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DE1160064B - Temperaturabhaengige elektrische Schaltvorrichtung mit einem Schmelzgliedfuehler - Google Patents

Temperaturabhaengige elektrische Schaltvorrichtung mit einem Schmelzgliedfuehler

Info

Publication number
DE1160064B
DE1160064B DET21794A DET0021794A DE1160064B DE 1160064 B DE1160064 B DE 1160064B DE T21794 A DET21794 A DE T21794A DE T0021794 A DET0021794 A DE T0021794A DE 1160064 B DE1160064 B DE 1160064B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
switching device
pin
switching
fusible link
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET21794A
Other languages
English (en)
Inventor
Leonhard Nadler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thermostat & Schaltgeraetebau
Thermostat und Schaltgeraetebau GmbH and Co KG
Original Assignee
Thermostat & Schaltgeraetebau
Thermostat und Schaltgeraetebau GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thermostat & Schaltgeraetebau, Thermostat und Schaltgeraetebau GmbH and Co KG filed Critical Thermostat & Schaltgeraetebau
Priority to DET21794A priority Critical patent/DE1160064B/de
Publication of DE1160064B publication Critical patent/DE1160064B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/74Switches in which only the opening movement or only the closing movement of a contact is effected by heating or cooling
    • H01H37/76Contact member actuated by melting of fusible material, actuated due to burning of combustible material or due to explosion of explosive material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

