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DE1161409B - Fachwerkartiger Mastabschnitt - Google Patents

Fachwerkartiger Mastabschnitt

Info

Publication number
DE1161409B
DE1161409B DEU6689A DEU0006689A DE1161409B DE 1161409 B DE1161409 B DE 1161409B DE U6689 A DEU6689 A DE U6689A DE U0006689 A DEU0006689 A DE U0006689A DE 1161409 B DE1161409 B DE 1161409B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mast
mast section
truss
bars
tubular
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU6689A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Earl Fisher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Up Right Inc
Original Assignee
Up Right Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Up Right Inc filed Critical Up Right Inc
Priority to DEU6689A priority Critical patent/DE1161409B/de
Publication of DE1161409B publication Critical patent/DE1161409B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/02Structures made of specified materials
    • E04H12/08Structures made of specified materials of metal
    • E04H12/10Truss-like structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Fachwerkartiger Mastabschnitt Die Erfindung betrifft einen fachwerkartigen Mastabschnitt mit wenigstens drei rohrförmigen Stielen, rohrförmigen Riegeln und gekreuzten Diagonalen aus Draht.
  • Die bisher bekannten Mastkonstruktionen dieser Art weisen den Mangel auf, daß sie aus einzelnen Bauelementen bestehen, die beim Aufbau mittels gesonderter Verbindungselemente verbunden werden müssen. Die Errichtung eines solchen Mastes ist umständlich, wobei hinzu kommt, daß die losen Teile leicht verlorengehen, was die Errichtung der Mastabschnitte sehr verzögert, da zunächst Ersatzteile beschafft werden müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und fachwerkartige Mastabschnitte zu schaffen, die keine losen Teile aufweisen und mit denen leicht von Hand ein starrer Fachwerkmast der gewünschten Höhe errichtet werden kann, der ebenso leicht auseinandergenommen und auf sehr kleinem Raum gestapelt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fachwerkriegel an den Maststielen angelenkt und mittig durch ein Gelenk unterteilt sind, das durch eine übergeschobene Hülse verriegelt werden kann.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung kann der zu einem Stabbündel zusammengeklappte Mastabschnitt, ohne viel Raum zu beanspruchen, gelagert bzw. transportiert werden. Das Aufstellen des Mastes ist denkbar einfach, es ist lediglich notwendig, die Stäbe der Mastabschnitte auseinanderzuklappen und die Hülsen über die Riegelgelenke zu schieben. Da lose Teile völlig vermieden sind, können die bei den bekannten Konstruktionen beim Errichten oft auftretenden Schwierigkeiten nicht eintreten.
  • Die Riegelhälften sind mit den einander zugekehrten Enden vorzugsweise durch je eine Lasche gelenkig verbunden.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Gelenkachsen der Lasche gegenüber den Längsachsen der Fachwerkriegel versetzt sind.
  • Um ein unbeabsichtigtes Verschieben der die Gelenke verriegelnden Hülsen zu vermeiden, können die Hülsen mit Öffnungen versehen sein, in die diagonal gegenüberliegende Ecken der im wesentlichen rechteckig ausgebildeten Gelenklaschen eingreifen, wenn sie infolge der durch die Diagonaldrähte verursachten Druckbeanspruchung der Fachwerkriegel eine Schrägstellung in der Hülse einnehmen. Eine andere oder zusätzliche Möglichkeit besteht darin, daß die Hülse jeweils mit einer der Fachwerkriegelhälften durch einen Bajonettverschluß verbindbar ist. Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen, in denen gleiche Teile durchweg mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. Dabei zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines fachwerkartigen Mastabschnitts gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine auseinandergenommene perspektivische Ansicht eines Mastabschnitts nach F i g. 1, F i g. 3 eine perspektivische Ansicht einer der Fachwerkriegel im gestreckten Zustand, F i g. 4 eine perspektivische Teilansicht eines zusammengeklappten Mastabschnittes, F i g. 5 einen Schnitt durch das Gelenk eines Fachwerkriegels, F i g. 6 einen ähnlichen Schnitt wie F i g. 5, F i g. 7 einen weiteren Schnitt ähnlich wie F i g. 5. In Fig. 1 der Zeichnungen ist ein fachwerkartiger Mastabschnitt 10 dargestellt, der aus einer Anzahl von im allgemeinen senkrecht verlaufenden parallelen rohrförmigen Stielen 11 besteht. Rohrförmige Fachwerkriegel 12 erstrecken sich im allgemeinen waagerecht zwischen benachbarten Stielen 11. Eine Plattform 13 ist auf den oberen vier Fachwerkriegeln aufgesetzt und dort in üblicher Weise befestigt. Die Plattform 13 weist eine Mittelöffnung 14 auf, in der eine Leiter 15 eingehakt ist, die sich von dort nach der Plattform des darunterliegenden Mastabschnittes erstreckt, wie dies bei Masten dieser Art üblich ist. Diagonal verlaufende Spanndrähte 16 erstrecken sich zur Verspannung zwischen benachbarten Stielen 11, wie dies im einzelnen noch erläutert wird.
