[go: up one dir, main page]

DE1159896B - Sprueheinrichtung fuer Buegelpressen od. dgl. - Google Patents

Sprueheinrichtung fuer Buegelpressen od. dgl.

Info

Publication number
DE1159896B
DE1159896B DEF30421A DEF0030421A DE1159896B DE 1159896 B DE1159896 B DE 1159896B DE F30421 A DEF30421 A DE F30421A DE F0030421 A DEF0030421 A DE F0030421A DE 1159896 B DE1159896 B DE 1159896B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ironing
cams
cam
control
spray device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF30421A
Other languages
English (en)
Inventor
David Abraham Freeman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1159896B publication Critical patent/DE1159896B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/32Details
    • D06F71/34Heating arrangements; Arrangements for supplying or removing steam or other gases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

  • Sprüheinrichtung für Bügelpressen od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Sprüheinrichtung für Bügelpressen od. dgl., welche im Einfahrbereich des Bügelgutträgers in die Bügelstrecke angeordnet ist und wobei das Sprühventil im Lauf der Einfahrbewegung durch eine Nockensteuerung geschaltet wird.
  • Bei einer bekannten Sprüheinrichtung dieser Bauart wird das den Sprühvorgang auslösende Ventil über eine am Bügelgutträger befestigte Nockenfläche mechanisch betätigt. Hier liegt die Nockenfläche frei und ist damit der Gefahr der Beschädigung ausgesetzt. Zum anderen ist die Nockenfläche nur schwer und unter Stillsetzung der Bügelpresse auswechselbar.
  • Demgegenüber schlägt die Erfindung vor, die Einfahr- und Ausfahrbewegung des Bügelgutträgers mittels eines Seiltriebes od. dgl. in eine Drehbewegung einer Steuerscheibe umzuwandeln, welche mit einstellbaren Schaltnocken besetzt ist, wobei der von den Schaltnocken betätigte Schalter für das Sprühventil mittels eines Gesperres lediglich bei einer Drehrichtung der Steuerscheibe betätigt wird.
  • Diese Maßnahme erlaubt es, die Nockensteuerung an geschützter Stelle anzuordnen und mit verhältnismäßig kleinen Abmessungen zu versehen. Damit ist die Gefahr der Beschädigung der Nockenflächen der Schaltnocken praktisch ausgeschlossen, zum anderen wird der Vorteil erzielt, daß die Schaltnocken je nach Bedarf leicht ausgewechselt werden können, ohne daß die Bügelpresse stillgesetzt werden muß.
  • Um die Sprühzeit den jeweiligen Anforderungen anpassen zu können, sind zweckmäßig die Schaltnocken in ihrer Einschaltdauer durch gegenseitiges Verschieben zweier übereinanliegender Schaltelemente verstellbar.
  • Besonders vorteilhafte Bedingungen ergeben sich, wenn mehrere Nocken mit einstellbaren Steuerzeiten hintereinander auf der Steuerscheibe angeordnet sind. Dann kann der Sprühvorgang so gesteuert werden, daß jeweils nur bestimmte Teile des Bügelgutes beim Einfahren in die Bügelstrecke besprüht werden, wie dies in zahlreichen Anwendungsfällen zur Abkürzung des Bügelvorganges vorteilhaft ist.
  • Die Sprüheinrichtung nach der Erfindung kann bei Bügelpressen mit mehreren Bügelgutträgern verwendet werden. In einem solchen Fall ist jeder Bügelgutträger für sich mittels eines Seiltriebes od. dgl. mit einer Steuerscheibe verbunden, wobei die von den Schaltnocken der Steuerscheibe betätigten Schalter parallel geschaltet sind, so daß das Sprühventil in Tätigkeit tritt, wenn irgendein Schalter geschlossen wird.
