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DE1160525B - Blindschaltbild - Google Patents

Blindschaltbild

Info

Publication number
DE1160525B
DE1160525B DE1961P0027834 DEP0027834A DE1160525B DE 1160525 B DE1160525 B DE 1160525B DE 1961P0027834 DE1961P0027834 DE 1961P0027834 DE P0027834 A DEP0027834 A DE P0027834A DE 1160525 B DE1160525 B DE 1160525B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
mimic diagram
diagram according
attached
symbol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961P0027834
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Pauly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfn Landis & Gyr Ges Mit Besch
Original Assignee
Pfn Landis & Gyr Ges Mit Besch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfn Landis & Gyr Ges Mit Besch filed Critical Pfn Landis & Gyr Ges Mit Besch
Priority to DE1961P0027834 priority Critical patent/DE1160525B/de
Publication of DE1160525B publication Critical patent/DE1160525B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B15/00Supervisory desks or panels for centralised control or display

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description

  • Blindschaltbild In Energieversorgungsunternehmen, in der chemischen Industrie, in Bahn- und Transportanlagen, kurz in allen öffentlichen oder privaten Anlagen, wo ein Leitungsnetz für Strom, Gas, Wasser und sonstige Stoffe oder ein Transportwegenetz von einer zentralen Stelle aus gesteuert oder überwacht werden muß, werden häufig Blindschaltbilder vorgesehen, in denen die einzelnen Teile der Anlage und ihr jeweiliger Schaltzustand durch auf einer Grundplatte angebrachte Symbole dargestellt werden.
  • Die Gebilde, die in dem Blindschaltbild als Symbole für verstellbare Anlageteile, wie z. B. für Schieber, Weichen, Trenn-, Leistungs-, Kupplungsschalter usw., dienen, werden dabei als Merk-, Quittungs-oder Steuerquittungsschalter ausgebildet und erhalten bewegliche Teile, wie etwa drehbare Knebel, durch deren Verstellung die zugehörigen Stellglieder der Anlage gesteuert werden.
  • Da durch den ständig wachsenden Bedarf an Energie, Gas und Wasser oder aus anderen Gründen die Netze laufend erweitert oder umgebaut werden müssen, muß auch ihre Darstellung auf den Blindschaltbildern häufig geändert werden.
  • Um solche Änderungen zu erleichtern, ist es bereits bekannt, die Leitungen des Netzes im Blindschaltbild durch Schnüre oder Bänder darzustellen, die durch Saugnäpfe aus elastischem Material auf der Grundplatte befestigt und gespannt werden, eine Methode, die eine nur wenig stabile Anordnung ergibt und nur dann vorteilhaft sein kann, wenn die Änderung der Leitungszüge in sehr kurzen Zeitabständen, z. B. täglich oder gar stündlich, notwendig ist.
  • Es ist weiterhin bekannt, flache Formkörper aus Metall oder Kunststoff, die in Blindschaltbildern als Symbole für Teile der Anlage dienen, mittels eines Klebstoffes auf der Vorderseite der Grundplatte des Blindschaltbildes zu befestigen. Man hat diese Befestigungsart durch Aufkleben allerdings nicht zu dem Zweck angewandt, eine leichte Änderung des dargestellten Schaltbildes zu ermöglichen, sondern man wollte damit lediglich eine bequeme Befestigung erzielen. Die Erfahrungen, die man mit dieser Befestigungsart gemacht hat, waren nicht gut, weil sich gezeigt hat, daß diese Befestigung unter schweren klimatischen Beanspruchungen häufig versagt, unter anderem deshalb, weil man Grundplatten mit einem Anstrich verwendet hat, der durch den Klebstoff angegriffen wird und sich dann unter dem Einfluß von Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit von der Grundplatte löst. Inzwischen stehen aber Klebstoffe zur Verfügung, die bei geeigneter Oberflächenbeschaffenheit der Grundplatte eine durchaus stabile und dauerhafte Verklebung ergeben, die sich aber trotzdem durch geeignete Maßnahmen leicht wieder lösen läßt, so daß man das Ziel, ein Blindschaltbild zu schaffen, das Änderungen in der Anlage jederzeit rasch angepaßt werden kann, durch Verwendung aufgeklebter Symbole durchaus in befriedigender Weise erreichen kann.
