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DE1162583B - Vorrichtung zum Steuern einer elektromagnetisch betaetigten Tabellier-bzw. Kolonnenschreibmaschine zum Aufzeichnen von Messgroessen - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern einer elektromagnetisch betaetigten Tabellier-bzw. Kolonnenschreibmaschine zum Aufzeichnen von Messgroessen

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Publication number
DE1162583B
DE1162583B DES40412A DES0040412A DE1162583B DE 1162583 B DE1162583 B DE 1162583B DE S40412 A DES40412 A DE S40412A DE S0040412 A DES0040412 A DE S0040412A DE 1162583 B DE1162583 B DE 1162583B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
relays
contacts
pulse
switching mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES40412A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephone Cables Ltd
Original Assignee
Telephone Cables Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telephone Cables Ltd filed Critical Telephone Cables Ltd
Publication of DE1162583B publication Critical patent/DE1162583B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D9/00Recording measured values
    • G01D9/28Producing one or more recordings, each recording being of the values of two or more different variables
    • G01D9/32Producing one or more recordings, each recording being of the values of two or more different variables there being a common recording element for two or more variables
    • G01D9/34Producing one or more recordings, each recording being of the values of two or more different variables there being a common recording element for two or more variables the variables being recorded in a predetermined sequence
    • G01D9/36Producing one or more recordings, each recording being of the values of two or more different variables there being a common recording element for two or more variables the variables being recorded in a predetermined sequence in separate columns
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/20Recording elements for printing with ink or for printing by deformation or perforation of the recording surface, e.g. embossing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Steuern einer elektromagnetisch betätigten Tabellier- bzw. Kolonnenschreibmaschine zum Aufzeichnen von Meßgrößen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Steuern einer elektromagnetisch betätigten Tabellier- bzw. Kolonnenschreibmaschine zum Aufzeichnen von Meßgrößen in Form einer oder mehrerer Gruppen von Ziffern oder anderen in vorbestimmter Anordnung zeilenweise auf einem Registrierblatt abgedruckten Zeichen mit einem bei den nacheinander zu betätigenden Druckvorgängen schrittweise fortschaltbaren Registrierblatthalter, mit Elektromagneten zum Betätigen von Drucktypen und mit einem in Abhängigkeit von dem abzudruckenden Meßwert einzustellenden Ableseschaltwerk zum Auswählen der Steuerstromkreise für diejenigen Typenabdruck-Elektromagnete, welche bei Betätigung in der richtigen Reihenfolge das Abdrucken der aufzuzeichnenden Meßgröße bewirken.
  • Eine Vorrichtung dieser Gattung ist bereits in der deutschen Patentschrift 1025 161 beschrieben worden. Gemäß dieser Patentschrift werden die Strom-bzw. Steuerkreise nach den Elektromagneten durch ein Vielfachschaltwerk ausgewählt, welches. dem vorerwähnten Ableseschaltwerk entspricht und mechanisch mit dem veränderlichen Element des Gerätes, beispielsweise der veränderlichen Komponente eines Brückennetzwerks, derart gekuppelt ist, daß das Vielfachschaltwerk für jede Einstellung des veränderlichen Elements diejenigen Elektromagnete auswählt, welche dann, wenn sie in der entsprechenden Reihenfolge erregt werden, die Ablesung bzw. die dieser Einstellung des veränderlichen Elements entsprechende Wertgröße abdrucken. Bei der Schaltungsanordnung gemäß dieser vorerwähnten Patentschrift ist außerdem ein Stellenschalter vorgesehen, der dem Registrierblatthalter derart zugeordnet ist, daß er durch das schrittweise Fortschalten des Halters betätigt wird. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß in jeder aus einer Anzahl aufeinanderfolgender Stellungen durch den Stellenschalter der eine der Steuerkreise nach den Elektromagneten vervollständigt bzw. aufgebaut wird, welcher durch das Vielfaehschaltwerk ausgewählt wird, so daß die Reihenfolge der Erregung der Elektromagnete unmittelbar unter der Steuerwirkung der schrittweisen Fortschaltung des Wagens erfolgt.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Verbesserung zu schaffen, die eine Alternative zum Stellenschalter darstellt. Der Stellenschalter ist auf Grund seines Zusammenwirkens mit dem Registrierblatthalter insofern ein vorteilhaftes Mittel, als er sicherstellt, daß jede Ziffer oder jedes Zeichen einer aufzuzeichnenden Meßgröße genau in die richtige Spalte auf dem Registrierblatt abgedruckt wird. