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DE1159551B - Regeleinrichtung fuer Lichtmaschinen von Fahrzeugen - Google Patents

Regeleinrichtung fuer Lichtmaschinen von Fahrzeugen

Info

Publication number
DE1159551B
DE1159551B DEB52974A DEB0052974A DE1159551B DE 1159551 B DE1159551 B DE 1159551B DE B52974 A DEB52974 A DE B52974A DE B0052974 A DEB0052974 A DE B0052974A DE 1159551 B DE1159551 B DE 1159551B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
collector
emitter
auxiliary
control device
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB52974A
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Luescher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB52974A priority Critical patent/DE1159551B/de
Priority to CH377060A priority patent/CH379616A/de
Priority to US22023A priority patent/US3074003A/en
Priority to JP2155560A priority patent/JPS387425B1/ja
Priority to FR824785A priority patent/FR1254674A/fr
Priority to GB14157/60A priority patent/GB937873A/en
Publication of DE1159551B publication Critical patent/DE1159551B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/24Regulation of the charging current or voltage by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02J7/243Regulation of the charging current or voltage by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices with on/off action
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung für Lichtmaschinen von Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung für Lichtmaschinen von Fahrzeugen, die ein in den Erregerstromkreis der Lichtmaschine eingeschaltetes, steuerbares Halbleitergerät mit einem Emitter, einem Kollektor und einer Basiselektrode enthält.
  • Um sicherzustellen, daß bei Lichtmaschinen mit einer im Nebenschluß angeordneten Feldwicklung eine ausreichend rasche Selbsterregung eintritt, wenn die Lichtmaschine aus dem Stillstand heraus angetrieben wird, muß dafür gesorgt werden, daß das mit der Feldwicklung in Reihe liegende Halbleitergerät sich in seinem stromleitenden Zustand bereits dann befindet, wenn die an den Lichtmaschinenausgangsklemmen auftretende Spannung erst kleine Werte angenommen hat. Der von der Regeleinrichtung eingestellte Mittelwert des über die Feldwicklung fließenden Erregerstroms soll bei jedem Betriebszustand der Lichtmaschine derart festgelegt werden, daß bei einer ausreichend hohen Mindestdrehzahl der Lichtmaschine die von der Lichtmaschine an ihre Verbraucher abgegebene Spannung praktisch unabhängig von der Größe des der Lichtmaschine entnommenen Laststroms auf einem gleichbleibenden Wert gehalten wird. Um dies zu erreichen, müssen Schaltelemente vorgesehen werden, die einen in Abhängigkeit von der wirksamen Betriebsspannung stark veränderten Durchlaßwiderstand haben und auf die Ernitter-Kollektor-Strecke des Halbleitergeräts derart einwirken, daß der über die Emitter-Kollektor-Strecke gehende Erregerstrom stark herabgesetzt wird, sobald die Lichtmaschinenspannung einen vorgegebenen Sollwert zu überschreiten droht.
  • Es sind bereits als »Tecnotron« bezeichnete Halbleitergeräte mit einem stabförmigen Halbleiter und einer an einem der beiden Stabenden sitzenden Anode sowie einer am anderen Stabende angeordneten Kathode bekanntgeworden, die an ihrem eine starke Einschnürung aufweisenden Mittelabschnitt eine Metallmanschette tragen, an die in Reihe mit einer Gleichstromquelle ein zu verstärkendes Wechselspannungssignal angeschlossen werden kann. Bei derartigen Geräten ändert sich der zwischen Anode und Kathode fließende Strom proportional mit der Größe der angelegten Steuerspannung.
  • Weiter sind Regeleinrichtungen für Fahrzeuglichtmaschinen mit im Nebenschluß liegender Feldwicklung bekanntgeworden, bei denen der Erregerstrom über einen mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke zur Feldwicklung in Reihe liegenden Leistungstransistor geführt ist, der von einem über eine nicht lineare Brücke oder eine Zenerdiode an die zu regelnde Ausgangsspannung der Lichtmaschine angeschlossenen Vortransistor dann gesperrt wird, wenn der Spannungssollwert erreicht bzw. überschritten wird. Wegen des Vortransistors und der als Sollwertgeber dienenden Brückenschaltung bzw. Zenerdiode sind diese bekannten Regeleinrichtungen verhältnismäßig aufwendig, zumal bei plötzlicher Entlastung der vorher stark belasteten Lichtmaschine infolge des dann vorherrschenden starken Erregerfeldes hohe Überspannungen auftreten können und daher besondere Schutzmaßnahmen für den Vortransistor und den Sollwertgeber erforderlich machen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Regelungseinrichtung zu schaffen, die nur ein einziges Halbleitergerät enthält, in dem ein nach Art eines Transistors arbeitendes Verstärkerelement zusammen mit einer spannungsempfindlichen Halbleiterstrecke zu einer Baueinheit vereinigt ist.
