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DE1160155B - Unterdecke - Google Patents

Unterdecke

Info

Publication number
DE1160155B
DE1160155B DEU5915A DEU0005915A DE1160155B DE 1160155 B DE1160155 B DE 1160155B DE U5915 A DEU5915 A DE U5915A DE U0005915 A DEU0005915 A DE U0005915A DE 1160155 B DE1160155 B DE 1160155B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holder
flanges
edge parts
plates
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU5915A
Other languages
English (en)
Inventor
George Charles Wright
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UNITONE ACCUSTIC TILES Ltd
Original Assignee
UNITONE ACCUSTIC TILES Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UNITONE ACCUSTIC TILES Ltd filed Critical UNITONE ACCUSTIC TILES Ltd
Publication of DE1160155B publication Critical patent/DE1160155B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/22Connection of slabs, panels, sheets or the like to the supporting construction
    • E04B9/24Connection of slabs, panels, sheets or the like to the supporting construction with the slabs, panels, sheets or the like positioned on the upperside of, or held against the underside of the horizontal flanges of the supporting construction or accessory means connected thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

deutsches
Patentamt
U 5915 V/37a
ANMELDETAG: 17. J A N U A R 1959
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 27. DEZEMBER 1963
Die Erfindung bezieht sich, auf eine Unterdecke aus in parallelen Reihen angeordneten Platten, die an über den Fugen verlaufenden Tragstäben einzeln herausnehmbar aufgehängt sind.
Bei derartigen Unterdecken dienen zum Halten der Platten von den Tragstäben nach unten ragende Halter, die an Nuten, Wülsten, Abwinklungen od. dgl. längs der Plattenränder angreifen. Es hat sich nun gezeigt, daß auf diese Weise aufgehängte Platten sehr leicht beschädigt werden, wenn man sie entfernt, um Zugang zu den oberhalb der Unterdecke angeordneten Einrichtungen zu erhalten. Selbst wenn zum Lösen von durch Klemmwirkung gehaltenen Platten Spezialwerkzeuge benutzt werden, lassen sich Beschädigungen kaum vermeiden.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Beibehaltung des bekannten Aufhängungsprinzips eine Unterdecke zu schaffen, bei der beim Entfernen der Platten keine Einwirkung auf die Platten selbst erforderlich ist.
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß die Befestigung der Platten durch Halter erfolgt, die in die Tragstäbe längs verschieblich eingesetzt sind und Halteflansche aufweisen, in die die Platten mit ihren Randteilen eingehängt sind, wobei die Plattenecken derart ausgebildet sind, daß die Halter über die Plattenbegrenzung hinaus auf den Tragstäben verschoben werden können. Jede dieser so gehaltenen Tafeln läßt sich leicht für sich aus der Decke herauslösen, indem man ein flaches Werkzeug, z. B. die Klinge eines Messers, zwischen die Kanten benachbarter Tafeln einführt und mit dieser die Halter längs, der Tragstäbe verschiebt, bis sie außer Eingriff mit der zu lösenden Platte kommen. Diese wird dadurch von der Tragkonstruktion frei und kann leicht nach unten entfernt werden.
Es ist an sich eine Unterdecke bekannt, bei der auf Tragstäben verschiebbare Halter zum Halten von sich quer zu den Tragschienen erstreckenden Doppel-T-Profilen vorgesehen sind, deren untere Flansche die Platten tragen. Bei dieser Anordnung sind die Halter jedoch nach dem Einbau nicht mehr verschiebbar und im übrigen auch nicht von unten zugänglich.
Die Tragstäbe können ein nach unten offenes U-Profil mit nach innen abgewinkelten Flanschen aufweisen, auf denen die Halter mit einer Grundplatte verschiebbar aufliegen und zwischen denen die die Halteflansche aufweisenden Teile der Halter nach unten hinausragen.
Werden Platten aus Blech mit aufgebogenen Randteilen verwendet, so bestehen die Halteflansche so zweckmäßigerweise aus Zungen, die aus der Grundplatte der Halter herausgebogen sind, während die Unterdecke
Anmelder:
Unitone (Accustic Tiles) Limited
und George Charles Wright, London
Vertreter: Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls und Dipl.-Ghem. Dr. rer. nat. E. Frhr. v. Pechmann, Patentanwälte, München 9, Schweigerstr. 2
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 17. Januar 1958 (Nr. 1747)
George Charles Wright, London,
ist als Erfinder genannt worden
Enden der Plattenrandteile rechtwinkelig nach innen abgebogen sind und auf den Zungen aufliegen.
