DE1163989B - Gasdurchflusszaehlrohr - Google Patents
GasdurchflusszaehlrohrInfo
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- DE1163989B DE1163989B DEF35225A DEF0035225A DE1163989B DE 1163989 B DE1163989 B DE 1163989B DE F35225 A DEF35225 A DE F35225A DE F0035225 A DEF0035225 A DE F0035225A DE 1163989 B DE1163989 B DE 1163989B
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J47/00—Tubes for determining the presence, intensity, density or energy of radiation or particles
- H01J47/06—Proportional counter tubes
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Description
- Gasdurchflußzählrohr Die Erfindung betrifft ein Gasdurchflußzählrohr mit einer besonderen Zähldrahtanodenanordnung, durch die in einem flachen dosenförmigen Zählraum gegenüber bekannten, dem gleichen Zweck dienenden Zähldrahtanordnungen eine wesentlich höhere Wirkung bei geringen räumlichen Abmessungen gewährleistet sein soll.
- Bei solchen Durchflußzählrohren ist es bereits bekannt, einen Anodendraht in Form einer in der Vertikalebene sich erstreckenden Drahtschleife zu verwenden. Das war die bisher gebräuchliche Form. Es ist aber auch bekannt, horizontal gespannte Drähte zu verwenden, die außerhalb des effektiven Zählvolumens gehaltert sind.
- Drahtschleifenbildungen sind für größere Präparatdurchmesser im Hinblick auf die Ansprechwahrscheinlichkeit auf die zu messende Strahlung stark inhomogen. Dadurch ist einmal die Ausbeute nicht optimal; zum anderen treten auch starke Verfälschungen der Messungen auf, wenn das Präparat selbst inhomogen ist.
- Die Anwendung eines horizontal gespannten Zähldrahtes hat auf der anderen Seite wiederum den Nachteil, daß das Zählrohr sehr groß im Durchmesser gehalten sein muß, was eine sehr aufwendige Abschirmung bedingt. Es ist auch schon bekannt, horizontal gespannte Anodenzähldrähte anzuwenden, wobei der Zähldraht von senkrechten dünnen Nadeln gehalten wird und in einem flachen dosenförmigen Zählrohr so gehaltert ist, daß er von der oberen und unteren Innenfläche des Zählraumes je einen Abstand von 4 bis 5 mm erhält. Die Nadeln, die dem Zähldraht die Hochspannung zuführen, werden dabei, von einem an Hochspannung liegenden Teil ausgehend, durch Bohrungen im oberen Abschluß des eigentlichen Zählraumes in diesen eingeführt. Die Unterseite ist gegenüber dem Eintritt der Strahlung als Drahtgitter ausgebildet.
- Ferner ist eine Ausbildungsform für ein Zählrohr mit dosenförnügem Zählraum bekannt, bei welcher im Zentrum ein Feld parallel verlaufender Zähldrähte und um dieses Feld herum ein konzentrischer Ring von sich kreuzenden Zähldrähten angeordnet ist. Bei solcher horizontalen Anordnung der Zähldrahtanoden hat sich aber ergeben, daß in der unmittelbaren Umgebung der Haltenadeln die Ansprechwahrscheinlichkeit stark zurückgeht. Es ist dabei völlig bedeutungslos, ob die Nadeln zur Halterung des Zähldrahtes selbst leitend oder nichtleitend ausgebildet sind. Aus diesem Grunde wurde in weiterer Entwicklung die Zahl der Haltenadeln systematisch verringert. Um dabei aber das elektrische Feld möglichst wenig zu stören, müssen die Nadeln selbstverständlich überaus dünn gehalten sein.
- Demgemäß sind die oben dargelegten Nachteile bei einem Gasdurchflußzählrohr mit flachem dosenförmigem Zählraum und mit parallel zur ebenen Einstrahlungsfläche ausgespannnten Zähldrähten erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß ein einziger Zähldraht in Form eines gleichseitigen Dreiecks auf den Kopfenden von drei dünnen Nadeln gespannt gehalten ist und die Nadeln durch Bohrungen in der den Zählraum allseitig umschließenden, auf Kathodenpotential liegenden Wand geführt und an einem an Hochspannung liegenden Teil befestigt sind. Es kann dafür ein beispielsweise 30 g starker Draht Anwendung finden. Diese Anordnung hat eine über die ganze Zählfläche weitgehend gleichmäßige Ansprechwahrscheinlichkeit und liefert eine viel bessere und höhere Ausbeute als die Zähldrahtschleife oder die anderen bekannten Unterbringungs- und Befestigungsarten. Außerdem besteht der große Vorteil, daß eine solche Zähldrahtanordnung mit einer viel niedrigeren Arbeitsspannung betrieben werden kann als z. B. Zähldrahtschleifen.
