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DE1162216B - Gleitschutzvorrichtung fuer gummibereifte Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Gleitschutzvorrichtung fuer gummibereifte Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1162216B
DE1162216B DESCH24929A DESC024929A DE1162216B DE 1162216 B DE1162216 B DE 1162216B DE SCH24929 A DESCH24929 A DE SCH24929A DE SC024929 A DESC024929 A DE SC024929A DE 1162216 B DE1162216 B DE 1162216B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
skid
hub
wings
vehicles
adhesive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH24929A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hanns Schnitzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANNS SCHNITZLER DIPL ING
Original Assignee
HANNS SCHNITZLER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANNS SCHNITZLER DIPL ING filed Critical HANNS SCHNITZLER DIPL ING
Priority to DESCH24929A priority Critical patent/DE1162216B/de
Publication of DE1162216B publication Critical patent/DE1162216B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B39/00Increasing wheel adhesion
    • B60B39/003Vehicle mounted non-skid chains actuated by centrifugal force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Gleitschutzvorrichtung für gummibereifte Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Gleitschutzvorrichtungen für gummibereifte Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, deren sternförinig angeordnete, mit einer Nabe gelenkig verbundene Gleitschutzkörper durch Herabsenken der Nabe unter die Lauffläche der Reifen gelangen und in Drehung versetzt werden.
  • Bekannt sind Gleitschutzvorrichtungen für Kraftfahrzeuge, die aus am Fahrgestell befestigten heb- und senkbaren, mattenartigen Kettengehängen bestehen, die nach dem Herablassen auf die Fahrbahn erst durch die Schleuderbewegung des Fahrzeuges unter dessen Laufräder gelangen und diese bremsschuhartig unterfangen. Nachteilig bei diesen Vorrichtungen ist deren viel zu späte Wirksamkeit bei Schleudergefahr, da die vor den Innenseiten der Laufräder angeordneten, bei Straßenglätte auf die Fahrbahn herabgelassenen Kettengehänge erst dann unter die Laufräder gelangen, wenn das Fahrzeug bereits kitwärts gerichtete Schleuderbewegungen ausführt, wobei nur die Laufräder unterfangen werden, welche an der der Schleuderrichtung abgewandten Fahrzeugseite liegen.-, Es sind ferner Gleitschutzvorrichtungen bekanntgeworden, die aus heb- und senkbaren Scheiben bestehen, welche bei Rutschgefahr mit ihrem glatten oder mit Gleitschutzkörpern belegten Rand unter die innere Lauffläche der sich drehenden Hinterräder eingeschwenkt werden und sich dabei so in die Luftbereifung eindrücken, daß die äußere Lauffläche der Räder ständig bodenverbunden bleibt. Es wird somit nur ein kleiner Teil des äußeren Kranzes der Gleitschutzscheiben als Bremselement wirksam, so daß ein zuverlässiger Gleit- und Schleuderschutz nicht erzielbar ist. Andere bekannte Gleitschutzvorrichtungen bestehen aus radartigen elastischen Unterlagen, welche mit ihrem Rand unter die Lauffläche des zugeordneten Hinterrades reichen, beim Fahren von diesem gedreht werden und dieses vollständig von der Fahrbahn abheben; sie haben die Aufgabe, das Einsinken der Fahrzeugräder im Schnee zu verhindern. Es ist unwahrscheinlich, daß ein solcher Gleitschutzkörper im Falle der Schleudergefahr beim Fahren so unter die Lauffläche der Hinterräder gebracht werden kann, daß das Reifenprofil beim Fahren innerhalb der Ringwrilste des Gleitschutzkörpers verbleibt.
  • Eine weitere bekannte Gleitschutzvorrichtung besteht aus einer unter die Reifenlauffläche schwenkbaren kreisförmigen Zahnscheibe mit festen, parallel zur Fahrbahn abgewinkelten Zähnen, an welchen gerillte Gleitschutzkörper befestigt sind. Auch diese Gleitschutzvorrichtung vermittelt dem Kraftfahrzeug keinen wirksamen Schleuderschutz, weil die starren Gleitschutzzähne der Zahnscheibe keine vollkommene Trennung und Berührung von Fahrbahn und Reifenlauffläche in abwechselnder Folge als Voraussetzung für einen sicheren Schleuderschutz gewährleisten.
  • Aus dem gleichen Grunde vermögen auch bekannte, aus dünnen Ketten bestehende, wie Schneeketten wirkende Gleitschutzelemente den Kraftfahrzeugen keinen sicheren Schleuderschutz zu vermitteln.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die bei Straßenglätte auf das Kraftfahrzeug quer zur Fahrtrichtung wirkenden Gleitkräfte (Schleuderkräfe) mit Sicherheit unwirksam zu machen.
