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DE1161763B - Als Pumpe oder Motor verwendbare Drehkolbenmaschine - Google Patents

Als Pumpe oder Motor verwendbare Drehkolbenmaschine

Info

Publication number
DE1161763B
DE1161763B DEB45131A DEB0045131A DE1161763B DE 1161763 B DE1161763 B DE 1161763B DE B45131 A DEB45131 A DE B45131A DE B0045131 A DEB0045131 A DE B0045131A DE 1161763 B DE1161763 B DE 1161763B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
pressure
working
bores
outlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB45131A
Other languages
English (en)
Inventor
Chien Bor Sung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Corp filed Critical Bendix Corp
Priority to DEB45131A priority Critical patent/DE1161763B/de
Publication of DE1161763B publication Critical patent/DE1161763B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C15/00Component parts, details or accessories of machines, pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C2/00 - F04C14/00
    • F04C15/06Arrangements for admission or discharge of the working fluid, e.g. constructional features of the inlet or outlet
    • F04C15/062Arrangements for supercharging the working space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description

  • Als Pumpe oder Motor verwendbare Drehkolbenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine als Pumpe oder Motor verwendbare Drehkolbenmaschine mit einem konzentrisch in einem Statorhohlraum angeordneten zylindrischen Rotor und mit mehreren in radialen Schlitzen des Rotors gleitenden Arbeitsschiebern, bei der die Querschnittskontur des Statorhohlraume.s um den Rotor wellig gestaltet ist, wobei zwischen Stellen, die d en Rotorumfang fast berühren, Wellenbögen gebildet sind, die im Abstand zum Rotorumfang stehen, womit zwischen Stator und Rotor mehrere Arbeitskammern gebildet sind. Diese Arbeitskammern werden von den Arbeitsschiebern fortlaufend in sich erweiternde und verengende Zellen unterteilt, denen das Förder- bzw. Arbeitsmedium durch radiale, neben den Arbeitsschiebern befindliche Bohrungen im Rotor zu- und abgeleitet wird, wobei die Anzahl der Arbeitskammern größer ist als die Anzahl der Arbeitsschieber, so daß bei Drehung des Rotors fortlaufend eine oder mehrere Arbeitskammern augenblicklich nicht von einem Schieber unterteilt werden und nicht mit einer radialen Einlaß- oder Auslaßbohrung des Rotors in Verbindung stehen.
  • Es ist ein Flüssigkeitsmotor der obenerwähnten Arn in dynamischer Umkehrung bekannt, bei dem der innere zylindrische Hauptteil als Statorkern feststeht, um den der äußere, den Hohlraum mit der gewellten Querschnittskontur enthaltende Hauptteil als Rotor umläuft, und bei dem von der abgeschlossenen Arbeitskammer, die gerade nicht von einem Arbeitsschieber unterteilt wird und nicht mit einer Einlaß-oder Auslaßbohrung des Statorkerns in Verbindung steht, lediglich durch die konstruktiv bedingten Leckspalte zwischen rotierendem und feststehendem Teil Druckflüssigkeit in geringem Maße zu der danebenliegenden, gerade mit den Niederdruckkanälen des Motors verbundenen Arbeitskammer oder -zelle übertreten kann. Wenn nun diese eben abgeschlossene Kammer der Arbeitsweise des Motors entsprechend anschließend mit der Niederdruckseite der Maschine in Verbindung .tritt, entlädt sich die in der Kammer befindliche Druckflüssigkeit ruckartig in die Niederdruckkanäle. Dieser Druckimpuls ergibt an der Abtriebswelle des Motors einen Ruck. Wenn eine solche Maschine als Pumpe verwendet würde, würde in der abgeschlossenen Arbeitskammer Fördermedium unter Saugdruck eingeschlossen sein. Anschließend würde die Kammer mit der Druckseite der Pumpe in Verbindung treten. Dies würde einen