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn, wie in der deutschen Patentschrift 1025161 beschrieben, der Schalter eine oder mehrere Reihen von Kontakten aufweist, die mit einem entsprechenden Bauteil von Schaltarmkontakten eine Wirkverbindung eingehen, und wenn entweder die Kontaktreihen oder die Schaltarmkontakte am Registrierblatthalter, beispielsweise an einem Schreibmaschinenwagen, angeordnet sind und wenn der andere Kontaktsatz in einer veränderlichen Beziehung zum Wagen steht. Trotzdem sind dem Stellenschalter jedoch bestimmte Nachteile eigentümlich, welche unter gewissen Umständen den vorerwähnten Vorteil überwiegen können. So wird beispielsweise bei der vorbeschriebenen Ausführungsform der Abstand zwischen den Kontakten in jeder Kontaktreihe durch den Weg bestimmt, um welche sich der Wagen bei jedem Schaltschritt fortbewegt. Dadurch wird nicht allein der Abstand zwischen den Kontakten, sondern auch deren Größe bestimmt; wobei zu berücksichtigen ist, daß jeder Kontakt gegenüber seinem unmittelbar benachbarten abisoliert werden muß. Ebenfalls wird dadurch die Größe der Sohaltarmkontakte bestimmt, wobei zu berücksichtigen ist, daß Vorsorge getroffen werden muß, daß ein Schaltarm nicht zwei benachbarte Kontakte überbrückt. Außerdem muß ein Stellenschalter vorgesehen werden, dessen Kontakte sich über die ganze Länge einer Aufzeichnungslinie erstrecken, was im Falle der Aufzeichnung von elf Kapazitätsprüfungen eines Fernsprechkabelvierers zumindest fünfundfünfzig Druckstellungen entsprechen kann. Darüber hinaus muß der Stellenschalter, falls er sich nicht tatsächlich in der Druckmaschine, beispielsweise in einer herkömmlichen Schreibmaschine befindet, zumindest in übereinstimmung mit den Charakteristiken der Maschine dimensioniert sein.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird die Verwendung des Stellenschalters umgangen und dieser durch eine sogenannte Druck-Schaltwerkrelaisgruppe ersetzt, welche bei zahlreichen Schreibmaschinenausführungsformen zu verwenden ist, bei welcher keine gleitenden Kontakte erforderlich sind und bei welcher die Anzahl der Arbeitskontakte erheblich geringer ist.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein Druckschaltwerk angeordnet ist, bestehend aus einem Satz Relais, welche, durch Steuerimpulse nacheinander erregt, in der entsprechenden Reihenfolge und über Relaiskontakte die Steuerstromkreise zu den ausgewählten Typenabdruck-Elektromagneten herstellen, daß ferner ein diese Steuerimpulse erzeugender Impulsgenerator mit zwei Impulsrelais angeordnet ist, welche im Zusammenwirken miteinander in zyklischer Folge ansprechen und abfallen und von denen das eine Relais bei jeder Erregung einen Steuerstromkreis zum Betätigen eines Typenabdruck-Elektromagnets herstellt, und daß den Relais des Druckschaltwerks ein Schlußrelais zugeordnet ist, welches bei seiner Betätigung die Rückstellung der Druckschaltwerkrelais in ihren Ausgangszustand bewirkt.
  • Ferner ist bereits als Gegenstand des deutschen Patentes 1 122 720 in Vorschlag gebracht worden, Relaiseinrichtungen an Stelle des oder zusätzlich zum Vielfachschaltwerk zu verwenden, welches in der deutschen Patentschrift 1025 161 beschrieben ist. Dabei ist das veränderliche Element die veränderliche Komponente eines Brückennetzwerks, und das Vielfachschaltwerk wird gänzlich durch eine Gruppe von Relais ersetzt, welche das sogenannte Ableseschaltwerk darstellt und welches dazu dient, sowohl den Größenwert dieser Komponente tasächlich zu ändern als auch die Elektromagnete auszuwählen.
  • Die vorliegende Erfindung kann ebenfalls bei solchen Einrichtungen Verwendung finden, bei welchen das Ableseschaltwerk aus einer Gruppe von Relais besteht, die im nachfolgenden als »Ableserelaisgruppe« bezeichnet wird, wobei die Relais auf die Einstellung desjenigen Gerätes hin ansprechen, von welchem eine Aufzeichnung vorgenommen werden soll, um diejenigen Elektromagnete auszuwählen, welche zum Aufzeichnen dieser Einstellung erregt werden müssen.
  • Das Ableseschaltwerk kann aus einer Gruppe von Ableserelais bestehen, und in diesem Falle dient in weiterer Ausbildung der Erfindung das den Druck-Schaltwerkrelais zugeordnete Schlußrelais zusätzlich dazu, die Ableserelais in ihren Ausgangszustand zurückzubringen.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die zyklische Betätigung der Impulsrelais durch ein Relais eingeleitet wird, welches selbsttätig dann anspricht, wenn durch die Ableserelais die Elektromagnete zum Abdrucken einer Meßgröße ausgewählt sind, und dabei einen entsprechenden Steuerstromkreis für die Impulsrelais schließt.
  • Wenn das Meßgerät beispielsweise das veränderliche Element eines Brückennetzwerks bildet, kann das die zyklische Betätigung der Impulsrelais einleitende Relais durch ein Relais gesteuert werden, welches seinerseits auf den Schaltzustand der Brücke anspricht und in Verbindung mit einem weiteren Relais und mit Relaiskontakten die Betätigung der Ableserelais unterbricht, welche beim Einstellen des veränderlichen Brückenelements wirksam war.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen erläutert, welche eine Schaltungsanordnung für das Prüfen von Vierern eines Fernsprechkabels betrifft, und zwar stellt dar F i g. 1 bis 4 (zusammengelegt) die Schaltungsanordnung der Gesamtanordnung und F i g. 5 ein Blockschaubild der in F i g. 2 und 3 dargestellten Steuerkreise, wobei gewisse Einzelheiten weggelassen sind, welche für die Erfindung nicht unbedingt nötig sind; F i g. 6 gibt an, wie die F i g. 1 bis 4 zu einem Gesamtschaltbild zusammenzusetzen sind.
