DE1162925B - Elektrische Folgeschaltung fuer Schuetze - Google Patents
Elektrische Folgeschaltung fuer SchuetzeInfo
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- DE1162925B DE1162925B DEI15638A DEI0015638A DE1162925B DE 1162925 B DE1162925 B DE 1162925B DE I15638 A DEI15638 A DE I15638A DE I0015638 A DEI0015638 A DE I0015638A DE 1162925 B DE1162925 B DE 1162925B
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
- G05B19/02—Programme-control systems electric
- G05B19/04—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
- G05B19/07—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers where the programme is defined in the fixed connection of electrical elements, e.g. potentiometers, counters, transistors
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Description
- Elektrische Folgeschaltung für Schütze Die Erfindung betrifft eine elektrische Folgeschaltung und Verriegelung in Ein- und Ausschaltfolge für Schütze.
- Es sind verschiedene Arten von Folgeschaltungen bekannt. Bei der einen Schaltungsart bedient man sich besonderer separat angetriebener Schalt- oder Kontaktwerke. Das Wesentliche dieser Schalteinrichtungen besteht darin, daß für jedes der zu schaltenden, elektrisch betätigten Organe ein besonderer Kontakt betätigt werden muß. Die Zeitabstände der einzelnen Schaltschritte werden dabei durch die Schaltgeschwindigkeit des Schalt- oder Kontaktwerkes bestimmt.
- Gebräuchlicher ist jedoch die anpassungsfähigere Folgeschaltung unter Anwendung von Zeitrelais in Kombination mit Relais bzw. Schaltschützen. Bei dieser Schaltung ist das Fehlen eines besonderen Schalt- oder Kontaktwerkes das Wesentliche. Die Schaltungen werden also unter Verwendung zeitverzögerter Mechanismen von Schütz zu Schütz weitergegeben. Die Anzahl dieser Zeitrelais ist durch die Anzahl der zu schaltenden, elektrisch betätigten Organe bestimmt, die allerdings nur das schrittweise Einschalten bewirken.
- Sollen die elektrisch betätigten Organe entgegengesetzt der schrittweisen Einschaltfolge ebenfalls schrittweise ausgeschaltet werden, ist die doppelte Zahl an Zeitrelais gemäß der zu schaltenden Organe erforderlich.
- Mit steigender Anzahl der schrittweise zu schaltenden Organe steigt ebenfalls die Anzahl dieser Zeitrelais und dementsprechend auch die Störanfälligkeit der gesamten Anlage.
- Eine weitere elektrische Folgeschaltung, die ohne Schalt- oder Kontaktwerk, wie oben beschrieben, und ohne Zeitrelais zwischen den zu betätigenden Organen arbeitet, ist bekannt. Dabei werden die ungeradzahligen Schaltschütze über die in Reihe geschalteten Ruhekontakte der geradzahligen und die geradzahligen Schaltschütze über die in Reihe geschalteten Ruhekontakte der ungeradzahligen Schaltschütze über einen Umschaltkontakt an Spannung gelegt.
- Durch wechselweises Betätigen des Umschalters erfolgt das schrittweise Einschalten dieser Folgeschaltung.
- Das Ausschalten geschieht entgegengesetzt der Einschaltfolge dadurch, daß die anliegende Polarität am Umschalter getauscht wird. Wird dieser Umschalter bei eingeschalteter Folge schaltung wechselweise betätigt, erhalten schrittweise die Schützspulen entgegengesetzt der Einschaltfolge gleiche Polarität, der im Haltekreis liegende Schutzwiderstand begrenzt den Kurzschlußstrom, und das Schütz fällt ab. Die Abfallzeit eines Schützes bei Polaritätsangleichung an der Spule, wie vorbeschrieben, beträgt bis zum Neunfachen der Zeit beim normalen Ausschalten, die durch Unterbrechung des Haltestromkreises erforderlich ist.
- Bei dieser Anordnung besteht außerdem der Nachteil, daß die anstehende Spannung an den Spulenklemmen um die Größe des in der Halteleitung liegenden Widerstandes abgesenkt wird und bei geringer Netzspannung ein unbeabsichtigtes Aus schalten erfolgen kann.
- Hieraus mögliche Nachteile werden dadurch beseitigt, daß erfindungsgemäß in der Einschaltleitung der ungeradzahligen Schütze Ruhekontakte aller geradzahligen Schütze und in der Einschaltleitung der geradzahligen Schütze Ruhekontakte aller ungeradzahligen Schütze vorgesehen sind.
- In der Ausschaltleitung der ungeradzahligen Schütze sind Ruhekontakte der ungeradzahligen Schütze und ein Arbeitskontakt des zu steuernden Schützes und in der Ausschaltleitung der geradzahligen Schütze sind Ruhekontakte der ungeradzahligen Schütze und ebenfalls ein Arbeitskontakt des zu steuernden Schützes vorgesehen. Unmittelbar vor jedem Schütz liegt ein Arbeitskontakt des vorhergehenden Schützes sowie unmittelbar vor dem Haltepol ein Arbeitskontakt des nachfolgenden Schützes.
- In der Ein- und Ausschaltleitung ist je ein gemeinsamer Ein- und Ausschalter vorgesehen, mit welchem durch wechselweise Betätigung eine beliebige Zahl Schütze nacheinander ein- und abgeschaltet werden können.
- An Hand des Schaltplanes ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und näher erläutert. In der Zeichnung sind zur besseren Übersicht nur die Hilfskontakte, nicht aber die Schaltkontakte zur Betätigung der Organe gezeichnet.
