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DE1160239B - Zufuhranlage fuer fluessigen Brennstoff - Google Patents

Zufuhranlage fuer fluessigen Brennstoff

Info

Publication number
DE1160239B
DE1160239B DED33544A DED0033544A DE1160239B DE 1160239 B DE1160239 B DE 1160239B DE D33544 A DED33544 A DE D33544A DE D0033544 A DED0033544 A DE D0033544A DE 1160239 B DE1160239 B DE 1160239B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
return
burners
pump
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED33544A
Other languages
English (en)
Inventor
Barrington Newman Battman
Stanley Ralph Tyler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dowty Fuel Systems Ltd
Original Assignee
Dowty Fuel Systems Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dowty Fuel Systems Ltd filed Critical Dowty Fuel Systems Ltd
Priority to DED33544A priority Critical patent/DE1160239B/de
Publication of DE1160239B publication Critical patent/DE1160239B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/22Fuel supply systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Zufuhranlage für flüssigen Brennstoff Die Erfindung bezieht sich auf eine Zufuhranlage für flüssigen Brennstoff mit einem oder mehreren Rücklaufbrennern, einer Hauptpumpe, einem Regler für die von der Hauptpumpe geförderte Brennstoffmenge und einer der Hauptpumpe nachgeschalteten Umwälzpumpe für den zurücklaufenden Brennstoff.
  • Die Rücklaufbrenner können den Brennstoff entweder direkt in die Brennkammern einspritzen oder ihn wahlweise in Leitungen abgeben, die in die Brennkammer führen. Die Hauptvorteile dieser Rücklaufbrenner bestehen in ihrer Fähigkeit, den Brennstoff über den ganzen Bereich der zum Verbrauch gelangenden Mengen gleichmäßig auf eine Anzahl solcher Brenner zu verteilen. Ein Nachteil der in der oben beschriebenen Weise angeordneten Rücklaufbrenner besteht darin, daß bei geringen von den Brennern eingespritzten Brennstoffmengen große Brennstoffmengen umgewälzt werden müssen, was dazu führen kann, daß der Brennstoff vor seiner Einspritzung aus den Brennern übermäßig erwärmt wird. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die in der Umwälzanlage angeordneten Leitungen für die Flüssigkeit verhältnismäßig groß ausgelegt sein müssen, um die Umwälzung einer großen Brennstoffmenge ohne übermäßige Druckverluste zu gestatten.
  • Die Erfindung erstrebt die Schaffung einer Brennstoffzufuhranlage für Rücklaufbrenner der beschriebenen Art, die in einer Umwälzanlage angeordnet sind, welche den Umwälzstrom bei geringen von dem Brenner bzw. den Brennern verbrauchten Brennstoffmengen vermindert, um somit die Wärmeerzeugung in dem umgewälzten Brennstoff herabzusetzen und,' oder eine Verminderung der Leitungsquerschnitte zu und von dem Brenner bzw. den Brennern zu ermöglichen. Zur Lösung dieser Aufgabenstellung sieht die Erfindung vor, daß Hauptpumpe und Umwälzpumpe derart bemessen sind, daß bei hoher Brennstoffmengenabgabe aus dem Rücklaufbrenner bzw. den Brennern die von der Hauptpumpe geförderte Brennstoffmenge größer ist als die von der Umwälzpumpe aufnehmbare Brennstoffmenge, so daß Brennstoff sowohl durch die Zulaufleitung bzw. -leitungen wie durch die Rücklaufleitung bzw. -leitungen in dem Brenner bzw. die Brenner eintritt.
  • Auf diese Weise braucht bei geringem Brennstoffverbrauch keine große Brenstoffmenge umgewälzt zu werden, wodurch die Wärmeentwicklung in dem umgewälzten Brennstoff vermindert wird und/oder die Rücklauf- bzw. Zulaufleitungsquerschnitte vermindert werden können.
  • Es ist bei Brennstoffzufuhranlagen für Rücklaufbrenner, die in einem Umwälzsystem angeordnet sind, bekannt, ein einfaches Rückschlagventil in der Rücklaufleitung vorzusehen, um unter allen Umständen zu verhindern, daß beim Anlassen des Triebwerkes Brennstoff durch die Rücklaufleitung bzw. -leitungen zu dem Brenner bzw. den Brennern gelangt.
