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DE1162391B - Verfahren zur Ausnutzung der Abwaerme von Stoss- oder Waermoefen, Siemens-Martin-OEfen od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Ausnutzung der Abwaerme von Stoss- oder Waermoefen, Siemens-Martin-OEfen od. dgl.

Info

Publication number
DE1162391B
DE1162391B DESCH25197A DESC025197A DE1162391B DE 1162391 B DE1162391 B DE 1162391B DE SCH25197 A DESCH25197 A DE SCH25197A DE SC025197 A DESC025197 A DE SC025197A DE 1162391 B DE1162391 B DE 1162391B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coolant
heat
furnace
waste heat
combustion air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH25197A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Hingst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmidtsche Heissdampf GmbH filed Critical Schmidtsche Heissdampf GmbH
Priority to DESCH25197A priority Critical patent/DE1162391B/de
Publication of DE1162391B publication Critical patent/DE1162391B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/04Manufacture of hearth-furnace steel, e.g. Siemens-Martin steel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D17/00Arrangements for using waste heat; Arrangements for using, or disposing of, waste gases
    • F27D17/10Arrangements for using waste heat

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Verfahren zur Ausnutzung der Abwärme von Stoß- oder Wärmöfen, Siemens-Martin-Öfen od. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ausnutzung der Abwärme von Stoß- oder Wärmöfen, Siemens-Martin-Öfen od. dgl., bei denen eine Kühlung von durch Wärme hochbelasteten Bauteilen durch ein umlaufendes Kühlmittel erfolgt und eine Vorwärmung des Brenngases oder -öles und der Verbrennungsluft in besonderen Wärmeaustauschern vorgesehen ist.
  • Zur Ausnutzung der Abwärme metallurgischer Öfen ist eine Reihe von Maßnahmen bekannt. So wird die Abgaswärme von Stoß- und Wärmöfen - deren Gleitschienen durch Kühlmittel gekühlt werden - für den Betrieb jener Öfen dadurch ausgenutzt, daß durch die abströmenden Abgase Wärmeaustauscher beaufschlagt werden, die teils der Verbrennungsluftvorwärmung, teils der Brenngasvorwärmung dienen.
  • Auch wird die an ein Kühlmedium, z. B. Luft, das die Gleitschienen von Stoßöfen durchströmt hat, übergegangene Wärme in einem solchen Ofen dadurch ausgenutzt, daß diese Luft als Verbrennungsluft Verwendung findet. Ferner ist es bekannt, neben der Verwertung der an das luftförmige Kühlmittel übergegangenen Wärme in den Ofenbrennern auch eine entsprechende Ausnutzung bei in gleicher Weise vorgewärmtem Brenngas vorzusehen.
  • Des weiteren ist es bekannt, die Abgase, welche aus Wärmeaustauschern, die vielfach metallurgischen Öfen - z. B. zwecks Vorwärmung der in solchen Öfen benötigten Verbrennungsluft - nachgeschaltet sind, austreten, gegebenenfalls noch Abhitzekesseln zuzuführen.
  • Zum Bekannten gehört außerdem eine Vorrichtung zum Kühlen hoch wärmebeanspruchter Ofenteile, die mittels eines Wasserkreislaufes gekühlt werden und bei der die von dem Wasser aufgenommene Wärme über einen Wärmeaustauscher auf andere Wärmeverbraucher übertragen wird.
  • Aus einem bekannten Vorschlag ist weiter eine Anlage zur Erzeugung von Heißwind für einen Schachtofenbetrieb und Heißwasser bzw. Dampf für andere Wärmeverbraucher zur Verwertung der in den Schachtofenabgasen enthaltenen Wärme bekanntgeworden. Hierbei wird ein geregelter Teilstrom des Ofenabgases, das vorher Heizflächen einer mit wasserdurchflossenen Kühlteilen ausgestatteten Brennkammer beaufschlagt hat, einen Rekuperator zur entsprechenden Endäufheizung des Ofenwindes zugeführt, der vorher zum Zwecke seiner ersten Vorwärmung über einen Luftvorwärmer geführt wird, welch letzterer vermittels eines. Wärmespeichers beheizt wird, in den das über die Heizflächen der Brennkammer erhitzte Kühlwasser ausdampft.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Wärmeinhalt der abziehenden Ofengase nur so weit für die erforderliche Vorwärmung der Betriebsmedien für die'afenbrenner mit heranzuziehen, daß der verbleibende Wärmeinhalt derselben auf einer solchen Höhe gehalten wird, die es ohne weiteres gestattet, in einem durch das Ofenabgas beheizten, normal ausgebildeten Abhitzekessel einen Nutzdampf höheren Druckes in ausreichender Menge zu erzeugen.
