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DE115919C - - Google Patents

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Publication number
DE115919C
DE115919C DENDAT115919D DE115919DA DE115919C DE 115919 C DE115919 C DE 115919C DE NDAT115919 D DENDAT115919 D DE NDAT115919D DE 115919D A DE115919D A DE 115919DA DE 115919 C DE115919 C DE 115919C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
reducing valve
glass vessel
beer
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT115919D
Other languages
English (en)
Publication of DE115919C publication Critical patent/DE115919C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/16Devices for collecting spilled beverages

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Druckreducirventil, wie solche bei Bierausschankapparaten verwendet und zwischen das Druckmittelreservoir bezw. Luftpumpe und das Fafs zwecks Regulirung des Druckes in letzterem in die Druckmittelleitung eingeschaltet werden. Dieses Druckreducirventil ist zugleich als Bierfänger ausgebildet, indem bei demselben an dem unteren offenen Theil des Druckreducirventilgehäuses ein oben offenes Glasgefäfs derart luftdicht und leicht abnehmbar befestigt ist, dafs es mit dem unterhalb der Membran des Druckreducirventils befindlichen Raum des Druckreducirventilgehäuses in Verbindung steht und etwa in letzteres eintretende Flüssigkeit sich in dem Glasgefäfs ansammeln kann und hierbei leicht sichtbar wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des als Bierfänger ausgebildeten Druckreducirventils dargestellt, und zwar veranschaulichen die
Fig. ι und 2 zwei senkrecht zu einander gedachte Längsschnitte und
Fig. 3 eine Oberansicht desselben.
In diesen Figuren bezeichnet α das Gehäuse des Druckreducirventils, in dessen oberem Theil, wie bekannt, eine Gummimembran b mit ihrem Rande befestigt ist, die in ihrer Mitte zwischen dem Flantsch c des aus dem Gehäuse herausragenden, mit Manometer e versehenen Rohres d und dem Flantsch u des hohlen, im Rohre d eingeschraubten Zapfens f, an welchem der das Ventil g tragende Bügel h sitzt, eingeklemmt ist. Der Bügel h fafst über das in das Innere des Gehäuses α hineinragende Rohr i, dessen Kanal 7 rechtwinklig nach unten ausmündet und das Druckmittel, wie Luft oder Kohlensäure, in den unterhalb der Membran b gelegenen Theil des Reducirventilgehäuses gelangen läfst, wobei das Ventil g unter der Wirkung des im Reducirventilgehäuse herrschenden Druckes auf die Membran b mehr oder weniger verschlossen werden kann. Je ist die auf das Rohr d aufgeschobene Regulirfeder, welche einerseits gegen den Flantsch c des Rohres d und andererseits gegen den Boden einer über das Rohr d gesteckten und in den mit Muttergewinde versehenen Hals des Gehäuses α eingeschraubten Kapsel / anliegt. Diese Feder hat das Bestreben, dem auf die untere. Membranfläche wirkenden Druck entgegen zu wirken, folglich das Ventil g von seinem Sitz zu entfernen. Die Spannung der Feder kann durch entsprechendes Drehen der Kapsel / regulirt werden.
Der Kanal j mündet in einen Stutzen m, welcher an eine von der Druckmittelquelle, Pumpe oder Reservoir, ausgehende Leitung angeschlossen werden soll. Mit η sind die Hähne bezeichnet, die den Austritt des Druckniittels aus dem Druckreducirventil gestatten, deren Zahl in beliebiger Weise angeordnet werden kann, je nach der Zahl der an die Leitungen s anzuschliefsenden Fässer.
Der untere Theil des Gehäuses α ist mit einem Muttergewinde versehen, in welches der obere offene, mit einem entsprechenden Gewinde versehene Theil eines Glasgefäfses 0
eingeschraubt ist. Gehäuse α und Glasgefäfs ο ■werden durch den Dichtungsring q abgedichtet. Das Gehäuse α ist mit Ohren r versehen, vermittelst welcher der ganze Apparat befestigt werden kann.
Wenn Flüssigkeit durch die eine oder die andere der von dem beschriebenen Druckreducirventilgehäuse ausgehenden Leitungen s und m in letzteres gelangt, sei es, wenn beim Anzapfen eines Fasses der Druck in demselben höher ist als derjenige im Druckluftbehälter, oder wenn die Luftpumpe in Unordnung gerathen ist und das dieselbe treibende Druckwasser bis zum Druckreducirventil gelangen kann, so mufs. diese Flüssigkeit sich im Glase ο sammeln, so dafs sie sofort dem Schankwirth sichtbar wird und derselbe sofort Abhülfe schaffen kann. Das Glasgefäfs ο kann leicht abgenommen und gereinigt bezw. ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Als Bierfänger ausgebildetes Druckreducirventil, welches zwischen dem Druckmittelreservoir bezw. Luftpumpe und dem Bierfafs einzuschalten ist, dadurch gekennzeichnet, dafs an dem unten offenen Gehäusetheil (a) des Druckreducirventils ein oben offenes Glasgefäfs (o) derart luftdicht und leicht abnehmbar befestigt ist, dafs es mit dem unterhalb der Membrane des Druckreducirventils befindlichen Raum des Druckreducirventilgehäuses in Verbindung steht und etwa in das letztere eintretende Flüssigkeit sich in dem Glasgefäfs ansammeln kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT115919D Active DE115919C (de)

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