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DE1162868B - Schaltungsanordnung fuer die Zusammenschaltung von Schreibverstaerker und Schreibkopf in magnetischen Aufzeichnungsgeraeten fuer Fernsehsignale - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer die Zusammenschaltung von Schreibverstaerker und Schreibkopf in magnetischen Aufzeichnungsgeraeten fuer Fernsehsignale

Info

Publication number
DE1162868B
DE1162868B DES72766A DES0072766A DE1162868B DE 1162868 B DE1162868 B DE 1162868B DE S72766 A DES72766 A DE S72766A DE S0072766 A DES0072766 A DE S0072766A DE 1162868 B DE1162868 B DE 1162868B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
write head
write
inductance
alternating current
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72766A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Alter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES72766A priority Critical patent/DE1162868B/de
Publication of DE1162868B publication Critical patent/DE1162868B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/02Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor

Landscapes

  • Television Signal Processing For Recording (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für die Zusammenschaltung von Schreibverstärker und Schreibkopf in magnetischen Aufzeichnungsgeräten fur Fernsehsignale Die Erfindung betrifft die Zusammenschaltung der Endröhre eines Schreibverstärkers mit dem Schreibkopf in magnetischen Aufzeichnungsgeräten für Fernsehsignale.
  • In den bekannten magnetischen Aufzeichnungsgeräten für Breitbandsignale, videofrequenten Signalen usw. wird das aufzuzeichnende Signal zunächst in einem Schreibverstärker wechselstrommäßig verstärkt und dann dem induktiven Schreibkopf zugeführt. Um eine gute Aufzeichnungs- und Wiedergabequalität der magnetisch zu speichernden Signale zu erhalten, muß bei deren Aufzeichnung der Schreibkopf mit einem Signalstrom gespeist werden, dessen Größe eine bestimmte Grenze nicht unterschreitet. Aus diesem Grunde wird in an sich bekannter Weise die aufzuzeichnende Signalfolge zunächst in einem Schreibverstärker verstärkt und dann dem Schreibkopf zugeführt.
  • Bei niedrigen Frequenzen des aufzuzeichnenden Signales ist der von dem Schreibverstärker abgegebene und durch den Schreibkopf fließende Anodenwechselstrom proportional der Steuergitterspannung des Schreibverstärkers, d. h. proportional der Spannung der an das Steuergitter herangeführtenFernsehsignale. Bei höheren Signalfrequenzen macht sich jedoch der Einfluß der unvermeidbaren Störkapazitäten bemerkbar, die am Ausgang des Schreibverstärkers zwangläufig vorhanden sind und die sich im wesentlichen einerseits aus der an der Anode der Endröhre des Schreibverstärkers auftretenden Röhrenkapazität und andererseits aus den ebenfalls unvermeidbaren Leitungskapazitäten zusammensetzen. Diese Störkapazitäten liegen parallel zueinander und addieren sich deshalb; sie bilden zusammen mit der Induktivität des Schreibkopfes einen LC-Schwingungskreis, dessen Resonanzspitze bei den höheren Signalfrequenzen liegt. Dadurch bedingt steigt der durch den Schreibkopf fließende verstärkte Signalstrom mit zunehmender Signalfrequenz bis zur Resonanzfrequenz des LC-Schwingungskreises an und fällt dann wieder ab. Zur Linearisierung des Frequenzganges wird in den bekannten Ankopplungsschaltungen dem Schreibkopf ein Ohmscher Widerstand parallel geschaltet. Dieses hat jedoch zur Folge, daß der Frequenzgang oberhalb der Resonanzfrequenz des LC-Schwingungskreises stärker abfällt, so daß die Resonanzfrequenz annähernd die obere Grenzfrequenz des Übertragungsbereiches des Schreibverstärkers und damit auch die obere Grenzfrequenz des Aufzeichnungsbereiches des Schreibkopfes darstellt.
  • Andererseits haben die bekannten Schreibköpfe in magnetischen Aufzeichnungsgeräten für Fernsehsignale eine verhältnismäßig große Induktivität. Die Folge davon ist, daß bei magnetischen Aufzeichnungsgeräten für Fernsehsignale die Resonanzfrequenz und damit die obere Grenzfrequenz des Aufzeichnungsbereiches des Schreibkopfes verhältnismäßig weit unterhalb der oberen Grenzfrequenz des videofrequenten Frequenzbandes liegt, d. h., die oberen Frequenzen des Fernsehsignalfrequenzbandes werden bei der magnetischen Aufzeichnung abgeschnitten.