  • Temperaturabhängige elektrische Schaltvorrichtung mit einem Schmelzgliedfühler Die Erfindung bezieht sich auf eine temperaturabhängige elektrische Schaltvorrichtung mit einem Schmelzgliedfühler, wie sie z. B. bei elektrisch beheizten Warmwassergeräten verwendet wird, um beim Ausfall des Temperaturreglers oder Temperaturbegrenzers eine Beschädigung des Gerätes zu verhindern.
  • Temperaturabhängige elektrische Schaltvorrichtungen dieser Art enthalten gewöhnlich einen Schaltbolzen, der beim Einschalten in eine Stellung gebracht wird, in der ein Rastgesperre und eine mit diesem zusammenwirkende, durch das schmelzfähige Metall gegen Drehen gesicherte Spindel den Schaltbolzen am Zurückweichen hindert, so daß der Schaltbolzen erst dann wieder in die Ausschaltstellung gelangen kann, wenn das schmelzfähige Metall flüssig wird und die Spindel freigibt. Der Aufbau dieser Schaltvorrichtungen ist, was den eigentlichen Schalter anbelangt, verhältnismäßig kompliziert. Die spezielle Form des Rastgesperres bedingt es zudem, daß Schaltbolzen und Spindel in zueinander senkrechten Ebenen angeordnet sein müssen. Die gesamte Schaltvorrichtung fällt deshalb recht breit aus und erfordert erheblichen Platz für die Unterbringung im bzw. am Gerät. Sie kann also nicht in Form eines Wärmefühlers in einem festen, rohrförmigen Gehäuse untergebracht werden.
  • Diese Nachteile sind bei anderen, in jüngster Zeit vorgeschlagenen Schaltvorrichtungen mit Schmelzgliedfühler dadurch vermieden, daß der Schmelzgliedfühler eine mit Steilgewinde versehene Spindel freigeben kann. Koaxial zur Spindel ist bei diesen Schaltvorrichtungen ein nur verschiebbarer, Kontakte betätigender Schaltbolzen angeordnet, der unter Wirkung einer Druckfeder und einer Scheibe mit Führungsgewinde nach außen gedrückt wird, wenn die Spindel freigegeben ist, und der bei erstarrtem Schmelzglied durch Eindrücken in die Ruhelage zurückführbar ist. Der Schaltbolzen ist hier mittelbar von der Druckfeder beaufschlagt, die Spindel mehrteilig und ihr Steilgewinde mehrgängig. Abgesehen von dem nach wie vor verhältnismäßig verwickelten Aufbau muß also mit beträchtlichen Reibungswiderständen im Betrieb gerechnet werden.
  • Nach der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, das untere Ende des Schaltbolzens unmittelbar von der Druckfeder zu beaufschlagen und die Scheibe, welche über eine Verzahnung und eine Andruckfeder im hohlen Ende des Schaltbolzens gehalten und mit ihm kraftschlüssig gekuppelt ist, bei Wiedereinschalten durch Einwirken des festgelegten Steilgewindes der einstückigen Spindel vorübergehend gegen die Kraft der Andruckfeder aus der Verzahnung heraushebbar und dabei frei drehbar anzuordnen.
  • Dieser Aufbau ist sehr einfach und platzsparend. Er ermöglicht eine reibungsarme Umsetzung der Drehbewegung der Spindel in die Verschiebebewegung des Schaltbolzens. Vor allem aber ist das Wiedereinschalten nach erfolgter Auslösung sehr bequem durchzuführen.
  • Die Scheibe kann in ihrem Außenmantel verzahnt oder stirnverzahnt sein, das Steilgewinde aus einem an sich bekannten, verdrillten Blechstreifen bestehen, der mit dem Spindelschaft starr verbunden ist. Zweckmäßig ist es, die Spindel in dem das schmelzfähige Metall aufnehmenden Schmelztopf mit einer Dichtung aus hitzebeständigem Kunststoff, z. B. auf Silicon-Basis, einzusetzen und/oder durch eine Druckfeder mit einer Schulter des Ansatzes gegen den Schmelztopf zu pressen. Die Bewegung des Schaltbolzens kann mit Hilfe von Federn auf ein an sich bekanntes, konzentrisch zu dem Schaltbolzen angeordnetes, umschnappbares Schaltorgan mit Kontaktbrücken übertragen werden.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten derselben werden im folgenden an Hand der Zeichnung für ein Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Abb. 1 zeigt die Schaltvorrichtung im Schnitt, Abb. 2 einen Schnitt durch das Rastgesperre, Abb.3 eine spezielle Ausführungsform des Schmelztopfes. In einem Führungsrohr 1 ist der Schmelztopf 2 starr befestigt, in dem die Spindel 3 mit einem Ansatz 4 drehbar gelagert, jedoch durch schmelzfähiges Metall, das zwischen Topf und Ansatz eingebracht ist, unterhalb der Schmelztemperatur des schmelzfähigen Metalls gegen Verdrehen gesperrt ist. An ihrem anderen Ende ist die Spindel 3 mit einem steilgängigen Gewinde 5 versehen, mit welchem die Scheibe 6 im Eingriff steht, die andrerseits mit einer Verzahnung m eine entsprechende Gegenverzahnung des Schaltbolzens 7 eingreift. Der bei 8 verdrehungssicher gelagerte Schaltbolzen 7 wird durch eine starke Druckfeder 9 in Ausschaltrichtung gedrückt. Dabei läuft die Scheibe 6 auf die Schräge des Gewindes 5 auf, wodurch die Bewegung des Schaltbolzens gesperrt wird. Die Ausschaltbewegung wird erst dann möglich, wenn das schmelzfähige Metall im Schmelztopf 2 geschmolzen ist. Dann dreht sich die Spindel unter der Krafteinwirkung der Scheibe 6, und der Schaltbolzen 7 geht in Ausschaltstellung.
