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DE1166726B - Wandernder Ausbau mit zwei wechselseitig rueckbaren Ausbaurahmen - Google Patents

Wandernder Ausbau mit zwei wechselseitig rueckbaren Ausbaurahmen

Info

Publication number
DE1166726B
DE1166726B DED38049A DED0038049A DE1166726B DE 1166726 B DE1166726 B DE 1166726B DE D38049 A DED38049 A DE D38049A DE D0038049 A DED0038049 A DE D0038049A DE 1166726 B DE1166726 B DE 1166726B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
expansion
frame
handlebar
frames
wandering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED38049A
Other languages
English (en)
Inventor
Wesley Horace Barrett
Peter Farr
Dennis Henry Cannon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dowty Mining Equipment Ltd
Original Assignee
Dowty Mining Equipment Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dowty Mining Equipment Ltd filed Critical Dowty Mining Equipment Ltd
Publication of DE1166726B publication Critical patent/DE1166726B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0052Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/04Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
    • E21D23/0409Aligning or guiding means for the supports or for the constitutive parts of the supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

  • Wandernder Ausbau mit zwei wechselseitig rückbaren Ausbaurahmen Die Erfindung betrifft einen wandernden Ausbau mit zwei Ausbaurahmen, welche unabhängig voneinander zwischen dem Liegenden und dem Hangenden verspannbar und über einen am vorderen Ende der Ausbaurahmen angreifenden Lenker miteinander verbunden sind, an welchem ein Rückzylinder zum wechselseitigen Rücken der Rahmen angreift.
  • Bei einem bekannten wandernden Ausbau dieser Art greift der die beiden Ausbaurahmen verbindende Lenker unmittelbar gelenkig an den Ausbaurahmen an, so daß diese sich entsprechend der bogenförmigen Bahn, welche die Lenkerenden beim Rücken beschreiben, ebenfalls auf einer bogenförmigen Bahn bewegen müssen. Es ist somit nicht möglich, irgendwelche in der Bahn liegende Hindernisse zu vermeiden. Auch kann der Ausbau nicht folgen, wenn der Förderer sich seitwärts bewegt. Wenn weiterhin nur ein Teilschritt vorgerückt wird, bedeutet dies, daß der Ausbaurahmen seine Vorwärtsbewegung in einer Stellung beendet, die gegenüber der vorher eingenommenen Stellung seitwärts versetzt ist.
  • Die Erfindung vermeidet alle diese Nachteile dadurch, daß die Ausbaurahmen über Ausgleichsvorrichtungen mit den Enden des Lenkers verbunden sind, so daß die Ausbaurahmen geradlinig und parallel zueinander beweglich sind, während sich die Enden des Lenkers in einer bogenförmigen Bahn bewegen.
  • Vorzugsweise greift das die Ausgleichsvorrichtung bildende Verbindungsglied gelenkig. sowohl am Ausbaurahmen als auch am Lenker an.
  • Wahlweise kann die Ausgleichsvorrichtung auch aus einer Verbindung mittels eines Schlitzes im einen und eines Stiftes im anderen Teil bestehen.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Zeichnungen hervor. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf einen wandernden Ausbau gemäß der Erfindung in Verbindung mit einem Förderer im Schnitt, F i g. 2 eine ähnliche Darstellung, in der sich der Förderer in einer vorgeschobenen Stellung befindet und F i g. 3 eine ähnliche Darstellung, in der ein Rahmen des Ausbaues bis zu dem vorgeschobenen Förderer vorgeschoben ist.
  • Gemäß den Zeichnungen besteht der wandernde Ausbau zur Abstützung :des Hangenden in einer Kohlengrube aus zwei Rahmen 1 und 2, die parallel zueinander verlaufen. Der Rahmen 1 ist mit einem auf dem Liegenden abgestützten Träger 3 ausgestattet, welcher zwei hydraulisch zu betätigende teleskopartige Stempel 4 und 5 aufnimmt. Diese Stempel tragen einen am Hangenden angreifenden Träger (der in der Zeichnung nicht dargestellt ist). In ähnlicher Weise nimmt der auf dem Liegenden abgestützte Träger 6 zwei hydraulisch zu betätigende teleskopartige Stempel ? und 8 auf, und diese tragen einen am Hangenden angreifenden Träger (in der Zeichnung nicht dargestellt).
