DE1162890B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen, die an verschiedene Ortsaemter angeschlossen sind - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen, die an verschiedene Ortsaemter angeschlossen sindInfo
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- DE1162890B DE1162890B DET22007A DET0022007A DE1162890B DE 1162890 B DE1162890 B DE 1162890B DE T22007 A DET22007 A DE T22007A DE T0022007 A DET0022007 A DE T0022007A DE 1162890 B DE1162890 B DE 1162890B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 m
Deutsche Kl.: 21 a3-54/10
Nummer: 1 162 890
Aktenzeichen: T 22007 VIII a / 21 a3
Anmeldetag: 19. April 1962
Auslegetag: 13. Februar 1964
Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechnebenstellenanlagen, die an verschiedene Ortsämter angeschlossen
sind und sowohl von diesen Ortsämtern durch die im allgemeinen Anrufnummernbereich
liegenden Anrufnummern erreichbar sind als auch durch ein internes Anrufnummernsystem miteinander
verbunden werden können.
Besitzt ein Unternehmen mehrere Nebenstellenanlagen, so sind diese üblicherweise einzeln an das
öffentliche Fernsprechnetz angeschlossen, stehen jedoch miteinander über direkte, z. B. Querverbindungsleitungen
in Verbindung, die für den internen Verkehr bestimmt sind, so daß sich eine private
Gruppe von Uberland-Fernsprechnetzen bildet. Hierdurch wird erreicht, daß der interne Verkehr von
keiner Bedienungsperson abhängig ist und daß, wenn gewünscht, für das ganze Unternehmen eine Handvermittlungsstelle
vorgesehen werden kann, die für den ankommenden Außenverkehr gemeinsam ist. Weiterhin wird dadurch erreicht, daß beschränkte
Teilnehmeranschlüsse örtliche Anrufe zwischen den Anlagen vollständig selbständig verbinden können.
Die Kosten für die Verbindungsleitungen werden jedoch sehr hoch, und wenn die Entfernung zwischen
den Nebenstellenanlagen sehr groß ist oder wenn diese an verschiedene Ortsämter des öffentlichen
Fernsprechnetzes angeschlossen sind, so ist es nicht möglich, den gesamten ankommenden Fernsprechverkehr
mit vertretbaren Kosten über eine gemeinsame Handvermittlungsstelle zu verbinden. Die ankommenden
wie auch die abgehenden Ferngespräche müssen dann für jede Nebenstellenanlage einzeln
vermittelt werden, während direkte Verbindungsleitungen für den internen Verkehr zwischen den
Nebenstellenanlagen im allgemeinen überhaupt nicht in Betracht kommen.
Die Erfindung will ermöglichen, Ferngespräche ohne die Benutzung direkter Leitungen zwischen
Nebenstellenanlagen mit internem Verkehr zwischen den Anlagen von allen Nebenstellenzentralen aus zu
verbinden, auch von denjenigen Zentralen, die für Anrufe an das öffentliche Fernsprechnetz angeschlossen
sind. Die Erfindung sieht ferner die Einführung von Fernsprechnummern vor, die in einem örtlichen
Anrufnummernbereich offene oder verdeckte Leitzahlen enthalten und kürzer sind als die Anrufnummern
des öffentlichen Fernsprechnetzes. Dies wird dadurch erreicht, daß in den einzelnen mit
Registern und Markierern ausgerüsteten Nebenstellenanlagen im abgehenden Verkehr bei Registrierung
einer internen Anrufnummer einer Nebenstellenanlage, die über Ortsämter erreichbar ist, Schaltmittel
Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen, die an verschiedene
Ortsämter angeschlossen sind
Ortsämter angeschlossen sind
Anmelder:
Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockhohn
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
Berlin 33, Auguste-Viktoria-Str. 65
Als Erfinder benannt:
Eric Arvid Ericsson, Stockholm
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 27. April 1961 (Nr. 4416)
die interne Anrufnummer in eine öffentliche Anrufnummer mit gegebenenfalls einer zusätzlichen Ortskennzeichennummer
umwandeln und eine entsprechende Wahlinformation zwecks Herstellung der Verbindung absetzen.