  • F i g. 2 zeigt einen Mastabschnitt 10' halber Länge, bei dem die Länge der Stiele 11' etwa halb so groß ist wie die Länge der Stiele 11 in F i g. 1 zur Verwendung an solchen Stellen, an denen die volle Höhe des Mastabschnittes 10 nicht erwünscht ist. In allen anderen Punkten ist die Konstruktion der Mastabschnitte 10 und 10' gleich. Die unteren Enden der Stiele 11 weisen einen verringerten Durchmesser 17 auf. um teleskopartig in rohrförmige Eckenverbinder 18 des als Fuß dienenden Rahmens 20 eingeschoben zu werden, die ihrerseits wieder teleskopartig auf Nivellierschrauben 21 aufgesteckt werden und dort auf oberen Flügelmuttern 22 aufsitzen. Wie man sieht, lassen sich die Flügelmuttern 22 bezüglich der Fußplatten 23 nach unten oder nach oben verdrehen. Die unteren Flügelmuttern 24 dienen als Kontermuttern zum Verriegeln oder Festlegen der oberen Flügelmuttern gegen ein zufälliges Lösen.
  • Die oberen Enden der Stiele 11' sind offen, um die unteren Enden mit verringertem Durchmesser 17 des darüberliegenden Mastabschnittes teleskopartig aufzunehmen. Nach dem Zusammenbau können die einzelnen Mastabschnitte durch Bolzen mit Kopf und Splint verriegelt werden, die in miteinander ausgerichtete Bohrungen 26 und 27 in den oberen bzw. unteren Enden der Stützstreben eingesetzt werden.
  • Betrachtet man F i g. 3, so sieht man, daß jeder Fachwerkriegel12 aus zwei langgestreckten rohrförmigen Bauteilen 31 und 32, vorzugsweise von gleicher Länge, besteht. Jedes dieser rohrförmigen Teile ist an einem Ende mit Bolzen 33 an einer L-förmigen Rohrschelle 34 an benachbarten Stielen 11 befestigt. Die Rohrschellen 34 sind mit den Stielen dauernd und starr, beispielsweise durch Verschweißen, durch Hartlöten, durch Vernieten usw., fest verbunden. Die Gelenklaschen 35 sind an ihren äußeren Enden durch Bolzen 36 an den freien anderen Enden der rohrförmigen Bauteile 31 und 32 gelenkig befestigt.
  • Eine langgestreckte Verriegelungshülse 37 ist auf dem rohrförmigen Bauteil 32 angebracht und kann frei auf diesem Teil gleiten und sich drehen und paßt relativ lose über dieses Bauteil. Ein Bajonettverschluß 38, der an einem Ende der Hülse angebracht ist, wirkt mit einem nach außen herausragenden Zapfen 39 auf dem rohrförmigen Bauteil 31 zusammen, um die Hülse in ihrer Verriegelungsstellung gegen eine Längsbewegung zu verriegeln. Wie ersichtlich, ist die Verriegelungshülse beträchtlich länger als der Abstand zwischen den Bolzen 36, so daß im verriegelten Zustand die Hülse 37 die Gelenklaschen 35 und Teile der beiden rohrförmigen Bauteile 31 und 32 bedeckt.
  • Die diagonal verlaufenden Spanndrähte 16 weisen an beiden Enden für eine dauerhafte Befestigung an den Bolzen 33 der L-förmigen Rohrschellen 34 eine Hakenöse 41 auf.
