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DE1159043B - Schwingungserzeuger mit einstellbarer Ausgangsfrequenz hoher Konstanz - Google Patents

Schwingungserzeuger mit einstellbarer Ausgangsfrequenz hoher Konstanz

Info

Publication number
DE1159043B
DE1159043B DES67851A DES0067851A DE1159043B DE 1159043 B DE1159043 B DE 1159043B DE S67851 A DES67851 A DE S67851A DE S0067851 A DES0067851 A DE S0067851A DE 1159043 B DE1159043 B DE 1159043B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
oscillator
adjustable
vibration generator
interval
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67851A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Dietwald Thierbach
Hans Rudolph
Dipl-Phys Alfred Schelling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES67851A priority Critical patent/DE1159043B/de
Publication of DE1159043B publication Critical patent/DE1159043B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L7/00Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
    • H03L7/06Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/16Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/18Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop using a frequency divider or counter in the loop
    • H03L7/181Indirect frequency synthesis, i.e. generating a desired one of a number of predetermined frequencies using a frequency- or phase-locked loop using a frequency divider or counter in the loop a numerical count result being used for locking the loop, the counter counting during fixed time intervals

Landscapes

  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Description

  • Schwingungserzeuger mit einstellbarer Ausgangsfrequenz hoher Konstanz
    Für vielerlei Zwecke, z. B. in der Nachrichtenüber-
    tragungs- und Meßtechnik, sind Schwingungserzeuger
    hoher Frequenzkonstanz erforderlich, wozu im all-
    gemeinen quarzgesteuerte Oszillatoren herangezogen
    werden. Falls hierbei eine Mehrzahl von hochkon-
    stanten Frequenzen zu erzeugen ist, können beispiels-
    weise entsprechend viele, wahlweise einschaltbare
    Schwingquarze vorgesehen werden, wobei sich jedoch
    die Zahl der einstellbaren Frequenzen zunächst auf
    die Anzahl der verwendeten Schwingquarze be-
    schränkt. Nur bei einer wesentlichen Steigerung des
    schaltungstechnischen Aufwandes läßt sich dabei die
    Anzahl der verfügbaren hochkonstanten Frequenzen
    erhöhen, so z. B. durch die Verwendung frequenz-
    teilender und/oder -vervielfachender Mittel.
    Es ist jedoch häufig erforderlich, innerhalb be-
    stimmter Bereichsgrenzen wesentlich mehr Frequen-
    zen einzustellen, als es durch eine entsprechende Fre-
    quenzteilung und!oder -vervielfachung einiger quarz-
    kontrollierter Frequenzen möglich ist. Bei den be-
    kannten Anordnungen werden in diesem Fall aus den
    vorhandenen hochkonstanten Frequenzen durch mehr-
    fache Modulation der Oszillatorausgangsspannungen
    Summen- und Differenzfrequenzen erzeugt, so daß
    ein relativ dichtes Frequenzraster mit vorzugsweise
    gleichen Frequenzabstäiideii zwischen den einzelnen
    Rasterfrequenzen entsteht. Zusätzlich wird dann in
    bekannter Weise ein variabler Oszillator vorgesehen,
    der mindestens um den Betrag des Frequenzabstan-
    des in seiner Frequenz einstellbar ausgebildet ist und
    dessen Ausgangsspannung mit einer der aus dem Fre-
    quenzraster ausgesiebten Schwingungen moduliert
    wird. Da die an sich wcniacr konstante Frequenz des
    variablen Oszillators nur einen Bruchteil zu der letzt-
    lich erzeugten .Ausgangsfrequenz beiträgt, wird deren
    Konstanz, die im übrigen von der Konstanz der
    wenigen quarzgesteuerten Grundfrequenzoszillatoren
    abhängt, nicht nennenswert beeinträchtigt. Derartige
    Anordnungen sind jedoch r:lativ umständlich und
    wegen des großen Aufwandes an Modulatoren und
    Filtern sehr teuer.
