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DE1164437B - Luftgekuehlter Oberflaechenkondensator - Google Patents

Luftgekuehlter Oberflaechenkondensator

Info

Publication number
DE1164437B
DE1164437B DEG26814A DEG0026814A DE1164437B DE 1164437 B DE1164437 B DE 1164437B DE G26814 A DEG26814 A DE G26814A DE G0026814 A DEG0026814 A DE G0026814A DE 1164437 B DE1164437 B DE 1164437B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sub
tubes
cooling air
air
condensate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG26814A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmut Ertz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Luftkuehler GmbH
Original Assignee
GEA Luftkuehler GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEA Luftkuehler GmbH filed Critical GEA Luftkuehler GmbH
Publication of DE1164437B publication Critical patent/DE1164437B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B1/00Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser
    • F28B1/06Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser using air or other gas as the cooling medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/34Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes grouped in panel form surrounding the combustion chamber, i.e. radiation boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Luftgekühlter Oberflächenkondensator Die Erfindung betrifft einen durch einen zwangläufig bewegten Luftstrom gekühlten Oberflächenkondensator, bei welchem mindestens zwei Reihen von etwa parallel und im Abstand zueinander liegenden Kondensatorrohren in Strömungsrichtung der Kühlluft hintereinander angeordnet, in Parallelschaltung an eine gemeinsame Dampfverteilerkammer angeschlossen und mit einem Kondensatsammelraum verbunden sind. Das zu kondensierende dampfförmige Medium, beispielsweise Wasserdampf, wird hierbei der Dampfverteilerkammer über mindestens einen Stutzen von einer Dampfverteilerleitung zugeführt. Die untereinander zumeist gleich ausgebildeten Kondensatorrohre sind in der Regel als Rippenrohre mit elliptischem Querschnitt ausgebildet und werden außenseitig von einem z. B. durch Schraubenlüfter zwangläufig bewegten, aus der Atmosphäre angesaub ten Kühlluftstrom beaufschlagt.
  • Bei den bekannten Oberflächenkondensatoren dieser Art sind für die in Strömungsrichtung der Luft hintereinander angeordneten Kondensatorrohre jeweils eine gemeinsame Dampfverteilerkammer sowie ein gemeinsamer Kondensatsammelraum vorgesehen, so daß alle Rohrreihen mit etwa gleichen Dampfmengen beaufschlagt werden. Da die Rohre in den einzelnen Rohrreihen zumeist auch mit gleich großen wärmetauschenden Oberflächen ausgestattet sind, ergibt sich infolge des in Strömungsrichtung der Kühlluft von Rohrreihe zu Rohrreihe abnehmenden Temperaturgefälles zwischen der Temperatur des in die Verteilerkammer eintretenden Dampfes und der jeweiligen Kühllufttemperatur der Nachteil, daß die Kondensation an den einzelnen Rohrreihen sehr unterschiedlich verläuft. In der vom Luftstrom zuerst bestrichenen Rohrreihe ist die Kondensation des Dampfes bereits in größerem Abstand von den in den Kondensatsammelraum mündenden Rohrenden beendet, während in der vom Kühlluftstrom zuletzt beaufschlagten Rohrreihe der Kondensationsprozeß erst im Bereich der in die Kondensatsammelkammer mündenden Rohrenden abgeschlossen wird. Demnach wird von mehreren an einen Kondensatsammelraum angeschlossenen Rohrreihen nur in der in Richtung des Kühlluftstromes letzten Rohrreihe die volle Kondensationsleistung ausgenutzt, während die Kondensatorrohre der davorliegenden Reihen infolge der größeren Differenz zwischen Dampfeintrittstemperatur und Kühllufttemperatur eine geringere Kondensationsleistung abgeben, als sie bei dem vorhandenen Temperaturgefälle abzugeben in der Lage wären. Hieraus folgt, daß die gesamte Kondensationsleistung eines Kondensatorelementes von der in Richtung des Kühlluftstromes hintersten Rohrreihe bestimmt wird, für deren Rohre der Wärmeübertragungswirkungsgrad infolge des dort vorhandenen, relativ geringsten Temperaturgefälles am niedrigsten ist. Da somit in den vom Kühlluftstrom zuerst beaufschlagten Rohrreihen nur ein Teil der Rohrlänge für die Kondensation des Wasserdampfes ausgenutzt wird, wird das Kondensat in dem restlichen Längenabschnitt dieser Rohre unterkühlt. Diese Kühlung des Kondensats unter den Kondensationspunkt hat sich vor allem bei niedrigen Außentemperaturen, insbesondere