gewissen Rückschlag aus den Druckkanälen der Pumpe ergeben, der dann als störender Druckimpuls in der Förderleitung von der Pumpe in Erscheinung treten würde. Bei einer bekannten Drehkolbenpumpe, bei der viele Arbeitsschieber in Schlitzen des Rotors radial beweglich sind und zwischen dem Rotor und dem ihn umgebenden Statorteil nur zwei sichelförmige Arbeitsräume gebildet sind, entstehen zwischen dem Rotor, dem Stator und dien Arbeitsschiebern mehrfach Kammern, welche nicht mit den Einlaß- und Auslaßeinschnitten in. Verbindung stehen. Die Flüssigkeit in diesen Kammern wird auf einen mittleren Druck gebracht, der zwischen dem Einlaß- und dem Auslaßdruck liegt, und zwar durch eine Zwischenverbindung der gesamten Kammern mittels bestimmter Durchgänge. Mit dieser Anordnung wird der Abfall in der Übergangsleitung zu den Pumpenkammern in der Nähe des Auslaßausschnittes nur zum Teil verringert. Bei einer weiteren bekannten Pumpe mit zwei sichelförmigen Arbeitsräumen zwischen dem Stator und dem Rotor, welcher mit verhältnismäßig vielen Arbeitsschiebern versehen ist, bei der die Flüssigkeit durch je zwei bogenförmige Nuten in den die Förderräume stirnseitig abschließenden Statorwänden den Förderstellen zu- und abgeleitet wird, werden die jeweils schon von einer Einlaßßnut getrennten Förderzellen vor Erreichung der nächsten Auslaßnut durch relativ enge Stichnuten, die in die Auslaßnuten führen, mit letzteren in Verbindung gebracht. Dadurch wird voraussichtlich auch schon eine gewisse Verringerung von Druckstößen erreicht, wenngleich die erwähnte Anordnung von Stichnuten im Zusammenwirken mit Nuten und Kanälen, die der Druckbe,aufschlagung der Unterseite der Arbeitsschieber dienen, hauptsächlich zur Ausbalancierung der auf die radial inneren und äußeren Seiten der Arbeisschieber wirkenden Kräfte gedacht ist.
  • Bei einer anderen Pumpenkonstruktion ähnlicher Art mit vier Arbeitsschiebern im Rotor sind in der Nähe der Saug- und Drucköffnungen, welche die Innenumfangswand des Stators durchbrechen, tangential zum Roter gerichtete enge Bohrungen im Stator vorgesehen, die weitere Verbindungen der Saug- und Drucköffnungen in der Statorwand mit den sichelförrnigen Arbeitskammern darstellen und als Druckausgleich- oder Nachflußkanäle wirken sollen. Das dürfte aber zu erheblichen Leistungsverlusten der Pumpe führen, da bei bestimmten Stellungen der Arbeitsschieber Rückflußmöglichkeiten von der Saugseite zur Druckseite der Pumpe frei werden.
  • Durch die Erfindung soll es ermöglicht werden, daß bei einer Drehkolbenmaschine der eingangs erwähnten Art zum Ausgleich von störenden Druckwellen in den Arbeitskammern, die augenblicklich nicht von einem Arbeitsschieber unterteilt werden und nicht mit einer Einlaß- oder Auslaßbohrung des Rotors in Verbindung stehen, der Druck nahezu auf den Auslaßdruck gebracht wird, wenn die Arbeitskammern mit dem Auslaß in Verbindung kommen.
  • Gemäß der Erfindung geschieht dieses dadurch, daß ein als Druckspeicher oder Druckausgleichsraum wirkender Hohlraum vorgesehen ist, der über eine Drosselbohrung mit einem Kanal für ein Medium unter Förderdruck bzw. Auslaßdruck in Verbindung steht, um keinen wesentlichen Druckabfall in diesem Kanal herbeizuführen. Dabei werden durch Kanäle im Stator und im Roter kurzzeitig Verbindungen zwischen dem Druckspeicher bzw. Druckausgleichsraum und denjenigen Arbeitskammern hergestellt, die augenblicklich nicht an eine der Ein- oder Auslaßbohrungen des Rotors angeschlossen sind, um ein Ansteigen des Druckes in diesen Arbeitskammern annähernd auf den im Druckspeicher bzw. Druckausgleichsraum herrschenden Druck zu erreichen, bevor sie über eine der Bohrungen mit der Druckseite der Maschine verbunden sind.