  • Zur Erhöhung der oberen Grenzfrequenz des Aufzeichnungsbereiches von magnetischen Schreibköpfen wird in den bekannten in Fig. 1 dargestellten Ankopplungsschaltungen für den Schreibkopf an den Schreibverstärker in die Anodenspannungszuleitung der Endröhre 1 des Schreibverstärkers eine Spule 2 eingeschaltet. Der Schreibkopf 5 ist über den Koppelkondensator 3 und über den Umschalter 4 an die Anode der Endröhre 1 angeschlossen. Die Spule 2 liegt dadurch parallel zum Schreibkopf 5 und parallel zu der am Ausgang des Schreibverstärkers auftretenden Störkapazität 6. Durch die Parallelschaltung der Spule 2 mit dem Schreibkopf 5 wird die Gesamtinduktivität L des oben beschriebenen LC-Resonanzkreises herabgesetzt und damit dessen Resonanzfrequenz bzw. obere Grenzfrequenz heraufgesetzt.
  • :Die Induktivität der in die Anodenleitung der Endröhre 1 eingeschalteten Spule 2 kann jedoch nicht beliebig verkleinert werden, da sonst, bedingt durch die Parallelschaltung mit dem Schreibkopf 5, der durch den Schreibkopf 5 fließende Signalstrom (Wechselstrom) nicht mehr die zur magnetischen Aufzeichnung der Fernsehsignale erforderliche Größe aufweist. Setzt man z. B. die Induktivität der Spule 2 so weit herab, daß die Gesamtinduktivität L des LC-Resonanzkreises auf die Hälfte sinkt, so erhöht sich die Resonanzfrequenz f,. nach der bekannten Schwingungsformel auf das 1,4fache. Der Anodenwechselstrom der Endröhre muß aber dann verdoppelt werden, damit der durch den Schreibkopf fließende Wechselstrom seine ursprüngliche zur elektromagnetischen Umwandlung der Breitbandsignale erforderliche Größe beibehält. Eine Erhöhung des Anodenwechselstromes der Endröhre bedeutet aber, entweder zwei Endröhren parallel zu betreiben, oder eine stärkere Endröhre zu verwenden. In beiden Fällen ist mit der Erhöhung der Resonanzfrequenz ein verhältnismäßig großer technischer Aufwand verbunden. Außerdem erhöht sich in beiden Fällen die am Ausgang des Schreibverstärkers auftretende Störkapazität, insbesonder die schädliche Röhren- bzw. Anodenkapazität der Endröhre, die wiederum eine Herabsetzung der Resonanzfrequenz verursacht.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile und zur Erhöhung der oberen Grenzfrequenz des Übertragungsbereiches von Schreibverstärker und Schreibkopf ist in magnetischen Aufzeichnungsgeräten für Fernsehsignale mit einem induktiven Schreibkopf, der mit einem Signalstrom (Wechselstrom) ix bestimmter Größe zu speisen ist, erfindungsgemäß zwischen die Anode der Endröhre des Schreibverstärkers und den Schreibkopf ein Übertrager geschaltet, bei dem einerseits das Übersetzungsverhältnis ü2 (= Primärinduktivität: Sekundärinduktivität) dem Verhältnis der sekundärseitig auftretenden, insbesondere durch die Leitungskapazitäten bedingten Störkapazität Ca zu der primärseitig auftretenden, insbesondere durch die Röhrenkapazität der Schreibverstärkerendstufe bedingten Störkapazität Ci entspricht und bei dem andererseits die Sekundärinduktivität L, proportional der Schreibkopfinduktivität Lx und abhängig vom Größenverhältnis des Schreibkopfwechselstromes ix zu dem Anodenwechselstrom Ja der Schreibverstärkerendröhre (a = ix : Ja) entsprechend der Bedingung L,: Lx = a : (ü-a) ausgelegt ist.
  • Für die neue Schaltungsanordnung kann entweder ein Transformator mit getrennten Primär- und Sekundärwicklungen oder ein sogenannter Spartransformator, d. h. eine Spule mit mindestens einer Anzapfung, verwendet werden. Im letzteren Falle wird zur Trennung des Schreibkopfes von dem durch den Spartransformator fließenden Anodengleichstrom der Schreibkopf über einen Koppelkondensator mit der Anzapfung der Spule verbunden.
