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DE1165071B - Einrichtung zur Wiedergabe von Farbsignalen mittels einer Indexroehre - Google Patents

Einrichtung zur Wiedergabe von Farbsignalen mittels einer Indexroehre

Info

Publication number
DE1165071B
DE1165071B DEN19663A DEN0019663A DE1165071B DE 1165071 B DE1165071 B DE 1165071B DE N19663 A DEN19663 A DE N19663A DE N0019663 A DEN0019663 A DE N0019663A DE 1165071 B DE1165071 B DE 1165071B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
index
tube
phase errors
waveform
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN19663A
Other languages
English (en)
Inventor
Dennis Arthur Rudd
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1165071B publication Critical patent/DE1165071B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/12Picture reproducers
    • H04N9/16Picture reproducers using cathode ray tubes
    • H04N9/22Picture reproducers using cathode ray tubes using the same beam for more than one primary colour information
    • H04N9/24Picture reproducers using cathode ray tubes using the same beam for more than one primary colour information using means, integral with, or external to, the tube, for producing signal indicating instantaneous beam position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 η
Deutsche Kl.: 21 al-34/31
Nummer: 1165 071
Aktenzeichen: N19663 VIII a/21 al
Anmeldetag: 28. Februar 1961
Auslegetag: 12. März 1964
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern mit einer Indexröhre, welche einen Schirm mit einem sich wiederholenden Muster von Index- und Farbstreifengruppen und einem auf dem Schirm auftreffenden Elektronenbündel besitzt, Mitteln zum Modulieren der Bündelintensität dieses Bündels entsprechend der gewünschten Wiedergabe, Mitteln — die, während das Bündel die Indexstreifen abtastet und sie trifft — die wenigstens ein nahezu sinusförmiges Indexsignal erzeugen und wobei das Indexsignal infolge der Intensitätsmodulation des Bündels stabile Phasenfehler enthält.
Bei einer Farbfernsehwiedergaberöhre der Bündelindexart wird kontinuierlich oder periodisch eine Information über die Lage des Elektronenbündels gegenüber der Reihe von f arberzeugenden Elementen dem Röhrenschirm entnommen. Diese Information benutzt man zum Aufrechterhalten des richtigen Lagenverhältnisses zwischen dem Elektronenbündel und der Reihe von Elementen oder zum Aufrechterhalten des richtigen Zeitverhältnisses zwischen der Bündellage und dem Signal, welches der Bündelintensitätssteuerelektrode der Wiedergaberöhre zugeführt wird.
Viele Formen derartiger Röhren und Schaltungsanordnungen wurden beschrieben oder vorgeschlagen. Bei einer Anordnung wird eine Elektronenstrahlröhre mit nur einer Elektronenstrahlquelle verwendet, und die Reihe von farberzeugenden Streifen hat dabei die Form paralleler Phosphorstreifen, welche vertikal orientiert und in einer sich wiederholenden Folge Rot, Blau, Grün, Rot, Blau, Grün ... angeordnet sind (eine derartige Folge ist bekannt als »kontinuierliche« im Gegensatz zu den sogenannten »Umkehr-Folgen«). Zwischen benachbarten Phosphorstreifen können nicht aufleuchtende Sicherheitsbänder vorgesehen sein, die zur Erzielung gesättigter Farben beitragen sollen. Während das Elektronenbündel horizontal über den Schirm abgelenkt wird, leuchten die Phosphore nacheinander auf, wobei der von einem gegebenen Phosphor emittierte Lichtbetrag durch das Signal bedingt wird, welches der Röhre zugeführt wird in dem Augenblick, in dem das Bündel auf diesem Phosphor auftrifft.
Die Frequenz, mit der die aufeinanderfolgenden Streifen vom Bündel abgetastet werden, wird als Schreibfrequenz (/„,) bezeichnet.
