DE1161637B - Schichtpolrad fuer elektrische Maschinen - Google Patents
Schichtpolrad fuer elektrische MaschinenInfo
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- DE1161637B DE1161637B DEL41408A DEL0041408A DE1161637B DE 1161637 B DE1161637 B DE 1161637B DE L41408 A DEL41408 A DE L41408A DE L0041408 A DEL0041408 A DE L0041408A DE 1161637 B DE1161637 B DE 1161637B
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K1/00—Details of the magnetic circuit
- H02K1/06—Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
- H02K1/22—Rotating parts of the magnetic circuit
- H02K1/28—Means for mounting or fastening rotating magnetic parts on to, or to, the rotor structures
Landscapes
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- Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
Description
- Schichtpolrad für elektrische Maschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein aus starken Stahlblechen (stärker als 2 mm) bestehendes Schichtpolrad für elektrische Maschinen, das aus überlappt zusammengeschichteten, gestanzten Blechsegmenten aufgebaut und mittels in axialer Richtung eingesetzter Bolzen zusammengepreßt ist.
- Schichtpolräder sind, insbesondere in Maschinen größeren Durchmessers, mechanisch hoch beansprucht, und es wäre zweckmäßig, wenn man diese Beanspruchungen vor dem Aufbau des Schichtpolrades mit hinreichender Annäherung vorausberechnen könnte. Einer solchen rechnerischen Ermittlung steht jedoch entgegen, daß die Größe der Reibung von Blechschicht zu Blechschicht, also der Reibschluß, den diese Schichten gegeneinander haben, nicht hinreichend genau abgeschätzt werden kann. Man hat in manchen Fällen diesen Reibschluß der Blechschichten gegeneinander der Sicherheit halber aus der Berechnung überhaupt herausgelassen, wodurch es sich aber ergibt, daß die Bolzenbefestigung nur dann eine formschlüssige Verkettung aller Segmente darstellt, wenn jeder einzelne Bolzen in sein Durchgangsloch eingepaßt wird. Dies erfordert, daß die Bolzendurchgangslöcher einzeln aufgerieben werden, was sehr aufwendig ist. Außerdem werden die Bolzen stärker auf Scherung beansprucht, als wenn der Reibschluß der Segmentschichten mit in Ansatz gebracht wird.
- Es wurde schon versucht, die aus einzelnen Blechen zusammengesetzten Blechsegmente für den Jochring vom umlaufenden Erregerteil großer Wasserkraftgeneratoren deshalb zu kleben, um die genannten Schwierigkeiten zu überwinden. Das Verfahren des Klebens setzt jedoch absolute Reinheit der Blechflächen voraus, um einwandfreie Verbindungen zu erzielen, was nicht ohne weiteres gegeben und insofern sogar gefährlich ist, da beim Stanzvorgang die Bleche mit einer Ölschicht versehen werden.
- Dünne Dynamobleche von Ständerblechpaketen elektrischer Maschinen wurden bekannterweise auch schon mit länglichen Vertiefungen oder Dellen zwischen den Bolzenlöchern versehen, doch war diese Maßnahme nur zur mechanisch axialen Stabilisierung und Schwingungsdämpfung und damit zur Minderung von lästigen, magnetisch verursachten Schallfrequenzen vorgesehen und geeignet.
- Demgegenüber ist es die Aufgabe der Erfindung, einen möglichst großen Wert der Reibung von Blechschicht zu Blechschicht zu erzielen, wobei die Bolzen an sich im wesentlichen nur die axiale Pressung aufzubringen haben, weshalb sie in den Durchgangslöchern mit einer zwar begrenzten, jedoch größeren Toleranz, als bisher verlangt wurde, eingeführt werden können.
- Die Aufgabe wird dadurch vorteilhaft und besonders einfach gelöst, daß jedes Blechsegment im Bereich einiger vorgegebener oder aller Bolzendurchgangslöcher jeweils mit einer vorzugsweise kreisförmigen Vertiefung versehen ist und diese Vertiefungen aller übereinanderliegenden Segmentbleche ineinandergreifend angeordnet sind.