  • Da der bzw. die Brenner gemäß der Erfindung bei großem Brennstoffverbrauch sowohl durch die Zulauf- wie auch Rücklaufleitung bzw. -leitungen mit Brennstoff gespeist wird, kann ein solches Rückschlagventil nicht verwendet werden, trotzdem es unter Umständen, insbesondere bei Gasturbinentriebwerken für Flugzeuge, sehr erwünscht ist, während des Anlassens des Triebwerkes eine Brennstoffzufuhr durch die Rücklaufleitung zu unterbinden.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht daher darin, in die Rücklaufleitung ein Rückschlagventil einzubauen, welches den Durehfluß durch die Rücklaufleitung zum Brenner sperrt, sich bei steigendem Brennstoffbedarf jedoch automatisch öffnet. Dann sind auf die Druckdifferenz zwischen der Einlaßleitung bzw. den Zulaufleitungen und der Rücklaufleitung bzw. den Rücklaufleitungen ansprechende Mittel vorgesehen, die das Rückschlagventil offenhalten, wenn diese Druckdifferenz einen vorbestimmten Wert überschreitet, so daß dem Brenner bzw. den Brennern Brennstoff von der Hauptpumpe unter Umgehung der Umwälzpumpe zugeführt wird. Dabei sind diese Mittel ein in einem Zylinder geführter, mit dem Rückschlagventilkörper verbundener Kolben und eine entgegengesetzt wirkende Feder.
  • ' Es soll jetzt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Bezug auf die schematische Zeichnung beschrieben werden. Dieses Beispiel zeigt die Brennstoffzufuhr zu den Brennkammern eines Gasturbinentriebwerkes eines Luftfahrzeuges, wobei die Rücklaufbrenner 1 den Brennstoff direkt in die Brennkammern versprühen. In der Zeichnung ist nur ein Rücklaufbrenner gezeigt, welcher alle Brenner dieses Triebwerkes versinnbildlicht. Brennstoff wird durch eine Verdrängerpumpe 4 herangeführt, wobei die abgegebene Brennstoffmenge durch eine geeignete Regelvorrichtung 5 eingestellt wird. Die Zufuhranlage enthält die Zulaufleitung 2 und die Rücklaufleitung 3 sowie die Zentrifugalpumpe, die als Umwälzpumpe durch ein Rohr 7 in die Leitung 2 fördert, während die Rücklaufleitung 3 über ein Rückschlagventil 8 mit dem Einlaß 9 der Umwälzpumpe 6 verbunden ist. Der von der Pumpe 4 kommende Brennstoff wird ebenfalls zum Einlaß 9 der Umwälzpumpe 6 geführt.
  • Wenn das Rückschlagventil 8 eine direkte Verbindung zwischen der Leitung 3 und dem Einlaß 9 der Umwälzpumpe 6 bildet, fließt bei normalem Betrieb der Anlage der von der Pumpe 4 geförderte Brennstoff zur Umwälzpumpe 6, von wo er zur Zulaufleitung 2 der Brenner 1 geführt wird. Der in der Leitung 3 zurückfließende Brennstoff speist den Einlaß 9 der Umwälzpumpe 6 zum weiteren Umpumpen. Bei hohem Brennstoffverbrauch, bei dem die Leistung der Pumpe 4 nicht völlig von der Umwälzpumpe 6 aufgenommen werden kann, fließt der an dem Umwälzpumpeneinlaß 9 befindliche überschüssige Brennstoff durch die Leitung 3 in die Rücklaufkanäle, die zu den Brennern 1 hinführen, um den durch die Einlaßleitung 2 den Brennern zugeführten Brennstoff zu ergänzen. Es ist zu beachten, daß die Umwälzpumpe 6 so ausgelegt werden muß, daß sie entweder mit Bezug auf die Hauptpumpe 4 eine begrenzte volumetrische Förderleistung hat oder eine begrenzte Erhöhung des Brennstoffdrucks erzeugt, so daß beim maximalen Brennstoffverbrauch ein Teil des Brennstoffes durch die Rücklaufleitung 3 direkt zu den Brennern strömen muß.
  • Diese grundsätzliche Anordnung hat den Nachteil, daß der Brennstoff während des Anlassens des Triebwerkes durch die Rücklaufleitung 3 zu den Brennern 1 gelangen und eine Zerstäubung des Brennstoffes verhindern kann. Um dies zu vermeiden, ist das Rückschlagventil 8 vorgesehen. Dieses Ventil besteht aus zwei Kammern 11 und 12, die an den Umwälzpumpeneinlaß 9 bzw. die Rücklaufleitung 3 angeschlossen sind. Zwischen den Kammern ist ein Ventilsitz 13 vorgesehen, mit welchem ein Kegelventil 14 zusammenwirkt. Ein mit dem Ventil 14 verbundener Kolben wird in einem in der Kammer 12 befindlichen Zylinder 15 gleitend aufgenommen, während das Ventil in Schließrichtung durch eine Feder 16 leicht belastet ist. Das äußere Ende des Zylinders 15 ist durch eine Leitung 17 mit dem Umwälzpurrpenauslaß 7 verbunden. Beim Anlassen des Triebwerkes, bei dem durch die Umwälzpumpe 6 kein wesentlicher Druck erzeugt wird, bleibt das Ventil 14 auf seinem Sitz 13 und verhindert zwangläufig einen Brennstoffdurchfluß von der Pumpe 4 in die Leitung 3. Wenn