DE1162120B - Steuervorrichtung fuer hydraulische Kraftheber von Ackerschleppern - Google Patents
Steuervorrichtung fuer hydraulische Kraftheber von AckerschleppernInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 65/06
Nummer: 1162120
Aktenzeichen: B 56859 III / 45 a
Anmeldetag: 27. Februar 1960
Auslegetag: 30. Januar 1964
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für den hydraulischen Kraftheber eines Ackerschleppers
od. dgl. zum Heben, Senken und Tiefensteuern eines angehängten Bodenbearbeitungsgerätes, dessen Eingriffstiefe
vom Kraftheber selbsttätig in Abhängigkeit von der auf das Arbeitsgerät einwirkenden Zugkraft
steuerbar ist, wobei eine Pumpe Drucköl in eine zu einem Sammelbehälter führende Leitung fördert, die
mit einem Hubzylinder für das Arbeitsgerät verbunden ist, und der Arbeitsmitteldruck durch ein Steuerventil
regelbar ist, das hinter der Zuführungsleitung zum Hubzylinder in die zum Sammelbehälter führende
Förderleitung der Pumpe eingeschaltet und über ein Steuergestänge einstellbar ist, das sowohl
mittels eines Handhebels als auch selbsttätig in Abhängigkeit von der auf das Arbeitsgerät wirkenden
Zugkraft betätigbar ist.
Es ist bei Ackerschleppern bereits bekannt, ein angehängtes Arbeitsgerät mittels eines hydraulischen
Krafthebers anzuheben bzw. abzusenken. Dabei ist es auch bekannt, eine selbsttätige Tiefensteuerung
des Arbeitsgerätes dadurch vorzunehmen, daß ein bestimmter Anteil seines Gewichtes durch den Kraftheber
auf den Schlepper übertragen wird, so daß das Arbeitsgerät nur zu einem Teil seines Gewichtes in
den zu bearbeitenden Grund eindringt. Da die erforderliche Zugkraft proportional der Eindringtiefe ist,
kann erstere mittels eines federnden Meßgliedes zur Steuerung des dem Gewichtsanteil des Arbeitsgerätes
übernehmenden Krafthebers herangezogen werden.
Es kommt dabei jedoch häufig vor, daß ζ. B. beim Durchdrehen der Räder des Schleppers bei schmierigem
Boden auch die Zugkraft, welche auf das Arbeitsgerät ausgeübt wird und der damit vom
Kraftheber aufgenommene Gewichtsanteil des Arbeitsgerätes auf Null absinkt. Gerade aber hierbei
sollten die Antriebsräder zusätzlich belastet sein.
Hier setzt die Erfindung ein, indem sie es sich zur Aufgabe macht, den vom Kraftheber auf den Schlepper
übernommenen Gewichtsanteil des Arbeitsgerätes immer auf einem einstellbaren Mindestwert zu halten.
Dies wird bei einer Steuervorrichtung für einen Kraftheber, bei welcher eine Druckmittelpumpe und
ein den Arbeitsdruck des Krafthebers steuerndes Ventil vorgesehen sind, gemäß der Erfindung dadurch
erreicht, daß ein weiteres, einen minimalen Arbeitsmitteldruck im Hubzylinder aufrechtzuerhaltendes
Ventil hinter der Anschlußstelle des Hubzylinders in die Förderleitung der Pumpe eingeschaltet
ist.
Durch den erfindungsgemäß bei Einstellung der Steuervorrichtung auf selbsttätige Tiefensteuerung
Steuervorrichtung für hydraulische Kraftheber
von Ackerschleppern
von Ackerschleppern
Anmelder:
David Brown Tractors Limited,
Meltham, Huddersfield, Yorkshire
(Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. G. Weinhausen, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 46
München 22, Widenmayerstr. 46
Als Erfinder benannt:
Herbert Edward Ashfield,
Charles Hartley Hull,
Harry Horsfall, Meltham, Huddersfield
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 27. Februar 1959 (Nr. 6961) Großbritannien vom 23. Juli 1959 (Nr. 25255) - -
auch bei Absinken der Zugkraft aufrechterhaltenen Mindestdruck im Hubzylinder wird ein gewisser Anteil
des Gewichtes des Arbeitsgerätes dauernd auf die Antriebsachse des Schleppers übertragen, so daß
letztere eine zusätzliche Belastung erfährt, wodurch das etwaige Durchdrehen der Antriebsräder verhindert
wird. In vorteilhafter Weise ist dabei der aufrechtzuerhaltene Mindestdruck mittels eines einstellbaren,
insbesondere hydraulisch geregelten Überdruckventils innerhalb der erforderlichen Grenzen
frei wählbar.
Um jedoch jederzeit ein beliebiges Anheben und Absenken des Arbeitsgerätes zu ermöglichen, sind im
hydraulischen Nebenschluß zum Hubzylinder bzw. zum Steuerventil bzw. zur Pumpe zwei nacheinander
schaltbare Abschaltventile angeordnet, wobei zwischen beiden Abschaltventilen ein in Richtung
Pumpe schließendes Rückschlagventil angeordnet ist.
