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DE1164364B - Wasch- und Schleudermaschine - Google Patents

Wasch- und Schleudermaschine

Info

Publication number
DE1164364B
DE1164364B DEB57981A DEB0057981A DE1164364B DE 1164364 B DE1164364 B DE 1164364B DE B57981 A DEB57981 A DE B57981A DE B0057981 A DEB0057981 A DE B0057981A DE 1164364 B DE1164364 B DE 1164364B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
valve
washing
liquid
rotating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB57981A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Balik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1164364B publication Critical patent/DE1164364B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F23/00Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement, the receptacle serving both for washing and for centrifugally separating water from the laundry 
    • D06F23/04Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement, the receptacle serving both for washing and for centrifugally separating water from the laundry  and rotating or oscillating about a vertical axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description

  • Wasch- und Schleudermaschine Die Erfindung betrifft eine Wasch- und Schleudermaschine, in deren um eine vertikale Achse rotierende geschlossene Außentrommel koaxial eine mitrotierende Siebtrommel zur Aufnahme des Waschgutes eingesetzt ist, wobei der zwischen den Trommeln liegende Raum als Flüssigkeitsführungskanal dient. Die Maschine nach der Erfindung soll sich zum Waschen und Zentrifugieren von Wäsche eignen, ohne daß zwischen diesen Arbeitsvorgängen die Wäsche aus der Maschine genommen zu werden braucht. Die Erfindung zielt auch darauf ab, ein besonders schonendes Waschen der Wäsche zu ermöglichen, wobei diese keinerlei mechanischer Beanspruchung durch bewegte, insbesondere rotierende Teile ausgesetzt ist. Hierfür ist es schon bekannt (vgl. österr. Patentschrift 192 882), die Richtung der mittels einer Pumpe erzeugten Strömung der Waschflüssigkeit im Waschbehälter durch eine Umsteuereinrichtung periodisch zu ändern. Diesem Zweck dient ein drehbarer, von der Waschflüssigkeit selbst betätigter Steuerkörper, der die Flüssigkeit nacheinander an verschiedenen Stellen dem Waschbehälter zuführt.
  • Es wurde aber erkannt, daß die periodisch wechselnde Zufuhr der Waschflüssigkeit an einzelnen bestimmten Stellen nicht immer ausreicht, um den gewünschten Wascheffekt zu erzielen, und daß es günstiger ist, die Waschflotte durch die gesamte Siebwandung alternierend zu- bzw. abzuführen. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß bei der an sich bekannten Erzeugung der Flüssigkeitsströmung durch mit dem Trommelboden verbundene Schaufeln zur periodischen Änderung der Strömungsrichtung zusätzlich besondere Leitkanäle außen am geschlossenen Trommelmantel angebracht sind und eine selbsttätige Ventil- oder Schiebersteuerung unter dem Trommelboden innerhalb der rotierenden Trommelteile vorgesehen ist.
  • Die Waschflüssigkeit durchsetzt also in kurzen Zeitabständen das Waschgut in beiden Richtungen, wobei die Schmutzteilchen beim dauernden Durchtreten der Waschflüssigkeit durch das Waschgut aufgelockert, gelöst und abgeführt werden, ein Vorgang, der das Waschgut mechanisch nicht beansprucht und daher schont. Die Waschmaschine dient auch als Zentrifuge, wozu nach dem Spülen, das genauso wie das Waschen, jedoch unter Zu- und Abfuhr von Frischwasser ausgeführt wird, das Wasser abgelassen und die weitere Zufuhr von Frischwasser unterbunden wird.
  • An sich könnte für die Förderung der Waschflüssigkeit in die rotierende .Siebtrommel eine besondere Pumpe angeordnet werden. Einer der besonderen Vorzüge der Maschine nach der Erfindung besteht aber in der Maßnahme, die rotierenden Trommeln als Teile einer Pumpe auszubilden, die im Zusammenwirken mit der Ventil- oder Schiebersteuerung die Förderung der Waschflüssigkeit entlang bestimmter Strömungswege bewirkt.
  • Der Steuermechanismus für die Waschflüssigkeit kann verschieden ausgebildet sein. Beispielsweise besteht er aus mindestens einem hinsichtlich der vertikalen Trommelachse inneren und einem äußeren, abwechselnd geöffneten und geschlossenen Tellerventil, wovon das innere Ventil den Zufluß der Waschflüssigkeit zur Siebtrommel infolge der Wirkung der Pumpvorrichtung und das äußere Ventil den Abfluß der Waschflüssigkeit aus der rotierenden Trommel infolge der Fliehkraft nach außen ermöglicht. Es kann aber auch, wie an sich bekannt, eine Schiebersteuerung vorgesehen sein.
