DE1166635B - Sitzpolster fuer Fahrzeugsitze - Google Patents
Sitzpolster fuer FahrzeugsitzeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C7/00—Parts, details, or accessories of chairs or stools
- A47C7/62—Accessories for chairs
- A47C7/72—Adaptations for incorporating lamps, radio sets, bars, telephones, ventilation, heating or cooling arrangements or the like
- A47C7/74—Adaptations for incorporating lamps, radio sets, bars, telephones, ventilation, heating or cooling arrangements or the like for ventilation, heating or cooling
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/70—Upholstery springs ; Upholstery
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Description
- Sitzpolster für Fahrzeugsitze Die Erfindung bezieht sich auf ein Sitzpolster für Fahrzeugsitze mit mindestens einer unterhalb der Sitzfläche befindlichen Luftkammer, die mit der Außenluft durch wenigstens eine an der Sitzfläche mündende enge Öffnung verbunden ist.
- Es ist bereits ein Sitzpolster bekannt, das an seiner Außenfläche kleine Öffnungen aufweist, durch die Luft ein- und austreten kann, wenn das Polster unter der Wirkung der vertikalen Fahrstöße zusammengedrückt wird und sich wieder ausdehnt. Mit einem Sitzpolster dieser Bauart ist jedoch nur eine geringe Kühlwirkung erzielbar, da die Luft hauptsächlich durch die Löcher im Bereich der Seitenkanten und der Vorderkante und nur im verminderten Maße durch die von der sitzenden Person abgedeckten Löcher im Bereich der Sitzfläche austritt. Da außerdem sämtliche Löcher sowohl Eintritts- wie Austrittsöffnungen sind, saugt der beim Rückfedern entstehende Unterdruck die Kleidung des Sitzenden gegen die Polsterfläche, was als lästig empfunden wird.
- Bekannt ist ferner ein Sitz, bei dem sich unterhalb der Sitzfläche eine oder mehrere Luftkammern befinden, die an einer der Sitzfläche abgekehrten Seite durch Öffnungen mit der Außenluft verbunden sind, und zwar einmal durch eine große mit einem bei überdruck in der Luftkammer, wie er beim Ausfedern des Sitzes entsteht, öffnenden Rückschlagventil versehene Öffnung und zum anderen durch kleine Öffnungen, durch die beim Rückfedern die Luft gedrosselt wieder in die Luftkammern eintritt. Damit wird eine gedämpfte Federung erzielt. Eine Kühlwirkung kann hiermit nicht erzielt werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sitzpolster zu schaffen, das eine erhebliche und über die gesamte Sitzfläche gleichmäßige Kühlwirkung aufweist, um hierdurch der vor allem im Bereich der Sitzfläche auftretenden, die Ermüdung fördernden Erhitzung entgegenzuwirken.
- Die Erfindung ist demgemäß darin zu sehen, daß bei einem Sitzpolster der eingangs bezeichneten Art eine weitere, die Unterseite der Luftkammer mit der Außenluft verbindende, ein nur bei Unterdruck in der Luftkammer öffnendes Rückschlagventil aufweisende Öffnung vorgesehen ist.
- Durch dieses Rückschlagventil wird die Luft gezwungen, beim Einfedern des Sitzes durch die an der Sitzfläche mündenden engen Öffnungen auszutreten, obwohl diese Öffnungen von der sitzenden Person abgedeckt sind und der Luftaustritt daher gedrosselt ist. Außerdem stellt sich eine saugende Wirkung an der Sitzfläche nicht ein, da beim Rückfedern das Rückschlagventil geöffnet ist und die Luft ungehindert eintreten läßt. Bei jedem Vertikalfahrstoß wird mithin die beim vorangegangenen Fahrstoß angesaugte Frischluft als Kühlluft an der Sitzfläche ausgetrieben und unmittelbar danach erneut Frischluft angesaugt.
- Es ist hierbei vorteilhaft, wenn ein Polsterkörper aus elastischem Kunststoff vorgesehen ist, der aus einer Sitzplatte und an deren Unterseite befindlichen Rippen besteht, die zusammen mit einer die Rückschlagventile enthaltenden Grundplatte mehrere Luftkammern umschließen. Derart gestaltete Polsterkörper sind an sich bekannt.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines Sitzpolsters nach der Erfindung. Es zeigt F i g. 1 den Schnitt durch das Sitzpolster nach der Linie 1-1 in F i g. 2 und F i g. 2 die Draufsicht mit in der linken unteren Ecke fortgeschnittenem Kunststoffteil.
- Das Sitzpolster weist einen Polsterkörper aus elastischem Kunststoff, beispielsweise Schaumstoff, auf, der aus einer verhältnismäßig dicken Sitzplatte 10 und an ihrer Unterseite ausgebildeten, sich rechtwinklig kreuzenden Rippen 11 besteht. Mit diesen Rippen liegt der Polsterkörper auf einer starren Grundplatte 12 auf. ZurVerbindung beiderTeile miteinander dient ein zugleich die äußere Sitzfläche 13 bildender, den Polsterkörper vollständig umschließender Überzug 1.4 aus Kunstleder, der mit seinem Rand bei 15 an der Grundplatte 12 befestigt ist.
