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DE1159036B - Rangierfeld, insbesondere fuer elektronische Umwerter in Fernsprechanlagen - Google Patents

Rangierfeld, insbesondere fuer elektronische Umwerter in Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1159036B
DE1159036B DES78281A DES0078281A DE1159036B DE 1159036 B DE1159036 B DE 1159036B DE S78281 A DES78281 A DE S78281A DE S0078281 A DES0078281 A DE S0078281A DE 1159036 B DE1159036 B DE 1159036B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cables
patch panel
points
jumper
loops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES78281A
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Steiner
Guenther Thom
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES78281A priority Critical patent/DE1159036B/de
Publication of DE1159036B publication Critical patent/DE1159036B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

Landscapes

  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

  • Rangierfeld. insbesondere für elektronische Umwerter in Fernsprechanlagen Die Erfindung bezieht sich auf ein Rangierfeld für wahlweise Verbindung von Leitern ankommender mit Leitern abgehender Leitungen an Rangierpunkten, welche von Adern zweier sich kreuzender Vielfachverdrahtungen gebildet werden, in Fernmeldeanlagen, insbesondere für elektronische Umwerter in Fernsprechanlagen.
  • Die Erfindung bezweckt, das Rangierfeld derart auszubilden und seine Teile derart zueinander anzuordnen, daß auf jeden Rangierpunkt ein möglichst geringer Flächenanteil des Rangierfeldes entfällt.
  • In Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen wird die wahlweise Verbindung von Leitern ankommender Leitungen mit Leitern abgehender Leitungen über Rangierfelder vorgenommen.
  • Es ist bekannt, das Rangierfeld aus zwei je einer Leitungsrichtung zugeordneten Vielfachverdrahtungen zu bilden, von denen jede aus parallel zueinander in einer Ebene liegenden, je einem Leiter zugeordneten Adern besteht und bei welchen die Adern beider in zwei zueinander parallelen Ebenen liegender Vielfachverdrahtungen in sich kreuzenden Richtungen verlaufen. Bei diesen bekannten Einrichtungen bildet jede Ader mehrere Rangierpunkte, an welchen die der ankommenden und abgehenden Richtung zugeordneten Adern über Rangierelemente (Drahtbrücken, elektrische Bauelemente) elektrisch verbunden werden können. Da bei Verwendung von elektrischen Bauelemenien als Rangierelemente der seitliche Abstand der Rangierpunkte voneinander in der Ebene von dem seitlichen Platzbedarf der Bauelemente abhängt, ergeben sich Vielfachverdrahtungen mit verhältnismäßig weit auseinanderliegenden Adern. Dies führt zu einer entsprechend großen Rangierfeldftäche pro Rangierpunkt. Bei Rangierfeldern, bei denen die den ankommenden Leitern zugeordneten Rangierpunkte vielfach geschaltete Gruppen (Rangierstellen) aus mehreren Rangierpunkten bilden müssen, ist die gleichmäßige Verteilung der Rangierpunkte über das Rangierfeld von Nachteil. Es kommen dabei zwei zu verschiedenen Rangierstellen gehörige Bauelemente oft näher aneinander zu liegen als zwei zu der gleichen Rangierstelle gehörende Bauelemente, was die Rangierung schwierig und unübersichtlich macht.
  • Diese Nachteile für vieladrige Verdrahtungen mit vielen Rangierstellen weisen auch bereits vorgeschlagene Rangierfelder auf, welche, nach Art der Schaltungsplatten ausgebildet, mit Vielfachverdrahtungen aus mechanisch verlegten (geschriebenen) Adern versehen sind. Bei diesen werden auf einer Seite einer gelochten Isolierstoffplatte nebeneinanderliegende Adern der einen Vielfachverdrahtung in die Löcher eingeschlauft und befestigt. Diese auf der anderen Plattenseite durchtretenden Schlaufen liegen in Nähe der auf der letztgenannten Seite der Platte verlegten, ebenfalls in einer Ebene nebeneinander angeordneten Adcrn der anderen Vielfachverdrahtung deren Adern die erstgenannten kreuzen.
