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DE1160241B - Fluessigkeitskupplung - Google Patents

Fluessigkeitskupplung

Info

Publication number
DE1160241B
DE1160241B DESCH25528A DESC025528A DE1160241B DE 1160241 B DE1160241 B DE 1160241B DE SCH25528 A DESCH25528 A DE SCH25528A DE SC025528 A DESC025528 A DE SC025528A DE 1160241 B DE1160241 B DE 1160241B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
clutch disc
clutch
coupling
fluid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH25528A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas James Weir
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schwitzer Corp
Original Assignee
Schwitzer Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwitzer Corp filed Critical Schwitzer Corp
Publication of DE1160241B publication Critical patent/DE1160241B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D35/00Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Flüssigkeitskupplung Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitskupplung, bei der ein teilweise mit Flüssigkeit gefülltes Kupplungsgehäuse die eine Kupplungshälfte und eine in dem Gehäuse rotierende, mit Querbohrungen ausgestattete Kupplungsscheibe die andere Kupplungshälfte bildet und wobei das Drehmoment durch die innere Flüssigkeitsreibung und die Reibung der Flüssigkeit an den Wänden der Kupplungshälften übertragen wird.
  • Bei Flüssigkeitskupplungen dieser Art ist es bekannt, das getriebene Gehäuse und den auf der treibenden Welle befestigten Rotor mit ineinandergreifenden, radial ausgerichteten Scheiben zu versehen, die mit einer bestimmten Anordnung von Querbohrungen zum Durchlauf der Flüssigkeit versehen sind. Hierbei ist eine Flüssigkeitsumlaufpumpe vorgesehen, mit der mehr oder weniger Flüssigkeit in die Kupplung gepumpt werden kann, um durch Veränderung des Flüssigkeitsspiegels eine Änderung des übertragbaren Drehmoments zu erzielen.
  • Eine andere bekannte Flüssigkeitskupplung weist zwei relativ zueinander axial verschiebbare Kupplungshälften auf, die mit hohlzylinderförmigen, konzentrisch zueinander angeordneten, axial gerichteten Vorsprüngen ineinandergreifen. Durch Veränderung der Eingriffstiefe dieser Vorsprünge kann die Drehzahl der getriebenen Kupplungshälfte verändert werden.
  • Es ist weiterhin bekannt, eine mit der treibenden Welle verbundene kreisförmige Scheibe eng zwischen zwei mit der getriebenen Welle verbundenen Scheiben anzuordnen.
  • Diese bekannten Flüssigkeitskupplungen weichen vom Erfindungsgegenstand sowohl in ihrer Aufgabenstellung und Ausbildung recht erheblich ab, wie dies bei fortschreitender Beschreibung noch klar ersichtlich werden wird.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Flüssigkeitskupplung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der das die getriebene Kupplungshälfte bildende Kupplungsgehäuse auf der die treibende Kupplungshälfte bildenden Kupplungsscheibe während des Betriebs mittels eines sich ständig erneuernden Flüssigkeitsfilmes gelagert ist. Durch den das Kupplungsgehäuse während des Betriebs tragenden Flüssigkeitsfilm soll einmal eine schwingungsdämpfende Drehmomentübertragung von der Kupplungsscheibe auf das Kupplungsgehäuse und zum anderen durch die ständige Erneuerung des Flüssigkeitsfilms eine schnelle Abführung der durch innere und an den Oberflächen der Kupplungsteile auftretenden Flüssigkeitsreibung erzeugten Wärme erzielt werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine in die äußere Umfangsfläche der Kupplungsscheibe oder in die innere Umfangsfiäche des Kupplungsgehäuses eingearbeitete Nut einen Kanal bildet, der mit in den Seitenflächen der Kupplungsscheibe oder des Kupplungsgehäuses. durch Nuten gebildeten Kanälen sowie den Querbohrungen in der Kupplungsseheibe einen Umlauf der Kupplungsflüssigkeit ermöglicht.
