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DE1159563B - Explosionssichere Fassung fuer Einstiftsockel-Leuchtstofflampen - Google Patents

Explosionssichere Fassung fuer Einstiftsockel-Leuchtstofflampen

Info

Publication number
DE1159563B
DE1159563B DEM40183A DEM0040183A DE1159563B DE 1159563 B DE1159563 B DE 1159563B DE M40183 A DEM40183 A DE M40183A DE M0040183 A DEM0040183 A DE M0040183A DE 1159563 B DE1159563 B DE 1159563B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
socket
pin
switch
mating contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM40183A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Opitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maehler & Kaege AG
Original Assignee
Maehler & Kaege AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maehler & Kaege AG filed Critical Maehler & Kaege AG
Priority to DEM40183A priority Critical patent/DE1159563B/de
Publication of DE1159563B publication Critical patent/DE1159563B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/02Single-pole devices, e.g. holder for supporting one end of a tubular incandescent or neon lamp

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

  • Explosionssichere Fassung für Einstiftsockel-Leuchtstofflampen Bei Einstiftsockel-Leuchtstofflampen ergeben sich besondere Schwierigkeiten aus dem Umstand, daß im Inneren der Lampe ein Zündstreifen angebracht ist, der von der einen Elektrode bis in unmittelbare Nähe der gegenüberliegenden Elektrode verläuft. Durch die Anbringung eines solchen Zündstreifens entsteht bei der Einschaltung der Lampe eine Glimmentladung, die den Zündvorgang einleitet und die Lampe zum Brennen bringt. Die erwähnten besonderen Schwierigkeiten ergeben sich daraus, daß der Zündstreifen die Spannung von der einen Elektrode bis in unmittelbare Nähe der gegenüberliegenden Elektrode führt und deshalb Maßnahmen für einen Berührungsschutz erforderlich macht. Solange die Lampe mit einem Ende an Spannung liegt, ist eine Berührung an dem gegenüberliegenden Lampenende mit Gefahren verbunden.
  • Der Berührungsschutz wurde bisher vornehmlich dadurch verwirklicht, daß man die Leuchten für Leuchtstofflampen mit Einstiftsockeln mit einer zusätzlichen Abschaltvorrichtung versieht, die so angeordnet und eingerichtet ist, daß sie beim öffnen der Leuchte den Stromkreis unterbricht und die Leuchte spannungsfrei macht.
  • Eine zweite Möglichkeit zur Verwirklichung eines Berührungssehutzes ist in der Form verfügbar, daß in der Stromzuführungsleitung für den Fassungskontakt ein Schalter angeordnet ist, welcher an dem gegenüberliegenden Ende der Leuchte liege und so angeordnet ist, daß er beim Einstecken des Sockelstiftes in die gegenüberliegende Fassung geschlossen wird, sich aber selbsttätig öffnet, wenn der Sockelstift wieder aus der Fassung entfernt wird. Beim Herausziehen eines Sockelstiftes aus der zugehörigen Fassung wird durch diese Maßnahme erreicht, daß der Zündstreifen der Lampe an beiden Enden von der Stromzuführung getrennt wird.
  • Die erstgenannte Verwirklichung eines Berührungsschutzes mit Anordnung einer zusätzlichen Abschaltvorrichtung, die beim öffnen der Leuchte die Stromzuführung vollständig unterbricht, ist insbesondere auch bei Einstiftsockel-Leuchtstofflampen in Verbindung mit explosionssicheren und schlagwettersicheren Leuchten angewandt worden. Die Schutzwirkung ist dabei zwar gewährleistet. Die Anbringung einer besonderen Abschaltvorrichtung und deren zwangläufige Betätigung beim öffnen der Leuchte hat aber sehr wesentliche mechanische Komplikationen im Gefolge, die natürlich eine erhebliche Verteuerung verursachen. Als besonders erschwerend erweist sich der Umstand, daß die lichtdurchlässige Ummantelung der Leuchte in der Regel aus wenig widerstandsfähigem elastischem Glas besteht, so daß die funktionssichere Anbringung des Betätigungsmechanismusfür den Ausschalterschwierig ist und leicht Beschädigungen der Glasummantelung bei der Betätigung des Ausschalters auftreten können.