  • Für Lagerung und Transport ist jeder Mastabschnitt, wie in Fig.4 gezeigt, vollkommen zusammengeklappt, wobei die Stiele 11 und die Teile 31, 32 der Fachwerkriegel alle zueinander parallel liegen. Wie ersichtlich, muß der Abstand zwischen den Bolzen 36 etwas größer sein als der Durchmesser der rohrförmigen Bauteile 31 und 32, so daß diese Teile im zusammengeklappten Zustand parallel zueinander liegen.
  • Um einen solchen Mastabschnitt aufzurichten, werden die Stiele von Hand auseinandergezogen, wodurch die Fachwerkriegelteile 31 und 32 auseinanderklappen und allmählich die in F i g. 3 gezeigte Stellung einnehmen. Die Spanndrähte 16 besitzen bereits die richtige Länge, so daß sie bereits gespannt sind, wenn die Fachwerkriegelteile 31 und 32 etwa horizontal liegen, aber noch nicht koaxial zueinander verlaufen, wobei eine solche fehlende Ausrichtung durch ein Verkanten der Gelenklaschen 35 möglich ist. Die Verriegelungshülsen 37 werden dann in die in F i g. 3 eingezeichnete gestrichelte Lage geschoben, wodurch die Fachwerkriegel 31 und 32 miteiraiider ausgerichtet werden. so daß die Spanndrähte 16 volle Zugspannung erhalten. Dann wird die Verriegelungshülse gedreht, so daß der Zapfen 39 in dem Bajonettschlitz 38 zu liegen kommt. In der gleichen Weise werden alle anderen Fachwerkriegel 12 verriegelt. wodurch ein starrer Mastabschnitt entsteht, bei dem alle Spanndrähte unter voller Zugspannung stehen, wodurch alle Fachwerkriegel in axialer Richtung zusammengedrückt werden. Die unteren Enden 17 der Stiele 11 werden dann in den Basisrahmen eingesetzt, und der unterste Mastabschnitt wird einnivelliert, Der nächste Mastabschnitt wird dann in der gleichen Weise aufgerichtet und in die oberen Enden der Stiele des zuvor aufgerichteten Mastabschnittes eingesetzt und dort durch Splinte gesichert, die in ausgerichtete Bohrungen 26 und 27 eingesetzt werden. Die Plattformabschnitte 13 und die Leiter 15 werden beim Aufbau des Mastes in üblicher Weise eingesetzt. In gewünschten Abständen werden außerdem Abspanndrähte zur besseren Standfestigkeit an dem Mast befestigt.
  • Der Mast wird in der umgekehrten Reihenfolge abgebaut und abschnittsweise für Lagerung oder Transport zusammengeklappt, wie dies in F i g. 4 gezeigt ist.
  • F i g. 5 zeigt eine Art, wie die Verriegelungshülse an einer Bewegung aus ihrer Verriegelungsstellung heraus gehindert wird. Das Gewicht der rohrförmigen Bauteile 31 und 32 bewirkt, daß die Fachwerkriegel 12, die an den Bolzen 33 der L-förmigen Rohrschellen 34 gelenkig befestigt sind, etwas nach unten durchhängen. Dadurch wirkt eine Schwerkraft Fg auf die untere Innenoberfläche in der Mitte der Verriegelungshülse ein und erzeugt eine entsprechende entgegengesetzt gerichtete Gegenkraft Fr, die an den inneren oberen Enden der Verriegelungshülse auftritt. Die Kombination dieser Kräfte ergibt Reibungskräfte, die verhindern, daß die Verriegelungshülse sich drehen oder in Längsrichtung bewegen kann, wodurch ein zufälliges Lösen oder Entriegeln der Fachwerkriegel 12 verhindert wird.
