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DE1159799B - Gleitbootkoerper - Google Patents

Gleitbootkoerper

Info

Publication number
DE1159799B
DE1159799B DEE20449A DEE0020449A DE1159799B DE 1159799 B DE1159799 B DE 1159799B DE E20449 A DEE20449 A DE E20449A DE E0020449 A DEE0020449 A DE E0020449A DE 1159799 B DE1159799 B DE 1159799B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steps
boat body
hull
transverse
body according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20449A
Other languages
English (en)
Inventor
George G Eddy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORGE G EDDY
Original Assignee
GEORGE G EDDY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORGE G EDDY filed Critical GEORGE G EDDY
Priority to DEE20449A priority Critical patent/DE1159799B/de
Publication of DE1159799B publication Critical patent/DE1159799B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/16Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving additional lift from hydrodynamic forces
    • B63B1/18Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving additional lift from hydrodynamic forces of hydroplane type
    • B63B1/20Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving additional lift from hydrodynamic forces of hydroplane type having more than one planing surface

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Gleitbootkörper Die Erfindung betrifft einen Gleitbootkörper, dessen im wesentlichen gesamte Bodenfläche eine Mehrzahl sich nach rückwärts erstreckende, durch nach außen weisende, verhältnismäßig scharfe Stufen gegeneinander abgegrenzte Gleitflächen aufweist, die symmetrisch beiderseits der Kiellinie angeordnet sind und deren Stufen jeweils Linien gleichen Druckes bei einem bestimmten Betriebszustand folgen, d. h. daß sie vom Bug zum Heck konvergieren.
  • Ein bekannter Schiffsboden sieht eine Mehrzahl von nach hinten gerichteten Stufen vor, die sich rechtwinklig zur Kiellinie erstrecken und etwa in der Mitte des Schiffes beginnen. Diese Schiffsbodenausbildung entspricht nicht dem Gattungsbegriff der Erfindung und gibt, wie noch ersichtlich werden wird, keinerlei Hinweise, erfindungsgemäß zu handeln.
  • Es ist ferner bekannt, einen Schiffsrumpf mit einer im Abstand davon angeordneten äußeren, mit Durchgangsöffnungen versehenen Wand zu versehen, die zusammen mit dem Schiffsrumpf einen Schmiermittelbehälter bildet. Die Außenseite der Behälterwand ist mit sich schuppenartig überlappenden, gewellten Platten belegt, durch deren Wellungen das Schmiermittel austreten soll, um die Reibung zwischen dem Schiffskörper und dem Wasser herabzusetzen. Auch diese Ausbildung des Schiffsbodens ist nicht geeignet, dem Fachmann Hinweise zum erfindungsgemäßen Handeln zu geben.
  • Diese beiden bekannten Ausbildungen von Schiffsrümpfen sind nur zur Vervollständigung des Standes der Technik erwähnt. Sie haben jedoch, wie dies noch klar ersichtlich werden wird, nichts mit dem Erfindungsgegenstand gemeinsam.
