DE1161705B - Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang - Google Patents
Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im RollgangInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: GOIn
Deutsche KL: 42 k-46/01
Nummer: 1161705
Aktenzeichen: H 43185 IX b / 42 k
Anmeldetag: 20. Juli 1961
Auslegetag: 23. Januar 1964
Das Patent 1141 099 betrifft ein Verfahren zur Resonanz-Fehlstellenprüfung von elastischen Werkstücken,
insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang, bei dem das Werkstück in bezug auf
eine seiner Hauptachsen symmetrisch gelagert bzw. eingespannt, mit Hilfe von Schwingungserregern in
transversale Resonanzschwingungen versetzt und durch Beobachtung der dabei auftretenden, im
wesentlichen senkrecht zur Haupt- bzw. Symmetrieachse des Werkstücks verlaufenden Knotenlinien
oder durch Messung der Resonanzfrequenzen auf beiden durch die Symmetrieachse getrennten Seiten
des Werkstücks auf etwa vorhandene Fehlstellen geprüft wird. Dabei wird die Wellenlänge der Resonanzschwingung
in bestimmter Weise der Ausdehnung der nachzuweisenden Fehlstellen angepaßt. Die Frequenz
der das Werkstück erregenden Schwingung wird während der Fehlstellenprüfung geändert, wobei die bei
fehlerhaftem Werkstück auftretende Differenz zwischen den beiden Resonanzfrequenzen, die sich durch
das Auftreten ausgeprägter Knotenlinien jeweils nur auf der einen und nur auf der anderen Seite der
Werkstück-Symmetrieachse bemerkbar machen, als Maß für die Stärke bzw. Größe der Fehlstellen im
Werkstück dient.
Da insbesondere bei Werkstücken größerer Abmessungen häufig eine Lokalisation der Fehlstellen
erwünscht ist, z. B. im Blechrollgang vor der Komissionsschere, um dabei die Lage von Fehlstellen beim
Schnitt berücksichtigen zu können, sieht das Hauptpatent bereits die Möglichkeit vor, die Prüfung des
Werkstücks jeweils nur über einzelne Werkstückabschnitte bzw. Prüfstreifen zu erstrecken, wobei in
bezug auf deren Form und Symmetrie die gleichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen wie bei der vorbeschriebenen
Prüfung des ganzen Werkstücks. Bei langen Blechen werden hierzu schmale rechteckige
Querstreifen ausgewählt, die dergestalt in Resonanzschwingungen versetzt werden, daß deren Knotenlinien
in Längsrichtung der Querstreifen, also quer zur Längsrichtung des gesamten Bleches verlaufen.
Diese Knotenlinien dürfen nur in der Umgebung der Symmetrieachse des Prüfstreifens von anderen
Knotenlinien gekreuzt werden, bei einem rechteckigen Querstreifen also nur am Ort seiner Querachse, deren
Richtung mit der Längsachse des gesamten Bleches zusammenfällt. Bei diesem Prüfverfahren werden auf
die vorgegebene Knotenlinien bildenden Begrenzungsränder des betreffenden Werkstückabschnittes bzw.
-prüfstreifens Zwangskräfte ausgeübt, um diese Ränder eingespannt bzw. fest zu halten. Hierzu können
nach dem Hauptpatent Walzen- oder Rollengerüste
Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenprüfung
von ferromagnetischen elastischen Werkstücken,
insbesondere von Mittel- oder Grobblechen
im Rollgang
von ferromagnetischen elastischen Werkstücken,
insbesondere von Mittel- oder Grobblechen
im Rollgang
Zusatz zum Patent: 1141099
Anmelder:
Hüttenwerk Salzgitter Aktiengesellschaft,
Salzgitter-Drütte
verwendet werden, die von beiden Seiten gegen das Werkstück drücken und zugleich dessen Transport
bzw. Vorschub ermöglichen, so daß der Prüfkörper während dieses Transportes durch die Walzen- oder
Rollengerüste in dem von ihnen begrenzten Prüfstreifen kontinuierlich geprüft werden kann. Die
Schwingungserreger werden dabei zweckmäßig an den beiden frei schwingenden Schmalseiten des Prüfstreifens
angeordnet. Treten die Knotenlinien gleichzeitig, d. h. bei der gleichen Resonanzfrequenz, auf
beiden Seiten des Streifens auf, so ist letzterer fehlerfrei. Wird hingegen eine Frequenzdifferenz gemessen,
so sind Fehler vorhanden. Durch Verschiebung des Werkstücks bzw. des jeweiligen Prüfstreifens kann
auf diese Weise das gesamte Werkstück nach Fehlern abgetastet werden.