Die Erfindung wird nunmehr ausführlich beschrieben. In den Zeichnungen ist F i g. 1 eine Darstellung
eines öffentlichen Fernsprechnetzes mit vier öffentlichen Fernsprechämtern, denen die Leitnummern
010, 019, 031 und 0270 zugeordnet sind. An das Fernsprechnetz ist eine Gruppe von acht Nebenstellenanlagen
mit internem Wechselverkehr angeschlossen, und zwar fünf Nebenstellenanlagen an das
Fernsprechamt 010 und je eine Nebenstellenanlage an jedes der drei Fernsprechämter 019, 031 und
0270. Die Fernsprechämter 010, 019 und 031 benutzen sechsstellige Teilnehmernummern, während
das Fernsprechamt 0270 fünfstellige Teilnehmernummern verwendet. Bei Gesprächen innerhalb eines
jeden der öffentlichen Fernsprechämter wird nur die Teilnehmernummer benutzt, während bei Gesprächen
von einem Amt zum anderen im öffentlichen Fernsprechnetz die Leitzahl für das Fernsprechamt zusammen
mit der Teilnehmernummer gewählt werden muß, d. h., es sind neun Zahlen erforderlich. Die
Nebenstellen führen ihre eigene Teilnehmernummer, nämlich 190000, 190120, 223100, 262600 und
472500, und zwar diejenigen Anlagen, die an das Fernsprechamt 010 angeschlossen sind, während die
Nebenstellenanlagen, die an die Ämter 019, 031 und 0270 angeschlossen sind, die Teilnehmernummern
124260, 272190 bzw. 11960 führen. Zwischen den
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Nebenstellenanlagen 190000, 190120 und 223100 und LV. Die Register REGB enthalten weiterhin
sind direkte Leitungen FL vorgesehen, die mit Hilfe einen Signalempfänger TM, beispielsweise einen Tonder
örtlichen Leitzahlen 910, 911 bzw. 1912 erreicht frequenzsignalempfänger für den Empfang von
werden können. Im übrigen sind nur die Amtsleitun- Signalen aus den Leitungen CLi. Die Register REGA
gen CL zwischen den Nebenstellenanlagen und den 5 empfangen Signale aus den Nebenstellenapparaten in
betreffenden Fernsprechämtern im öffentlichen Fern- bekannter Weise, beispielsweise Wählimpulse, die
sprechnetz vorhanden. Den Nebenstellen innerhalb ein zur Registrierungseinrichtung MV gehörendes
der Nebenstellenanlagen sind die Anschlußnummern Impulsrelais betreiben.
mit zwei, drei oder vier Zahlen, je nach der Größe Bei einem Anruf von der Station A 1 aus wird eine
der Anlage, zugeordnet. Für Anrufe über das öffent- io Verbindung über einen Anrufsucher AS und einen
liehe Netz wird die Leitzahl 0 benutzt, auf die ein Registerwähler RV mit der Registriereinrichtung RM
neues Freizeichen folgt. Beschränkte Nebenstellen in einem Register REGA hergestellt, das ein Ruferhalten
bei einem Anruf der Leitzahl 0 ein Besetzt- zeichen aussendet. Zu derselben Zeit wird die Steuerzeichen.
Wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist, sind im vorrichtungMV des Registers über denselben Revorliegenden
Falle dreistellige Leitzahlen 910 bis 918 15 gisterwähler i? K mit dem Gruppenwähler GV verfür
Nebenstellenanlagen mit internem Sprechverkehr bunden. Die Registriereinrichtung RM wird von den
vorgesehen. Unter der Annahme, daß der Neben- Wählimpulsen des Fernsprechers A 1 eingestellt.
Stellenanlage 010-190120 dreistellige Ortsnummern Dient der Anruf einer internen Verbindung, beizugeordnet
sind und daß diese Anlage von einer der spielsweise zum Apparat A 2, so wird die die Wähler
Anlagen mit internem Sprechverkehr angerufen wer- ao GV und LV einstellende Steuervorrichtung MV beden
soll, so sind für diesen Zweck nach der Erfindung tätigt, worauf das Register REGA freigegeben und
sechs Zahlen erforderlich, nämlich 911 zusätzlich die Verbindung über den Relaissatz SN hergestellt
einer dreistelligen Ortsnummer an Stelle von sieben wird. Ist der Anruf für eine Nebenstelle einer Nebenbis
zehn Zahlen und der Mitwirkung einer Hand- Stellenanlage mit Wechselverkehr bestimmt, zu der
vermittlung bei der angerufenen Nebenstellenanlage. 35 direkte Leitungen FL führen, so wird die Verbindung
Bei kürzeren Leitzahlen sind weniger Stellen erfor- in ähnlicher Weise vom Register REGA durch Einderlich.