  • Die Vorrichtung dient zum selbsttätigen Ausführen und Registrieren einer Aufeinanderfolge von Prüfungen an jedem der Vierer eines Fernsprechkabels, wobei die Sätze von Prüfungen bzw. Prüfungsergebnissen für jeden Vierer in einer Zeile zum Abdruck gebracht werden sowie in Spalten, welche quer zur Breite eines Registrierblattes verlaufen. Jede Spalte aus fünf Stellen, und zwar für den Abdruck eines Vorzeichens - + (Plus) oder - (Minus) - für ein Maximum von drei Zeichen bzw. Ziffern und für einen Leerraum zwischen den Spalten. Die Zahl der Zeichen oder Ziffern kann eine andere als drei sein, je nach dem Wert oder der Stellenzahl des Wertes, der registriert werden soll, und es ist so eingerichtet, daß das Vorzeichen stets unmittelbar dem ersten Zeichen vorangeht.
  • In diesem Schaubild bedeutet das Endigen einer Linie in einem breiten ausgefüllten Dreieck eine Verbindung derselben mit einer Stromquelle, deren anderer Pol geerdet ist; innerhalb eines Rechtecks eingezeichnete Buchstaben bezeichnen die Wicklung entweder eines Relais oder eines Elektromagnets, das bzw. der durch das Rechteck bezeichnet wird. Die Elektromagnete sind durch den Anfangsbuchstaben M gekennzeichnet. Kontakte, welche durch die Relais betätigt werden, sind mit den entsprechenden Buchstaben nebst einer angehängten Ziffer bezeichnet. Einige manuell betätigte Schalter oder Schaltwerke sind vorhanden. Die Kontakte und Schaltwerke sind in den Stellungen, als Null- oder Normalstellungen bezeichnet, angedeutet, welche sie einnehmen, wenn die Relaisspulen nicht vom Strom durchflossen werden und die Schaltwerke nicht betätigt sind.
  • Die Schaltungsanordnung ist eingerichtet, eine Prüfung ähnlich derjenigen durchzuführen, welche in dem deutschen Patent 1122 720 beschrieben ist, und die F i g. 1 und 2 stimmen im wesentlichen mit den F i g. 2 und 3 des älteren Patents überein. Die Beschreibung der Schaltungsanordnung ist so zu verstehen, daß diese für die unter »Kabelkernprüfung« eines Fernsprechkabels bekanntgewordene Prüfung bestimmt ist, also für die Prüfung der Vierer, von denen jedervierte isolierte Adern aufweist, nachdemdie Vierer zusammengebracht worden sind, um das Kabel zu bilden, bevor der Außenmantel aufgebracht ist. Diese vier zu registrierenden Prüfungen sind: eine für das Innenvierer-Kapazitätsungleichgewicht, eine für das Zwischenvierer-Kapazitätsungleichgewicht und zwei für Widerstandsungleichgewicht, wobei die beiden ersten mit einer Kapazitätsbrücke, die beiden letzteren mit einer Widerstandsbrücke durchgeführt werden. Eine Isolationswiderstandsprüfung wird eben,-falls, und zwar vor den anderen vier Prüfungen durchgeführt; diese aber wird nicht registriert. Das Arbeiten der Schaltungsanordnung wird jedoch selbsttätig zum Stillstand gebracht, wenn der Isolationswiderstand einen Fehler zeigt, Der Isolationsprüfer kann die Ausführungsform haben, wie sie Gegenstand des älteren deutschen Patentes 1001412 ist.
