DE1164301B - Schlagwettersichere Sprengkapsel - Google Patents
Schlagwettersichere SprengkapselInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
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Description
- Schlagwettersichere Sprengkapsel Die Sprengkapsel üblicher Konstruktion besteht aus einer mit,dem Sprengzündsatz geladenen zylindrischen Metallhülse aus Kupfer oder Aluminium.
- Für die Intensität der Initialzündung ist außer der spezifischen Intensität,des jeweiligen Sprengstoffes die wirksame Oberfläche der Sprengkapsel maßgebend, also die Fläche, die von den Abgrenzungen des eingepreßten Zündsatz- und Sprengkörpers gebildet wird. Hierbei ist zwischen der Bodenkomponente der Sprengkapsel und den zylindrischen Seitenkomponenten zu unterscheiden, die nach durchgeführten Messungen pro. Flächeneinheit etwa im Verhältnis 2 :1 stehen. Die Initiierwirkung der Bodenkomponente ist somit wesentlich kräftiger als der Initiierimpuls der Seitenwandungen. Man wird daher immer danach trachten, bei der Zündung die Bodenkomponente zur Wirkung gelangen zu lassen, und zwar durch eine entsprechende Anordnung der Sprengkapsel oder Verbindung mit dem zu initiierenden Sprengstoff.
- Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Bevorzugung der Bodenzündung durch die Sprengkapsel in einem Sonderfall einen schwerwiegenden Nachteil erbringen kann, und zwar bei Benutzung dieser Zündungen in schlagwettersicheren Sprengstoffen und in Gegenwart schlagender Wetter, d. h. Methan-Luft-Gemischen.
- Bei den modernen Sprengkapseln mit hochverdichteter Sekundärladung besitzt der gerichtete Strahl der Bodenkomponente eine derart intensive Zündwirkung, daß er .das Methan Luft-Gemisch zünden und eine Schlagwetterexplosion auslösen kann. Der Strahl hat seine Ursache in dem Zusammenwirken des machen Sprengkapselbodens mit der zylindrischen Umhüllung, und zwar im Sinne einer Ringhohlladung, wobei die gerichtete Wirkung durch das übliche Innenhütchen noch verstärkt wird.
- Um Schlagwetterexplosionen zu vermeiden, muß also verhindert werden, daß ein derart intensiver und zündkräftiger Energiestrahl zustande kommen kann. Nach der vorliegenden Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Kapselboden zu einer Spitze ausgezogen wird, die eine Höhe hat, welche etwa dem doppelten Kapseldurchmesser entspricht.
- Zwar ist es bekannt, den Kapselboden zwecks leichteren Einführens der Kapsel in die Sprengladung mit einer Spitze auszubilden. Dabei war aber nicht daran gedacht, eine Schlagwettersioherheit der Sprengkapsel zu erzielen. Diese Wirkung konnte auch nicht erkannt werden, weil bei diesen bekannten Ausführungen die Höhe des spitz ausgezogenen Teils nur etwa gleich groß gemacht wurde wie der Kapseldurchmesser oder allenfalls geringfügig größer, wodurch sich aber die durch vorliegende Erfindung bezweckte Schlagwettersicherheit noch nicht erreichen läßt. Es konnte nämlich festgestellt werden, daß erist bei einer solchen Höhe des spitz ausgezogenen Teils, die etwa dem doppelten Kapseldurchmesser entspricht, eine genügend spitze und schlanke Ausführung erzielt ist, welche die bei Schlagwetberbeschüseen gefürchtete zusätzliche Initiierfähigkeit völlig beseitigt. So haben Versuche gezeigt, daß bei einer solchen Ausführung des spitzen Teils, dessen Gesamtlänge vom zylindrischen Ansatz bis zur Spitze etwa den doppelten Zylinderdurchmesser beträgt, die Bodenkomponente so weitgehend ausgeschaltet ist, daß die Sprengkapsel auf der üblichen Beschußbleiplatte keine Spuren hinterläßt. Voraussetzung für die Erzielung der beabsichtigten Wirkung ist dabei unter allen Umständen de Ausbildung einer scharfen Spitze, da ein, wenn auch noch so kleiner Flachboden eine Strahlausbilldung ermöglicht.
- Die Ausführung kann verschiedenartig erfolgen, z. B. kann der spitze Teil pyramidenförmig, also mit scharfen Ecken, gestaltet werden, oder z. B. nach der Art der ogivalen Geschoßkonstniktion.
- F i .g. 1 mit dem Schnitt A-B stellt eine konische Form, F i g. 2 mit dem Schnitt C-D eine Pyramidenform als Beispiel dar.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Schlagwettersichere Sprengkapsel mit zu einer Spitze ausgezogenem Kapselboden, dadurch gekennzeichnet, daß der zu einer Spitze ausgezogene Teil der Kapselhülse eine Höhe hat, die etwa dem doppelten Kapseldurchmesser entspricht.
- 2. Sprengkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der spitze Teil der Kapselhülse konisch oder pyramidenförmig ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 036 511, 609 963.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED39535A DE1164301B (de) | 1962-08-02 | 1962-08-02 | Schlagwettersichere Sprengkapsel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED39535A DE1164301B (de) | 1962-08-02 | 1962-08-02 | Schlagwettersichere Sprengkapsel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1164301B true DE1164301B (de) | 1964-02-27 |
Family
ID=7044808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED39535A Pending DE1164301B (de) | 1962-08-02 | 1962-08-02 | Schlagwettersichere Sprengkapsel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1164301B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US609963A (en) * | 1898-08-30 | William p | ||
| US2036511A (en) * | 1934-09-05 | 1936-04-07 | John F Vanderpool | Wetproof blasting cap sealer |
-
1962
- 1962-08-02 DE DED39535A patent/DE1164301B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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