  • Dadurch, daß in der Umfangsfläche der Kupplungsscheibe eine vorzugsweise schraubenlinienförmig, über die Breite der Kupplungsscheibe verlaufende Nut eingearbeitet ist, wird in dem zwischen der Umfangsfläche der Kupplungsscheibe und der Lagerfläche der schalenförmigen Gehäusehälfte gebildeten Spalt ständig ein Flüssigkeitsfilm aufrechterhalten und erneuert, der wesentlich zur Abstützung der Gehäusehälfte und Schwingungsdämpfung beiträgt, wobei die in die Umfangsfläche der Kupplungsscheibe eingearbeitete Nut nicht nur zur Aufrechterhaltung dieses schwingungsdämpfenden und schmierenden Flüssigkeitsfilms dient, sondern ebenfalls im Zusammenwirken mit den Querbohrungen der Kupplungsscheibe und den Kanälen in den Seitenflächen des Gehäuses einen Umlauf der Kupplungsflüssigkeit ermöglicht.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine Flüssigkeitskupplung gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht der Kupplungsscheibe längs der Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt durch die Kupplungsscheibe längs der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 eine Ansicht eines Teils des in Fig. 1 gezeigten axial beweglichen Gehäusedeckels, Fig. 5 eine Ansicht eines Abschnitts des in Fig. 1 gezeigten Gehäuses.
  • In Fig. 1 ist die treibende Welle 10 z. B. mit der Kurbelwelle einer Verbrennungskraftmaschine drehfest verbunden. Auf dieser Welle 10 ist eine Kupplungsscheibe 11 befestigt, die eine Anzahl äußere, auf Abstand angeordnete Querbohrungen 13 aufweist, die sich durch die Kupplungsscheibe in axialer Richtung erstrecken. Mit radialem Abstand von diesen Bohrungen 13 nach innen ist eine weitere Anzahl Querbohrungen 14 vorgesehen. Die Kupplungsscheibe weist ringförmige Ausnehmungen 16 auf, die dazu dienen, eine zweckmäßige Verteilung der Masse der Kupplungsscheibe zu erreichen. Ferner ist eine kontinuierliche, schraubenlinienförmig in der Umfangsfläche 18 der Kupplungsscheibe verlaufende Nut 17 vorgesehen. Die Seitenfläche 19 der Kupplungsscheibe und deren Umfangsfläche 18 haben vorzugsweise eine Oberfläche mit Gleiteigenschaften, wie dies beispielsweise durch einen Überzug mit Zinn, Chrom oder Cadmium erreicht werden kann.
  • Ein getriebenes Gehäuse umschließt die Kupplungsscheibe. Dabei besteht das Gehäuse aus einem becherförmigen Teil 21, dessen offenes Ende durch einen Gehäusedeckel 22 verschlossen ist.
  • Der becherförmige Teil 21 des Kupplungsgehäuses weist zur Aufnahme der Kupplungsscheibe eine Bohrung auf, deren Umfangsfläche eine Lagerfläche 33 bildet. Der Außenumfang des becherförmigen Teiles 21 kann als Antrieb für andere Maschinenelemente, beispielsweise als Keilriemenscheibe mit V-förmigen Ringnuten 34, ausgebildet sein.
  • Der Teil 21 weist außen eine Reihe von sich in radialer Richtung erstreckenden Kühlrippen 36 auf, die die in der Kupplung erzeugte Wärme abführen. Ringförmige Dichtungen 37 und 38 dichten das Gehäuse 21, 22 gegen die Welle 10 ab. Die Dichtungen 37 und 38 dienen außerdem dazu, das Gehäuse zu tragen, wenn die Anordnung außer Betrieb ist. Im Betrieb wird das Gehäuse durch den Flüssigkeitsfilm an der Lageroberfläche 33 abgestützt, wie im folgenden näher beschrieben wird.