  • Für den Antrieb der rotierenden Trommel und der Siebtrommel ist eine unterhalb der Trommel liegende, vertikale Hohlwelle vorgesehen, die von einer Steuerwelle für den Antrieb der nockengesteuerten Ventile oder für den Antrieb der Schieber durchsetzt ist, wobei die Drehzahl der Steuerwelle gegebenenfalls geringer als die der Hohlwelle ist.
  • Die rotierende Trommel ist zweckmäßig von einem äußeren stillstehenden Doppelmantel umsehlossen, der oben und unten durch Strömungswege mit dem Inneren der rotierenden Trommel in Verbindung steht. Hierdurch ist der Kreislauf der Wasch- oder Spülflüssigkeit sichergestellt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, die einen Vertikalschnitt durch ein Ausführungsbeispiel zeigt.
  • Die Wasch- und Schleudermaschine besitzt ein Gestell 1, auf dem ein feststehender, zylindriszher Doppelmantel 2 angeordnet ist. Dieser besteht aus den Wänden 2a, 2b und ist mit einem Wasserzulauf 3 und einem Wasserablauf 4 versehen. Im Doppelmantel 2 ist eine rotierende Siebtrommel 5 eingesetzt, die von einer mit gleicher Geschwindigkeit rotierenden Trommel 6 umschlossen ist. Zwischen dem Boden 7 der Siebtrommel und dem sich nach unten konisch verjüngenden Boden 8 der rotierenden Trommel 6 ist ein Raum 9 gebildet, der durch eine Öffnung 10 mit dem Inneren 11 des äußeren Doppelmantels in Verbindung steht. Die im Doppelmantel befindliche Flüssigkeit kann daher jederzeit in den Raum 9 gelangen. Der Boden 8 der rotierenden Trommel 6 ist mit einer Anzahl radial sich erstreckender Schaufeln 12 versehen, die mit diesem Teil der Trommel 6 ein Pumpen- oder Lüfterrad bilden.
  • In der Mitte des Innenraums der Maschine ist ein Hohlkörper 13 angeordnet, der eine günstige Verteilung der Wäsche beim Einlegen in die Maschine ermöglicht. Er dient auch dafür, daß die Wäsche in der Nähe der Siebwand zu liegen kommt. Unterhalb des Hohlkörpers 13 ist eine Nockenscheibe 14 gelagert, die von einer vertikalen Steuerwelle 15 angetrieben ist. Letztere durchsetzt eine Hohlwelle 16, die zum Antrieb der rotierenden Trommel 6 mit der Siebtrommel 5 dient. Beide Wellen sind von einer Hülse 17 umschlossen. Ein Lager 18 mit Stopfbüchse trägt die rotierenden Teile.
  • Unterhalb des Siebbodens sind mindestens zwei Doppelventile 19, 20 vorgesehen, die durch horizontale Ventilstangen 21, 22 mit der Steuerfläche der Nockenscheibe 14 im Inneren des Hohlkörpers 13 in Verbindung stehen. Die beiden inneren Ventile 19 geben in geöffneter Stellung einen Strömungsweg vom Raum 9 zwischen den beiden Böden 7 und 8 zu dem Raum 24 zwischen der Siebtrommel und der rotierenden Trommel frei. Die im Raum 9 befindliche Waschflüssigkeit dringt, sobald die Trommel 6 zu rotieren beginnt, durch die perforierte Wand der Siebtrommel 5 in deren Inneres und durchsetzt damit die hier befindliche Wäsche. Werden nun die Ventile 19 geschlossen und die Ventile 20 geöffnet, so strömt die Waschflüssigkeit infolge der Wirkung der Zentrifugalkräfte aus dem Siebtrommelinneren durch die Ventile 20 durch die Wand der Trommel 6 nach außen und gelangt über einen am Trommelmantel angeordneten vertikalen Kanal 23 nach oben in einen ringförmigen Hohlkörper 26 und von diesem über einen Spalt 27 in das Innere des Doppelmantels 2. Die in diesem befindliche, bis zur Marke 28 eingefüllte Waschflüssigkeit war bereits beim Öffnen der Ventile 19 in den Innenraum 9 nachgeströmt.
  • Anschließend werden wieder die Ventile 20 geschlossen und die Ventile 19 geöffnet, so daß die umlaufende Waschflüssigkeit dauernd die Wäsche durchsetzt. Da die Ventile mit Absicht rasch zum öffnen und Schließen gebracht werden, wird ein stoßartiges Durchdringen der Wäsche durch die Waschflüssigkeit herbeigeführt. Etwa sich bildender Schaum kann durch eine ringförmige Öffnung 29 in den Doppelmantel 2 zurückgelangen.
  • Die Ventile werden beispielsweise siebenmal pro Minute betätigt, wozu es bei Anordnung einer Nokkenscheibe mit nur einer Nocke erforderlich ist, daß sich die Scheibe um sieben Umdrehungen pro Minute langsamer dreht als die Trommel 6. Zu diesem Zweck ist der nicht dargestellte Antriebsmotor mit zwei Keilriemenscheiben versehen, die die Antriebswelle 16 und die Steuerwelle 15 antreiben und so bemessen sind, daß der gewünschte Drehzahlunterschied erreicht wird.