bei strengem Frost, als außerordentlich nachteilig erwiesen, weil das Kondensat in den von der kalten Luft zuerst bestrichenen Rohrreihen bis unter den Gefrierpunkt gekühlt wird, so daß diese Rohre schließlich durch Eispfropfen völlig verstopft werden. Nachdem die Rohre der zuerst vom Kühlluftstrom bestrichenen Rohrreihe durch Vereisung verstopft sind, gelangt die Kühlluft mit einer niedrigeren Temperatur in den Bereich der zweiten Rohrreihe, wodurch auch bei diesen Rohren infolge des größeren zur Verfügung stehenden Temperaturgefälles sich die Grenze zwischen Kondensationsbereich und Unterkühlungsbereich zur Dampfeintrittsseite hin verlagert und ebenfalls Eispfropfen gebildet werden. Der gleiche Vorgang ist bei sehr niedrigen Außentemperaturen, beispielsweise bei etwa 20° C, unter Umständen auch noch bei den nächstfolgenden Rohrreihen zu beobachten, so daß in jedem Falle sich die durchgesetzte Dampfmenge und damit die Kondensationsleistung stark verringert und es gegebenenfalls sogar zu einer völligen Vereisung des Kondensators kommen kann.
  • Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, diesen Übelstand durch in den Rohrboden der Dampfverteilerkammer oder in die Rohre unmittelbar eingesetzte Düsen zu beheben. Diese Düsen sind in Richtung des Kühlluftstromes mit einem zunehmend kleineren Durchtrittsquerschnitt für den Dampf versehen, so daß eine bessere Verteilung desselben auf die einzelnen Rohrreihen erreicht und der Druckabfall in den hinteren Rohrreihen vergrößert wird. Für ganz bestimmte Betriebsbedingungen läßt sich durch diesen Vorschlag erreichen, daß die zuerst von der Kühlluft beaufschlagten Rohre im wesentlichen die Kondensationsleistung erreichen, für die sie ausgelegt sind, d. h. daß die Kondensation des Dampfes in den Rohren erst kurz vor deren Einmündung in die Kondensatsammelkammer beendet und somit eine Unterkühlung des Kondensates vermieden wird. Jedoch kann ein derartiger mit Düsen ausgestatteter Luftkondensator zur vollen Ausnutzung seiner Kondensationsleistung nicht den jeweiligen Betriebsbedingungen angepaßt werden.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteils wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Kondensatsammelraum in Strömungsrichtung der Kühlluft in mindestens zwei gegeneinander abgedichtete Teilkammern unterteilt ist, an die jeweils mindestens eine der Rohrreihen angeschlossen ist, und daß der Unterdruck in den in Strömungsrichtung der Kühlluft aufeinanderfolgenden Teilkammern von Teilkammer zu Teilkammer abnimmt und hierdurch die Dampfverteilung auf die an die einzelnen Teilkammern angeschlossenen Rohrreihen derart auf das jeweils zur Verfügung stehende Temperaturgefälle zwischen Dampfeintrittstemperatur und Kühllufttemperatur abgestimmt ist, daß die Kondensation in allen Rohrreihen in geringem Abstand von den in die zugehörige Teilkammer einmündenden Rohrenden beendet ist. Hierdurch wird erreicht, daß sämtliche in Strömungsrichtung der Kühlluft hintereinander angeordneten Rohrreihen unter Berücksichtigung des jeweils zur Verfügung stehenden, mit fortschreitenderErwärmung derKühlluft naturgemäß geringer werdenden Temperaturgefälles zwischen Dampfeintritts- und Kühllufttemperatur gleichmäßig zur Kondensation herangezogen werden, so daß weder in den vorderen Rohrreihen eine unerwünschte bzw. unzulässige Unterkühlung des Kondensats noch in den hinteren Rohrreihen eine unvollständige Kondensation des Dampfes eintreten kann. Es wird somit eine bestmögliche Ausnutzung der gesamten zur Verfügung stehenden wärmetauschenden Oberfläche des Kondensators und damit ein optimaler Kondensationswirkungsgrad gewährleistet. Dies wirkt sich naturgemäß nicht nur bei niedrigen, sondern auch bei höheren Außentemperaturen außerordentlich günstig aus. So hat sich gezeigt, daß durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ausbildung des Kondensators sich bei sommerlichen Temperaturen gegenüber den bisher bekannten luftgekühlten Kondensatoren eine Steigerung der Kondensatorleistung um etwa 10 bis 15 % erreichen läßt, was bei den durchweg sehr großen und leistungsfähigen luftgekühlten Kondensatoranlagen als wesentliche Verbesserung angesehen werden muß. Außerdem wird bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Kondensator eine Kondensation der gesamten Dampfmenge gewährleistet, ohne daß die Gefahr besteht, daß aus den Rohren der zuletzt vom Luftstrom beaufschlagten Rohrreihe noch teilweise Dampf abgesaugt wird.
