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DE1164124B - Vorrichtung zum Einspannen von Probestaeben in Pruefmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Einspannen von Probestaeben in Pruefmaschinen

Info

Publication number
DE1164124B
DE1164124B DEF32802A DEF0032802A DE1164124B DE 1164124 B DE1164124 B DE 1164124B DE F32802 A DEF32802 A DE F32802A DE F0032802 A DEF0032802 A DE F0032802A DE 1164124 B DE1164124 B DE 1164124B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piece
clamping
chuck
holding piece
lining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF32802A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Bergeret
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZOESISCHE REPUBLIK VERTRET
Original Assignee
FRANZOESISCHE REPUBLIK VERTRET
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZOESISCHE REPUBLIK VERTRET filed Critical FRANZOESISCHE REPUBLIK VERTRET
Priority to DEF32802A priority Critical patent/DE1164124B/de
Publication of DE1164124B publication Critical patent/DE1164124B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/02Details
    • G01N3/04Chucks
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/0014Type of force applied
    • G01N2203/0016Tensile or compressive
    • G01N2203/0017Tensile
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/02Details not specific for a particular testing method
    • G01N2203/04Chucks, fixtures, jaws, holders or anvils
    • G01N2203/0447Holders for quick insertion/removal of test pieces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einspannen von Probestäben in Prüfmaschinen Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Einspannen von Probestäben in Prüfmaschinen zur Untersuchung der Materialeigenschaften von Werkstoffen, insbesondere zur Untersuchung von Ermüdungserscheinungen. Zu derartigen Einspannvorrichtungen gehören im allgemeinen zwei Spannbacken, die mit geriffelten Anlageflächen auf gegenüberliegenden Seiten das Probeende angreifen und von geeigneten Zwischenklötzen gehalten werden; die Zwischenklötze sind in einem mit der Prüfeinrichtung verbundenen Rahmen keilartig eingesetzt. Die Riffelung der Klemmflächen, indem sich diese in das Ende der Proben eindrücken, erhöht die Haftung zwischen Probe und Spannbacke. Es sind bereits Spannbacken bekannt, die in ein an der Probe anliegendes Futterstück mit aufgerauhter Oberfläche und ein längsunverschieblich damit verbundenes, im Maschinenrahmen gehaltenes Haltestück unterteilt sind.
  • Die von der Riffelung des Futterstückes herrührenden Eindrücke können, besonders bei Beanspruchung mit wechselnder Prüflast, das Entstehen parasitärer, unzulässiger Spannungen und örtlicher Materialschwächungen zur Folge haben; solche Spannungen können zu einem vorzeitigen Bruch der Proben im Bereich der Spannbacken führen, deren Ursache in einer ungünstigen und ungleichmäßigen Verteilung des Klemmdruckes auf die Klemmfläche zu suchen ist. So hat man schon festgestellt, daß bei Verwendung bekannter Spannvorrichtungen der Dauerbruch oft in der Nähe oder im Übergang zu einer Einspannstelle des Probestabes erfolgt. Um diesen Übelständen abzuhelfen, hat man die Einspannkörper so zu gestalten versucht, daß eine nahezu stetige Abnahme des Spanndruckes längs der Einspannlänge des Probestabes stattfindet, indem z. B. die Einspannkörper lamelliert sind, etwa durch quergerichtete oder axial verlaufende Einschnitte in den Spannbacken. Man hat mit dem gleichen Ziel auch schon einen zahnartigen Eingriff zwischen der Rückseite des Futterstückes und dem Haltestück auf ganzer Länge des Futterstückes angewendet.
  • Das Ziel der Erfindung ist, bei einer für Prüfmaschinen, beispielsweise solchen mit hydraulischem Schwingantrieb, geeigneten Spannbacke dieselbe so auszubilden, daß nicht nur ein leichtes Auswechseln und damit eine entsprechende Anpassung an die jeweilige Größe und Form der Probe möglich ist, sondern auch so, daß der Klemmdruck gleichmäßig auf das eingespannte Ende der Probe übertragen und eine unzulässige Beanspruchung einzelner Teile der Oberfläche verhütet wird.
  • Bei einer Vorrichtung zum Einspannen von Probe- stäben für Prüfmaschinen, die in ein an der Probe anliegendes Futterstück mit aufgerauhter Oberfläche und ein längsunverschieblich damit verbundenes, im Maschinenrahmen gehaltenes Haltestück unterteilt ist, liegt gemäß der Erfindung zwischen dem Futterstück und dem Haltestück nur in einem mittleren Abschnitt des Futterstückes ein flächenhaftes Auflager, dagegen in den übrigen Abschnitten zwischen dem Futterstück und dem Haltestück ein Zwischenraum vor, der eine zur Verteilung des Spanndruckes ausreichende elastische Verformung des Futterstückes ermöglicht. Der Ausdruck »mittlerer Abschnitt« braucht dabei nicht zu bedeuten, daß dieser Abschnitt den gleichen Mittelpunkt hat wie die gesamte Anlagefläche der Spannbacke; es kann sogar in manchen Fällen von Vorteil sein, den genannten Abschnitt näher in den oberen Teil des Futterstückes zu verlegen. Die Wirkung des Zwischenraumes beruht darauf, daß innerhalb einer gewissen Grenze ein Ausweichen des aus elastischem Werkstoff bestehenden Futterstückes erfolgen kann.