  • Die Technik eines teilweise oder vollständig als Gleitboot wirkenden Bootskörpers ist bereits hoch entwickelt. Ursprünglich wurde angenommen, daß man bei einer glatten Form des Bootskörpers die höchste Geschwindigkeit und die geringste Reibung zwischen dem Bootskörper und dem Wasser erzielen würde. Daher waren die meisten Konstrukteure bestrebt, aus den verschiedenen möglichen Bootskörperformen diejenige mit dem höchsten Wirkungsgrad auszuwählen. Als eine Bootskörperform mit dem höchsten Wirkungsgrad entwickelt worden war, stellte es sich jedoch heraus, daß der Reibungskoeffizient zwischen dem Bootskörper und dem Wasser immer noch verhältnismäßig hoch war, und man unternahm Versuche, um den Reibungskoeffizienten herabzusetzen. Durch die Entwicklung einer überlappungskonstruktion, wie sie in dem USA.-Patent 1935 622 beschrieben ist, wurde ein Fortschritt bezüglich der Herabsetzung des Reibungskoeffizienten erzielt, und zwar dadurch, daß Lufträume zwischen dem Bootskörper und dem Wasser vorgesehen wurden. Diese Lufträume haben die Tendenz, die Strömung des Wassers gegen den Bootskörper zu unterteilen, wodurch .eine erhebliche Beeinflussung der Strömungsmittelgrenzschicht erzielt wird, die gegen andere Teile des Strömungsmittels strömt. In den USA.-Patenten 2 039 585 und 2 038 586 ist die Anwendung der überlappungskonstruktion beschrieben, wobei die sich überlappenden Flächen gewinkelt sind. Dies beruht auf der Erkenntnis, daß sich ein Druckverlauf ausbildet und daß Versuche unternommen werden müssen, um dessen Wirkung auszuschalten. Durch das USA.-Patent 2 423 860, von dem die Erfindung ausgeht, wurde die Technik dann dadurch um einen Schritt weiterentwickelt, daß eine überlappungskonstuktion vorgesehen wurde, bei der die überlappungen unter bestimmten Winkeln angeordnet waren, was auf einer Berücksichtigung des Druckverlaufs hindeutet. Hierbei war jede überlappung mit einer Anzahl von scharf ausgeprägten Stufen versehen, welche die Aufgabe haben sollten, den Druckverlauf zu unterbrechen und den Reibungskoeffizienten herabzusetzen. Keine dieser Konstruktionen führte jedoch zu vollständig befriedigenden Ergebnissen bezüglich der Erzielung einer möglichst hohen Geschwindigkeit bei einem maximalen Gesamtgewicht des Bootes und einer minimalen Antriebsleistung.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabenstellung besteht darin, einen Gleitbootkörper zu schaffen, bei dem zur Erhöhung des Wirkungsgrades die Bedeutung des Druckverlaufs des Wassers berücksichtigt ist, wobei dieser günstige Wirkungsgrad sowohl hinsichtlich der Fahreigenschaften als auch der Manövrierfähigkeit bei verhältnismäßig hohen Geschwindigkeiten noch wesentlich verbessert werden soll.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jede der Gleitflächen aus einer Mehrzahl von Flächenabschnitten zusammengesetzt ist, die nach hinten weisende, sich im wesentlichen rechtwinklig zu :den Linien gleichen Druckes, d. h. spitzwinklig zur Kiellinie über .die ganze Breite der Gleitflächen erstreckende Querstufen bilden.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Bootsbodens mit der Vielzahl von einzelnen Flächen werden unzählige Luftbläschen zwischen dem Bootskörper und dem Wasser gebildet, so daß die Grenzschicht zwischen ihnen unterbrochen wird, was in unvorhersehbarer Weise zu den weit überlegenen Eigenschaften des erfindungsgemäß ausgebildeten Gleitbootkörpers geführt hat.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin, daß die Querstufen benachbarter Gleitflächen versetzt zueinander angeordnet sind.
  • Hierbei ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Winkel, die die Richtung der Querstufen mit der Kiellinie bilden, vom Bug zum Heck progressiv größer werden und am Heck sich einem rechten Winkel nähern.
  • Zweckmäßig betragen die Winkel der Querstufen zur Kiellinie nächst dem Bug etwa 45 bis 80° und nahe dem Heck etwa 60 bis 89°.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Länge der durch zwei Querstufen begrenzten Fläche erheblich geringer als die halbe im Bereich der entsprechenden Querstufe gemessenen Breite der Schwimmwasserlinie ist.