  • Eine platzsparendere Anordnung von vervielfachten Lötpunkten weist der bekannte Matrixschalter mit gedruckter Schaltung auf. Bei diesem sind die vervielfachten Lötpunkte den ankommenden bzw. den abgehenden Leitern zugeordnet und durch elektrische Bauelemente überbrückt. Die Adern der beiden Vielfachverdrahtungen für die Lötpunkte sind hierzu sich nicht kreuzenden Vielfachverdrahtungen aus parallel verlaufenden gedruckten Leiterbahnen zusammengefaßt und auf der gleichen Plattenseite aufgebracht. Die gedruckten Leiterbahnen sind so geführt, daß die von ihnen gebildeten, über Bauelemente miteinander zu verbindenden Lötpunkte immer den gleichen, für das Ansetzen der Bauelemente geeigneten Abstand haben. Um dies zu erreichen, werden bei der bekannten Ausführung Hilfslötpunkte oder -leiterbahnen mit aufgedruckt. Da aber auch hier die Leiterbahnen in einer Ebene parallel nebeneinanderliegend geführt sind, beansprucht die Vielfachverdrahtung bei einer sehr großen Anzahl von Adern einen entsprechend großen Platz auf der Rangierfläche, welcher durch die Anordnung der Hilfslötpunkte oder der zusätzlichen Hilfsleiterbahnen noch vergrößert wird.
  • Insbesondere bei Rangierfeldern zur freien Rangiereng für elektronische Umwerter, bei denen aus mehreren Rangierpunktpaaren bestehende Rangierstellen zu vervielfachen sind, führen die Nachteile der bekannten Ausführungen zu einer Gesamtrangiereinrichtung, welche eine außerordentliche Größe erreicht.
  • Um dies zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung die Adern mindestens einer der beiden Vielfachverdrahtungen des Rangierfeldes zu einem oder mehreren mit Schlaufen versehenen Bandkabeln zusammengefaßt, welche mit ihren Breitseiten geneigt oder senkrecht zur Ebene des Rangierfeldes stehen. Die Verwendung von Bandkabeln für die Vielfachverdrahtung gestattet es, die Adern einer oder beider Vielfachverdrahtungen in dicht beieinander liegenden Bandkabeln übereinanderliegend ohne zusätzliche Haltemittel zu führen, so daß die Adern der Vielfachverdrahtung nur einen kleinen Bruchteil der Rangierfläche zu ihrer Unterbringung benötigen. Die Bandkabelform hat außerdem den Vorteil, daß die von den einzelnen Adern zu bildenden Schlaufen an beiden Kanten des Bandkabels ausgeschlauft werden können. so daß die an der einen Kante austretenden Schlaufen als Rangierpunkte und die an der anderen Kante ausgeformten Schlaufen als Lötstellen zur weiteren Vervielfachung oder Vermehrung dieser Rangierpunkte dienen können. Es kommen dabei die Rangierpunkte auf die eine und die Vielfachverdrahtung auf die andere Seite des Rangierfeldes zu liegen, womit die Anordnung der Rangierpunkte auf dem Rangierfeld weitgehend unabhängig von der Anordnung der genannten Bandkabel wird.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung werden der ankommenden und abgehenden Leitung jeweils mehrere aus zueinander parallel verlaufenden Bandkabeln gebildete Vielfachkabel zugeordnet, welche mit ihren Schlaufen je Leitung mehrere aus mehreren Rangierpunkten bestehende Gruppen bilden, die paarweise je einer Rangierstelle zugeordnet sind, und welche Vielfachkabel über ebenfalls von einem oder mehreren Bandkabeln gebildete Vermehrungskabel elektrisch parallel miteinander verbunden sind. Durch diese Führung der vervielfachenden und vermehrenden Kabel, welche in diesem Umfang nur durch die Zusammenfassung ihrer Adern in senkrecht zur Oberfläche des Rangierfeldes stehenden Bandkabeln möglich ist, erhält man eine große Anzahl von Rangierstellen, deren jeweilige Lötpunkte dicht beieinander liegen, deutlich von den Lötpunkten anderer Rangierstellen abgegrenzt sind, wobei die der ankommenden Leitung zugeordneten Rangierpunkte den der abgehenden Leitung zugeordneten Rangierpunkten je Rangierstelle unmittelbar einander gegenüberliegen. Dadurch erhält man eine übersichtliche und einfach durchzuführende Rangierung.