  • Ferner wird durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ausbildung des Kondensators die verhältnismäßig große Empfindlichkeit sämtlicher luftgekühlter Oberflächenkondensatoren gegen besonders niedrige Außentemperaturen mit sehr einfachen Mitteln vollständig beseitigt. Während es bislang bei den bekannten luftgekühlten Kondensatoren bei strengem Frost immer wieder vorkam, daß zumindest die von der kalten Luft zuerst beaufschlagten Rohrreihen durch Eispfropfen verstopft wurden und eine erhebliche Leistungsminderung des Kondensators, in manchen Fällen sogar ein völliger Ausfall ganzer Kondensatoranlagen die Folge war, werden diese Schwierigkeiten durch die Erfindung völlig beseitigt, da auch bei extrem niedrigen Außentemperaturen durch eine entsprechende Regelung des Unterdruckes der einzelnen Teilkammern jegliche Vereisungsgefahr ausgeschlossen werden kann. Darüber hinaus wird gewährleistet, daß auch jegliche unnötige und die Wirtschaftlichkeit des Kondensationsprozesses beeinträchtigende Unterkühlung des Kondensates ebenso vermieden wird wie eine unvollständige Kondensation des Dampfes in der von der Kühlluft zuletzt beaufschlagten Rohrreihe.
  • Bei luftgekühlten Oberflächenkondensatoren, deren Kondensatorrohre in mehrere hintereinander oder nebeneinander angeordnete Reihen unterteilt sind, ist es bekannt, die einzelnen Rohrreihen dampfseitig hintereinander und hinsichtlich der Richtung des Kühlluftstromes nebeneinanderzuschalten. Es handelt sich somit genau um die umgekehrte Anordnung wie bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Kondensator, bei dem die einzelnen Rohrreihen in Richtung des Kühlluftstromes hintereinander angeordnet und die Rohre aller Rohrreihen dampfseitig parallel geschaltet sind. Zwischen den einzelnen dampfseitig hintereinandergeschalteten Rohrreihen dieser bekannten Oberflächenkondensatoren sind Zwischenkammern vorgesehen, die sowohl als Kondensatsammelraum für die vorhergehende Rohrreihe als auch als Dampfverteilerkammer für die nachfolgende, eine wesentlich kleinere Anzahl von Rohren aufweisend:: Rohrreihe dienen. In den einzelnen dampfseitig hintereinandergeschalteten und in bezug auf den Kühlluftstrom nebeneinander an-eordneten Rohrreihen soll eine stufenweise Dampfkondensation erfolgen, wobei sich die Anzahl der auf jede Rohrreihe entfallenden Rohre in Strömungsrichtung des Dampfes der fortschreitenden Dampfkondensation entsprechend verringert.
