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DE1167058B - Spiegelabdeckvorrichtung fuer ein Spiegelteleskop - Google Patents

Spiegelabdeckvorrichtung fuer ein Spiegelteleskop

Info

Publication number
DE1167058B
DE1167058B DENDAT1167058D DE1167058DA DE1167058B DE 1167058 B DE1167058 B DE 1167058B DE NDAT1167058 D DENDAT1167058 D DE NDAT1167058D DE 1167058D A DE1167058D A DE 1167058DA DE 1167058 B DE1167058 B DE 1167058B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
cover
cover members
members
sector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1167058D
Other languages
English (en)
Inventor
Douglas Edward Wallis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sir Howard Grubb Parsons and Co Ltd
Original Assignee
Sir Howard Grubb Parsons and Co Ltd
Publication date
Publication of DE1167058B publication Critical patent/DE1167058B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/16Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Spiegelabdeckvorrichtung für ein Spiegelteleskop Der Reflektor oder Spiegel von Spiegelteleskopen wird üblicherweise abgedeckt, wenn das Teleskop nicht benutzt wird. Eine insbesondere für Teleskope mit Spiegeln größeren Durchmessers besonders geeignete Methode besteht darin, die Abdeckung mit sektorförmigen Abdeckgliedem vorzunehmen, die einzeln um den äußeren Umfang des Spiegels, zweckmäßig in einem Rahmen oder Gehäuse, gelenkig angebracht sind und die, je nach der gewünschten öffnungsweite, auf den Spiegel zu oder von ihm weg bewegt werden können. In geschlossener Lage nehmen die Abdeckglieder eine gemeinsame Ebene ein und bedecken den Spiegel, während sie in voll geöffneter Stellung in verschiedenen Ebenen stehen und den Spiegel ganz oder im wesentlichen ganz freigeben.
  • Wenn die Abdeckglieder von der Schließ- in die öffnungsstellung gebrachtwerden, so drehen sie sich um die am äußeren Umfang des Spiegels gelenkig angeordnete Kante, und dies hat zur Folge, daß zwischen nebeneinanderliegenden Kanten der Abdeckglieder Zwischenräume entstehen. Da bei einigen Verwendungsarten solcher Teleskope es wünschenswert ist, eine veränderbare Spiegelöffnung zu haben, d. h. die dem Licht ausgesetzte Fläche des Spiegels zur Anpassung an verschiedenartige Bedingungen variieren zu können, würden die in Zwischenstellungen zwischen der vollständigen Abdeckung und der vollständigen Öffnung vorhandenen Spalte zwischen den Abdeckgliedern sehr hinderlich sein.
  • Es ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung, die bekannte Abdeckungsvorrichtung mit sektorförmigen Abdeckgliedern derart abzuändern, daß bei einer Bewegung der Abdeckglieder die zwischen ihnen gebildeten Zwischenräume ständig bedeckt sind, so daß die Vorrichtung als eine kombinierte Spiegelabdeckungs- und veränderliche Blendenvorrichtung dienen kann.
  • Es sind vor allem in der Fototechnik sogenannte Irisblenden bekannt, bei denen bei der Einstellung auf verschiedene Lichtdurchtrittsöffnungen die Lamellen sich so weit übergreifen, daß zwischen ihnen keine Zwischenräume entstehen. Bei abgewandelten Ausführungen sind durch die Bewegung der Hauptlamellen gesteuerte Hilfslamellen vorgesehen, die die Öffnungen bedecken, die ohne ihr Vorhandensein entstehen würden. Derartige Blenden, deren lamellenförmige Abdeckglieder nur in einer Ebene parallel zur abzudeckenden Fläche liegen und bewegt werden können, sind aber für Spiegelteleskope größeren Durchmessers nicht zu gebrauchen, weil sie in der Stellung »ganz offen« den an sich schon sehr großen Vorrichtungsdurchmesser noch um einen erheblichen Prozentsatz vergrößern würden. Eine andere bekannte Art der Abdeckung bedient sich eines rund gebogenen Kammes aus Federblech mit nach innen gebogenen Spitzen. Das öffnen und Schließen der Blende geschieht in diesem Fall mit einem Glaskegel, der die Kammspitzen mehr oder weniger weit auseinanderdrückt. Auch eine solche Anordnung ist natürlich für die Abdeckung von Spiegelteleskopen nicht verwendbar.
  • Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die bei der Bewegung der Abdeckglieder entstehenden, je nach der öffnungsstellung verschieden großen und in verschiedenen Winkeln zur Spiegelfläche Regenden Zwischenräume durch zusätzliche Zwischenglieder abzudecken, die auf der einen Seite mit den jeweils zugehörigen Abdeckgliedem verbunden sind und infolge ihrer Flexibilität Spalte jeder Größe zudecken.
  • Demnach betrifft die Erfindung eine Spiegelabdeckvorrichtung für ein Spiegelteleskop mit sektorförmigen, einzeln mit ihrer tangentialen Kante an der Peripherie des Spiegels gelenkig angeordneten Abdeckgliedern, die aus einer Schließstellung, in der sie eine gemeinsame Ebene einnehmen, durch Herausschwenken aus dieser gemeinsamen Ebene in eine Öffnungsstellung gebracht werden können. Diese Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß an der radialen Kante eines jeden Abdeckgliedes ein sektorförmiges flexibles Zwischenglied, dessen bogenförmige Kante gegen das Spiegelinnere weist, befestigt ist, so daß die bei jeder Öffnung zwischen den Abdeckgliedern 0 entstehenden Spalte abgedeckt sind.