Hierdurch wird in einfacher Weise nach Anheben des Arbeitsgerätes und hierdurch erfolgten Anhebens
des ersten Abschaltventils das Arbeitsgerät in angehobener Stellung über das Rückschlagventil festgehalten
und bei weiterer Betätigung auch des zweiten
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Abschaltventils das Arbeitsgerät in jede beliebige ein unterer Lenker 28 dargestellt. Auf der Hubwelle
Stellung abgesenkt. 26 sitzt ein kurzer Arm 31, an dem der obere Lenker
Hierzu ist erfindungsgemäß ein besonderes Steuer- 30 des Dreipunktgestänges angreift. Mit Hilfe der
gestänge vorgesehen, welches jederzeit von Hand unteren Lenker 28 und des oberen Lenkers 30, an
überdrückbar ist und entsprechende Feder- und 5 deren hinteren Enden das Gerät oder Werkzeug be-
Kuppelmittel aufweist. festigt wird, kann dieses in eine unwirksame Stellung
In einfacher Weise können somit alle wesentlichen ausgehoben werden.
Arbeiten mit der erfindungsgemäßen Anordnung Zwischen dem Rückschlagventil 15 und dem
durchgeführt werden, ohne daß außer der Bedienung Zylinder 12 zweigt von der Pumpendruckleitung 14
nur eines Handhebels wesentliche Umschaltungen ίο eine Leitung 88 ab, die zu einem Ventilgehäuse 34
von Hand- auf selbsttätigen Betrieb vorgenommen führt, in dem ein Steuerventil 35 vorgesehen ist.
werden müssen. Dieses Steuerventil ist so bemessen, daß, wenn es
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an sich in der geöffneten Stellung befindet, die auf das
Hand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Ventil von verschiedenen Seiten wirkenden Flüssig-
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Vorrich- 15 keitsdrücke einander in bekannter Weise aufheben,
tung und ihrer Steuermittel und Es steht unter der Wirkung einer Feder 52, die es zu
F i g. 2 einen Ausschnitt aus F i g. 1 in einer ande- schließen sucht. Das Steuerventil 35 dient dazu, eine
ren Schalthebelstellung. Drosselung des durch die Leitung 88 zu einem hinter
Die hydraulische Steuervorrichtung zum Heben diesem Ventil angeordneten Überströmventil 36
und Senken der zwei an dem nicht dargestellten 20 fließenden Öls zu bewirken. Das Überströmventil 36
Schlepper angelenkten und zum Befestigen eines Ge- ist ebenfalls in dem Ventilgehäuse 34 angeordnet und
rätes oder Werkzeuges bestimmten unteren Lenker besteht aus einem federbelasteten Ventilkörper 37
28 eines Dreipunkt-Anbaugestänges weist eine öl- mit einer feinen Längsbohrung 38, durch die Drucköl
pumpe 10 auf, die das Öl aus einem Ölsumpf 11 an- zu einer nachgeschalteten Ventilkugel 39 gelangen
saugt und durch eine Leitung 14 in einen Zylinder 12 25 kann, die von einer Feder auf ihren Sitz gedrückt
fördert, in dem ein Kolben 13 verschiebbar angeord- wird, deren Spannung durch eine mittels eines Handnet ist. In der Leitung 14 befindet sich ein Rück- rades 41 zu betätigende Stellschraube 40 verändert
schlagventil 15. Vor und hinter diesem Rückschlag- werden kann.
ventil weist die Druckleitung 14 je eine öffnung auf, Der Ventilkörper 37 ist so bemessen, daß bei
die durch federbelastete Ventile 16 bzw. 17 abge- 30 Schließstellung der hydraulische Druck in Schließschlossen
sind, die aber je eine nicht dargestellte richtung um ein geringes größer als in der öffnungskleine
Öffnung aufweisen, durch die unter Druck richtung ist. Eine unter der Wirkung einer Feder
stehendes Öl auf die Rückseite dieser Ventile ge- stehende Kugel 78 greift in axiale Nuten 79 der Stelllangen
kann. Jedes dieser Ventile ist so bemessen, schraube 40 ein, so daß diese in verschiedenen Drehdaß
der Druck in der Schließrichtung um ein geringes 35 Stellungen gesichert wird. Gleichzeitig gibt das fühlgrößer
als in der Öffnungsrichtung ist. Jeder Ventil- bare Einschnappen der Kugel in die Nuten der
körper hat außerdem einen Abschnitt geringeren Stellschraube dem das Handrad 41 drehenden Bedie-Durchmessers.