Natürlich kann derselbe Anruf immer von stellen des Gruppenwählers GV auf eine freie Leieiner
nicht beschränkten Nebenstelle aus mit Hilfe tung FL hergestellt, wonach der Gruppenwähler GV
der Zahlen 0(10)-190120 unter Mitwirkung einer und ein Leitungswähler LV in der angerufenen
Handvermittlung durchgeführt werden. Die Erfindung 30 Nebenstellenanlage durch Signale über die Leitung FL
bezweckt jedoch unter anderem die Handvermittlung und deren Übertragungen FR eingestellt werden,
in den Nebenstellenanlagen bei Gesprächen zwischen ist der Anruf an einen Teilnehmer des öffentlichen
solchen Anlagen mit Wechselsprechverkehr zu ent- Fernsprechnetzes gerichtet, so wird der Gruppenlasten,
wähler GV auf eine freie abgehende Leitung CLu F i g. 2 ist eine schematische Darstellung einer 35 eingestellt, das Register REGA wird freigegeben, und
Nebenstellenanlage nach der Erfindung. In der Figur der Teilnehmer wird mit einem Register im Fernsind
die beiden Teilnehmerapparate mit A1 und A 2 sprechnetz verbunden und empfängt von dort ein
bezeichnet. Die Nebenstellenanlage enthält Verbin- Wählzeichen. Danach werden Wählimpulse vom
dungssätze mit je einem Relaissatz SN, einem Anruf- Apparat A 1 über den Anrufsucher AS, den Relaissucher
AS und einem Gruppenwähler GV. Weiterhin 40 satz SN, den Gruppenwähler GV, den Übertrager Ci?u
sind die Leitungswähler LV, die Registerwähler R V und die Leitung CLu zum Fernsprechnetz übertragen,
und die Register REGA für den internen und den in dem die Fernsprechverbindung hergestellt wird,
abgehenden Verkehr der Nebenstellenanlage vor- Ist der Anruf an eine Nebenstelle einer Nebengesehen.
Für die von der Anlage abgehenden Ge- Stellenanlage mit internem Wechselsprechverkehr gespräche
sind die Amtsleitungen CLu mit eigener 45 richtet, zu welcher Anlage keine direkten Leitungen
Übertragung CRu und für die bei der Anlage an- führen, so wird eine Ortsleitnummer zusammen mit
kommenden Gespräche die Leitungen CLi mit eigener einer Nebenstellennummer in der angerufenen Nebenübertragung
CRi vorgesehen. Für die ankommenden Stellenanlage im Register REGA registriert, das sich
oder abgehenden Gespräche einer Nebenstellenanlage selbst mit einer Übersetzungseinrichtung OR über
mit internem Wechsel verkehr sind die Verbindungs- 50 einen Wähler OV verbindet, der gleichzeitig den
leitungen FL mit eigener Übertragung FR für den Nummernsender SS mit der Steuervorrichtung MV
Zweiwegeverkehr vorgesehen. des Registers verbindet.