    Es sind weiterhin Schwingungserzeuger mit einstell-
    barer Ausgangsfrequenz hoher Konstanz bekannt, bei
    denen eine von einem frcquenzmäßig einstellbaren
    Oszillator abgeleitete Impulsfolge einem einstellbaren
    Zähler zugeführt wird und ein nach Erreichen einer
    eingestellten Impulszahl abgelaufenes Zeitintervall
    mit einem von einem frequenzstabilisierten Oszillator
    abgeleiteten Vergleichsintervall derart verglichen wird,
    daß eine von der Differenz beider Intervallängen
    abhängige Regelspannung gebildet und zur Frequenz-
    nachregelung des einstellbaren Oszillators verwendet
    wird. Die Bildung der Regelspannung erfolgt hierbei
    in der Weise. daß zwei Spannungsimpulse gebildet
    werden, deren Länge jeweils mit dem Zeitintervall
    und dem Vergleichsintervall übereinstimmt. Durch
    Differenzbildung entsteht dann aus diesen Impulsen
    ein Korrekturimpuls, dessen Länge die eigentliche
    Regelgröße darstellt und dessen Polarität die Regel-
    richtung angibt. Bei derartigen Schwingungserzeugern
    besteht der Nachteil, daß bei einer größeren Fre-
    quenzverstimmung des zu regelnden Oszillators, d. h.
    bei zu großen Längenunterschieden zwischen dem
    Zeitintervall und dem Vergleichsintervall, eine Stö-
    rung in der Korrekturimpulsreihe auftritt, die zu
    einer Verminderung der Regelwirkung führt. Dies ist
    darin begründet, daß die Regelgröße mit dem positi-
    ven bzw. negativen Frequenzfehler nicht in einem
    monotonen, sondern in einem periodischen Zusam-
    menhang steht. Alle Werte der Regelgröße wieder-
    holen sich nach Überschreiten eines durch die Folge-
    frequenz der einzelnen Zeitintervalle bzw. Vergleichs-
    intervalle bestimmten Frequenzfehlers. Aus diesen
    Gründen ist bei den beschriebenen Schwingungserzeu-
    gern eine vollautomatische Abstimmung bzw. Nach-
    stimmung nicht möglich.
    Der monotone Zusammenhang zwischen Frequenz-
    fehler und Regelgröße wird in einer weiteren bekann-
    ten Anordnung gewährleistet, bei der ein wertmäßig
    einstellbarer Zähler vorgesehen ist, der periodisch
    innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls über fre-
    quenzteilende Mittel derart an einen nachzuregelnden
    Oszillator geschaltet wird, daß er jeweils eine Teil-
    folge der Oszillatorausgangsimpulse abzählt, wobei
    über frequenznachstellende Mittel des Oszillators eine vom Zähler gesteuerte Frequenzregelung in der Weise erfolgt, daß der Unterschied zwischen dem jeweiligen Zählergebnis und der am Zähler fest eingestellten Zahl verkleinert wird. Hierbei ist der schaltungstechnische Aufwand für den Zähler besonders groß, da die Steuerung der Nachregelung unmittelbar von den einzelnen Zähldekaden aus erfolgt.