  • Vorzuasweise sind die Abdeckglieder mit Führungen versehen, in denen die Zwischenglieder gleiten.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist nachstehend beispielsweise und unter Bezugnahme auf die schematische Zeichnung beschrieben. Es stellen dar Fig. 1 und 2 zwei Stellungen der Abdeckglieder einer bekannten Abdeckvorrichtung, von welcher die Erfindung ausgeht, F i g. 3 und 4 die Vorrichtung nach der Erfindung mit einer der Darstellung in F i g. 1 und 2 entsprechenden Stellung der Abdeckglieder.
  • Bei der bekannten und den Stand der Technik darstellenden Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 ist der Umriß eines Teleskopspiegels durch den Kreis 1 dargestellt. Eine Reihe von sektorförmigen Abdeckgliedem 2 bedecken den Spiegel. Die Abdeckglieder 2 sind in der gezeigten Stellung der maximalen Abdeckung keine vollständigen Sektoren, da eine kleine Mittelöffnung bleibt. In diesem Fall entspricht diese öffnung einer Öffnung im Spiegel selbst, durch welche Licht eintreten kann, wenn das Teleskop in Betrieb ist. Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine derartige Anordnung beschränkt, und die Abdeckglieder können innerhalb geeigneter Grenzen vollständig sektorförmig sein, um, falls gewünscht, den Spiegel völlig zu bedecken.
  • Die Abdeckglieder 2 sind am Umfang des Spiegels, z. B. in einem Rahmen oder Gehäuse, gelenkig angeordnet und können jedes synchron durch Mittel bewegt werden, die nicht gezeigt sind und z. B. aus mechanisch betätigten Stäben bestehen können, die von einer gemeinsamen Welle angetrieben werden und aus einer Anzahl von einzelnen Wellen, die durch Universalgelenke verbunden sind, bestehen.
  • Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß die Abdeckglieder, vom Spiegel weg bewegt, diesen mehr und mehr freigeben und in ihrer Endstellung fast rechtwinklig zum Spiegel stehen. Dadurch, daß die Abdeckglieder vom Spiegel weg bewegt werden, wird eine zunehmend größere Fläche des Spiegels freigegeben, und es entstehen dabei Spalte oder Zwischenräume 4, die es unter anderem verhindern, daß die Anordnung auch als veränderliche Blende verwendet werden kann.
  • Den Abdeckgliedern 2 sind flexible sektorförinige Zwischenglieder 5 hinzugefügt, die die Zwischenräume 4 abdecken, wenn die Abdeckglieder bewegt werden, und die jeweils mit einer Kante 5 b an einer radialen Kante eines Abdeckgliedes befestigt sind. Ihre bogenförmigen Kanten 5 a weisen dabei gegen das Spiegelinnere.
  • Wenn die Abdeckglieder in die Schließ- oder Öffnungsrichtung bewegt werden, gleiten die flexiblen Zwischenglieder 5 über die Oberfläche der Glieder 2 und bedecken ständig die sonst zwischen letzteren entstehenden Zwischenräume 4. Dabei können die Glieder 5 in nicht dargestellten Führungen an den Abdeckgliedern 2 gleiten, welche dazu dienen, die Zwischenglieder 5 mit den Abdeckgliedern 2 in Berührung zu halten, wenn letztere bewegt werden.
  • Der Ausdruck «sektorförmig» ist auch bezüglich der Zwischenglieder nur als allgemeiner Gestaltungshinweis aufzufassen. Diese Zwischenglieder müssen nicht geometrisch genaue Sektoren einer Kreisfläche sein.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung wird darin gesehen, daß bei Bewegung der Abdeckglieder die zwischen ihnen entstehenden Zwischenräume jederzeit bedeckt werden, wodurch die Anordnung als kombinierte Abdeck- und variable Blendenvorrichtung dienen kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Spiegelabdeckvorrichtung für ein Spiegelteleskop mit sektorförmigen, einzeln mit ihrer tangentialen Kante an der Peripherie des Spiegels gelenkig angeordneten Abdeckgliedern, die aus einer Schließstellung, in der sie eine gemeinsame Ebene einnehmen, durch Herausschwenken aus dieser gemeinsamen Ebene in eine öffnungsstellung gebracht werden können, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß an der radialen Kante eines jeden Abdeckgliedes ein sektorförmiges flexibles Zwischenglied, dessen bogenförmige Kante gegen das Spiegelinnere weist, befestigt ist, so daß die bei jeder öffnung zwischen den Abdeckgliedern entstehenden Spalte abgedeckt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Zwischenglieder mit den benachbarten Abdeckgliedem durch Führungen miteinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften, Deutsche Auslegeschrift Nr. 1026 991; deutsche Patentschrift Nr. 828 929; französische Patentschrift Nr. 899757.
DENDAT1167058D Spiegelabdeckvorrichtung fuer ein Spiegelteleskop Pending DE1167058B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1167058B true DE1167058B (de) 1964-04-02

Family

ID=601343

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1167058D Pending DE1167058B (de) Spiegelabdeckvorrichtung fuer ein Spiegelteleskop

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1167058B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR899757A (fr) * 1942-11-13 1945-06-11 Zeiss Carl Soc Diaphragme à iris
DE828929C (de) * 1950-12-03 1952-01-21 Deuta Werke Gmbh Verstellbare Blende
DE1026991B (de) * 1956-09-29 1958-03-27 Voigtlaender Ag Irisblende

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR899757A (fr) * 1942-11-13 1945-06-11 Zeiss Carl Soc Diaphragme à iris
DE828929C (de) * 1950-12-03 1952-01-21 Deuta Werke Gmbh Verstellbare Blende
DE1026991B (de) * 1956-09-29 1958-03-27 Voigtlaender Ag Irisblende

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