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DE1165815B - Scharnierausbildung, insbesondere fuer Etuirahmen - Google Patents

Scharnierausbildung, insbesondere fuer Etuirahmen

Info

Publication number
DE1165815B
DE1165815B DEF30738A DEF0030738A DE1165815B DE 1165815 B DE1165815 B DE 1165815B DE F30738 A DEF30738 A DE F30738A DE F0030738 A DEF0030738 A DE F0030738A DE 1165815 B DE1165815 B DE 1165815B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hinge
frame
parts
bulges
case
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF30738A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Muench
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FICHTER KG
Original Assignee
FICHTER KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FICHTER KG filed Critical FICHTER KG
Priority to DEF30738A priority Critical patent/DE1165815B/de
Publication of DE1165815B publication Critical patent/DE1165815B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/10Pins, sockets or sleeves; Removable pins
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/20Application of doors, windows, wings or fittings thereof for furniture, e.g. cabinets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

  • Scharnierausbildung, insbesondere für Etuirahmen Gegenstand der Erfindung ist eine Scharnierausbildung, insbesondere für einen Etuirahmen, bei dem die miteinander gelenkig zu verbindenden Scharnierrahmenteile mindestens im Bereich des Scharniers gleich ausgebildet sind und dessen Scharnierrahmenteile wechselseitig ineinandergreifende, mit dem Scharnierrahmenteil einstückig ausgebildete Ösen aufweisen, durch die ein die beiden Scharnierrahmenteile verbindender Scharnierstift hindurchgeführt ist. Scharnierausbildungen für Schachteln oder Etuis sind bekannt, und es gibt eine ganze Reihe verschiedener Ausführungsformen.
  • Die bekannten Scharniere bilden entweder ein getrenntes Bauteil und werden mit den beiden mittels eines Scharniers zu bewegenden Teilen verbunden, oder sie werden gleichzeitig mit den Boden- und Deckelteilen einstückig ausgebildet, wobei diese Teile verschieden geformt sind.
  • Die einstückige Ausbildung der Scharnier- und Boden- bzw. Deckelteile durch Anformung hat den Nachteil, daß, insbesondere bei dünnen Materialstärken der Teile, kostspielige Arbeitsgänge, vorzugsweise Rollen, erforderlich sind. Da die Scharnierösen solcher Ausführungsformen aus einzelnen Scharnierlappen geformt sind, die über den eigentlichen Steg der Scharnierrahmen herausragen, muß außerdem ein großer Abfall beim Ausstanzen der Scharnierrahmen in Kauf genommen werden.
  • Man kennt auch Scharnierausbildungen, die aus einseitigen Auswölbungen der Wand des Bodenteils einer Schachtel bestehen. Diese Auswölbungen, die die Ösen bilden, nehmen Zapfen, die sich am Oberteil der Schachtel befinden, auf.
  • Es sind auch Scharniere bekannt, bei denen die Ösen zusammen mit dem Etui aus einem Stück im Spritzgußverfahren gebildet sind und so an die Etuihälften angeformt sind. Solche Scharniere bestehen aus verschiedenen Teilen, da sich an die an einem Teil mittig angeordnete Öse, seitlich zwei Ösen des anderen Teiles anschließen.
  • Eine weitere bekannte Ausführungsform zeigt ein Scharnier, das aus zwei, im Bereich des Scharniers ebenfalls verschieden ausgebildeten Teilen besteht. Ein solches Scharnier hat zwei an der Seitenwand des Schachtel- oder Behälterbodens angebrachte Ösen und zwei im Schachteldeckel angebrachte Zapfen. Neben den aus dem nach außen aufgebogenen Teil der Seitenwand des Schachtelbodens gebildeten Ösen ist an jeder Seite eine Höhlung vorgesehen. Diese Aussparung dient zur Aufnahme von am Schachteldeckel angebrachten Zapfen.
