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DE116439C - - Google Patents

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Publication number
DE116439C
DE116439C DENDAT116439D DE116439DA DE116439C DE 116439 C DE116439 C DE 116439C DE NDAT116439 D DENDAT116439 D DE NDAT116439D DE 116439D A DE116439D A DE 116439DA DE 116439 C DE116439 C DE 116439C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
mixture
collecting container
distribution
distribution device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT116439D
Other languages
English (en)
Publication of DE116439C publication Critical patent/DE116439C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/025Use, recovery or regeneration of abrasive mediums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Λ! 116439 -KLASSE SOd.
von Sand und Wasser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1900 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vertheilungsvorrichtung . für das Gemisch von Sand und Wasser, welches den einzelnen Sägeblättern der Steinsägen zugeführt wird. Die Neuerung bezweckt eine automatische Regulirung sowohl der Zuführung des frischen Sandes wie der Wegführung des bereits verbrauchten Sandes ,bezw. der mit diesem mitgerissenen Steinabfälle.
Ein fernerer Vortheil der Neuerung besteht darin, dafs das so oft eintretende Zusetzen der Vertheilungsröhren unmöglich ist.
Die Construction kennzeichnet sich demgemäfs im Wesentlichen durch einen Sammelbehälter , in welchem der von einer Fördervorrichtung zugeführte Sand beständig schwimmend erhalten wird. Von diesem Sammelbehälter zweigt eine Anzahl Rohre ab, welche oberhalb der Sägeblätter münden und den Sand vermittelst eines in Rüttelbewegüng versetzten Siebes gleichmäfsig vertheilen. In dem Sammelbehälter ist ein Schwimmer angeordnet, welcher in später zu beschreibender Weise die Wegführung des verbrauchten. Sandes regulirt und im Falle geringeren Sandbedarfs auch die Zurückführung eines Theiles des noch unverbrauchten Sandes zur Fördervorrichtung bewirkt. Aufserdem ist ein mit dem unteren Theil des Sammelbehälters bezw. mit den erwähnten Vertheilungsröhren abwechselnd in und aufser Verbindung zu setzendes Rohr angeordnet, welches zur Zuführung; frischen . Wassers aus einem höher gelegenen Sammelbecken bezw. einer Pumpvorrichtung dient und den Zweck hat, etwaige Ansammlung fester Sandmassen in den Vertheilungsröhren bezw. dem Sammelbehälter zu verhindern.
In beiliegender Zeichnung ist ein derartiger Apparat in Aufrifs, Grundrifs und drei Einzeldarstellungen veranschaulicht..
Die Zuführung des Sandes erfolgt durch ein Schöpfrad a, welches das Gemisch von Sand und Wasser in eine Rinne b abgiebt. Aus dieser wird das Gemisch vermittelst des Rohres c dem Sammelbehälter d zugeführt. Von diesem zweigen die erwähnten Vertheilungsrohre e ab, welche den Sand nach den einzelnen Sägeblättern führen. Jedes derselben mündet, wie die Fig. ι und 2 erkennen lassen, oberhalb eines Trichters f, welcher an einer Siebplatte g be- . festigt ist. .
Die Gestalt dieser Siebplatte ist aus Fig. 2 a zu erkennen; doch kann auch jede beliebige andere, zweckdienliche Ausführungsform Anwendung finden. ; . Wie schon erwähnt, wird dieses1 Sieb in Rüttelbewegungen versetzt, und zwar wird hierzu die dem zugeführten Sand innewohnende lebendige Kraft selbst benutzt. Das Sieb ist nämlich an seinen vier Ecken mit Schnüren aufgehängt, und die Trichter f besitzen, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, die Form einer langgestreckten Ellipse, so dafs das aus den .,Vertheilungsröhren e austretende Gemisch von
Sand und Wasser auf eine ziemlich schräg geneigte Fläche auftrifft und dadurch der Platte g; welche mit diesen Trichtern in Verbindung steht, eine rüttelnde Bewegung ertheilt.
Der Sammelbehälter d ist folgendermafsen eingerichtet:
Das Zuführungsrohr c mündet tangential in den unten cylindrischen Raum h des Sammelbehälters d, in welchem eine Rührvorrichtung untergebracht ist, welche durch das eingeführte Gemisch selbst in Umdrehung versetzt wird. Dadurch ist erreicht, dafs das Gemisch von Sand und Wasser beständig gleichmäfsig bleibt und sich keine gröfseren Sandmassen absetzen können.