  • Dabei ist es zweckmäßig, daß die zur Herstellung und Steuerung der kurzzeitigen Verbindung zwischen dem Druckspeicher bzw. dem Druckausgleichsraum und denjenigen Arbeitskammern, die gerade nicht mit Bohrungen des Rotors verbunden sind, dienenden Kanäle im Rotor und Stator aus kurzen, in einer Stirnseite des Rotors angeordneten und zum Rotorumfang ausmündenden Nuten, und aus zum Rotor achsparallelen, in einem jene Stirnseite des Rotors berührenden vorderen Gehäuseteil befindlichen Bohrungen bestehen, welch letztere einerseits in den Druckspeicher bzw. Druckausgleichsraum führen und andererseits in die der Rotorstiraseite zugekehrte Seitenfläche des Gehäuseteiles auf Höhe der Nuten ausmünden.
  • Bezüglich des Druckkanalsystems in der Maschine wird vorgeschlagen, daß die radialen Bohrungen für Medium unter Förderdruck in axiale, den Grund der Schlitze für die Arbeitsschieber bildende Längsbohrungen im Roter ausmünden und daß die Enden dieser Längsbohrungen an den Stirnflächen des Rotors in Ringkanäle ausmünden, die in den dem Rotor zugekehrten Sei(enflächen des vorderen Gehäuseseitenteiles und eines hinteren Gehäuseteiles angeordnet sind, wobei das hintere Gehäuseteil den zum Ringkanal führenden Druckauslaßkanal enthält. Der Druckspeicher befindet sich dabei als Gehäusehohlraum im vorderen Gehäuseteil und ist mittels der Drosselbohrung mit dem Ringkanal in der dem Rotor zugewandten Seitenfläche dieses Gehäuseteiles verbunden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, daß der ebenfalls im hinteren Gehäuseteil angeordnete Einlaßkanal in einen zentrischen Hohlraum des Rotors führt, in den die radialen Bohrungen des Rotors münden.
  • Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel in Verbindung mit der Zeichnung erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Pumpe mit den Erfindungsmerkmalen gemäß der Linie 1-1 in F i g. 2, F i g. 2 eine Querschnittsansicht der Pumpe nach Abnahme eines Gehäuseteiles entlang der Linie 2-2 in F i g. 1 und die F i g. 3 A, 3 B und 3 C Kurven bezüglich der Schwankungen des Auslaßdruckes ohne Akkumulatorwirkung, der Schwankungen des Kammerdruckes mit Akkumulatorwirkung und der Auslaßdruckschwankungen mit Akkumulatorwirkung.
  • Bei der dargestellten Drehkolbeapumpe ist ein Rotor 10 mit einem kreisförmigen Außenumfang versehen, wähnend sich der Innendurchmesser eines ringförmigen Stators 11 regelmäßig in radialer Richtung ändert. Bei dem Wendungsverlauf des Stators handelt es sich vorzugsweise um eine periodisch verlaufende Kurve, die einer Gleichung mit sich regelmäßig wiederholenden ersten und zweiten Ableitungen entspricht. Der Grund dafür, eine solche Kurve zu wählen, ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung. Die für das Ausführungsbeispiel gewählte Kurve wiederholt sich sechsmal über den inneren Umfang des Stators 11. Auf diese Weise ergeben sich sechs Stellen 12 von minimalem Radius, an welchen der Stator 11 den Rotor 10 fast berührt. Zwischen diesen Stellen 12 verlaufen die Wände des Statorhohlraumes wellenförmig unter Bildung von Wellenbögen im Abstand vom Roter 10, so daß sechs Arbeitskammern 13 entstehen.
  • Der Roter 10 wird über ein lösbares Kupplungsstück 15 mittels einer Welle 14 angetrieben. Die Welle 14 erstreckt sich durch ein vorderes Gehäuseteil 19, in dem sie auch gelagert ist. Mit Hilfe von mehreren Schraubbolzen 22, welche durch das vordere Gehäuseteil 19 und ein Gehäusemittelteil 11, kurz »Stator« genannt, hindurchgreifen, wird eine Verbindung mit dem hinteren Gehäuseteil 23 hergestellt.