  • Bei allen diesen bekannten Ausbildungen stehen die Scharniere seitlich hervor, was in verschiedener Hinsicht störend wirkt. Scharnierösen, die durch einen aus dem Rahmen vorstehenden Lappen gebildet werden, sind gegen mechanische Beanspruchung recht empfindlich. Für Etuischarniere, die einen begrenzten Öffnungswinkel haben sollen, muß ein besonderer Anschlag vorgesehen werden, der den Öffnungswinkel begrenzt. Darüber hinaus entstehen bei Verwendung zweier verschiedener Bauteile erhöhte Werkzeugkosten, Kosten für die Kontrolle der hergestellten Teile, Kosten der Lagerhaltung u. dgl.
  • Aufgabe der Erfindung ist, die obengenannten Nachteile zu vermeiden, also eine Scharnierausbildung zu schaffen, die weder ein getrenntes Scharnier noch besondere Arbeitsgänge für die Herstellung des Scharniers erfordert, gegen mechanische Beanspruchung unempfindlicher ist, nicht über die Seitenteile des Etuis heraussteht und einen begrenzten Öffnungswinkel aufweist, was mitunter, insbesondere bei Klappetuis, sehr erwünscht ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß als Ösen an beiden Scharnierrahmenteilen an der Kante zwischen dem oberen Rahmensteg und dem seitlichen Rahmensteg nach außen gerichtete Wölbungen vorgesehen sind und neben den Wölbungen Höhlungen, die durch nach innen gewölbte Teile der Rahmenstege begrenzt sind, für die Aufnahme entsprechender Wölbungen des zugeordneten Gegenscharnierrahmenteiles vorgesehen sind.
  • Die von den Rahmenstegen allseitig begrenzten Ausnehmungen dienen zur Aufnahme der im Gegenrahmen vorgesehenen Scharnierösen.
  • Die Ausnehmungen in dem einen Rahmenteil können durch nach innen gewölbte Abschnitte des Rahmenteiles begrenzt sein.
  • An Hand der Zeichnung soll der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden. F i g. 1 zeigt eine Draufsicht auf die beweglich miteinander verbundenen Scharnierrahmen, jedoch in unter 90° geöffnetem, nicht montiertem, sondern auseinandergezogenem Zustand; F i g. 2 ist ein Schnitt nach Linie A -B der F i g. 1 und zeigt die Ausbildung der beiden miteinander zu verbindenden Scharnierteile; F i g. 3 zeigt die Scharnierteile nach Schnitt Linie C-D der F i g. 1, jedoch in montiertem Zustand. Der im Ausführungsbeispiel quadratisch ausgebildete Scharnierrahmen 1 ist beispielsweise auf einen Gehäusedeckel eines Etuis für eine Uhr od. dgl. aufgesetzt und arbeitet mit einem Gegenscharnierrahmen 2 zusammen, der auf der anderen Gehäusehälfte des Etuis aufgebracht ist. Die Scharnierrahmen haben vorzugsweise U-förmigen Querschnitt, derart, daß je eine Gehäusehälfte in den freien Querschnitt des U-Profils eingesetzt werden kann. Die Scharnierösen bilden mit den Rahmenstegen einen ganzen Teil, d. h., sie sind einstöckig ausgebildet. Dabei wird der obere Rahmensteg 3 dort, wo er mit dem seitlichen Rahmensteg 4 zusammenstößt, nach oben zu mit einer Wölbung 5 versehen, welche die eigentliche Scharnieröse bildet. An den beiden gelenkig miteinander verbundenen Rahmen sind die Scharnierösen in gleicher Weise geformt. Da die Scharnierösen in Form von Wölbungen 5 sowohl mit dem oberen Rahmensteg 3 als auch mit dem seitlichen Rahmensteg 4 des Scharnierrahmens einstöckig zusammenhängen, sind sie gegen mechanische Beanspruchung weitgehend unempfindlich.
  • Die Wölbungen 5, welche die Scharnierösen bilden, ragen in entsprechende Höhlungen 6 des Gegenrahmens hinein, von denen jede durch einen nach innen gewölbten Teil 8 der Rahmenstege 3, 4 gebildet wird. Die entsprechende Wölbung 5 der Scharnieröse legt sich bei zusammengebautem Scharnier zusammen mit dem Scharnierstift 7 in den durch den nach innen gewölbten Teil 8 geschaffenen freien Raum. Der Vorteil dieser Ausbildung liegt darin, daß der Öffnungswinkel größer als 90° gehalten werden kann und ein bestimmter Öffnungswinkel, entsprechend der Innenwölbung 8 bzw. deren Krümmung, vorgesehen werden kann. Durch die Verformung der Rahmenstege 3 und 4 jedes Scharnierrahmens, entsprechend der Innenwölbung 8 gemäß F i g. 2, wird eine sehr stabile Scharnierausführung erreicht, die keine Ausstanzungen aufweist. Die Wölbungen 8 dienen dabei zur eindeutigen Fixierung der beiden Scharnierbänder in montiertem Zustand nach F i g. 3 mit durchgestecktem Scharnierstift 7.