  • Diese Aufgabe ist bei einer Regeleinrichtung erfüllt, die gemäß der Erfindung einen Halbleiter enthält, der außer einem Emitter, einem Kollektor und einer Basis noch eine mit Feldverdrängung arbeitende, auf die Strombahnen zwischen Emitter und Basis einwirkende Hilfselektrode hat, die an die zu regelnde Spannung angeschlossen ist. Zweckmäßigerweise wird diese Hilfselektrode als Hilfskollektor ausgebildet und zusammen mit dem an die Erregerwicklung angeschlossenen Hauptkollektor an einer der beiden Breitseiten des plättchenförmig ausgebildeten Halbleiterkörpers des Halbleitergeräts angeordnet. Der Emitter des Halbleiterkörpers soll dann an einer dem Hauptkollektor gegenüberliegenden Stelle der anderen Breitseite sitzen, während die Basis an einer Stelle angeordnet ist, deren Abstand vom Emitteranschlußpunkt größer ist als der Abstand vom Emitter zum Hauptkollektor bzw. als der Abstand vom Emitter zum Hilfskollektor. Eine besonders starke Feldverdrängungswirkung in Abhängigkeit von der an den Hilfskollektor angelegten Lichtmaschinenspannung läßt sich dann erzielen, wenn gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung an einer dem Hilfskollektor gegenüberliegenden Zone der den Emitteranschluß tragenden Halbleiterbreitseite eine Vertiefung angebracht ist, durch die der Durchgangsquerschnitt vom Emitter zu der jenseits der Vertiefung liegenden Basis stark vermindert ist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbespiel, einem Halbleiterregler für eine Kraftfahrzeuglichtmaschine beschrieben und näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 das Schaltschema des Halbleiterreglers und Fig. 2 ein Schaubild zur Erklärung der Wirkungsweise des Reglers nach Fig. 1, Fig. 3 einen Ausschnitt aus dem Schaltschema nach Fig. 1.
  • Die in Fig. 1 bei 10 angedeutete 24-Volt-Gleichstromlichtmaschine wird durch eine nicht näher dargestellte Kraftfahrzeugbrennkraftmaschine angetrieben und arbeitet mit einer Sammlerbatterie 11 zusammen, deren Pluspol mit der Plusbürste 12 der Lichtmaschine über eine Leitung 13 verbunden ist. Im Zug der Leitung 13 liegt ein niederohmiger Widerstand 14 von etwa 0,02 Ohm und eine Halbleiterdiode 15, die bei Stillstand oder ungenügender Erregung der Lichtmaschine eine Entladung der Batterie über die Lichtmaschine verhindert. Von der Minusbürste 16 der Lichtmaschine zur Minusklemme der Batterie 11 führt eine Leitung 17. An diese ist die bei 18 angedeutete, im Nebenschluß arbeitende Feldwicklung der Lichtmaschine 10 angeschlossen. Das andere Ende der Feldwicklung liegt an einer als Kollektorelektrode wirkenden Legierungszone 20, die durch Einlegieren von p-Leitfähigkeit erzeugenden Werkstoffen in eine aus n-Germanium hergestellte Halbleiterscheibe 21 erzeugt ist. Die Halbleiterscheibe ist in Fig. 1 stark vergrößert in ihrem Querschnitt dargestellt und hat eine Stärke von etwa 0,3 bis 0,4 mm. Gegenüber der Kollektorzone 20, die an der einen der beiden Breitseiten der Halbleiterscheibe 21 sitzt, ist durch Einlegieren einer geringen Menge von p-Leitung erzeugendem Halbleitermaterial eine Emitterzone 22 erzeugt worden, die über eine Leitung 23 sowohl mit dem Widerstand 14 als auch mit der Halbleiterdiode 15 verbunden ist. An der gleichen Breitseite des Halbleiterkörpers 21, an der die als Hauptkollektor wirkende Legierungszone 20 sitzt, befindet sich eine neben dieser in geringem Abstand angeordnete weitere Legierungszone 25. Diese hat die Aufgabe, als Hilfskollektor wirksam zu werden und den von der Emitterzone 22 zum Hauptkollektor 20 fließenden und von dort über die Erregerwicklung 18 geführten Erregerstrom in Abhängigkeit von der jeweiligen Höhe der zwischen den Leitungen 