  • Auf diese Weise müssen also fünf Prüfungen vorgenommen werden, wobei das Ergebnis der ersten nicht niedergeschrieben wird. Es werden vier Vierer an vier Vierwegestecker ST 1 bis ST 4 angeschaltet, und diese Stecker werden der Reihe nach an die Schaltungsanordnung angeschaltet. In dem Maße, wie die Prüfungen fortschreiten, ersetzt die Bedienungsperson die geprüften Vierer durch ungeprüfte, und zwar jedes zu seiner Zeit in der vorgeschriebenen Reihenfolge. Die wechselweise Auswahl der entsprechenden Viererbuchse und die Auswahl der Stromkreise zwischen jeder Buchse und den Prüfeinheiten wird durch einen sich schrittweise bewegenden Drehschalter vorgenommen, welcher fünf Dekaden RLS 1 bis RLS5 (F i g. 2) aufweist und durch einen Schrittschaltmagnet MT (F i g. 4) gesteuert wird. Es ist ersichtlich, daß an jeder Dekade vier Gruppen von Kontakten entsprechend den vier Buchsen und in jeder Gruppe fünf Kontakte entsprechend den fünf Prüfungen vorhanden sind. Die Dekade RLS 1 be- tätigt vier Relais CA bis CD, welche die Verbindungen zwischen den Buchsen ST 1 bis ST4 und einem Satz von Sammelschienen X 1 bis X 4 und Y 1 bis Y 2 steuern. Die Dekade RLS 2 steuert, und zwar von jeder Gruppe von fünf Kontakten, fünf Relais CE bis Cl, welche die Verbindungen zwischen den Sammelschienen und den Prüfeinheiten herstellen, nämlich zu dem Isolationswiderstandsprüfer über Kontakte CE 1 bis CE 4, zu der Kapazitätsbrücke zunächst über Kontakte CF 1 bis CF 4 und daraufhin über Kontakte CG 1 bis CG 4 und zu der Widerstandsbrücke zunächst über Kontakte CH 1 bis CH 3 und daraufhin über Kontakte C11 bis C13. Die dritte Dekade RLS3 steuert, und zwar über die erste Stellung in jeder Gruppe und manuelle Schaltwerke KBR 1, KBL 1, KTR 1 und KTL 1, ein Relais DA, um die Isolationswiderstandsprüfung in Gang zu setzen, wobei dieses Relais über Kontakte DF2 abgeworfen wird, wenn die Prüfung zufriedenstellend gewesen ist. In den zweiten und dritten Stellungen wird Relais CJ betätigt, um die Kapazitätsbrücke an ein Wechselstromnetz anzuschließen sowie an einen Spannungskomparator VC, weloher in der selbsttätigen Gleichgewichtssteuerung der Brücke wirksam ist. In den vierten und fünften Stellungen schalten Relais CK eine Gleichspannungsquelle und den Spannungskomparator VC an die Brücke und stellt die letztere für Gleichstromprüfung ein; Relais CL schaltet über die Kontakte CL 1 bis CL 4 eine Gruppe von Widerständen in einem Standardvierer STD, um dadurch Widerstandsungleichgewichts-Prüfmessungen zu ermöglichen, und das Relais CLS schließt durch die Kontakte CLS 1 vier Buchsen SB 1 bis SB 4 an dem abgewandten Ende des Kabels kurz. Die vierte Dekade RLS4 ist in der ersten Stellung in jeder Gruppe einem Stromkreis zugeordnet, welcher während der von Hand erfolgenden Prüfauslösung benutzt wird, und in den übrigen Stellungen einem Relais CM, welches die Stromkreise für das selbsttätige Ingleichgewichtbringen der Brücken (nicht dargestellt) herstellt. Die Relais CO und CN, welche der fünften Dekade RLS5 zugeordnet sind, werden, wenn erforderlich, dazu benutzt, irgendwelche Prüfungen zu eliminieren bzw. zu unterdrücken. Auf die Relais CM, CN und CO wird noch im nachfolgenden eingegangen werden.
  • Die Brücken werden dadurch abgeglichen, daß selbsttätig zum Netzwerk Einheiten an Kapazität oder Widerstand durch die selektive Betätigung der Kontakte A 3 bis 13, K 4 bis S 4 und T 7 oder A 4 bis 14, K5 und K7 jeweils durch eine Gruppe von Ableseschaltwerkbetätigungsrelais A bis T, die in F i g. 3 dargestellt sind (RSA in F i g. 5) zugefügt werden. Die Einheiten werden zugeschaltet, und zwar entweder im negativen oder positiven Sinne, je nach den Stellungen der Kontakte BE 3 und BE 5, welche vom Relais BE gesteuert werden, wobei die Normalanordnung der Kontakte einer positiven Addition entspricht. In der Meßwert-Schaltwerkgruppe addieren die Relais A bis I Einheiten, die Relais K bis S addieren Zehner, das Relais T addiert einen Hunderter. Die Relais A bis 1, K bis T steuern entsprechende Meßwert-Schaltwerkkontakte A 6 bis 16, K6, L 3 bis R 3, S 6 (RSC in F i g. 5), um dadurch die entsprechenden Stromkreise für die Betätigung der Druckmagnete MO bis M9 vorzubereiten, welche bei ihrer Betätigung die entsprechende Ziffer auf ein Registrierblatt abdrucken. Die Relais K und T steuern außerdem die entsprechenden Kontakte der Gruppe K3, K6, K8, T5, T 6 und T8, um dadurch das Abdrucken des Vorzeichens in der jeweils erforderlichen Spalte zu bewirken. Positive und negative Vorzeichen und eine Leertastenschaltung werden jeweils durch Magnete M+, M- und MS abgedruckt, wobei das abzudruckende Vorzeichen durch den Schaltzustand der Kontakte BE 6 bestimmt wird.