Diese beiden Teile werden von einer nungsmann auch ein Mittel an die Hand, das Maß
Platte 18 umfaßt, die unten an einer Stange 19 sitzt, der Verstellung durch Abzählen der Einschnappstöße
deren freies oberes Ende mit einem Winkelhebel 20 40 zu bestimmen.
verbunden ist, der seinerseits über eine Stange 21 mit Das Überströmventil 36 ist so ausgebildet, daß,
einem auf einer Achse 23 sitzenden Hebelarm 22 wenn der auf dem Ventilkörper 37 lastende Druck
verbunden ist. Die Achse 23 wird durch noch zu einen Wert übersteigt, der durch die Einstellung der
beschreibende Mittel hin- und hergedreht. auf der Ventilkugel 39 lastenden Feder mittels der
Der Abschnitt geringeren Durchmessers ist bei 45 Stellschraube 40 bestimmt wird, das durch die feine
dem Ventil 17 langer als bei dem Ventil 16, so daß Längsbohrung 38 hinter den Ventilkörper gelangte
eine Aufwärtsbewegung der Platte 18 das Ventil 16 Drucköl die Kugel 39 von ihrem Sitz abhebt, so daß
früher von seinem Sitz abhebt als das Ventil 17. Die der Druck hinter dem Ventilkörper absinkt und die-
Verbindung zwischen der Stange 19 und dem Win- ser so weit geöffnet wird, daß ein bestimmter Druck-
kelhebel 20 ist derart ausgebildet, daß bei einer 50 abfall in dem Überströmventil 36 stattfindet.
Schwenkbewegung des Hebels in der einen Richtung Die Stellung des Steuerventils 35 wird durch einen
die beiden Ventile 16, 17 zwangläufig geöffnet wer- Bowdenzug 44, 46 bestimmt, der mit dem oberen
den, während bei einer Schwenkbewegung in der Lenker 30 verbunden ist. Dieser Lenker besteht aus
entgegengesetzten Richtung die Ventile dieser Bewe- zwei teleskopisch ineinander verschiebbaren Teilen
gung nicht folgen müssen, jedoch unter der Wirkung 55 42, 43, zwischen denen eine Druckfeder 69 angeord-
ihrer Federn geschlossen werden können. net ist, die die beiden Teile in einer Mittelstellung
Der hydraulische Hubkolben 13 wirkt auf einen zueinander zu halten sucht und einer Verschiebung
Hebelarm 25, der auf einer Hubwelle 26 sitzt, die am sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung
hinteren Ende des Schleppers in Querrichtung ge- entgegenwirkt. Der eine Teil 43 ist mit dem auf der
lagert ist und durch den Kolben 13 über den Hebel- 60 Hubwelle 26 sitzenden Arm 31 gelenkig verbunden,
arm 25 um einen bestimmten Winkel hin- und her- und der andere Teil 42 ist in axialer Richtung relativ
gedreht werden kann. Hierdurch werden zwei mit zu dem Teil 43 entgegen der Wirkung der Feder 69
seitlichem Abstand auf dieser Achse angeordnete in der einen oder anderen Richtung bewegbar, wenn
Hubarme 27 auf und ab geschwenkt, die über Hub- eine Zunahme oder eine Abnahme der auf das
stangen 29 die bereits erwähnten unteren Lenker 28 65 mittels der unteren Lenker 28 und des Teils 42 an
in entsprechender Weise verschwenken. Aus Grün- den Schlepper angebaute, nicht dargestellte Gerät
den besserer Übersichtlichkeit der Zeichnung sind ausgeübten Kraft auftritt. Das Zugkabel 44 des
jeweils nur ein Hubarm 27, eine Hubstange 29 und Bowdenzuges ist an dem einen Ende mit dem Teil 42
des Lenkers 30 und an dem anderen Ende mit dem einen Ende eines Hebels 45 verbunden, während der
Schlauch 46 des Bowdenzuges sich an seinem einen Ende gegen das Teil 43 des Lenkers 30 und an
seinem anderen Ende gegen das Ventilgehäuse 34 abstützt. An dem Hebel 45 ist zwischen seinen Enden
eine Rolle 70 gelagert, mit der er sich gegen das eine Ende des Steuerventils 35 anlegt. Das dem Befestigungsende
des Bowdenkabels 44 gegenüberliegende Ende des Hebels 45 ist mit einem an dem Ventilgehäuse
34 gelagerten Schwenkhebel 47 gelenkig verbunden.
An einem am Ventilgehäuse 34 befestigten Ausleger 48 ist ein Handhebel 49 schwenkbar gelagert,
der eine Rolle 50 trägt, mit der er sich gegen eine Fläche 51 des Schwenkhebels 47 anlegen kann. Die
auf das Steuerventil 35 wirkende Feder 52 und eine über das mit dem Hebel 45 verbundene Ende des
Bowdenkabels 44 geschobene leichte Feder 53 halten den Schwenkhebel 47 und den Handhebel 49 in
ständiger Verbindung miteinander. Nicht gezeigte Reibungsglieder sind an der Schwenkachse des Handhebels
49 vorgesehen, so daß dieser jeweils in einer einmal eingestellten Stellung verbleibt und nicht
durch die Kraft der Feder 52 verstellt werden kann. Ein Zeiger 54 ist neben dem Handhebel auf der
gleichen Achse schwenkbar angeordnet und wird durch die gleichen Reibungsglieder in jeder gewünschten
Stellung gehalten, und zwar mit größerer Kraft als der Handhebel, so daß er bei Verstellungen
des Handhebels 49 nicht mitgenommen wird. Der Zeiger 54 weist zwei Marken auf und kann so eingestellt
werden, daß zu einem noch zu beschreibenden Zweck entweder die eine oder die andere Marke mit
einer auf dem Ausleger 48 vorgesehenen Marke in Übereinstimmung gebracht werden kann. Die beiden
Marken sind unterschiedlich bezeichnet, z. B. mit »Halten« bzw. »Gewichtsübertragung«.
