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DE1159555B - Anordnung zum Schutz gegen Beruehrungsspannungen an Geraeten der elektrischen Nachrichtentechnik - Google Patents

Anordnung zum Schutz gegen Beruehrungsspannungen an Geraeten der elektrischen Nachrichtentechnik

Info

Publication number
DE1159555B
DE1159555B DES78743A DES0078743A DE1159555B DE 1159555 B DE1159555 B DE 1159555B DE S78743 A DES78743 A DE S78743A DE S0078743 A DES0078743 A DE S0078743A DE 1159555 B DE1159555 B DE 1159555B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
arrangement
semiconductor
voltages
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES78743A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Kuntze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES78743A priority Critical patent/DE1159555B/de
Publication of DE1159555B publication Critical patent/DE1159555B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/738Interface circuits for coupling substations to external telephone lines
    • H04M1/74Interface circuits for coupling substations to external telephone lines with means for reducing interference; with means for reducing effects due to line faults
    • H04M1/745Protection devices or circuits for voltages surges on the line
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/14Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to occurrence of voltage on parts normally at earth potential

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Anordnung zum Schutz gegen Berührungsspannungen an Geräten C der elektrischen Nachrichtentechnik Beim Zusammenschalten mehrerer elektrischer Geräte, die mit ihren Gehäusen zum Schutz gegen Berührungsspannungen jeweils an einen gemeinsamen Nulleiter bzw. an verschiedene, unterschiedlichen Versorgungssystemen angehörende Nulleiter angeschaltet sind, treten in der Regel unerwünschte Störspannungseinflüsse auf, welche ihre Ursache in den sogenanntenNullströnnen des gemeinsamenNulleiters oder im Vorhandensein eines gewissen Potentialunterschiedes zwischen zwei jeweils unterschiedlichen Versorgungssystemen angehörenden Nulleitern haben. Hierbei fließen nämlich Störströme über die Nulleiterzuführungen zu den einzelnen Geräten, wobei sich Störstrompfade auch üb--r die jeweils mit den Gehäusen verbundenen Adern der Verbindungsleitungen zwischen den Geräten ergeben. Im Falle von koaxialenVerbindungsleitungen führen diese Störstrompfade z. B. über die Außenleiter. An den in vielen Betriebsfällen nicht -zu vernachlässigenden Widerständen der Verbindungsleitungen rufen diese Störströme Spannungsabfälle hervor, die sich den zwischen den einz.-Inen Geräten übertragenen Nutzspannungen als Störspannungen überlagern. Diese nachteiligen Einflüsse sind besonders bei elektrischen Meßgeräten störend, da hierdurch die Meßgenauigkeit unter Umständen erheblich herabgesetzt wird.
  • Zur Vermeidung derartiger Störeinflüsse wäre es bei bekannten Schutzschaltungen gegen Berührungsspannungen, die in der Nulleiterzuführung des Gerätegehäuses eine Schaltspule aufweisen, welche beim Auftreten von großen Berührungsspannungen einen das Gerät von den stromführenden Phasen des Versorgungssystems abschaltenden Trennungssehalter betätigt, an sich erforderlich, die Schaltspule möglichst hochohmig auszubilden. Diese Forderung steht jedoch im Gegensatz zu den Bedingungen, die zur Gewährleistung einer guten Schutzwirkung gegenüber Berührungsspannungen aufzustellen sind. Mit Rücksicht auf diese letzteren darf nämlich der ohmsche Widerstand in der Nulleiterzuführung nicht zu groß werden, da mit wachsendem Widerstand einerseits die Ansprechempfindlichkeit des Trennungsschalters verringert wird und andererseits die thermische Belastung der Nulleiterzuführun-. durch die im Fehlerfall, d. h. beim Anliegen von größeren Berührungsspannungen am Gehäuse, auftretenden Fehlerströme steigt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Schutz gegen Berührungsspannungen an Geräten der elektrischen Nachrichtentechnik zu schaffen, bei der eine Nulleiterzuführung an die berührbaren leitfähigen Geräteteile gelegt ist und bei der die durch die Nulleiterströme bedingten Störeinwirkungen ohne jede Verringerung der Schutzwirkung gegenüber BerÜhrungsspannungen praktisch beseitigt sind. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß in die Nulleiterzuführung eine AntiparalleIschaltung zweier Vierschicht-Halbleitertrioden, insbesondere mit unbeschalteten Steuerelektroden (Vierschicht-Halbleiterdioden), eingeschaltet ist. Gemäß weiterer Erfindung sind die Halbleiteranoden jeweils über eine in Sperrichtung gepolte Zenerdiode mit der zugeordneten Steuerelektrodeverbunden.
