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DE1158871B - Panzergeschoss - Google Patents

Panzergeschoss

Info

Publication number
DE1158871B
DE1158871B DEA36104A DEA0036104A DE1158871B DE 1158871 B DE1158871 B DE 1158871B DE A36104 A DEA36104 A DE A36104A DE A0036104 A DEA0036104 A DE A0036104A DE 1158871 B DE1158871 B DE 1158871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
armored
projectile
bullet
core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA36104A
Other languages
English (en)
Inventor
Bjoern Herman Olof Simmons
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saab Bofors AB
Original Assignee
Bofors AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bofors AB filed Critical Bofors AB
Publication of DE1158871B publication Critical patent/DE1158871B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/04Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type
    • F42B12/06Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with hard or heavy core; Kinetic energy penetrators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Panzergeschoß mit einem auf der Spitze aufgesetzten Kopf, der aus einer Schichte weichen und einer Schichte harten Materials besteht, die beide in einer ebenen Stirnfläche enden, wobei eine Schichte ringförmig ausgebildet ist.
Geschosse diesen Typs sind gewöhnlich mit einer Hülle aus vergütetem Stahl versehen, die einerseits die Spitzenstütze festhält und andererseits verhindert, daß Teile des spröden Kernes beim Aufschlag auf das Ziel verbreitet werden. Bei kleinen Auftreffwinkeln hat ein nackter Hartmetallkörper bessere Greiffähigkeit als ein mit Spitzenstütze und Hülle versehener Hartmetallkern, bei größeren Auftreffwinkeln aber ist der zuletztgenannte Geschoßtyp dem zuerstgenannten hinsichtlich des Durchschlagvermögens überlegen.
Die Erfindung bezweckt, ein Geschoß mit gutem Durchschlagsvermögen bei großen Auftreffwinkeln und mit guter Greiffähigkeit auch bei sehr kleinen Auftreffwinkeln zu schaffen.
Von den bekannten Ausführungsformen dieser Art unterscheidet sich das Panzergeschoß nach der Erfindung vor allem vorteilhaft dadurch, daß die weiche Schichte aus Lötmetall besteht, die die ringförmige Schichte festhält, wobei diese ringförmige Schichte einen Außendurchmesser aufweist, der dem größten Durchmesser des Panzergeschosses entspricht und in bekannter Weise aus Hartmetall gefertigt ist.
Der dadurch erzielte Vorteil besteht darin, daß die ringförmige Schichte bei kleinen Auftreffwinkeln in die Zielfläche eindringt, ohne das die Spitze des Kerns beschädigt wird. Infolge der Friktion zwischen der ringförmigen Schichte und der Zielfläche wird das Geschoß auf größere Auftreffwinkel gedreht, so daß es leichter eindringen kann. Während des Durchschlags des Kerns wirkt die weiche Schichte auf bekannte Weise als Schmiermittel. Die ringförmige Schichte wird sowohl bei großen als auch bei kleinen Auftreffwinkeln zerbrochen, und demzufolge wird der Widerstand gegen den Lauf des Geschosses in das Ziel nicht wesentlich gesteigert.
Vorteilhafterweise ist der Geschoßkopf an seinem vorderen Ende mit einer ballistischen Haube versehen.
Das Panzergeschoß nach der Erfindung kann auch als Kerngeschoß für ein Unterkalibergeschoß ausgebildet sein. Es läßt sich aber natürlich auch an panzerbrechenden Vollkalibergeschossen anwenden.
Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ist das Panzergeschoß ganz oder teilweise in einer Stahlhülle eingeschlossen.
Panzergeschoß
Anmelder:
Aktiebolaget Bofors, Bofors (Schweden)
Vertreter: DipL-Chem. Dr. W. Koch,
Hamburg 4, Simon-von-Utrecht-Str. 43,
und Dr.-Ing. R. Glawe, München 22, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 19. Dezember 1959 (Nr. 11989)
Björn Herman Olof Simmons,