  • Die Meßwert-Schaltwerkrelais J, JA, JD bewirken die Übertragung des wirksamen Schaltzustandes zwischen den Einer-, Zehner- und Hunderter-Relais, und Relais JE dient dazu, die selbsttätige Betätigung der Schaltungsanordnung abzustoppen, wenn der Meßwert über den Wertbereich der Schaltungsanordnung hinausgeht. Das Arbeiten der Meßwert-Schaltwerkrelais wird selbsttätig beendet, wenn das Gleichgewicht einer Brücke hergestellt worden ist. Die Relais stellen die Meßwert-Schaltwerkkontakte ein, welche in Verbindung mit Druckschalterkontakten TA 4, TB 4, TC4 und TD5 die Stromkreise für die Druckmagnete zusammenschalten, welche, wenn sie in der nachfolgend beschriebenen Weise hergestellt worden sind, bewirken, daß in Aufeinanderfolge die Druckmagnete ansprechen, um dadurch an der jeweils erforderlichen Stelle auf dem Registrierblatt den Wert zu registrieren, welcher durch die Meßwert-Schaltwerkbetätigungsrelais festgelegt worden ist, wenn das Brückengleichgewicht erzielt worden war.
  • Das Arbeiten der Meßwert-Schaltwerkrelais, die in F i g. 3 dargestellt sind, und der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 1 und 2 ist im einzelnen in dem älteren Patent 1122 720 beschrieben worden und soll daher im nachfolgenden nur insoweit behandelt werden, als dies zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung erforderlich erscheint.
  • Wenn die entsprechenden Verbindungen für eine der Brückenprüfungen an einem Vierer hergestellt worden sind, bewirkt der Ungleichgewichtsschaltzustand, der ursprünglich vorhanden ist, daß der Kontakt BA 1 (F i g. 3) des empfindlichen Relais BA (F i g. 1) nach der einen oder der anderen Seite abgelenkt wird, und zwar je nachdem, ob das Ungleichgewicht entweder positiv oder negativ ist. Wenn das Gleichgewicht hergestellt ist, bringt das Relais BA seinen Kontakt in die Mittelstellung zurück. Durch die Ablenkung des Kontaktes BA 1 (F i g. 3) wird der Stromkreis entweder des Relais BB oder von BC (über die geschlossenen Kontakte BE8 und B13) geschlossen, und das Relais BD spricht dann infolge Schließens der Kontakte BB 3 oder BC3 an. Zur gleichen Zeit spricht das Relais BH in Reihe entweder mit BB oder BC an und legt die Kontakte BH 1 um, um dadurch über die geschlossenen Kontakte JE2 die Arbeitserde an die Meßwert-Schaltwerkbetätigungsrelais zu legen. Diese Kontakte BH 1 verbleiben infolgedessen während des ganzen Vorgangs zum Herstellen des Brückengleichgewichts betätigt und öffnen sich dann bei der Freigabe des Relais BH, wodurch jede weitere Betätigung von Meßwert-Schaltwerkrelais verhindert wird. Die betätigten Relais werden jedoch über die Halteerdeader gehalten, und zwar über die normalerweise geschlossenen Kontakte JE3 und CQ 1 (Fig. 4).
  • Nachdem das Relais BD angesprochen hat, hält es sich über die Kontakte BD 5. Infolgedessen ist der Schaltzustand am Ende der Prüfung ein solcher, daß die Meßwert-Schaltwerkkontakte eingestellt und gehalten werden, die Relais BB und BC freigegeben sind und das Relais BD betätigt ist. Diese letzteren Schaltzustände stellen einen in F i g. 4 dargestellten Stromkreis her durch das Relais TF hindurch über die Kontakte TG 2, BD 6, BC 6, BB 6, JE 3 und CQ 1 nach Erde 1. Beim Ansprechen des Relais TF schließen sich die Kontakte TF2, wodurch der Stromkreis für das Relais TG hergestellt wird. Das Relais TG öffnet die Kontakte TG 2 und wirft dadurch Relais TF ab, so daß die Kontakte TF2 sich wieder öffnen. Relais TG fällt dann ab, und die Kontakte TG2 schließen sich wieder, wodurch der ursprüngliche Schaltzustand wiederhergestellt wird.
  • Es ist zu ersehen, daß durch die Kombination der Relais TF und TG selbsttäig ein Ansprech- und Freigabezyklus hervorgerufen wird, dessen Frequenz durch die Arbeitszeit bzw. Ansprechzeit für das Relais FT bestimmt wird, dessen eine Wicklung über einen Widerstand kurzgeschlossen ist. Jede Betätigung des Relais TG wird von der Betätigung eines Druckmagnets begleitet, welcher in Reihe damit geschaltet wird. Es öffnet außerdem die Kontakte TG 1 in einer Druck-Schaltwerkgruppe von Relais TA bis TE, CQ, so daß, so lange die Erdstromkreis-Schaltzustände von TF bleiben oder sich abspielen, wie dies zuvor beschrieben worden ist, diese Kontakte TG 1 kontinuierlich sich öffnen und schließen, und zwar mit der Arbeitsfrequenz des Relais TG.