  • Es ist an sich bekannt, bei Überlastungsschutzschaltungen und bei auf Stromausfall ansprechenden überwachungseinrichtungen eine Antiparallelschaltung von zwei Glcichrichterdioden bzw. eine Serienschaltung von -zwei entgegengesetzt gepolten Zenerdioden als Schwellwertglied vorzusehen. Bei Anordnungen dieser Art bleibt jedoch der einmal erreichte Schwellwert der Klemmenspannung auch bei einem weiteren Stromanstieg erhalten. Dies führt zu einer thermischen Belastung der Gleichrichterelemente, die eine sinngemäße Anwendung derartiger Antiparallelschaltungen in der Nulleiterzufühning eines Gerätegehäuses im Sinne vorliegender Erfindung unmöglich macht. Durch etwaige, während des Betriebs schwer zu kontrollierende thermische Überlastungen der in diesem Fall als Schutzorgan gebrauchten Gleichrichterschaltung würde eine erhebliche Gefahrenquelle für das Bedienungspersonal entstehen.
  • Im Gegensatz hierzu wird durch Anwendung der erfindungsgemäßen Vierschicht-Halbleitertrioden in Antiparallelschaltung erreicht, daß die sich ergebende Klemmenspannung nach überschreitung eines bestimmten Schwellwertes bei weiterem Stromanstieg auf einen sehr kleinen Spannungswert zusammenbricht, so daß die Schaltungsanordnung selbst durch den fließenden Nulleiterausgleichsstrom thermisch nicht überlastet bzw. nicht zerstört wird. Dabei bewirkt der relativ hohe Widerstandswert der in Durchlaßrichtung gepolten Vierschicht-Halbleitertrioden vor dem Erreichen der Zündspannung eine praktisch vollständige Ausschaltung der sich über den Nulleiter ausbreitenden Störströme.
  • Die Anordnung nach der Erfindung stellt ein gegen Spitzenströme unempfindliches, ständig betriebsbereites und äußerst zuverlässig arbeitendes Überwachungsorgan gegen unzulässig hohe Berührungsspannungen dar, das vor einer therinischen überlastung automatisch hinreichend geschützt ist. Durch die Eigenschaften der Vierschicht-Halbleitertrioden im Durchlaßbereich wird dabei gleichzeitig ein wesentlich größerer Schutz des Gerätes vor Störspannungseinflüssen bewirkt, als dies bei den bekannten Anordnungen der Fall ist. Weitere Vorteile der Anordnung nach der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispieles entnehmbar.
  • Das Gerätegehäuse G, welches mit den berührbaren leitfähigen Geräteteilen galvanisch verbunden ist, ist zur Erzielung einer Schutzwirkung gegen Berührungsspannungen über eine Nulleiterzuführung 1 mit dem Nulleiter 0 eines Versorgungssystems verbunden, dessen stromführende Phasen mit R und S bezeichnet sind. An die letztgenannten Versorgungsadern ist, wie - schematisch angedeutet, ein Netztransformator 2 über einen Geräteschalter 3 und über eine in Serie liegende Sicherung 4 angeschaltet. Die Nutzspannung wird dem Gerät über die Eingangsklemmen 5 zugeführte von denen eine bei 6 auf Gehäusepotential liegt.