  • Eine Entfernung oder Umsetzung von Gebilden, die auf dem Blindschaltbild als Symbole für verstellbare Anlageglieder dienen, ist jedoch bei den bekannten Blindschaltbildern nicht ohne Schwierigkeiten möglich, weil die Merk-, Quittungs- bzw. Steuerquittungsschalter üblicher Bauart in Bohrungen der Grundplatte des Blindschaltbildes montiert werden oder zumindest an den Stellen, wo sie angebracht werden, Bohrungen oder Löcher in der Grundplatte verlangen.
  • Lediglich bei der sogenannten Mosaikbauweise von Blindschaltbildern ist eine Platzveränderung der Stellgliedsymbole verhältnismäßig einfach durchführbar. Das Mosaikblindschaltbild erfordert jedoch beim Aufbau einen großen Aufwand und hohe Kosten und wird deshalb sowie aus anderen Gründen häufig vermieden.
  • Durch die Erfindung wird ein Blindschaltbild geschaffen, bei dem sämtliche Symbole, vor allem aber die Symbole für verstellbare Teile der Anlage, die zugleich zu deren Steuerung dienen, leicht entfernt und wieder befestigt werden können, das trotzdem nur geringen Aufwand und geringe Kosten verursacht und in jedem Zustand der Darstellung hinsichtlich der mechanischen Stabilität allen Anforderungen genügt.
  • Gemäß der Erfindung sind die Symbole ohne Verwendung von Bohrungen oder sonstigen Durchbrechungen der Grundplatte in an sich bekannter Weise auf dieser aufgeklebt, und ihre verstellbaren Teile, z. B. drehbare Knebel, wirken mittels bei ihrer Bewegung veränderlicher, durch die Grundplatte hindurch wirkender magnetischer bzw. elektrischer Felder oder auf lichtelektrischem Wege auf hinter der Grundplatte befestigte Geräte zur Auslösung der durch die Bewegung symbolisierten Stehvorgänge betätigend ein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Ausschnitt aus der Vorderansicht eines Blindschaltbildes, F i g. 2 einen senkrecht zur Grundplatte des Blindschaltbildes geführten Schnitt durch ein Schaltersymbol mit lichtelektrischer Übertragung der Steuerbefehle auf den Steuerstromkreis des zugeordneten Schalters, Fit'. 3 einen gleichartigen Schnitt durch ein Schaltersymbol mit magnetischer Übertragung der mit ihm gegebenen Steuerbefehle, F i g. 4 einen Querschnitt durch die Grundplatte eines Blindschaltbildes mit einem dahinter angebrachten Gitterfeld, F i g. 5 eine Rückansicht dieses Gitterfeldes.
  • In F i g. 1 ist auf einem Teil der Grundplatte 1 ein Ausschnitt aus einem Blindschaltbild gezeigt, der die schematische Nachbildung zweier Sammelschienenabzweige eines elektrischen Verteilungsnetzes umfaßt. Der Streifen 6 ist das Symbol für eine Sammelschiene. von der zwei ebenfalls durch Streifen 5, 5' symbolisierte Leitungen abgehen. Die kreisförmigen Symbole 7, 7' entsprechen den Verbindungspunkten zwischen den Leitungen 5, 5' und der Sammelschiene 6.
  • In den den Streifen 5, 5' entsprechenden Leitungen liegen Abzweigschalter, die durch die Schaltersymbole 2, 2' dargestellt sind und außerdem von den letzteren aus auch gesteuert werden können. Die Schaltersymbole 2, 2' sind also als Steuer- oder Steuerquittungsschalter ausgebildet. Sie bestehen deshalb aus einem unbeweglichen, auf der Grundplatte 1 befestigten Teil 3, in dem ein mittels eines Knebels -"en Hand verstellbarer Teil 4 drehbar gelagert ist.