  • Die beschriebene Scharnierausbildung hat den Vorteil, daß für die Herstellung eines Etuis od. dgl. zwei gleiche Rahmenteile verwendet werden können, wodurch gegenüber der Verwendung von zwei verschiedenen Rahmenteilen erhebliche Kosten eingespart werden können. Das Scharnier kann bei der Herstellung des Scharnierrahmens selbst in einem Arbeitsgang angefertigt werden. Die Scharnierverbindung ragt nicht aus der Oberfläche des Etuis hervor, sondern liegt in einer Ebene mit derselben, wodurch das Etui auch ein gefälliges Aussehen erhält. Der Öffnungswinkel kann, wenn erwünscht, auf 90° begrenzt sein, oder er kann größer gehalten werden, es sind lediglich entsprechende Ausbildungen der Wölbungen bzw. Ausnehmungen erforderlich.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schamierausbildung, insbesondere für einen Etuirahmen, bei dem die miteinander gelenkig zu verbindenden Scharnierrahmenteile mindestens im Bereich des Scharniers gleich ausgebildet sind und dessen Scharnierrahmenteile wechselseitig ineinandergreifende, mit dem Scharnierrahmenteil einstöckig ausgebildete Ösen aufweisen, durch die ein die beiden Scharnierrahmenteile verbindender Scharnierstift hindurchgeführt ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß als Ösen an beiden Scharnierrahmenteilen (1, 2) an der Kante zwischen dem oberen Rahmensteg (3) und dem seitlichen Rahmensteg (4) nach außen gerichtete Wölbungen (5) vorgesehen sind und neben den Wölbungen (5) Höhlungen (6), die durch nach innen gewölbte Teile (8) der Rahmenstege (3, 4) begrenzt sind, für die Aufnahme entsprechender Wölbungen des zugeordneten Gegenscharnierrahmenteiles vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 339 708; französische Patentschrift Nr. 624 770; britische Patentschrift Nr. 444 915.
DEF30738A 1960-03-12 1960-03-12 Scharnierausbildung, insbesondere fuer Etuirahmen Pending DE1165815B (de)

Priority Applications (1)

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DEF30738A DE1165815B (de) 1960-03-12 1960-03-12 Scharnierausbildung, insbesondere fuer Etuirahmen

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DE1165815B true DE1165815B (de) 1964-03-19

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DEF30738A Pending DE1165815B (de) 1960-03-12 1960-03-12 Scharnierausbildung, insbesondere fuer Etuirahmen

Country Status (1)

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DE (1) DE1165815B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR624770A (fr) * 1925-12-10 1927-07-26 Perfectionnements aux articulations, notamment aux articulations à charnière
GB444915A (en) * 1934-11-28 1936-03-31 Atkins & Company Ltd F Improvements in and relating to the manufacture of hinged lids for tins and other containers
CH339708A (de) * 1956-06-04 1959-07-15 Junghans Geb Ag Etui für Reiseuhren

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR624770A (fr) * 1925-12-10 1927-07-26 Perfectionnements aux articulations, notamment aux articulations à charnière
GB444915A (en) * 1934-11-28 1936-03-31 Atkins & Company Ltd F Improvements in and relating to the manufacture of hinged lids for tins and other containers
CH339708A (de) * 1956-06-04 1959-07-15 Junghans Geb Ag Etui für Reiseuhren

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