Es ist notwendig, den Ausdruck »charakteristische Indexwellenform« zu erläutern, der hier einfachheitshalber verwendet wird. Dieser Ausdruck bezeichnet die Stromwellenform (einschließlich der Gleichstromkomponente), welche durch Abtastung der In-
Einrichtung zur Wiedergabe von Farbsignalen
mittels einer Indexröhre
Anmelder:
N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven
(Niederlande)
Vertreter:
Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Dennis Arthur Rudd, Redhill, Surrey
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 3. März 1960,
vom 21. November 1960
(Nr. 7568)
dexstreifen mit einem nicht modulierten Bündel als Indexsignal erzielt wird. Diese charakteristische Wellenform hängt von den die Elektronenstrahlröhre steuernden Kreisen ab, insofern sie die Fokussierung und Größe des Querschnittes des Bündels beim Aufprallen auf den Schirm bestimmen, und sie hängt auch vom Verhältnis zwischen der Breite der Indexstreifen und dem Abstand zwischen diesen Streifen ab. Wenn der Querschnitt des Bündels beim Treffen auf den Schirm klein gegenüber der Breite der Indexstreifen wäre, so hätte diese Wellenform einen rechteckigen Charakter. In der Praxis ist dies aber nicht der Fall, so daß in Wirklichkeit die Welle von der rechteckigen Form abweicht. Die Phase der Grundkomponente dieser Wellenform ist per Definition die gewünschte Phase des Indexsignals.
Die Indexwirkung kann so betrachtet werden, daß der Bündelstrom mit der charakteristischen Indexwellenform multipliziert wird, so daß das Indexsignal sich sowohl in der Amplitude als auch in der Phase ändert in einer von der Amplitude und Phase des angelegten Farbsignals abhängigen Weise. Solche Änderungen können Phasenfehler und auch Unstabilität in der Farbwiedergabe herbeiführen.
Stabilität kann im Zusammenhang mit dieser Beschreibung als das Verhältnis aufgefaßt werden, bei
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dem die Farbwiedergabe des Systems, obzwar ab- folgt, nicht auf eine bestimmte Frequenz beschränkt, solut gesehen vielleicht unrichtig, bei einem gegebe- aber diese Frequenz darf nicht so niedrig sein, daß nen Farbsignal konstant bleibt. Im Fall, daß dabei sie unerwünschte Verzerrungen im erforderlichen die Farbwiedergabe unrichtig ist, kann durch eine Signal herbeiführt.
konstante Phasendrehung in dem der Wiedergabe- 5 Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichröhre zugeführten Signal die richtige Farbwiedergabe nungen näher erläutert. Es zeigt
erreicht werden. In einem System, bei dem ein Färb- F i g. 1 die Mittel zum Entwickeln eines zusätzsignal benutzt wird, welches eine Sinuswelle konstan- liehen Signals mit simulierten Phasenfehlern,
ter Frequenz mit sich ändernder Phase ist, welche F i g. 2 die vollständige Bündelindex-Wiedergabeden die Farbe bestimmenden Faktor darstellt, kann io einrichtung zusammen mit den Mitteln nach Fig. 1, diese Stabilität als das Verhältnis betrachtet werden, F i g. 3 weitere Mittel zum Erzeugen zweier zubei dem für jede Phase des Farbsignals eine praktisch sätzlicher Signale mit simulierten stabilen Phasenkonstante Farbe wiedergegeben wird. fehlern zur Verwendung in einer Wiedergabevorrich-
Eine solche Stabilität kann auf verschiedene Weise tung, in der zwei Teilindexsignale erzeugt werden, erzielt werden. Bei Verwendung z. B. eines Systems, 15 F i g. 4 Mittel, welche gleichfalls zwei zusätzliche wie in dem Patent 1121108 beschrieben wurde, Signale mit simulierten stabilen Phasenfehlern erkann Stabilität leicht mit Hilfe zweier Teilindex- zeugen, aber etwas vereinfacht und gegenüber den signale erzielt werden. Mitteln von F i g. 3 verschieden sind,
Stabilität ist andererseits möglich durch Verwen- F i g. 5 a und 5 b dienen zur Erklärung der Mittel
dung zweier Indexsignale, die zwei Gruppen Ultra- 20 nach F i g. 4 und
violett-Indexstreifen entnommen werden, welche auf F i g. 6 zeigt eine weitere Bündelindex-Wieder-
die in der Patentanmeldung N19185 Villa, 21a1 gabeeinrichtung zusammen mit den Mitteln von
(deutsche Auslegeschrift 1139148) beschriebene Fig. 4.