  • über den Umfang des Rotors 10 verteilt sind mit gleichen Abständen voneinander vier radiale Schlitze 26 in den Rotor eingearbeitet.
  • In jedem dieser Schlitze 26 ist ein Arbeitsschieber oder Flügel 27 radial verschieblich angeordnet, welcher mit einer schneidenförmigen Kante nach außen zeigt. Die bei der Rotation des Rotors 10 auftretenden Zentrifugalkräfte sorgen dafür, daß die Flügel 27 nach außen gedrückt werden und mit ihren Außenkanten an der sich in radialer Richtung ändernden Hohlraumwand des Stators 11 zur Anlage kommen. Wenn die Maschine als Motor verwendet werden soll, ist es erforderlich, unterhalb jedüs der Flügel27 eine Federanordnung anzubringen, damit die Flügel bei Beginn der Drehbewegung nach außen gedrückt werden.
  • Wird des Rotor 10 in Drehung versetzt, bewegen sich die Flügel 27 in den Schlitzen 26 entsprechend der Änderung der radialen Abstände der Innenwand des Stators 11 vom Rotor 10 auf und ab.
  • Wenn die Arbeitsschieber oder Flügel 27 an ihren Außenkannen so ausgebildet sind, daß sich stets eine Linienberührung mit der Statorinnenwand ergibt, verläuft die Flügelbewegung äquivalent zu den Anderungen des Statorradius. Die Statorumfangskurve von einer Gleichung abzuleiten, welche fortlaufend erste und zweite Ableitungen enthält, ist erforderlich, um die Flügel 27 bei hohen Rotorgeschwindigkeiten stets mit der Statorwand in Berührung zu halten.
  • Das Strömungsmittel wird der Pumpe über einen Einlaßkanal 28 am hinteren Gehäuseteil 23 zugeführt. Der Einlaßkanal28 steht mit einer zentralen Innenkammer 29 des Rotors 10 in Verbindung. Von der Kammer 29 führen vier Kanäle in Form von Bohrungen 30 neben einem jeden der Flügel 27 zum Rotorumfang.
  • An der den Strömungsmitteleinlaßbohrungen 30 abgelegenen Seite jedes Arbeitsschiebers 27 erstreckt sich parallel zu letzterem je eine Strömungsmittelauslaßbohrung 31, welche mit ringförmigen Rinnen oder Ringkanälen 32 und 33 in Verbindung steht, die, wie die F i g. 1 zeigt, in das vordere Gehäuseteil 19 und das hintere Gehäuseteil 23 eingeschnitten sind. Die Ringkanäle 32 und 33 stehen über vier Längsbohrungen 26a, die den Grund der Schlitze 26 bilden, ständig miteinander in Verbindung und bilden somit eine Auslaßkammer. Diese Auslaßkammer ist über einen Druckauslaßkanal 34, 35, welcher in dem hinteren Gehäuseteil 23 angeordnet ist, mit einer nicht gezeigten Druckanschlußleitung verbunden.
  • Im vorderen Gehäuseteil 19 ist ein Druckspeicher 36 in Form eines Gehäusehohlraumes vorgesehen und über eine Drosselbohrung 37 mit denn Ringkanal 32 und ferner über mehrere enge Bohrungen 38 des vorderen Gehäuseteiles 19 und am .Rotor 10 angebrachte radiale Nuten 39 intermittierend mit den Arbeitskammem 13 verbunden. Ein die Antriebswelle 14 umgebendes Rohr 40 bildet die innere Begrenzungswand der Kammer 36.