  • Vorliegende Erfindung betrifft einen die genannten Nachteile nicht aufweisenden Schwingungserzeuger mit einstellbarer Ausgangsfrequenz hoher Konstanz unter Verwendung eines frequenzmäßig einstellbaren und eines frequenzstabilisierten Oszillators, bei dem eine von einem der beiden Oszillatoren abgeleitete Impulsfolge einem einstellbaren Zähler zugeführt wird und ein nach Erreichen einer eingestellten Impulszahl abgelaufenes Zeitintervall mit einem von dem anderen Oszillator abgeleiteten Vergleichsintervall derart verglichen wird, daß eine von der Differenz beider Intervallängen abhängige Regelspannung gebildet und zur Frequenznachregelung des einstellbaren Oszillators verwendet wird, der dadurch gekennzeichnet, ist, daß dem zur Ableitung des Vergleichsintervalls dienenden Oszillator, vorzugsweise unter Zwischenschaltung von frequenzteilenden Mitteln, eine erste, das Vergleichsintervall bestimmende Kippstufe nachgeschaltet ist, die mit ihren beiden Ausgängen an je einen Eingang zweier Torschaltungen angeschlossen ist, daß über den Ausgang der einen Torschaltung die Regelmittel zur Frequenzerhöhung und über den Ausgang der anderen Torschaltung die Regelmittel zur Frequenzerniedrigung gesteuert werden, daß die zweiten Eingänge jeder dieser beiden Torschaltungen mit den Ausgängen einer zweiten Kippstufe verbunden sind, die bei Erreichen einer vorbestimmten Zahl von Zählimpulsen umschaltet, und daß eine dritte Kippstufe vorhanden ist, die gemeinsam mit der ersten Kippstufe gesteuert wird, jedoch mittels einer Verzögerungsschaltung ein verlängertes Intervall mit gleichem Anfangszeitpunkt liefert, an dessen Ende die Rückstellung des Zählers und der zweiten Kippstufe erfolgt.
  • Der Schwingungserzeuger nach der Erfindung muß dabei nicht in der Nähe seiner Sollfrequenz arbeiten, um die Nachregelwirkung zu gewährleisten. Es besteht vielmehr die Möglichkeit, den eigentlichen Zählvorgang beim überschreiten des durch die Kippstufe gegebenen Zeitintervalls bei starker Verstimmung des nachzustellenden Oszillators abzubrechen und den nächsten MeßzykIus zu dem von der Ausgangsfrequenz des Steueroszillators festgesetzten Zeitpunkt normal zu beginnen. Dabei wird die Nachregelspannung auf einem relativ stetigen Wert gehalten, der zum Ende jeder Meßperiode entsprechend der dann vorliegenden Verstimmung verändert wird.
  • Weitere Vorteile des Schwingungserzeugers nach der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels entnehmbar. Hierbei zeigt Fig. 1 ein Blockschaltbild der gesamten Anordnung in schematischer Darstellung, während Fig.2 die zur Erläuterung der Wirkungsweise erforderlichen Zeitdiagramme enthält.
  • In Fig. 1 ist der frequenzmäßig einstellbare erste Oszillator mit Os 1 bezeichnet. Die stabilisierte Ausgangsfrequenz kann am Punkt A abgenommen werden. Mit Vorteil, der später noch erläutert wird, kann 0s 1 ein Oszillator mit einer Widerstands-Kondensator-Kombination als frequenzbestimmendes Mittel sein. Die beispielsweise zur Frequenzänderung vorgesehene veränderbare Kapazität C ist außerhalb des mit 0s 1 bezeichneten Kästchens dargestellt; sie besteht aus einer großen Anzahl einzelner Kondensatoren, die mittels der Stufenschalter S 1' bis S5' wahlweise eingeschaltet werden können. Im allgemeinen ist es bei Oszillatoren mit Widerstands-Kondensator-Kombination zur Erzielung eines weiten Frequenzvariationsbereichs vorteilhaft, in mindestens zwei Zweigen des Netzwerkes veränderbare Elemente vorzusehen; in diesem Fall wird man eine zweite Serie wahlweise einschaltbarer Kondensatoren anordnen, die über eine zweite Kontaktebene von den Schaltern S1' bis S5' gleichzeitig geschaltet werden. Ebenso könnte zweckmäßig nur ein Teil dieser Schalter zur Kapazitätsvariation und der Rest zur Widerstandsvariation benutzt werden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde jedoch von allen diesen Möglichkeiten abgesehen und in Fig. 1 nur eine einzige Kapazitätsvariation dargestellt. Parallel zu der einstellbaren Kapazität C liegt ein Drehkondensator Cx, der über eine aus dem Untersetzungsgetriebe F und dem Motor M bestehende Regeleinrichtung nachgestellt werden kann.