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung wird entsprechend der bei Anlagen mit Einschubtechnik verwendeten Schaltungsplatten das Rangierfeld als einsteck- oder einschiebbare Schaltungsplatte an sich bekannter Art dadurch ausgebildet, daß als Träger für das Rangierfeld eine gelochte Isolierstoffplatte dient, auf deren einer Seite die bandkabelförmigen Vielfachkabel mittels der an ihren von der Rangierfeldebene abgekehrten Kanten angeformten Schlaufen mit den sie kreuzenden bandkabelförmigen Vermehrungskabeln verlötet werden und mit ihren an den auf der Isolierstoffplatte aufliegenden Kanten angeformten, die Rangierpunkte bildenden Schlaufen durch die Löcher auf die andere Seite der Isolierstoffplatte greifen, und daß die der ankommenden und die der abgehenden Leitung zugeordneten Vielfachkabel an auf der Isolierstoffplatte angeordneten Anschlüssen enden, welche längs einer Kante der Isolierstoffplatte in Reihe liegen. Dadurch kann die Gesamt-Rangiereinrichtung einer Fernmeldeanlage von mehreren solchen Rangierfeldeinheiten gebildet werden, welche genau wie die bekannten einschiebbaren Schaltungsplatten in Kontaktleisten eines Gestelles eingeschoben und angeschlossen werden können.
  • Zweckmäßigerweise werden bei einigen oder allen der Rangierstellen jeder Gruppe unbelegte Lötösen zugeordnet. Durch diese wenig Platz einnehmenden Lötösen wird der Anschluß mehrerer Bauelemente an einen Rangierpunkt erleichtert.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden die Rangierpunkte mittels Rangierdrähten wahlweise an Kontakte von Steckerleisten angeschlossen, welche der Aufnahme an sich bekannter, plattenförmiger, mit elektrischen Bauelementen bestückter Steckeinheiten dienen. Dadurch wird erreicht, daß die Auswechslung schadhafter Bauelementengruppen an der betreffenden Rangierstelle ohne Lötarbeiten vorgenommen werden kann, daß für verschiedenartige Typen von Rangierungen nur eine oder wenige Typen von Steckeinheiten auf Vorrat gehalten werden müssen, je nachdem, ob man dieselben mit den maximal vorkommenden Bauelementetypen in maximal vorkommender Anzahl bestücken will oder den Steckeinheitenvorrat in einige wenige typen- und zahlenmäßige Bauelementekombinationen unterteilt. Ferner kann an einer Rangierstelle eine bestimmte Kombination von Bauelementetypen gegen eine solche von anderen Bauelementetypen ohne Lötarbeiten und ohne Einzelausbau der Bauelemente ausgewechselt werden.
  • Bei Verwendung von Steckerleisten an der Rangierstelle läßt sich ein gestenförmiges Rangierfeld aufbauen, das sich durch übersichtliche Verdrahtung und leichte Erweiterungsmöglichkeit auszeichnet. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung geschieht dies dadurch, daß mehrere Steckerleisten von einer Seite her nebeneinanderliegend an einem Rahmen derart befestigt sind, daß deren Anschlußstellen auf die andere Seite des Rahmens ragen und entsprechend einer gewünschten Rangiereng mit den Rangierpunkten verbunden werden, welche von den Schlaufen der Adern der als Vielfachkabel dienenden Bandkabel gebildet werden, welche auf der Ansetzseite der Steckerleisten horizontal am Rahmen befestigt sind und mit ihren Schlaufen ebenfalls auf die andere Seite des Rahmens ragen und dadurch, daß die Vielfachkabel mit als Vermehrungskabel dienenden Bandkabeln verdrahtet sind, die zu beiden Seiten eines mehrere solcher Rahmen aufnehmenden Gestellrahmens in vertikaler Richtung angeordnet sind.