  • Für die Anwendung des zweiten Prinzips des Berührungsschutzes durch zwangläufige Herbeiführung einer Spannungsfreiheit des Zündstreifens innerhalb der Lampe bei dem Herausziehen eines Sockelstiftes aus der zugehörigen Fassung, ist bisher keine Lösung vorgeschlagen worden, welche eine Explosions- und Schlagwettersicherheit bietet. Die grundsätzliche Schwierigkeit ergibt sich aus dem Vorhandensein von zwei Unterbrechungsstellen an jedem Lampenende. Diese doppelten Unterbrechungsstellen bedingen einen verhältnismäßig großen Raumbedarf und ein entsprechend großes Gasvolumen, welches bei dem Einsetzen der Leuchtstofflampe abgeschlossen wird und schwer beherrschbar ist, wenn es aus einem explosiblen Gemisch besteht.
  • Bei einer bekannten Fassung dieser Art für Einstiftsockel-Leuchtstofflampen ist auch schon versucht worden, einen Explosions- und Schlagwetterschutz mit Hilfe eines weiteren Abschaltkontaktes zu verwirklichen, der beim Herausziehen des Lampensockelstiftes aus der Fassung auch die Stromzuführung zum Fassungskontakt der eigenen Fassung unterbricht. Die zusätzliche Unterbrechungsstelle ist jedoch wirkungslos im Hinblick auf einen Explosionsschutz, denn auch ohne sie kann ein Kontaktfunke zwischen dem Lampensockelstift und dem zugehörigen Fassungskontakt bei normaler Funktion der Abschaltkontakte für die Stromzuführung zu der jeweils zugeordneten zweiten Fassung nicht auftreten. Durch den zusätzlichen Schaltkontakt wird aber das Volumen der Schaltkammer weiter erhöht, so daß eine etwa auftretende Zündung explosiven Gasgemisches in diesem Raum noch schwerer beherrschbar ist. Es ist bei dieser Fassung auch nicht dafür gesorgt, daß die Schaltkammer nur über vorschriftsmäßig ausgebildete zünddurchschlagsichere Spalte mit der Außenluft in Verbindung steht. Eine angebrachte Trennmembran bietet dagegen bei einer auftretenden Zündung keinerlei Schutz.
  • Bei der Schaffung Schlagwetter- und explosionsgeschützter Bauteile muß außerdem der Schutz möglichst auch dann noch erhalten bleiben, wenn im Betrieb Fehler an den Bauteilen auftreten. Bei der beschrieben bekannten Fassung kann z. B. die Rückholfeder erlahmen oder brechen, oder es können die Kontakte verschweißen oder die Führung des beweglichen Kontaktstückes kann verklemmen. In diesem Falle ist das Auftreten eines Kontaktfunkens zwischen Lampensockelstift und Sockelkontakt möglich. Gegen das übergreifen einer dabei auftretenden Zündung auf die Umgebung sind bei der bekannten Fassung keine Sicherheitsmaßnahmen getroffen.
  • Es ist auch bereits eine Fassung für Zweistiftsockel-Leuchtstofflampen bekannt, bei der die Einstecköffnungen für die Sockelstifte der Lampe so ausgebildet sein sollen, daß sie zusammen mit den Sockelstiften zünddurchschlagsichere Spalte bilden, so daß bei einem Versagen der vorgesehenen Abschaltung in der Fassung ein im Kontaktraum zwischen dem Sockelstift und seinem Gegenkontakt auftretende Zündung sich nicht nach außen auswirken kann. Diese Wirkung ist jedoch in der Praxis nicht zu erzielen, weil die Toleranz des Stiftabstandes bei Zweistiftsockel-Leuchtstofflampen zu groß ist und die Stifte selbst im allgemeinen aus gefalteten Blechteilen bestehen. Außerdem sind die Stifte aber zu dünn und vor allem zu kurz für diesen Zweck. Eine Einhaltung der entsprechenden Prüfvorschriften für Schlagwetter- und explosionsgeschützte Bauteile ist daher nicht möglich.