Weise an beiden Seiten des Schirmes der Wieder- Angenommen wird, daß das zusammengesetzte
gaberöhre angeordnet sind. 25 Farbsignal in Interpunktierungsform (dot-sequential
Außerdem kann gesagt werden, daß das System form) vorhanden ist und aus einer Farbkomponente
auch bei Wiedergabe verhältnismäßig entsättigter auf Hilfsträgerfrequenz und einer Monochromkompo-
Farben stabil ist. nente besteht. Ein solches Farbsignal kann dem
Nach dem Erzielen von Stabilität mit Hilfe eines gleichwertigen NTSC-Signal entnommen werden der oben beschriebenen Systeme verbleiben aber 30 durch Anwendung eines als »Y zu M-Umwandlung noch einige Phasenfehler infolge des Umstandes, daß und Hilfsträgermodifikation« bekannten Signaldiese Systeme sich von Natur aus mehr oder weniger behandlungsverfahren. Die Wirkungsweise von Gesymmetrisch ergeben, so daß in der endgültigen raten nach der Erfindung und insbesondere die Wellenform die geraden Harmonischen der Grund- Wirkungsweise der zu beschreibenden Anordnungen komponente der Indexwellenform beseitigt sind, je- 35 hängt jedoch nicht von der Verwendung eines doch deren ungerade Harmonische noch auftreten. solchen Signals ab. Es ist z. B. bekannt, daß das (Wie oben erklärt, ergibt sich die endgültige Wellen- NTSC-Signal bei zur Interpunktierungswiedergabe form durch Multiplizierung des Bündelstromes mit geeigneten Röhren verwendbar ist, ohne daß zu der charakteristischen Indexwellenform, und infolge große Farbfehler erzeugt werden, und in diesem dieser Multiplikation sind also die Grundkompo- 40 Falle wäre das Farbsignal in Form von Farbnente der Indexwellenform und höhere Harmonische komponenten und Helligkeitskomponenten verderselben im endgültigen Indexsignal vorhanden.) fügbar.
Das Vorhandensein dieser ungeraden Harmo- Zunächst wird eine Anordnung an Hand der nischen stört noch die endgültige Phase des Index- Fig. 1 und 2 beschrieben, welche auf der Versignals gegenüber der Phase der Grundkomponente. 45 wendung eines einzigen Indexsignals basiert, welches Zur Beseitigung dieser sogenannten stabilen Phasen- nur einem Indexstreifen für jede Gruppe von Farbfehler weist die Anordnung nach der Erfindung das phosphoren entnommen wird, wobei eine Gruppe Kennzeichen auf, daß sie Mittel enthält zum Ent- vorzugsweise drei Streifen für Rot, Grün, bzw. Blau wickeln wenigstens eines zusätzlichen Signals mit enthält.
