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DE1166347B - Permanentmagnetischer Rotor - Google Patents

Permanentmagnetischer Rotor

Info

Publication number
DE1166347B
DE1166347B DEC28991A DEC0028991A DE1166347B DE 1166347 B DE1166347 B DE 1166347B DE C28991 A DEC28991 A DE C28991A DE C0028991 A DEC0028991 A DE C0028991A DE 1166347 B DE1166347 B DE 1166347B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
permanent magnet
magnetic
circular cylindrical
rotor
pole rotor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC28991A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Alexander Cochardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALEXANDER COCHARDT DR ING
Original Assignee
ALEXANDER COCHARDT DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALEXANDER COCHARDT DR ING filed Critical ALEXANDER COCHARDT DR ING
Priority to DEC28991A priority Critical patent/DE1166347B/de
Publication of DE1166347B publication Critical patent/DE1166347B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/46Motors having additional short-circuited winding for starting as an asynchronous motor
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/27Rotor cores with permanent magnets
    • H02K1/2706Inner rotors
    • H02K1/272Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis
    • H02K1/2726Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis the rotor consisting of a single magnet or two or more axially juxtaposed single magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Permanentmagnetischer Rotor Die Erfindung bezieht sich auf einen zweipoligen, permanentmagnetischen Rotor, insbesondere für eine elektrische Maschine.
  • Es ist bekannt, einen zweipoligen, permanentmagnetischen Rotor einer Synchronmaschine so aufzubauen, daß vier Permanentmagnete auf einer Welle aus magnetisch leitendem Stahl aufsitzen, wobei die Querschnittsfläche der Welle ein Rhombus ist. Je zwei Permanentmagnete sind derartig parallel angeordnet, daß die einen beiden Polflächen jedes Paars den stumpfen Winkel des Rhombus bilden, während die anderen beiden Polflächen der Permanentmagnete an einem Ring aus geblättertem Stahl anliegen (USA.-Patent 2 735 952). Durch diese Konstruktion sind vor allem zwei Schwierigkeiten der früher bekannten Anordnungen beseitigt. Magnetische Kurzschlüsse treten an der Welle aus magnetisch leitendem Stahl nicht auf. Verschiedene Flußwege sind im Permanentmagneten etwa gleich lang.
  • Bei dieser bekannten Anordnung ist jedoch nachteilig, daß die Konstruktion sehr aufwendig ist. Es müssen vier einzelne Permanentmagnete in komplizierter Form auf genaues Maß geschliffen werden. Hinzu kommt, daß die Herstellung der Welle in rhomboider Form teuer ist. Außerdem ist das den Permanentmagneten zur Verfügung stehende Rotorvolumen nicht voll ausgenutzt. Auch läßt sich die Konstruktion ohne den äußeren Stahlring nicht verwenden.
  • Diese und andere Nachteile werden vermieden, indem erfindungsgemäß ein zweipoliger Rotor mit einem ausgerichteten Permanentmagneten vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Vorzugsrichtungen des Permanentmagneten etwa senkrecht auf seine kreiszylinderförmige Außenfläche und im wesentlichen kreiszylinderförmige Innenfläche oder nur etwa senkrecht auf seine kreiszylinderförmige Außenfläche auftreffen. Überraschenderweise kann an Stelle der vier Permanentmagnete mit komplizierter Form nur ein Permanentmagnet mit einfacher, z. B. hohlzylinderförmiger Form verwendet werden, wenn der Permanentmagnet anisotrop ist, und wenn keine magnetische Vorzugsrichtung unter einem von 90° stark abweichenden Winkel auf die radiale Außen- und Innenfläche des Permanentmagneten auftrifft. Trotz der einfachen Form des Permanentmagneten können an der Welle aus magnetisch leitendem Stahl keine magnetischen Kurzschlüsse vorkommen, da an der Oberfläche der Welle durch die erfindungsgemäße Konstruktion keine nennenswerte magnetische Spannung anliegt. Der z. B. hohlzylinderförmige Permanentmagnet ist entlang seiner magnetischen Vorzugsrichtungen magnetisiert. Daher trifft der permanentmagnetische Fluß unter keinem von 90° stark abweichenden Winkel auf die Oberfläche der Welle auf.