  • Mit den bekannten Maßnahmen ist eine solche vorteilhafte Ausnutzung der Ofenabwärme nicht erreichbar.
  • Dem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung darin, daß das aufgeheizte Kühlmittel von dem Brenngas oder -öl und/oder der Verbrennungsluft durchströmte Wärmeaustauscher beaufschlagt und diese Medien anschließend vor ihrer Zuleitung zu den Ofenbrennern weitere von dem Ofenabgas beaufschlagte Wärmeaustauscher durchströmen und das abziehende Ofenabgas dann in bekannter Weise einem in Strömungsrichtung nachgeschalteten Abhitzekessel zugeführt wird.
  • Durch diese erfinderische Maßnahme ist es nicht nur möglich, gleichzeitig außer zu der bekannten Vorwärmung der Ofenbrennerbetriebsmedien auch noch zu einer wirtschaftlich lohnenden Erzeugung eines Nutzdampfes höheren Druckes zu gelangen.
  • Eine vorteilhafte Maßnahme, die geeignet ist, das Dampfaufkommen des Abhitzekessels noch erheblich zu steigern, besteht darin, daß das Kühlmittel nach dem Durchströmen der dem ersten Vorwärmen des Brenngases oder Brennöles und der Verbrennungsluft dienenden Wärmeaustauschern und vor dessen Rückführung zu den Kühlstellen des Ofens einem weiteren Wärmeaustauscher zugeführt wird, der der Vorwärmung des Speisewassers dient.
  • In der Anordnung der Wärmeaustauscher an sich ist eine gewisse Freizügigkeit möglich, indem dieselben parallel und/oder hintereinander in den Fluß des wärmeabgebenden Kühlmittels geschaltet werden können.
  • Eine weitere erfindungsgemäße Ausbildung kann ferner darin bestehen, daß in den Kühlmittelkreislauf vor Eintritt des Kühlmittels in die Kühlstellen ein mittels eines Luftgebläses oder natürlichen Kaminzuges betriebener Luftkühler geschaltet wird, dessen Abluft über eine besondere Leitung dem zum Kamin abströmenden Abgas oder im Bedarfsfalle als Verbrennungsluft dem Brenner zugeführt wird.
  • Diese Maßnahme ermöglicht in vorteilhafter Weise bei einem etwaigen Ausfall des einen oder anderen Wärmeaustauschers im Kühlmittelkreislauf die geregelte Herunterkühlung des Kühlmittels bzw. bei Ausfall der Wärmeaustauscher zur .Aufheizung der Verbrennungsluft die Zuführung der aufgeheizten Abluft dieses Luftkühlers als Verbrennungsluft für die Ofenbrenner.
  • Nach einer andersartigen Ausbildung wird in den Kühlmittelkreislauf die Dampfwassertrommel des Abhitzekessels als Ausgleichsgefäß zwischengeschaltet. Hierdurch entfällt das sonst in dem Kühlmittelkreislauf anzuordnende Ausgleichsgefäß, und alle Wärmeschwankungen in diesem Kühlmittelkreislauf werden durch Abfangen der Temperaturspitzen gut ausgeglichen. Erhöht sich etwa der Wärmeinhalt des Kühlmittels durch Ausfall des einen oder anderen Wärmeaustauschers in unzulässiger Weise, dann wird die entsprechende Wärme dem Abhitzekessel übermittelt, wodurch dessen Wärmebilanz verbessert wird. Das aus der Dampfwassertrommel im Kühlmittelkreislauf zurückgelangende Kühlmittel dagegen weist immer eine gleichmäßig tiefe Temperatur auf, da die Temperaturspitzen des in die Dampfwassertrommel eintretenden Kühlmittels hier abgefangen werden.
  • Die Erfindung ist in zwei Beispielen vereinfacht in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen Stoßofen mit einer Abwärmeausnutzung in bekannter Ausführung, F i g. 2 die Abwärmeausnutzung bei Stoßöfen in der erfindungsgemäßen Ausbildung, F i g. 3 die Abwärmeausnutzung bei mit Türkühlrahmen versehenen Siemens-Martin-Öfen und nachgeschaltetem Abhitzekessel und F i g. 4 die Abwärmeausnutzung bei Stoßöfen mit als Ausgleichsgefäß geschalteter Dampfwassertrommel des Abhitzekessels.