simulierten stabilen Phasenfehlern, Mittel zum 50 Bemerkt wird, daß bei einer solchen Anordnung Kombinieren des zusätzlichen Signals mit den das System nur bei Wiedergabe verhältnismäßig entsimulierten Phasenfehlern mit dem Indexsignal, so sättigter Farben stabil sein wird. Die Einfachkeit daß die in diesem Indexsignal noch auftretenden einer solchen Anordnung wird aber die anfängliche stabilen Phasenfehler praktisch beseitigt werden, und Beschreibung der Erfindung erleichtern, wonach BeiMittel zur Verwendung des sich ergebenden phasen- 55 spiele (an Hand der F i g. 3 bis 6) gegeben werden, korrigierten Indexsignals zum Aufrechterhalten des bei denen mit Hilfe zweier Teilindexsignale Stabilität erforderlichen Verhältnisses zwischen der Bündel- bei einem praktischeren Sättigungsgrad erzielt wermodulation und der Lage des Bündels gegenüber den kann. i dem Streifenmuster. Bei der Elektronenstrahlröhre Γ erzeugt das Farb-
Ebenso wie bei anderen Systemen, können aus- 60 signal einen vom »Gamma« der Röhre abhängigen gewählte Farbstreifen als Indexstreifen in Zusammen- Bündelstrom, und das durch die Mittel I erzeugte wirkung mit photoelektrischen Mitteln verwendet Indexsignal ergibt sich durch Multiplikation des Bünwerden. Es ist aber üblicher, getrennte Indexstreifen delsstromes mit der charakteristischen Indexwellenzu haben, welche z. B. aus einem sekundäremittieren- form. Dieses Indexsignal kann dadurch simuliert werden oder leitenden Material bestehen oder ultra- 65 den, daß ein einem Bündelmodulierungssignal entviolettes Licht emittieren können. sprechendes Signal fc der Steuerelektrode gt einer Wie sich aus der nachstehenden Beschreibung Röhre 1 zugeführt wird, welche (für diese Elektrode) ergibt, ist die Frequenz, bei der die Simulierung er- eine Stromspannungskennlinie gleich der der Elek-
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tronenstrahlröhre T aufweist. Der Kathodenstrom der komponente /„, — fsc wird an den Ausgangsklemmen
Röhre 1 weist also eine Wellenform gleich oder nahe- des Mischgerätes M1 selektiert. Die Phase dieses Aus-
zu gleich der der Elektronenstrahlröhre T auf. gangssignals /„, — fsc ist der Unterschied zwischen
Wenn ein Signal/s mit einer Wellenform gleich den Phasen der beiden Eingangssignale fw und fsc. oder praktisch gleich der charakteristischen Index- 5 Die verbleibenden stabilen Phasenfehler des Indexwellenform der Indexstreifen der Elektronenstrahl- signals fw werden daher im Mischgerät J1 von den röhre T einer weiteren Steuerelektrode g% der Röhre 1 simulierten stabilen Phasenfehlern des zusätzlichen zugeführt wird, werden die an die Elektroden gx Signalsfsc aufgehoben. Das SignalZn,-/se wird dar- und g3 gelegten Signale multipliziert, so daß das auf durch einen Begrenzer 2 geschickt zur Beseiti-Anodensignal fsc der Röhre 1 dem Indexsignal ent- io gung von Amplitudenänderungen und wird dann spricht, welches durch / den Indexstreifen ent- einem zweiten Mischgerät M2 zugeführt zusammen nommen ist. mit dem Interpunktierungssignal bei Hilfsträger-
Nach Erzeugung dieses zusätzlichen Signals fsc frequenz fsc, welches dem Interpunktierungs-Farbmittels der Röhre 1 kann seine Phase mit der des komponentengenerator D entnommen ist, der norwirklichen Indexsignals fw verglichen und das Ergeb- 15 malerweise in einen Farbfernsehempfänger zusammen nis des Vergleichs zur Steuerung der Phase des der mit dem Generator 3 zur Erzeugen der Monochrom-Elektronenstrahlröhre T zugeführten Farbsignals komponente M aufgenommen ist. Das Summenbenutzt werden. frequenzkomponentenausgangssignal fw des zweiten