  • Zur Vermeidung von Störeinflüssen, die sich, hervorgerufen durch dieNullströmeI., durchAusbildung von Störstrompfaden über die Nulleiterzuführung 1, das Gerätegehäuse G und die Verbindungsstelle 6 zu der einen Ader der die Netzspannung führenden Verbindungsleitung ergeben, sind zwei Vierschicht-Halbleitertrioden T 1, T 2 in Antiparallelschaltung in die Nulleiterzaführung 1 eingefügt. Dabei besteht eine Vierschicht-Halbleitertriode - auch unter der Bezeichnung »Vierschichten-Transistor« oder »Hook-Transistor« bekannt - aus einem pnpn-Halbleiterkörper, der an der äußeren p- und n-Schicht jeweils einen Elektrodenanschluß aufweist, während der dritte Elektrodenanschluß an eine der beiden mittlerenSchichten unterschiedlicherLeitfähigkeit geführt ist. Die an der äußeren p-Schicht liegende Elektrode wird als Halbleiteranode bezeichnet, die an der äußeren n-Schicht liegende als Halbleiterkathode, während die an eine der beiden mittleren Schichten geführte Elektrode als Steuerelektrode bzw. Gitterelektrode bezeichnet wird. Die Einschaltung der Vierschicht-Halbleitertrioden erfolgt nun in der Weise, daß die Anoden-Kathoden-Strecke A 1, K 1 der Triode T 1 zu der entsprechenden Strecke A 2, K 2 der zweiten Triode antiparallel liegt. Dabei sind die Gitterelektroden Gl, G2 zunächst nicht beschaltet. Je nach Polarität einer an der Antiparallelschaltung liegenden Berührungsspannung ist die eine der Trioden in Vorwärtsrichtung, die andere in Rückwärtsrichtung vorgespannt, wobei beide gleichermaßen hochohmig geschaltet sind. Unter der Annahme, daß eine anliegende Berührungsspannung das Potential des Punktes 7 gegenüber dem Potential des Punktes 8 positiv macht, ist Tl in Vorwärtsrichtung, T2 dagegen in Rückwärtsrichtung vorgespannt. übersteigt die Berührungsspannung hierbei einen bestimmten Wert, der zur Zündung von Tl führt, so wird Tl bezüglich seiner Strecke A 1, K 1 innerhalb einer extrem kurzen Schaltzeit niederohmig und schließt demzufolge die Nulleiterzuführung 1 praktisch mit dem Gerätegehäuse G kurz. Es ist hierbei von wesentlicher Bedeutung, daß während des Zündvorganges die Spannung an der Strecke A 1, K 1 auf einen derart kleinen Wert zusammenbricht, daß auch bei einem relativ großen Fehlerstrom über die Nulleiterzuführungl an Tl keine große Verlustleistung auftritt. Daher wird eine thermische Zerstörung von Tl mit Sicherheit vermieden.
  • In dem betrachteten Betriebsfall, bei dem die Berührungsspannung den Punkt 7 gegenüber 8 positiv vorspannt, liegt an der Vierschicht-Halbleitertriode T2 eine Sperrspannung, die zwischen A 2 und K2 einen extrem hohen Widerstandswert ergibt. Die in Sperrichtung zum Durchbruch führende Durchbruchspannung an A 2, K 2 ist dabei so hoch, daß sie von der Berührungsspannung mit Sicherheit nicht erreicht wird, bevor die Zündung von T 1 erfolgt. Somit befindet sich T2 bei der angenommenen Polung der Berührungsspannung ständig im Bereich hoher Sperrwiderstandswerte. Bei einer Polaritätsumkehr, d.h. bei einer positiven Vorspannung des Punktes 8 gegenüber 7, übernimmt T2 die Funktion von Tl, während in diesem Fall Tl im Bereich hoher Sperrwiderstandswerte verbleibt. Liegt die Berührungsspannung als Wechselspannung an, so wird jeweils eine der Trioden durch die ihr zugeordnete Berührungsspannungshalbwelle oberhalb eines gewissen Amplitudenwertes zum Zünden gebracht. Falls die Berührungsspannung die zur Zündung erforderlichen Amplitudenwerte nicht erreicht, weist die Antiparallelschaltung von Tl und T2 einen derartig hohen Gesamtwiderstand auf, daß die vom Nulleiter herrührenden Störströme wesentlich besser abgehalten werden, als dies bei bekannten Schaltungen der Fall ist.