Für ein direktes Zusammenwirken von Neben- Die Registrierung in der Registriereinrichtung RM
stellenanlagen mit erheblichem Wechselsprechverkehr, wird zum Übersetzer OR übertragen, wobei zugleich
zu denen keine direkten Leitungen FL führen, wur- 55 der Gruppenwähler GV auf eine freie abgehende
den die Übersetzer Oi? und die Nummernsender SS Leitung CLm eingestellt wird, über die das Fernangeordnet,
durch welche Mittel die Wähler OV mit sprechamt im Fernsprechnetz angerufen wird. Ein
den Registern REGA verbunden werden, sowie be- Register im Fernsprechnetz wird verbunden und ein
sondere Register REGB, die mit Hilfe einer Wähl- Signal vom genannten Register aus zum anrufenden
einrichtung B V mit den Übertragungen CRi der an- 60 Nummernsender 55 ausgesendet. Dieses Signal kann
kommenden Leitungen verbunden werden. Über die aus der Umkehrung der Stromrichtung in der Leitung
Wähleinrichtungen BV werden die ankommenden oder nur aus einem Rufzeichen bestehen, das ausLeitungen
CLi abwechselnd mit den Relaissätzen Ti? gesendet wird, um anzuzeigen, daß die Übertragung
verbunden, die ihrerseits über Wähler TV mit einer der Wählimpulse beginnen kann. Mittels eines Ton-Handvermittiung
T verbunden werden. 65 frequenzsignalempfängers im Nummernsender 5S
Die Register REGA wie auch die Register REGB kann das Summersignal empfangen werden,
enthalten eine Registriereinrichtung RM und eine Die Ortsleitnummer der angerufenen Nebenstellen-
Steuervorrichtung MV zum Einstellen der Wähler GV anlage wird im Übersetzer Oi? in die öffentliche Teil-
nehmernummer derselben Anlage umgewandelt. Der beantwortet den Anruf und stellt eine Verbindung
Anruf soll beispielsweise von der Nebenstellenanlage mit der gewünschten Nebenstelle her. Der Relais-
911 (Fig. 1) ausgehen, wobei eine der Anlagen912 satz TR wird dann über einen Wähler RV mit einem
oder 91.8 angerufen wird. Die Leitnummer 912 wird Register REGA verbunden. Die Bedienung der Hand-
dann in die Nummer 223100 und die Leitnummer 918 5 vermittlung stellt dann das Register ein, wonach der
in die Nummer 019-124260 umgewandelt. Danach Steuerrelaissatz MV im Register REGA die Wähler
wird über das öffentliche Fernsprechnetz eine Ver- GV und LV mittels der Signale über den Wähler RV,
bindung zwischen der anrufenden abgehenden Anlage Relaissatz TR und Wähler BV einstellt,
und einer ankommenden Leitung der Anlage CLi Die Übertrager CRi müssen natürlich an das
hergestellt, die zu der angerufenen Anlage gehört. io öffentliche Fernsprechnetz angepaßt sein. So muß
Der Anruf wird so beantwortet, daß das Rufsignal ein Rufsignal aus dem Fernsprechnetz durch ein
unterbrochen und eine Verbindung erhalten wird. Antwortsignal vom Übertrager Ci?/ oder Register
In der angerufenen Nebenstellenanlage wird ein REGB aus unterbrochen werden. Dieses Antwort-Register
REGB über einen Registerwähler BV ver- signal wird üblicherweise in der Form gegeben, daß
bunden, der zugleich mit einem Tonfrequenzsignal- 15 nur das Rufsignal unterbrochen und ein Antwortempfänger
TM mit der Anlagenleitung CLi verbun- signal für die Gesprächsberechnung vermieden wird,
den wird und wobei der Steuerrelaissatz MV des das erst dann gesendet wird, wenn die angerufene
Registers mit dem Gruppenwähler GV der Anlagen- Anlage antwortet. Eine Schaltung zum Unterbrechen
leitung verbunden wird. des Rufzeichens, so daß die Tonfrequenzsignale REGB
Es wird vorausgesetzt, daß der Nummernsender SS 2° erreichen, ohne daß zugleich eine Gesprächsberech-
die Teilnehmernummer der angerufenen Anlage in nung erfolgt, ist in der Fig. 4 beschrieben und dar-
Form von Impulsreihen aussendet, die der Wähl- gestellt. Die Anordnungen für den abgehenden
impulsgabe von einer Wählscheibe aus entsprechen. Sprechverkehr müssen an den Aufbau der Anlage
Unmittelbar hiernach beginnt der Nummernsender SS angepaßt werden.
mit dem Aussenden der Ortsnummer der angerufenen 25 In der F i g. 3 ist dargestellt, in welcher Weise die
Anlage; die Zahlen werden jedoch als Tonfrequenz- Schaltung nach der Erfindung aussehen muß, wenn
kombinationen gesendet. Es erfolgt ein Austausch die Nebenstellenanlage mit Wählern ausgestattet ist,
zwischen den Tonfrequenzkombinationen der Zahlen die direkt von den Stromstoßgebern der Teilnehmerdurch
die tonfrequenten Signale, die in der Rück- Stationen betätigt werden. Die Leitungen können
wärtsrichtung aus dem Register REGB der ange- 30 einerseits direkt von den Gruppenwählern GV und
rufenen Anlage ausgesendet werden. Wenn der Ton- andererseits über die Verbindungsglieder RN mit den
frequenzempfanger TM mit der Anlagenleitung CLi Hilfswählern GVN erreicht werden. Die Verbindungsverbunden
wird, so müßte ein tonfrequentes Signal glieder RN stehen mit den Registern REGA über die
übertragen werden, das der ersten Zahl der Orts- Registerwähler in Verbindung. Jedes Register REGA
teilnehmernummer entspricht. Dieses tonfrequente 35 enthält eine Registriereinrichtung RM, einer Steuer-Signal
wird empfangen und in der Registriereinrich- einrichtung MV und einen Übersetzer OR sowie einen
rung RM im Register REGB registriert und von einem Signalsender SS.