Bemerkt wird, daß das so erzielte zusätzliche Mischgerätes M2 ist das gewünschte Farbsignal,
Signal fsc simulierte Phasenfehler gleich den stabilen 20 welches mit der Schreibfrequenz fw des Indexsignals
Phasenfehlern des Indexsignals fw aufweisen wird, mit der richtigen Phase auf eine neue Hilfsträger-
unabhängig von der Frequenz, bei der die Simulie- welle moduliert ist. Dieses Farbsignal fw wird in der
rung ausgeführt wird. In einem bestimmten prak- Addiereinrichtung 4 der Monochromkomponente M
tischen Falle, in dem das Farbsignal bei Hilfsträger- hinzugefügt, worauf das kombinierte Signal M + fw
frequenz /s vorhanden ist, kann die Simulierung der 25 der Steuerlektrode c der Elektronenstrahlröhre T zu-
Fehler bequem bei dieser Frequenz ausgeführt geführt wird,
werden. Die HUfsträgerfrequenz fsc ist eine besonders ge-
Ein Röhrentyp mit der erforderlichen Kennlinie, eignete Frequenz zur Durchführung der Simulierung,
der normalerweise in Misch- oder Torschaltungen da die erforderlichen Signale bereits vorhanden sind,
verwendet wird, ist z. B. die Mullard-6 AS 6-Pentode 30 d.h. die Hilfsträgerwelle /s und das zusammen-
oder die amerikanische Röhre 6 BN 6. gesetzte Farbsignal fc, und auch weil das dem Be-
F i g. 1 zeigt eine solche Pentode mit Mitteln zum grenzer 2 entnommene Signal die gewünschte Fre-Zuführen des zusammengesetzten Farbsignals fc bei quenz /„, — f?c hat zum Überführen des Interpunkder Hilfsträgerfrequenz zum Steuergitter ^1, so daß tierungsfarbsignals fsc von der Hilfsträgerfrequenz fsc sich ein Kathodenstrom ergibt, der den Bündelstrom 35 in die Schreibfrequenzfw. In Fig. 1 ergibt sich das der Elektronenstrahlröhre T simuliert (das zusammen- der Steuerelektrode ^1 der Röhre 1 zugeführte Signal gesetzte Farbsignal enthält die Monochrome- und die durch Kombination der Monochromkomponente M Interpunktierungsfarbkomponente). Auch wird ein mit dem Interpunktierungssignal/sc in der Addier-Signal /s einem dritten Gitter g3 zugeführt, dessen einrichtung 5. Bemerkt wird, daß es jedenfalls nicht Wellenform gleich oder praktisch gleich der charakte- 40 notwendig ist, daß das zusätzliche Signal fsc mit ristischen Indexwellenform der Elektronenstrahl- simulierten Phasenfehlern bei der Hilfsträgerröhre T ist, wobei das Gitter g3 die Eigenschaft hat, frequenz fsc erzeugt wird. Die Simulierung kann auch daß es den Kathodenstrom über die Anode und das bei anderen Frequenzen erfolgen. In einem besonde-Schirmgitter g2 der Röhre 1 verteilt. In der Praxis ge- ren Falle kann sie z. B. bei der Schreibfrequenz /„, nügt die Verwendung eines Signals /s sinusförmiger 45 erfolgen, wobei die ersten und zweiten Misch-Gestalt zur Weidergabe der charakteristischen Index- geräte M1 und M2 nach F i g. 2 durch einen Phasenwellenform. Da die Simulierung in diesem Beispiel detektor bzw. Phasenmodulator ersetzt werden müsbei der Hilfsträgerfrequenz fs durchgeführt wird, sen. Bei einem solchen System muß die Abtastgekann das an g3 gelegte Signal die Hilfsträgerwelle schwindigkeit der Phosphore, zum Aufrechterhalten selbst sein. Die Wirkung des dritten Gitter g3 ist 50 einer konstanten Schreibfrequenz fw, konstant gedaher gleich der der Indexstreifen beim Erzeugen halten werden.
eines Indexsignals. Die Phase des Anodenausgangs- Bei dem an Hand der Fig. 1 und 2 beschriebenen
signals fsc der Röhre 1 ändert sich daher in praktisch Beispiel wurde vorausgesetzt, daß entsättigte Farben
gleicher Weise wie die Phase des durch / dem Elek- wiedergegeben werden, um Stabilität im System zu
tronenstrahlröhrenschirm entnommenen Indexsignals. 55 gewährleisten.