  • Jeder Rahmen 1, 2 kann zwischen dem Liegenden und dem Hangenden des Strebs verspannt werden, so daß er das Hangende stützt, indem die Stempel des Rahmens so ausgezogen werden, daß der am Hangenden angreifende Träger das Hangende berührt und durch hydraulischen Druck dagegengedrückt wird. Nach seiner Verspannung kann jeder Rahmen durch Absenken der Stempel des Rahmens vom Hangenden gelöst werden.
  • Jeder Rahmen 1, 2 ist an seinem vorderen Ende durch ein Glied 10 bzw. 11 mittelbar mit den gegenüberliegenden Enden eines Lenkers 9 drehbar verbunden. Am Anlenkungspunkt ist die Reibungskraft zwischen dem Rahmen und dem Liegenden wirksam. Das Glied 10 ist drehbar mit dem Lenker 9 und auch drehbar mit dem unteren Ende des Stempels 4 verbunden. In gleicher Weise ist das Glied 11 drehbar mit dem Lenker 9 und dem unteren Ende des Stempels 7 verbunden.
  • Der Zylinder 13 eines hydraulisch betriebenen, doppelwirkenden Rückzylinders 12 ist an einem Punkt in der Mitte zwischen den Verbindungen der Glieder 10, 11 mit dem Lenker 9 drehbar mit diesem Lenker 9 verbunden. Die Kolbenstange 14 des Rückzylinders 12 ist mit einem auf dem Kohlenförderer 15 befindlichen Verankerungspunkt drehbar verbunden, wobei sich der Köhlenförderer entlang der Kohlenffözfläche 16 der Grube erstreckt. Der Rückzylinder 12 bildet ein Verbindungsmittel zwischen dem Lenker 9 und dem Verankerungspunkt an dem Förderer 15.
  • Der Ausbau umfaßt außerdem einen hydraulisch zu betätigenden teleskopartigen Stempel 17, der durch Hebel 18, 19 gleicher Länge drehbar mit den Stempeln 5 bzw. 8 verbunden ist.
  • Im Betrieb kommen mehrere wandernde Ausbauten zur Anwendung, die zusammen eine Stützanordnung für das Hangende bilden. Die Ausbauten sind nebeneinander in einer Reihe angeordnet, die sich entlang dem Abbaustoß der Grube erstreckt.
  • Wenn von der Kohlenfiözfläche der Grube Kohle abgeschält worden ist, dann ist es erforderlich, den Förderer 15 und den Ausbau in Richtung auf die neue Kohlenflözfläche vorzubewegen. Die Vorschubrichtung wird als die Vorwärtsrichtung bezeichnet.
  • Vor einem Vorschub kann sich der Ausbau in der in F i g. 1 gezeigten Stellung befinden, in welcher der Rahmen 2 weiter von dem Förderer 15 entfernt ist als der Rahmen 1. Der Rückzylinder 12 befindet sich in einer zusammengezogenen Stellung, und sämtliche Stempel 4, 5, 7, 8 und 17 befinden sich in der ausgezogenen Stellung, so daß die beiden Rahmen 1 und 2 und der Stempel 17 das Hangende abstützen.
  • Der- Förderer 15 wird durch Ausfahren der Kolbenstange 14 des Rückzylinders 12 vorwärtsgeschoben und bewegt sich in die in F i g. 2 gezeigte Stellung.
  • Der Rahmen 2 wird durch Lösen vom Hangenden in die in F i g. 3 gezeigte Stellung vorwärtsgeschoben, wobei auch der Stempel 17 vom Hangenden gelöst und dann der Rückzylinder 12 zusammengezogen wird, so daß der Rückzylinder 12 auf den Lenker 9 eine nach vorn gerichtete Kraft ausübt. Während dieser Vorwärtsbewegung ist der Rahmen 2 nicht gezwungen, demselben Weg zu folgen wie das Ende des Lenkers 9, mit welchem er verbunden ist, sondern er kann, da der Stempel 7 über das Glied 11 mit dem Lenker 9 verbunden ist, eine Seitwärtsbewegung mit Bezug auf den Lenker 9 ausführen. In dieser Ausführungsform sind die Verbindungen zwischen den Rahmen 1 und 2 und dem Lenker 9 so ausgebildet, daß die mögliche relative Seitwärtsbewegung zwischen den Stempeln 4 und 7 und dem Lenker 9 ausreicht, um jedem Rahmen eine Vorwärtsbewegung in gerader Linie zu gestatten. Diese geradlinige Vorwärtsbewegung eines Rahmens ermöglicht die leichteste Vorwärtsbewegung hinsichtlich der BeschaffenheitdesLiegenden.Wennsich derRahmen2 in die in F i g. 3 gezeigte Stellung weiterbewegt hat, dann werden der Rahmen 2 und der Stempel 17 neu eingestellt, so daß sie beide wieder das Hangende stützen. Bei der nächsten Vorschubbewegung wird der Förderer genau so weitergeschoben, wie es beschrieben wurde und dann der Rahmen 1 in gleicher Weise wie der Rahmen 2 nachgerückt, so daß der Ausbau die in F i g. 1 gezeigte Stellung wieder einnimmt. Jeder Rahmen wird nach jeder zweiten Vorwärtsbewegung des Förderers 15 weiterbewegt, wobei sich jeder Rahmen um eine Entfernung gleich der doppelten Weiterbewegung des Förderers 15 und gleich der doppelten Hublänge des Rückzylinders 12 bewegt.