  • Die Erfindung will diese Schwierigkeiten beheben und eine explosionssichere Fassung für Einstiftsockel-Leuchtstofflampen verfügbar machen, die allen Prüfvorschriften und Forderungen der Praxis genügt. Sie geht dazu aus von einer berührungssicheren, Schlagwetter- und explosionsgeschützten Fassung für Einstiftsockel-Leuchtstofflampen mit einem in einer Isolierstoffbuchse geführten beweglichen Gegenkontakt für den Lampensockelstift und einem vom Sockelstift über den Gegenkontakt betätigten Schalter, der in der Stromzuführung der zugehörigen zweiten Fassung liegt und beim Herausziehen des Sockelstiftes aus der Fassung selbsttätig geöffnet wird.
  • Die erfindungsgemäße Besonderheit besteht in der Kombination folgender Merkmale: a) der über zünddurchschlagsichere Spalte mit der Außenluft verbundene Schaltraum steht wenigstens über einen in den Kontaktraum des Lampensockelstifts führenden, zwischen dem beweglichen Gegenkontakt und der Isolierstoffbuchse liegenden, zünddurchschlagsicheren Spalt mit der Außenluft in Verbindung, b) die Isolierstoffbuchse ist so bemessen, daß sie zusammen mit dem Lampensockelstift einen zünddurchschlagsicheren Spalt bildet, bevor der Sockelstift beim Einführen in die Fassung den Gegenkontakt berührt und damit für den Fall eines Versagens des Schalters bei der Herausnahme der Lampe eine größere Sicherheit gewährleistet, c) das bewegliche Organ des Schalters ist als Schaltbrücke ausgebildet, die von dem beweglichen Gegenkontakt betätigt wird.
  • Die Unterbrechungsstellen des zusätzlichen Schalters und des Kontaktstiftes liegen bei dieser Anordnung in getrennten Räumen, die unabhängig voneinander bemessen werden können und deren Verbindungen zur Außenluft so gestaltet und bemessen werden können, daß sich auftretende Zündungen nicht nach außen auswirken können, sondern vorzeitig abgedrosselt werden. Auch bei einem Versagen des Schalters bleibt der Schutz voll erhalten.
  • Für die Anbringung und Ausführung des Zwischenmechanismus, der beim Einführen des Lampenstiftes den zusätzlichen Schalter betätigt, stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Als besonders zweckdienlich hat sich die Ausbildung des Gegenkontaktes für den Lampenstift als kolbenartiges, in der Sockelstiftrichtung verschiebbares Zwischenorgan für die Betätigung der Schalterbrücke erwiesen, und zwar in der Anordnung, daß der Gegenkontakt durch eine zweckmäßig als Stromzuführung dienende Feder in Richtung zur Lampe belastet ist, so daß er beim Herausziehen des Lampenstiftes aus der zugehörigen Fassung von selbst in seine Ausgangsstellung zurückkehrt und die öffnung des Schalters bewirkt bzw. den Schalter zur selbsttätigen Öffnung freigibt.
  • Eine zusätzliche Sicherheit läßt sich bei der Fassung nach der Erfindung noch dadurch verwirklichen, daß die Anschlußklemmen für die Zuleitungen als Durchführungen durch die den Schaltraum abschließende Wand ausgebildet sind und die Leitungsanschlußstellen in einem besonderen getrennten Anschlußraum liegen.
  • In ihrer weiteren Ausbildung empfiehlt die Erfindung, daß der Träger der Schaltbrücke zur HaIterung und Führung mit dem Gegenkontakt für den Lampensockelstift gekoppelt und entsprechend der Querschnittsform des Schaltraumes gestaltet und so bemessen ist, daß der Schaltraum beim Zurückdrücken des Gegenkontaktes und Schließen des Schalters eine wesentliche Verkleinerung erfährt.