Fig. 2 zeigt die Schaltung einer Simulatorröhre in Eine weitere Anordnung wird an Hand der Fig. 3
einer Einrichtung zur Wiedergabe von Farbsignalen und 4 beschrieben, in denen sich die Stabilität ergibt
mit Hilfe einer Indexröhre. Das Indexsignal fw kann durch Verwendung zweier Teilindexsignale nach dem
dem Wiedergabeschirm in vielerlei Weise entnom- vorerwähnten Patent 1139148, wobei eines der
men werden, wobei zum Detektieren der Bündel- 60 Teilsignale um 180° phasenverschoben wird, bevor
bewegung über das Phosphormuster Mittel / ver- es mit dem anderen Teilsignal zu einem stabilen,
wendet werden (in Fig. 2 schematisch mit / an- endgültigen Indexsignal fw' kombiniert wird,
gedeutet). Die Mittel / können, wie obenerwähnt, Bei diesem Beispiel muß der Simulatorkreis wieder
auf photoelektrischer Basis oder Sekundär-Emissions- die simulierten Phasenfehler des Indexsignals /„,'
basis arbeiten. 65 wiedergeben und, da dieses System zwei Teilindex-
Der Ausgang der Simulatorröhre wird zusammen signale benutzt, muß Simulierung der beiden Teil-
mit dem wirklichen Indexsignal /„, einem ersten signale erfolgen. Dies kann auf verschiedene Weise
Mischgerät M1 zugeführt, und die Differenzfrequenz- durchgeführt werden, z. B. die Anordnung nach
F i g. 3 zeigt zwei Simulatorröhren F1 und F2, die je auf die an Hand von F i g. 1 beschriebene Weise arbeiten. So wird das zusammengesetzte Farbsignal/c parallel den beiden Steuergittern ^1 und g/ zugeführt. Die charakteristische Indexwellenform (in Form des Hilf strägersignals /s) wird unmittelbar dem Gitter gz der ersten Röhre F1 zugeführt und im Verzögerungskreis 6 um 180° verzögert, bevor sie dem Gitter gz' der Röhre F2 zugeführt wird, um den beiden Indexsignalen zu entsprechen, welche von zwei Gruppen zwischen den Farbstreifen angebrachten Indexstreifen herrühren.
Die beiden an den Anoden der Röhren F1, F2 entwickelten zusätzlichen Signale fa und /a' (mit simulierten Phasenfehlern) werden in einem Kreis 7 kornbiniert, nachdem eines von ihnen, /„', in einem Verzögerungskreis 8 um 180° phasenverschoben worden ist in einer Weise, welche der Handlung entspricht, die mit den der Elektronenstrahlröhre T entnommenen wirklichen Teilindexsignalen durchge- ao führt ist.
Während F i g. 3 zwei getrennte Simulierröhren V1 und F2 darstellt, kann die vollständige Handlung mit nur einer Röhre F3 durchgeführt werden durch Verwendung einer Schaltung nach F i g. 4.