  • Soll ein Bügelgut besprüht werden, so ist zu beiden Seiten des Bügelgutträgers im Einfahrbereich in die Bügelstrecke ein Sprühventil vorgesehen. Bei dieser Anordnung sind die die Sprühventile unmittelbar betätigenden Organe, beispielsweise Elektromagnete, parallel geschaltet, die ihrerseits über eine einzige Steuerscheibe geschaltet werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt die Sprüheinrichtung nach der Erfindung in Anwendung bei einer Bügelpresse zum Bügeln der Brust- und Rückenseite von Hemden; Fig. 2 zeigt ein mittels Elektromagnet betätigbares Sprühventil der Bügelpresse nach Fig. 1 bei Betrachtung in Richtung des Pfeils 2-2 in Fig. 1; Fig. 3 zeigt in einer Unteransicht eine das Sprühventil nach Fig. 2 schaltende Nockensteuerung; Fig. 4 zeigt in einer Draufsicht die Nockensteuerung nach Fig. 3 nach Entfernen des sie umgebenden Gehäuses; Fig. 5 zeigt die Nockensteuerung nach Fig.4 in einer Seitenansicht; Fig. 6 und 7 zeigen in einer der Fig. 4 entsprechenden Darstellung je eine weitere Ausführungsform einer Nockensteuerung nach der Erfindung.
  • In Fig. 1 ist eine gebräuchliche Bauart einer auch als Gehäusepresse bezeichneten Bügelpresse für die Brust- und Rückenteile von Kleidungsstücken insgesamt mit 10 bezeichnet. Diese Bügelpresse umfaßt ein Gehäuse 11 mit zwei darin angeordneten Preß-bzw. Bügelköpfen 12. Letztere sind parallel zueinander in gegenseitigem Abstand angeordnet und können innerhalb des Gehäuses 11 aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden.
  • In ihrer Ruhestellung befinden sich die Bügelköpfe 12 in einem Abstand voneinander, so daß sie zwischen sich einen auf einem hin- und herbewegbaren Wagen 14 angeordneten Bügelgutträger 13 aufnehmen könhen. Der Wagen ist mit Rollen oder Rädern 15 versehen, die auf einer Schienenführung 16 laufen, welche sich über die ganze Länge des Gehäuses 11 und über eine etwa gleich große Strecke außerhalb des Gehäuses parallel zu den Bügelköpfen 12 erstreckt.
  • Beim normalen Betrieb der Bügelpresse zieht die Bedienungsperson ein Hemd 17 auf den Bügelgutträger 13 auf, knöpft den Kragen 18 des Hemdes zu und spannt den Kragen sowie das untere Ende 19 des Hemdes mit geeigneten Klemmen 20 und 21 ein, so daß der Kragen und das untere Ende des Hemdes auf dem Bügelgutträger 13 in der richtigen Lage gehalten werden. Dann betätigt die Bedienungsperson einen Druckknopf 22, um das Steuersystem für die Bügelpresse einzuschalten und eine Betätigung des Kolbens 23 am äußeren Ende der Schienenführung zu bewirken. Der Kolben 23 arbeitet mit einem kurzen Hub und stößt einen nach unten ragenden Arm 24 des Wagens 14 an, so daß der Wagen längs der Schienen 16 durch eine öffnung in der Seitenwand des Gehäuses in das Gehäuse hineinrollt. Wenn der Wagen mit dem ein Hemd 17 tragenden Bügelgutträger vollständig in den Raum zwischen den Bügelköpfen 12 eingetreten ist, wird er z. B. durch einen zweiten nach unten ragenden Arm 25 des Wagens zum Stillstand gebracht; der Arm 25 stößt an einem zweiten Kolben 26 an, der als Rückführungskolben wirkt und auf der von der Gehäuseöffnung abgewandten Seite angeordnet ist.
  • In diesem Zeitpunkt wird die Bügelpresse betätigt, wobei zum Zwecke des Bügelns die Bügelköpfe 12 gegen Brust- und Rückenteil des Hemdes bewegt werden und/oder der Bügelgutträger 13 mittels Dampf-oder Luftdruck ausgedehnt wird.