  • Darüber hinaus empfiehlt die Erfindung, daß die Fassung sich in an sich bekannter Weise mittels einer in Richtung zur Lampe wirksamen Vorschubfeder an dem Fassungshalter abstützt und daß die Vorschubfeder stärker bemessen ist als die den Gegenkontakt belastenden und beim Herausziehen des Sockelstiftes die Unterbrechung des Schalters bewirkenden Feder. Diese Abstimmung der an bzw. in der Fassung auftretenden Federkräfte bietet die Gewähr dafür, daß die mittels des Lampensockelstifts ausgeübte Kraft zur Schließung des zusätzlichen, in der Fassung enthaltenden Schalters nicht ausreicht, um die gesamte Fassung in ihrer Halterung zu verschieben, daß aber eine solche Verschiebung entgegen der Kraft der Vorschubfeder zur Erleichterung einer Herausnahme der Lampe aus der Leuchte möglich bleibt. Die erfindungsgemäße Fassung läßt sich in weiterer Ausbildung der Erfindung dadurch vervollkommnen, daß an jedem Lampenende eine wasserdichte Verbindung zwischen Fassung bzw. Halterung und LeuchtstoffIampe geschaffen werden kann. Eine Möglichkeit hierzu besteht darin, daß die Fassung mit einer auf die Lampe hinweisenden Anschlußmuffe für eine das Lampenende umfassende und abdichtende Verbindungshülse versehen ist. - Eine zweite Möglichkeit für den wasserdichten Abschluß besteht in der Anordnung der Fassung in einem Haltergehäuse, welches eine auf die Lampe hinweisende Anschlußmuffe für eine das Lampenende umfassende und abdichtende Verbindungshülse bildet. - Diese Möglichkeiten für die wasserdichte Ausbildung der Leuchte sind in erster Linie durch die Ausstattung der Fassungen mit zusätzlichen Schaltern ermöglicht, welche keine von außen zugängliche Handhabung erforderlich machen. Die Durchführungen und entsprechenden Abdichtungen können sich daher auf die Stromzuführungen beschränken.
  • Der Gegenstand der Erfindung soll an Hand der Zeichnung noch näher erläutert werden; es zeigt Fig. 1 das Schaltungsschema für eine Leuchtstofflampe mit zusätzlichen Schaltern zur wechselseitigen Stromunterbrechung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Fassung mit Darstellung der Halterung und eines Lampenendes, Fig. 3 einen teilweisen Längsschnitt durch eine Fassung mit wasserdichtem Anschluß an die Leuchtstofflampe, Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Fassung nebst Halterung, welche wasserdicht an die Leuchtstofflampe angeschlossen ist.
  • Die erfindungsgemäße Fassung beruht auf dem Schaltungsschema, welches in Fig. 1 veranschaulicht ist. Für die Leuchtstofflampe 1, die an beiden Enden mit einem EinstiftsockeI2 ausgestattet ist, sind die beiden Fassungen 3 a und 3 b vorgesehen. In jeder Fassung liegt ein Gegenkontakt4 für den Sockelstifts der Lampe. Der Gegenkontakt 4 ist mit der Anschlußklemme 6 verbunden und mit einem Träger 7 für die Schalterbrücke 8 eines zusätzlichen Schalters 9 versehen. Die festen Kontakte des zusätzlichen Schalters 9 sind mit den Anschlußklemmen 10 und 11 verbunden. Die Anschlußklemme 6 jeder der beiden Fassungen liegt über die Leitung 12 an den Anschlußklemmen 10 der gegenüberliegenden Fassung, während die AnschlußkIemmen 11 mit den von außen kommenden Stromzuführungen 13 und 14 verbunden sind. Die zusätzlichen Schalter 9 befinden sich normalerweise in der Offenlage.
  • Bei der Einführung eines Lampensockelstiftes 5 in die zugehörige Fassung und Schließung des entsprechenden Schalters 9 wird der Gegenkontakt 4 in der gegenüberliegenden Fassung an Spannung gelegt. Es wird aber noch kein Stromkreis geschlossen. Dies ist erst der Fall, wenn die Lampe mit beiden Lampensockelstiften 5 in die zugehörigen Fassungen eingreift. Bei der Herausnehme eines Lampensockelstiftes 5 aus der zugehörigen Fassung wird der Stromkreis der Lampe unterbrochen. Darüber hinaus wird aber auch der Lampensockelstift am entgegengesetzten Lampenende spannungslos gemacht.