  • Hierbei ist vorgesehen, daß die Höhe der Querstufen 5 mm und die Höhe der Längsstufen 10 mm nicht überschreitet.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig.1 zeigt in einer Unteransicht die Anwendung der erfindungsgemäßen Stufen bei einem in bekannter Weise ausgebildeten Gleitbootkörper, der für den Betrieb bei mittlerer Belastung konstruiert ist; Fig. 2 ist ein Querschnitt längs der Linie 2-2 in Fig.1; Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Bootskörpers nach Fig. 1; Fig.4 ist eine perspektivische Darstellung einer einzigen, sich in der Längsrichtung erstreckenden Gleitfläche derjenigen Art, welche beim Aufbau eines erfindungsgemäßen Bootskörpers verwendet wird; es sei jedoch bemerkt, daß man auch andere ; Mittel zum Aufbau des erfindungsgemäßen Bootskörperbodens verwenden kann; Fig.5 zeigt in schematischer Darstellung typische Druckverläufe, wie sie sich unter einem Bootskörper mit glatter Unterseite bei Gleitgeschwindigkeiten einstellen; Fig. 6 ist eine perspektivische Darstellung des Bootskörpers nach Fig. 1; Fig.7 ist ein perspektivisch gezeichneter Teilschnitt des Bootskörpers nach Fig.1 und 6.
  • Aus den Zeichnungen ist ersichtlich, daß der Bootskörper 10 eine Rückwand 13 sowie Seitenwände 11 und 12 besitzt, welch letztere zu einem Kiel 16 hin konvergieren. Die Unterseite dieses Bootskörpers wird durch einen Gleitboden gebildet, der als überlappungskonstruktion ausgeführt ist und sich in der Längsrichtung erstreckende Gleitflächen 14 aufweist, die vom vorderen Teil des Bootskörpers 10 aus zur Unterkante der Rückwand 13 verlaufen. An der Unterseite jeder der sich überlappenden, sich in der Längsrichtung erstreckenden Gleitflächen 14 sind jeweils mehrere Stufen 15 ausgebildet, die nach hinten gerichtet sind und entweder spitz zulaufen oder rechtwinklig geformt sind. Jede dieser Stufen verläuft unter einem spitzen Winkel zu einer Senkrechten zur Kiellinie 16. Dieser Winkel verringert sich von einem Maximum nahe dem Vorderteil des Bootskörpers zu einem Minimum in der Nähe der Rückwand 13. Im Idealfalle erstrecken sich die Stufen jeweils rechtwinklig zu den Druckverlaufslinien 17, die in Fig. 5 für eine bestimmte Bootskörperform bei einer bestimmten Geschwindigkeit wiedergegeben sind.
  • Es sei bemerkt, daß es sich bei Fig.5 um eine grundsätzliche Darstellung einer bestimmten Gruppe von Druckverteilungslinien handelt, die unter bestimmten Bedingungen auftreten. Allgemein gesprochen, ergeben sich jedoch bei allen teilweise oder vollständig durch ein Strömungsmittel gleitenden Bootskörpern ähnliche Druckverteilungslinien, wobei allerdings andere Winkel auftreten können, die für jede bestimmte Bootskörperform und verschiedene Bedingungen durch Versuche ermittelt werden müssen. Wie schon erwähnt, erstrecken sich die Stufen 15 im Idealfalle rechtwinklig zu den Druckverlaufslinien 17, die sich bei einem gegebenen Bootskörper unter bestimmten Bedingungen ausbilden. Da diese Bedingungen jedoch in Abhängigkeit von der Antriebsleitung, d. h. der Fahrgeschwindigkeit und der Gewichtsbelastung und der Verteilung derselben im Bootskörper in weiten Grenzen variieren, kann man in der Praxis bestenfalls eine Annäherung an diesen rechtwinkligen Verlauf der Stufen gegenüber den Druckverteilungslinienerzielen.
  • Wie aus Fig. 7 :ersichtlich, brauchen die Stufen 15 keine große Tiefe zu erhalten, d. h., sie brauchen nur so tief zu sein, daß sie die aus Wasser bestehende Grenzschicht an dem sich durch das Wasser bewegenden Bootskörper unterbrechen. Vorzugsweise sind die Stufen genügend tief ausgebildet, um ein Zerreißen der Grenzschicht zu bewirken und somit die Druckverteilungslinien zu unterbrechen, jedoch nicht so tief, daß an ihnen ein übermäßig hoher, nach hinten wirkender Widerstand auftritt. Mit anderen Worten, wenn man Stufen von zu großer Tiefe vorsieht, kann sich die normale Strömung derart umkehren, daß der durch die Stufe erzeugte Hohlraum wieder gefüllt wird, so daß ein Widerstand entsteht, durch den die Geschwindigkeit des Bootskörpers herabgesetzt wird.