Bevor die Schaltung nach F i g. 4 beschrieben wird, ist es angebracht, die im Zusammenhang mit F i g. 1 bereits erwähnte Kennlinie des Gitters g3 genau zu prüfen. Typische ideale Kennlinien für eine solche Röhre sind in Fig. 5a dargestellt. Daraus ist ersichtlich, daß der Teil des Kathodenstromes Ik, der zur Anode (Strom /a) und zum zweiten Gitter g2 der Röhre F3 (Strom/g2) fließt, in linearem Verhältnis zu der an das Gitter g3 gelegten Spannung Vg3 ist. Es besteht ein gegebener Wert F0 der Spannung des Gitters g3, bei dem die Ströme I11 und Ig 2 gleich sind. Wenn daher eine Gleichstromspannung von F0 an das Gitter g3 in einer Schaltung mit der Konfiguration von F i g. 4 gelegt wird (bei Abwesenheit eines zusammengesetzten Farbsignals fc am Gitter ^1) und wenn das sinusförmige Hilfsträgersignal /s (welches die charakteristische Indexwellenform darstellt) an das Gitter g3 gelegt wird, so haben der Anodenstrom I11 und der durch das Gitter gt fließende Strom Ig2 gleiche Gleichstromkomponenten und gleiche Sinuswellenkomponenten in Gegenphase (dies ist in Fig. 5b veranschaulicht). Diese Wellenformen entsprechen daher den an die Gitter g2 der Röhren F1 und F2 von F i g. 3 gelegten Wellenformen. Wenn jetzt das zusammengesetzte Farbsignal fc an das Gitter ^1 der Röhre F3 von F i g. 4 gelegt wird, so entsprechen die an der Anode und am Gitter g2 der Röhre F3 erhaltenen Signale daher den an den beiden Anoden von F i g. 3 erhaltenen Signalen.
Die mit diesen Strömen proportionalen Spannungen werden an Punkten A und B (Fig. 4) entwickelt, so daß das an den Punkten D-E entwickelte gesamte Signal fsc' proportional dem an den Punkten A-B entwickelten Signal ist, welches seinerseits praktisch gleich dem Unterschied zwischen den beiden der Anode und dem Gitter g2 der Röhre F3 entnommenen zusätzlichen Signalen ist. Der Transformatorkreis von F i g. 4 mit seinen Kapazitäten ist auf die Hilfsträgerfrequenz fsc abgestimmt.
Es ist einleuchtend, daß die Wirkungsweise, welche von dem Unterschied zwischen den Signalen in den Punkten A-B Gebrauch macht, der Wirkungsweise der Schaltung nach F i g. 3 gleichwertig ist, in der das eine Signal /„' um 180° phasenverschoben und darauf dem anderen Teilsignal fa hinzugefügt wird.
Es kann in der Praxis notwendig sein, ein einstellbares Potentiometer R über die Punkte A-B hinzuzufügen, um genaues Ausbalancieren der Impedanzen im Anodenkreis und im g2-Gitterkreis möglich zu machen.
Die Schaltung nach F ί g. 4 ist in Kombination mit einer Wiedergabeeinrichtung zum Entwickeln zweier Teilindexsignale in F i g. 6 dargestellt.
F i g. 6, in der entsprechende Teile weitgehendst mit denselben Bezugszeichen wie in F i g. 2 bezeichnet sind, zeigt eine Elektronenstrahlröhre T zum Entwickeln zweier Teilindexsignale /,· 1 und /i2 mit Hilfe von Mitteln I1 und I2. Das erste Indexsignal/,· x wird im Verzögerungskreis 9 um 180° verzögert und dann im Gerät 10 dem zweiten Indexsignal ftt addiert, so daß sich ein Indexsignal fw' mit einei Schreibfrequenz/„, ergibt. Das Signal// enthält nur stabile Phasenfehler, welche gleich den simulierten stabilen Phasenfehlern im zusätzlichen Signal fs/ sind.