  • In Fig. 2 ist eine Fassung im Schnitt dargestellt. Es ist daraus ersichtlich, daß der Lampensockelstift 5 in eine Isolierstoffbuchse 15 der Fassung eingreift, in welcher der Gegenkontakt 4 kolbenartig beweglich ist. Der Gegenkontakt 4 steht unter dem Einfluß einer Druckfeder 16, welche gleichzeitig die stromleitende Verbindung zwischen der Anschlußklemme 6 und dem Gegenkontakt 4 herstellt. Der Träger 7 besteht aus einem Isolierstoffteil mit der als Schaltbrücke dienenden Belegung B. Die Anschlußklemmen 10 und 11 sind ebenso wie die Anschlußklemme 6 in der Zwischenwand 17 eines hülsenförmigen Isolierstoffteils 18 festgelegt, welcher mit dem die Buchse 15 tragenden Isolierstoffteil 19 mittels eines Bördelringes 20 verbunden ist. Der hülsenförmige Isolierstoffteil 18 ist nach rückwärts durch einen Deckel 21 abgeschlossen. Der Isolierstoffteil 18 umfaßt somit einen Anschlußraum 22, einen durch die Zwischenwand 17 von diesem getrennten Schaltraum 23 und bildet mit dem Lampensockelstift 5 einen zusätzlichen Kontaktraum 24. Der Schaltraum 23 ist lediglich durch eng bemeßbare Schlitze mit der Außenluft verbunden. Diese Schlitze können beliebig eng und lang ausgebildet werden, so daß eine in dem Raum 23 auftretende Zündung sich nicht nach außen auswirken kann. Ähnlich verhält es sich mit dem Kontaktraum 24, welcher mit der Außenluft ebenfalls nur durch einen langen engen Ringschlitz zwischen dem Lampensockelstift 5 und der Bohrung der Buchse 15 mit der Außenluft verbunden ist. Eine in dem Kontaktraum 24 auftretende Zündung kann sich daher ebenfalls nicht nach außen auswirken.
  • Fig. 2 veranschaulicht gleichzeitig die Festlegung der Fassung in der Halterung 25 der Leuchte. Die Fassung ragt mit der Isolierstoffbuchse 15 durch eine COffnung in der Halterung 25. Eine auf der Buchse 15 aufgeschobene konische Vorschubfeder 26, die an der Halterung 25 anliegt, wird mittels eines Sprengringes 27 an dem vorderen Ende der Buchse 15 festgelegt, wobei eine beliebige Vorspannung der Vorschubfeder 26 vorgenommen werden kann. Die Vorschubfeder 26 ist so bemessen, daß ihre Kraft diejenige der Feder 16 überwiegt und somit die Fassung bei der Einführung des Lampensockelstiftes normalerweise nicht nachgeben kann. Die durch die Feder 26 ermöglichte Nachgiebigkeit der Fassung ermöglicht eine besonders einfache Auswechslung der Leuchtstofflampe.
  • Die Fassung nach Fig. 3 entspricht hinsichtlich der Kontakt- und Schaltanordnung der Fassung nach Fig. 2. Die Abweichung von Fig. 2 besteht im wesentlichen darin, daß auf die Isolierstoffbuchse 15 eine Anschlußmuffe 28 aufgeschraubt ist, die eine Verbindungshülse 29 mit eingelegter Spannhülse 30 trägt. Die Verbindungshülse 29 umfaßt das der Fassung zuweisende Ende der Leuchtstoftlampe 1 und ist mit Abdichtungen 31 und 32 ausgestattet, welche beim Aufschrauben der Verbindungshülse auf die Anschlußmuffe 28 unter dem Einfluß der Spannhülse 30 eine Abdichtung zwischen Lampenende und Fassung herbeiführen.
  • Die Anschlußmuffe 28 dient gleichzeitig als Widerlager für die Vorschubfeder 26a, die sich in der Halterung 25a abstützt.
  • Nach Fig. 4 ist die Halterung 25 b als Gehäuse ausgebildet, in welchem die Fassung unter Einspannung der Vorschubfeder 26 b mittels eines Halteringes 33 festgelegt ist. Die Halterung 25 b ist in Form einer Anschlußmuffe 28a verlängert, welche eine das Ende der Lampe 1 umfassende Verbindungshülse 29 a trägt. Die Verbindungshülse 29a enthält eine Spannhülse 30 a und zwei Abdichtungsringe 31 a und 32 a, welche eine dichte Verbindung zwischen Lampenende und Fassung ermöglichen und damit auch zugleich die Kontaktunterbrechungsstellen innerhalb der Fassung von der Außenluft trennen.