  • Die neue Schaltungsanordnung hat folgende Vorteile: Mit ihr kann einerseits die Grenzfrequenz des Aufzeichnungsbereiches des Schreibkopfes wesentlich erhöht werden, ohne daß die Verstärkung des Schreibverstärkers vergrößert werden muß. Soll andererseits die Grenzfrequenz in ihrer Größe bestehenbleiben, so kann bei Verwendung der neuen Schaltungsanordnung die Leistungsaufnahme des Schreibverstärkers, d. h. dessen Verstärkung, wesentlich verkleinert werden. In beiden Fällen wird damit ohne großen technischen Aufwand eine Verbesserung der Aufzeichnungs- und Übertragungsqualität von magnetischen Aufzeichnungsgeräten für Fernsehsignale erzielt. Die Fig.2 und 3 dienen zur Erläuterung der Wirkungsweise der neuen Schaltungsanordnung.
  • In dem Ausführungsbeispiel F i g. 2 ist die Primärseite des Übertragers 8 in die Anodengleichspannungszuleitung der Endröhre 1 des Schreibverstärkers geschaltet. Durch sie fließt sowohl die der Endröhre 1 zugeführte Anodengleichspannung, als auch der von dieser abgegebene Anodenwechselstrom Ja, dessen Größe sich in bekannter Weise aus der Größe der Amplituden der Fernsehsignale und der Größe der Verstärkung des Schreibverstärkers ergibt. An die Sekundärseite des Übertragers 8 ist der Schreibkopf 5 angeschlossen.
  • Die am Ausgang des Schreibverstärkers bzw. seiner Endröhre 1 auftretenden Störkapazitäten setzen sich im wesentlichen aus der Anodenkapazität der Endröhre 1 (Röhrenkapazität) und aus den entlang den Verbindungsleitungen und im Schreibkopf auftretenden Leitungskapazitäten zusammen. Die genannten Kapazitäten liegen parallel zueinander, so daß sich ihre Widerstandwerte addieren.
  • Der Grundgedanke der neuen Schaltungsanordnung besteht darin, durch den Übertrager die Störkapazitäten aufzuteilen und sie derart aneinander anzupassen, daß der von ihnen und der Schreibkopfinduktivität Lx gebildete LC-Resonanzkreis eine maximale Resonanzfrequenz aufweist. Die Aufteilung der Störkapazitäten erfolgt dabei in der Weise, daß die auf der Primärseite wirksame Störkapazität Ci aus der Röhrenkapazität der Endröhre 1 und aus der verhältnismäßig kleinen Windungskapazität der Primärwicklung des Übertragers 8 besteht, während die sekundärseitig auftretende Störkapazität Ca die störenden Leitungskapazitäten der Leitungswege zum Schreibkopf und des Schreibkopfes 5 selbst umfaßt. Die sekundärseitig auftretende und aus den Leitungskapazitäten bestehende Störkapazität Ca ist dabei in der Regel größer als die primärseitige Störkapazität Ci.
  • Die Wirkungsweise der neuen Schaltungsanordnung besteht nun darin, daß bei Verwendung eines Obertragers, dessen Übersetzungsverhältnis ü2 (= Primärinduktivität zu Sekundärinduktivität) > 1 ist, die primärseitig auftretende Störkapazität Ci um das ü2-fache vergrößert auf die Sekundärseite transformiert wird. Die Kapazität des LC-Resonanzkreises wird dadurch erhöht und seine Resonanzfrequenz herabgesetzt. In entgegengesetzter Richtung wirken sich dagegen die Transformation des primärseitig fließenden Anodenwechselstromes Ja aus, der um das ü-fache verstärkt wird und die Transformation der Primärinduktivität des Übertragers 8 aus, die auf den 1 : ü2ten Teil, d. h. umgekehrt proportional dem Übersetzungsverhältnis ü2, verkleinert wird. Eine Erhöhung des sekundärseitig fließenden und in den LC-Resonanzkreis eingehenden Wechselstromes ermöglicht es, die der Schreibkopfinduktivität Lx parallel geschaltete Sekundärinduktivität L, des Übertragers 8 dementsprechend zu verkleinern und dadurch eine Herabsetzung der Gesamtinduktivität des LC-Resonanzkreises und in weiterer Folge eine Erhöhung der Resonanzfrequenz oder eine Herabsetzung der Verstärkung des Schreibverstärkers zu erzielen. Die in entgegengesetzter Richtung auf die Größe der Resonanzfrequenz des LC-Resonanzkreises sich auswirkende Transformation der Kapazitätswerte einerseits und der Induktivitäts- sowie Wechselstromwerte andererseits durch den Übertrager 8 bedingt, daß das Übersetzungsverhältnis ü2 des Übertragers 8 nicht beliebig vergrößert oder verkleinert werden kann, um eine maximale obere Grenzfrequenz zu erreichen.