  • Bei einem gemäß der Erfindung ausgeführten Blindschaltbild sind nun die Symbole für die Sammelschiene 6, die Abzweigleitungen 5, 5' und die Verbindungspunkte 7, 7' sowie vor allem die feststehenden Teile 3 der Schaltersymbole 2, 2' auf der Grundplatte 1 durch Aufkleben mit einem Klebmittel befestigt, das es gestattet, die betreffenden Teile bei Bedarf jederzeit wieder von der Grundplatte 1 zu lösen; ohne daß die gelöste Verbindung sichtbare Spuren auf der Grundplatte hinterläßt. Die aufgeklebten Teile können dabei z. B. aus Kunststoff oder auch aus Metall bestehen. Die Wahl des Materials für die Grundplatte richtet sich danach, mit welchen Mitteln die durch Verstellen der beweglichen Teile gegebenen Steuerbefehle durch die Grundplatte hindurch auf die hinter der Grundplatte angeordneten Geräte zur Umformung der Steuerbefehle in elektrische Steuerimpulse übertragen werden.
  • Erfolgt diese Übertragung lichtelektrisch. so muß für die Grundplatte lichtdurchlässiges Material, wie z. B. Glas oder Kunststoff, verwendet werden. Dasselbe ist der Fall, wenn die Symbole, beispielsweise zwecks Rückmeldung der Befehlsausführung oder zum Kenntlichmachen eines durch Selbstauslösung gefallenen Schalters, beleuchtet werden müssen, weil dann die Lichtquelle wegen des Fehlens von Bohrungen oder sonstigen @Durchbrechungen in der Grundplatte hinter dieser angebracht sein muß.
  • F i g. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die lichtelektrische Übertragung der mit dem Steuerschalter 2 gegebenen Steuerbefehle, bei dem zur Auswertung der jeweiligen Stellung des in dem festen Teil 3 des Steuerschalters drehbaren Knebels 4 eine aus einer Lichtquelle 9 und einer fotoelektrischen Apparatur 12 bestehende Einrichtung ortsfest hinter der lichtdurchlässigen Grundplatte 1. angeordnet ist.
  • Die Lichtquelle 9 ist von einer Abdeckhülse 10 umgeben. Die von ihr ausgehenden, gestrichelt gezeichneten Lichtstrahlen 9' treten durch die Grundplatte hindurch und fallen auf einen Winkelspiegel 11, der auf der der Grundplatte zugekehrten Seite des drehbaren Knebels 4 befestigt ist, sich also mit diesem zusammen dreht. Die von der Lichtquelle 9 auf den Winkelspiegel 11 treffenden Lichtstrahlen 9' werden von diesen zweimal um 90' abgelenkt, so daß sie schließlich parallel zu ihrer Einfallsrichtung wieder durch die Grundplatte 1 hindurch zurückgeworfen werden.
  • Hat der Knebel 4 die gezeichnete Stellung, so treffen die Lichtstrahlen 9' auf eine nicht näher dargestellte Fotozelle der fotoelektrischen Apparatur 12 und rufen in deren Ausgangsstromkreis, je nach der inneren Schaltung der Apparatur. einen stärkeren oder schwächeren Strom bzw. Stromlosigkeit hervor.
  • Wird nun der Knebel 4 und mit ihm der Winkelspiegel 11 um 90= gedreht. so werden die von der Lichtquelle 9 kommenden Lichtstrahlen 9' zwar immer noch parallel zu sich selbst zurückgeworfen, weil die Lichtquelle 9 in der Drehachse des Knebels 4 angeordnet ist. Jetzt ist aber der Punkt, an dem die zurückgeworfenen Strahlen 9' aus dem Winkelspiegel austreten, gegenüber dem früheren Austrittspunkt um 90= um die Drehachse des Knebels geschwenkt, so daß die Fotozelle der fotoelektrischen Apparatur 12 nicht mehr von den zurückgeworfenen Lichtstrahlen 9' getroffen wird. Der Ausgangsstrom der fotoelektrischen Apparatur 12 hat sich also gegenüber dem früheren Zustand geändert, und diese Änderung wird als Steuerimpuls für die Betätigung des dem Symbol 2 zugeordneten Schalters bzw. Stellgliedes der Anlage benutzt.