das Triebwerk zu laufen beginnt, ist der durch die Leitung 3 fließende Rücklauf imstande, das Ventil 14 gegen die Belastung der Feder zu öffnen, um in den Umwälzpumpeneinlaß 9 einzuströmen. Wenn das Triebwerk seine Drehzahl erreicht hat, reicht die durch die Umwälzpumpe erzeugte Druckerhöhung, welche auf das äußere Ende des Kolbens 15 des Ventils 14 einwirkt, aus, um das Ventil dauernd von seinem Sitz abzuheben und einen ungehinderten Durchfluß des Brennstoffs in die Rücklaufleitung 3 unabhängig von der Durchflußrichtung zu gestatten, d. h. unabhängig davon, ob die Brenner mit normalem oder verstärktem Brennstoffverbrauch arbeiten.
  • Es ist ersichtlich, daß bei einem starken Brennstoffverbrauch sowohl die Zulauf- als auch die Rücklaufleitungen dazu dienen, Brennstoff den Brennern zuzuführen. Aus einem Vergleich mit einem normalen Rücklaufsystem, bei welchem die Zufuhr ausschließlich durch die Zulaufleitung stattfindet, geht hervor, daß es gemäß der Erfindung möglich ist, kleinere Leitungsquerschnitte zu verwenden. Bei der beschriebenen Anlage ist außerdem beim Betrieb mit geringem Brennstoffverbrauch die Rücklaufmenge zwangläufig kleiner als bei normalen Brennstoffrücklaufanlagen, so daß die Menge des umzuwälzenden Brennstoffs und somit die durch das Umpumpen hervorgerufene Wärmeentwicklung vermindert wird.
  • In dem beschriebenen Beispiel ist die Umwälzpumpe eine Zentrifugalpumpe und muß bei der Anwendung der Erfindung so angeordnet werden, daß sie nur eine geringe Erhöhung des Brennstoffdruckes erzeugt. Wenn die Umwälzpumpe eine Verdrängerpumpe ist, muß die von der Hauptpumpe gelieferte Brennstoffmenge die Förderleistung der Umwälzpumpe übersteigen können. Das Rückschlagventil8 bildet in der beschriebenen Art ein einfaches Mittel zur Verhinderung des Rückflusses durch die Rücklaufleitung 3 während des Anlassens des Triebwerkes.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zufuhranlage für flüssigen Brennstoff mit einem oder mehreren Rücklaufbrennern, einer Hauptpumpe, einem Regler für die von der Hauptpumpe geförderte Brennstoffmenge und einer der Hauptpumpe nachgeschalteten Umwälzpumpe für den zurücklaufenden Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß Hauptpumpe (4) und Umwälzpumpe (6) derart bemessen sind, daß bei hoher Brennstoffmengenabgabe aus dem Rücklaufbrenner bzw. den Brennern (1) die von der Hauptpumpe (4) geförderte Brennstoffmenge größer ist als die von der Umwälzpumpe (6) aufnehmbare Brennstoffmenge, so daß Brennstoff sowohl durch die Zulaufleitung bzw. -leitengen (2) wie durch die Rücklaufleitung bzw. -leitengen (3) in den Brenner bzw. die Brenner (1) eintritt.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1 mit einem in die Rücklaufleitung bzw. -leitengen eingebauten Rückschlagventil, welches die Brennstoffzufuhr durch die Rücklaufleitung bzw. -leitengen zu dem Brenner bzw. den Brennern verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Druckdifferenz zwischen der Zulaufleitung bzw. den Zulaufleitungen (2) und der Rücklaufleitung bzw. den Rücklaufleitungen (3) ansprechende Mittel (15, 16) vorgesehen sind, die das Rückschlagventil (14) offenhalten, wenn diese Druckdifferenz einen vorbestimmten Wert überschreitet, so daß dem Brenner bzw. den Brennern Brennstoff von der Hauptpumpe (4) unter Umgehung der Umwälzpumpe (6) zugeführt wird.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel ein in einem Zylinder (15) geführter mit dem Rückschlagventilkörper (14) verbundener Kolben und eine entgegengesetzt wirkende Feder (16) sind.
DED33544A 1960-06-13 1960-06-13 Zufuhranlage fuer fluessigen Brennstoff Pending DE1160239B (de)

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DE1160239B true DE1160239B (de) 1963-12-27

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ID=7041786

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282356B (de) * 1964-10-06 1968-11-07 Daimler Benz Ag Brennstoffversorgungsanlage fuer Gasturbinentriebwerke mit mehreren Brennstoffruecklaufduesen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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