Auf der Achse 23 ist ein weiterer Hebelarm 56 befestigt, dessen freies Ende gelenkig mit einer
Stange 57 verbunden ist, die verschiebbar durch ein Auge 59 eines weiteren Hebels 58 geführt ist, der frei
schwenkbar auf einer feststehenden Achse 55 angeordnet ist. Die Stange 57 weist etwa in ihrer Mitte
einen Ring 63 auf, und zwischen diesem Ring und dem Auge 59 befindet sich über die Stange geschoben
eine Schraubenfeder 62, die die Stange mit einem auf der Außenseite des Auges vorgesehenen zweiten
Ring 64 gegen das Auge zu drücken sucht. Eine Kniehebeleinrichtung 60 mit einer Feder 90 wirkt
auf den Hebel 58 und sucht ihn über einen Totpunkt hinweg entweder in die eine oder in die andere Endstellung
zu drücken, die durch zwei Anschläge 65 und 66 bestimmt sind. Mit dem Hebel 58 ist eine
Gabel 61 fest verbunden. Auf einer gleichachsig mit der Hubwelle 26 angeordneten und mit dieser durch
axiale Bewegungen mittels einer Art Klauenkupplung 71 kuppel- und lösbaren Achse 67 ist ein Wählhebel
68 befestigt sowie ein Arm 93, der mit einem Ansatz 94 in die Gabel 61 eingreifen kann.
In dem Ventilgehäuse 34 ist eine Schubstange 72 axial verschiebbar angeordnet. Ihr eines Ende liegt
neben einer Nase 73 des Handhebels 49 und ihr anderes Ende neben einer Nase 74 des Hebelarmes
56. Diese Stange ist mit zwei beiderseits des Ventilgehäuses 34 vorgesehenen Ringen 75 und 76 versehen,
wobei zwischen dem Gehäuse 34 und dem Ring 75 eine Schraubenfeder 77 auf der Stange sitzt,
die diese mit ihrem Ring 76 gegen das Gehäuse und in Richtung auf die Nase 73 des Handhebels 49 zu
bewegen sucht.
In der Pumpendruckleitung 14 befindet sich hinter der Abzweigung der Leitung 88 ein Ventilkasten 80,
der nicht dargestellte, übliche handbetätigte Mittel zum wahlweisen Leiten des Drucköls entweder zu
dem hydraulischen Zylinder 12 oder durch eine zweier weiterer Leitungen 81, 82 zu einem nicht gezeigten
hydraulischen Hilfszylinder aufweist. Nicht dargestellte Überdruckventile sind in bekannter
Weise vorgesehen, um den in der Pumpendruckleitung herrschenden Druck nicht über einen zulässigen
Druck ansteigen zu lassen.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung beim Steuern der Eingriffstiefe des an den Schlepper
angehängten Werkzeuges ist die folgende:
Die Achse 67 wird mittels des Wählhebels 68 mit der Hubwelle 26 gekuppelt und der hydraulische
Zylinder 12 mit der Pumpe verbunden. Hängt nun ein Werkzeug an den unteren Lenkern 28 und dem
oberen Lenker 30 und befindet es sich ohne eigene Tiefenregelmittel in seiner Arbeitsstellung, so sind
die Ventile 16,17 geschlossen und der Handhebel 49 befindet sich in einer solchen Stellung, daß er das
Werkzeug dadurch in der gewünschten Tiefenstellung hält, daß das Steuerventil 35 die Strömung des
Drucköls von der Pumpe 10 zu dem Überströmventil 36 entsprechend drosselt. In F i g. 1 sind die Teile
des Steuersystems in diesen Stellungen gezeigt, wobei der Handhebel 49 und der Zeiger 54 in einer hierfür
typischen Stellung in ausgezogenen Linien dargestellt sind. Wenn irgendeine Veränderung in der auf das
Werkzeug ausgeübten Zugkraft eintritt, so verkürzt oder verlängert sich der obere Lenker 30, so daß
über den Bowdenzug 44, 46 der Hebel 45 um seinen Anlenkpunkt an dem Hebel 47 verschwenkt wird und
damit das Steuerventil 35 mehr geöffnet oder geschlossen wird, wodurch der Fluß des Drucköls von
der Pumpe 10 zu dem Überströmventil 36 weniger oder mehr gedrosselt wird. Bei einer Verminderung
der auf das Werkzeug wirkenden Zugkraft verlängert sich der obere Lenker 30 und der durch das Steuerventil
35 verursachte Druckabfall vermindert sich.
Dadurch wird der in dem Zylinder 12 herrschende Druck herabgesetzt, wodurch das Werkzeug sich senken
und seine Eingriffstiefe vergrößern kann. Umgekehrt wird bei einer Erhöhung der Zugkraft die Eingriffstiefe
des Werkzeuges vermindert.