  • Außer den beschriebenen zwei Stellungen, die um 90= versetzt sind, lassen sich die bei Steuerquittungsschaltern üblichen Überhubstellungen für die Auslösung des »EIN-.- bzw. AL?S:@-Befehls analog auswerten. Zu diesem Zweck sind weitere ein oder zwei Spiegel und Fotozellen vorhanden, die mit Rücksicht auf die bessere C;bersicht in der F i g. 2 nicht eingezeichnet sind.
  • y Außer der Glühlampe 9 kann noch eine weitere Lichtquelle zur optischen Rückmeldung der Stellung des durch die fotoelektrische Einrichtung 12 gesteuerten Stellgliedes der zu überwachenden Anlage vorgesehen sein. Die jeweilige Stellung kann dabei in bekannter Weise durch Dauerlicht, Blinklicht oder Dunkelheit symbolisiert «erden.
  • Es ist aber auch möglich. die Glühlampe 9, die das Licht zur Steuerung der fotoelektrischen Einrichtung 12 liefert, zugleich als Rückmeldeorgan für die jeweilige Stellung des zugeordneten Stellgliedes zu verwenden, beispielsweise in der Art, daß die Lampe je nach der Stellun- des Stellgliedes entweder Dauer-oder Flackerlicht aussendet, wobei die fotoelektrische Einrichtung 12 so auszugestalten wäre, daß sie auf Flackerlicht genau so reagiert wie auf Dauerlicht.
  • Die Fassung der als Lichtquelle dienenden Glühlampe 9 und die fotoelektrische Apparatur 12 sind auf einer gemeinsamen Tragplatte 8 montiert. Die elektrischen Zuleitungen zu der Lampenfassung und die Eingangs- und Ausgangsleitungen der fotoelektrischen Apparatur 12 werden zweckmäßig in Form einer gedruckten Schaltung auf der Tragplatte 8 angebracht. Mit 13 ist eine Klemmleiste bezeichnet, welche, über den Rand der Tragplatte geschoben, die elektrische Verbindung zwischen den Leitungszügen der gedruckten Schaltung und den Anschlußkabeln herstellt.
  • In F i g. 3 erfolgt die Übertragung der Bewegungen des drehbaren Teils 4 des als Steuerschalter ausgebildeten Schalter- oder Stellgliedsymbols 2 durch die Grundplatte 1 hindurch auf die dahinterliegende Auswertapparatur auf magnetischem Wege. Die Grundplatte 1 muß zu diesem Zweck aus unmagnetischem Material bestehen. Im vorliegenden Fall möge sie außerdem auch noch lichtdurchlässig sein.
  • An dem drehbaren Knebel 4 ist ein stabförmiges Eisenstück 14 befestigt, das in dem Kraftlinienweg eines U-förmigen Eisenkernes 15 auf der Rückseite der Grundplatte 1 liegt. In der gezeichneten Stellung des Knebels 4 schließt das Eisenstück 14, nur durch die Dicke der Grundplatte 1 von den freien Enden des Eisenkernes 15 getrennt, auf dem kürzestmögliehen Wege die Kraftlinien, von denen nur eine einzige in der Zeichnung angedeutet ist. Wird dagegen der Knebel 4 gegenüber der gezeichneten Stellung um 90° (also senkrecht zur Zeichnungsebene) gedreht, so sind die Wegstücke, welche die magnetischen Kraftlinien in unmagnetischem Material zurückzulegen haben, wesentlich größer als zuvor.
  • Auf dem einen Schenkel des U-förmigen Eisenkernes 15 ist eine Erregerwicklung 16 angebracht, die an eine Wechselstromquelle 17 von vorzugsweise hoher Frequenz angeschlossen ist. Der andere Schenkel trägt ebenfalls eine Wicklung 18, die über einen Verstärker 19 an den Steuerstromkreis des dem Symbol 2 zugeordneten Schalters bzw. Stellgliedes der Anlage angeschlossen ist.
