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DE1160764B - Vorrichtung zum OEffnen von Fasergut - Google Patents

Vorrichtung zum OEffnen von Fasergut

Info

Publication number
DE1160764B
DE1160764B DEF27393A DEF0027393A DE1160764B DE 1160764 B DE1160764 B DE 1160764B DE F27393 A DEF27393 A DE F27393A DE F0027393 A DEF0027393 A DE F0027393A DE 1160764 B DE1160764 B DE 1160764B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide means
pinch roller
pinch
roller
adjusting mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF27393A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerold Fleissner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Truetzschler Nonwovens GmbH
Original Assignee
Fleissner GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fleissner GmbH filed Critical Fleissner GmbH
Priority to DEF27393A priority Critical patent/DE1160764B/de
Publication of DE1160764B publication Critical patent/DE1160764B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G9/00Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton
    • D01G9/14Details of machines or apparatus
    • D01G9/16Feeding arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Öffnen von Fasergut Gegenstand der Erfindung ist die Weiterentwicklung einer Vorrichtung zum Öffnen von Fasergut nach Patent 1099 409.
  • Die Vorrichtung zum Öffnen von Fasergut ist mit einer zwischen Führungsmitteln und Zupftambour verstellbar angeordneten, mindestens eine Klemmwalze aufweisenden und verstellbaren Speisevorrichtung versehen; bei letzteren sind mehrere verschieden große Klemmwalzen auf einem Verstellmechanismus angeordnet und dadurch beispielsweise in Arbeitsstellung, die sich in größtmöglicher Nähe des Zupftambours befindet, führbar. Mit dieser Vorrichtung können die Walzen also einzeln oder auch paarweise bzw. auch mehrere Paare verstellt werden. Der Austausch der verschiedenen Klemmwalzen und ihre Führung in die besagte Arbeitsstellung geschieht nur durch die Betätigung des Verstallmechanismus und daher sehr schnell.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der jeweiligen Klemmwalze ein an dem Verstellmechanismus befestigtes Leitmittel zugeordnet ist. Es ist bekannt, eine bessere Führung des Fasergutes an der Klemmwalze durch Verwendung eines der Walze zugeordneten Leitmittels zu erzielen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Vorteil auch bei der Vorrichtung des Hauptpatentes zu erreichen.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die der Klemmwalze zuweisende Fläche des Leitmittels etwa der Krümmung der Klemmwalze angepaßt, um das Fasergut über einen möglichst weiten Bereich gut an der Klemmwalze führen zu können. Vorteilhaft ist weiterhin wenigstens ein Teil des Leitmittels leicht auswechselbar angeordnet. Zur zusätzlichen Verbesserung der Führung des Fasergutes kann das Leitmittel die Klemmwalze seitlich umfassen. Vorzugsweise ist mit dem Verstellmechanismus das Leitmittel allein oder mit der Klemmwalze verschwenkbar oder schiebbar.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform läuft das Leitmittel in Richtung zum Zupftambour spitz aus, so daß das Fasergut unmittelbar, bevor es von dem Zapftambour erfaßt wird, fest gegen die Klemmwalze gedrückt wird. Dem gleichen Zweck dient eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung, gemäß der das Leitmittel ein freies elastisches Ende aufweist. Die Elastizität kann dabei durch die Wahl des Materials (Gummi, Kunststoff od. dgl.) oder auch beispielsweise durch Blattfedern erreicht werden, die gegen einen angelenkten Teil wirken.
  • Zur Anpassung an besondere Betriebsbedingungen können das Leitmittel und die Klemmwalze miteinander austauschbar angeordnet sein. Um das Fasergut fest an die Klemmwalze anpressen zu können, ohne den Durchlaufwiderstand des Gutes merklich zu erhöhen, sind bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung im Bereich der Klemmwalze in oder an dem Leitmittel dünne und nebeneinanderliegende Walzen, vorzugsweise in gleichem Abstand vom Drehpunkt der Klemmwalze, drehbar gelagert. Der gleiche Vorteil läßt sich erzielen, wenn nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausgestaltung die Leitmittel als verstell- und nachstellbares endloses Band ausgebildet sind.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind durch die Zeichnung und die Beschreibung erläutert.
  • Bei der Anordnung gemäß F i g. 1 ist zwischen dem Förderband 13 und dem Zupftambour 2 als Verstellmechanismus ein Schlitten 1 angeordnet, auf dem zwei Klemmwalzen 3 und 4 gelagert sind. Der Schlitten 1 kann mittels des Sterngriffes 5, dessen Zahnrad 12 in eine feststehende Zahnstange 6 eingreift, bewegt werden, so daß wahlweise die Klemmwalze 3 oder 4 in Arbeitsstellung überführbar ist. Jeder Klemmwalze 3 bzw. 4 ist ein Leitmittel 3 a bzw. 4 a zugeordnet, wobei der Abstand zwischen jeder Klemmwalze 3 bzw. 4 und dem zugeordneten Leitmittel 3 a bzw. 4 a einstellbar ist. Zwischen dem Leitmittel 3 a bzw. 4 a und der Klemmwalze 3 bzw. 4 wird das Fasergut 15 hindurchgeführt und dann - wie bekannt - vom Zupftambour 2 erfaßt.