  • Die Gruppe von Druck-Schaltwerkrelais TA bis TE, CQ, welche den in dem deutschen Patent 1056188 beschriebenen Aufbau hat, besteht aus einem Umschaltrelais TE, welches den Umschaltkontakt TE 1 betätigt, aus drei Ungerade-Relais TA, TC und CQ und aus zwei Gerade-Relais TB und TD. Die Ungerade-Relais sind eingerichtet, um mit der Ungerade-Leitung w verbunden zu werden, die Gerade-Relais mit der Gerade-Leitung x. Die Halteerde-Leitung y bedient alle Relais in der Gruppe außer CQ. Die Druck-Schaltwerkrelais steuern Druck-Schaltwerkkontakte TA 4, TB 4, TC 4 und TD 5 (PSC in F i g. 5) in den Stromkreisen zu den Druckmagneten. Im Anfangsschaltzustand des Stromkreises über die Kontakte ist der Stromkreis über Kontakte TA 3 durch die eine Wicklung des Relais TE unwirksam, obwohl ein Stromkreis über die Kontakte BD 6, BC 6, BB 6, JE3 und CQ1 vorhanden ist, weil nämlich die Wicklung über die Kontakte TE 1 und TG 1 kurzgeschlossen ist. Die Auswirkung der ersten Betätigung des Relais TG besteht infolgedessen darin, diesen Kurzschluß durch Öffnen der Kontakte TG 1 zu beseitigen, wodurch das Relais TE anspricht und die Kontakte TE 1 sich nach der Ungerade-Leitung w umlegen. Dann, wenn das Relais TG abfällt, vervollständigen die Kontakte TG 1 den Erdstromkreis des Relais TA über den oberen Kontakt der Umschaltkontakte TE 1. Relais TA hält sich dann über Kontakte TA 1 und öffnet Kontakte bei TA 3 für eine der Wicklungen des Relais TE. Dieses Relais fällt jedoch nicht ab, da der Stromkreis durch seine zweite Wicklung über den Umschaltkontakt TE 1 hergestellt worden ist.
  • Bei der nächsten Betätigung des Relais TG wird durch das Öffnen der Kontakte TG 1 dieser Stromkreis des Relais TE geöffnet und der Umschaltkontakt TE 1 veranlaßt, sich in die untere Stellung zu bewegen, wodurch der Stromkreis für das Gerade, Relais TB mit Hilfe der Kontakte TA 2 vorbereitet wird, welche bei der Betätigung des Relais TA geschlossen worden sind.
  • Bei der Freigabe des Relais TG wird der Stromkreis dieses Gerade-Relais TB über Kontakte TG 1 hergestellt, und das Relais spricht an, hält sich über die Kontakte TB 1, bereitet den Stromkreis für das Ungerade-Relais TC an den Kontakten TB 2 vor und bereitet einen Stromkreis für die erste Wicklung des Relais TE über Kontakte TB 3 vor. Das Relais TE spricht jedoch nicht an, und zwar wegen des Kurzschlusses durch die Kontakte TG 1.
  • Wenn das Relais TG das nächste Mal anspricht, wird dieser Kurzschluß aufgetrennt; die Umschaltkontakte TE 1 bewegen sich in ihre obere Stellung, und bei Freigabe des Relais TG spricht das Ungerade-Relais TC an, wobei es sich über die Kontakte TC1 hält, den Stromkreis für das Gerade-Relais TD über Kontakte TC2 vorbereitet und den Stromkreis für die erste Wicklung des Relais TE an den Kontakten TC3 auftrennt. Dies letztere bewirkt, daß Relais TE abgeworfen wird, wenn Relais TG anspricht, und die Umschaltkontakte TE 1 bewegen sich dann in die untere Stellung.
  • Bei der nächsten Freigabe des Relais TG wird der Stromkreis für das Gerade-Relais TD über die Kontakte TG 1 vervollständigt, und das Relais TD spricht an, wobei es sich über Kontakt TD 1 hält, einen Stromkreis für Relais CQ an den Konkakten TD 2 vorbereitet und wiederum einen Stromkreis für die erste Wicklung des Relais TE an den Kontakten TD 3 vorbereitet; diese Wicklung des Relais TE spricht, weil kurzgeschlossen, nicht an.
  • Bei der nächsten Betätigung des Relais TG werden die Kontakte TG 1 geöffnet, und die Umschaltkontakte TE 1 bewegen sich in die untere Stellung, wodurch das Gerade-Relais CQ zum Ansprechen gebracht wird, wenn das Relais TG abfällt. Das Relais CQ hat die Schaltwirkung, daß alle Stromkreise durch Auftrennen des Erdstromkreises bei den Kontakten CQ 1 aufgetrennt werden; zur gleichen Zeit schaltet es seine eigene Wicklung über die Kontakte CQ 2 an den Kapazitäts-Widerstands-Stromkreis an, welcher das Relais für eine kurze Zeitdauer durch die Entladung des Kondensators hält. Die Wirkung des Öffnens der Kontakte CQ 1 besteht darin, alle Druck-Schaltwerkrelais freizugeben. Es wirft außerdem das Relais BD und die Relais der Meßwert-Schaltwerkbetätigung durch Auf- oder Abtrennen des Halteerdekreises ab.