  • Befindet sich der Knebel 4 in der gezeichneten Stellung, so hat der magnetische Widerstand des durch den Eisenkern 15 und das stabförmige Eisenstück 14 vorgegebenen Magnetkreises seinen kleinsten Wert. Infolgedessen hat die Spannung, die in der Spule 18 von dem durch die Spule 16 erregten Magnetfluß induziert wird, ihren größten Wert.
  • Bei Drehung des Knebels 4 um 90° vergrößert sich der magnetische Widerstand des Magnetkreises, die Kopplung zwischen den Spulen 16 und 18 wird loser, und die in Spule 18 induzierte Spannung nimmt dementsprechend ab.
  • Die von den Stellungsänderungen des Knebels 4 bestimmten Änderungen der in Spule 18 induzierten Spannung werden, in dem Verstärker 19 verstärkt, zur Steuerung des dem Steuerschalter 2 zugeordneten Anlageteiles benutzt.
  • Bezüglich der Auswertung der überhubstellungen gilt sinngemäß das bei der Beschreibung des fotoelektrischen Prinzips Gesagte unter Bezugnahme auf F i g. 3.
  • Dem Steuerschalter 2 ist hinter der Grundplatte l noch eine Glühlampe 20 zugeordnet, die entweder nur zur ständigen Beleuchtung des Steuerschalters 2 oder zur Kenntlichmachung der tatsächlichen Stellung des durch 2 gesteuerten Stellgliedes bzw. Schalters dient. In beiden Fällen muß natürlich das Symbo12 dementsprechend mit lichtdurchlässigen Teilen ausgerüstet sein, beispielsweise mit einem lichtdurchlässigen Streifen, der sich mitgreht, so daß auch aus größerer Entfernung die jeweilige Stellung des Knebels 4 sofort zu erkennen ist. Stimmt die Stellung des gesteuerten Anlageteiles nicht mit der durch die Lage des Knebels 4 vorgegebenen Stellung überein, so kann dies z. B. in bekannter Weise dadurch kenntlich gemacht werden, daß die Lampe 20 solange Flackerlicht gibt.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel sind wieder sämtliche zusammengehörigen Teile hinter der Grundplatte 1 auf einer gemeinsamen Halteplatte 8 montiert, auf der die Verbindungsleitungen zu der Klemmleiste 13 als gedruckte Schaltung aufgebracht sein können.
  • Die magnetische Übertragung oder Auswertung der Stellungen von als Steuer- oder Steuerquittungsschalter ausgebildeten Blindschaltbildsymbolen durch die Grundplatte hindurch kann natürlich auch in anderer Weise erfolgen, z. B. dadurch, daß durch Verdrehung von Eisenteilen, die vor der Grundplatte angebracht sind, hinter der Grundplatte angeordnete Resonanzkreise verstimmt werden. Auch kann durch eine magnetische Kupplung die Drehbewegung des Schaltersymbols als solche auf eine Anordnung hinter der Grundplatte übertragen werden.
  • Mit besonderem Vorteil können Ringmagnete zur Erzeugung der zur Übertragung dienenden Magnetfelder verwendet werden. Statt veränderlicher magnetischer Felder können auch elektrostatische Felder benutzt werden, indem leitende Teile des Drehknebels des Schaltersymbols als Kondensatorbelegungen wirken.
  • Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Blindschaltbildes, welche die Anpassung an vorgenommene Änderungen in der zu überwachenden Anlage besonders einfach macht, ist in den F i g. 4 und 5 dargestellt. Wie F i g. 4 im Schnitt zeigt, ist hinter der Grundplatte 1, die in diesem Fall lichtdurchlässig sein möge und die von einer Halterung 22 getragen wird, ein Gitterfeld 21 angeordnet. Dieses Gitterfeld 21 kann, wie F i g. 5 in Rückansicht zeigt, in senkrechter und in waagerechter Richtung die gleiche Teilung aufweisen. Es dient zur Aufnahme von als Einschübe ausgebildeten Halterungen 24 für die hinter der Grundplatte zu befestigenden Steuergeräteteile und Meldeorgane. Durch Anstrahlen des Gitterfeldes von hinten so, daß sich das Gitterfeld auf der Sichtseite der Grundplatte 1 als Schattenriß abhebt, kann man in besonderen Fällen eine einfache Zuordnung der auf der Vorderseite der Grundplatte aufgeklebten Symbole zu den einzelnen Feldern des Gitters 21 erreichen.
  • Bei dem in den F i g. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Gitterfeld 21, beispielsweise aus Blechstreifen, so ausgebildet, daß lauter wabenähnlich neben- und übereinander angeordnete, beiderseits offene, quadratische Kästchen 23 entstehen. Die in diese Kästchen einschiebbaren Halterungen für Steuer- und Meldeorgane werden dann zweckmäßig ebenfalls in Kästchenform hergestellt. In F i g. 4 ist eine dementsprechend ausgebildete, einschiebbare Halterung 24 für eine Meldelampe 25 dargestellt. F i g. 5 zeigt drei solche Halterungen 24, die an verschiedenen Stellen des Gitterfeldes 21 in die entsprechenden Kästchen 23 eingeschoben sind. Die Stromzuführung zu den Halterungseinschüben 24 erfolgt zweckmäßig über mit Anschlußbuchsen 28 ausgerüstete flexible Kabel 26, die mit Rangierverteilern 27 verbunden werden. Die Stromzuführung kann auch durch Anlöten des flexiblen Kabels in der Buchse 28 oder im Einschub 24 erfolgen. Dann ist der Lötverteiler 27 mit einem Buchsenteil ausgerüstet, und am Kabelende ist ein entsprechendes Steckerteil angelötet.
  • Das Gitterfeld zur Aufnahme der Halterungen braucht nicht so ausgebildet zu sein, daß es von sich aus bereits Kästchen bildet. Beispielsweise kann das Gitterfeld auch aus einem System von mechanisch miteinander verbundenen Führungsschienen bestehen, in welche zur Halterung der Steuer- und Meldeorgane dienende Streifenleisten einschiebbar sind, etwa so, daß die Ränder dieser Streifenleisten von entsprechenden Nuten in den Führungsschienen umgriffen werden.
  • Wenn für das Blindschaltbild gemäß der Erfindung eine lichtdurchlässige Grundplatte 1 verwendet wird, so wird diese zweckmäßig auf ihrer Sichtseite aufgerauht oder geätzt. Ihre Rückseite kann transparent getönt oder ebenfalls geätzt bzw. aufgerauht werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Blindschaltbild, bei dem auf der Vorderseite einer Grundplatte Gebilde befestigt sind, die als Symbole für verstellbare Teile der dargestellten Anlage, beispielsweise für Schalter, Schieber oder Weichen, dienen und ihrerseits zur Steuerung der symbolisierten Anlagenteile verstellbare Teile enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Symbole (2) ohne Verwendung von Bohrungen oder sonstigen Durchbrechungen der Grundplatte (1) in an sich bekannter Weise auf dieser aufgeklebt sind und ihre verstellbaren Teile, z. B. drehbare Knebel (4), mittels bei ihrer Bewegung veränderlicher, durch die Grundplatte (1) hindurch wirkender magnetischer bzw. elektrischer Felder oder auf lichtelektrischem Wege auf hinter der Grundplatte (1) befestigte Geräte (12.1.8.19) zur Auslösung der durch die Bewegung symbolisierten Stehvorgänge betätigend einwirken. z. Blindschaltbild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem drehbaren Teil (4) eines auf der Vorderseite einer unmagnetischen Grundplatte (1) aufgeklebten Stellgliedsymbols (2) ein Eisenstück (14) befestigt ist, das in dem Kraftlinienweg zwischen den freien Enden eines auf der Rückseite der Grundplatte (1) befestigten U-förn°.igen Eisenkerns (15) mit einer Wechselstrom-Erregerwicklung (16) auf dem einen Sehenkel und einer die Steuerspannungen für das durch das Symbol (2) dargestellte Stellglied der Anlage liefernden Wicklung (18) auf dem anderen Schenkel liegt und so geformt ist, daß der magnetische Widerstand des Magnetkreises (15-1-14-1-15) von der jeweiligen Stellung des Symbols (2) abhängt. 