Unter keinen Umständen sinkt jedoch der in dem System herrschende hydraulische Druck unter einen
bestimmten Wert ab. Dieser Wert wird durch die Stellschraube 40 des Überströmventils 36 bestimmt.
Daher wird stets ein bestimmter Teil des Gewichts des Werkzeuges auf den Schlepper übertragen, so
daß ein Durchdrehen der Antriebsräder des Schleppers auf dem Boden möglichst vermieden wird. Willkürliche
Veränderungen in der Eingriffstiefe des Werkzeuges in den Boden werden durch Verschwenken
des Handhebels 49 zwischen den strichpunktiert dargestellten Stellungen 83 und 89 bewirkt. Gleichzeitig
kann man den Zeiger 54 in die gleiche Stellung bringen, um die betreffende Stellung für spätere Verstellungen
des Handhebels 49 festzulegen. Ein solches Verschwenken des Hebels 49 bewirkt über den Hebel
47 ein Verschwenken des Hebels 45 um seinen Anlenkpunkt an dem Bowdenkabel 44, so daß das
Steuerventil 35 axial etwas verstellt wird. Hierdurch
wird der Druckabfall, der, wie beschrieben, durch dieses Ventil bewirkt wird, erhöht oder vermindert.
Soll das Werkzeug aus dem Boden herausgehoben werden, so wird der Handhebel 49 in die Stellung 84
geschwenkt, in der die Rolle 50 nicht mehr gegen den Hebel 47 anliegt. Soll das Werkzeug anschließend
wieder auf die gleiche Eingriffstiefe gebracht werden wie vorher, so verstellt der Fahrer den Zeiger 54
nicht. Das Steuerventil 35 wird daher durch die
Steuerventils 35 und des Überströmventils 36 gebracht wird.
Es ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung, daß die Empfindlichkeit im Ansprechen des hydrau-5
lischen Systems auf die auf das Werkzeug ausgeübte Zugkraft durch Einwirkung auf das Überströmventil
36 verändert werden kann.
Beispielsweise kann das hydraulische System so eingestellt werden, daß es mit einem Druckabfall von
Feder 52 geschlossen, und da auch die Ventile 16 io 24 at an dem Steuerventil 35 und einem Druckabfall
und 17 geschlossen sind, steigt der Druck in der Lei- von 4 at an dem Überströmventil 36 arbeitet, so daß
tung 14 und damit auch in dem Zylinder 12 so weit der Druck in dem Zylinder 12 etwa 28 at beträgt,
an, daß die erzeugte Kraft zum Ausheben des Werk- Zur Erzielung des genannten Druckabfalls in dem
zeuges ausreicht. Während der letzten wenigen Grade Steuerventil 35 wird dieses nahezu geschlossen. Inder
Drehbewegung der Hubwelle 26 kommt der An- 15 folgedessen bewirkt schon eine sehr kleine Bewegung
satz 94 des Arms 93 mit der Gabel 61 in Eingriff und des Hebels 45, die durch eine kleine Veränderung der
läßt die Kniehebeleinrichtung 60 über den Totpunkt Zugkraft am Werkzeug hervorgerufen wird, eine bein
die andere Stellung überkippen. Die Feder 90 trächtliche Veränderung des im Zylinder 12 herrdieser
Einrichtung wirkt dann über den Hebel 58, die sehenden Drucks. Man kann einen Druck von 28 at
Stange 57, den Hebelarm 56, die Achse 23, den 20 in dem hydraulischen Zylinder 12 aber beispielsweise
Hebelarm 22, die Stange 21, den Winkelhebel 20, die auch dadurch erzielen, daß man den Druckabfall in
Stange 19 und die Platte 18 auf das Ventil 16, öffnet dem Steuerventil 35 mit 4 at und den in dem Uberes
schnell und gibt dadurch dem öl die Möglichkeit, strömventil 36 mit 24 at wählt. Dann ist das Steuerin
den Sumpf 11 zurückzufließen. Das in dem ventil 35 wesentlich weiter geöffnet als in dem ersten
hydraulischen System, insbesondere im Hubzylinder 25 Beispiel und die Einrichtung wesentlich weniger
12, befindliche öl wird durch das Rückschlagventil empfindlich auf Zugkraftänderungen.