Oberhalb dieses cylindrischen Raumes h ist ein zweiter trichterförmiger Raum / vorgesehen. Da der Sand immer mit Wasser zugleich zugeführt wird, so werden sich die leichteren Bestandtheile, d. h. gerade der Theil des Sandes, welcher bereits zwischen den Sägeblättern und den Steinen zerrieben worden ist, sowie auch die mehligen Steinabfälle selbst in diesem oberen Theile ansammeln. Zur Wegführung derselben dient der Schwimmer k, welcher mit einem geeigneten Ueberlauf m versehen ist und den verbrauchten Sand in das Ablaufgefäfs η befördert, so dafs derselbe nicht wieder in den Kreislauf des übrigen Gemisches zurückkehren kann.
Wie Fig. 3 erkennen läfst, bewegt sich der am Schwimmer k vorgesehene Ueberlauf in einem Einschnitt des Trichters / und ruht bei normalen Verhältnissen auf den Boden dieses Einschnitts auf. Wenn dagegen, etwa nach Beendigung mehrerer Sägeschnitte, weniger Sand verbraucht wird, und die betreffenden Vertheilungsrohre abgeschlossen worden sind, so steigt natürlich das Niveau des im Sammelbehälter befindlichen Gemisches, und der Schwimmer k hebt sich. Der an demselben befindliche Ueberlauf giebt dadurch den erwähnten Einschnitt in der Seitenwand des Trichters / frei, so dafs nunmehr auch ein Theil des noch unverbrauchten Sandes aus dem Sammelbehälter auslaufen und in das Ablaufgefäfs ο gelangen kann. Von hier wird dasselbe mittels des Rohres o1 wieder in den zum Schöpfrad α führenden Kanal zurückgeführt.
Auf diese Weise findet eine vollkommen selbstthätige Wegführung des verbrauchten Sandes und Zurückführung des noch gebrauchsfähigen Sandes statt.
Zur Durchspülung des Sammelraumes bezw. der Vertheilungsrohre zwecks Reinigung dient das Rohr jj, welches mit einem höher belegenen Reservoir q oder irgend einer Pumpvorrichtung in Verbindung steht.
Vermittelst der Dreiwegehähne r kann dieses Rohr abwechselnd mit dem Sammelbehälter d und mit den Vertheilungsrohren e in Verbindung gesetzt werden, und aufserdem können die Vertheilungsrohre selbst mittels derselben abgeschlossen werden. Man hat es demnach nur durch Bethätigung dieser Hähne in der Hand, den Sand den Vertheilungsrohren zuzuführen , jedes beliebige dieser Rohre abzusperren und einen Strahl frischen Wassers zwecks Ausspülung in den Sammelbehälter bezw. in die Vertheilungsrohre einzuspritzen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vertheilungsvorrichtung für das den Steinsägen in einem Kreislauf zugeführte Gemisch von Sand und Wasser, gekennzeichnet durch einen Sammelbehälter d, in dem ein mit Ueberlauf m versehener Schwimmer k angeordnet ist, welcher die oben schwimmenden mehligen Steinabfälle und den von den Sägen zerriebenen Schleifsand wegbefördert und bei geringerem Sandverbrauch einen zweiten Ueberfall öffnet, so dafs ein Theil des noch gebrauchsfähigen Gemisches zur Fördervorrichtung zurückfliefst, während das im unteren Theil des Behälters befindliche Gemisch durch Vertheilungsrohre den einzelnen Sägeblättern zugeführt wird.
  2. 2. Bei einer Vertheilungsvorrichtung nach Anspruch ι die Anordnung eines mit einem Druckwasserbehälter in Verbindung stehenden Zuführungsrohres p, welches mittels Dreiwegehähne r sowohl mit dem Sammelbehälter d, wie auch mit den Vertheilungsrohren e in Verbindung gebracht werden kann, zum Zweck, Ansammlung fester Sandmassen zu verhindern.
  3. 3. Bei einer Vertheilungsvorrichtung nach Anspruch ι die Anordnung eines Rührwerkes i im unteren Theil h des Sammelbehälters, welches durch das tangential eingeführte Gemisch von Sand und Wasser selbst in Bewegung versetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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