  • Nach Beendigung des Bügelvorganges wird das Hemd von den Bügelköpfen freigegeben und dann der Wagen automatisch oder von Hand in seine Ausgangsstellung außerhalb des Gehäuses zurückgeführt. Wenn mit Handbetätigung gearbeitet wird, wird ein Rücklaufknopf 27 niedergedrückt, um den kurzhubigen Rückführungskolben 26 zu betätigen, der dann den nach unten ragenden Arm 25 anstößt und den Wagen in seine Ausgangsstellung zurücklaufen läßt.
  • Wenn die Taschen 27 und die Knopfleiste 28 des Hemdes nicht einwandfrei befeuchtet sind, werden nach dem Bügeln an diesen Stellen trockene Falten vorhanden sein, obwohl diese Teile dem kräftigen Bügeldruck der Presse ausgesetzt waren. Um eine ausreichende Befeuchtung der Taschen und der Knopfleiste zu gewährleisten, ist die Bügelpresse mit einer nach der Erfindung ausgebildeten Sprüheinrichtung versehen, die in zeitlicher Abstimmung mit der Bügelpresse betätigt wird.
  • Die Sprüheinrichtung umfaßt ein durch einen Elektromagneten zu betätigendes Sprühventil 30, das durch eine Nockensteuerung 31 gesteuert wird. Letztere ist mit dem Wagen 14 durch ein Seil 32, eine Schnur, einen Draht oder eine Kette, verbunden, damit sie synchron mit der Presse zur Wirkung kommen kann; das Seil 32 ist auf eine einen Bestandteil der Nockensteuerung 31 bildende Trommel 33 aufgewickelt.
  • Wenn der Bügelgutträger 13 mit dem darüber gezogenen Hemd 17 auf dem Wege zur Bügelstrecke zwischen den Bügelköpfen in die Öffnung des Gehäuses eintritt, wickelt sich das Seil 32 auf die Trommel 33 auf, wobei die Nockensteuerung den Elektromagneten des Sprühventils 30 betätigt und damit den Sprühvorgang für das Befeuchten der Taschen 27 und der Knopfleiste 28 des Hemdes mit einem Befeuchtungsmittel, z. B. Wasser, auslöst.
  • Die Nockensteuerung nach der Erfindung kann so ausgebildet sein, daß entweder nur die Taschen 27 oder die Knopfleiste 28 oder beide Teile besprüht werden oder daß dann, wenn nur eine Tasche vorhanden ist, nur diese eine Tasche besprüht wird. Ferner ist die Anordnung so getroffen, daß der Sprühvorgang nicht ausgelöst wird, wenn das Hemd in seine Ausgangslage vor dem Gehäuse zurückgeführt wird.
  • Das elektromagnetisch betätigte Sprühventil ist in Fig. 2 mit weiteren Einzelheiten dargestellt. Es umfaßt das eigentliche Ventil 34, das auf einem Halteteil 35 für das Anbringen an dem Gehäuse 11 nahe der Eintrittsöffnung für den Bügelgutträger angeordnet ist sowie eine elektromagnetisch arbeitende Betätigungseinrichtung 36, die mit der Nockensteuerung 31 durch Leitungen verbunden ist; diese Leitungen sind in einer gepanzerten Hülle 37 verlegt, die mit dem Elektromagneten durch ein Anschlußstück 38 verbunden ist.
  • Der Einlaß 39 des Ventils 34 ist z. B. durch eine Rohrleitung 40 (Fig. 1) mit einer Quelle für ein Befeuchtungsmittel verbunden. Auf seiner Austrittsseite ist das Ventil 34 bei 41 mit einer austauschbaren Spritzdüse 42 versehen, die das Befeuchtungsmittel mit jeder gewünschten Strahlform abgeben kann.