  • Nach einer in der Zeichnung gestrichelt angedeuteten Weiterbildung wird die Halbleiteranode A 1 über eine in Sperrichtung gepolte Zenerdiode Z l mit der Steuerelektrode bzw. Gitterelektrode Gl verbunden, A 2 entsprechend über Z 2 mit G 2. lEerdurch ergibt sich die Möglichkeit, den Zündeinsatz beider Trioden durch die Wahl der Zenerspannungen von Zl und Z2 festzulegen, ohne auf die innerhalb gewisser Bereiche schwankenden Zündspannungen an den Strecken A 1, Kl sowie A 2, K2 Rücksicht nehmen zu müssen. Dabei erfolgt in dem Fall, wo 7 durch eine Berührungsspannung positiv gegenüber 8 vorgespannt ist, die Zündung von Tl bei steigender Berührungsspannungsamplitude zu jenem Zeitpunkt, an dem die Zenerspannung von Tl von der Berührungsspannung um die an die Strecke Gl, Kl anzulegende Zündspannung gerade überschritten wird. Ein analoger Zündvorgang ergibt sich an T2 für die entgegengesetzte Polung der Berührungsspannung.
  • Nach einer weiteren Schaltungsvariante werden die Steuerelektroden G 1, G 2 mit den zugeordneten Halbleiteranoden A 1, A 2 direkt verbunden. Hierbei ergibt sich zwar eine gewisse Verringerung der Störschutzwirkung insofern, als nur Störspannungen abgehalten werden, deren Amplitude kleiner ist als die in Vorwärtsrichtung zwischen Gitter und Kathode anzulegende Durchbruchspannung der Vierschicht-Halbleitertrioden, doch wird dabei andererseits auch die Zündung der Trioden bereits bei wesentlich kleineren Werten der Berührungsspannung erreicht als bei den anderen Schaltungsvarianten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zum Schutz gegen Berährungsspannungen an Geräten der elektrischen Nachrichtentechnik, bei der eine Nulleiterzuführung an die berührbaren leitfähigen Geräteteile gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Nulleiterzuführung eine Antiparallelschaltung zweierVierschicht-Halbleitertrioden (T1, T2), insbesondere mit unbeschalteten Steuerelektroden (Vierschicht-Halbleiterdioden), eingeschaltet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbleiteranoden (A 1, A 2) jeweils über eine in Sperrichtung gepolte Zenerdiode (Z 1, Z 2) mit den zugeördneten Steuerelektroden (G 1, G 2) verbunden sind. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbleiteranoden (A 1, A 2) mit den zugeordneten Steuerelektroden jeweils direkt verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1117 151, 1105 972; K. Maier, »Trockengleichrichter«, 1938, S. 268; »Elektronik«, 1959, Heft 10, S. 319.
DES78743A 1962-03-30 1962-03-30 Anordnung zum Schutz gegen Beruehrungsspannungen an Geraeten der elektrischen Nachrichtentechnik Pending DE1159555B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2454206A1 (fr) * 1979-04-09 1980-11-07 Osmond Max Alimentation electrique de securite a thyristor entre masse et terre

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105972B (de) * 1959-04-28 1961-05-04 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zur Stromausfallueberwachung
DE1117151B (de) * 1960-03-02 1961-11-16 Siemens Ag UEberwachungseinrichtung fuer Wechselstromkreise mit veraenderlicher Betriebsspannung

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