- Mit dem Schichtpolrad gemäß der Erfindung wird die gesamte Kraft der seitlichen Verschiebung der Blechschichten gegeneinander, die bisher zum Teil in Scherwirkung den Bolzen belastete, von den Blechen selbst aufgenommen. Damit ist der Unsicherheitsfaktor bei der Vorausberechnung entfallen; die Einpassung des Bolzens im Durchgangsloch der Bleche ist von untergeordneter Bedeutung, denn für die Lage der Bleche zueinander ist die Lage der Vertiefungen und nicht mehr die Lage des Bolzens maßgebend. Dabei ist kein zusätzlicher Arbeitsgang notwendig, da die Vertiefungen gleich beim Stanzen der Bleche eingebracht werden können, indem Lochstempel und Matrize des Stanzwerkzeuges mit tellerförmigen Ansätzen versehen sind. Das fertig geschichtete Polrad wird mittels der üblichen Axialbolzen verspannt, wobei unter den Muttern entsprechend geformte Füllstücke vorgesehen sein müssen, die die Vertiefung auf beiden Seiten entsprechend und in an sich bekannter Weise ausgleichen. Die Vertiefung kann einfach konisch oder trichterförmig gedrückt werden. Es empfiehlt sich jedoch, die Vertiefung so weit auszulegen, daß die unmittelbare Randzone des Durchgangsloches wieder eben ist. Damit wird unnötigen Randspannungen, die im Bereich des Durchgangsloches auftreten und zu Rissen führen können, entgegengewirkt.
- Der Gegenstand der Erfindung eignet sich für alle Schichtpolräder elektrischer Maschinen. Die Vertiefungen müssen dabei nicht konzentrisch zu den Durchgangslöchern liegen, sondern können auch außerhalb derselben angeordnet sein, wenn auch der konzentrischen Lage unbedingt der Vorzug zu geben ist.
- Die Figuren erläutern den Gegenstand der Erfindung.
- F i g. 1 zeigt den Ausschnitt eines Polrades in der Ansicht und F i g. 2 den Schnitt durch die Blechschichten in der Umgebung eines Bolzens.
- In den Figuren, die ein Ausführungsbeispiel darstellen, ist 1 ein Arm des Armsternes, 2 ist der Ring, der aus einzelnen Blechen geschichtet und bei 3 mit den Halterungen für Pole versehen ist. Der Ring ist bei 4 mit dem Armstern zum Polrad verbunden. Die einzelnen Blechsegmente 5, die beispielsweise von 5a bis 5b reichen und überlappt geschichtet sind, sind mit Durchgangslöchern 8 versehen, die ein axiales Verspannen des Ringes mittels der Bolzen 6 mit Muttern 7 erlauben. Gemäß der Erfindung ist nun jeweils in diesem Ausführungsbeispiel das Blechsegment in der Umgebung eines Durchgangsloches 8 mit einer Vertiefung 9 versehen, die unmittelbar am Lochrand jedoch wieder eben ausläuft. In dieser Weise greifen diese Vertiefungen der übereinanderliegenden Bleche ineinander und verhindern absolut seitliche Verschiebungen in Umfangsrichtung, ohne daß der Bolzen 6 in den Löchern 8 an den Blechen 5 anzuliegen braucht. An den Enden des Bolzens 6 ist jedoch unter den Muttern 7 jeweils ein Füllstück 10 anzuordnen, das für jede Seite entsprechend ausgebildet ist.