  • In F i g. 1 wird eine bei Stoßöfen bekannte Wärmeausnutzung gezeigt. Der Stoßofen ist mit 1 bezeichnet. Die gekühlten Gleitschienen 2 und die Trägergerüstrohre 3 des Stoßofens 1 sind hierbei von einem diese durchströmenden Kühlmittel gekühlt. Die Ausnutzung der Abwärme erfolgt in diesem Falle lediglich dadurch, daß die aus dem Ofen austretenden Abgase zunächst einen Vorwärmer 4 zur Vorwärmung der Verbrennungsluft durchströmen, um anschließend einen oder mehrere Wärmeaustauscher 5 zu durchströmen, die dem Vorwärmen des Verbrennungsgases dienen. Die Abgase werden dann in den Kamin 6 abgeführt. Die Verbrennungsluft und das Verbrennungsgas werden über Leitungen 7, 8 den Ofenbrennern 9 und 10 zugeleitet.
  • Die F i g. 2 zeigt eine Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Auch hier ist der Stoßofen mit 1 bezeichnet, dessen Gleitschienen 2 und deren Trägergerüstrohre 3 durch ein Kühlmittel gekühlt werden. Das entsprechend aufgeheizt und dem Kühlbereich des Ofens austretende Kühlmittel durchfließt nacheinander einen Wärmeaustauscher 11 zur ersten Vorwärmung der Verbrennungsluft und einen Wärmeaustauscher 12 zur ersten Vorwärmung des Verbrennungsgases bzw. zur Vorwärmung des Brennöles, falls ölheizung für den Ofen vorgesehen ist. Anschließend wird das Kühlmittel durch einen Wärmeaustauscher 13, z. B. einen Ekonomiser, geführt, der der Vorwärmung des Speisewassers für den Abhitzekessel 14 dient. Das abgekühlte Kühlmittel wird dann durch die Pumpe 15 in die Kühlflächen des Stoßofens 1 zurückgeführt. In diesen Kühlmittelkreislauf ist in bekannter Weise ein Ausgleichsgefäß 27 geschaltet. Das Speisewasser wird in bekannter Weise nach seinem Austritt aus diesem Ekonomiser in einem Entgaser 16 entgast und durch eine Pumpe 17 dem Abhitzekessel 14 zugeführt. Die Verbrennungsluft und das Brenngas werden nach ihrer ersten Vorwärmung in den Wärmeaustauschern 11 und 12 durch von dem Ofenabgas nacheinander beaufschlagten Wärmeaustauschern 18 und 19 und nach erfolgter Endaufheizung über die Leitungen 7 und 8 den Brennern 9 und 1.0 zur Beheizung des Stoßofens 1 zugeführt. Das Ofenabgas durchströmt nach dem Verlassen des Wärmeaustauschers 19 die Heizflächen des Abhitzekessels 14, um anschließend in den Kamin 6 zu entweichen.
  • In der F i g. 3 ist die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei einem mit einem besonderen Kühlmittelkreislauf zur Kühlung der Türrahmen versehenen regenerativ befeuerten Siemens-Martin-Ofen gezeigt.
  • Der mit 1 bezeichnete Siemens-Martin-Ofen ist mit den Türkühlrahmen 20 ausgerüstet, die durch ein diese durchströmendes Kühlmittel gekühlt werden. Das Kühlmittel wird nach Verlassen der Ofenkühlstellen einem Luftvorwärmer 21 zugeleitet, in dem das Kühlmittel seinen Wärmeinhalt an die Verbrennungsluft, die durch ein Gebläse 22 geliefert wird, zum größten Teil abgibt. Das Kühlmittel durchströmt anschließend einen Wärmeaustauscher 13 zum Vorwärmen des Speisewassers für den Abhitzekessel 14, um mittels der Pumpe 15 zu den Kühlstellen 20 des Siemens-Martin-Ofens 1. zurückgeführt zu werden. In diesen Kühlmittelkreislauf ist ebenfalls ein Ausgleichsgefäß 27 geschaltet. Das Speisewasser wird in bekannter Weise nach seinem Austritt aus dem Wärmeaustauscher 13 in einem Entgaser 16 entgast und durch eine Pumpe 17 dem Abhitzekessel 14 zugeführt.