Bei Verwendung von massiven Platten können die Halter ein Doppel-T-Profil aufweisen, dessen untere Flansche die Halteflansche bilden, die in Längsnuten der Platten eingreifen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer schematischen Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 ist ein lotrechter Schnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Unterdecke in einer Ebene, die sich parallel zur Längsachse der oberen Tragstäbe erstreckt;
Fig. 2 ist ein lotrechter Schnitt durch die Decke nach Fig. 1, in einer Ebene rechtwinklig zur Längsachse der oberen Tragstäbe;
Fig. 3 zeigt die Unterdecke nach Fig. 1 in perspektivischer Darstellung von oben mit teilweise weggeschnittenen Teilen;
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform einer Unterdecke nach der Erfindung in einem dem Schnitt nach Fig. 1 entsprechenden Schnitt;
Fig. 5 zeigt in der gleichen Darstellung wie Fig. 4 eine Ausführungsform einer Unterdecke nach der Erfindung.
Bei der Unterdecke nach Fig. 1 bis 3 sind die Metallplatten 1, die an einer Decke befestigt werden
309 770/42
sollen, als gelochte Metalltafeln mit nach oben abgewinkelten Plattenrandteilen 2 ausgebildet. Die oberen Enden der Randteile sind rechtwinklig nach innen umgebogen, so daß sie nach innen gerichtete Flansche 3 bilden. Einander benachbarte Randteile zweier derartiger Platten bilden dann zusammen mit ihren nach innen abgewinkelten Flanschen 3 einen zusammengesetzten T-Querschnitt3 wie es am besten an Fig. 1 und 3 ersichtlich ist.
Die Unterdecke ist in folgender Weise aufgebaut: Auf der Unterseite der darüber befindlichen eigentlichen Decke ist ein Satz von Aufhängegliedern 4 in Form von Stahlbändern angebracht, die in Abständen parallel zueinander verlaufende, nach unten offene Kastenprofile 5 aus kaltgewalztem Blech tragen. An der Unterseite dieser Kastenprofile 5 sind sich rechtwinklig zu ihnen erstreckende, im Abstand parallel zueinander angeordnete Tragstäbe 9 mit nach unten offenem U-Profil befestigt, und zwar mit Hilfe von Maschinenschrauben 6, die sich durch den horizontalen Steg der Tragstäbe 9 erstrecken und in Muttern 7 mit quadratischer Grundfläche eingeschraubt sind, welche auf nach innen abgewinkelten Flanschen 8 der Kastenprofile 5 aufliegen. In die Tragstäbe 9 sind mehrere Halter 10 längs verschieblich eingesetzt. Jeder Halter 10 besteht aus einer rechteckigen Grundplatte, aus deren mittlerem Teil gemäß Fig. 1 bis 3 zwei die Halteflansche für die Flansche 3 der Metallplatten 1 bildende Zungen 11 herausgebogen sind. Die Grundplatte ist nur wenig schmäler als die innere Breite der Tragstäbe 9 und liegt auf nach innen abgewinkelten Flanschen 12 der Tragstäbe in deren Längsrichtung gleitend verschiebbar auf. Die Länge jeder Grundplatte entspricht dem l,25fachen ihrer Breite. Die beiden quer zur Bewegungsrichtung des Halters 10 zunächst schräg nach unten und gegeneinander abgebogenen Zungen 11 enden in einander gegenüberliegenden waagerechten Abwinklungen 13. Diese waagerechten Abwinklungen 13 der Zungen 11 bilden die eigentlichen Halteflansche für die Metallplatten 1. Die Zungen 11 können dadurch gebildet werden, daß man die Grundplatte im mittleren Bereich H-förmig durchtrennt und die von den Trennlinien umgrenzten Abschnitte nach unten herausdrückt und in der beschriebenen Weise biegt.
Die Metallplatten 1 werden zum Anhängen an die Tragstäbe 9 so gehalten, daß die Plattenrandteile 2 benachbarter Platten einen zusammengesetzten T-Querschnitt bilden und sich etwas unterhalb der unten offenen Tragstäbe befinden, so daß beim Einschieben der Halter 10 in die Tragstäbe 9 die waagerechten Abwinklungen 13 der Zungenil unter die Flansche 3 der Platten zu liegen kommen. Um die Halter über die zu haltenden Platten schieben zu können, sind die Metallplatten 1 an den Ecken in der in Fig. 3 bei 14 dargestellten Weise ausgeschnitten.
Die Abmessungen der Tragstäbe 9 und der verschiebbaren Halter 10 sind so gewählt, daß man letztere schräg zwischen den Flanschen 12 der Tragstäbe hindurchführen kann.
Die Halter 10 lassen sich längs der Tragstäbe 9 mit Hilfe eines geeigneten Messers verschieben, dessen Klinge zwischen den Plattenrandteilen 2 benachbarter Metallplatten 1 eingeführt wird.
Bei der fertiggestellten Unterdecke stehen ein oder mehrere Halter 10 in der beschriebenen Weise mit jedem Paar einander benachbarter Plattenrandteile 2 der Metallplatten 1 im Eingriff.