  • Nachstehend ist die Erfindung an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben. Es bedeutet Fig.1 ein vereinfachtes Prinzipschema der Vielfachverdrahtung des Rangierfeldes gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Aufteilung und Adernführung eines als Einschub ausgebildeten Rangierfeldes, Fig. 3 einen Querschnitt durch ein gemäß Fig. 2 ausgebildetes Rangierfeld, Fig. 4 eine schematische Darstellung der Aufteilung und Adernführung eines als Rahmen ausgebildeten Rangierfeldes, Fig. S einen Querschnitt durch ein gemäß Fig. 4 ausgebildetes Rangierfeld.
  • In Fig. 1 ist ein Prinzipschema für die Vielfachverdrahtung eines Rangierfeldes gezeigt, mit welchem eine ankommende Leitung E mit einer Anzahl von Leitern mit einer abgehenden Leitung A, welche ebenfalls aus einer Mehrzahl von Leitern besteht, derart rangiert werden soll, daß an neun gestrichelt umrandeten Rangierstellen 1 bis 9 jeder ankommende Leiter mit jedem abgehenden Leiter einzeln oder kombinationsweise über die Adern des Vielfachfeldes verbunden werden kann. An jeder der Rangierstellen 1 bis 9 sind zu diesem Zwecke Rangierpunkte 10 und 11 so angeordnet, daß sie je eine Gruppe 12 und 13 bilden, von denen die Gruppen 12 der ankommenden Leitung E und die Gruppen 13 der abgehenden Leitung A zugeordnet sind. Die Rangierpunkte 10 in den Rangierstellen 1 bis 3, 4 bis 6 und 7 bis 9 sind durch Adern eines Vielfachkabels 14 bzw. 16 bzw. 18 und die Rangierpunkte 11 durch die Adern eines Vielfachkabels 15 bzw. 17 bzw. 19 vielfach geschaltet. Die Adern der Vielfachkabe114, 16 und 18 sind über Adern eines Vermehrungskabels 20 und die der Vielfachkabe115, 17 und 19 über Adern eines Vermehrungskabels 21 verbunden. An jeder der Rangierstellen 1 bis 9 kann nun eine beliebige Anzahl von Rangierpunkten 10 mit einer beliebigen Anzahl von Rangierpunkten 11 über Rangierdrähte 22 oder über ein oder mehrere elektrische Bauelemente 23 wahlweise miteinander verbunden werden.
  • Dieses Verdrahtungsprinzip findet bei dem in Fig. 2 und 3 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel für ein Rangierfeld Anwendung, das für die Rangierung eines zentral angeordneten Umwerters mit elektronischen Bauelementen zur Richtungswahl in einer Landesfernwahlanlage gedacht ist. Dabei ist angenommen, daß jede Richtung durch maximal sechs dekadische Ziffern gekennzeichnet wird und zwölf Richtungen auf dem dargestellten Rangierfeld rangiert werden können. Von den ihnen zugeordneten Rangierstellen sind entsprechend Fig. 1 nur neun mit Bezugszeichen versehen. Die ankommende Leitung E weist demgemäß sechs mal zehn Leiter auf. Die abgehende Leitung A besteht ebenfalls aus sechzig Leitern, welche gegebenenfalls über mehrere der dargestellten Rangierfelder laufen. Je nach Anrangierung der Leiter der abgehenden Leitung A wird die gewünschte Richtung gekennnzeichnet. Dies geschieht dadurch, daß, wie an den Rangierstellen 1 und 2 angedeutet, bestimmte Anschlüsse 24 der ankommenden Leitung E mit bestimmten Anschlüssen 29 der abgehenden Leitung