  • Die den Wärmeaustauscher 21 vorgewärmt verlassende Verbrennungsluft wird über eine Drehklappe 23, die dem Reversieren des Ofenbetriebes dient, zur endgültigen Vorwärmung über den in der vorhergehenden Ofenbetriebsphase durch die Ofenabgase aufgeheizten Regenerator 24 dem Ofenbrenner 25 zugeführt. Gleichzeitig steht der in der vorhergehenden Ofenbetriebsphase kaltgeblasene Regenerator 26 zur Wiederaufheizung durch die Ofenabgase an, die über die Drehklappe 23 und über den Abhitzekesse114 dem Kamin zugeführt werden. Um bei etwaigem Ausfall des einen oder anderen Wärmeaustauschers im Kühlmittelkreislauf das mit zu hoher Temperatur zu den Ofenkühlstellen zurückfließende Kühlmittel regelbar herunterkühlen zu können, wird in die Rückflußleitung des Kühlmittels ein Luftkühler geschaltet. Die Luft für den Betrieb des Luftkühlers wird entweder von einem besonderen Gebläse geliefert oder durch den natürlichen Zug durch den Kühler in regelbarer Menge gesaugt. Die hierbei erwärmte Abluft wird dem abströmenden Ofenabgas vor dessen Eintritt in den Kamin zugeleitet oder findet z. B. bei Gebläsebetrieb als Verbrennungsluft Verwendung. (Diese Ausgestaltung ist nicht gezeichnet.) Eine weitere Schaltungsmöglichkeit für den Kühlmittelkreislauf zeigt F i g. 4. Hierbei entfällt das sonst erforderliche Ausgleichsgefäß 27, das durch die Dampfwassertrommel des Abhitzekessels 14 gebildet wird, in der dann auch etwa eintretende Temperaturspitzen des Kühlmittels wirkungsvoll aufgefangen werden, und die hierbei aufgenommene Wärme dient dann zu einer Verbesserung der Nutzdampferzeugung des Abhitzekessels 14. Im übrigen entspricht die Schaltung des Kühlmittelkreislaufes derjenigen nach F i g. 2. Eine gleiche Anordnung ist selbstverständlich auch bei dem in F i g. 3 gezeigten Kühlmittelkreis möglich.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Ausnutzung der Abwärme von Stoß- oder Wärmöfen, Siemens-Martin-Öfen od. dgl., bei denen eine Kühlung von durch Wärme hochbelasteten Bauteilen durch ein umlaufendes Kühlmittel erfolgt und eine Vorwärmung des Brenngases oder -öles und der Verbrennungsluft in besonderen Wärmeaustauschern vorgesehenist, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgeheizte Kühlmittel von dem Brenngas oder -öl und/oder der Verbrennungsluft durchströmte Wärmeaustauscher beaufschlagt und diese Medien anschließend vor ihrer Zuleitung zu den Ofenbrennern weitere von dem Ofenabgas beaufschlagte Wärmeaustauscher durchströmen und das abziehende Ofenabgas dann in bekannter Weise einem in Strömungsrichtung nachgeschalteten Abhitzekessel zugeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittel nach dem Durchströmen der dem ersten Vorwärmen des Brenngases oder Brennöles und der Verbrennungsluft dienenden Wärmeaustauschern und vor dessen Rückführung zu den Kühlstellen des Ofens einem weiteren Wärmeaustauscher zugeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeausparallel und/oder hintereinander in den Fluß des wärmeabgebenden Kühlmittels geschaltet sind.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kühlmittelkreislauf vor Eintritt des Kühlmittels in die Kühlstellen ein mittels eines Luftgebläses oder natürlichen Kaminzuges betriebener Luftkühler geschaltet wird, dessen Abluft über eine besondere Leitung dem zum Kamin abströmenden Abgas oder im Bedarfsfalle als Verbrennungsluft dem Brenner zugeführt wird.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kühlmittelkreislauf die Dampfwassertrommel des Abhitzekessels als Ausgleichsgefäß zwischengeschaltet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 849 853; deutsche Patentanmeldung L 11428 VI a/18 c (bekanntgemacht am 17. 3. 1955); deutsche Auslegeschrift B 23566 V1 a/ 18e (bekanntgemacht am 9.8.1956); belgische Patentschrift Nr. 503195; »Die Technik des Eisenhüttenwesens«, berichtigter Nachdruck der 14. Auflage, 1944, S. 113.
DESCH25197A 1958-12-17 1958-12-17 Verfahren zur Ausnutzung der Abwaerme von Stoss- oder Waermoefen, Siemens-Martin-OEfen od. dgl. Pending DE1162391B (de)

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