  • Bei einem anderen bekannten Kondensator dieser Art sind die in Gruppen zusammengefaßten Rohre ebenfalls dampfseitig hintereinandergeschaltet, wobei ferner die in Strömungsrichtung des Dampfes eine jeweils geringere Anzahl von Rohren aufweisenden Rohrgruppen gleichfalls über Zwischenkammern verbunden sind, die sowohl als Kondensatsammelraum für die vorhergehende Rohrgruppe als auch als Dampfverteilerkammer für die nachfolgende Rohrgruppe dienen. Es handelt sich somit ebenfalls um einen Kondensator mit stufenweiser Dampfkondensation in mehreren dampfseitig hintereinandergeschalteten Rohrgruppen, die allerdings in bezug auf den Kühlluftstrom hintereinander angeordnet sind. Im Gegensatz zu dem erfindungsgemäß vorgeschlageneu Kondensator münden jedoch bei diesem bekannten Kondensator ebenso wie bei der zuvor behandelten bekannten Bauart sämtliche dampfseitig parallel geschalteten Rohre einer jeden Rohrgruppe in einen gemeinsamen und ungeteilten Kondensatsammelraum.
  • Bei diesen bekannten Kondensatoren mit stufenweiser Kondensation des Dampfes in mehreren dampfseitig hintereinandergeschalteten und in bezug auf den Kühlluftstrom hinter- oder nebeneinander angeordneten Rohrreihen ist das bei der Grundbauart der Kondensatoren nach der Erfindung vorhandene Problem der großen Kälteempfindlichkeit der von der Kühlluft zuerst bestrichenen Rohrreihen sowie der stark unterschiedlichen Ausnutzung der einzelnen Rohrreihen für die Dampfkondensation überhaupt nicht vorhanden. Irgendwelche Anregungen in bezug auf die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe und die zu ihrer Lösung vorgeschlagenen Mittel sind daher diesen bekannten Oberflächenkondensatoren nicht zu entnehmen.
  • Die Erfindung läßt sich bei Oberflächenkondensatoren mit Kondensatorrohren gleicher Länge, gleichen Strömungsquerschnitts und gleicher wärmetauschender Oberfläche beispielsweise in der Weise verwirklichen, daß der Unterdruck in den in Strömungsrichtung der Kühlluft aufeinanderfolgenden Teilkammern dem Temperaturgefälle zwischen Dampfeintrittstemperatur und mittlerer Kühllufttemperatur im Bereich der jeweiligen Teilkammer etwa verhältnisgleich ist. Zur Erzielung derartiger Verhältnisse können für jede Teilkammer eine besondere Luftabsaugeleitung und eine von dieser getrennt angeordnete Kondensatableitung vorgesehen sein. Dabei besteht die Möglichkeit, entweder für jede Luftabsaugeleitung eine getrennte, für sich allein regelbare Luftabsaugevorrichtung vorzusehen oder aber die Luftabsaugeleitungen sämtlicher Teilkammern eines Kondensatorelementes an eine gemeinsame Luftabsaugevorrichtung anzuschließen, wobei jedoch zweckmäßig mindestens in die Absaugeleitungen der in Strömungsrichtung der Kühlluft hinter der ersten Teilkammer vorgesehenen weiteren Teilkammern einzeln regelbare Drosselvorrichtungen eingeschaltet werden. Durch entsprechende Einstellung der Drosselvorrichtungen läßt sich der Unterdruck derart regeln, daß ständig die gewünschte Kondensationsleistung der Kondensatorrohre bzw. des Elementes erzielt wird. So kann man bei tiefer Lufttemperatur der Gefahr des Einfrierens der ersten Rohrreihen in der Weise begegnen, daß die Luftabsaugung für die in Strömungsrichtung der Kühlluft hinteren Rohrreihen abgesperrt und dadurch deren Wärmeleistung stark gedrosselt werden, während durch öffnen der Luftabsaugeventile für die von der Kühlluft zuerst beaufschlagten Rohrreihen gleichzeitig erreicht wird, daß diese die gesamte Wärmeleistung aufnehmen. Gegebenenfalls läßt sich die Umstellung des Luftkondensators auf die kalte Jahreszeit in der Weise durchführen, daß z. B. jeweils die zuerst von der Kühlluft beaufschlagten Rohrreihen aller Elemente an eine Luftabsaugevorrichtung mit höherer Saugleistung angeschlossen sind, während die Luft aus den dahinterliegenden Rohrreihen durch Saugvorrichtungen von zunehmend geringerer Leistung abgesaugt wird.
