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DE1161705B - Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang - Google Patents

Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang

Info

Publication number
DE1161705B
DE1161705B DEH43185A DEH0043185A DE1161705B DE 1161705 B DE1161705 B DE 1161705B DE H43185 A DEH43185 A DE H43185A DE H0043185 A DEH0043185 A DE H0043185A DE 1161705 B DE1161705 B DE 1161705B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
workpiece
resonance
test
roller table
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43185A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SALZGITTER HUETTENWERK AG
Original Assignee
SALZGITTER HUETTENWERK AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEH40256A external-priority patent/DE1141099B/de
Application filed by SALZGITTER HUETTENWERK AG filed Critical SALZGITTER HUETTENWERK AG
Priority to DEH43185A priority Critical patent/DE1161705B/de
Priority to GB2879161A priority patent/GB973419A/en
Priority to BE607300A priority patent/BE607300A/fr
Publication of DE1161705B publication Critical patent/DE1161705B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N29/00Investigating or analysing materials by the use of ultrasonic, sonic or infrasonic waves; Visualisation of the interior of objects by transmitting ultrasonic or sonic waves through the object
    • G01N29/04Analysing solids
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/14Quality control systems

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  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: GOIn
Deutsche KL: 42 k-46/01
Nummer: 1161705
Aktenzeichen: H 43185 IX b / 42 k
Anmeldetag: 20. Juli 1961
Auslegetag: 23. Januar 1964
Das Patent 1141 099 betrifft ein Verfahren zur Resonanz-Fehlstellenprüfung von elastischen Werkstücken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang, bei dem das Werkstück in bezug auf eine seiner Hauptachsen symmetrisch gelagert bzw. eingespannt, mit Hilfe von Schwingungserregern in transversale Resonanzschwingungen versetzt und durch Beobachtung der dabei auftretenden, im wesentlichen senkrecht zur Haupt- bzw. Symmetrieachse des Werkstücks verlaufenden Knotenlinien oder durch Messung der Resonanzfrequenzen auf beiden durch die Symmetrieachse getrennten Seiten des Werkstücks auf etwa vorhandene Fehlstellen geprüft wird. Dabei wird die Wellenlänge der Resonanzschwingung in bestimmter Weise der Ausdehnung der nachzuweisenden Fehlstellen angepaßt. Die Frequenz der das Werkstück erregenden Schwingung wird während der Fehlstellenprüfung geändert, wobei die bei fehlerhaftem Werkstück auftretende Differenz zwischen den beiden Resonanzfrequenzen, die sich durch das Auftreten ausgeprägter Knotenlinien jeweils nur auf der einen und nur auf der anderen Seite der Werkstück-Symmetrieachse bemerkbar machen, als Maß für die Stärke bzw. Größe der Fehlstellen im Werkstück dient.
Da insbesondere bei Werkstücken größerer Abmessungen häufig eine Lokalisation der Fehlstellen erwünscht ist, z. B. im Blechrollgang vor der Komissionsschere, um dabei die Lage von Fehlstellen beim Schnitt berücksichtigen zu können, sieht das Hauptpatent bereits die Möglichkeit vor, die Prüfung des Werkstücks jeweils nur über einzelne Werkstückabschnitte bzw. Prüfstreifen zu erstrecken, wobei in bezug auf deren Form und Symmetrie die gleichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen wie bei der vorbeschriebenen Prüfung des ganzen Werkstücks. Bei langen Blechen werden hierzu schmale rechteckige Querstreifen ausgewählt, die dergestalt in Resonanzschwingungen versetzt werden, daß deren Knotenlinien in Längsrichtung der Querstreifen, also quer zur Längsrichtung des gesamten Bleches verlaufen. Diese Knotenlinien dürfen nur in der Umgebung der Symmetrieachse des Prüfstreifens von anderen Knotenlinien gekreuzt werden, bei einem rechteckigen Querstreifen also nur am Ort seiner Querachse, deren Richtung mit der Längsachse des gesamten Bleches zusammenfällt. Bei diesem Prüfverfahren werden auf die vorgegebene Knotenlinien bildenden Begrenzungsränder des betreffenden Werkstückabschnittes bzw. -prüfstreifens Zwangskräfte ausgeübt, um diese Ränder eingespannt bzw. fest zu halten. Hierzu können nach dem Hauptpatent Walzen- oder Rollengerüste
Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenprüfung
von ferromagnetischen elastischen Werkstücken,
insbesondere von Mittel- oder Grobblechen
im Rollgang
Zusatz zum Patent: 1141099
Anmelder:
Hüttenwerk Salzgitter Aktiengesellschaft,
Salzgitter-Drütte