  • Ost ist ein quarzgesteuerter Oszillator, der mittelbar als Frequenznormal dient. Seine Frequenz wird in den Tellerstufen D 1 und D 2 in geeigneter Weise herabgesetzt und damit einerseits eine Kippschaltung N 1 / N 2 periodisch zum Kippen gebracht, z. B. wie dies in Fig. 2, Zeile a, dargestellt ist. Zunächst sei diese Kippschaltung in der stabilen Lage, in der N 1 am Ausgang eine Spannung abgibt (in Fig. 2, Zeile a, als schwarzer Balken dargestellt); zu einem Zeitpunkt t0 kippt die Schaltung in die zweite stabile Lage, wobei am Ausgang von N2 eine Spannung entsteht. Sie bleibt in dieser Lage bis zum Zeitpunkt t 1, wobei die Zeit zwischen t 0 und t 1 als Vergleichsintervall bezeichnet ist. Als einfaches Zahlenbeispiel soll z. B. zugrunde gelegt werden, daß die Zeit zwischen t 0 und t 1 genau, d. h. mit Quarzgenauigkeit, 1 Sekunde beträgt. Andererseits wird von der Tellerstufe D2 auch die Kippstufe M1/M2 zum Kippen gebracht, derart, daß sie zum Zeitpunkt t0 aus dem stabilen Zustand M I in den stabilen Zustand M2 hinüberkippt (Zeile b in Fig. 2). Das Zurückkippen in die Lage M 1 soll jedoch zum Zeitpunkt t2, d. h. etwas später als t l, erfolgen. In der Fig. 1 ist dies durch eine Verzögerungsschaltung Vz, die dem Eingang von M 1 vorgeschaltet ist, angedeutet. Wird die Tellerstufe D 2 als Zählschaltung ausgeführt, so kann die Steuerung von M 1 unmittelbar von einer etwas später liegenden Zählstufe aus erfolgen als die Steuerung von N l; dabei kann auf die besondere Verzögerungsschaltung Vz verzichtet werden. Die Zeit t 0 bis t2, die im folgenden als verlängertes Intervall bezeichnet ist, kann an sich weitgehend beliebig gewählt werden. Bei dem dargestellten Beispiel ist sie um etwa IOo/o länger als das Vergleichsintervallt0 bis t1. Die beschriebenen Kippvorgänge wiederholen sich fortlaufend; in Fig. 2 ist ein zweiter Zyklus mit den entsprechenden Zeiten t0', t1' und t2' dargestellt.
  • Um die Schwingungen des Oszillators 0s 1 bequem zählen zu können, ist es vorteilhaft, diese in entsprechende Impulse umzuformen. In Fig. 1 ist dies dadurch angedeutet, daß die sinusförmigen Schwingungen zunächst mittels einer Begrenzer- oder Trigger- Schaltung T in Rechteckschwingungen umgewandelt werden und in der Differenzier- und Impulsformerstufe P eine entsprechende Impulsreihe abgeleitet wird. Um eine für die Zählung in bezug auf das von der Kippstufe Nl./N2 bestimmte Vergleichsintervall t0, t1 günstige Frequenzlage zu erhalten, kann die Frequenz des Oszillators Os 1 zuvor in geeigneter Weise vervielfacht oder geteilt werden.