13 und 17 wirksamen Ausgangsspannung der Lichtmaschine dann stark herabzusetzen, wenn die Lichtmaschinenspannung ihren Sollwert zu überschreiten droht. Die beiden einander unmittelbar gegenüberstehenden Legierungszonen 22 und 20 arbeiten mit einer Basiselektrode 26 zusammen, die in der Nähe des Randes der Halbleiterscheibe 21 einen ohmschen Kontakt bildet. Die Basis ist von der Emitterzone 22 wesentlich weiter entfernt als die Kollektorzone 20 und die Hilfskollektorzone 25. An einer unmittelbar unter der Hilfskollektorzone 25 liegenden Stelle ist in die Halbleiterscheibe 21 eine Kerbe 28 eingeschliffen, die so tief in den Halbleiterkörper hineinreicht, daß zwischen dem Kerbengrund 29 und der p-n-Grenzschicht zwischen der Hilfskollektorzone 25 und dem n-leitenden Grundwerkstoff der Halbleiterscheibe 21 nur ein sehr kleiner Durchgangsquerschnitt für die von der Emitterzone 22 zur Basis 21 führenden, in Fig. 1 mit 30 angedeuteten Strombahnen verbleibt.
  • Die äußere Schaltung des oben beschriebenen Halbleitergeräts wird durch zwei Spannungsteiler ergänzt. Der erste Spannungsteiler wird von den Widerständen 34 und 35 gebildet. An den Verbindungspunkt der beiden Widerstände ist die Basiselektrode 26 angeschlossen, während der Verbindungspunkt der den zweiten Spannungteiler bildenden Widerstände 36 und 37 mit der Hilfskollektorzone 25 verbunden ist. Von der Hilfskollektorzone zur Hauptkollektorzone 20 führt ein Kondensator 38, der dazu bestimmt ist, bei geringfügigen Änderungen des vom Emitter 22 zum Kollektor 20 fließenden Erregerstroms diese Änderungen so zu verstärken, daß die Emitter-Kollektor-Strecke aus einem Betriebszustand hoher Leitfähigkeit sehr rasch in einen Betriebszustand niedriger Leitfähigkeit gesteuert wird, wenn der Erregerstrom beim Überschreiten der Lichtmaschinensollspannung verringert wird, während er umgekehrt das Zurückkippen in den ursprünglichen Zustand hoher Leitfähigkeit unterstützt, wenn die Erregung der Lichtmaschine bei diesem periodisch abwechselnden Regelungsvorgang so weit abgesunken ist, daß die Lichtmaschinenspannung ihren Sollwert geringfügig unterschreitet.
  • Im einzelnen arbeitet die beschriebene Regeleinrichtung folgendermaßen: Wenn die Lichtmaschine 10 aus dem Stillstand heraus angetrieben wird, entsteht infolge des in ihren Eisenteilen verbliebenen magnetischen Restfeldes eine Spannung zwischen den Leitungen 13 und 17, die rasch anwächst, da in diesem Falle die Emitter-Kollektor-Strecke des Halbleitergeräts stromleitend ist und der über diese Strecke gehende Erregerstrom ff eine zunehmende Erregung der Lichtmaschine und daher eine zunehmende Steigerung ihrer Ausgangsspannung bewirkt. Um die Emitter-Kollektor-Strecke stromleitend zu halten, muß von der Emitterzone 22 über die bei 30 angedeuteten Strombahnen ein Basisstrom JA fließen, da die Emitter-Basis-Strecke und die Emitter-Hauptkollektor-Strecke wie bei einer bekannten Transistoranordnung arbeiten. Der Basisstrom Jw muß dabei den durch die Kerbe 28 verringerten Durchgangsquerschnitt unter dem Hilfskollektor 25 passieren. Die vom Emitter zum Hauptkollektor führende Strecke muß so lange stromleitend bleiben und den vollen Wert des Erregerstromes lf führen, bis die Lichtmaschinenspannung ihren Sollwert von 28 Volt erreicht. Hierbei liegt praktisch die volle Lichtmaschinenspannung an der Erregerwicklung 18, da zwischen Emitter und Hauptkollektor ein Spannungsabfall von nur etwa 1 Volt entsteht, solange diese Strecke sich in ihrem voll stromleitenden Zustand befindet. Sobald jedoch der Sollwert erreicht wird, setzt die im folgenden beschriebene Spannungsregelung, die durch den Hilfskollektor 25 bewirkt wird, ein.