- Ein beliebiges einziges, über die Dreieckanordnung hinausgehendes Vieleck leistet das nicht, weil die Zahl der Abstützungspunkte und der Inhomogenitätsstellen sich mit zunehmender Eckenzahl erhöht und damit die Ansprechwahrscheinlichkeit offensichtlich abnimmt.
- Bei dem Zählrohr nach der Erfindung ist besonders vorteilhaft, daß es eine sehr geringe räumliche Ausdehnung beansprucht und daß es den gleichen Innendurchmesser wir das Präparatschälehen erhalten kann. In der Zeichnung ist das Zählrohr nach der Erfindung dargestellt, und zwar nach F i g. 1 in einem Grundriß und nach F i g. 2 in einem Längsschnitt, wobei alle nicht unbedingt zum Verständnis notwendigen Teile des Zählrohres weggelassen sind.
- Wie aus der F i g. 1 ersichtlich, ist der Zähldraht 1 in Form eines gleichseitigen Dreiecks verspannt und durch die Nadeln 2 gehalten. Diese Nadeln ragen durch drei Bohrungen in den geschlossenen flachen Zählraum 3, dessen Wände auf Kathodenpotential liegen, und stehen mit dem an Hochspannung liegenden Teil 4 in Verbindung. Das Teil 4 wird durch den Isolator 5 in seiner Lage gehalten. Zwischen dem Zähldraht 1 und dem zu messenden Präparat ist ein Gitter 6 vorgesehen. Der Raum zwischen dem Gitter 6 und dem oberen Abschluß des Zählraumes ist dann das eigentliche Zählvolumen, das von der Kathode 7, die auf Massepotential liegt, umgeben ist.
Claims (1)
- Patentanspruch: Gasdurchflußzählrohr mit flachem dosenförmigem Zählraum und mit parallel zur ebenen Einstrahlungsfläche ausgespannten Zähldrähten, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Zähldraht (I.) in Form eines gleichseitigen Dreiecks auf den Kopfenden von drei dünnen Nadeln (2) gespannt gehalten ist und die Nadeln durch Bohrungen in der den Zählraum (3) allseitig umschließenden, auf Kathodenpotential liegenden Wand (7) geführt und an einem an Hochspannung liegenden Teil (4) befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 968 944; deutsche Auslegeschrift Nr. 1094 379; »Kerntechnik«, Bd. 3, 1961, Nr. 4, S. 152.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF35225A DE1163989B (de) | 1961-10-27 | 1961-10-27 | Gasdurchflusszaehlrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF35225A DE1163989B (de) | 1961-10-27 | 1961-10-27 | Gasdurchflusszaehlrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1163989B true DE1163989B (de) | 1964-02-27 |
Family
ID=7095912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF35225A Pending DE1163989B (de) | 1961-10-27 | 1961-10-27 | Gasdurchflusszaehlrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1163989B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968944C (de) * | 1952-05-30 | 1958-04-10 | Berthold Lab Prof Dr | Zaehlrohr in Topfform mit strahlendurchlaessigem Eintrittsfenster |
| DE1094379B (de) * | 1959-05-08 | 1960-12-08 | Kernreaktor Bau Und Betr S Ges | Durchflusszaehler zum Bestimmen der Radioaktivitaet von in einer Grossflaechenzaehlschale eingedampftem Wasser |
-
1961
- 1961-10-27 DE DEF35225A patent/DE1163989B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968944C (de) * | 1952-05-30 | 1958-04-10 | Berthold Lab Prof Dr | Zaehlrohr in Topfform mit strahlendurchlaessigem Eintrittsfenster |
| DE1094379B (de) * | 1959-05-08 | 1960-12-08 | Kernreaktor Bau Und Betr S Ges | Durchflusszaehler zum Bestimmen der Radioaktivitaet von in einer Grossflaechenzaehlschale eingedampftem Wasser |
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