  • Eine maximal günstige Anpassung, d. h. eine maximal große Resonanzfrequenz bzw. obere Grenzfrequenz des Übertragungsbereiches von Schreibkopf und Schreibverstärker, ergibt sich, wenn nach der Erfindung zur Anpassung ein Übertrager 8 verwendet wird, dessen Übersetzungsverhältnis 0 die Größe ü2 = Ca : Ci (2) hat, d. h. dem Verhältnis der sekundärseitig auftretenden Störkapazität Ca zu der primärseitig auftretenden Störkapazität Ci entspricht. Eine weitere Bedingung für die Einstellung einer maximalen oberen Grenzfrequenz des Übertragungsbereiches ist, daß die Sekundärinduktivität L, des Übertragers 8 und damit auch dessen Primärinduktivität Lp entsprechend der Bedingung bemessen wird. In der Bedingung Gleichung (3) ist vorausgesetzt, daß Lk die Induktivität des Schreibkopfes 5 ist und der Faktor a das bei gegebener Größe der Verstärkung des Schreibverstärkers in seiner Größe feststehende Verhältnis des ebenfalls in seiner Größe festliegenden Schreibkopfwechselstromes ik zu dem von der Endröhre 1 bei gegebener Verstärkung des Schreibverstärkers abgegebenen Anodenwechselstromes Ja wiedergibt.
  • Nachfolgend werden die beiden Anpassungsbedingungen Gleichung (2) und (3) für die Schaltungsanordnung F i g. 2 errechnet. Zur Vereinfachung der Berechnung wird der Übertrager 8 als ideal, d. h. als verlustfrei angenommen. Seine Primärinduktivität Lp soll sehr groß sein, so daß seine sekundärseitig wirksame und in den LC-Resonanzkreis eingehende Induktivität der Induktivität L, seiner Sekundärwicklung entspricht. Der LC-Resonanzkreis besteht dann aus der Kapazität Ca und der transformierten Kapazität ü2 Ci, die parallel zueinander liegen und sich addieren. Die Gesamtinduktivität L des Resonanzkreises ergibt sich aus der Parallelschaltung der Schreibkopfinduktivität Lk und der Sekundärinduktivität L" des Übertragers 8 und hat die Größe Nach Gleichung (1) ergibt sich dann für den LC-Resonanzkreis eine Resonanzfrequenz f,. von der Größe Lk, Ci und Ca sind dabei feststehende Werte bzw. Kennwerte der Endröhre 1 und des Schreibkopfes 5. Die Anpassung erfolgt nun in der Weise, daß das günstigste Übersetzungsverhältnis ü2 und die günstigste Sekundärinduktivität LS gewählt wird. Dabei ist festzustellen, daß der Verkleinerung der Induktivität L,s Schranken gesetzt sind. Der Schreibkopfwechselstrom ik darf eine bestimmte Größe nicht unterschreiten. Seine Größe ergibt sich aus den bekannten Stromverteilungsgesetzen. Der von der Endröhrel abgegebene Anodenwechselstrom Ja wird mit einer Größe ü - Ja auf die Sekundärseite des Übertragers 8 transformiert. Dieser transformierte Wechselstrom ü Ja verteilt sich auf die parallel geschalteten Induktivitäten L" und Lk (s. F i g. 2) des LC-Resonanzkreises entsprechend der Bedingung: ü - Ja = is + ik. (5) (Der durch die Störkapazitäten Ca und Ci fließende Wechselstrom kann vernachlässigt werden, da deren Widerstandswerte sehr groß gegenüber den Widerstandswerten der Induktivitäten Ls und Lk sind.) Weiterhin gilt für die Größe der durch die Induktivitäten L, und Lk fließenden Ströme i, und ik die Beziehung 1, : ik = La: Ls. (6) Bezeichnet man das bei gegebener Verstärkung des Schreibverstärkers und bei gegebener Größe des Schreibkopfstromes ik feststehende Verhältnis von Schreibkopfwechselstrom ik zu dem Anödenwechselstrom Ja der Schreibverstärkerendröhre 1 mit a = ik : Ja, (7) dann ergibt sich aus den Gleichungen (5) und (# für die Größe der Sekundärinduktivität Ls des bertragers der Wert Die Gleichung (8) besagt: Wird bei gegebener Größe der Werte von Lk, a und ü die Größe der Sekundärinduktivität L., des Übertragers 8 entsprechend der Gleichung (8) dimensioniert, dann fließt durch den Schreibkopf ein Wechselstrom ik, der die gewünschte, zur Aufzeichnung der Fernsehsignale erforderliche Größe hat. Wird Ls kleiner dimensioniert als die Gleichung (8) vorschreibt, dann hat der Schreibkopfwechselstrom ik nicht mehr die zur elektromagnetischen Umwandlung der Fernsehsignale erforderliche Größe.