tonfrequenten Signal beantwortet, das in der Rück- Ein Anruf vom Apparat A1 aus wird über einen
wärtsrichtung ausgesendet und vom Nummern- Anrufsucher AS mit einem Relaissatz Gi? und einem
sender SS in der anrufenden Anlage empfangen wird, 4° Gruppenwähler GV verbunden. Vom Relaissatz GR
wobei das Tonfrequenzsignal der ersten Zahl unter- wird ein Rufzeichen ausgesendet, und die Impulsbrochen
und die Tonfrequenzkombination der zwei- reihen von der Station A1 werden dann von einem
ten Zahl nach einer kurzen Pause übermittelt wird. Impulsrelais in GR wiederholt. Danach wird der
In dieser Weise wird die Nummer der angerufenen Gruppenwähler GV eingestellt und bei internen VerNebenstelle
zum Register REGB übertragen, wonach 45 bindungen auch ein Leitungswähler LV. Wird die
das Register REGA freigegeben wird. Das Register Leitzahl 0 gewählt, so wird der Gruppenwähler GV
REGB stellt die Wähler GV und LV in der angerufe- direkt auf eine Leitung CLw und deren Übertrager
nen Anlage ein, wonach das Register REGB frei- CRu eingestellt. Es wird ein neues Wählzeichen aus
gegeben und die Verbindung über die Übertragung dem öffentlichen Fernsprechnetz erhalten, wonach
CRi hergestellt wird. 50 die Impulsreihen von dem Stromstoßgeber des Appa-
Über die Leitung CLi gelangen nicht nur Anrufe rates A1 zum Fernsprechnetz ausgesendet werden,
von Nebenstellenanlagen mit internem Wechsel- Wird die Leitzahl 9 gewählt, so wird der Gruppensprechverkehr, sondern auch Anrufe von anderen wähler GV auf ein Verbindungsglied RN und über Teilnehmern des öffentlichen Fernsprechnetzes. Diese einen Registerwähler RV auf ein Register REGA Anrufe bewirken eine Verbindung eines Registers 55 eingestellt. Ist es nicht erwünscht, daß nach der REGB, da jedoch der Anlage keine einer Zahl ent- Leitzahl 9 ein neues Wählzeichen (Freizeichen) absprechende Tonfrequenzkombination übermittelt wird, gewartet werden soll, so kann die Wahl eines freien so werden der Tonfrequenzempfänger TM und die Verbindungsgliedes davon abhängig gemacht werden, Registriereinrichtung RM nicht betätigt. Das Register daß das Glied in nichtbetätigtem Zustand mit einem REGB prüft beim Verbinden sofort, ob auf der 60 freien Register REGA verbunden wird, oder als Leitung CLi ein Tonfrequenzsignal vorliegt oder Registerwähler R V wird ein sehr rasch ansprechender nicht, oder wenn dies nicht der Fall ist, dann wird Relaiswähler vorgesehen. Die nachfolgenden Zahlen der Anruf zu einem Relaissatz TR umgeschaltet, und werden der Reihe nach von der Registriereinrichdie Leitung wird dann vom Register REGB markiert. tung RM im Register REGA registriert. Die Leit-Hiernach wird das Register REGB freigegeben, und 65 nummer der angerufenen Nebenstellenanlage, beieine freie Handvermittlungsstelle T wird über den spielsweise 912, wird im Übersetzer OR in die entWähler TV, den Relaissatz TR und den Wähler BV sprechende Teilnehmernummer des öffentlichen Fernmit der Leitung verbunden. Die Handvermittlung sprechnetzes übersetzt. Zugleich wird der Wähler
von Nebenstellenanlagen mit internem Wechsel- Wird die Leitzahl 9 gewählt, so wird der Gruppensprechverkehr, sondern auch Anrufe von anderen wähler GV auf ein Verbindungsglied RN und über Teilnehmern des öffentlichen Fernsprechnetzes. Diese einen Registerwähler RV auf ein Register REGA Anrufe bewirken eine Verbindung eines Registers 55 eingestellt. Ist es nicht erwünscht, daß nach der REGB, da jedoch der Anlage keine einer Zahl ent- Leitzahl 9 ein neues Wählzeichen (Freizeichen) absprechende Tonfrequenzkombination übermittelt wird, gewartet werden soll, so kann die Wahl eines freien so werden der Tonfrequenzempfänger