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DE1162733B - Doppelriemchenstreckwerk fuer Spinnmaschinen - Google Patents

Doppelriemchenstreckwerk fuer Spinnmaschinen

Info

Publication number
DE1162733B
DE1162733B DET23885A DET0023885A DE1162733B DE 1162733 B DE1162733 B DE 1162733B DE T23885 A DET23885 A DE T23885A DE T0023885 A DET0023885 A DE T0023885A DE 1162733 B DE1162733 B DE 1162733B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure plate
guide pins
apron
doppelriemchenstreckwerk
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET23885A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Toenniessen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DET23885A priority Critical patent/DE1162733B/de
Publication of DE1162733B publication Critical patent/DE1162733B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/26Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Doppelriemchenstreckwerk für Spinnmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Doppelriemchenstreckwerk für Spinnmaschinen, dessen Unterriemchen über eine in Durchlaufrichtung breite Stützplatte laufen und dessen Oberriemchen im Bereich dieser Stützplatte mit einer Andrückplatte belastet sind, die nur über die Breite eines Riemchens reicht, mit aufwärts ragenden Führungsstiften an zugeordneten Führungslöchern der Wendeschiene des Oberriemchens geführt und an ihr mit einer sehr leichten Belastungsfeder abgestützt ist, wobei diese Belastungsfeder aus einer über ihre Länge nach oben gewölbten flachen Blattfeder besteht, die sich quer zur Durchlaufrichtung über die Andrückplatte erstreckt und mit an ihren Enden befindlichen Löchern oder Randeinschnitten von den Führungsstiften der Andrückplatte aufgenommen ist, nach Zusatzpatent 1149281.
  • Bei dieser Ausführung der abgefederten Andruckplatte für das Oberriemchen ergeben sich für deren Herstellung und für ihre Handhabung, insbesondere beim Reinigen des Streckwerks unter Abnahme der Riemchen und des die Wendeschiene tragenden Riemchenkäfigs Schwierigkeiten. Bestehen die kleinen Druckplatten in der bisherigen Ausführung aus Metall, so müssen sie mit gesondert angebrachten Führungsstiften versehen werden und vergleichsweise stark bemessen sein, damit die Führungsstifte einen festen Halt erlangen. Das macht Paßlöcher und Stiftpassungen erforderlich, die die Herstellung der Druckplatten verteuern. überdies fallen die Teile beim Abnehmen der Oberriemchen und der Riemchenkäfige zum Reinigen des Streckwerks auseinander, wenn man sie nicht mit besonderer Vorsicht und Geschicklichkeit erfaßt, und dann ist es umständlich, die kleinen Druckplatten und ihre zugehörigen Belastungsfedern zu suchen und wieder anzubringen.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile und kennzeichnet sich dadurch, daß die kleinen Druckplatten samt den daran sitzenden Führungsstiften aus gepreßtem Kunststoff hergestellt und die Führungsstifte der Druckplatten mit einem Kopfansatz versehen sind, mit dem sie an den Führungslöchern der Wendeschiene hängenbleiben, wenn man die Oberriemchen und den Riemchenkäfig abnimmt. Die Herstellung der kleinen Druckplatte aus Kunststoff ermöglicht es, die Platte samt ihren Führungsstiften in einem Arbeitsgang zu pressen, so daß die Aufwendungen zum gesonderten Anbringen der Führungsstifte entfallen, womit sich die Herstellungskosten vermindern. Dabei können die aus Kunststoff bestehenden Führungsstifte zugleich so geformt werden, daß sie sich mit einem aasgeformten oder gebogenen Kopfansatz an der Wendeschiene verklemmen, ohne ihre freie Beweglichkeit zur übertragung des Federdrucks auf das Oberriemchen einzubüßen.