  • Zwar zeigen Fig. 2 und 4 die gemäß der Erfindung bevorzugte Konstruktion eines Bootskörpers, d. h. eine überlappungskonstruktion, die sich aus einer Anzahl von sich in der Längsrichtung erstreckenden Gleitflächen 14 zusammensetzt, welche Stufen 15 aufweisen, doch sei bemerkt, daß sich die gleichen Ergebnisse auch mit Hilfe anderer Verfahren erzielen lassen. Beispielsweise kann man auf einen in bekannter Weise ausgebildeten Bootskörper mit glatter Unterseite ein Kunststoffmaterial in einer solchen Weise auflegen, daß eine große Zahl von Stufen entsteht, welche die Druckverlaufslinien unter dem richtigen Winkel schneiden; ferner ist es möglich, auf den Boden des Bootskörpers Metallblech derart aufzubringen, daß unter dem richtigen Winkel verlaufende Stufen entstehen. Für den Fachmann ergeben sich noch weitere Möglichkeiten, den Boden des Bootskörpers gemäß .der Erfindung auszubilden.
  • Zwar wird es vorgezogen, die erfindungsgemäßen Stufen so anzuordnen, daß sie die Druckverlaufslinien rechtwinklig schneiden, doch sei bemerkt, daß sich ideale Bedingungen, wenn überhaupt, so nur selten erzielen lassen und daß man daher die Stufen unter solchen Winkeln anordnen muß, daß sie sich unter den meisten Bedingungen rechtwinklig zu den Druckverlaufslinien erstrecken. Die Druckverteilung kann leicht dadurch ermittelt werden, daß man die Austrittswellen einer bestimmten Bootskörperform bei einer bestimmten Geschwindigkeit und bei bestimmten Werten der Antriebsleistung und des Gewichtsfaktors beobachtet. Die Stufen werden dann so ausgebildet, daß sie die Druckverlaufslinien unter rechten Winkeln schneiden. Diese Winkel werden nahe dem vorderen Ende des Bootsköprers zwischen 45 und 80° und nahe dem hinteren Ende des Bootskörpers zwischen 60 und 89° variieren, und sie richten sich natürlich nach der jeweiligen Gestalt des Bootskörpers und den Betriebsbedingungen.
  • Um die Erfindung besser verständlich zu machen, wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel beschrieben, wozu jedoch bemerkt sei, daß sich die Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt.
  • Es wurde ein Gleitbootkörper mit einer Länge von etwa 4,90 m mit einer Rückwand, einem Kiel und zwei Seitenwänden aus Sperrholz gebaut, bei dem sich die Seitenwände von der Rückwand zu einer Vereinigungsstelle am Bug erstreckten. Ferner war ein Satz von in der Längsrichtung verlaufenden Gleitflächen vorgesehen, die jeweils vier bis fünf Stufen aufwiesn, wobei der Winkel zwischen jeder Stufe und der Kiellinie kleiner war als ein rechter Winkel und wobei sich dieser Winkel nahe dem hinteren Ende des Bootskörpers einem rechten Winkel stärker näherte als nahe dem vorderen Ende. Die Tiefe jeder Stufe betrug zwischen etwa 3,2 und etwa 4,8 mm, und die Stufen erstreckten sich im wesentlichen über die ganze Breite der Gleitfläche. Zwischen dem Kiel und jeder Seitenwand des Bootskörpers wurde jeweils ein Satz von sieben dieser Flächen so angeordnet, daß jede Fläche die nächste Fläche derart überlappte, daß ein Stufe mit einer Tiefe von etwa 9,5 mm vorhanden war.