A über die Adern der Vielfachverdrahtung mit Hilfe einer Kombination elektrischer Bauelemente 23 verbunden werden. Dabei können die an eine beliebige Kombination von maximal sechs Stellen oder Ziffern anzuschließenden Richtungen durch das Rangierfeld geändert und/oder auf eine andere oder auf mehrere Rangierstellen verlegt und/ oder mit einer anderen Ziffernkombination markiert werden. Zu diesem Zwecke sind die je einer Ziffernstelle entsprechenden Anschlüsse 24 je Dekade zu einem zehnadrigen Bandkabel 26 zusammengefaßt, und sechs der je einer Dekade zugeordneten Bandkabel 26 bilden eines der Vielfachkabel14 bzw. 16 bzw. 18. Sechs der ebenfalls zehnadrigen Bandkabel 25 bilden je eines der Vielfachkabe115 bzw. 17 bzw. 19, welche der abgehenden Leitung A zugeordnet sind. Die Vielfachkabe114 bis 19 verlaufen parallel zueinander und bilden mit ihren Schlaufen die in Gruppen 12 bzw. 13 zusammenliegenden Rangierpunkte 10 bzw. 11. Die Bandkabel 26 der Vielfachkabe116 und 18 sind an die Bandkabel 26 des Vielfachkabels 14 und die Bandkabel 25 der Vieliachkabel 15 und 17 an die Bandkabel 25 des Vielfachkabels 19 über das Vermehrungskabel 20 bzw. 21 elektrisch parallel angeschlossen. Jedes der Vermehrungskabel 20 bzw. 21 besteht aus zehn je einer Ziffer zugeordneten Bandkabeln 28 bzw. 27, von denen jedes aus sechs je einer Dekade zugeordneten Adern besteht. Bei der der abgehenden Leitung zugeordneten Vielfachverdrahtung 15, 17, 19 und 21 ist die Unterteilung in einzelne Bandkabel jedoch ohne schaltungstechnische Bedeutung, da die an die Anschlüsse 29 führenden Leiter der abgehenden Leitung A im vorliegenden Beispiel schaltungstechnisch gleichwertig sind. Die Vermehrungskabel 20 und 21 verlaufen dabei senkrecht zu den Vielfachkabeln 14 bis 19.
  • Die Bandkabel 25 bis 28 sind auf einer Isolierstoffplatte 30 angeordnet, und ihre Anschlüsse 24 bzw. 29 liegen längs einer Kante 31 dieser Isolierstoffplatte 30 in Reihe, so daß das Rangierfeld nach Art einer an sich bekannten Schaltungsplatte in nicht dargestellte Einschubkontaktleisten eines Gestelles zum Anschluß des Rangierfeldes an die Anlage eingeschoben werden kann.
  • Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Bandkabel 26 der Vielfachkabel 14, 16 und 18 wie die Bandkabel 25 der Vielfachkabe115, 17 und 19 auf einer Seite der Isolierstoffplatte 30 mit ihren Breitseiten senkrecht zur Ebene der Isolierstoffplatte 30 angeordnet sind. Dabei treten an ihren der Isolierstoffplatte 30 zugekehrten Kanten die die Rangierstellen 10 bzw. 11 bildenden Schlaufen durch Öffnungen auf die andere Seite der Isolierstoffplatte 30. Jede der Adern der Bandkabel 26 und 25 weist außerdem an jeder Anschlußstelle für das Vermehrungskabel 20 bzw. 21 eine Schlaufe 32 auf, welche auf der von der Isolierstoffplatte 30 abgekehrten Kante der Bandkabel 26 und 25 angeordnet ist. Zwischen den Schlaufen 32 sind die die Bandkabel 26 bzw. 25 kreuzenden Bandkabel 28 bzw. 27 der Vermehrungskabel 20 bzw. 21 hochkant eingelegt und mit den Schlaufen 32 entsprechend verlötet.