  • Vor dem Abfallen der Relais ist der Fortschaltmagnet MT über die Kontakte TF 3 und TD 4 bei der letzten Betätigung des Relais TF betätigt worden. Dieser Magnet MT bewegt das Prüfungsfolgeschaltwerk um einen Schaltschritt weiter, um dadurch die Verbindungen des in Prüfung befindlichen Vierers von dem Prüfvorgang auf den nächsten umzuschalten, so daß nach dem Abfall der Relais der nächste Prüfvorgang selbsttätig seinen Anfang nimmt. Nach einer Betätigung des Magnets ebenso oft, wie der Zahl der Prüfvorgänge pro Vierer entspricht, wird das Relais CM von der Schaltwerkdekade RLS 4 abgetrennt, und dies bewirkt, daß sich die Kontakte CM 2 in Reihe mit der Wicklung des Relais BA (F i g. 1) öffnen, so daß die Steueranordnung für das Herstellen des Gleichgewichts und für das Abdrucken des Prüfergebnisses während der Isolationsprüfung außer Betrieb ist. Wenn der Drehschalter die erste Schaltstellung in einer der Gruppe von Kontakten, welche die Prüfungen an den vier Sockeln ST 1 bis ST 4 repräsentieren, einnimmt, geht die Isolationsprüfung des nächsten Vierers vor sich, und ihr folgen die übrigen vier zu registrierenden Prüfungen. Wenn jedoch das Drehschaltwerk sich in eine Stellung außerhalb dieser Gruppen fortbewegt hat, wird die Wirkungsweise in folgender Weise abgeändert: Aus der vorangehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß durch das Zusammenwirken der Relais TF und TG mit den Druck-Schaltwerkrelais fünf Impulse nach den Druckmagneten übermittelt worden sind. Bei jedem Impuls spricht der entsprechende Magnet an, und dadurch wird das entsprechende Symbol an derjenigen Stelle auf dem Registrierblatt abgedruckt, welche jenem Impuls entspricht. Das sich auf dem Schreibmaschinenwagen befindliche Registrierblatt nimmt die Anfangsstellung zu Beginn der Prüfung ein. Mittels der Schreibmaschinen-Fortschalteinrichtung bewegt sich der Wagen um einen Schaltschritt bei jedem Drehvorgang fort, so daß er sich beim Drucken der vier Prüfergebnisse über zwanzig Stellungen hinwegbewegt hat und sich stets in der richtigen Stellung für das Abdrucken eines jeden Vorzeichens, Zeichens oder eines jeden Leertastenwertes befindet.
  • Bei jedem Meßwert bzw. jeder Ablesung wird beim ersten Impuls ein Magnet in Reihe mit Relais TG über Kontakt TA 4 in der Ruhestellung betätigt, wobei der Magnet entweder der Leertastenmagnet MS oder ein Vorzeichenmagnet M -oder M + ist, welcher durch die Meßwert-Schaltwerkkontakte T5 ausgewählt wird. Beim zweiten Impuls werden die Druck-Schaltwerke der Kontakte TA 4 durch Relais TA betätigt (dieses selbst wird durch die vorangehende Freigabe des Relais TG zum Ansprechen gebracht), um dadurch einen Stromkreis über die in, der Normalstellung befindlichen Kontakte TB 4 zu dem Leertastenmagnet MS, einem Vorzeichenmagnet M -oder M + oder dem Magnet M 1 zwecks Abdrucks der Ziffern Eins herzustellen. Beim dritten Impuls wird entweder ein Vorzeichenmagnet oder ein Ziffernmagnet über die betätigten Kontakte TA 4 und TB 4 und den in der Ruhestellung befindlichen Kontakt TC4 betätigt. Bei dem vierten Impuls wird eine Ziffer über die Stromkreise zu den zugehörigen Magneten über die betätigten Kontakte TA 4, TB 4, TC 4 und den in der Ruhestellung befindlichen Kontakt TD 5 abgedruckt. Beim fünften Impuls wird über die betätigten Kontakte TD 5 stets ein Stromkreis für die Betätigung des Leertastenmagnets in der fünften, d. h. in der letzten Stellung hergestellt. Mit Ausnahme des fünften Ansprechens ist es ersichtlich, daß in jeder Stellung die zugehörigen Magnete oder Stromkreise betätigt werden, welche durch die Meßwert-Schaltwerkkontakte im Zusammenwirken mit den Druck-Schaltwerkkontakten ausgewählt worden sind.