  • Mit dem Wert von L3 aus Gleichung (8) ergibt sich aus Gleichung (1) die Größe der Resonanzfrequenz Die Resonanzfrequenz nach Gleichung (9) hat ein Maximum, wenn ü2Ci=Ca (10) ist.
  • Die neue Schaltungsanordnung bietet nach den Gleichungen (7) bis (10) zwei Möglichkeiten der Anpassung des Schreibkopfes an den Schreibverstärker: Die eine Möglichkeit besteht darin, bei gegebener Größe der Verstärkung des Schreibverstärkers, d. h. des Anodenwechselstromes Ja seiner Endröhre 1, sowie bei gegebenen Größen des Schreibkopfwechselstromes ik, des Faktors a = ik : Ja und der Störkapazitäten Ca und Ci die obere Grenzfrequenz des Übertragungsbereiches maximal zu erhöhen, und zwar dadurch, daß ein Übertrager nach der neuen Schaltungsanordnung zwischen die Endröhre und den Schreibkopf geschaltet ist, dessen Übersetzungsverhältnis 0 und dessen Sekundärinduktivität L, entsprechend den Gleichungen (8) und (10) dimensioniert sind.
  • Die zweite Möglichkeit der Anpassung besteht darin, die Leistungsaufnahme bzw. die Verstärkung des Schreibverstärkers herabzusetzen. Diese Möglichkeit ist gegeben, wenn die obere Grenzfrequenz f,. des Übertragungsbereiches bereits so groß ist, daß auch die oberen Frequenzen der magnetisch aufzuzeichnenden Fernsehsignale einwandfrei übertragen werden. In diesem Falle wird das Übersetzungsverhältnis ü2 des Übertragers 8 wieder aus der Gleichung (10) ermittelt. Aus Gleichung (9) wird dann mit dem errechneten Wert von ü2 und mit dem bekannten Wert der Grenzfrequenz f,. das Verhältnis a des Schreibkopfwechselstromes ix zu dem Anodenwechselstrom Ja errechnet. Mit dem so errechneten Wert von a wird dann aus Gleichung (7) die Größe des Anodenwechselstromes Ja und in weiterer Folge mit den bekannten Gesetzen die Größe der Verstärkung des Schreibverstärkers ermittelt.
  • An Hand eines praktischen Beispiels sollen die beiden Möglichkeiten erläutert werden Die primärseitige Störkapazität betrage Ci = 8 pF und die sekundärseitige Störkapazität Ca = 50 pF. Für die Resonanzfrequenz der bekannten Schaltungsanordnung F i g. 1 gilt auch die Gleichung (9), wenn man das Übersetzungsverhältnis ü = 1 annimmt. Mit den genannten Kapazitätswerten von Ca und Ci ergibt sich dann eine Resonanzfrequenz für die bekannte Schaltungsanordnung F i g. 1 von Für die neue Schaltungsanordnung F i g. 2 ergibt sich nach Gleichung (10) für den Übertrager ein Übersetzungsverhältnis von ü2 = 6,25 bzw. von ü = 2,5. Mit diesen Werten ist bei gleicher Größe von a und Lx die Resonanzfrequenz nach Gleichung (9) Die Resonanzfrequenz f,." der neuen Schaltungsanordnung F i g. 2 ist somit um das d. h. um rund 20 °/o größer als die Resonanzfrequenz f,.' der bekannten Schaltung F i g. 1.
  • Soll dagegen die Resonanzfrequenz unverändert beibehalten werden, d. h., sollen die Resonanzfrequenzen bzw. die oberen Grenzfrequenzen der Schaltungsanordnungen F i g. 1 und F i g. 2 die gleiche Größe haben, dann kann bei der Schaltungsanordnung F i g. 2 der Anodenwechselstrom Ja, d. h. das Verhältnis a = ix : Ja auf das 40 : 58fache seiner ursprünglichen Größe reduziert werden. Dies bedeutet, daß der Anodenwechselstrom Ja der Endröhre des Schreibverstärkers und damit die Verstärkung des Schreibverstärkers selbst um 310/, verkleinert werden kann.