Bei der Ausbildungsform nach Fig. 4 sind dickere, massive Platten 1' an die Unterseiten der Tragstäbe 9 angehängt. Diese Platten 1' sind an den Seiten mit Längsnuten 15 versehen, in welche die unteren Flansche von verschiebbaren Haltern 16 mit Doppel-T-Querschnitt eingreifen und deren obere Flansche die Funktion der Grundplatte der Halter übernehmen.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel, das in Fig. 5 gezeigt ist, sind die nach oben abgewinkelten Plattenrandteile 2 der gelochten Metallplatten 1 nicht mit waagerecht nach innen umgebogenen Flanschen versehen, wie es in Fig. 1 bei 3 dargestellt ist. Hier sind aus den Randteilen Vorsprünge 17 herausgepreßt, die zur Plattenmitte weisen. In diesem Falle sind die Halter 18 Abschnitte von Strangpreßprofilen. Sie bestehen aus einer rechteckigen Grundplatte sowie aus einem mit dieser aus einem Stück bestehenden, unten geschlitzten Kastenprofil 19. Die Längsränder der rechteckigen Grundplatten ruhen gleitend verschiebbar auf den nach innen abgewinkelten Flanschen 12 der Tragstäbe 9, während auf den unteren Innenwandungen des Kastenprofils 19 die Vorsprünge 17 der Metallplatten 1 aufliegen.
Längs der Umfassungswände des mit einer erfindungsgemäßen Unterdecke versehenen Raums wird ein Kastenprofil oder eine nicht dargestellte Zierleiste vorgesehen, um die Ränder der zugeschnittenen Randplatten zu unterstützen und abzudecken.
Jede der Platten läßt sich leicht aus der Unterdecke ausbauen, indem man die Klinge eines Messers zwischen den Kanten der auszubauenden Platte und den benachbarten Platten einfuhrt und die die betreffende Platte tragenden Halter längs der Tragstäbe verschiebt, bis sie außer Eingriff mit der Platte kommen und diese herunterfallt.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Unterdecke aus in parallelen Reihen angeordneten Platten, die an über den Fugen verlaufenden Tragstäben einzeln herausnehmbar aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Platten durch Halter (10; 16; 18) erfolgt, die in die Tragstäbe (9) längs verschieblich eingesetzt sind und Halteflansche aufweisen, in die die Platten (1; Γ) mit ihren Randteilen eingehängt sind, wobei die Plattenecken derart ausgebildet sind, daß die Halter über die Plattenbegrenzung hinaus auf den Tragstäben verschoben werden können.
2. Unterdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstäbe (9) ein nach unten offenes U-Profil mit nach innen abgewinkelten Flanschen (12) aufweisen, auf denen die Halter (10; 16; 18) mit einer Grundplatte verschiebbar aufliegen und zwischen denen die die Halteflansche aufweisenden Teile der Halter nach unten hinausragen.
3. Unterdecke mit Platten aus Blech mit aufgebogenen Randteilen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteflansche aus Zungen (11) bestehen, die aus der Grundplatte der Halter (10) herausgebogen sind, und die Enden der Plattenrandteile (2) rechtwinklig nach innen abgebogen sind und auf den Zungen aufliegen (Fig. 1).
4. Unterdecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (16) ein
Doppel-T-Profil aufweisen, dessen untere Flansche die Halteflansche bilden und in Längsnuten (15) der Platten (Γ) eingreifen (Fig. 4).
5. Unterdecke mit Platten aus Blech mit aufgebogenen Randteilen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Grundplatte der Halter (18) ein unten geschlitztes Kastenprofil (19) angeschlossen ist und die Plattenrandteile (2) herausgepreßte Vorsprünge (17) aufweisen, die auf den unteren Innenwandungen des Kastenprofils aufliegen (Fig. 5).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1008 469;
französische Patentschriften Nr. 865 489, 975 218; USA.-Patentschrift Nr. 1854438.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEU5915A 1958-01-17 1959-01-17 Unterdecke Pending DE1160155B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1747/58A GB875633A (en) 1958-01-17 1958-01-17 Improvements in or relating to the fixing of acoustic tiles

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1160155B true DE1160155B (de) 1963-12-27

Family

ID=9727284

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU5915A Pending DE1160155B (de) 1958-01-17 1959-01-17 Unterdecke

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3058171A (de)
DE (1) DE1160155B (de)
GB (1) GB875633A (de)

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GB875633A (en) 1961-08-23
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