  • Die Arbeitsweise der Pumpe wird kurz wie folgt beschrieben: Der Rotor 10 wird mit Hilfe der Welle 14 in Richtung des in F i g. 2 eingezeichneten Pfeiles gedreht. Sobald die Drehzahl des Rotors 10 so groß geworden ist, daß die Außenkanten der Flügel 27 dichtend gegen die Innenwand des Stators 11 gedrückt werden, entsteht in den Teilen der Arbeitskammem 13, die auf den den Einlaßbohrungen 30 zugewandten Seiten eines jeden Flügels liegen, ein Unterdruck bzw. eine Saugwirkung, so daß in diesen Teilen der Kammern 13 Strömungsmittel über den Kanal 28, die Kammer 29 und die Einlaßbohrungen 30 eingesaugt wird. Wenn eine Bohrung 30 so weit vorwärts bewegt ist, daß sie den Bereich einer bestimmten Kammer 13 verläßt, ist diese Kammer 13 angefüllt. Nach dem Anfüllen der Kammer wird diese für einen Teil der Umdrehung von den Einlaßbohrungen 30 und auch von den Auslaßbohrungen 31 getrennt. Anschließend kommt eine nachfolgende Auslaßbohrung 31 mit der Kammer 13 in Verbindung, wobei der benachbarte Flügel 27 dann dafür sorgt, daß das Strömungsmittel durch die Auslaßöffnung aus der Kammer herausgetrieben wird.
  • Der Strömungsmittelfluß durch jede der Auslaßbohrungen 31 ist in einem vorgegebenen Augenblick der frei liegenden Länge des benachbarten Flügels proportional. Die Kurve, die die Querschnittskontur des Hohlraumes des Stators 11 bestimmt, ist so gewählt, daß die Summe des Flusses aus den verschiedenen Kammern 13 konstant ist.
  • Nachdem die Pumpe ihre Arbeitsdrehzahl erreicht hat, steigt der Druck in der von den Ringkanälen 32 und 33 gebildeten Auslaßkammer bis auf den Nennbetriebswert an. Wenn keine besonderen Maßnahmen zur Druckangleichung vorgesehen wären und man ferner von Leckverlusten absieht, stünde das Strömungsmittel in einer abgeschlossenen Kammer 13 bis kurz bevor diese mit einer Auslaßbohrung 31 in Verbindung gebracht wird, unter dem Einlaßdruck. Bei Berücksichtigung von Leckverlusten wäre der Druck in der Kammer 13, bevor sie mit einer Auslaßbohrung in Verbindung gebracht wird, etwas größer als der Einlaß- und wesentlich geringer als der Auslaßdruck. Die plötzliche Verbindung einer Zone hohen Auslaßdruckes mit einer unter relativ niedrigem Druck stehenden Kammer.13 hätte eine Strömungsmittelstoßwelle in die Kammer hinein zur Folge, durch die der momentane Druck an der Auslaßöffnung absinken würde. Diese Stoßwelle würde in verminderter Größe vom Auslaßkreis wiedergespiegelt werden, so daß sich dort eine gedämpfte Schwingung ergäbe. Die F i g. 3 A erläutert die Auslaßdruckschwankungen, welche sich aus einer solchen Stoßwelle ergeben würden. Mit dem Punkt X ist die Verbindung einer Kammer 13 mit der speziell betrachteten Auslaßbohrung 31 gekennzeichnet.
  • Die Austrittskennlinie wird aber verbessert, wenn man die vorerwähnte Stoßwelle beseitigt. Diese Beseitigung erfolgt dadurch, daß man das Strömungsmittel in der augenblicklich abgeschlossenen Arbeitskammer 13 vor deren Verbindung mit der nächsten Auslaßbohrung 31 einer Vorkompression unterwirft.
  • Mittels der Drosselbohrung 37, welche mit dem Ringkanal 32 verbunden ist, wird der Druck im Druckspeicher oder Akkumulator 36 im wesentlichen auf dem Auslaßniveau gehalten. Für den Druckspeieher 36 sind in Form der sechs axialen Bohrungen 38 Abflußöffnungen vorgesehen, die normalerweise durch die Seitenwandungen des Rotors 10 versperrt sind, aber freigegeben werden, wenn irgendeine der radialen Nuten 39 mit den Bohrungen 38 zur Überdeckung kommt.