Es wurde nun gefunden, daß eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zur Resonanz-Fehlstellenprüfung
von ferromagnetischen elastischen Werkstücken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen
im Rollgang, nach Patent 1141 099, dadurch wesentlich verbessert und vervollkommnet werden kann,
wenn die den Prüfstreifen an dessen die Randknotenlinien bildenden Begrenzungsränder eingespannt haltenden
Walzen oder Rollen erfindungsgemäß aus unter- oder oberhalb des zu prüfenden Werkstücks
angeordneten, an sich bekannten Eletromagnetrollen bestehen. Solche Elektromagnetrollen sind bei ferromagnetischen
Prüfkörpern mit größerem Vorteil als die bisher dafür vorgeschlagenen Walzen- oder Rollengerüste
zu verwenden, weil sie nur an einer Seite, nämlich entweder nur an der Ober- oder Unterseite
des zu prüfenden Werkstücks angeordnet zu werden brauchen, mithin eine doppelseitige Einspannung des
Prüfkörpers an dessen Begrenzungsrändern über-
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flüssig machen. Die Magnetrollen erzeugen nämlich infolge ihrer Magnetwirkung auf das zu prüfende
Werkstück entlang der Berührungslinien gleichfalls Randknotenünien, wobei die Magnetkraft durch Ändern
der Stromerregung der Elektromagnetrollen der Dicke und Breite des zu prüfenden Werkstücks bequem
anzupassen ist.
Weiter ist es ohne weiteres möglich, die Elektromagnetrollen mit Eigenantrieb zu versehen, so daß
sie zugleich den Weitertransport des Prüfkörpers übernehmen können.
Schließlich ist es nach der vorliegenden Erfindung noch von Vorteil, wenn die Elektromagnetrollen parallel
zu den Rollgangsrollen und in Längs- sowie in Querrichtung verschiebbar angeordnet werden. Dadurch
kann die Einspannfiäche des Prüfstreifens leicht geändert und den jeweiligen Prüfzwecken entsprechend
angepaßt werden. Die Veränderung des gegenseitigen Abstandes der Magnetrollen kann durch
übliche Verstellmittel vorgenommen werden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zur Resonanz-Fehlstellenprüfung von ferromagnetischen
elastischen Werkstücken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang, nach
Patent 1141 099, bei dem einzelne Werkstückabschnitte bzw. Prüfstreifen mit mindestens einer
Symmetrieachse an dazu senkrecht verlaufenden Begrenzungsrändern mittels Walzen oder Rollen
eingespannt gehalten und mittels entsprechend angeordneter Schwingungserreger in transversale
Resonanzschwingungen mit durch die Begrenzungsränder des Prüfstreifens vorgegebenen Randknotenlinien
versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen oder Rollen
aus unter- oder oberhalb des zu prüfenden Werkstücks angeordneten, an sich bekannten Elektromagnetrollen
bestehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnetrollen mit
Eigenantrieb versehen sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkraft der
Elektromagnetrollen durch Ändern ihrer Stromerregung der Dicke und Breite des zu prüfenden
Werkstücks anzupassen ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnetrollen
parallel zu den Rollgangsrollen und in Längs- sowie in Querrichtung verschiebbar angeordnet
sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH43185A DE1161705B (de) | 1960-08-20 | 1961-07-20 | Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang |
| GB2879161A GB973419A (en) | 1960-08-20 | 1961-08-09 | Improved methods of and apparatus for testing materials for faults |
| BE607300A BE607300A (fr) | 1960-08-20 | 1961-08-18 | Procédé et installation pour l'essai non destructif des métaux, notamment des tôles moyennes ou fortes |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH40256A DE1141099B (de) | 1960-08-20 | 1960-08-20 | Verfahren zur zerstoerungsfreien Werkstoffpruefung, insbesondere von Mittel- und Grobblechen, mit Hilfe von Transversalschwingungen |
| DEH43185A DE1161705B (de) | 1960-08-20 | 1961-07-20 | Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1161705B true DE1161705B (de) | 1964-01-23 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH43185A Pending DE1161705B (de) | 1960-08-20 | 1961-07-20 | Vorrichtung zur Resonanz-Fehlstellenpruefung von ferromagnetischen elastischen Werkstuecken, insbesondere von Mittel- oder Grobblechen im Rollgang |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1161705B (de) |
-
1961
- 1961-07-20 DE DEH43185A patent/DE1161705B/de active Pending
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