TM und die Verbindungsgliedes davon abhängig gemacht werden, Registriereinrichtung RM nicht betätigt. Das Register daß das Glied in nichtbetätigtem Zustand mit einem REGB prüft beim Verbinden sofort, ob auf der 60 freien Register REGA verbunden wird, oder als Leitung CLi ein Tonfrequenzsignal vorliegt oder Registerwähler R V wird ein sehr rasch ansprechender nicht, oder wenn dies nicht der Fall ist, dann wird Relaiswähler vorgesehen. Die nachfolgenden Zahlen der Anruf zu einem Relaissatz TR umgeschaltet, und werden der Reihe nach von der Registriereinrichdie Leitung wird dann vom Register REGB markiert. tung RM im Register REGA registriert. Die Leit-Hiernach wird das Register REGB freigegeben, und 65 nummer der angerufenen Nebenstellenanlage, beieine freie Handvermittlungsstelle T wird über den spielsweise 912, wird im Übersetzer OR in die entWähler TV, den Relaissatz TR und den Wähler BV sprechende Teilnehmernummer des öffentlichen Fernmit der Leitung verbunden. Die Handvermittlung sprechnetzes übersetzt. Zugleich wird der Wähler
Claims (1)
- 7 8GVN von der Steuereinrichtung MV auf eine freie Bei einem an die Anlagenleitung CLi gerichteten Leitung CL eingestellt. Nach Empfang des Antwort- Anruf wird ein Gleichstromkreis geschlossen, der von signals, beispielsweise eines Wählzeichens, aus dem Erde in der Übertragereinrichtung CRi über die obere öffentlichen Fernsprechnetz sendet der Signalsender SS Wicklung auf einem der Relais R 11, R12, die Konzuerst die genannte Teilnehmernummer und dann die 5 takte 141 und 143, über eine der Mehrfachstellen ax Ortsnummer der angerufenen Nebenstelle, wonach oder a2, den Kontakt 41 und 31, die obere Wicklung das Register REG freigegeben wird. auf dem Relais/? 3 und über den Transformator R T F i g. 4 zeigt ein Verfahren zum Aussondern der- zu Minus führt. Das Relais R11 oder R12 zieht an. jenigen bei einer Nebenstellenanlage ankommenden Es werden die Kontakte 110 bis 113 oder 120 bis 122 Anrufe, die von einer Nebenstellenanlage mit io betätigt. Die einen hohen Widerstand aufweisende Wechselverkehr im öffentlichen Fernsprechnetz ab- obere Wicklung auf demjenigen der Relais R11 oder gehen. Zu diesem Zweck sind der Nebenstellenanlage R12, das Strom erhält, wird kurzgeschlossen. Danach im Fernsprechnetz zwei Teilnehmernummern züge- zieht das Relais A3 an und betätigt die Kontakte 31 ordnet, wobei jede der Leitungen an zwei Mehrfach- bis 35. Die Relais R 3 und R11 werden über ihre stellen in der Leitungswählervervielfachung des 15 eigene Hilfswicklung und die eigenen Haltekontakte öffentlichen Fernsprechamtes derart angeschlossen 35 bzw. 111 und 121 betätigt gehalten, ist, daß die Sprechadern an eine dieser Mehrfach- Erhält das Relais R11 Strom, so wird der Kontakt stellen angeschlossen werden, wobei die Leitungs- 112 geschlossen, wobei ein über die Ader 11 führenzweige in bezug auf die andere Mehrfachstelle ge- der Stromkreis die Verbindung eines Registers REGB kreuzt sind. In den Übertragungseinrichtungen der ao über dessen RegisterwählerBV (Fig. 2) bewirkt, ankommenden Leitungen ist für jede Sprechader ein Erhält das Relais R12 Strom, so wird der Kontakt 122 Relais für den Empfang des Rufsignals vorgesehen, geschlossen, und ein über die Ader i2 führender und bei einem Anruf, der zu einer der beiden Mehr- Stromkreis bewirkt eine Verbindung eines Relaisfachstellen gelangt, wird eins der genannten Emp- satzes TR und einer Handvermittlungsausstattung T fangsrelais betätigt, das eine Verbindung mit der 25 (Fig. 2) über die WählerBV und TV. In diesen Handvermittlungsbedienung der Nebenstellenanlage beiden Fällen arbeitet das Relais R14 in einem über bewirkt, während die zur anderen Mehrfachstelle die Ader i3 führenden Stromkreis. Es werden die gelangenden Anrufe die Übertragungseinrichtung der Kontakte 142 bis 144 betätigt. Es wird der folgende Leitung zum selbsttätigen Verbinden des Anrufers Stromkreis geschlossen: +, R2, 32, 41, Ci1 oder a2 mit der angerufenen Nebenstellenleitung vorbereiten. 