  • Für den Fortschaltmagnet MT ist es erforderlich, daß er nach dem nicht registierten Isolationsprüfvorgang anspricht. Diese wird mittels der Relais T 1 und TH erreicht. Nach Beendigung der Isolationsprüfung spricht das Relais DF an, um dadurch die Kontakte DF9 zu betätigen, und das Relais DA (welches ansprach, um die Prüfung einzuleiten) wird abgeworfen, um dadurch Kontakte DA 9 wieder zu schließen, wodurch ein Arbeits-Erdstromkreis für Relais TH von der Schaltwerkdekade RLS4 über Kontakte T11 hergestellt wird. Dieses schließt die Kontakte TH 1, um dadurch den Stromkreis zum MagnetMT herzustellen. Ein Stromkreis wird außerdem über die Kontakte TH2 zu einem anzugsverzögerten Relais T 1 hergestellt, welches bei seinem Ansprechen den Kontakt T11 umlegt, um sich dadurch selbst zu halten und das Relais TH abzuwerfen. Dieses letztere unterbricht den Stromkreis zu dem Fortschaltmagnet MT an den Kontakten TH 1, und wenn das Drehschaltwerk aus der ersten Schaltstellung herausbewegt worden ist, wird der Haltekreis für das Relais TI an der Schaltwerkdekade RLS4 unterbrochen. Der Drehschalter kann manuell durch Verbinden des Fortschaltmagnets MT mit Erde über Schaltwerk KCx und durch entsprechendes Schließen und Unterbrechen der Verbindung fortgeschaltet werden. Wenn die Prüfungen an den vier Vierern beendet sind, ist es erforderlich, das Drehschaltwerk zu veranlassen, in seine Nullstellung zurückzulaufen. Dies wird durch Relais CS erreicht, welches der Schaltwerkdekade RLS 1 zugeordnet ist und anspricht, um dadurch die Stellung der Kontakte CS 1 zu ändern und um somit einen Stromkreis für den Fortschaltmagnet MT über seine eigenen Kontakte MT 1 von jeder Dekade her herzustellen. Wenn es erforderlich ist, irgendwelche Prüfungen zu eliminieren bzw. zu übergehen, so wird ein Relais CO von der Schaltwerkdekade RLS 5 betätigt. Diese schließt Kontakte COy, um dadurch eine Betätigungserde für die Relais TI und TH anzuschalten, welche den Fortschaltmagnet in der beschriebenen Weise fortschalten. Außerdem werden die Kontakte COx geschlossen, um dadurch eine Erde für die Betätigung der Druckschaltwerkrelais vorzusehen. Da die Meßwert-Schaltwerkbetätigungsrelais in diesem Fall nicht wirksam sind, wird der Leerraummagnet MS in jeder Stelle quer zur Spalte, entsprechend dem oder den eliminierten Prüfungen, betätigt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Steuern einer elektromagnetisch betätigten Tabellier- bzw. Kolonnenschreibmaschine zum Aufzeichnen von Meßgrößen in Form einer oder mehrerer Gruppen von Ziffern oder anderen in vorbestimmter Anordnung zeilenweise auf einem Registrierblatt abgedruckten Zeichen mit einem bei den nacheinander zu betätigenden Druckvorgängen schrittweise fortschaltbaren Registrierblatthalter, mit Elektromagneten zum Betätigen von Drucktypen und mit einem in Abhängigkeit von dem abzudruckenden Meßwert einzustellenden Ableseschaltwerk zum Auswählen der Steuerstromkreise für diejenigen Typenabdruck-Elektromagnete, welche bei Betätigung in der richtigen Reihenfolge das Abdrucken der aufzuzeichnenden Meßgröße bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckschaltwerk angeordnet ist, bestehend aus einem Satz Relais (TA bis TD), welche, durch Steuerimpulse nacheinander erregt, in der entsprechenden Reihenfolge und über Relaiskontakte die Steuerstromkreise zu den ausgewählten Typenabdruck-Elektromagneten (MS bis MO) herstellen, daß ferner ein diese Steuerimpulse erzeugender Impulsgenerator mit zwei Impulsrelais (TF, TG) angeordnet ist, welche im Zusammenwirken miteinander in zyklischer Folge ansprechen und abfallen und von denen das eine Relais (TF) bei jeder Erregung einen Steuerstromkreis zum Betätigen eines Typenabdruck-Elektromagnets herstellt, und daß den Relais (TA bis TD) des Druckschaltwerks ein Schlußrelais (CQ) zugeordnet ist, welches bei seiner Betätigung die Rückstellung der Druckschaltwerkrelais in ihren Ausgangszustand bewirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Ableseschaltwerk aus einer Gruppe Ableserelais besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das den Druckschaltwerkrelais zugeordnete Schlußrelais (CQ) zusätzlich dazu dient, die Ableserelais in ihren Ausgangszustand zurückzubringen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zyklische Betätigung der Impulsrelais (TF, TG) durch ein Relais (BD) eingeleitet wird, welches selbsttätig dann anspricht, wenn durch die Ableserelais die Elektromagnete zum Abdrucken einer Meßgröße ausgewählt sind, und dabei einen entsprechenden Steuerstromkreis (CQI, BB6, BC6 und BD6) für die Impulsrelais schließt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher daß Meßgerät das veränderbare Element eines Brückennetzwerks bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das die zyklische Betätigung der Impulsrelais (TF, TG) einleitende Relais (BD) durch ein Relais (BA) gesteuert wird, welches seinerseits auf den Schaltzustand der Brücke anspricht und in Verbindung mit einem weiteren Relais (BH) und mit Relaiskontakten (BH I) die Betätigung der Ableserelais unterbricht, welche beim Einstellen des veränderbaren Brückenelements wirksam waren. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1 025 161, 1074 276.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1025161B (de) 1950-06-27 1958-02-27 Southern United Telephone Cabl Vorrichtung zum Steuern einer elektromagnetisch betaetigten Tabellier- bzw. Kolonnen-Schreibmaschine zur Aufzeichnung von Wertgroessen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1025161B (de) 1950-06-27 1958-02-27 Southern United Telephone Cabl Vorrichtung zum Steuern einer elektromagnetisch betaetigten Tabellier- bzw. Kolonnen-Schreibmaschine zur Aufzeichnung von Wertgroessen
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