  • Die innere Fläche des Gehäusedeckels 22 weist zwei tangentiale Kanäle oder Durchlässe 41 auf (Fig. 4), die einen Umlauf der Flüssigkeit gestatten.
  • Die Seitenwandfläche des becherförmigen Teiles 21 ist in ähnlicher Weise mit tangentialen Strömungskanälen 42 versehen (Fig. 5), die ebenfalls dem Flüssigkeitsumlauf dienen.
  • Die in dem becherförmigen Gehäuseteil21 gebildete Lagerbohrung 33, die durch den Gehäusedeckel 22 abgeschlossen ist, bildet eine Flüssigkeitskammer, in der die Kupplungsscheibe 11 angeordnet ist. Durch eine Füllöffnung wird eine Flüssigkeit, die sich zur Drehmomentübertragung eignet und die außerdem Schmiereigenschaften besitzt, in die Kammer eingefüllt. Die Menge der Flüssigkeit wird derart gewählt, daß sich der Flüssigkeitsspiegel innerhalb der Kammer ungefähr in der durch die gestrichelte Linie 44 (Fig. 1) angegebenen Höhe befindet, wenn die Kupplung außer Betrieb ist.
  • Im Betrieb, wenn. die Kupplungsscheibe 11 durch die Welle 10 angetrieben wird und sich relativ zu dem Gehäuse dreht, wird die das Drehmoment übertragende Flüssigkeit über die ganze Flüssigkeitskammes verteilt, gelangt also auch in den Raum zwischen der Ringflächen 18 und 33. Infolgedessen wird durch die Scherwirkung der Flüssigkeit, welche zwischen der einander gegenüberliegenden Seitenwandflächen unc der Lagerbohrung 33 des Gehäuses sowie den beider Seitenflächen 19 und der Umfangsfläche 18 der Kupplungsscheibe 11 auftritt, ein Drehmoment von der treibenden Welle 10 auf das Gehäuse 21, 22 übertragen.
  • Zum Zweck der Erläuterung sei angenommen, daß die treibende Welle 10, in Fig. 1 von rechts gesehen, sich im Gegenuhrzeigersinn dreht. Die Drehung der Kupplungsscheibe hat eine Drehung des Gehäuses zur Folge. Die Drehgeschwindigkeit des Gehäuses 21, 22 bleibt um den Schlupf zwischen den beiden Kupplungshälften hinter derjenigen der treibenden Kupplungsscheibe 11 zurück. Dadurch und durch die besondere Anordnung der Kanäle 41 und 42 (Fig. 4 und 5) in dem Gehäusedeckel 22 und irr dem Gehäuseteil 21 wird die Kupplungsflüssigkeit in dem Deckel 22 nach innen und im Gehäuseteil 21 nach außen geleitet.
  • Bei der angenommenen Drehrichtung der Kupplungsscheibe im Gegenuhrzeigersinn bewirkt die schraubenlinienförmige Nut 17, daß sich die Flüssigkeit durch die Nut in Richtung der in Fig. 3 eingezeichneten Pfeile bewegt.
  • Wie in Fig. 1 angegeben, ergibt sich somit offensichtlich ein Flüssigkeitsumlauf durch die Bohrungen 13, 14, die Kanäle 41, 42 und die schraubenlinienförmige Nut 17. Durch Umkehr der tangentialen Lage der Kanäle 41 und 42 und durch Umkehr der Steigungsrichtung der schraubenlinienförmigen Nut 17 erfolgt ein Flüssigkeitsumlauf in umgekehrter Richtung. In gleicher Weise ließe sich bei einer Drehrichtungsumkehr der Kupplungsscheibe bei gleichzeitiger Umkehr der Richtung der schraubenförmigen Nut sowie der Richtung der Kanäle 41 und 42 derselbe ringförmige Flüssigkeitsumlauf aufrechterhalten.