  • Die Nockensteuerung 31 ist in Fig. 3, 4 und 5 mit weiteren Einzelheiten dargestellt. Wie oben beschrieben, umfaßt diese Einrichtung die Trommel 33 zum Auf- und Abwickeln des Seils 32, das die Nockensteuerung mit dem Wagen 14 verbindet, um die Betätigung des Sprühventils zeitlich auf die Bewegungen des den Bügelgutträger tragenden Wagens abzustimmen.
  • Die Nockensteuerung 31 ist im wesentlichen in einem Gehäuse 44 angeordnet und läßt sich am einen oder anderen Ende der Gehäusepresse anbringen. Bei der in Fig. 1 gezeigten Anordnung ist die Nockensteuerung auf der von der öffnung für den Wagen 14 abgewandten Seite des Gehäuses 11 angeordnet. Das Gehäuse 44 kann mit dem Gehäuse der Bügelpresse z. B. durch Schrauben verbunden sein.
  • Innerhalb des Gehäuses 44 trägt die Nockensteuerung einen Schalter 45, der an der Basis des Gehäuses mit Schrauben 46 befestigt ist, welche sich durch in einem gegenseitigen Abstand angeordnete Buchsen 47 erstrecken; durch diese Buchsen wird der Schalter 45 in einem Abstand von der Basis des Gehäuses 44 gehalten. Der Schalter ist mit einem Schalthebel 48 versehen, an den mittels eines Stiftes 50 ein Bewegungsabnahmeglied 49 angelenkt ist, weiches gemäß Fig. 4 durch Federkraft in seiner gestreckten Lage gehalten wird und an seinem äußeren Ende mit einer Bewegungsabnahmerolle 51 versehen ist, die mit einer Nockenanordnung 52 zusammenarbeiten kann. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel umfaßt die Nockenanordnung 52 zwei sektorförmige Schaltnocken 53 und 54, die durch Schrauben 56 verstellbar mit einer Steuerscheibe 55 verbunden sind; die Schrauben 56 verspannen die Nocken zwischen einer runden Spannplatte und einer an der Steuerscheibe 55 vorgesehenen Nabe 58. Außerdem sind die Nocken durch eine Klemmeinrichtung 59 verstellbar miteinander verspannt; die Klemmeinrichtung umfaßt eine Schraube 60 mit einer Mutter 61: die Schraube 60 erstreckt sich durch eine Öffnung in dem unteren sektorförmigen Nocken 54. Eine unter dem Kopf der Schraube 60 angeordnete Scheibe 62 stützt sich an der Oberseite des oberen sektorförmigen Nockens 53 ab, so daß die beiden Nocken beim Festziehen der Schraube 60 in der Mutter 61 fest miteinander verspannt werden und keine gegenseitigen Relativbewegungen ausführen können.
  • Die Steuerscheibe 55 kämmt mit einem auf eine Welle 64 aufgekeilten Ritzel 63. Die Welle 64 erstreckt sich durch den Boden des Gehäuses 44 und trägt an ihrem unteren Ende die Trommel 33. Wenn die Trommel 33 gedreht wird, führt somit die Nockenanordnung 52 unter Vermittlung durch die Steuerscheibe 55 eine Drehbewegung aus.
  • Wenn der Nocken den Schalter 45 betätigt, wird der Elektromagnet 36 eingeschaltet, um das Ventil 34 zu öffnen. Der Elektromagnet 36 ist mit dem Schalter durch die erwähnten, durch ein Anschlußstück 65 geführten Leitungen verbunden, während der Schalter mittels eines durch das Anschlußstück 66 geführten Kabels an eine Stromquelle angeschlossen ist. Die Anschlußstücke 65 und 66 sind am äußeren Ende des Gehäuses 44 vorgesehen.