  • Die F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem als Übertrager ein Spartransformator 9, d. h. eine Spule mit einer Anzapfung, verwendet wird. Die Dimensionierung dieses Spartransformators 9 errechnet sich aus den Gleichungen (10) und (8). Es wird dabei vorausgesetzt, daß die auftretenden Störkapazitäten Ca und Ci bekannt sind. Es ergibt sich dann das Obersetzungsverhältnis des Spartransformators aus Gleichchung (10). Die Größe der Sekundärinduktivität L" des Spartransformators errechnet sich aus der Gleichung (8), wobei vorausgesetzt ist, daß das Verhältnis a des Anodenwechselstromes Ja zumSchreibkopfwechsel-Strom ix bekannt ist. Schließlich erhält man noch die Primärinduktivität, d. h. die Gesamtinduktivität LT, des Spartransformators 9 aus der bekannten Beziehung Lp = ü2 Ls. (11) Wird ein Spartransformator, d. h. eine Spule mit einer Anzapfung zur Ankopplung des Schreibkopfes 5 an die Anode der Endröhre 1 des Schreibverstärkers verwendet, so muß zwangläufig der Schreibkopf mittels eines Kondensators 3 gegen den durch den Transformator 9 fließenden Anodengleichstrom abgeblockt werden.
  • Analog läßt sich auch bei Übertragern mit galvanisch getrennten Primär- und Sekundärwicklungen an Hand der Gleichungen (8) und (10) die Größe des Obersetzungsverhältnisses ü, sowie die Größe der Primär-und Sekundärinduktivitäten des Übertragers 8 ererrechnen, bei denen eine maximale Resonanzfrequenz und gleichzeitig ein Schreibkopfwechselstrom ix difinierter Größe erzielt wird.
  • Die neue Schaltungsanordnung eignet sich nicht nur für magnetische Bildaufzeichnungsgeräte, sondern für alle magnetischen Aufzeichnungsgeräte, mit denen Breitbandsignale auf einem Träger magnetisch gespeichert werden, so z. B. bei den Magnetbandspeichern in elektronischen Rechenanlagen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der oberen Grenzfrequenz des Übertragungsbereiches von Schreibverstärker und Schreibkopf in magnetischen Aufzeichnungsgeräten für Fernsehsignale, mit einem induktiven Schreibkopf, der mit einem Signalstrom ix (Schreibkopfwechselstrom) bestimmter Größe zu speisen, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß zwischen die Anode der Schreibverstärkerendröhre und den Schreibkopf ein Übertrager geschaltet ist, bei dem einerseits das Übertragungsverhältnis ü2 (= Primärinduktivität : Sekundärinduktivität) dem Verhältnis der sekundärseitig wirksamen, insbesondere durch die Leitungskapazitäten bedingten Störkapazität Ca zu der primärseitig wirksamen, insbesondere durch die Röhrenkapazität bedingten Störkapazität Ci entspricht und bei dem andererseits die Sekundärinduktivität L, proportional der Schreibkopfinduktivität Lx und abhängig vom Größenverhältnis a des Schreibkopfwechselstromes ix zu dem Anodenwechselstrom Ja der Schreibverstärkerendröhre (a = ix : Ja) entsprechend der Bedingung L,: Lx = a : (ü - a) ausgelegt ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Übertrager eine Spule mit Anzapfung (Spartransformator) vorgesehen ist, an deren Anzapfung (Sekundärseite) der Schreibkopf über einen Koppelkondensator angeschlossen ist, der diesen gleichstrommäßig von dem durch den Spartransformator fließenden Anodengleichstrom trennt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Linearisierung des Frequenzganges dem Schreibkopf ein Ohmscher Widerstand parallel geschaltet ist.
DES72766A 1961-02-28 1961-02-28 Schaltungsanordnung fuer die Zusammenschaltung von Schreibverstaerker und Schreibkopf in magnetischen Aufzeichnungsgeraeten fuer Fernsehsignale Pending DE1162868B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229580B (de) * 1963-08-30 1966-12-01 Ampex Schaltung zur Kompensation der durch die Resonanz der Schaltung eines Magnetwandlerkopfes bewirkten Verzerrung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1229580B (de) * 1963-08-30 1966-12-01 Ampex Schaltung zur Kompensation der durch die Resonanz der Schaltung eines Magnetwandlerkopfes bewirkten Verzerrung

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