  • In der erfindungsgemäßen Anordnung sind die meisten Flußwege etwa gleich lang. Dadurch ergibt sich eine günstige Ausnutzung des Permanentmagneten, denn das meiste Permanentmagnetvolumen kann optimal nahe des Punktes mit höchstem Energieprodukt arbeiten. Die Leistung einer Maschine mit dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Rotor ist dementsprechend hoch. Im Gegensatz zu der bekannten Anordnung kann der Rotor der Erfindung auch ohne einen äußeren Stahlring verwendet werden. Doch empfiehlt sich oft, die Verwendung des äußeren Stahlringes, da dadurch unter anderem die zentrifugale Festigkeit des Rotors erhöht ist. Außerdem kann der Ring zusätzlich die übliche Käfiganordnung aus Kupfer oder Aluminium enthalten.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist an Hand der Figuren näher beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Achse durch einen zweipoligen Rotor einer Synchronmaschine; F i g. 2 zeigt im oberen Teil den zu F i g. 1 senkrechten Schnitt A-A und im unteren Teil eine Seitenansicht des Rotors der F i g. 1.
  • Der Rotor der F i g. 1 besteht aus einem ausgerichteten, hohlzylinderförmigen Permanentmagneten 1. Die angedeuteten magnetischen Vorzugsrichtungen 2 bis 13 des Permanentmagneten 2 treffen etwa senkrecht auf seine kreiszylinderförmige Außenfläche und kreiszylinderförmige Innenfläche oder nur etwa senkrecht auf seine kreiszylinderförmige Außenfläche auf. Da der Permanentmagnet 2 in üblicher Weise entlang seiner magnetischen Vorzugsrichtungen magnetisiert ist, trifft der permanentmagnetische Fluß etwa senkrecht auf die Oberfläche 14 der Welle 15 auf. Nennenswerte magnetische Kurzschlüsse können an der Oberfläche 14 der Welle 15 nicht vorkommen, da das magnetische Potential an der Oberfläche 14 überall etwa gleich ist. Die meisten Flußwege sind im Permanentmagneten gleich lang. Der Fluß läuft z. B. zuerst von der Polfläche 16 entlang den magnetischen Vorzugsrichtungen 2, 3, 4, 5 und 6 durch die Welle 15 und dann z. B. entlang den magnetischen Vorzugsrichtungen 8, 9, 10, 11,12 zur Polfläche 17. Die Flußwege entlang der magnetischen Vorzugsrichtungen 7 und 13 sind etwas kürzer als die übrigen angedeuteten Flußwege im Permanentmagneten. Dies ist jedoch kein Nachteil, denn die Summe der Längen z. B. der Flußwege entlang der Vorzugsrichtungen 4 und 10 muß größer als z. B. die Länge des Flußweges entlang der Vorzugsrichtung 7 sein, damit der größte Teil des Permanentmagnetvolumens optimal ausgenutzt ist. Dies liegt unter anderem daran, daß der Flußweg z. B. entlang der Vorzugsrichtungen 4 und 10 durch die Welle 15 geht, wobei zusätzliche magnetische Spannung verbraucht wird. Die zusätzlich durch die Welle 15 verbrauchte Spannung ist um so größer, je größer der magnetische Widerstand der Welle ist. Eine Welle aus teurem, urmagnetischem Stahl ist daher nicht nur nicht notwendig, sondern ist aus diesem Grunde sogar unerwünscht. Es ist oft aus fertigungstechnischen Gründen vorteilhaft, eine dünnwandige Buchse aus z. B. einem gießbaren, urmagnetischem Stoff zwischen der Welle aus magnetischem Stahl und der radialen Innenfläche des Permanentmagneten 2 anzubringen (in F i g. 1 nicht gezeigt).
  • Einer der Vorteile der erfindungsgemäßen Anordnung im Vergleich zu der bekannten Konstruktion ist der, daß ein einziger Permanentmagnet verwendet werden kann und daß dieser einzige Permanentmagnet eine einfache, z. B. hohlzylinderförmige Form hat. Dadurch sind die Herstellungskosten, besonders bei kleineren Rotoren, bedeutend erniedrigt. Denn ein Hohlzylinder der beschriebenen Art läßt sich viel billiger als vier quasi-rhomboide Körper herstellen. Das kleine Permanentmagnetvolumen an z. B. der Stelle 18, das nicht viel zum Gesamtfluß des Rotors beiträgt und z. B. urmagnetisiert bleiben kann, vereinfacht nicht nur die Herstellung, sondern sorgt vor allen Dingen dafür, daß die zentrifugale Festigkeit des Rotors erhöht ist.
  • Der Permanentmagnet 1 kann mit seinen beiden Polflächen 16 und 17 an einem Ring 19 aus geblättertem. magnetischen Stahl anliegen, wie in F i g. 1 gezeigt ist. Der Ring 19 kann die Nuten 20 und Leibolzen 21 in der üblichen Käfiganordnung enthalten. Dadurch wird die zentrifugale Festigkeit des Rotors weiter erhöht. Bei Verwendung des Rotors in z. B. einem Synchronmotor wird zusätzlich hierdurch erreicht. daß der Motor mit großem Antriebsmoment hochläuft und beschleunigt. Die Innenfläche des ; Permanentmagneten 1 kann anders als kreiszylinderförmig gestaltet sein, um z. B. das Losreißen einer auf der Welle aufsitzenden Buchse zu erschweren.