  • Die der Klemmwalze 3 bzw. 4 zugewandte Fläche jedes Leitmittels 3 a bzw. 4 a ist entsprechend der Krümmung der Walze gebogen. Es ist aber auch denkbar, diese Fläche derart zu nutzen, daß der freie Spalt zum Durchlauf des Fasergutes 15 einen etwa dreieckförmigen Querschnitt aufweist, wobei die eine Spitze des Dreiecks zum Zupftambour 2 zeigt. Das dem Zupftambour 2 zugewandte Ende jedes Leitmittels 3 a bzw. 4 a sollte elastisch ausgebildet sein, um das Fasergut 15 an der Stelle, an der es vom Zupftambour erfaßt wird, fest gegen die Klemmwalze 3 bzw. 4 zu drücken.
  • An Stelle eines festen Leitmittels kann auch ein endloses umlaufendes Band Verwendung finden, mit dem das Fasergut 15 gegen die Klemmwalze 3 bzw. 4 gedrückt wird. Das Band kann ebenfalls einstellbar angeordnet und geriffelt oder aufgerauht sein, um eine griffige Mitnehmerfläche zu haben. Zweckmäßig sind dann Vorrichtungen vorgesehen, um beispielsweise das Band und die Klemmwalzen allein antreiben zu können, wobei beide Geschwindigkeiten unabhängig voneinander einstellbar sein können.
  • Bei der in F i g. 2 wiedergegebenen Ausführungsform A ist zwischen der das Fasergut 15 zuführenden Siebwalze 14 und dem Zupftambour 2 um die Achse A drehbar eine Scheibe 10 gelagert, die die Klemmwalzen 8 und 11 trägt und die mittels dej Schwenkgriffes 9 betätigt werden kann.
  • Bei dieser Ausführungsform sind in einem Leitmittel 7 a mehrere Walzen 7 b gelagert oder geführt, die alle etwa den gleichen Abstand vom Drehpunkt der Klemmwalzen 8 und 11 aufweisen. Die Leitmittel 7 a mit den Walzen 7 b und der Klemmwalzen 8 und 11 können, wie im Hauptpatent dargelegt, auf entsprechenden Verschwenkmechanismen gelagert oder angebracht und gegebenenfalls auch in eine Mehrzahl von Elementen unterteilt sein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Öffnen von Fasergut mit einer zwischen Zuführmittel und Zupftambour auf einem Verstellmechanismus angeordneten, verstellbaren Speisevorrichtung, auf der mehrere verschieden große Klemmwalzen angeordnet und von denen jeweils eine in Arbeitsstellung führbar ist, nach Patent 1099409, dadurch gekennz e i c h n e t, daß der jeweiligen Klemmwalze (3; 4; 8; 11) ein an dem Verstellmechanismus befestigtes Leitmittel (3 a; 4 a; 7 a) zugeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Klemmwalze zuweisende Fläche des Leitmittels (3 a bzw. 4 a) etwa der Krümmung der Klemmwalze (3 bzw. 4) angepaßt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einTeil des Leitmittels (3a; 4a, 7a) leicht auswechselbar angcordnet ist. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß das Leitmittel (3a,- 4a; 7a) die Klemmwalze (3; 4; 8; 11) auch seitlich umfaßt. 5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Verstellmechanismus das Leitmittel (7a) allein oder mit der Klemmwalze (8 bzw. 11) verschwenkbar ist. 6. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitmittel (3a bzw. 4a) allein oder mit der Klemmwalze (3 bzw. 4) verschiebbar ist. 7. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das das Leitmittel (3a bzw. 4a) in Richtung zum Zupftambour (2) spitz ausläuft. B. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitmittel ein freies elastisches Ende aufweist. 9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitmittel und die Klemmwalze miteinander austauschbar sind. 10. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Arbeitswalze (8 bzw. 11.) in oder an dem Leitmittel (7 a) dünne und nebeneinanderliegende Walzen (7b), vorzugsweise im gleichen Abstand vom Drehpunkt der Klemmwalze, drehbar gelagert sind. 11. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitmittel als verstell- und nachstellbares endloses Band ausgebildet ist. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Band unabhängig von der Klemmwalze angetrieben bzw. die Geschwindigkeiten des Bandes und der Klemmwalze unabhängig regulierbar sind. 1.
  3. 3. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitmittel und/oder die Klemmwalze in an sich bekannter Weise elastisch gelagert sind. 14. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitmittel und oder die Klemmwalze in Einzelelemente unterteilt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 668 792; britische Patentschrift Nr. 770 463.
DEF27393A 1958-12-31 1958-12-31 Vorrichtung zum OEffnen von Fasergut Pending DE1160764B (de)

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DE1160764B true DE1160764B (de) 1964-01-02

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2398127A1 (fr) * 1977-07-18 1979-02-16 Rieter Ag Maschf Dispositif d'alimentation de matiere fibreuse aux cylindres demeleurs de machines en preparation a la filature
DE3048501A1 (de) * 1980-12-22 1982-07-01 Zinser Textilmaschinen Gmbh, 7333 Ebersbach Kaemmstrecke

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE668792C (de) * 1936-05-02 1938-12-13 Josef Scholl Deckelkarde fuer langstapeliges Fasergut, insbesondere Zellwolle
GB770463A (en) * 1954-07-20 1957-03-20 Tmm Research Ltd Improvements in feed mechanism in textile fibre processing machines

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