  • Die Erfindung kann ferner dadurch verwirklicht werden, daß mindestens die in Strömungsrichtung der Kühlluft vorderste Teilkammer, an die die zuerst beaufschlagte Rohrreihe und gegebenenfalls noch weitere, dahinterliegende Rohrreihen angeschlossen sind, mit je einer Kondensat- und Luftabsaugeleitung verbunden ist, während zur Ableitung sowohl des Kondensats als auch des Dampf-Luft-Gemisches aus einer oder mehreren dahinterliegenden Teilkammern nur eine Leitung vorgesehen ist, welche an einen nachgeschalteten Dephlegmator und an eine Kondensatsammelleitung angeschlossen ist. Dabei ist es vorteilhaft, den Dephlegmator mit einer Luftabsaugeleitung zu verbinden.
  • Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht ferner darin, daß jede der von den Teilkammern wegführenden Kondensatableitungen vor Einmündung in eine gemeinsame Kondensatsammelleitung mindestens eine den Druckunterschied der einzelnen Kammern ausgleichende Steighöhe aufweist. Auf diese Weise kann das Kondensat aus sämtlichen von den Teilkammern einzeln wegführenden Kondensatableitungen ungehindert abfließen.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, zwei oder mehr der vorstehend angegebenen Lösungswege zu kombinieren.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Oberflächenkondensator in schaubildlicher schematischer Darstellung, F i g. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in F i g. 1, F i g. 3 den Querschnitt eines Kondensatorelementes in größerem Maßstab, F i g. 4 ein anderes Kondensatorelement im Querschnitt, F i g. 5 eine weitere Ausführungsform eines Kondensatorelementes im Querschnitt.
  • Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Oberflächenkondensator besteht aus mehreren dachbauförmig angeordneten Kondensatorelementen 1, welche jeweils aus drei Reihen 1 a,1 b,1 c von etwa parallel und im Abstand zueinander angeordneten Kondensatorrohren gebildet sind, die in Strömungsrichtung der Luft hintereinanderliegen und in Parallelschaltung an eine Dampfverteilerleitung 2, welcher Dampf in. Richtung des Pfeiles m zugeführt wird, über eine gemeinsame Dampfverteilerkammer 3 angeschlossen sind. Die Dampfverteilerkammern 3 sind unter Verzicht von Rohrstutzen unmittelbar mit dem dachfirstartig angeordneten Dampfverteilerrohr 2 derart verbunden, daß der Einströmquerschnitt der einzelnen Verteilerkammern rechteckig ausgebildet ist und entsprechend der Breite und Tiefe des Elementes bemessen ist. Die Kondensatorrohre münden am unteren Ende in einen Kondensatsammelraum 4, welcher gemäß F i g. 2 und 3 in Strömungsrichtung x der Luft durch eine Trennwand 4 c in zwei Teilkammern 4 a, 4 b unterteilt ist. Die Teilkammern 4 a sind jeweils im oberen Bereich durch einen Rohrstutzen 5 mit einer Luftabsaugeleitung 6 verbunden, durch die die in den Teilkammern 4 a enthaltene Luft mittels nicht dargestellter Dampfstrahlpumpen od. dgl. abgesaugt wird. In den Boden der Teilkammern 4 a sind jeweils Abfiußstutzen 7 für das Kondensat eingesetzt, die zu einer Kondensatsammelleitung 8 führen, durch welche das Kondensat in Richtung des Pfeiles y abgeführt wird.