  • Der Abstand zwischen Haltestück und Futterstück kann dabei von dem Abschnitt mit flächenhaltem Auflager nach dem Ende des Futterstückes hin zunehmen. Das kann dadurch zustande kommen, daß die Stärke des Futterstückes von dem im mittleren Ab schnitt befindlichen flächenhaften Auflager nach den Enden zu abnimmt. Vorteilhafterweise weist das Futterstück in dem genannten mittleren Abschnitt auf der Rückseite einen querverlaufenden Ansatz auf, der in eine Nut des Haltestückes eingreift. Dadurch, daß die auf das Probenende wirkenden Klemmdrücke von der Mitte zum Rand hin abnehmen, wird auch vermieden, daß der Wert des Spanndruckes an der Übergangsstelle, wo die Probe aus der Spannbacke tritt, zu schroffe Änderungen erfährt. Da der mittlere Abschnitt kleiner als die Fläche der einzuklemmenden Enden des Probestabes ist, gestattet eine solche progressive Druckverteilung außerdem eine wesentlich bessere zentrische Einspannung der Prüfkörper, so daß das Auftreten der bei den Ermüdungsprüfungen besonders gefährlichen, unzulässigen Biegungsbeanspruchungen weitgehend unterbunden wird.
  • Als Material für die beschriebenen Spannbacken wird vorzugsweise ein elastischer Werkstoff verwendet.
  • Nachstehend werden an Hand der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigt F i g. 1 perspektivisch zunächst eine Einspannvorrichtung bekannter Bauart, F i g. 2 perspektivisch und teilweise im Schnitt eine gemäß der Erfindung ausgebildete Spannbacke, Fig. 3 eine Draufsicht auf eine andere gemäß der Erfindung ausgebildete Ausführungsform einer Spannbacke in zwei Varianten, F i g. 4 einen Schnitt längs der senkrechten Mittellinie der Spannbacke gemäß Fig. 3.
  • Bei der in F i g. 1 dargestellten üblichen Einspannvorrichtung werden zwei einteilige Futterstücke 1 mit geriffelter Anlagefläche 2 von Zwischenklötzen 3 aufgenommen, die ihrerseits keilartig in einen Rahmen 4 eingesetzt sind. Mit strichpunktierten Linien ist das eingeklemmte Probestück 5 angedeutet.
  • Die in F i g. 2, 3 und 4 dargestellte Spannbacke ist in ein Halte stück 6 und ein von diesem abnehmbares Futterstück 1 unterteilt, das eine geriffelte Oberfläche 2 besitzt. Das mittels einer Schraube 7 gehaltene Futterstück 1 ist mit einem Ansatz 8 versehen, der entweder die Gestalt eines Kreiszylinders oder eines sich in waagerechter Richtung bis zu den Seitenkanten erstreckenden Prismas hat; der Ansatz paßt in eine entsprechende kreiszylindrische Ausnehmung 9 bzw. rechteckige Ausnehmung 91 des Haltestückes 6 und bildet eine zentrale zur Längs- achse des eingespannten Probenendes symmetrische Zone mit flächenhaftem Auflager.
  • Um den zwischen dem Haltestück 6 und dem Futterstück vorgesehenen Zwischenraum zu schaffen, verläuft bei der Ausführungsform nach F i g. 3 bzw. 4 die dem Futterstück 1 zugekehrte Fläche 10 des Haltestückes 6 zum Rande hin schräg, so daß ihr Abstand vom Futterstück am Rande ist; bei dem Beispiel nach F i g. 2 ist die dem Futterstück zugekehrte Seite außerhalb der zentralen Zone eben ausgebildet, während die Dicke des Futterstückes zum oberen und unteren Rande hin abnimmt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Einspannen von Probestäben in Prüfmaschinen, die in ein an der Probe anliegendes Futterstück mit aufgerauhter Oberfläche und ein längsunverschieblich damit verbundenes, im Maschinenrahmen gehaltenes Haltestück unterteilt ist, dadurch gekennzeichn e t, daß zwischen dem Futterstück (1) und dem Haltestück (6) nur in einem mittleren Abschnitt des Futterstückes ein flächenhaftes Auflager, dagegen in den übrigen Abschnitten zwischen dem Futterstück und dem Haltestück ein Zwischenraum vorliegt, der eine zur Verteilung des Spanndruckes ausreichende elastische Verformung des Futterstückes ermöglicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Futterstückes (1) von dem im mittleren Teil befindlichen flächenhaften Auflager nach den Enden zu abnimmt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Futterstück (1) in dem genannten mittleren Abschnitt auf der Rückseite einen querverlaufenden Ansatz (8) aufweist, der in eine Nut des Haltestückes (6) eingreift.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 862 379; USA.-Patentschriften Nr. 2 245 316, 2 431 165, 2 600 923.
DEF32802A 1960-12-20 1960-12-20 Vorrichtung zum Einspannen von Probestaeben in Pruefmaschinen Pending DE1164124B (de)

Priority Applications (1)

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DEF32802A DE1164124B (de) 1960-12-20 1960-12-20 Vorrichtung zum Einspannen von Probestaeben in Pruefmaschinen

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DEF32802A DE1164124B (de) 1960-12-20 1960-12-20 Vorrichtung zum Einspannen von Probestaeben in Pruefmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1164124B true DE1164124B (de) 1964-02-27

Family

ID=7094796

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF32802A Pending DE1164124B (de) 1960-12-20 1960-12-20 Vorrichtung zum Einspannen von Probestaeben in Pruefmaschinen

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DE (1) DE1164124B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2553495A1 (de) * 1975-11-28 1977-06-08 Schenck Ag Carl Klemmbacken von einspannvorrichtungen
EP0314829A1 (de) * 1987-11-04 1989-05-10 Carl Schenck Ag Maschine für die Schnellzerreissprüfung
DE102009018646B4 (de) * 2009-04-28 2018-10-11 Mahmut Delibas Werkzeug für das Ziehen von Schließzylindern "Mahofix"

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