  • Es ist ersichtlich, daß der Stempel 17 vor und nach jeder Vorschubbewegung um die gleiche Strecke von dem Förderer entfernt ist wie der Stempel 5 oder der Stempel 8, je nachdem, welcher am weitesten von dem Förderer 15 entfernt liegt. Der Stempel 17 unterstützt die Erzeugung einer geraden kurzen Linie im Hangenden, die hinter dem Ausbau zusammenfällt.
  • Wahlweise können die Rahmen 1. 2 an Stelle über die Glieder 10, 11 auch unmittelbar durch eine aus Stift und Schlitz bestehende Verbindung drehbar mit dem Lenker 9 verbunden sein. Eine solche Verbindung gestattet es dem mit dem Hebel verbundenen Teil jedes Rahmens, daß er eine Seitwärtsbewegung mit Bezug auf den Hebel ausführen kann.
  • Es können Teile wie Seile oder Bänder zwischen den Rahmen eines Ausbaues und/oder zwischen den Rahmen benachbarter Ausbauten angeschlossen werden, um jeden Rahmen zwangläufig am Ende seiner Vorwärtsbewegung in Stellung zu halten.
  • Auch können zwischen den Rahmen eines Ausbaues und/oder zwischen den Rahmen benachbarter Ausbauten ein oder mehrere elastische Körper angeordnet werden, um ein Umkippen der Rahmen zu verhindern, wenn sie sich auf einer abschüssigen Strecke bewegen.
  • Weitere Vorteile der Schaffung einer möglichen relativen Seitwärtsbewegung zwischen dem Lenker 9 und dem mit dem Lenker 9 drehbar verbundenen Teil des Rahmens bestehen darin, daß sich der Ausbau seitwärts bewegen kann, wenn sich der Förderer 1.5 seitwärts bewegt, was im Bergwerksbetrieb häufig vorkommt und daß der Ausbau teilweise vorwärts bewegt werden kann, ohne sich zur Seite zu bewegen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Wandernder Ausbau mit zwei Ausbaurahmen, welche unabhängig voneinander zwischen dem Liegenden und dem Hangenden verspannbar und über einen am vorderen Ende der Ausbaurahmen angreifenden Lenker miteinander verbunden sind, wobei der Lenker zum wechselseitigen Rücken der Rahmen über ein Verbindungselement. vorzugsweise einen Rückzylinder, mit einem schrittweise vorverlegten Verankerungspunkt verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbaurahmen (1, 2) über Ausgleichsvorrichtungen (10, 11) mit den Enden des Lenkers (9) verbunden sind, so daß die Ausbaurahmen (1, 2) geradlinig und parallel zueinander beweglich sind, während sich die Enden des Lenkers (9) in einer bogenförmigen Bahn bewegen.
  2. 2. Ausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Ausgleichsvorrichtung bildende Verbindungsglied gelenkig sowohl an den Ausbaurahmen als auch am Lenker angreift.
  3. 3. Ausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsvorrichtung aus einer Verbindung mittels eines Schlitzes im einen und eines Stiftes im anderen Teil besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 819 534; deutsche Auslegeschriften Nr. 1069 548, 1078 514; französische Patentschrift Nr. 1153 356; österreichische Patentschrift Nr. 197 311.
DED38049A 1961-02-03 1962-02-01 Wandernder Ausbau mit zwei wechselseitig rueckbaren Ausbaurahmen Pending DE1166726B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1166726X 1961-02-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1166726B true DE1166726B (de) 1964-04-02

Family

ID=10879160

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED38049A Pending DE1166726B (de) 1961-02-03 1962-02-01 Wandernder Ausbau mit zwei wechselseitig rueckbaren Ausbaurahmen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1166726B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281979B (de) * 1967-01-12 1968-11-07 Gewerk Eisenhuette Westfalia Schreitendes hydraulisches Ausbaugestell

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE819534C (de) * 1950-06-29 1951-10-31 Gewerk Eisenhuette Westfalia Schreitender Ausbau fuer bergmaennische Gewinnungsbetriebe
FR1153356A (fr) * 1955-05-27 1958-03-05 Gewerk Eisenhuette Westfalia Soutènement mobile utilisable dans les mines
AT197311B (de) * 1956-01-27 1958-04-25 Gewerkschaft Eisenhuette Westfalia
DE1069548B (de) * 1959-11-26
DE1078514B (de) * 1954-10-01 1960-03-31 Kloeckner Bergbau Victor Icker Wandernder Strebausbau, vorzugsweise fuer den Abbau in steil gelagerten Floezen

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