  • Aus Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, daß man mit einem solchen Rangierfeld eine Mehrzahl von Rangierstellen 1 bis 9 erhält, deren Rangierpunkte 10 und 11 eng beieinander liegen und an jeder Rangierstelle 1 bis 9 einander unmittelbar gegenüberliegende Gruppen 12 bzw. 13 bilden. Die Vielfachverdrahtungen 14 bis 21 beanspruchen nur wenig Platz und lassen die abgekehrten Rangierpunke 10 und 11 völlig frei. Den Gruppen 12 und 13 der Rangierpunkte 10 bzw. 11 sind als annietbare Lötstifte ausgebildete unbelegte Lötösen 33 zugeordnet, an welche erforderlichenfalls eine Anlötung mehrerer Bauelemente 23 leichter erfolgen kann, als dies unmittelbar an den schlaufenförmigen Rangierpunkten 10 und 11 möglich wäre. In Fig. 4 und 5 ist eine andere für einen Gestenaufbau geeignete Ausführungsform des Rangierfeldes dargestellt. Wie in Fig. 4 auf der linken Seite symbolisch angedeutet ist, ist ein an sich bekannter Gestellrahmen 34 vorgesehen, welcher mehrere Rahmen 35 aufnimmt. Jeder der Rahmen 35 ist mit mehreren parallel nebeneinanderliegenden Steckerleisten 36 an sich bekannter Art bestückt, die, hier zu dritt, je eine Rangierstelle 1 bzw. 4 bzw. 7 bilden. Jede der Stekkerleisten 36 weist z. B. zwanzig Kontakte 37 auf, welche mit den Rangierpunkten 10 der Gruppe 12 einerseits und den Rangierpunkten 11 der Gruppe 13 andererseits über die Rangierdrähte 22 wahlweise verbunden werden. Die Gruppen 12 und 13 werden durch die Schlaufen der horizontal auf dem Rahmen 35 außerhalb des Raumbereiches der Rangierstellen 1, 3 und 4 verlaufenden zehnadrigen Bandkabel 26 bzw. 25 gebildet, von denen je sechs ein Vielfachkabel38 bzw 39 darstellen. Die Bandkabel 25 und 26 liegen mit ihren Breitseiten senkrecht zu der Rahmenebene und ragen mit ihren die Rangierpunkte 11 bzw. 10 bildenden Schlaufen auf die andere Seite des Rahmens 35, auf welcher auch Anschlußstellen 40 der Kontakte 37 der Steckerleisten 36 liegen. Bei dieser Anordnung kann die Rangierung auf der Rückseite der eingebauten Rahmen 35 vorgenommen werden. Bei mehreren, hier zwei, in das Gestell 34 eingebauten Rahmen 35 sind alle Vielfachkabel 38, welche z. B. dem Vielfachkabel 14 und 16 in Fig. 2 funktionsmäßig entsprechen, und alle Vielfachkabel 39, welche z. B. den Vielfachkabeln 15 und 17 in Fig. 2 entsprechen, durch am Gestell 34 befestigte Vermehrungskabel 42 bzw. 41 vervielfacht. Die Vermehrungskabel 41 und 42 werden von zehn sechsadrigen Bandkabeln 27 bzw. 28 gebildet, welche mit ihren Breitseiten senkrecht zu der Fläche des Gestelles 34 liegend an dem Gestell zu dessen beiden Seiten vertikal verlaufen. Die Vermehrungskabel 41 und 42 führen zu je einem sechzigteiligen, nicht dargestellten Gestellverteiler. Die Steckerleisten 36 dienen der Aufnahme an sich bekannter, plattenförmiger, mit den elektrischen Bauelementen 23 bestückter Steckeinheiten 43. Jedes der Bauelemente 23 ist einzeln oder kombinationsweise an nicht dargestellte Kontaktelemente auf der Steckeinheit 43 angeschlossen, wobei die genannten Kontaktelemente mit den an die Rangierpunkte 10 bzw. 11 anrangierten Kontakten 37 der Steckerleisten 36 zusammenwirken. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel des Rangierfeldes wird für die Vielfachverdrahtung 38, 39, 41 und 42 wenig Platz benötigt. Das Einstecken der Steckeinheiten 43 in die dicht beieinander liegenden Steckerleisten 36 erfolgt von einer Gestellseite her, während die Rangierung auf der Rückseite durchgeführt wird. Die Verwendung von Steckeinheiten 43 gestattet es, ohne Lötarbeiten schadhaft gewordene Steckeinheiten 43 auszuwechseln oder, bei gleichbleibender Rangierung, mehrere Bauelemente 23 durch Bauelemente anderen Typs oder anderer Kombination mit einem einzigen Steckvorgang zu ersetzen. Die Steckeinheiten 43 können, in wenigen Typen unterteilt, auf Vorrat vorgefertigt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rangierfeld für wahlweise Verbindung von Leitern ankommender mit Leitern abgehender Leitungen an Rangierpunkten, welche von Adern zweier sich kreuzender Vielfachverdrahtungen gebildet werden, in Fernmeldeanlagen, insbesondere für elektronische Umwerter in Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern mindestens einer der beiden Vielfachverdrahtungen des Rangierfeldes zu einem oder mehreren mit Schlaufen versehenen Bandkabeln (25, 26) zusammengefaßt sind, welche mit ihren Breitseiten geneigt oder senkrecht zur Ebene des Rangierfeldes stehen.