  • Während mit der Teilkammer 4 a nur die von der in Richtung des Pfeiles x strömenden Kühlluft zuerst beaufschlagte Rohrreihe 1 a verbunden ist, münden die Rohre der beiden dahinterliegenden Rohrreihen 1 b, 1 c in die Teilkammer 4 b, aus der sowohl das Kondensat als auch gegebenenfalls nicht kondensierte Restdämpfe jeweils durch einen Rohrstutzen 9 größeren Durchmessers in eine Sammelleitung 10 abgeleitet werden. Die Kondensatorelemente 1 sind über diese Sammelleitung 10 mit Dephlegmatorelementen 11 verbunden, die in ihren Abmessungen im wesentlichen den Kondensatorelementen entsprechen und in welche die in der Sammelleitung 10 enthaltenen Restdämpfe infolge der aufwärts geneigten Lage der Sammelleitung durch weitere Rohrstutzen 9 und Teilkammern 4 b hochsteigen. In den Dephlegmatorelementen 11 wird über je einen Rohrstutzen 12 und eine gemeinsame Luftabsaugeleitung 13 ein Vakuum erzeugt, durch welches der Restdampf in Kondensat verwandelt wird, welches entweder durch die Teilkammer 4 a und die Kondensatableitung 7 oder aber durch die Rohrstutzen 9 der Sammelleitung 10 zu- und aus dieser in Richtung des Pfeiles n in geeignete Sammelbehälter abfließt.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist der im Grundriß rechteckige Strömungsquerschnitt des Luftkanals für die Kühlluft oberhalb einer begehbaren Bühne 14 durch seitliche Längswände 15 und Stirnwände 16 begrenzt, während die begehbare Bühne um ein solches Maß breiter und länger als der Kondensator bemessen ist, daß eine Kurzschlußgefahr zwischen an- und abströmender Kühlluft ausgeschlossen ist. Der Luftkondensator wird von vier Stützen 17 getragen, die in F i g. 1 am unteren Ende weggebrochen dargestellt sind.
  • F i g. 2 läßt erkennen, daß die dachbauförmig zueinander angeordneten Elemente 1 bzw. 11 im Querschnitt die Seiten eines etwa gleichseitigen Dreiecks bilden, dessen Basis von einem Schraubenlüfter 18 gebildet wird. Das horizontal drehbar gelagerte Flügelrad 19, dessen Nabe 19 a strömungsgünstig ausgebildet ist, wird über ein oberhalb des Flügelrades liegendes Getriebe 20 von einem darüber angeordneten Motor 21 angetrieben. Das Flügelrad ist innerhalb eines Luftkanals 22 angeordnet, der im Drehbereich des Flügelrades 19 kreiszylindrisch ausgebildet ist, während er sich nach oben und unten diffusorartig erweitert. Das Flügelrad saugt in Richtung des Pfeiles x die Kühlluft an und drückt sie nach oben durch die Kondensatorelemente 1 und Dephlegmatorelemente Il hindurch.
  • F i g. 3 zeigt ein in F i g. 2 dargestelltes Element in vergrößertem Maßstab und läßt erkennen, daß die Rohre der Rohrreihen 1 a, 1 b, 1 c mit Rippen 23 versehen sind, welche der Übersichtlichkeit halber in F i g. 1 und 2 fortgelassen sind. Die Ausführungsform des Elementes gemäß F i g. 3 ist etwa für solche Fälle ausreichend, in denen keine extremen Temperaturbedingungen zu erwarten sind. In diesen Fällen kann es genügen, lediglich den Unterdruck für die von der Kühlluft zuerst beaufschlagte Rohrreihe 1 a und bzw. oder die Dampfverteilung auf die erste Rohrreihe auf das jeweils zur Verfügung stehende Temperaturgefälle zwischen Dampfeintrittstemperatur und Kühllufttemperatur so abzustimmen, daß die Kondensation in allen Rohrreihen in geringem Abstand von den in die zugeordneten Teilkammern mündenden Rohrenden beendet ist. Zu diesem Zweck wird der in der Luftabsaugeleitung 6 bzw. in den Teilkammern 4 a erzeugte Unterdruck durch Regelung z. B. einer Dampfstrahlpumpe geändert und den jeweiligen Temperaturverhältnissen angepaßt. Bei dem Kondensatorelement in F i g. 4 sind ebenfalls drei in