Um die stabilen Phasenfehler zu beseitigen, werden das Indexsignal fw' und das zusätzliche Signal fsc' einem ersten Mischgerät M1 zugeführt zum Erzeugen der Frequenz fw'— fsc' in gleicher Weise wie in Fig. 2.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Wiedergabe von Farbsignalen mit Hilfe einer Indexröhre, welche einen Schirm mit einem sich wiederholenden Muster von Index- und Farbsstreifengruppen und ein auf dem Schirm auftreffendes Elektronenbündel besitzt, Mitteln zum Modulieren der Bündelintensität dieses Bündels entsprechend der gewünschten Wiedergabe, Mitteln — die während das Bündel die Indexstreifen abtastet — die wenigstens ein nahezu sinusförmiges Indexsignal erzeugen, wobei das Indexsignal infolge der Intensitätsmodulation des Bündels stabile Phasenfehler enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung weitere Mittel enthält zum Entwickeln wenigstens eines zusätzlichen Signals mit simulierten stabilen Phasenfehlern, Mittel zum Kombinieren dieses zusätzlichen Signals mit dem Indexsignal, so daß die im erwähnten Indexsignal noch auftretenden stabilen Phasenfehler praktisch aufgehoben werden, und Mittel zur Verwendung des sich ergebenden phasenkorrigierten Indexsignals zum Aufrechterhalten des erforderlichen Verhältnisses zwischen der Bündelmodulation und der Lage des Bündels gegenüber dem Streifenmuster.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, welche eine Elektronenstrahlröhre und zugehörige Mittel zur Lieferung zweier um 180° phasenverschobener Teilindexsignale besitzt, Mittel zum Addieren der beiden Teilindexsignale, nachdem eines von ihnen um 180° verzögert worden ist, so daß die beiden addierten Teilindexsignale ein kombiniertes Indexsignal ergeben, welches stabile Phasenfehler enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Erzeugen wenigstens eines zusätzlichen Signals mit simulierten Phasenfehlern ein erstes und ein zweites Signal entgegengesetzter Phase erzeugen, und die Einrichtung weitere Mittel enthält zum Kombinieren der beiden zu-
sätzlichen Signale, nachdem eines um 180° verzögert worden ist, und Mittel zum Kombinieren des sich daraus ergebenden kombinierten zusätzlichen Signals mit simulierten stabilen Phasenfehlern gleich denen des kombinierten Indexsignals, so daß die stabilen Phasenfehler des resultierenden, an den Ausgangsklemmen der zuletzt genannten Mittel erhaltenen Indexsignals, aufgehoben sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Erzeugen wenigstens eines zusätzlichen Signals mit simulierten Phasenfehlern wenigstens aus einer thermionischen Röhre mit einer Stromspannungskurve ähnlich derjenigen der Elektronenstrahlröhre bestehen, wobei das zusammengesetzte Farbsignal GQ einer ersten Steuerelektrode dieser Röhre zugeführt wird, während ein Signal (/s) mit einer Wellenform praktisch gleich der charakteristischen Indexwellenform der Indexstreifen der ao Elektronenstrahlröhre einer zweiten Steuerelektrode der Röhre zugeführt wird, wobei das zusätzliche Signal mit simulierten Phasenfehlern dem Anodenkreis der Röhre entnommen wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, da- as durch gekennzeichnet, daß die thermionische Röhre eine Pentode ist, deren erstes Steuergitter das zusammengesetzte Videosignal (Q und deren Bremsgitter das Signal (/s) mit einer Wellenform praktisch gleich der charakteristischen Indexwellenform zugeführt wird, sowie eine Vorspannung (F0) eines solchen Wertes, daß die Ströme Ia und Ig2 einander gleich sind, wobei Ia den Anodenstrom und Ig2 den Schirmgitterstrom der Röhre darstellen, und zwischen dem Schirmgitter und der Anode der Röhre erne Primärwicklung eines Transformators eingeschaltet ist, deren Mittelanzapfung die Speisespannung für das Schirmgitter und die Anode zugeführt wird, und der Sekundärwicklung des Transformators das kombinierte zusätzliche Signal mit simulierten stabilen Phasenfehlern entnommen wird, während der Transformatorkreis mit den Primär- und Sekundärwicklungen praktisch auf die Grundfrequenz des kombinierten zusätzlichen Signals abgestimmt ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal (/s) mit einer Wellenform praktisch gleich der charakteristischen Indexwellenform die Frequenz der Farbhilfsträgerwelle hat, auf die die eingegangenen Farbsignale moduliert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 538/200 3.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEN19663A 1960-03-03 1961-02-28 Einrichtung zur Wiedergabe von Farbsignalen mittels einer Indexroehre Pending DE1165071B (de)

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GB (1) GB897984A (de)

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