  • Die axialen Bohrungen 38 und die radialen Nuten 39 sind in solcher Weise zueinander angeordnet, daß eine bestimmte Nut 39, kurz bevor die ihr zugeordnete Kammer 13 mit der Auslaßöffnung verbunden wird, mit einer der Bohrungen 38 zur Überdeckung kommt.
  • Um bei der Anordnung gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Druckbeaufschlagung der jeweils abgeschlossenen Kammer 13 im richtigen Augenblick zu erreichen, sind die festen axialen Bohrungen 38 auf Radien angeordnet, die durch Punkte der Statorkurve 11 von uraxialem Radius hindurchgehen, während die radialen Nuten 39 am Rotor 10 geringfügig entgegengesetzt zur Drehrichtung aus der Mitte zwischen zwei Flügeln verschoben sind. Die Kanäle bzw. Bohrungen 38 und die Nuten 39 sind so groß, daß die Kammern 13 durch den Auslaßdruck im Druckspeicher 36 bereits kurze Zeit, nachdem die zugeordnete Nut eine Verbindung mit einer Bohrung 38 hergestellt hat, vorkomprimiert sind. Andererseits hat die Drosselbohrung 37, welche den Akkumulator 36 mit dem Auslaß verbindet, einen so kleinen Querschnitt, daß die geringe Verminderung des Akkumulatordruckes bei der Beaufschlagung einer Kammer 13 nicht wirkam zum Auslaß übertragen wird. Der Durchmesser der Drosselbohrung 37 ist jedoch groß genug, um den Akkumulator 36 zwischen zwei Druckabgabeperioden aus dem Auslaß wieder aufzuladen. Die Betätigung der Kanäle 38, 39 muß so erfolgen, daß die Vorkompression einer Kammer 13 im letztmöglichen Moment vor dem Anschluß an eine Abflußöffnung 31 erfolgt. Dies hat seinen Grund darin, daß Leckverluste zur Einlaßöffnung 30 zurück nicht den Vorkompressionsdruck der Kammer vermindern sollen.
  • Die F i g. 3 B zeigt die Druckschwankungen in der Kammer 13 bei Akkumulatorbetrieb. Zum Zeitpunkt M beginnt die Vorkompressionswirkung des Akkumulators, so daß der Druck gemäß einer Exponentialfunktion schnell bis nahezu auf den Auslaßdruck Po steigen kann. Zum Zeitpunkt N wird die Auslaßöffnung 31 erreicht, so daß der Druck auf Po ansteigt. Zum Zeitpunkt R ist das Strömungsmittel erschöpft, und es sinkt der Druck auf den Einlaßdruck P1 ab.
  • Die F i g. 3 C zeit die Schwankungen des Auslaßdruckes bei Akkumulatorbetrieb. Wenn eine Kammer an der Stelle N mit dem Auslaß in Verbindung gebracht wird, ergibt sich eine ganz erheblich kleinere Stoßwelle als beim Betrieb ohne Vorkompression.
  • Die beschriebene Vorkompressionsverbindung kann nicht nur bei Pumpen, sondern auch bei Motoren ähnlicher Bauart angewendet werden.