  • Wenn sich der Bügelgutträger 13 in die Bügelstrecke zwischen den Bügelköpfen 12 bewegt, wird das Seil 32 od. dgl. auf die Trommel 33 aufgewickelt. Dieses Aufwickeln erfolgt durch eine Feder 67, deren eines Ende an einem Stift 68 befestigt ist, während ihr anderes Ende mit einer die Steuerscheibe 55 tragenden drehbaren Welle 69 verbunden ist. Bei der Feder 67 handelt es sich um eine nach Art einer Uhrfeder ausgebildete Feder, die die Steuerscheibe 55 in einer solchen Richtung vorspannt, daß das Seil 32 auf der Trommel 33 unter Spannung gehalten wird und die Trommel jeden Durchhang des Seils verhindert und bestrebt ist. das Seil aufzuwickeln.
  • Wird das Seil 32 aufgewickelt, so dreht sich die Nockenanordnung 52 gemäß Fig. 4 im Uhrzeigersinne. Wenn die profilierten Kanten 70 der sektorförmigen Nocken 53 und 54 an der Bewegungsabnahmerolle 51 angreifen, wird der Schalter 45 geschlossen, so daß der Elektromagnet 36 eingeschaltet wird, um das Ventil 37 zu öffnen und das Befeuchtungsmittel aus der Düse 42 austreten zu lassen. Die Dauer des Sprühvorgangs richtet sich nach der Gesamtlänge der profilierten Kanten 70 der beiden Nocken. Nach dem Lösen der Schrauben 56 und 60 können die Nocken 53 und 54 relativ zueinander verstellt werden, um die Gesamtlänge der Nockenfläche nach Bedarf zu vergrößern oder zu verkleinern.
  • Nach dem Bügeln des Hemdes 17 wird der Bügelgutträger 13 in seine in Fig. 1 mit Vollinien angedeutete Ausgangsstellung zurückgeführt, wobei die Nokkenanordnung 52 durch Abwickeln des Seils 32 in ihre aus Fig. 4 ersichtliche Ausgangsstellung zurückgedreht wird. Während der Bewegung der sektorförmigen Nocken 53 und 54 in der Rückwärtsrichtung wird der Schalter 45 nicht betätigt, da das Bewegungsabnahmetei149 in diesem Falle mit totem Gang arbeitet und entgegen der Kraft der zwischen diesem Teil 49 und dem Schalthebel 48 vorgesehenen Vorspannfeder um den Stift 50 geschwenkt wird. Während der Rücklaufbewegung des Bügelgutträgers in seine Ausgangsstellung werden somit die Taschen 27 und die Knopfleiste 28 des Hemdes nicht besprüht.
  • Die Nockensteuerung kann an dem einen oder anderen Ende der Bügelpresse angebracht werden, wobei die Nocken so eingestellt werden, daß der Elektromagnet 36 des Ventils 34 entweder dann eingeschaltet wird, wenn das Seil 32 erneut auf die Trommel aufgewickelt wird, oder aber beim Abwickeln des Seils von der Trommel. Bei dem in Fig. 3, 4 und 5 gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Nockensteuerung ferner ein Seilführungstei171 mit einer Öffnung 72 auf, durch die das Seil so geführt wird, daß es einwandfrei zu der Trommel läuft.
  • Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 6 und 7 ist der Schalter 45, wie ersichtlich, in der gleichen Weise ausgebildet, wie zuvor beschrieben. Unterschiedlich ist lediglich die Nockenanordnung.