  • Wie Fig. 1 zeigt, werden die Ausgangsspannung von M2 und die von P gelieferte Impulsreihe gemeinsam auf die beiden Eingänge einer Koinzidenzschaltung G1 gegeben. Diese wird zum Zeitpunkt t0 durchlässig, und die zuvor in Nullstellung befindliche Zähleinrichtung (Z l bis Z5) beginnt die Impulse von P zu zählen. Die Zähleinrichtung ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als fünfstufiger Zähler mit den beispielsweise dekadischen Zählstufen Z1 bis Z5 angenommen worden. Die Anzahl der Zählstufen ist dabei ein Maßstab für die Genauigkeit und Konstanz der letztlich von 0.s 1 abgegebenen Frequenz. Im Bedarfsfalle können weitere Zählstufen hinzugefügt werden, wobei jedoch unter anderem die Frequenzgenauigkeit des Quarzoszillators Ost eine sinnvolle Grenze setzt. Mittels der StufenschalterSl bis S 5 kann an jeder Zählstufe ein Wert zwischen 0 und 9 abgegriffen werden, wobei S1 die Einer, S2 die Zehner, S3 die Hunderter usw. angibt. Die einzelnen Zählstufen geben beim Durchlauf der Impulse über die im Falle eines dekadischen Zählsystems vorgesehenen, vom zugehörigen Stufenschalter abgreifbaren zehn Ausgänge nacheinander jeweils einen Impuls ab. Nur wenn gleichzeitig in allen fünf Zählstufen der mit Hilfe der Stufenschalter S1 bis S5 vorher fest eingestellte Zahlenwert durchlaufen wird, erhält die nachgeschaltete Torschaltung G2 an allen fünf Eingängen gleichzeitig einen Impuls. Damit entsteht auch ein Ausgangsimpuls, der die Kippschaltung K 1/ K 2 aus der Ruhestellung K 1 in die Stellung K 2 kippen läßt. Erfolgt der Kippvorgang genau zum Zeitpunkt t 1, so heißt das, daß die Frequenz des Oszillators 0s 1 genau dem eingestellten Sollwert entspricht. Ist die Frequenz von 0.s 1 zu hoch, wird K1/K2 umkippen, bevor das Vergleichsintervall abgelaufen ist. Die einzelnen Vorgänge sind für diesen Fall in den Zeilen c bis J der Fig. 2 dargestellt. Zeile c zeigt, zum Zeitpunkt t 0 beginnend, die über die Koinzidenzschaltung G 1 in die Zähleinrichtung einlaufende Impulsreihe. Zum Zeitpunkt tx werden die an den Stufenschaltern S1 bis S5 eingestellte Impuls- bzw. Schwingungszahl erreicht; die Kippschaltung K 1 / K 2 kippt in die Stellung K 2 (Zeile (1), und die Torschaltung G 3, der einerseits die Ausgangsspannung von K2, andererseits die Ausgangsspannung von N2 zugeführt wird, liefert, solange diese beiden Spannungen in Koinzidenz sind, d. h. von tx bis zum Ende t 1 des Vergleichsintervalls, eine Ausgangsspannung (Zeile e in Fig. 2) an den Verstärker V l. Dieser verstärkt die Spannung derart, daß der Kondensator C 1 über den Widerstand R 1 etwa zeitproportional aufgeladen wird (zwischen tx und t1 in Zeile f von Fig. 2). Der Kondensator entlädt sich anschließend langsam über die Widerstände R 3, R 4 und den Nachstellmotor M, und der Drehkondensator Cx wird in der Art verstellt, daß die Schwingungen des Oszillators Osl nach niedrigeren Frequenzen hin geregelt werden. Zum Zeitpunkt t2 werden mittels der Ausgangsspannung von M 1 die Zählstufen Z 1 bis Z 5 sowie die Kippstufe K 1 / K 2 wieder in Ruhestellung gebracht. Anschließend läuft, mit t0' beginnend, ein gleichartiger Zyklus von neuem ab. Falls der Frequenzfehler von 0s 1 während des ersten Vorganges noch nicht ausreichend korrigiert worden ist, wird C 1 von tx' bis t1' erneut aufgeladen.