- Mit der Erfindung ist ein an sich einfacher und sehr wirtschaftlicher Vorschlag gegeben, mechanische Beanspruchungen in Schichtpolrädern zu ermitteln und zu beherrschen, wobei die besonderen Beanspruchungsarten eleminiert darstellbar und die Durchgangsbolzen von direkten Scherbeanspruchungen freigestellt sind.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Aus starken Stahlblechen (stärker als 2 mm) bestehendes Schichtpolrad für elektrische Maschinen, das aus überlappt zusammengeschichteten, gestanzten Blechsegmenten aufgebaut und mittels in axialer Richtung eingesetzter Bolzen zusammengepreßt ist. dadurch gekennzeichnet, daß jedes Blechsegment im Bereich einiger vorgegebener oder aller Bolzendurchgangslöcher jeweils mit einer vorzugsweise kreisförmigen Vertiefung versehen ist und diese Vertiefungen aller übereinanderliegenden Segmentbleche ineinandergreifend angeordnet sind.
- 2. Schichtpolrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Bolzendurchgangsloch konzentrische Vertiefung konisch ausgeführt ist.
- 3. Schichtpolrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Bolzendurchgangsloch konzentrische Vertiefung in Form einer Einbuchtung mit ebenen Bolzenlochrändern ausgeführt ist.
- 4. Schichtpolrad nach Anspruch 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bolzenenden angepaßte Füllstücke unter die Mutter gelegt sind.
- 5. Stanzwerkzeug zur Erzeugung eines Blechsegmentes für ein Schichtpolrad nach Anspruch 1 und Folgeansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß Lochstempel und Matrize mit einem tellerförmigen Ansatz in Form der Vertiefung versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 78 108, 207 596, 660 943, 715 947, 917 626, 974 711.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL41408A DE1161637B (de) | 1963-03-07 | 1963-03-07 | Schichtpolrad fuer elektrische Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL41408A DE1161637B (de) | 1963-03-07 | 1963-03-07 | Schichtpolrad fuer elektrische Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1161637B true DE1161637B (de) | 1964-01-23 |
Family
ID=7269433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL41408A Pending DE1161637B (de) | 1963-03-07 | 1963-03-07 | Schichtpolrad fuer elektrische Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1161637B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3151965A1 (de) * | 1981-12-30 | 1983-07-14 | Leningradskoe proizvodstvennoe elektromašinostroitel'noe obedinenie "Elektrosila" imeni S.M. Kirova, Leningrad | Rotor fuer eine elektrische maschine |
| US4942324A (en) * | 1988-05-30 | 1990-07-17 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Rotor for rotary electric machine |
| DE102009037991A1 (de) * | 2009-08-20 | 2011-02-24 | Alstom Technology Ltd. | Rotierende elektrische Maschine, insbesondere doppelt gespeiste Asynchronmaschine im Leistungsbereich zwischen 20 MVA und über 500 MVA |
| US8569923B2 (en) | 2009-04-24 | 2013-10-29 | Alstom Renewable Technologies | Rotating electric machine with interlocking inner and outer press plates |
| US8829759B2 (en) | 2009-04-24 | 2014-09-09 | Alstom Renewable Technologies | Rotating electric machine with rotor including bolts |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE207596C (de) * | ||||
| DE78108C (de) * | H. PENN, 40 Harold-Road, Upper-Norwood b. London, u. L. LOWNDES, 25 Lordship-Road, Stoke-Newington b. London | Ankerkern für elektrische Maschinen | ||
| DE660943C (de) * | 1932-03-20 | 1938-06-07 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Einrichtung zur Unterdrueckung der Geraeusche in elektrischen Maschinen mit parallelzur Kraftflussrichtung lamelliertem Eisenkoerper |
| DE715947C (de) * | 1939-02-12 | 1942-01-09 | Voigt & Haeffner Ag | Aus einzelnen mit einer Aluminiumoxydschicht ueberzogenen Magnetblechen zusammengesetzter Magnetkern |
| DE917626C (de) * | 1952-02-03 | 1954-09-09 | Siemens Ag | Aus geschichteten Blechen gebildeter Eisenkoerper fuer elektrische Maschinen und Geraete |
| DE974711C (de) * | 1950-06-02 | 1961-04-06 | Siemens Ag | Aus einzelnen Blechsegmenten aufgebauter Jochring fuer den umlaufenden Erregerteil grosser Generatoren |
-
1963
- 1963-03-07 DE DEL41408A patent/DE1161637B/de active Pending
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