  • Statt der beschriebenen und dargestellten Ventilsteuerung kann eine Schiebersteuerung vorgesehen sein. In diesem Fall ist die Steuerwelle 15 statt mit einer Nockenscheibe 14 mit einer Schnecke oder einem Schraubenrad versehen, das über verschiedene Zwischenräder und je eine Welle zwei Schieber steuert, die als Dreiwegehähne eine Verbindung zwischen dem Raum 9 und dem Raum 24 zwischen Sieb 5 und Trommel 6 oder zwischen dem Raum 24 und dem Inneren des Doppelmantels 2 herstellen. Auch hier sind die Drehzahlen so gewählt, daß beispielsweise siebenmal in der Minute ein Wechsel der Richtung der Waschflüssigkeit eintritt.
  • Die Waschlauge wird nach dem Waschvorgang durch Frischwasser ersetzt, das dauernd zu- und abläuft. Hierdurch erfolgt ein gründliches und rasches Spülen der Wäsche. Wird der Wasserzulauf geschlossen, so wirkt die Maschine bei geöffnetem Ablaßhahn 4 als Schleudermaschine, ohne daß komplizierte Steuermechanismen erforderlich sind. Die Maschine ist daher wenig störungsaufäfig und auch infolge ihres verhältnismäßig einfachen Aufbaues billig herzustellen. Die Maschine ist in bekannter Weise mit Heizeinrichtungen für die Waschlauge ausgerüstet und eignet sich auch zum Färben von Textilien.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Wasch- und Schleudermaschine, in deren um eine vertikale Achse rotierende geschlossene Außentrommel koaxial eine mitrotierende Siebtrommel zur Aufnahme des Waschgutes eingesetzt ist, wobei der zwischen den Trommeln liegende Raum als Flüssigkeitsführungskanal dient, dadurch gekennzeichnet,daßbeideran sich bekannten Erzeugung der Flüssigkeitsströmung durch mit dem Trommelboden verbundene Schaufeln zur periodischen Änderung der Strömungsrichtung zusätzlich besondere Leitkanäle (23) außen am geschlossenen Trommelmantel angebracht sind und eine selbsttätige Ventil-oder Schiebersteuerung unter dem Trommelboden innerhalb der rotierenden Trommelteile vorgesehen ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb der Ventil-und Schiebersteuerung eine Steuerwelle (15) vorgesehen ist, welche eine dem Antrieb der rotierenden Trommel (6) und der Siebtrommel (5) dienende, unterhalb der Trommel liegende, vertikale Hohlwelle (16) durchsetzt, wobei die Drehzahl der Steuerwelle gegebenenfalls geringer als die der Hohlwelle ist.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsteuerung aus mindestens einem hinsichtlich der vertikalen Trommelachse inneren und einem äußeren, abwechselnd geöffneten und geschlossenen Tellerventil (19, 20) besteht, wovon das innere Ventil (19) den Zufluß der Waschflüssigkeit zur Siebtrommel (5) infolge der Wirkung der Pumpvorrichtung und das äußere Ventil (20) den Abfluß der Waschflüssigkeit aus der rotierenden Trommel (6) zufolge der Fliehkraft nach außen ermöglicht.
  4. 4. Wasch- und Schleudermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für den Flüssigkeitsumlauf ein Speicherraum (11) vorgesehen ist, der durch das doppelwandige Außengehäuse (2) gebildet wird.
  5. 5. Wasch- und Schleudermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitskanäle (23) oben in einen Sammelring (26) münden, der Öffnungen zum Speicherraum (2) besitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 480 596, 359 566; österreichische Patentschrift Nr. 192 882.
DEB57981A 1959-05-30 1960-05-24 Wasch- und Schleudermaschine Pending DE1164364B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1164364X 1959-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1164364B true DE1164364B (de) 1964-03-05

Family

ID=3686424

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB57981A Pending DE1164364B (de) 1959-05-30 1960-05-24 Wasch- und Schleudermaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE1164364B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE359566C (de) * 1919-03-25 1922-09-23 Alfred H Weihe Schleudermaschine zum Waschen, Spuelen und Trocknen von Waesche
DE480596C (de) * 1927-09-13 1929-08-05 Friedrich Emil Krauss Wasch- und Trockenschleuder
AT192882B (de) * 1956-06-15 1957-11-11 Wilhelm Dr Ing Zorn Waschmaschine

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE480596C (de) * 1927-09-13 1929-08-05 Friedrich Emil Krauss Wasch- und Trockenschleuder
AT192882B (de) * 1956-06-15 1957-11-11 Wilhelm Dr Ing Zorn Waschmaschine

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