  • So lange das am Hilfskollektor 25 wirksame, durch das Verhältnis der Widerstände 36 und 37 zu der jeweiligen Höhe der Lichtmaschinenspannung in einer festen Beziehung stehende Potential V, des Hilfskollektors 25 nur geringe Werte annimmt, bildet sich um die Legierungszone herum eine nur sehr dünne, bei 40 angedeutete Raumladungszone. Je höher jedoch die Spannung am Hilfskollektor wird, um so mehr breitet sich die Raumladungszone 40 gegen die Kerbe 29 hin aus. Dadurch wird der für die Strombahnen 30 zur Verfügung stehende Durchgangsquerschnitt immer mehr verkleinert, so daß der wirksame Widerstand RA für die vom Emitter zur Basis gehenden Strombahnen sehr rasch anwächst, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. Wenn die am Hilfskollektor 25 liegende Spannung V, den Wert V, überschreitet, nimmt der Widerstand RA so rasch zu, daß bei einer geringfügigen Steigerung der Lichtmaschinenspannung der Emitter-Basis-Strom JA sehr stark zurückgeht und demzufolge auch der vom Emitter zum Hauptkollektor fließende Erregerstrom Jf erheblich verkleinert wird.
  • Sobald jedoch das Potential des Hauptkollektors 20 bei Verringerung des Erregerstromes Jf von dem beim Einsatz der Stromregelung wirksamen Wert von 27 Volt abzusinken beginnt, wird gleichzeitig die zwischen dem Hilfskollektor 25 und dem Emitter 22 wirksame Spannung V, vergrößert, da der vorher auf den Potentialunterschied zwischen dem Hilfskollektor und dem Hauptkollektor 20 aufgeladene Kondensator 38 wenigstens für kurze Zeit seine Ladung beibehält. Diese gleicht sich über den Gleichstromwiderstand der Erregerwicklung 18 und den Widerstand 36 aus und erzeugt einen Ausgleichs-oder Verschiebungsstrom JU, der die in Fig. 3 angedeutete Richtung hat und dem über den Widerstand 36 fließenden Querstrom J, entgegengesetzt gerichtet ist. Die hierdurch entstehende Erhöhung der zwischen dem Emitter un dem Hilfskollektor wirksamen Spannung V, hat zur Folge, daß der Emitter-Basis-Widerstand R,,1, weiter ansteigt und der vom Emitter zum Hauptkollektor fließende, dem Basisstrom leb proportionale Erregerstrom Jf nach dem in Fig. 2 angegebenen Schaubild weiter abfällt. Auf diese Weise kommt eine starke Rückkopplungswirkung zustande, durch die der Erregerstrom für kurze Zeit auf sehr niedrige Werte verringert wird. Mit dem Erregerstrom sinkt jedoch auch die Spannung der Lichtmaschine ab und mit dieser die zwischen dem Emitter 22 und dem Hilfskollektor 25 wirksame, durch die Spannungsteilerwiderstände 36 und 37 festgelegte Spannung V, die Raumladungszone 40 wird schmaler und läßt daher einen steigenden Basisstrom J@,b durch den größer gewordenen Durchgangsquerschnitt zur Basiselektrode 26 fließen. Der dann ebenfalls steigende Erregerstrom Jf erzeugt an der Erregerwicklung 18 einen größer werdenden Spannungsabfall und das Potential des Hauptkollektors wird im Gegensatz zu dem vorher beschriebenen Sperrvorgang jetzt stärker positiv. Da der Kondensator 38 sich auf den in Fig. 3 angedeuteten Ausgangszustand wieder aufladen muß, entsteht ein Ausgleichsstrom, der zu dem in Fig. 3 bei Ja angedeuteten Strom entgegengesetzt gerichtet ist und den Spannungsabfall am Widerstand 36 vergrößert, die wirksame Spannung am Hilfskollektor 25 demgemäß verkleinert. So lange dieser Ausgleichsstrom fließt, bleibt die Raumladungszone 40 am Hilfskollektor klein und gestattet es, daß der Erregerstrom Jf auf seinen vollen Wert anwächst und dabei die Lichtmaschinenspannung wieder anhebt. Sobald diese ihren Sollwert wieder erreicht, kann das beschriebene Reglerspiel von neuem beginnen. Außer diesem