  • Wenn die vom Oszillator 0s 1 abgegebene Frequenz niedriger als der Sollwert ist, laufen die durch die Zeitdiagramme der Zeilen g bis k in Fig. 2 veranschaulichten Vorgänge ab. Ist das Vergleichsintervall zum Zeitpunkt t 1 abgelaufen, bevor die an den Stufenschaltern S1 bis S5 der Zähleinrichtung eingestellte Zahl durchlaufen wird (Zeitpunkt ty in Zeile g), erhält die Torschaltung G4 vom Zeitpunkt t 1 an Spannung sowohl von N 1 und M 2 als auch von Kl. Die Torschaltung G4 ist daher geöffnet und gibt eine Spannung ab (Zeile i), die im Verstärker V 2 verstärkt wird und über R 2 den Kondensator zeitproportional auflädt (Zeile k in Fig. 2). Zum Zeitpunkt t y spricht K 2 an, die Ausgangsspannung von KI verschwindet, sperrt die Torschaltung G4 und beendet damit den Aufladungsvorgang. Die anschließende Entladung von C2 erfolgt mit entgegengesetzter Polarität über den Nachstellmotor M, und der Drehkondensator C wird im Sinne einer Frequenzerhöhung der Schwingungen von Os 1 verstellt. Zum Zeitpunkt t2 erfolgt wieder die Rückstellung der Zählstufen Z 1 bis Z 5 der Zähleinrichtung und der Kippschaltung K 1 / K 2. Auch in den Zeilen g bis k von Fig. 2 ist angenommen worden, daß der erste Korrekturvorgang zur Einstellung der Sollfrequenz von 0.s 1 noch nicht ausreichend war; von t0' bis t2' ist ein anschließender Vorgang dargestellt, dem dann unter Umständen noch einige weitere folgen, bis der Frequenzfehler von 0s l beseitigt ist.
  • Wie schon weiter oben erwähnt wurde. ist es besonders vorteilhaft, den Oszillator 0s 1 mit einer Widerstands-Kondensator-Kombination als frequenzbestimmendes Mittel auszuführen. Die einzelnen Stufen von C (Fig. 1) können dann unmittelbar als Frequenzdekaden ausgebildet werden. Damit können gemäß weiterer Erfindung der StufenschalterSl der Zähleinrichtung und der StufenschalterSl' der Einstellmittel sowie S2 und S2' usw. jeweils durch eine gemeinsame Achse angetrieben werden, wodurch die Bedienung außerordentlich vereinfacht wird.
  • Im Rahmen der Erfindung kann das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in verschiedener Weise abgeändert werden. So können beispielsweise die ZählcinrichtungZl,Z2 usw. sowie die stufenweise veränderbare Kapazität C statt in Dezimalstufen auch in Dualstufen geschaltet werden. Auch kann die Anzahl der schaltbaren Stufen am Kondensator C geringer sein als die Anzahl der Zählstufen Z1, Z2 usw. Werden z. B. die kleinsten Stufen von C weggelassen, so ändert sich nichts an der letztlich eingeregelten Frequenzgenauigkeit, weil der Drehkondensator Cx die verminderte Einstellgenauigkeit von C ausgleicht.