  • Bei den Ausführungsformen nach Fig. 3 und 4 kann die Spannhülse 30 bzw. 30a fester Bestandteil der Anschlußmuffe 28 bzw. 28 a sein. Dabei kann eine Zulänglichkeit der Buchse 15 durch Fenster in der Spannhülse geschaffen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Berührungssichere, schlagweiter- und explosionsgeschützte Fassung für Einstiftsockel-Leuchtstofflampen mit einem in einer Isolierstoffbuchse geführten beweglichen Gegenkontakt für den Lampensockelstift und einem vom Sockelstift über den Gegenkontakt betätigten Schalter, der in der Stromzuführung der zugehörigen zweiten Fassung liegt und beim Herausziehen des Sockelstiftes aus der Fassung selbsttätig geöffnet wird, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) der über zünddurchschlagssichere Spalte mit der Außenluft verbundene Schaltraum (23) steht wenigstens über einen in den Kontaktraum (24) des Lampensockelstifts führenden, zwischen dem beweglichen Gegenkontakt (4) und der Isolierstoffbuchse (15) liegenden, zünddurchschlagssicheren Spalt mit der Auluft in Verbindung, b) die Isolierstoffbuchse (15) ist so bemessen, daß sie zusammen mit dem Lampensockelstift einen zünddurchschlagssicheren Spalt bildet, bevor der Sockelstift beim Einführen in die Fassung den Gegenkontakt berührt und damit für den Fall eines Versagens des Schalters bei der Herausnahme der Lampe eine größere Sicherheit gewährleistet, c) das bewegliche Organ des Schalters ist als Schaltbrücke (8) ausgebildet, die von dem beweglichen Gegenkontakt (4) betätigt wird.
  2. 2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenkontakt (4) für den Lampensockelstift als kolbenartiges, in der Sockelstiftrichtung verschiebbares Zwischenorgan für die Betätigung der Schalterbrücke ausgebildet und durch eine zweckmäßig als Stromzuführung dienende Feder (16) in Richtung zur Lampe belastet ist.
  3. 3. Fassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußklemmen (6, 10, 11) für die Zuleitungen als Durchführungen durch die den Schaltraum (23) abschließende Wand (17) ausgebildet sind und die Leitungsanschlußstellen in einem besonderen getrennten Anschlußraum (22) liegen.
  4. 4. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Schaltbrücke (8) zur Halterung und Führung mit dem Gegenkontakt für den Lampensockelstift gekoppelt und entsprechend der Querschnittsform des Schaltraumes gestaltet und so bemessen ist, daß der Schaltraum beim Zurückdrücken des Gegenkontaktes und Schließen des Schalters eine wesentliche Verkleinerung erfährt.
  5. 5. Fassung nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sie sich in an sich bekannter Weise mittels einer in Richtung zur Lampe wirksamen Vorschubfeder (26) an dem Fassungshalter abstützt, und daß die Vorschubfeder stärker bemessen ist als die den Gegenkontakt belastenden und beim Herausziehen des Sockelstiftes die Unterbrechung des Schalters bewirkenden Feder (16).
  6. 6. Fassung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer auf die Lampe hinweisenden Anschlußmuffe (28) für eine das Lampenende umfassende und abdichtende Verbindungshülse (29) versehen ist (Fig. 3).
  7. 7. Fassung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ihre Anordnung in einem Haltergehäuse, welches eine auf die Lampe hinweisende Anschlußmuffe (28a) für eine das Lampenende umfassende und abdichtende Verbindungshülse bildet (Fig. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1005185; deutsches Gebrauchsmuster Nr.1736196; britische Patentschrift Nr. 600 595; französische Patentschriften Nr. 1013 396, 1140 589; USA.-Patentschrift Nr. 2 715 216; Patentschrift Nr. 12 951 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; VDE-Vorschriften O 170/N.44 und O 171/1V.44 (Zweiter Nachdruck 1952), § 14, Tafeln III.
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Citations (7)

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