  • In bevorzugter Ausführung besteht die Druckplatte aus einer blattartig dünnen Kunststoffplatte, die nur mit nach unten abgewinkelten Längskanten linienhaft auf der Innenfläche des Oberriemchens aufsitzt und bei dieser Ausführung so leicht ist, daß ihr Eigengewicht an der Druckausübung praktisch nicht teilnimmt und somit nur der Druck der kleinen Belastungsfeder auf das Oberriemchen übertragen wird.
  • Damit sich die kleine Belastungsfeder beim Abnehmen der Druckplatten von der Wendeschiene nicht löst und verlorengeht, ist einer der Führungsstifte der Druckplatte zweckmäßig mit einem Bund versehen, der das mit einem Randeinschnitt versehene Ende der Belastungsfeder übergreift und gegen Lösen sichert.
  • Die Zeichnung zeigt die erfindungsgemäße weitere Ausgestaltung der innerhalb der Oberriemchenschlaufe angeordneten Andruckplatte. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Seitenansicht des Streckwerks in einem Längsschnitt durch eine Durchzugsstelle nach der Linie 1-I von F i g. 2, F i g. 2 einen Teilquerschnitt durch eine Durchzugsstelle nach der Linie U-II von F i g. 1 und F i g. 3 in Einzeldarstellungen die schaubildliche Ansicht einer Andruckplatte und ihrer Belastungsfeder.
  • Das Streckwerk weist ein Eingangswalzenpaar 1, 2 und ein Ausgangswalzenpaar 3, 4 auf, zwischen denen sich die Riemchenführung mit der Treibwalze 5 des Unterriemchens 7 und der Zwillingswalze 6 für das Oberriemchen 8 befindet. Bei entsprechender Abstufung des Antriebs der Unterwalzen befinden sich die Riemchen in geläufiger Weise im Hauptverzugsfeld, das in Faserlaufrichtung dem von dem Eingangswalzenpaar 1, 2 und dem Riemchenwalzenpaar5, 6 begrenzten Vorverzugsfeld folgt. Das Unterriemchen 7 läuft in bekannter Weise über eine Wendeschiene 9, die mit einer in Durchlaufrichtung verhältnismäßig breiten Stützfläche 10 bis dicht an die Riemchentreibwalze 5 reicht. Die Zwillingsoberriemchen 8 sind in bekannter Weise in einem mit Seitenführungen 11 versehenen Zwillingsriemchenkäfig aufgenommen, der die Wendeschiene 12 für das Oberriemchen trägt und zwischen den Zwillingsriemchen mit seinen U-förmigen Verlängerungen 13 an dem Achshals der Oberriemchenzwillingswalze 6 aufgehängt ist.
  • Jedes Oberriemchen 8 ist an seinem unteren Trum mit einer sehr leichten Andruckplatte 14 belastet, die sich nur über die Breite eines einzigen Riemchens erstreckt und an beiden Enden mit oberen Führungsstiften 15 versehen ist, die in Löchern 16 des Riemchenkäfigs 12 geführt sind. Die Druckplatte 14 ist erfindungsgemäß samt ihren Führungsstiften 15 einteilig als Preßteil aus Kunststoff gefertigt und berührt das Oberriemchen erfindungsgemäß nur linienhaft mit den schräg nach unten abgewinkelten Vorder-und Hinterkanten 17 und 18 (F i g. 1 und 3), wobei die Vorderkante 18 in bereits früher vorgeschlagener Weise als Tastrand wirkt, der die Riemchen in eine Vertiefung 19 der Wendeschiene 9 des Unterriemchens drückt.
  • Die Führungsstifte 15 der Druckplatte 14 sind erfindungsgemäß je mit einem einwärts ragenden Kopfansatz 20 versehen, wobei der Abstand zwischen den Kopfansätzen 20 der Führungsstifte etwas geringer ist als der Abstand zwischen den Führungslöchern 16 des Riemchenkäfigs, so daß die Druckplatte nicht nach unten herausfallen kann, wenn man sie mit den Führungsstiften in die zugeordneten Führungslöcher eingesteckt hat. Statt nach innen könnten sich die Kopfansätze der Führungsstifte 15 natürlich auch nach außen erstrecken.