Spannungsregelungsvorgang wird noch ein Stromregelungsvorgang wirksam, wenn der Laststrom JL, der von der Lichtmaschine über die Leitung 13 zur Batterie 11 bzw. zu nicht dargestellten, an die Batterie angeschlossenen Verbrauchern fließen kann, einen durch die Baugröße der Lichtmaschine festgelegten Höchstwert zu überschreiten droht. Zur Stromregelung dient eine zweite Basiselektrode 42, die in der Nähe der Emitterzone 22 am Rand der Halbleiterscheibe 21 sperrschichtfrei festgelötet ist. Eine Verbindungsleitung 43 führt von dort zur Plusleitung 13. Der am Widerstand 14 entstehende, durch den Laststrom JL der Lichtmaschine erzeugte Spannungsabfall UL ist daher in bezug auf die nach Art einer Zenerdiode wirkende Diodenstrecke zwischen der Basis 42 und dem Emitter 22 so gepolt, daß diese Strecke in Sperrichtung beansprucht und erst dann entgegengesetzt zu ihrer Durchlaßrichtung stromleitend wird, wenn der Spannungsabfall UL den Durchbruchswert dieser Strecke überschreitet. Der dann von der Basis 42 zum Emitter 22 einsetzende Strom wirkt dem zur Basis 26 in Abhängigkeit von der Lichtmaschinenspannung fließenden Strom J,,, entgegen und hat eine starke Erniedrigung des Feldstromes ff zur Folge.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Regeleinrichtung für Lichtmaschinen von Fahrzeugen, mit einem in den Erregerstromkreis der Lichtmaschine eingeschalteten, steuerbaren Halbleitergerät, das einen Emitter, einen Kollektor und eine Basiselektrode hat, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiter (21) außerdem eine mit Feldverdrängung arbeitende, auf die Strombahnen (30) zwischen Emitter (22) und Basis (26) einwirkende Hilfselektrode (25) hat, die an die zu regelnde Spannung angeschlossen ist.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Hilfskollektor (25) ausgebildete Hilfselektrode zusammen mit dem an die Erregerwicklung (18) der Lichtmaschine (10) angeschlossenen Hauptkollektor (20) an einer der beiden Breitseiten des plättchenförmig ausgebildeten Halbleiterkörpers (21) angeordnet ist und an der anderen Breitseite dem Hauptkollektor gegenüber die Emitterelektrode (22) sitzt, während die Basis (26) an einer Stelle angeordnet ist, deren Abstand vom Emitteranschlußpunkt größer als der Abstand vom Emitter zum Hauptkollektor und zum Hilfskollektor ist.
  3. 3. Regeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer dem Hilfskollektor (25) gegenüberliegenden Zone der den Emitteranschluß (22) tragenden Halbleiterbreitseite eine Vertiefung (28) angebracht ist, durch die der Durchgangsquerschnitt vom Emitter (22) zu der jenseits der Vertiefung liegenden Basis (26) stark vermindert ist.
  4. 4. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskollektor (25) an einen über der zu regelnden Spannung liegenden Spannungsteiler (36, 37) angeschlossen und außerdem mit dem Hauptkollektor (20) über einen Rückkopplungszweig verbunden ist.
  5. 5. Regeleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungszweig eine für Wechselstrom durchlässige Impedanz umfaßt. 6. Regeleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungszweig von einem den Hauptkollektor (20) mit dem Hilfskollektor (25) verbindenden Kondensator (38) gebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 199 757; USA.-Patentschrift Nr. 2 809 301; »Bulletin de Ia Soci6t
  6. 6 Frangaise des ElectriciensK, 1958, S. 694.
DEB52974A 1959-04-24 1959-04-24 Regeleinrichtung fuer Lichtmaschinen von Fahrzeugen Pending DE1159551B (de)

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CH (1) CH379616A (de)
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