- Die Sitzplatte 10, die Rippen 11 und die Grundplatte 12 schließen eine Anzahl etwa quaderförmiger Luftkammern 16 und 17 zwischen sich ein. Die Luftkammern 16 sind allseitig geschlossen und dienen nur zur Abfederung. Von den Luftkammern 17 ist jede dagegen in zweifacher Weise mit der Außenluft verbunden, nämlich einmal durch eine relativ weite Öflnung 18 und zum anderen durch eine Öffnung 19 von geringerer Weite. Die COffnungen 18 sind mit Rückschlagventilen in Form von einfachen Klappen 20 versehen, die sich bei Unterdruck in den Luftkammern 17 öffnen. Die Luftkammern 17 liegen in zwei Reihen parallel zueinander etwa so; daß die Öffnungen 19 unterhalb der Oberschenkel der auf dem Polster sitzenden Person angeordnet sind.
- Wird bei einem Fahrstoß das Sitzpolster zusammengedrückt, so vermindert sich das Volumen der Luftkammern 1.7, und die darin enthaltene Luft strömt durch die Öffnungen 19 als Kühlluft aus. Federt das Sitzpolster zurück, so öffnen sich die Rückschlagventile 20, und die Luftkammern 17 saugen durch die öffnungen 18 Frischluft an.
- Auf diese Weise wird wie durch eine Pumpe ständig Frischluft angesaugt und an der Sitzfläche als Kühlluft ausgetrieben, und zwar steigt diese Wirkung mit der Frequenz und Amplitude der Fahrstöße. Die Kühlung ist also um so intensiver, je mehr die auf dem Sitzpolster sitzende Person physischer Beanspruchung durch die Wirkungen rauher und unebener Fahrbahnen ausgesetzt ist.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Sitzpolster für Fahrzeugsitze mit mindestens einer unterhalb der Sitzfläche befindlichen Luftkammer, die mit der Außenluft durch wenigstens eine an der Sitzfläche mündende enge Öffnung verbunden ist, gekennzeichnet durch eine weitere, die Unterseite der Luftkammer (17) mit der Außenluft verbindende, ein nur bei Unterdruck in der Luftkammer (17) öffnendes Rückschlagventil (20) aufweisende Öffnung (18).
- 2. Sitzpolster nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten Polsterkörper aus elastischem Kunststoff, der aus einer Sitzplatte (10) und an deren Unterseite befindlichen Rippen (11) besteht, die zusammen mit einer die Rückschlagventile (20) enthaltenden Grundplatte (12) mehrere Luftkammern (17) umschließen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 930 707; schweizerische Patentschrift Nr. 283 619; französische Patentschrift Nr. 587 430.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB52018A DE1166635B (de) | 1959-02-06 | 1959-02-06 | Sitzpolster fuer Fahrzeugsitze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB52018A DE1166635B (de) | 1959-02-06 | 1959-02-06 | Sitzpolster fuer Fahrzeugsitze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1166635B true DE1166635B (de) | 1964-03-26 |
Family
ID=6969746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB52018A Pending DE1166635B (de) | 1959-02-06 | 1959-02-06 | Sitzpolster fuer Fahrzeugsitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1166635B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3928883A1 (de) * | 1989-08-31 | 1991-03-14 | Grammer Ag | Polsterteil fuer einen sitz |
| DE4435730A1 (de) * | 1994-08-31 | 1996-03-07 | Grammer Ag | Auflageelement für einen Fahrzeugsitz |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR587430A (fr) * | 1923-11-21 | 1925-04-17 | Coussin de siège pour voitures de toutes sortes, en particulier pour voitures automobiles | |
| CH283619A (de) * | 1950-11-04 | 1952-06-15 | Markwalder Hermann | Polsterung, insbesondere für Fahrzeuge. |
| DE930707C (de) * | 1948-05-07 | 1955-07-21 | Gaumont Kalee Seating Ltd | Polstersessel mit einem oder mehreren abnehmbaren Polstern, insbesondere Theatersessel |
-
1959
- 1959-02-06 DE DEB52018A patent/DE1166635B/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
| FR587430A (fr) * | 1923-11-21 | 1925-04-17 | Coussin de siège pour voitures de toutes sortes, en particulier pour voitures automobiles | |
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| DE4435730A1 (de) * | 1994-08-31 | 1996-03-07 | Grammer Ag | Auflageelement für einen Fahrzeugsitz |
| DE4435730C2 (de) * | 1994-08-31 | 1998-03-26 | Grammer Ag | Auflageelement für einen Fahrzeugsitz |
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