15 am Ausströmen gehindert und hält daher das Soll das Gewicht des gezogenen Werkzeugs oder
Werkzeug in seiner ausgehobenen Stellung. Sollte Gerätes auf den Schlepper übertragen werden, ohne
irgendwie ein Ölverlust und damit ein Druckabfall daß eine Beeinflussung des Krafthebers durch die auf
auftreten, so daß das Werkzeug absinkt, so wird die 3° das Gerät ausgeübte Zugkraft erfolgt, so arbeitet die
Kniehebeleinrichtung durch den Ansatz 94 wieder Steuervorrichtung folgendermaßen:
zurückgeschwenkt, wodurch dann auch das Ventil 16 Die Achse 67 bleibt in Antriebsverbindung mit der
wieder geschlossen wird. Der Druck steigt dann in Hubwelle 26, das Bowdenkabel 44 mit dem Teil 42
der Leitung 14 und dem Zylinder 12 wieder an und des oberen Lenkers 30 verbunden und die Verbindas
Werkzeug wird wieder angehoben. Steigt der 35 dung zwischen der Pumpe 10 und dem Zylinder 12
Druck im hydraulischen System wieder zu hoch, so über den Ventilkasten 80 bleibt ebenfalls aufrechtwiederholt sich das bereits beschriebene Spiel durch erhalten. Hierbei muß ein Werkzeug verwendet wer-Verschwenken
der Kniehebeleinrichtung 60. den, das seine eigenen Tiefenregelmittel, wie z. B.
Soll das Werkzeug auf die gleiche Eingrifftiefe wie ein Rad oder eine Kufe, aufweist. Außerdem wird die
vorher abgesenkt werden, so wird der Handhebel 49 4° auf dem Zeiger 54 mit »Gewichtsübertragung« bedurch
den Fahrer wieder auf die durch den Zeiger 54 zeichnete Marke mit der auf dem Ausleger 48 vorangezeigte
Stellung geschwenkt, wodurch das Steuer- gesehenen Marke in Übereinstimmung gebracht,
ventil 35 wieder auf den erforderlichen Wert geöffnet Wird der Handhebel 49 nun mit dem Zeiger 54 in
wird und, während das Werkzeug sich infolge des Übereinstimmung gebracht, so nimmt er die strich-Überströmens
des in dem hydraulischen System be- 45 punktiert dargestellte Stellung 83 ein. Dabei ist das
findlichen Öls durch das Steuerventil absenkt, bewirkt Steuerventil 35 vollständig geöffnet, und obwohl das
die Kniehebeleinrichtung 60, daß das Ventil 16 Bowdenkabel 44 mit dem Lenker 30 verbunden ist,
wieder geschlossen wird. Ist das Werkzeug aber von sind die durch die Änderungen der auf das Werkzeug
geringem Gewicht oder der Boden sehr hart, so er- ausgeübten Zugkraft selbsttätig erfolgenden Verstelgibt
sich leicht, daß das Werkzeug nicht schnell 50 lungen des Steuerventils nicht ausreichend, um das
genug in den Boden eindringt. Um dann Abhilfe zu Steuerventil so zu verstellen, daß eine Drosselung der
schaffen, wird der Handhebel 49 in die Stellung 85 Ölströmung von der Pumpe 10 zu dem Überströmbewegt.
Hierdurch wird bewirkt, daß die Nase 73 ventil 36 eintritt. Infolgedessen wird der in dem hygegen
die Stange 72 stößt und diese entgegen der draulischen System herrschende Druck ausschließlich
Kraft der Feder 77 in Längsrichtung verschiebt. Das 55 durch die Einstellung der Stellschraube 40 bestimmt, so
andere Ende der Stange stößt dabei gegen die Nase daß in dem System ein bestimmter Druck aufrechtdes
Hebelarms 56. Die dadurch entstehende Dreh- erhalten wird, durch den ein konstantes Gewicht von
bewegung der Achse 23 entgegen der Kraft der Feder dem Werkzeug auf den Schlepper übertragen wird,
62 bewirkt über den Hebelarm 22, die Stange 21, den ohne daß die Eindringtiefe des Werkzeuges, die
Winkelhebel 20, die Stange 19 und die Platte 18 ein 60 weiterhin durch die Tiefenregelmittel bestimmt wird,
Öffnen sowohl des Ventils 16 als auch des Ventils 17, beeinträchtigt wird. Der Handhebel 49 kann also
wodurch der Druck in dem hydraulischen System in die Stellungen 84 oder 85 gebracht werden, und
praktisch sofort auf Null absinkt. Ist dann das Werk- dies wirkt sich genauso aus, als wenn die Einrichzeug
auf die gewünschte Tiefe in den Boden einge- tung als Tiefenregelmittel verwendet wird. Wird also
drungen, so wird der Hebel 49 wieder mit dem Zeiger 65 nach dem Gewichtsübertragungssystem gearbeitet, so
in Übereinstimmung gebracht. Dadurch können kann der Handhebel 49 normalerweise die Stellung
sich die beiden Ventile 16,17 wieder schließen, wäh- 85 einnehmen, so daß der Öldruck etwa Null ist.
rend das Werkzeug wieder unter die Kontrolle des Wenn aber die Antriebsräder durchdrehen, so wird
der Handhebel 49 in die Stellung 83 verschwenkt, in der er mit' dem Zeiger 54 übereinstimmt, wodurch
ein bestimmtes Gewicht, das von der Einstellung der Stellschraube 40 abhängt, so lange von dem Werkzeug
auf den Schlepper übertragen wird, als dies notwendig ist, worauf der Handhebel 49 wieder in die
Stellung 85 zurückgeschwenkt wird, was zur Folge hat, daß der Druck in dem hydraulischen System
wieder auf etwa Null absinkt. Das Werkzeug kann aus seiner Arbeitsstellung ausgehoben und dann in
der ausgehobenen Stellung gehalten werden, wenn man den Handhebel 49 in die Stellung 84 schwenkt.