  • F i g. 6 zeigt eine andere Art, durch die die Verriegelungshülse an einer Entriegelungsbewegung gehindert wird. Es war bereits beschrieben worden, daß die Fachwerkriegel im verriegelten Zustand unter einer Druckspannung sind, die durch die Druckkräfte Fe dargestellt ist, die sich aus den Zugspannungen der Spanndrähte 16 ergeben. Da die Zweifachgelenklasche den Fachwerkriegel 12 gegen Druckkräfte unstabil macht, wird die Gelenklasche geringfügig aus ihrer waagerechten Lage heraus verkantet, so daß das rohrförmige Bauteil 31 nach unten gegen die Innenseite der Verriegelungshülse.wie bei Fo angegeben, anliegt. während das rohrförmige Bauteil 32 in gleicher Weise nach oben gegen die innere Oberfläche der Verriegelungshülse anliegt. Dies ist ebenfalls durch den Pfeil Fo bezeichnet. Die Reibung zwischen der Verriegelungshülse und den rohrförmigen Bauteilen 31 und 32, die ein Ergebnis des Kräftepaares Fo-Fo sind, verhindert damit eine Drehung oder Längsbewegung zwischen Verriegelungshülse und Fachwerkriegel. Der Betrag dieses Kräftepaares schwankt mit der Größe der Verschiebung der Gelenkbolzen 36 aus der Waagerechten, welche gleich der Differenz zwischen dem Außendurchmesser der Fachwerkriegel 31 und 32 und dem Innendurchmesser der Verriegelungshülse 37 ist. Diese Verschiebung kann dadurch vergrößert werden, daß man die Bohrungen für die Bolzen 36 in den Teilen 31 und 32 an Punkten anbringt, die gegen die Längsachsen der Teile 31 und 32, wie in F i g. 6 gezeigt, versetzt angeordnet sind. Dann ist die Gesamtverschiebung die Summe des ursprünglichen vertikalen Abstandes zwischen den Gelenkbolzen 36 und der Durchmesserdifferenz zwischen den Teilen 31 oder 32 und der Verriegelungshülse, so daß die beiden Kräfte des Kräftepaares, die eine Entriegelungsbewegung der Hülse verhindern, vergrößert werden.
  • F i g. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, insbesondere aber, wie eine Verriegelungshülse 37' zwangläufig durch die längs dem Fachwerkriegel 12 wirkende Druckspannung verriegelt werden kann. In diesem Fall wird eine im wesentlichen rechteckige Gelenkverbindung 35' verwendet, die gegenüberliegende Ecken 42 und 43 aufweist. Wenn der Riegel 12 einer in axialer Richtung wirkenden Druckspannung durch die Spanndrähte ausgesetzt ist und wenn die Verriegelungshülse 37' in ihre Verriegelungsstellung geschoben wird, dann wird die Gelenklasche 35', wie oben beschrieben, gekippt werden. Wenn die Öffnungen 44 der Verriegelungshülse in die Nähe der Ecken 42 und 43 der Gelenkverbindung 35' gebracht werden, dann werden diese Ecken durch die Druckkräfte durch diese Öffnungen herausgedrückt werden und verriegeln dadurch die Verriegelungshülse 37' gegen Drehung und Längsbewegung. Dieses bestimmte Merkmal kann mit oder ohne die Bajonettverschlüsse 38, 39 verwendet werden, und die Bolzen 36 können dabei einerseits mit den Achsen der Bauteile 31 und 32 der Fachwerkriegel ausgerichtet sein. Offensichtlich ist dann die Verriegelungskraft beträchtlich größer, wenn die Gelenkbolzen 36 in vertikaler Richtung gegeneinander versetzt sind, wie dies im Zusammenhang mit F i g. 6 besprochen wurde.
  • Die Mastabschnitte werden vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung hergestellt, um damit die bekannten guten Eigenschaften dieses Materials, nämlich seine hohe Festigkeit mit dem geringen Gewicht zu vereinen, obgleich, wie ersichtlich, auch andere Materialien verwendet werden können.
  • Der oben beschriebene Mast hat eine ganze Reihe von Vorteilen, die im folgenden dargelegt werden sollen. Jeder Mastabschnitt läßt sich zu einer leicht zu lagernden und zu transportierenden Einheit zusammenklappen, bei der alle Stiele und wegen der Gelenkverbindung auch alle Teile der Fachwerkriegel zueinander parallel liegen. Wenn nur ein einziges Gelenk in der Mitte der Fachwerkriegel vorgesehen wäre, ließen sich die Riegelteile nicht parallel zueinander zusammenklappen.