  • Für viele Zwecke der Meßtechnik ist eine gewobbelte Frequenz mit sehr hoher Genauigkeit und Konstanz des über die Zeit gemittelten Wertes erforderlich. Die Einrichtung gemäß der Erfindung erlaubt es hierbei, mit wenigen Zusatzeinrichtungen diese Forderung zu erfüllen. Es muß dabei nur die Bedingung eingehalten werden, daß auf das Vergleichsintervall t0 bis t1 eine ganze Zahl von Wobbelperioden trifft. Das ist z. B. gewährleistet, wenn von einem geeigneten Punkt der Frequenzteilerstufen D1, D2 eine Schwingung entsprechender Frequenz abgenommen und damit z. B. ein parallel zu C bzw. C x geschalteter Wobbelkondensator angetrieben oder eine parallel geschaltete Reaktanzröhre gesteuert wird.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung des Schwingungserzeugers nach der Erfindung kann beispielsweise an Stelle der zeitproportionalen Rufladung von Kondensatoren C 1 bzw. C 2 eine zeitproportionale (kontinuierliche oder stufenweise) Verstellung eines Regelgliedes erfolgen, das dabei eine Spannung von zeitproportionaler Größe in geeigneter Polung jeweils für die gesamte Dauer einer Meßvorgangsperiode bereitstellt. Diese Spannung kann auch wieder als Antrieb für einen Nachstellmotor dienen, sie kann aber auch zur unmittelbaren Steuerung von Reaktanzröhren verwendet werden, die an Stelle des Drehkondensators Cx vorgesehen sind.
  • Im einfachsten Falle, den man im allgemeinen bei geringeren Ansprüchen an die Frequenzkonstanz anwenden wird, genügt es auch, nur die Richtung des jeweiligen Fehlers festzuhalten und davon abhängig an Stelle einer Regelspannung definierter Amplitude lediglich einen Korrekturimpuls konstanten Betrages auszulösen.
  • Grundsätzlich können die Oszillatoren Os 1 und 0.s2 miteinander vertauscht werden. Hierbei wird dann gewissermaßen das mit der Ausgangsfrequenz des Oszillators 0s 1 in seiner Länge schwankende Vergleichsintervall t 0, t 1 über die Koinzidenzschaltung G 1 mit einer Reihe von Impulsen verglichen, die ihrerseits von der Ausgangsspannung des quarzkontrollierten Oszillators Ost abgeleitet sind und somit als Normalimpulse zu bezeichnen sind. Um die Nachregelung der Länge des Vergleichsintervalls und somit der Ausgangsfrequenz des Oszillators Os 1 im richtigen Sinne durchzuführen, ist gleichzeitig z. B. die Antriebsspannung an den Klemmen des Nachstellmotors M umzupolen. Obwohl diese Anwendungsart eine Zählung proportional dem Kehrwert der Frequenz erfordert, sind jedoch wesentliche Vorteile damit verbunden, insbesondere bei der Erzeugung sehr niedriger Frequenzen, die bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel zur Erzielung ausreichender Genauigkeit sehr stark, d. h. mit großem Aufwand, vervielfacht werden müßten oder zu einem unpassend großen Meßintervall führen würden.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Schwingungserzeuger mit einstellbarer Ausgangsfrequenz hoher Konstanz unter Verwendung eines frequenzmäßig einstellbaren und eines frequenzstabilisierten Oszillators, bei dem eine von einem der beiden Oszillatoren abgeleitete Impulsfolge einem einstellbaren Zähler zugeführt wird und ein nach Erreichen einer eingestellten Impulszahl abgclaufenes Zeitintervall mit einem von dem anderen Oszillator abgeleiteten Vergleichsintervall derart verglichen wird, daß eine von der Differenz beider Intervallängen abhängige Regelspannung gebildet und zur Frequenznachregelung des einstellbaren Oszillators verwendet wird, dadurch ge- kennzeichnet, daß dem zur Ableitung des Vergleichsintervalls dienenden Oszillator, vorzugsweise unter Zwischenschaltung von frequenzteilenden Mitteln (D 1, D 2), eine erste, das Vergleichsintervall (t 0, t 1) bestimmende Kippstufe (N1, N2) nachgeschaltet ist, die mit ihren beiden Ausgängen an je einen Eingang zweier Torschaltungen (G3, G4) angeschlossen ist, daß über den Ausgang der einen Torschaltung die Regelmittel zur Frequenzerhöhung und über den Ausgang der anderen Torschaltung die Regelmittel zur Frequenzerniedrigung gesteuert werden, daß die zweiten Eingänge jeder dieser beiden Torschaltungen mit den Ausgängen einer zweiten Kippstufe (K 1, K2) verbunden sind, die bei Erreichen einer vorbestimmten Zahl von Zählimpulsen umschaltet, und daß eine dritte Kippstufe (M1, M2) vorhanden ist, die gemeinsam mit der ersten Kippstufe gesteuert wird, jedoch mittels einer Verzögerungsschaltung (Vz) ein verlängertes Intervall (t 0, t2) mit gleichem Anfangszeitpunkt liefert, an dessen Ende die Rückstellung des Zählers und der zweiten Kippstufe (K 1, K 2) erfolgt.