Die Betätigung des hydraulischen Systems zum Zwecke des Aushebens, des Haltens in beliebiger
Stellung und des Absenkens eines Werkzeuges oder eines anderen Gerätes, das entweder durch die unteren
Lenker 28 des Anbaugestänges des Schleppers oder durch einen hydraulischen Hilfszylinder betätigt
wird, ohne daß das hydraulische System durch irgendeine auf das Werkzeug ausgeübte Zugkraft beeinflußt
wird und ohne daß das hydraulische System ein Gewicht auf den Schlepper überträgt, ist wie
folgt:
Die Achse 67 wird mittels des Handgriffs 68 in Richtung des Pfeils 91 axial verschoben, so daß sie
von der Hubwelle 26 getrennt ist. Dann wird sie mittels des gleichen Handgriffs 68 in Richtung des
Pfeils 92 gedreht. Hierdurch werden die Kniehebeleinrichtung 60 und der Hebel 58 in die in F i g. 1
gezeigte Stellung gebracht, wenn sie sich nicht bereits in ihr befinden. Es ist zu erwähnen, daß der Ansatz
94 lang genug ist, um mit der Gabel 61 auch dann in Eingriff zu bleiben, wenn die Achse 67 in
der beschriebenen Weise axial verschoben ist. Infolge des Auskuppeins der Achse 67 und der Hubwelle
26 kann eine Drehbewegung der Hubwelle 26 die Ventile 16, 17 nicht mehr beeinflussen. Das
Bowdenkabel 44 wird außerdem von dem Teil 42 des oberen Lenkers 30 gelöst, so daß die Hebel 45
und 47 weder durch eine Bewegung des Teils 42 noch durch eine Bewegung des Handhebels 49 wirksam
werden. Das Steuerventil 35 und infolgedessen auch das Überströmventil 36 bleiben daher geschlossen.
Eine Verbindung zwischen der Pumpe 10 und der jeweils gewünschten der drei Auslaßleitungen 81,
82 oder 14 wird durch den Ventilkasten 80 bewirkt. So kann das Drucköl zu dem Zylinder 12 geleitet
werden, um ein an den unteren Lenkern 28 befestigtes Werkzeug zu betätigen, oder zu einem nicht gezeigten
hydraulischen Hilfszylinder, der Teil eines Gerätes, z. B. einer Ladeschaufel, einer Planierschaufel
oder eines Kippanhängers ist. Die Stellungen für den Handhebel 49, die dieser bei der nun beschriebenen
Arbeitsweise mit solchen Geräten einzunehmen hat, sind in F i g. 2 dargestellt. Die mit
ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung ist die Absenkstellung, bei der sich die Nase 73 gegen das
Ende der Stange 72 anlegt und diese entgegen der Kraft der Federn 77 und 62 verschiebt. Dadurch
wird die Achse 23 so viel gedreht, daß die beiden Ventile 16 und 17 geöffnet werden und dadurch der
Druck in dem hydraulischen System auf etwa Null absinkt. Diese Stellung des Handhebels entspricht
also der Stellung 85 in F i g. 1.
Soll das Gerät, z. B. die Ladeschaufel, die Planier- 6g
schaufel od. dgl., angehoben werden, so wird der Handhebel 49 in die Stellung 86 gemäß F i g. 2 verschwenkt.
Hierbei berührt die Nase 73 des Handhebels die Stange 72 nicht mehr. Durch die Feder 62
wird dann die Achse 23 so weit zurückgedreht, daß sich die Ventile 16, 17 schließen können. Der Druck
im hydraulischen System steigt infolgedessen so weit an, daß das Gerät angehoben wird.
Ist das Gerät dann vollkommen angehoben, so muß der Handhebel 49 von Hand in die Stellung 87
verschwenkt werden. Diese Stellung ist durch den Zeiger 54 gekennzeichnet, wenn die auf diesem
neben dem Wort »Halten« vorgesehene Marke mit der auf dem Ausleger 48 vorhandenen Marke in
Übereinstimmung gebracht worden ist. Der Handhebel 49 kann in diese Stellung auch dann gebracht
werden, wenn das Gerät gegebenenfalls nur teilweise angehoben werden soll. Die Nase 73 stößt dann
etwas gegen die Stange 72 an, doch verschiebt sie diese Stange nur so, daß die dadurch bewirkte Drehung
der Achse 23 nur dazu ausreicht, das Ventil 16, nicht aber das Ventil 17 zu öffnen. Diese Wirkung
wird dadurch erzielt, daß der von der Platte 18 umgriffene dünnere Teil des Ventils 16 kürzer als
der des Ventils 17 ist. Das von der Pumpe 10 gelieferte Drucköl wird daher unmittelbar in den
Sumpf 11 gepumpt, während das in dem hydraulischen System befindliche Öl darin durch das Rückschlagventil
15 und das Ventil 17 abgeschlossen ist, so daß das Gerät in seiner vollständig oder teilweise
angehobenen Stellung verbleibt.