Karlskoga (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung wird nachstehend unter Hinweis auf die Zeichnung, die ein Beispiel von einem nach der Erfindung konstruierten Panzergeschoß zeigt, näher beschrieben.
In der Zeichnung bezeichnet 1 einen Kern, aus Wolframkarbid und 2 einen Ring aus Wolframkarbid, welcher den vorderen, spitzenförmigen Teil des Kerns 1 umgibt. 3 bezeichnet eine Gußmessingfüllung, die einmal den Kern 1 und den Ring 2 zusammenlötet und zum anderen als Spitzenstütze für den Kern 1 dient. 4 bezeichnet eine ballistische Kappe, die keinen besonderen Einfluß auf das Durchschlagsvermögen des Geschosses hat, und 5 eine Befestigungsvorrichtung für den Leuchtspursatz.
Beim Auftreffen auf eine Zielfläche bei großen Auftreffwinkeln zersplittert der Ring 2 leicht und bildet dadurch kein wesentliches Hindernis gegen das Durchdringen des Kerns 1.
Bei kleinen Auftreffwinkeln reißt die vordere Kante 6 des Ringes 2 die Zielfläche auf und dringt in dieselbe ein. Hierbei wird der Ring 2 leicht zersplittert, vorher ist aber ein wesentliches Drehmoment auf den Kernl übertragen worden, der mit einem Winkel in das Ziel eindringt, der bedeutend größer ist als der Auftreffwinkel. Außerdem ist die Zielfläche vom Ring! auf eine für das Eindringen des Kerns 1 günstige Weise deformiert worden.
Der Ring 2 läßt sich auf viele verschiedene Arten ausbilden. Es ist zweckmäßig, daß die Kante 6 großen Durchmesser bekommt, damit bestmögliche Friktionsmomente auf die Zielfläche erreicht werden.
309 767/70
Der Ring 2 kann mit Sollbruchstellen oder nicht ringförmigen Organen versehen werden, die leicht zersplittern, wenn der Kern 1 dagegen vordringt, die aber doch gutes Vermögen haben, Friktionskräfte bei schrägen Aufschlägen zu übertragen, beispielsweise ein rotationssymmetrisches Organ, das aus Sektoren aufgebaut ist.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Panzergeschoß mit einem auf der Spitze aufgesetzten Kopf, der aus einer Schichte weichen und einer Schichte harten Materials besteht, die beide in einer ebenen Stirnfläche enden, wobei eine Schichte ringförmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die weiche Schichte (3) aus Lötmetall besteht, die die ringförmige Schichte (2) festhält, wobei diese ringförmige Schichte einen Außendurchmesser aufweist, der dem größten Durchmesser des Panzergeschosses (1) ent-
spricht und in bekannter Weise aus Hartmetall gefertigt ist.
2. Panzergeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschoßkopf an seinem vorderen Ende mit einer ballistischen Haube versehen ist.
3. Panzergeschoß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als Kerngeschoß für ein Unterkalibergeschoß ausgebildet ist.
4. Panzergeschoß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es ganz oder teilweise in einer Stahlhülle eingeschlossen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 421111;
belgische Patentschrift Nr. 530 433;
britische Patentschrift Nr. 10 991 aus dem Jahre 1913;
USA.-PatentschriftNr. 1 301 822.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA36104A 1959-12-19 1960-11-23 Panzergeschoss Pending DE1158871B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1198959 1959-12-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1158871B true DE1158871B (de) 1963-12-05

Family

ID=20294950

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA36104A Pending DE1158871B (de) 1959-12-19 1960-11-23 Panzergeschoss

Country Status (7)

Country Link
BE (1) BE598167A (de)
CH (1) CH381119A (de)
DE (1) DE1158871B (de)
DK (1) DK95669C (de)
ES (1) ES263765A1 (de)
FR (1) FR1275990A (de)
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Also Published As

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CH381119A (de) 1964-08-14
GB941524A (en) 1963-11-13
ES263765A1 (es) 1961-03-16
BE598167A (fr) 1961-03-31
DK95669C (da) 1963-03-25

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