- Der Einschaltvorgang der Folgeschaltung ist foblgender: Durch kurzzeitiges Schließen des Einschalters a 1 bekommt Schütz 1 den Einschaltimpuls von R über die Kontakte 6, 4, 2 und schaltet ein. Durch den Einschaltvorgang wird der Selbsthaltekontakt 1 geschlossen und verbindet über die Kontakte 3, 5 und Ausschalter b 2 mit R. Gleichzeitig wird der Bereitschaftskontakt 1, im Schützstromkreis 2 liegend, geschlossen. Wird jetzt Einschalter bl geschlossen, erhält Schütz 2 über die Kontakte 5, 3 und 1 den Einschaltimpuls und hält sich über den eigenen Kontakt 2, die Kontakte 4, 6 und den Ausschalter a 2 selbst. Das vorher eingeschaltete Schütz 1 wird dabei gleichzeitig von dem Ausschalter b 2 getrennt und über den Kontakt 2 des Schützes 2 direkt an den Haltepol R gelegt.
- Im gleichen Sinne werden nun die Schütze 3, 4, 5 und 6 eingeschaltet, wobei immer wieder das nächstfolgende Schütz das vorherige von der Ruhestromhalteleitung der Ausschalter a 2 und b2 trennt und direkt an den Haltepol R legt. Diese Anordnung kann beliebig erweitert werden.
- Der Ausschaltvorgang erfolgt entgegengesetzt der Einschaltfolge mittels der Ausschalter a 2 und b 2.
- Durch kurzzeitiges Öffnen des Ausschalters a 2 wird das Schütz 6 über die Kontakte 6 und 5 spannungslos und fällt ab. Gleichzeitig wird Schütz 5 durch Kontakt 6 vom direkten Haltepol R getrennt und liegt nur noch am Ausschalter b2, welcher bei Betätigung öffnet und das Schütz 5 abschaltet. Schütz 5 trennt das Schütz 4 durch den Kontakt 5 vom direkten Haltepol R und legt das Schütz 4 über den Kontakt 6 an den Kontakt a2 des Ausschalters, welcher bei Betätigung öffnet und das Relais 4 zum Abfallen bringt. Analog dazu werden nun die Schütze 3, 2 und 1 abgeschaltet.
Claims (1)
- Patentanspruch: Folgeschaltung zum nacheinanderfolgenden Ein- und Abschalten einer beliebigen Zahl von Schützen über die Vorbereitung des Steuerstromweges eines einzuschaltenden Schützes durch Hilfskontakte der in der Reihe vorhergehenden Schütze, dadurch gekennzeichnet, daß für alle geradzahligen Schütze in der Reihe ein gemeinsamer Ein- und Ausschalter (al, a2) vorgesehen ist, ebenso für alle ungeradzahligen Schütze (bl, b2), und daß in der Einschaltleitung der ungeradzahligen Schütze Ruhekontakte aller geradzahligen Schütze (2, 4, 6), in der Einschaltleitung der geradzahligen Schütze Ruhekontakte aller ungeradzahligen Schütze (3, 5) vorgesehen sind, in der Ausschaltleitung der ungeradzahligen Schütze Ruhekontakte der ungeradzahligen Schütze und ein Hilfskontakt des zu steuemden Schützes selbst, der als Arbeitskontakt ausgebildet ist, und daß unmittelbar an jedem Schütz ein Arbeitshilfskontakt des vorhergehenden Schützes liegt sowie unmittelbar vor dem Haltepol (R) ein Arbeitskontakt des nachfolgenden Schützes.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 479 862.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI15638A DE1162925B (de) | 1958-11-15 | 1958-11-15 | Elektrische Folgeschaltung fuer Schuetze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI15638A DE1162925B (de) | 1958-11-15 | 1958-11-15 | Elektrische Folgeschaltung fuer Schuetze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1162925B true DE1162925B (de) | 1964-02-13 |
Family
ID=7185813
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI15638A Pending DE1162925B (de) | 1958-11-15 | 1958-11-15 | Elektrische Folgeschaltung fuer Schuetze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1162925B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275663B (de) * | 1965-02-27 | 1968-08-22 | Ebehako Elek Zitaets K G Janse | Reversierbare Folgeschaltung mit von einander abhaengiger Ein- und Ausschaltfolge fuer monostabil arbeitende, elektromagnetisch steuerbare Schalter (Relais) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE479862C (de) * | 1927-09-26 | 1929-07-24 | Aeg | Schaltungsanordnung fuer selbsttaetig fortschreitende Schuetzensteuerungen, insbesondere fuer elektrische Fahrzeugmotoren |
-
1958
- 1958-11-15 DE DEI15638A patent/DE1162925B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE479862C (de) * | 1927-09-26 | 1929-07-24 | Aeg | Schaltungsanordnung fuer selbsttaetig fortschreitende Schuetzensteuerungen, insbesondere fuer elektrische Fahrzeugmotoren |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275663B (de) * | 1965-02-27 | 1968-08-22 | Ebehako Elek Zitaets K G Janse | Reversierbare Folgeschaltung mit von einander abhaengiger Ein- und Ausschaltfolge fuer monostabil arbeitende, elektromagnetisch steuerbare Schalter (Relais) |
| DE1275663C2 (de) * | 1965-02-27 | 1973-02-15 | Ebehako Elek Zitaets K G Janse | Reversierbare Folgeschaltung mit von einander abhaengiger Ein- und Ausschaltfolge fuer monostabil arbeitende, elektromagnetisch steuerbare Schalter (Relais) |
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