Es versteht sich, daß Geräte, wie Hubstapler, die eine andere als eine Hubbewegung erfordern, ebenfalls
gut durch das soeben beschriebene hydraulische System betätigt werden können.
Claims (8)
1. Steuervorrichtung für den hydraulischen Kraftheber eines Ackerschleppers od. dgl. zum
Heben, Senken und Tiefensteuern eines angehängten Bodenbearbeitungsgerätes, dessen Eingriffstiefe
vom Kraftheber selbsttätig in Abhängigkeit von der auf das Arbeitsgerät einwirkenden
Zugkraft steuerbar ist, wobei eine Pumpe Drucköl in eine zu einem Sammelbehälter (Ölsumpf) führende
Leitung fördert, die mit einem Hubzylinder für das Arbeitsgerät verbunden ist, und der
Arbeitsmitteldruck durch ein Steuerventil regelbar ist, das hinter der Zuführungsleitung zum
Hubzylinder in die zum Sammelbehälter führende Förderleitung der Pumpe eingeschaltet und über
ein Steuergestänge einstellbar ist, das sowohl mittels eines Handhebels als auch selbsttätig in
Abhängigkeit von der auf das Arbeitsgerät wirkenden Zugkraft betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiteres, einen minimalen Arbeitsmitteldruck im Hubzylinder (12) aufrechterhaltendes Ventil (36) hinter der Anschlußstelle
des Hubzylinders in die Förderleitung der Pumpe eingeschaltet ist.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ventil (36) als
einstellbares, insbesondere hydraulisch geregeltes Überdruckventil (37 bis 41, 78) ausgebildet ist.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Hubzylinder (12)
bzw. zur Pumpe (10) zwei weitere, zum Heben bzw. Senken des Arbeitsgerätes durch ein Steuergestänge
(18 bis 23, 56) nacheinander betätigbare Abschaltventile (16, 17) hydraulisch parallel
geschaltet sind, wobei zwischen den beiden
309 807/132
Abschaltventilen (16, 17) ein in Richtung Pumpe (10) schließendes Rückschlagventil (15) eingeschaltet
ist.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgestänge (45, 47)
zur Betätigung des Steuerventils (35) sowohl durch einen Handhebel (49) wie auch in Abhängigkeit
von der am Arbeitsgerät angreifenden Zugkraft betätigbar ist durch Übertragung des
Federweges der die Zugkraft messenden Feder (69) mittels eines Bowdenzuges (44, 46) auf einen
der Hebel (45) des Hebelgestänges (45, 47).
5. Steuervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bowdenzug (44,
46) für reine Handsteuerung aushängbar am Federglied (30) befestigt ist.
6. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltventile
(16, 17) über das Steuergestänge (18 bis 23, 56) sowohl durch den Handhebel (49) wie auch durch
ein durch letzteren überdrückbares und in Abhängigkeit
von der Höhenlage des Arbeitsgerätes stehendes Gestänge (26, 55 bis 64, 93, 94) betätigbar
sind.
7. Steuervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in das die Stellung des
Arbeitsgerätes auf die Abschaltventile (16, 17) übertragende Gestänge (26, 55 bis 64, 93, 94)
eine federnvorgespannte Totpunktüberlaufanordnung (60, 61, 65, 66, 90, 93, 94) eingeschaltet ist.
8. Steuervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittels eines Handhebeis
(68) ausrückbare Klauenkupplung (71) zwischen die Wellen (26, 67) des Hebelgestänges
(55 bis 64, 93, 94) eingeschaltet ist, das die Stellung des Arbeitsgerätes auf die Abschaltventile
(16, 17) überträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 870611, 1024 740.
Deutsche Patentschriften Nr. 870611, 1024 740.
Hierzu 1 Bktt Zeichnungen
309 807/132 1.64 @ Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1162120X | 1959-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1162120B true DE1162120B (de) | 1964-01-30 |
Family
ID=10878801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB56859A Pending DE1162120B (de) | 1959-02-27 | 1960-02-27 | Steuervorrichtung fuer hydraulische Kraftheber von Ackerschleppern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1162120B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870611C (de) * | 1951-03-18 | 1953-03-16 | Ferguson Harry Inc | Vorrichtung zum Einstellen der Empfindlichkeit einer selbsttaetig gesteuerten Hubvorrichtung an Schleppern |
| DE1024740B (de) * | 1955-01-27 | 1958-02-20 | Robert Jean Busquet | Hydraulische Hebevorrichtung fuer Ackergeraete |
-
1960
- 1960-02-27 DE DEB56859A patent/DE1162120B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870611C (de) * | 1951-03-18 | 1953-03-16 | Ferguson Harry Inc | Vorrichtung zum Einstellen der Empfindlichkeit einer selbsttaetig gesteuerten Hubvorrichtung an Schleppern |
| DE1024740B (de) * | 1955-01-27 | 1958-02-20 | Robert Jean Busquet | Hydraulische Hebevorrichtung fuer Ackergeraete |
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