  • Die Nockenanordnung 52a nach Fig. 6 läßt sich so einstellen, daß entweder eine Tasche oder beide Taschen des Hemdes besprüht werden, wobei gegebenenfalls noch die Knopfleiste besprüht wird. Die Nockenanordnung 52a umfaßt drei bewegliche Nokken 73, 74 und 75. Die beiden Nocken 73 und 75 sind im wesentlichen symmetrisch und werden auf der Steuerscheibe 76 durch Klemmstücke 77 und 78 festgehalten, die mit der Tragplatte 76 jeweils durch eine Schraube 79 bzw. 80 verbunden sind. Die radiale Lage der Nocken 73 und 75 wird durch je zwei sie an ihrer Rückseite abstützende Stifte 81 bestimmt. Die Nocken 73 und 75 steuern das Besprühen der Taschen des Hemdes und sind in der Umfangsrichtung verstellbar, so daß man den gewünschten freien Raum zwischen den zu besprühenden Flächen des Hemdes einstellen kann. Unter den Nocken 73 und 75 sind entsprechend ausgebildete Nocken 73a bzw. 75a angeordnet, gegenüber denen sie verschiebbar sind und die ebenfalls durch die Stifte 81 sowie die Klemmstücke 77 und 78 festgehalten werden. Diese Nocken 73a und 75a sind vorgesehen, damit die Länge der zu besprühenden Fläche eingestellt werden kann.
  • Der Nocken 74 ist zwischen den Nocken 73a und 75a angeordnet und ist radial verstellbar, da er einen Schlitz 82 aufweist, durch den sich zwei Klemmschrauben 83 erstrecken. Durch Verstellen des Nokkens74 nach innen kann die Nockenanordnung so eingestellt werden, daß die Knopfleiste oder der mittlere Teil des Hemdes nicht besprüht wird. In diesem Falle greift die profilierte Kante 84 des Nokkens 74 nicht an der den Schalter 45 betätigenden Rolle 51 an.
  • Bei der in Fig. 7 gezeigten Nockenanordnung 52b sind abnehmbare und austauschbare Nocken 85 und 86 vorgesehen, die unmittelbar mit der Steuerscheibe 55 verbunden werden können; dies geschieht mit Hilfe von Schrauben 87 und 88, die von Gewindebohrungen 89 nahe dem Rand der Steuerscheibe 55 aufgenommen werden. Die Nocken 85 und 86 können auf der Steuerscheibe 55 in beliebiger Anzahl angeordnet werden und bezüglich ihrer profilierten Kante jede gewünschte Länge besitzen, um den Schalter 45 unter Vermittlung durch die Rolle 51 zu betätigen. Bei dieser Ausbildung kann erreicht werden, daß die Sprüheinrichtung nach Wunsch intermittierend oder kontinuierlich über die gewünschte Länge der zu besprühenden Fläche arbeitet.
  • Die in Fig. 6 und 7 gezeigten Nockensteuerungen lassen sich ohne Schwierigkeiten an Stelle derjenigen nach Fig. 3 bis 5 bei der Bügelpresse nach Fig. 1 verwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sprüheinrichtung für Bügelpressen od. dgl., welche im Einfahrbereich des Bügelgatträgers in die Bügelstrecke angeordnet ist und wobei das Sprühventil im Laufe der Einfahrbewegung durch eine Nockensteuerung geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfahr- und Ausfahrbewegung des Bügelgutträgers (13) mittels eines Seiltriebes (32, 33) od. dgl. in eine Drehbewegung einer Steuerscheibe (55) umgewandelt wird, welche mit einstellbaren Schaltnocken besetzt ist, wobei der von den Schaltnocken (52, 53, 54, 73, 75, 85, 86) betätigte Schalter (45) für das Sprühventil (34, 36) mittels eines Gesperres (48, 49, 50) lediglich bei einer Drehrichtung der Steuerscheibe (55) betätigt wird.
  2. 2. Sprüheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltnocken (52, 53, 73, 75) in ihrer Einschaltdauer durch gegenseitiges Verschieben zweier übereinanderliegender Schaltsegmente (52, 53, 73, 73a, 75, 75a) verstellbar sind.
  3. 3. Sprüheinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Nocken (73, 73a, 75, 75a) mit einstellbaren Steuerzeiten hintereinander auf der Steuerscheibe angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1776 024; deutsche Patentschriften Nr. 107 287, 1134 702; USA.-Patentschrift Nr. 1881310; britische Patentschrift Nr. 602 375; schweizerische Patentschrift Nr. 52 887.
