktsegmente (50 bis 53) mit den Schleifbürsten (44, 45) über Widerstände (58, 59) und über eine weitere Schleifbürste (42) mit dem zweiten Schleifring (48) in Verbindung steht, der mit dem Widerstand oder den Widerständen an dem oder den Steuergitter(n) der vor oder hinter der Abzweigung im Verstärkerzug liegenden Verstärkerstufe(n) verbunden ist.
  7. 7. Empfangseinrichtung nach dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß immer zwei Kontaktsegmente (50 mit 54, 51 mit 55, 52 mit 56 und 53 mit 57) der Kollektorschleifringe verbunden sind und die jeweilige Verbindungsleitung mit der spannungsführenden Belegung von Kondensatoren (15, 16, 17, 18) in Verbindung stehen.
  8. 8. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das vorzugsweise in gleichen Zeitabschnitten erfolgende Anschalten immer nur einer der Kondensatoren (15, 16, 17, 18) an das oder die Steuergitter der vor oder hinter der Abzweigung im Verstärkungszug liegenden Verstärkerstufe(n) der Empfangseinrichtung eine elektronische Vorrichtung in Form einer Multivibratorkette mit Doppelröhren (116, 107; 117, 108; 118, 109) als Steuergerät (19) angeordnet ist, die dieTorschaltungen (7,20; 8, 21; 9, 22 und 10, 23) mit zwischengeschalteten Trennverstärkern (27, 28, 29, 30) derart betätigt, daß bei Abgabe eines Sendeimpulses die Multivibratorkette anläuft und in vorzugsweise gleichbleibenden Zeitabschnitten die spannungsführenden Belegungen der Kondensatoren (15 16, 17, 18) einzeln und nacheinander mit dem Gleichrichter(6) zur zeitverzögerten Aufladung mit den in den Zeitabschnitten auftretenden Empfangssp annungen verbindet.
  9. 9. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tore (7 bis 10) aus vier Halbleiterdioden bestehen, die über einen Spannungsverstärker (90) mit den Röhren (99, 100) in der Weise steuerbar sind, daß sie bei Vorhandensein einer negativen Spannung an der einen Klemme (86) des Verstärkers (90) und über den Widerstand (82) an den Halbleiterdioden (76, 77)' für die Ladung des Kondensators (15) und einer negativen Spannung an der anderen Klemme (87) des Verstärkers und über den Widerstand (83) an den Halbleiterdioden (74, 75) undurchlässig sind, jedoch beim Umkehren der Spannung an den Ausgängen des Verstärkers (90) für die Ladung des Kondensators (15) durchlässig sind.
  10. 10. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Röhren (99 und 100) des Verstärkers (90) ein Spannungsteiler mit Widerständen (101, 102) angeordnet ist und dieser Spannungsteiler und die Kathodenwiderstände (103, 104),weiterhin die Anodenwiderstände (105, 106) derart bemesesn sind, daß beim Vorhandensein einer schwachen positiven Spannung am Eingang (96) des Verstärkers (90) an seinem Ausgang (86) eine negative und am Ausgang (87) eine gleich große positive Spannung gegenüber Masse vorhanden ist, und daß die Ausgangsspannungen ihre Polarität umkehren, wenn am Eingang (96) eine hohe positive Spannung steht.
  11. 11. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Multivibratorkette (Fig. 6) aus monostabilen Multivibratoren aus mehreren Stufen besteht und die Stufenzahl der Zahl der zu steuernden Tore (z. B. 7 bis 10) entspricht und in der Ruhelage die Systeme (107 bis 109) der Doppeltrioden Strom führen.
  12. 12. Empfangseinrichtung nach den Ansp:-üchen 1 bis 3 und 8 bis 11, dadurch gckennzeichnet, daß ein aus dem Sendeimpuls der Echoanlage gewonnener positiver Impuls auf das Steuergitter(119) die am Anfang der Kette liegende monostabile Multivibratorröhre, z. B. ein System (116) der Doppeltriode, in die Arbeitslage kippt und Strom führt, das andere System (107) hingegen dann gesperrt ist und keinen Strom führt und daß dabei der Strom durch den Kathodenwiderstand einen erheblich niedrigeren Wert als in der Ruhestellung aufweist.
  13. 13. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden (113, 114, 115) der Multivibratoren der Kette mit den Gittern (96) der Trioden (99) der Spannungsverstärker (90, 91) verbunden sind und auf diese Weise immer nur eines der Tore (7 bis 10) geöffnet ist.
  14. 14. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Multivibratorkette mit monostabilen Multivibratoren eine Kette von bistabilen Multivibratoren angeordnet ist, die über einen Trigger weiterschaltbar ist.
  15. 15. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherkondensatoren (63, 65, 67) für die Regelspannung der Verstärkerstufen (142, 143, 144) der Empfangseinrichtung elektromagnetisch durch umlaufende magnetisierbare Scheiben hoher Remanenz in Verbindung mit einem gleichstromerregten Hallgenerator (133) aufladbar sind, und daß die magnetischen Scheiben einmal in einer Lotperiode umlaufen und auf ihrer Welle (137) sich ein Kontakt befindet, der die Tastspannung zum Aussenden eines Schallimpulses für jede Lotperiode erzeugt.
  16. 16. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rand einer Scheibe (132) oder mehrerer Scheiben (138, 139) ein Magnetkopf (191) mit den Magnetwicklungen (129, 130) radial magnetisierend einwirkt, die ein Verstärker (128) speist, dessen Eingang über ein RC-Glied (126, 127) mit dem Gleichrichter (6) verbunden ist, und daß in einem Luftspalt im magnetischen Kreis des Magnetkopfes (131) ein Hallgenerator (133) angeordnet ist, dessen Spannungen ein Gleichstromverstärker (134) verstärkt und den Verstärkerstufen (142 bis 144) über ihre Gitterwiderstände und über Siebglieder (62, 63, 64, 65, 66, 67) zuführt.
  17. 17. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 15, 16, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des Verstärkers (128) ein Strom auftritt, welcher der Differenz vom Sollwert der Regelspannung proportional ist und der seine Richtung umkehrt, wenn die Regelspannung kleiner ist, als sie sein soll.
  18. 18. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Stabilität der Regelung der innere Widerstand des Verstärkers (134) durch einen Widerstand (135) vergrößert und eine Halbleiterdiode (136) als Begrenzer in die Zuleitung zu den Siebgliedern (62 bis 67) der Verstärkerstufen (142 bis 144) zur Verhinderung des Entstehens einer positiven Gitterspannung an den Steuergittern dieser Verstärkerstufen geschaltet ist.
  19. 19. Empfangseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (138, 139) und der Hallgenerator (133) gemeinsam in einem Luftspalt des Magnetkopfes (131) angeordnet sind, und daß der Hallgenerator (133) an einer unmagnetischen mit dem Magnetkopf (131) in fester Verbindung stehenden Halterung (140) angeordnet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2363857A1 (de) * 1972-12-28 1974-07-04 Univ Erasmus Echoskop zur untersuchung von objekten, insbesondere fuer diagnostische zwecke

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DE2363857A1 (de) * 1972-12-28 1974-07-04 Univ Erasmus Echoskop zur untersuchung von objekten, insbesondere fuer diagnostische zwecke

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