  2. 2. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der frequenzstabilisierte Oszillator (0s2) zur Ableitung des Vergleichsintervalls dient und der frequenzmäßig einstellbare Oszillator (0s 1) zur Erzeugung der Impulsfolge herangezogen wird.
  3. 3. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der frequenzmäßig einstellbare Oszillator zur Ableitung des Vergleichsintervalls dient und derfrequenzstabilisierte Oszillator zur Erzeugung der Impulsfolge herangezogen wird.
  4. 4. Schwingungserzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Zähler zugeführte Impulsfolge über eine während des verlängerten Intervalls (t0, t2) stromdurchlässige Koinzidenzschaltung (G1) zugeführt wird und daß die einzelnen, vorzugsweise dekadischen Zählstufen (Z1, Z2 ... ) durch zugeordnete, einstellbare Stufenschalter (S1, S2 ... ) mit entsprechend vielen Eingängen einer Torschaltung (G2) verbunden sind, die beim gleichzeitigen Belegen sämtlicher Eingänge einen Auslöseimpuls zur Umschaltung der zweiten Kippstufe (K 1, K2) abgibt.
  5. 5. Schwingungserzeuger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelspannung derart gebildet wird, daß ihre Amplitude dem Zeitunterschied zwischen dem Auftreten des Auslöseimpulses und dem Ende des Vergleichsintervalls (t1) proportional ist.
  6. 6. Schwingungserzeuger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelmittel zur Frequenzerhöhung bzw. -erniedrigung jeweils einen Kondensator (C 1, C 2) enthalten, der über die zugeordnete Torschaltung (G4 enthalten., G3) während des Zeitunterschiedes annähernd zeitproportional aufgeladen wird und dessen Entladestrom die Einstellmittel (Cx) des einstellbaren Oszillators betätigt.
  7. 7. Schwingungserzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Koinzidenzschaltung (G 1) zugeführte Impulsfolge über Begrenzungs- und Differenzierglieder (T, P) geleitet wird. B.
  8. Schwingungserzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel des einstellbaren Oszillators (0s 1) aus wertmäßig gegeneinander abgestuften Reaktanzen (C) und/oder Widerständen bestehen, die über Stufenschalter (S 1', S2' . . .) einstellbar sind, und daß zusätzlich ein stetig veränderbares Element (Cx) vorgesehen ist, welches über eine von der Regelspannung betätigte Regeleinrichtung (M, F) nachstellbar ist.
  9. 9. Schwingungserzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Recktanzen (C) undloder Widerstände wertmäßig derart gegeneinander abgestuft sind, daß die einzelnen Stufenschalter (S1', S2' . . .) mit den entsprechenden Stufenschaltern (S1, S2 ... ) des Zählers gemeinsam einstellbar sind.
  10. 10. Schwingungserzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare Oszillator (Os 1) eine zusätzliche einschaltbare Wobbeleinrichtung aufweist und daß das Vergleichsintervall (t0, t1) ein ganzzahliges Vielfaches der Wobbelperiode darstellt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1001343; USA.-Patentschriften Nr. 2 490 404, 2 490 500.
DES67851A 1960-03-31 1960-03-31 Schwingungserzeuger mit einstellbarer Ausgangsfrequenz hoher Konstanz Pending DE1159043B (de)

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