  • Das so aufgebaute Boot zeigte eine höhere Geschwindigkeit je Einheit der Antriebsleistung und des Gewichts im Vergleich zu einem ähnlichen Bootskörper mit einer glatten Gleitfläche, ferner eine kleinere Reibungsberührungsfläche, eine geringere Wirkung der Oberflächenspannung, d. h. einen niedrigeren Reibungswiderstand infolge der auf die Oberflächenspannung zurückzuführenden Adhäsion, ruhigere Gleiteigenschaften, die auf die größere Luftmenge unterhalb des Bootskörpers zurückzuführen waren, eine gute Manövrierfähigkeit sowie einen erhöhten scheinbaren Auftrieb. Außerdem wurde der Anstellwinkel des Bootskörpers gegenüber der Wasserfläche dadurch verkleinert, daß eine Entlüftung und Entlastung der einem Unterdruck ausgesetzten Bereiche erfolgt, und es ließ sich mit geringerer Antriebsleistung eine höhere Geschwindigkeit erreichen.
  • Zwar wurde die Erfindung vorstehend insbesondere bezüglich ihrer Anwendung bei Gleitbootkörpern beschrieben, doch sei bemerkt, daß eine Anwendbarkeit der Erfindung auch bei Booten, Schiffen, Kähnen, Pontons, Flugbootkörpern usw. gegeben ist, d. h. bei jedem Körper, der durch ein Strömungsmittel hindurchbewegt werden muß, wobei sich ein bestimmter Druckverlauf einstellt und sich eine Grenzschicht ausbildet.
  • Es sei bemerkt, daß man bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel die verschiedensten Abänderungen und Abwandlungen vorsehen kann, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gleitbootkörper,dessen im wesentlichen gesamte Bodenfläche eine Mehrzahl sich nach rückwärts erstreckende, durch nach außen weisende, verhältnismäßg scharfe Stufen gegeneinander abgegrenzte Gleitflächen aufweist, die symmetrisch beiderseits der Kiellinie angeordnet sind und deren Stufen jeweils Linien gleichen Druckes bei einem bestimmten Betriebszustand folgen, d. h. daß sie vom Bug zum Heck konvergieren, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Gleitflächen (14) aus einer Mehrzahl von Flächenabschnitten zusammengesetzt ist, die nach hinten weisende, sich im wesentlichen rechtwinklig zu den Linien gleichen Druckes, d. h. spitzwinklig zur Kiellinie (16) über die ganze Breite der Gleitflächen (14) erstreckende Querstufen (15) bilden.
  2. 2. Gleitbootkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstufen (15) benachbarter Gleitflächen (14) versetzt zueinander angeordnet sind.
  3. 3. Gleitbootkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel, die die Richtung der Querstufen (15) mit der Kiellinie bilden, vom Bug zum Heck (13) progressiv größer werden und am Heck sich einem rechten Winkel nähern.
  4. 4. Gleitbootkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel der Querstufen (15) zur Kiellinie (16) nächst dem Bug etwa 45 bis 80° und nahe dem Heck etwa 60 bis 89° betragen.
  5. 5. Gleitbootkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der durch zwei Querstufen (15) begrenzten Fläche (14) erheblich geringer als die halbe im Bereich der entsprechenden Querstufe gemessene Breite der Schwimmwasserlinie ist.
  6. 6. Gleitbootkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Querstufen (15) 5 mm und die Höhe der Längsstufen 10 mm nicht überschreitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 379 747; USA.-Patentschriften Nr. 1935 622, 2 039 585, 2 423 860, 2 520 645.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB379747A (en) * 1931-03-16 1932-09-05 Thomas Murdoch Maccaskie Improvements in or relating to water craft, aircraft or the like
US1935622A (en) * 1931-12-01 1933-11-21 George G Eddy Planing boat
US2039585A (en) * 1935-05-23 1936-05-05 Eddy Planing boat
US2423860A (en) * 1945-08-20 1947-07-15 Charles Douglas Van Patten Hydroplane boat hull form
US2520645A (en) * 1946-07-09 1950-08-29 Meier Gustav Ship hull construction

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