  • Zum Einschalten nach dem Erstarren des schmelzfähigen Metalls wird der Schaltbolzen in Richtung Spindel gedrückt. Dabei läuft die Scheibe 6 in entgegengesetzter Richtung auf die Schräge des Gewindes 5 auf, wird jedoch jetzt unter Überwindung der Gegenkraft einer schwächeren Druckfeder 10 aus der Verzahnung im Schaltbolzen heraus in den freien Raum 11 gedrückt, so daß sie sich auf dem Gewinde 5 drehen kann und der Schaltbolzen sich in Einschaltrichtung verschiebt. Beim Loslassen des Schaltbolzens 7 erfolgt eine geringfügige Rückwärtsbewegung desselben, wobei die Scheibe 6 unter der Kraft der Feder 10 wieder in Eingriff mit der Verzahnung des Schaltbolzens kommt und die Ausschaltbewegung sperrt.
  • In verschiedenen Ausführungsformen ist die Scheibe 6 als außenverzahnte oder als stirnverzahnte Scheibe vorgesehen.
  • Besonders einfach ist es, als. steilgängige Schraube einen verdrillten Blechstreifen zu verwenden, der mit der Spindel verschweißt oder vernietet oder in anderer Weise starr verbunden ist.
  • Zur Verhinderung des Ausfließens von schmelzfähigem Metall kann, wie in Abb. 3 gezeigt, die Spindel 3 mit einer Dichtung 18 aus hitzebeständigem Kunststoff, z. B. auf Silicon-Basis, in den Schmelztopf 2 eingesetzt werden und/oder durch eine Druckfeder 12 mit einer Schulter 13 des Ansatzes 4 gegen den Schmelztopf 2 gepreßt werden.
  • In Abb. 1 ist weiter dargestellt, wie in an sich bekannter Weise die Bewegung des Schaltbolzens 7 mit Hilfe von Schnappfedern 14 auf ein konzentrisch zum Schaltbolzen angeordnetes Schaltorgan 15 übertragen wird, welches die Kontaktbrücken 16 trägt, die mit ruhenden Gegenkontakten 17 zusammenwirken. Beim Überwinden der Totpunktlage der Schnappfedern bei Verschiebungen des Schaltbolzens führt das Schaltorgan 15 schnappende Schaltbewegungen in axialer Richtung aus und öffnet bzw. schließt die Kontakte.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Temperaturabhängige elektrische Schaltvorrichtung mit einem Schmelzgliedfühler, der eine mit Steilgewinde versehene Spindel freigeben kann, und mit einem nur verschiebbaren, koaxial zur Spindel angeordneten, Kontakte betätigenden Schaltbolzen, der unter Wirkung einer Druckfeder und einer Scheibe mit Führungsgewinde nach außen gedrückt wird, wenn die Spindel freigegeben ist, und der bei erstarrtem Schmelzglied durch Eindrücken in die Ruhelage zurückführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Schaltbolzens (7) unmittelbar von der Druckfeder (9) beaufschlagt ist und die Scheibe (6), welche über eine Verzahnung und eine Andruckfeder (10) im hohlen Ende des Schaltbolzens gehalten und mit ihm kraftschlüssig gekuppelt ist, bei Wiedereinschalten durch Einwirken des festgelegten Steilgewindes (5) der einstückigen Spindel (3) vorübergehend gegen die Kraft der Andruckfeder aus der Verzahnung heraushebbar und dabei frei drehbar angeordnet ist.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (6) in ihrem Außenmantel verzahnt ist.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (6) stirnverzahnt ist.
  4. 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steilgewinde aus einem an sich bekannten, verdrillten Blechstreifen besteht, der mit dem Spindelschaft (3) starr verbunden ist.
  5. 5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel in dem das schmelzfähige Metall aufnehmenden Schmelztopf (2) mit einer Dichtung (18) aus hitzebeständigem Kunststoff, z. B. auf Silicon-Basis, eingesetzt ist und/oder durch eine Druckfeder (12) mit einer Schulter (13) des Ansatzes (4) gegen den Schmelztopf gepreßt wird.
  6. 6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Schaltbolzens (7) mit Hilfe von Federn (14) auf ein an sich bekanntes, konzentrisch zu dem Schaltbolzen angeordnetes, umschnappbares Schaltorgan (15) mit Kontaktbrücken übertragen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 543 699. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1139 905.
DET21794A 1962-03-21 1962-03-21 Temperaturabhaengige elektrische Schaltvorrichtung mit einem Schmelzgliedfuehler Pending DE1160064B (de)

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DE1160064B true DE1160064B (de) 1963-12-27

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ID=7550269

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1223015B (de) * 1964-01-21 1966-08-18 Fabriek Van Electrische App N Dreiphasiger Lasttrennschalter

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB543699A (en) * 1941-08-20 1942-03-09 Bulpitt And Sons Ltd Improvements in electric thermal switches
DE1139905B (de) 1954-04-19 1962-11-22 Walter Otto Temperaturabhaengige elektrische Schalt-vorrichtung mit Schmelzglied

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