  • Zuf Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die Gleitschutzkörper aus lappenartigen Flügeln aus elastischem Werkstoff bestehen und in solcher Verteilung auf dem Umfang der Nabe angeordnet sind, daß in abwechselnder Folge vollkommene Berührung und vollkommene Trennung von Reifen und Fahrbahn erfolgt. Weiter ist vorteilhaft, daß die Gleitschutzflügel unter Zwischenschaltung elastischer Glieder, z. B. Federn, an der Nabe angelenkt sind. Schließlich ist die Erfindung noch dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Fahrbahn aufliegende Unterseite der Gleitschutzflügel in an sich bekannter Weise mit Gleitschutzeinrichtungen ausgerüstet ist, z. B. aus fischgrätenartig verlaufenden scharfkantigen Haftrippen, spitzen Haftkegeln oder scharfkantigen Haftkreuzen bestehen und aus Stahl oder gleichartigem Werkstoff gefertigt sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulichen die Zeichnungen. Es zeigt A b b. 1 eine prinzipielle Darstellung der Gleitschutzflügel an einem Laufradpaar, links in Ruhe-und rechts in Arbeitsstellung, A b b. 2 und 3 Längsschnitte durch die Lagerung der Gleitschutzflügel, links in Ruhe- und rechts in Arbeitsstellung, und A b b. 4 und 5 Grundrisse zu A b b. 2 und 3, wobei die Unterseite der Flügel mit verschiedenartigen Gleitschutzeinrichtungen dargestellt ist.
  • Die an den Innenseiten der Laufräder 1 und 2 am Fahrgestell 3 angeordnete Gleitschutzvorrichtung besteht aus der in der Führungsbüchse 4 höhenverstellbaren Achse 5 mit dem Kugellager 6. Auf dem äußeren Kugellagerkranz sind die aus elastischem Werkstoff bestehenden Gleitschutzflügel 7 kreisförmig an einer Nabe 8 angelenkt. Die Unterseite der Gleitschutzflügelist mitGleitschutzeinrichtungen ausgerüstet, die aus fischgrätenartig verlaufenden Haftrippen 9, spitzen Haftkegeln 10 oder scharfkantigen Haftkreuzen 11 bestehen. Die Höhenverstellung der Achse 5 ist nach unten durch einen Stellring 12 und nach oben durch das Kugellager 6 begrenzt.
  • Die Arbeitsweise der Gleitschutzvorrichtung ist folgende: Beim Senken der Gleitschutzflügel in Arbeitsstellung, Richtung A, berühren diese im Punkt B die Fahrbahn und werden dabei über das Kugellager in Drehung versetzt. Dabei geraten die Gleitschutzflügel durch Fliehkraftwirkung und weiteres Herablassen auf die Fahrbahn unter die Laufräder und passen sich der von diesen vermittelten Drehbewegung an (A b b. 1, rechts). Durch die rasch wechselnde Berührung der Laufräder mit den Gleitschutzflügeln und der zwischen diesen frei liegenden Fahrbahn wird ein wirksamer Schleuderschutz erzielt, der im Bedarfsfall augenblicklich und sicher für alle oder einzelne Laufräder ausgelöst werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Gleitschutzvorrichtung für gummibereifte Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, deren stemförn-iig angeordnete, mit einer Nabe gelenkig verbundene Gleitschutzkörper durch Herabsenken der Nabe unter die Lauf fläche der Reifen gelangen und in Drehung versetzt werden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Gleitschutzkörper aus lappenartigen Flügeln (7) aus elastischem Werkstoff bestehen und in solcher Verteilung auf dem Umfang der Nabe (8) angeordnet sind, daß in abwechselnder Folge vollkommene Berührung und vollkommene Trennung von Reifen (1 und 2) und Fahrbahn erfolgt.
  2. 2. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschutzflügel unter Zwischenschaltung elastischer Glieder, wie etwa Federn, an der Nabe (8) angelenkt sind. 3. Gleitschutzvorrichtung nach denAnsprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Fahrbahn anfliegende Unterseite der Gleitschutzflügel (7) in an sich bekannter Weise mit Gleitschutzeinrichtungen ausgerüstet ist, die aus fischgrätenartig verlaufenden scharfkantigen Haftrippen (9), spitzen Haftkegeln (10), scharfkantigen Haftkreuzen (11) bestehen können und aus Stahl oder gleichartigem Werkstoff gefertigt sind.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 116 710; britische Patentschrift Nr. 230 690; USA.-Patentschriften Nr. 1403 270, 1600 299, 2 140 606, 2 780 315.
DESCH24929A 1958-10-28 1958-10-28 Gleitschutzvorrichtung fuer gummibereifte Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Pending DE1162216B (de)

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Publications (1)

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Family

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DESCH24929A Pending DE1162216B (de) 1958-10-28 1958-10-28 Gleitschutzvorrichtung fuer gummibereifte Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE1162216B (de)

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