  • In dem Schnitt des oberen Teiles der F i g. 2 sind die magnetischen Vorzugsrichtungen 22 des Permanentmagneten 1 angedeutet, die in diesem Schnitt alle radial von der Oberfläche 14 der Welle 15 zur Polfläche 16 des Permanentmagneten 1 laufen. An den beiden axialen Rotorenden befinden sich Kurzschlußrirtge 23 und 24 in der üblichen Käfiganordnung aus z. B. Kupfer, Aluminium oder einer Legieniti,g@ mit hoher, elektrischer Leitfähigkeit. Die Leitbolzen 21 können z. B. an den Enden mit Nieten 25 befestigt sein. In einer anderen Ausführungsart können die Leitbolzen und Kurzschlußringe aus einem Stück Aluminiumdruckguß bestehen.
  • Permanentmagnete. die eine magnetische Vorzugsrichtung aufweisen, werden anisotrope oder ausgerichtete Permanentmagnete genannt. Solche Permanentmagnete zeichnen sich dadurch aus, daß die permanentmagnetischen Eigenschaften in der Vorzugsrichtung bedeutend besser als in den Richtungen senkrecht zur Vorzugsrichtung sind. Hinzu kommt, daß sich solche Permanentmagnete relativ leicht entlang den Vorzugsrichtungen magnetisieren lassen.
  • Als Permanentmagnete eignen sich in der erfindungsgemäßen Anordnung ganz besonders die synthetischen Klein-Eisenteilchen-Magnete mit hoher Formanisotropie (USA.-Patent 2 974 104) und die Legierungen, die unter den Narren Alnico VI und Alnico VIII bekannt sind. Auch die Oxydmagnete, z. B. die modifizierten Strontiumferritmagnete, eignen sich gut.
  • Der Erfindungsgemäß vorgeschlagene Rotor eignet sich besonders für Synchronmaschinen, Zündmagnetsysteme, Synchronkupplungen. Wirbelstrombremsen und Wirbelstromkupplungen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Zweipoliger Rotor mit einem ausgerichteten Permanentmagneten, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Vorzugsrichtungen des Permanentmagneten etwa senkrecht auf seine kreiszylinderförmige Außenfläche und im wesentlichen kreiszylinderförmige Innenfläche oder nur etwa senkrecht auf seine kreiszylinderförmige Außenfläche auftreffen.
  2. 2. Zweipoliger Rotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet mit seinen beiden Polflächen an einem Ring aus magnetisch leitendem Stoff anliegt.
  3. 3. Zweipoliger Rotor nach Anspruch 1 und 2, dadurch Gekennzeichnet, daß der Ring aus geblättertem Stahl besteht und Nuten enthält, in denen sich Leitbolzen aus z. B. Kupfer oder Aluminium befinden, die durch KurzschIußringe in üblicher Käfiganordnung kurzgeschlossen sind.
  4. 4. Zweipoliger Rotor nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet aus synthetischen Klein-Teilchen-Magneten mit hoher Formanisotropie besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 906 001.
DEC28991A 1963-01-25 1963-01-25 Permanentmagnetischer Rotor Pending DE1166347B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC28991A DE1166347B (de) 1963-01-25 1963-01-25 Permanentmagnetischer Rotor

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DEC28991A DE1166347B (de) 1963-01-25 1963-01-25 Permanentmagnetischer Rotor

Publications (1)

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DE1166347B true DE1166347B (de) 1964-03-26

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ID=7018824

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DEC28991A Pending DE1166347B (de) 1963-01-25 1963-01-25 Permanentmagnetischer Rotor

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011092654A1 (fr) 2010-01-29 2011-08-04 Moteurs Leroy-Somer Rotor a aimants permanents

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906001C (de) * 1943-09-17 1954-03-08 Deutsche Edelstahlwerke Ag Dauermagnetkoerper fuer magnetelektrische Maschinen

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WO2011092654A1 (fr) 2010-01-29 2011-08-04 Moteurs Leroy-Somer Rotor a aimants permanents
FR2955988A1 (fr) * 2010-01-29 2011-08-05 Leroy Somer Moteurs Rotor a aimants permanents.

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