30 (LZ), CLi, 101, 2? 13, 142, b1 oder b2 (LX), 42, 34, In der F i g. 4 ist mit CLi eine Leitung bezeichnet, R 2, 11, —. Das Relais R13, dessen obere Wicklung die eine Übertragungseinrichtung für die ankommen- einen hohen Widerstand aufweist, erhält Strom. Es den Gespräche aufweist. In dieser Figur sind nur werden die Kontakte 131,132 betätigt. Dasjenige der diejenigen Relais R10 bis R14 dargestellt, die für Relais R11, R12, das angezogen hatte, fällt ab. den Empfang der Signale wesentlich sind. Im öffent- 35 Hatte ein Anruf das Relais R11 betätigt, so daß liehen Fernsprechamt sind Leitungswähler LX mit je ein Register REGB verbunden wurde, so kann dieses einer Relaisausstattung vorgesehen, von welchen Register später von den über die Leitung CLi anAusstattungen nur diejenigen Relais R1 bis R 4 dar- kommenden Signalen eingestellt werden. Diese Signale gestellt sind, die für ein Rufsignal wesentlich sind. können aus Tonfrequenzsignalen bestehen, wie oben Die Leitung CLi ist mit der Vielfachschaltung der 4° beschrieben, oder aus Gleichstromimpulsen, die mit Wähler LX an zwei Mehrfachstellen verbunden, Hilfe des Relais R1 ausgesendet werden. Im letztnämlich mit O1, bv C1 und mit a2, b2, c2. Es wird genannten Falle werden die Impulse vom Relais R13 vorausgesetzt, daß die Leitungswähler LX bei jedem wiederholt, das den Kontakt 132 betätigt hatte, so Anruf mindestens zwei Bewegungen ausführen, näm- daß ein über die Kontakte 132, 113, 144 und die lieh eine Einstellbewegung, bei der die Nummer der 45 Ader t4 führender Stromkreis geschlossen und geangerufenen Anlage gewählt wird, und eine Such- öffnet wird. Die Adern i3 und t4 sowie die Sprechbewegung, bei der eine zu der gewählten Nummer ädern 15, /6 stehen über den Registerwähler BV mit gehörige freie Leitung gewählt wird. Da zwei Teil- dem Register REGB in Verbindung, nehmemummern vorgesehen sind, so bestehen auch Nachdem das Register eine Fernsprechverbindung zwei Gruppen von Mehrfachstellen für die Such- 5° hergestellt hat, wird es abgeschaltet. Die Adern /3 bewegung. Ist der Wähler LX besetzt, so zieht das und i4 werden stromlos, jedoch wird das langsam Relais R1 an, und der Kontakt 11 wird geschlossen. abfallende Relais R14 vom Relais R13 in einem Wird die Leitung CLi gewählt, so kommt der Wäh- Stromkreis betätigt gehalten, der über den Kontakt Ier LX an einer der Mehrfachstellen av bv C1 oder 131 führt. Hebt die angerufene Nebenstelle den a2, b2, C2 zum Stillstand, je nachdem, welche Teil- 55 Handapparat ab, so zieht das Relais RIO an. Es nehmernummer gewählt wurde. Das Prüfrelais R 4 werden die Kontakte 101,102 betätigt. Die obere arbeitet in einem Stromkreis, der über den Mehrfach- Wicklung des Relais R13, die mit einem hohen kontakt C1 oder c, und über den Widerstand r führt. Widerstand versehen ist, um zu verhindern, daß das Es werden die Kontakte 41, 42 betätigt. Es wird ein Relais R 2 anzieht, bevor die angerufene Nebenstelle Rufsignal ausgesendet vom RufgeneratorRG über 60 sich meldet, wird abgeschaltet. Das Relais/?2 zieht den Transformator RT, die obere Wicklung auf dem an, und die Kontakte 21 schließen einen Stromkreis Relais i?3, die Kontakte 31 und 41 und über den zum Markieren der Aushängemeldung und zum Mehrfachkontakte O1 oder a2 