  2. 2. Rangierfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ankommenden und der abgehenden Leitung (E und A) jeweils mehrere aus zueinander parallel verlaufenden Bandkabeln (26 bzw. 25) gebildete Vielfachkabel (14, 16, 18 oder 38 bzw. 15, 17, 19 oder 39) zugeordnet sind, welche mit ihren Schlaufen je Leitung (E und A) mehrere aus mehreren Rangierpunkten (10 bzw. 11) bestehende Gruppen (12 bzw. 13) bilden, die paarweise je einer Rangierstelle (1 bis 9) zugeordnet sind, und welche Vielfachkabel über ebenfalls von einem oder mehreren Bandkabeln (28 bzw. 27) gebildete Vermehrungskabel (20 bzw. 21 oder 42 bzw. 41) elektrisch parallel miteinander verbunden sind.
  3. 3. Rangierfeld nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rangierfeld als einsteck-oder einschiebbare Schaltungsplatte an sich bekannter Art dadurch ausgebildet ist, daß als Träger für das Rangierfeld eine gelochte Isolierstoffplatte (30) dient, auf deren einer Seite die bandkabelförmigen Vielfachkabel (14 bis 19) mittels der an ihren von der Rangierfeldebene abgekehrten Kanten angeformten Schlaufen (32) mit den sie kreuzenden bandkabelförmigen Vermehrungskabeln (20 bzw. 21) verlötet sind und mit ihren an den auf der Isolierstoffplatte (30) aufliegenden Kanten angeformten, die Rangierpunkte (10 bzw. 11) bildenden Schlaufen durch die Löcher auf die andere Seite der Isolierstoffplatte (30) greifen, und daß die der ankommenden und die der abgehenden Leitung (E bzw. A) zugeordneten Vielfachkabel (14, 16, 18 bzw. 15, 17, 19) an auf der Isolierstoffplatte (30) angeordneten Anschlüssen (24 bzw. 29) enden, welche längs einer Kante (31) der Isolierstoffplatte (30) in Reihe liegen.
  4. 4. Rangierfeld nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einigen oder allen der Rangierstellen (1 bis 9) jeder Gruppe (12, 13) unbelegte Lötösen (33) zugeordnet sind.
  5. 5. Rangierfeld nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rangierpunkte (10 bzw. 11) mittels Rangierdrähten (22) wahlweise an Kontakte (37) von Steckerleisten (36) angeschlossen sind, welche der Aufnahme an sich bekannter, plattenförmiger, mit elektrischen Bauelementen (23) bestückter Steckeinheiten (43) dienen.
  6. 6. Rangierfeld nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Steckerleisten (36) von einer Seite her nebeneinanderliegend an einem Rahmen (35) derart befestigt sind, daß deren Anschlußstellen (40) auf die andere Seite des Rahmens (35) ragen und entsprechend einer gewünschten Rangierung mit den Rangierpunkten (10 und 11) verbunden werden, welche von den Schlaufen der Adern der als Vielfachkabel (38, 39) dienenden Bandkabel (26 bzw. 25) gebildet werden, welche auf der Ansetzseite der Steckerleisten (36) horizontal am Rahmen (35) befestigt sind und mit ihren Schlaufen ebenfalls auf die andere Seite des Rahmens (35) ragen, und daß die Vielfachkabel (38, 39) mit als Vermehrungskabel (42 und 41) dienenden Bandkabeln (28 bzw. 27) verdrahtet sind, die zu beiden Seiten eines mehrere solcher Rahmen (35) aufnehmenden Gestellrahmens (34) in vertikaler Richtung angeordnet sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007046433A1 (de) * 2007-09-28 2009-04-23 Siemens Ag Verteilereinrichtung

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