  • Im Betrieb der Kupplung wird das Gehäuse zunächst von einem Flüssigkeitsfilm getragen, der durch die schraubenförmige Nut 17 an der Lageroberfläche 33 aufrechterhalten wird. Die Abscherwirkung des Flüssigkeitsfilms ergibt eine Drehmomentübertragung zwischen der Kupplungsscheibe und dem Gehäuse. Ein weiteres wesentliches funktionelles Merkmal des an der Lageroberfläche 33 durch die schraubenförmige Nut 17 aufrechterhaltenen Flüssigkeitsfilms betrifft die Dämpfung von Schwingungen der Kurbelwelle der Maschine, die natürlich auf die Kupplungsscheibe 11 übertragen werden. Da die Kupplungsscheibe auf Grund der Schwingungen der Kurbelwelle ehre sich ändernde Geschwindigkeit aufweist, ergibt der Widerstand des Flüssigkeitsfilms gegen Scherspannungen eine Dämpfungskraft, die diese Schwingungen ausgleicht.
  • Der gleiche Flüssigkeitsumlauf wird dadurch erreicht, daß man Kanäle ähnlich den Kanälen 41 und 42 in den Seitenflächen der Kupplungsscheibe 11 statt in der Seitenfläche des becherförmigen Teiles 21 und der Seitenwand des Deckels 22 anbringt. In diesem Fall müßten sich die Kanäle in entgegengesetzter Richtung erstrecken. Dieser Umlauf der das Drehmoment übertragenden Flüssigkeit innerhalb der Vorrichtung, die durch die Kanäle 41 und 42 ermöglicht wird, unterstützt das Abführen der durch die Flüssigkeit erzeugten Wärme und verhindert die Bildung örtlicher Bereiche hoher Temperatur auf der Lagerfläche oder an anderen, ein Drehmoment übertragenden Flächen, wobei die Rippen 36 dazu beitragen, die Wärme an die umgebende Atmosphäre abzuführen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Flüssigkeitskupplung, bei der ein teilweise mit Flüssigkeit gefülltes Kupplungsgehäuse die eine Kupplungshälfte und eine in dem Gehäuse rotierende, mit Querbohrungen ausgestattete Kupplungsscheibe die andere Kupplungshälfte bildet und wobei das Drehmoment durch die innere Flüssigkeitsreibung und die Reibung der Flüssigkeit an den Wänden der Kupplungshälften übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine in die äußere Umfangsfläche (18) der Kupplungsscheibe (11) oder in die innere Umfangsfläche (33) des Kupplungsgehäuses (21, 22) eingearbeitete Nut (17) einen Kanal bildet, der mit in den Seitenflächen der Kupplungsscheibe (11) oder des Kupplungsgehäuses (21, 22) durch Nuten gebildeten Kanälen (41, 42) sowie den Querbohrungen (13, 14) in der Kupplungsscheibe (11) einen Umlauf der Kupplungsflüssigkeit ermöglicht.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (17) schraubenlinienförmig über die Breite der Kupplungsscheibe (11) verläuft.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (41, 42) tangential derart gerichtet sind, daß die Flüssigkeit auf der einen Seite der Kupplungsscheibe von innen nach außen und auf der anderen Seite von außen nach innen gefördert wird, und daß die schraubenlinienförmige Nut die Flüssigkeit von der nach außen fördernden Seite zu der nach innen fördernden Seite bewegt.
  4. 4. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsgehäuse (21, 22) in an sich bekannter Weise mit sich radial erstreckenden Kühlrippen (36) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 857 720; französische Patentschrift Nr. 1058 290; britische Patentschriften Nr. 124 210, 478 006; USA.-Patentschriften Nr. 1238 447, 1972 741, 2629472.
DESCH25528A 1958-02-17 1959-02-16 Fluessigkeitskupplung Pending DE1160241B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1160241XA 1958-02-17 1958-02-17

Publications (1)

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ID=22364786

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DESCH25528A Pending DE1160241B (de) 1958-02-17 1959-02-16 Fluessigkeitskupplung

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DE (1) DE1160241B (de)

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