zur angerufenen Lei- Zählen oder Berechnen des Gesprächs, tung. Bei einem zu einem üblichen Teilnehmerapparatgerichteten Anruf wird ein Stromkreis geschlossen, 65 Patentansprüche: der über den Kondensator, den Wecker des Apparates, den Mehrfachkontakt bt und über die Kon- 1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebentakte 42, 33 zu Erde führt. stellenanlagen, die an verschiedene Ortsämterangeschlossen sind und sowohl von diesen Ortsämtern durch die im allgemeinen Anrufnummernbereich liegenden Anrufnummern erreichbar sind als auch durch ein internes Anrufnummernsystem miteinander verbunden werden können, dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen mit Registern und Markierern (RM, MV; REGA) ausgerüsteten Nebenstellenanlagen im abgehenden Verkehr bei Registrierung einer internen Anrufnummer einer Nebenstellenanlage, die über Ortsämter erreichbar ist, Schaltmittel (Oi?, SS) die interne Anrufnummer in eine öffentliche Anrufnummer mit gegebenenfalls einer zusätzlichen Ortskennzeichennummer umwandeln und eine entsprechende Wahlinformation zwecks Herstellung der Verbindung absetzen.2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die genannten Nebenstellenanlagen örtliche Leitzahlen vorgesehen sind und daß das Schaltmittel (OR) eine ao örtliche Leitzahl in die öffentliche Anrufnummer der entsprechenden Nebenstellenanlage übersetzt.3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Register (REGB) für den auf den Amtsleitungen einer Nebenstellenanlage ankommenden Verkehr und durch eine Signalempfangsemrichtung (TM) in diesen Registern für interne Anrufnummern, welche Signalempfangseinrichtung die Schaltanordnung (BV) der Nebenstellenanlage derart beeinflußt, daß der Anruf selbsttätig mit der angerufenen Leitung mit Hilfe von Signalen verbunden wird, die die angerufene interne Anrufnummer kennzeichnen und vom genannten Schaltmittel (SS) in einer anderen Nebenstellenanlage ausgesendet werden, während Anrufe, bei denen die Signalempfangseinrichtung nicht betätigt wird, zur Handvermittlungsstelle der angerufenen Nebenstellenanlage geleitet werden.4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an Erdpotential liegendes Relais (R 11, R12 in F i g. 4) zum Empfangen von Rufsignalen für jeden Leitungszweig derjenigen Amtsleitungen vorgesehen ist, die den ankommenden Verkehr zu einer Nebenstellenanlage leiten, daß für die genannte Nebenstellenanlage eine verdeckte und eine offizielle Anrufnummer im öffentlichen Fernsprechnetz vorgesehen sind, daß das genannte Schaltmittel (SS) die angerufene örtliche Nummer mit der verdeckten Anrufnummer ergänzt und daß zwei Mehrfachstellen für die genannten Amtsleitungen in dem Ortsamt vorgesehen sind, von denen die Leitungszweige einer dieser Mehrfachstellen in bezug auf die andere Mehrfachstelle gekreuzt sind, und daß Anrufe, die zu der einen Mehrfachstelle gelangen, eines der genannten Rufsignalempfangsrelais betätigen mit der Folge, daß die Anrufe zur Handvermittlung der Nebenstellenanlage geleitet werden, während Anrufe, die zur anderen Mehrfachstelle gelangen, die Übertragereinrichtungen (CRi) der Amtsleitung für eine selbsttätige Herstellung der Verbindung direkt zur angerufenen Leitung vorbereiten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen409 508/125 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
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| DE2548389B1 (de) * | 1975-10-29 | 1977-03-17 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung fuer den verbindungsverkehr zwischen einer fernsprechhaupt- und unteranlage |
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