  • Jede Druckplatte ist in bereits vorgeschlagener Weise zu ihrer Belastung mit einer kleinen Blattfeder 21 versehen, die sich quer zur Durchlaufrichtung über die Länge der Druckplatte 14 erstreckt und leicht nach oben gewölbt ist. Die Blattfeder ist an einem Ende mit einem Loch 22 auf einen der Führungsstifte 15 aufgesetzt, während sie am anderen Ende einen Randeinschnitt 23 aufweist, mit dem sie erfindungsgemäß einen unteren Bund 24 des anderen Führungsstiftes des Druckplatte 14 untergreift. Der Randeinschnitt 23 hat in seiner Längsrichtung so viel Spiel, daß sich die Blattfeder 21 flach an die Oberfläche 25 der Druckplatte 14 anlegen kann. Durch den bundartigen Ansatz 24 des einen Führungsstiftes 15 ist erfindungsgemäß die kleine Belastungsfeder bei leichter Abnehmbarkeit und Auswechselbarkeit gegen ungewolltes Lösen von der Druckplatte 14 gesichert, wenn man die Druckplatten beim Reinigen des Streckwerks oder zum Auswechseln der Belastungsfedern gegen Federn anderer Wölbung und Federungskraft vom Riemchenkäfig abnimmt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Doppelriemchenstreckwerk für Spinnmaschinen, dessen Unterriemchen über eine in Durchlaufrichtung breite Stützplatte laufen und dessen Oberriemchen im Bereich dieser Stützplatte mit einer Andruckplatte belastet sind, die nur über die Breite eines Riemchens reicht, mit aufwärts ragenden Führungsstiften an zugeordneten Führungslöchern der Wendeschiene des Oberriemchens geführt und an ihr mit einer querliegenden gewölbten Blattfeder abgestützt ist, die mit an ihren Enden befindlichen Löchern bzw. Randeinschnitten von den Führungsstiften der Andruckplatte aufgenommen ist, nach Zusatzpatent 1149281, dadurch gekennzeichnet,daß die Andruckplatte (14) samt den daran sitzenden Führungsstiften (15) einteilig aus Kunststoff gepreßt ist und ihre Führungsstifte (15) an den freien Enden mit einem die Andruckplatte gegen Lösen von den zugeordneten Führungslöchern (16) sichernden Kopfansatz (20) versehen sind.
  2. 2. Doppelriemchenstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Führungsstiften (15) einteilig hergestellte Andruckplatte (14) blattartig dünn ausgebildet ist und mit nach unten schräg abgewinkelten Längskanten (17 und 18) das Oberriemchen nur linienhaft berührt.
  3. 3. Doppelriemchenstreckwerk nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Führungsstifte (15) der Andruckplatte (14) einen unteren Bund (24) aufweist, der das mit einem Randausschnitt (23) versehene Ende der Blattfeder (21) niederdrückend übergreift.
DET23885A 1963-04-25 1963-04-25 Doppelriemchenstreckwerk fuer Spinnmaschinen Pending DE1162733B (de)

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DET23885A DE1162733B (de) 1963-04-25 1963-04-25 Doppelriemchenstreckwerk fuer Spinnmaschinen

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DE1162733B true DE1162733B (de) 1964-02-06

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ID=7551200

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DET23885A Pending DE1162733B (de) 1963-04-25 1963-04-25 Doppelriemchenstreckwerk fuer Spinnmaschinen

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DE (1) DE1162733B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH708812A1 (de) * 2013-11-05 2015-05-15 Rieter Ag Maschf Streckwerk mit einem Druckelement.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH708812A1 (de) * 2013-11-05 2015-05-15 Rieter Ag Maschf Streckwerk mit einem Druckelement.

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