Strömungsrichtung x parallel hintereinander angeordnete Rohrreihen 1 a, 1 b, 1 c vorgesehen, wobei jedoch in diesem Fall jeder Rohrreihe eine besondere Teilkammer 24 a, 24b, 24c zur Sammlung des Kondensats zugeordnet ist, welche durch parallel zu den Rohrreihen verlaufende Trennwände 25 luftdicht gegeneinander abgeschlossen sind. Während die Teilkammer 24 a für die von der Kühlluft zuerst beaufschlagte Rohrreihe 1 a ohne Zwischenschaltung einer Drosseleinrichtung über einen Absaugestutzen 26 a an eine Hauptabsaugeleitung 27 angeschlossen ist, sind die Teilkammern 24b, 24c über gesonderte Absaugestutzen 26 b, 26 c ebenfalls an die Hauptabsaugeleitung 27 angeschlossen, wobei jedoch in die Absaugestutzen 26 b, 26 c jeweils eine Drosseleinrichtung 28 a, 28 b geschaltet ist. Für den vorliegenden Fall, in dem die Rippenrohre der einzelnen Rohrreihen 1 a, 1 b, 1 c gleiche Abmessungen und gleich große wärmetauschende Oberflächen aufweisen, ist diese Anordnung deshalb getroffen, um einerseits dadurch, daß eine Drosselvorrichtung für den Absaugestutzen 26a nicht vorgesehen ist, das gesamte zur Verfügung stehende Druckgefälle zum Ansaugen von größeren Dampfmengen auszunutzen, andererseits aber das Vakuum für die Teilkammern 24b, 24c durch Drosselung derart zu vermindern, daß in sämtlichen Rohrreihen l a, 1 b, 1 c die Kondensation in geringem Abstand von den in den Kondensatsammelraum mündenden Rohrenden beendet ist. Dabei kann es sich in manchen Fällen empfehlen, das Temperaturgefälle zwischen Dampfeintrittstemperatur und mittlerer Kühllufttemperatur im Bereich der Teilkammer 24 in ein direkt proportionales Verhältnis zu der Bemessung des Unterdrucks zu setzen.
  • Im Boden der Teilkammern 24 a, 24 b, 24 c sind jeweils Ablaufstutzen 29a, 29b, 29c z. B. durch Schweißen befestigt, durch die das Kondensat einer gemeinsamen Ableitung 30 zugeführt wird. Dabei sind die Ablaufstutzen 29 so lang ausgebildet, daß in jedem Fall die hierdurch erreichte Steighöhe zum Ausgleich des Druckunterschiedes zwischen den Teilkammern 24 ausreicht.
  • Selbstverständlich erübrigt sich bei der Verwendung eines Elementes nach F i g. 4 die Anordnung von zusätzlichen Dephlegmatorelementen, da für jede der Rohrreihen eine Trennung der bei der Kondensation des Dampfes anfallenden flüssigen und gasförmigen Bestandteile innerhalb der Teilkammern 24 erfolgt und eine Mitführung von Restdampf durch die Anpassung des Unterdrucks für die einzelnen Teilkammern an das jeweils zur Verfügung stehende Temperaturgefälle verhindert wird.
  • In F i g. 5 ist eine andere Ausführungsform eines Elementes dargestellt, welches ebenfalls aus parallel hintereinanderliegenden Rohrreihen 1 a, 1 b, 1 c besteht, welche analog zu F i g. 4 jeweils an durch Zwischenwände 31 getrennte Teilkammern 32 a, 32b, 32 c angeschlossen sind. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist hier die Anordnung so getroffen, daß jede der Teilkammern 32 mit einer besonderen Luftabsaugeleitung 33a, 33b, 33c verbunden ist. An die Luftabsaugeleitung 33 können entweder voneinander unabhängige und für sich allein regelbare Luftabsaugevorrichtungen angeschlossen sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß die Luftabsaugeleitungen 33 a, 33 b, 33 c an eine gemeinsame Luftabsaugevorrichtung angeschlossen sind, wobei zumindest in die Absaugeleitungen der Teilkammern für die in Strömungsrichtung der Kühlluft hinteren Rohrreihen jedoch einzeln regelbare Drosselvorrichtungen eingeschaltet werden müßten, wie dies in dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 4 für die Absaugestutzen 26 b, 26 c vorgesehen ist.