DEF30421A 1959-11-13 1960-01-29 Sprueheinrichtung fuer Buegelpressen od. dgl. Pending DE1159896B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1159896XA 1959-11-13 1959-11-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1159896B true DE1159896B (de) 1963-12-27

Family

ID=22364590

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF30421A Pending DE1159896B (de) 1959-11-13 1960-01-29 Sprueheinrichtung fuer Buegelpressen od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1159896B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE107287C (de) *
CH52887A (de) * 1910-08-16 1912-01-02 Johannes Duenner Plättmaschine
US1881310A (en) * 1931-05-15 1932-10-04 Frank E Coatsworth Apparatus and method for treating fabrics
GB602375A (en) * 1945-09-21 1948-05-26 Prosperity Co Inc Improvements in or relating to garment and like presses
DE1134702B (de) 1958-01-29 1962-08-16 Gen Electric Farbbildroehre
DE1776024A1 (de) * 1968-09-05 1970-11-12 Braun Ag Gasbrenner

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE107287C (de) *
CH52887A (de) * 1910-08-16 1912-01-02 Johannes Duenner Plättmaschine
US1881310A (en) * 1931-05-15 1932-10-04 Frank E Coatsworth Apparatus and method for treating fabrics
GB602375A (en) * 1945-09-21 1948-05-26 Prosperity Co Inc Improvements in or relating to garment and like presses
DE1134702B (de) 1958-01-29 1962-08-16 Gen Electric Farbbildroehre
DE1776024A1 (de) * 1968-09-05 1970-11-12 Braun Ag Gasbrenner

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3787854B1 (de) Handhabungsvorrichtung zum umpositionieren von objekten
DE2826418A1 (de) Maschine zum ansetzen von knoepfen, nieten o.dgl.
DE2552940A1 (de) Naehmaschine zum herstellen von parallel nebeneinander herlaufenden naehten
CH623281A5 (de)
DE2451767B2 (de) Rundspritzgerät
DE1916029A1 (de) Einstellvorrichtung zum Einstellen der Welle einer Maschine insbesondere einer Naehmaschine in mindestens eine vorgegebene Drehwinkelstellung
DE1159896B (de) Sprueheinrichtung fuer Buegelpressen od. dgl.
DE3005667C2 (de)
DE1485991A1 (de) Verfahren und Geraet zum Bearbeiten der Kantenteile von Werkstuecken
DE2259366B2 (de) Vorrichtung zum Zuschneiden und zur Klebeverbindung zweier Bandenden
DE726846C (de) Vorrichtung zum Spannen von Werkstuecken durch Pressluft oder Druckfluessigkeit
DE3134028C2 (de) Vorschubvorrichtung für einen Nähautomaten
DE2757314A1 (de) Breitbandschleifmaschine
DE2447401A1 (de) Schwenkarmstanzmaschine
DE711291C (de) Vorrichtung zum Bedrucken von Geweben mittels Filmdruckschablone
DE2520349C3 (de) Vorrichtung zum Umschnüren von Packgut mit einem thermoplastischen Band
DE855237C (de) Buegelmaschine mit Abhebevorrichtung fuer die Buegelmulde
DE3219467A1 (de) Strickmaschine, insbesondere rundstrickmaschine mit abblaseinrichtung
DE2021233A1 (de) Vorrichtung zum Trennen von Textilstuecken
DE912922C (de) Vorrichtung zum Befeuchten des Buegelgutes in Buegelpressen
DE3231761C2 (de)
DE1460147C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Anbringen mehrerer Kunststoff-Druckknopf teile an einem Werkstuck
DE878945C (de) Vorrichtung zum Ankleben einer neuen Bahn an die ablaufende Papierbahn
DE1610809A1 (de) Maschine zum Befestigen einer Anzahl von Druckknoepfen an einem Kleidungsstueck od.dgl.
DE824794C (de) Vorrichtung zur Einfuehrung der Bogen in Bronzier-, Puder- und Abstaubmaschinen