  • Wenn die Drehkolbenmaschine als Motor verwendet wird, werden die Stöße, welche auftreten, wenn die Arbeitskammer, die das Treibmittel unter hohem Druck enthalten, zuerst mit dem Auslaß verbunden sind, durch eine Verbindung dieser Kammern während der Periode, in der sie von den Ein- und Auslaßöffnungen getrennt sind, mit dem Druckausgleichsraum vermindert, der Flüssigkeit unter einem Druck enthält, der etwa dem Auslaßdruck entspricht. Hierdurch wird ein gleichmäßiger Lauf des Motors und der angetriebenen Einheit erhalten, wobei die unerwünschten Geräusche, die von der Pulsation herrühren, unterdrückt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Als Pumpe oder Motor verwendbare Drehkolbenmaschine mit einem konzentrisch in einem zylindrischen Statorhohlraum angeordneten zylinrischen Rotor und mit mehreren in radialen Schlitzen des Rotors gleitenden Arbeitsschiebern, bei der die Querschnittskontur des Statorhohlraumes um den Rotor wellig gestaltet ist, wobei zwischen Stellen, die den Rotorumfang fast berühren, Wellenbögen gebildet sind, die im Abstand zum Rotorumfang stehen, womit zwischen Rotor und Stator mehrere Arbeitskammern gebildet sind, die von den Arbeitsschiebern fortlaufend in sich erweiternde und verengende Zellen unterteilt werden, denen das FÖIder- bzw. Arbeitsmedium durch radiale, neben den Arbeitsschiebern befindliche Bohrungen im Rotor zu-und abgeleitet wird, wobei die Anzahl der Arbeitskammern größer ist als die Anzahl der Arbeitsschieber, so daß bei Drehung des Rotors fortlaufend eine oder mehrere der Arbeitskammern augenblicklich nicht von einem Schieber unterteilt werden und nicht mit einer radialen Einlaß- oder Auslaßbohrung des Rotors in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichn e t, daß ein als Druckspeicher oder Druckausgleichsraum wirkender Hohlraum (36) vorgesehen ist, der über eine Drosselbohrung (37) mit einem Kanal für Medium unter Förderdruck bzw. Auslaßdruck in Verbindung steht, um keinen wesentlichen Druckabfall in diesem Kanal herbeizuführen, und daß durch Kanäle (38, 39) im Stator und im Rotor kurzzeitig Verbindungen zwischen dem Druckspeicher bzw. Druckausgleichsraum (36) und denjenigen Arbeitskammern (13) hergestellt werden, die augenblicklich nicht an eine der Ein- oder Auslaßbohrungen (30, 31) des Rotors (10) angeschlossen sind, um ein Ansteigen des Druckes in diesen Arbeitskammern (13) annähernd auf den im Druckspeicher oder Druckausgleichsraum (36) herrschenden Druck zu erreichen, bevor sie über eine der Bohrungen (31) mit der Druckseite der Maschine verbunden sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung und Steuerung der kurzzeitigen Verbindung zwischen dem Druckspeicher (36) bzw. dem Druckausgleichsraum und denjenigenArbeitskammern(13), die gerade nicht mit Bohrungen (30, 31) des Rotors verbunden sind, dienenden Kanäle im Rotor und Stator aus kurzen, in einer Stirnseite des Rotor angeordneten und zum Rotorumfang ausmündenden Nuten (39) und aus dem Rotor achsparallelen, in einem jene Stirnseite des Rotors berührenden vorderen Gehäuseteil (29) befindlichen Bohrungen (38) bestehen, welch letztere einerseits in den Druckspeicher (36) bzw. Druckausgleichsraum führen und andererseits in die der Rotorstimseite zugekehrte Seitenfläche des Gehäuseteiles (29) auf Höhe der Nuten (39) ausmünden.
  3. 3. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Bohrungen (31) für Medium unter Förderdruck in axiale. den Grund der Schlitze (26) für die Arbeitsschieber (27) bildende Längsbohrungen (26a) im Rotor ausmünden und daß die Enden dieser Längsbohrungen an den Stirnseiten des Rotors (10) in Ringkanäle (32, 33) ausmünden, die in den dem Rotor zugekehrten Seitenflächen des vorderen Gehäuseseitenteiles (19) und eines hinteren Gehäuseteiles (20) angeordnet sind, wobei das hintere Gehäuseteil (20) den zum Ringkanal (33) führenden Druckauslaßkanal (34, 35) enthält.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckspeicher (36) bzw. Druckausgleichsraum sich als Gehäusehohlraum im vorderen Gehäuseteil (19) befindet und mittels der Drosselbohrung (37) mit dem Ringkanal (32) in der dem Rotor (10) zugewandten Seitenfläche dieses Gehäuseteiles verbunden ist.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ebenfalls im hinteren Gehäuseteil (20) angeordnete Einlaßkanal (28) in einen zentrischen Hohlraum. (29) des Rotors (10) führt, in den die radialen Bohrungen (30) des Rotors münden. In. Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 294120; britische Patentschriften Nr. 622 566, 772 349; USA.-Patentschriften Nr. 2 677 330, 2 730 076, 2 762 312, 2 777 396, 2 786 422.
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