3. Blindschaltbild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der einer lichtdurchlässigen Grundplatte (1) zugekehrten Seite des drehbaren Teils (4) eines auf der Vorderseite der Grundplatte (1) aufgeklebten Stellgliedsymbols (2) ein Spiegel (11) befestigt ist, der nur in der einen Stellung des Symbols (2) Licht aus einer hinter der Grundplatte (1) befestigten Lichtquelle (9) auf eine ebenfalls hinter der Grundplatte (1) befestigte, im Steuerkreis des durch das Symbol dargestellten Stellgliedes liegende fotoelektrische Einrichtung (12) lenkt. .1. Blindschaltbild nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet. daß der Spiegel (11) als Winkelspiegel ausgebildet ist und die Strahlenwege von der Lichtquelle (9) zu dem Spiegel (11) einerseits und von diesem zu der fotoelektrischen Einrichtung (12) andererseits parallel zueinander verlaufen. 5. Blindschaltbild nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswertung von überhubstellungen bei Steuerquittungsschaltern die zur Übertragung der Bewegung durch die Grundplatte hindurch dienenden Einrichtungen für jeden der betroffenen Steuerquittungsschalter mehrfach vorhanden sind. 6. Blindschaltbild nach Anspruch 3, .1 oder 5. dadurch gekennzeichnet, daß die die fotoelektrische Einrichtung (12) steuernde Lichtquelle (9) zugleich zur optischen Rückmeldung der Stellung des gesteuerten Stellgliedes dient, z. B. durch Wechsel zwischen Dauer- und Flackerlicht. 7. Blindschaltbild nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter der Grundplatte (1) befestigten, mit dem Stellgliedsymbol (2) zusammenarbeitenden Teile (9. 12, 15) auf einer Halteplatte (8) montiert sind, auf welche die elektrischen Verbindungen dieser Teile untereinander und mit den Anschlußklemmen (1.3) als gedruckte Schaltung aufgebracht sind. B. Blindschaltbild nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Grundplatte (1) ein Gitterfeld (21) angeordnet ist, in dessen Felder (23) Halterungen (24) einschiebbar sind, welche die Meldeorgane (20, 25) bzw. die von der Vorderseite der Grundplatte (1) aus be--influßbaren Steuerorgane (9. 12 bzw. 15. 19) tragen. 9. Blindschaltbild nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitterfeld (21) aus wabenartig angeordneten Kästchen besteht, in welche d;e ebenfalls kästchenförmigen Halterungen (24) einschiebbar sind. 10. Blindschaltbild nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß als einschiebbare Halterungen Streifenleisten dienen und das Gitterfeld lediglich Führungsleisten für die Ränder dieser Streifenleisten aufweist. 11.. Blindschaltbild nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche mit einer lichtdurchlässigen Grundplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) auf ihrer Sichtseite aufgeraurt oder geätzt und auf ihrer Rückseite transparent getönt oder ebenfalls geätzt bzw. aufgerauht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1039 117.
DE1961P0027834 1961-09-09 1961-09-09 Blindschaltbild Pending DE1160525B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217822B (de) * 1964-09-01 1966-05-26 Telefunken Patent Leuchtbildtafel
DE2909892A1 (de) * 1979-03-14 1980-09-18 Harting Elektronik Gmbh Einrichtung zum aufbau eines modularen frontelementesystems

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039117B (de) * 1954-04-13 1958-09-18 Heinrich Bokelmann Flacher Formkoerper fuer Blindschaltbilder aus Kunststoff

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