  • Die Teilkammern 32 a, 32 b, 32 c sind über besondere Ablaufrohre 34 a, 34 b, 34 c an eine gemeinsame Kondensatsammelleitung 35 angeschlossen, wobei die Ablaufrohre 34 jeweils wiederum eine solche Steighöhe aufweisen, daß das Druckgefälle zwischen den einzelnen Rohrreihen ausgeglichen wird und das Kondensat frei in die Sammelleitung 35 abfließen kann.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Durch einen zwangläufig bewegten Luftstrom gekühlter Oberflächenkondensator, bei welchem mindestens zwei Reihen von etwa parallel und im Abstand zueinander liegenden Kondensatorrohren in Strömungsrichtung der Kühlluft hintereinander angeordnet, in Parallelschaltung an eine gemeinsame Dampfverteilerkammer angeschlossen und mit einem Kondensatorsammelraum verbunden sind, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der Kondensatsammelraum (4) in Strömungsrichtung der Kühlluft in mindestens zwei gegeneinander abgedichtete Teilkammern (z. B. 4 a, 4 b) unterteilt ist, an die jeweils mindestens eine der Rohrreihen (1 a, l b, I c) angeschlossen ist, und daß der Unterdruck in den in Strömungsrichtung (x) der Kühlluft aufeinanderfolgenden Teilkammern (z. B. 4 a, 4 b) von Teilkammer zu Teilkammer abnimmt und hierdurch die Dampfverteilung auf die an die eiDzelzelnen Teilkammern angeschlossenen Rohrreihen (1 a, 1 b, 1 c) derart auf das jeweils zur Verfügung stehende Temperaturgefälle zwischen Dampfeintrittstemperatur und Kühllufttemperatur abgestimmt ist, daß die Kondensation. in allen Rohrreihen (1 a, 1 b, 1 c) in geringem Abstand von den in die zugehörige Teilkammer (z. B. 4 a, 4 b) einmündenden Rohrenden beendet ist.
  2. 2. Oberflächenkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Teilkammer (32a, 32b, 32c) eine besondere Luftabsaugeleitung (33 a, 33 b, 33 c) und eine von dieser getrennt angeordnete Kondensatableitung (34a, 34b, 34c, 35) vorgesehen sind.
  3. 3. Oberflächenkondensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß für jede Luftabsaugeleitung (33a, 33b, 33c) eine getrennte, für sich allein regelbare Luftabsaugevorrichtung vorgesehen ist.
  4. 4. Oberflächenkondensator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftabsaugeleitungen (26a, 26b, 26c) sämtlicher Teilkammern (24 a, 24b, 24c) eines Kondensatorelementes an eine gemeinsame Luftabsaugevorrichtung angeschlossen sind, wobei jedoch mindestens in die Absaugeleitungen (26b, 26c) der in Strömungsrichtung (x) der Kühlluft hinter der ersten Teilkammer (24a) vorgesehenen weiteren Teilkammern (24b, 24c) einzeln regelbare Drosselvorrichtungen (28a, 28b) eingeschaltet sind.
  5. 5. Oberflächenkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die in Strömungsrichtung (x) der Kühlluft vorderste Teilkammer (4a) mit je einer Kondensat- und Luftabsaugeleitung (8 bzw. 6) verbunden ist, während zur Ableitung sowohl des Kondensats als auch des Dampf-Luft-Gemisches aus den in Strömungsrichtung der Kühlluft nachgeschalteten Teilkammern (4b) nur eine Leitung vorgesehen ist, welche an einen nachgeschalteten Dephlegmator (11) und an eine Kondensatsammelleitung (10) angeschlossen ist.
  6. 6. Oberflächenkondensator nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß jede der von den Teilkammern (z. B. 24a, 24b, 24e) wegführenden Kondensatableitungen (z. B. 29 a, 29 b, 29 c) oberhalb der Einmündung in die gemeinsame Kondensatsammelleitung (z. B. 30) mindestens. eine dem Druckunterschied zwischen den einzelnen Teilkammem entsprechende Steighöhe aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 329 360; österreichische Patentschrift Nr. 90 653; USA.-Patentsohzift Nr.1908 463.
DEG26814A 1958-05-12 1959-04-11 Luftgekuehlter Oberflaechenkondensator Pending DE1164437B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1164437X 1958-05-12

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DE1164437B true DE1164437B (de) 1964-03-05

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ID=9654009

Family Applications (1)

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DEG26814A Pending DE1164437B (de) 1958-05-12 1959-04-11 Luftgekuehlter Oberflaechenkondensator

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DE (1) DE1164437B (de)

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