  • Es gibt außerdem keine losen Teile in jedem Mastabschnitt, so daß beim Lagern oder Transportieren keine Gefahr besteht, daß solche losen Teile verlorengehen können. Alle Spanndrähte 16 sind fest mit ihrem Mastabschnitt verbunden und liegen im zusammengeklappten Zustand innerhalb des zusammengeklappten Mastabschnittes.
  • Das Gewicht des Mastes wird dadurch besonders gering gehalten, daß als Versteifung Spanndrähte und daß für die Stiele und Fachwerkriegel rohrförmige Teile verwendet werden. Der aufgebaute Mast hat einen sehr geringen Windwiderstand, weil die Spanndrähte 16 praktisch keinen Windwiderstand aufweisen und die runden Rohre 11 und 12 einen wesentlich kleineren Windwiderstand haben als andere übliche Profile, wie z. B. Winkelstahl, Doppel-T-Profile u. dgl.
  • Der Mast ist leicht und einfach aufzubauen und auseinanderzunehmen, und man benötigt dafür keinerlei Werkzeuge.
  • Der Mast ist außerdem leicht zu reparieren, und einzelne Teile sind leicht auszuwechseln, da alle senkrechten Stiele identisch sind. Ebenfalls sind alle Fachwerkriegel, alle Spanndrähte und alle Gelenkbolzen identisch.
  • Da alle Seitenflächen des Mastes identisch sind, können Zusatzeinrichtungen, wie Antennen, Lastaufzugarme, Außenplattformen u. dgl., auf jeder Seite jedes Mastabschnittes in der gleichen Weise angebracht werden. Obgleich der Mast an einer Ausführungsform mit quadratischem Querschnitt erläutert wurde, so ist es doch ohne weiteres klar, daß der Mast in genau der gleichen Weise auch mit drei Stielen oder mehr als vier Stielen aufgebaut werden kann. Außerdem könnte man auch einen rechteckigen Mast so aufbauen und konstruieren, daß er entweder als Mast oder als Gerüst verwendet werden kann.
  • Somit leuchtet es ein, daß die hier dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung nur als bevorzugte Ausführungsformen zu werten sind und daß verschiedene Änderungen in Form, Größe und Anordnung der einzelnen Teile für den Fachmann ohne weiteres möglich sind, ohne vom Wesen und vom Anwendungsbereich der Erfindung abzuweichen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Fachwerkartiger Mastabschnitt mit wenigstens drei rohrförmigen Stielen, rohrförmigen Riegeln und gekreuzten Diagonalen aus Draht, d a -durch gekennzeichnet, daßdieFachwerkriegel (12) an den Maststielen (11) aasgelenkt und mittig durch ein Gelenk unterteilt sind, das durch eine übergeschobene Hülse (37) verriegelt werden kann.
  2. 2. Mastabschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Enden der Fachwerkriegelhälften (31, 32) mit einer Lasche (35) verbunden sind.
  3. 3. Mastabschnitt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachsen (36) der Lasche gegenüber den Längsachsen der Fachwerkriegel (12) versetzt sind.
  4. 4. Mastabschnitt nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (37) mit Öffnungen (44) versehen sind, in die diagonal gegenüberliegende Ecken (42, 43) der im wesentlichen rechteckig ausgebildeten Gelenklaschen (35) eingreifen, wenn sie infolge der durch die Diagonaldrähte (16) verursachten Druckbeanspruchung der Fachwerkriegel (12) eine Schrägstellung in der Hülse (37) einnehmen.
  5. 5. Mastabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (37) jeweils mit einer der Fachwerkriegelhälften (31) durch einen Bajonettverschluß (38, 39) verbindbar sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007012221A1 (de) * 2007-03-12 2008-09-25 Hymer-Leichtmetallbau Gmbh & Co. Kg Lösbarer Ausleger für Arbeitsgerüste

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007012221A1 (de) * 2007-03-12 2008-09-25 Hymer-Leichtmetallbau Gmbh & Co. Kg Lösbarer Ausleger für Arbeitsgerüste
DE102007012221B4 (de) * 2007-03-12 2010-02-04 Hymer-Leichtmetallbau Gmbh & Co. Kg Lösbarer Ausleger für Arbeitsgerüste

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