verwendet werden, die von beiden Seiten gegen das Werkstück drücken und zugleich dessen Transport bzw. Vorschub ermöglichen, so daß der Prüfkörper während dieses Transportes durch die Walzen- oder Rollengerüste in dem von ihnen begrenzten Prüfstreifen kontinuierlich geprüft werden kann. Die Schwingungserreger werden dabei zweckmäßig an den beiden frei schwingenden Schmalseiten des Prüfstreifens angeordnet. Treten die Knotenlinien gleichzeitig, d. h. bei der gleichen Resonanzfrequenz, auf beiden Seiten des Streifens auf, so ist letzterer fehlerfrei. Wird hingegen eine Frequenzdifferenz gemessen, so sind Fehler vorhanden. Durch Verschiebung des Werkstücks bzw. des jeweiligen Prüfstreifens kann auf diese Weise das gesamte Werkstück nach Fehlern abgetastet werden.
Es wurde nun gefunden, daß eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zur Resonanz-Fehlstellenprüfung von ferromagnetischen elastischen Werkstücken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang, nach Patent 1141 099, dadurch wesentlich verbessert und vervollkommnet werden kann, wenn die den Prüfstreifen an dessen die Randknotenlinien bildenden Begrenzungsränder eingespannt haltenden Walzen oder Rollen erfindungsgemäß aus unter- oder oberhalb des zu prüfenden Werkstücks angeordneten, an sich bekannten Eletromagnetrollen bestehen. Solche Elektromagnetrollen sind bei ferromagnetischen Prüfkörpern mit größerem Vorteil als die bisher dafür vorgeschlagenen Walzen- oder Rollengerüste zu verwenden, weil sie nur an einer Seite, nämlich entweder nur an der Ober- oder Unterseite des zu prüfenden Werkstücks angeordnet zu werden brauchen, mithin eine doppelseitige Einspannung des Prüfkörpers an dessen Begrenzungsrändern über-
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flüssig machen. Die Magnetrollen erzeugen nämlich infolge ihrer Magnetwirkung auf das zu prüfende Werkstück entlang der Berührungslinien gleichfalls Randknotenünien, wobei die Magnetkraft durch Ändern der Stromerregung der Elektromagnetrollen der Dicke und Breite des zu prüfenden Werkstücks bequem anzupassen ist.
Weiter ist es ohne weiteres möglich, die Elektromagnetrollen mit Eigenantrieb zu versehen, so daß sie zugleich den Weitertransport des Prüfkörpers übernehmen können.
Schließlich ist es nach der vorliegenden Erfindung noch von Vorteil, wenn die Elektromagnetrollen parallel zu den Rollgangsrollen und in Längs- sowie in Querrichtung verschiebbar angeordnet werden. Dadurch kann die Einspannfiäche des Prüfstreifens leicht geändert und den jeweiligen Prüfzwecken entsprechend angepaßt werden. Die Veränderung des gegenseitigen Abstandes der Magnetrollen kann durch übliche Verstellmittel vorgenommen werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zur Resonanz-Fehlstellenprüfung von ferromagnetischen elastischen Werkstücken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang, nach Patent 1141 099, bei dem einzelne Werkstückabschnitte bzw. Prüfstreifen mit mindestens einer Symmetrieachse an dazu senkrecht verlaufenden Begrenzungsrändern mittels Walzen oder Rollen eingespannt gehalten und mittels entsprechend angeordneter Schwingungserreger in transversale Resonanzschwingungen mit durch die Begrenzungsränder des Prüfstreifens vorgegebenen Randknotenlinien versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen oder Rollen aus unter- oder oberhalb des zu prüfenden Werkstücks angeordneten, an sich bekannten Elektromagnetrollen bestehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnetrollen mit Eigenantrieb versehen sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkraft der Elektromagnetrollen durch Ändern ihrer Stromerregung der Dicke und Breite des zu prüfenden Werkstücks anzupassen ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnetrollen parallel zu den Rollgangsrollen und in Längs- sowie in Querrichtung verschiebbar angeordnet sind.
DEH43185A 1960-08-20 1961-07-20 Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang Pending DE1161705B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH43185A DE1161705B (de) 1960-08-20 1961-07-20 Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang
GB2879161A GB973419A (en) 1960-08-20 1961-08-09 Improved methods of and apparatus for testing materials for faults
BE607300A BE607300A (fr) 1960-08-20 1961-08-18 Procédé et installation pour l'essai non destructif des métaux, notamment des tôles moyennes ou fortes

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH40256A DE1141099B (de) 1960-08-20 1960-08-20 Verfahren zur zerstoerungsfreien Werkstoffpruefung, insbesondere von Mittel- und Grobblechen, mit Hilfe von Transversalschwingungen
DEH43185A DE1161705B (de) 1960-08-20 1961-07-20 Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang

Publications (1)

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DE1161705B true DE1161705B (de) 1964-01-23

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DEH43185A Pending DE1161705B (de) 1960-08-20 1961-07-20 Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang

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