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DE1158545B - Entkupplungsvorrichtung fuer mit Kupplungshaken und Kupplungsschaekeln ausgeruestete Foerderwagen - Google Patents

Entkupplungsvorrichtung fuer mit Kupplungshaken und Kupplungsschaekeln ausgeruestete Foerderwagen

Info

Publication number
DE1158545B
DE1158545B DEF35779A DEF0035779A DE1158545B DE 1158545 B DE1158545 B DE 1158545B DE F35779 A DEF35779 A DE F35779A DE F0035779 A DEF0035779 A DE F0035779A DE 1158545 B DE1158545 B DE 1158545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
decoupling device
trolley
decoupling
rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF35779A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Bucheit
Paul Wiemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FHF Funke and Huster Fernsig GmbH
Original Assignee
Funke and Huster Elektrizitaets GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Funke and Huster Elektrizitaets GmbH filed Critical Funke and Huster Elektrizitaets GmbH
Priority to DEF35779A priority Critical patent/DE1158545B/de
Publication of DE1158545B publication Critical patent/DE1158545B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G7/00Details or accessories
    • B61G7/04Coupling or uncoupling by means of trackside apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

  • Entkupplungsvorrichtung für mit Kupplungshaken und Kupplungsschäkeln -ausgerüstete Förderwagen Die Erfindung betrifft eine Entkupplungsvorrichtung für mit Kupplungshaken und Kupplungsschäkeln ausgerüstete, dicht an dicht aufgefahrene Förderwagen mit durch den vorrollenden Förderwagen durch einen Vorzieher, Aufschieber oder dergleichen betätigten, mechanischen oder magnetischen, die Entkupplungsvorrichtung steuernden End- oderStellungsschaltern.
  • Die im Grubenbetrieb oder auch über Tage als geschlossene Züge vorgezogenen Förderwagen müssen infolge der betrieblichen Erfordernisse an Be- und Entladestellen, z. B. vor einem Wipper oder vor dem Einfahren in einen Förderkorb, im allgemeinen entkuppelt werden. Dieses Entkuppeln erfolgt zumeist von Hand. Da die Förderwagen im Laufe der Jahre immer größere Abmessungen erhalten haben, ist es schwierig und erfordert es viel Geschick, die Wagen in den festgelegten Zeiträumen von Hand zu entkuppeln. Dieses gilt insbesondere dann, wenn einem Wipper oder dergleichen Aufschieber, Sperren und Vorzieher vorgeschaltet sind. die von dem Wipper aus automatisch gesteuert werden. Insbesondere ist es bei Großraumförderwagen schwierig, in dem zum Entkuppeln zur Verfügung stehenden Zeitraum die Förderwagen auf den erforderlichen Abstand zu bringen und die Entkupplung durchzuführen. Um diese Arbeiten zu erleichtern, ist es bereits bekannt, ein zwischen die Förderwagen einführbares, den zum Entkuppeln erforderlichen Abstand zwischen den Förderwagen herstellendes Distanzstück zu verwenden, welches an einem elastischen oder verlängerbaren Aufhängemittel dicht über den Förderwagen befestigt ist und durch Herabziehen zwischen diese eingeführt werden kann. Nichtsdestoweniger ist zur Betätigung eine Person erforderlich, die durch das automatische Vorziehen der einzelnen Förderwagen nach wie vor gefährdet ist. Im übrigen sind auch selbsttätige Kuppelvorrichtungen für Förderwagen mit Kupplungshaken und Kupplungsschäkeln bekannt, die aus die zu kuppelnden Förderwagen in vorgegebenem Abstand festhaltenden Wagenhaltern und im Bereich der lose herabhängenden Kupplungsteile angebrachten, durch die vorrollenden Wagen ausgelösten, pneumatischen Wurfvorrichtungen, die die Kupplungsbewegung erteilen, bestehen und ein durch an den Schienen angebrachte Auslöser im Bereich der durch die Wagenhalter festgelegten Stellung eines Förderwagenrades betätigtes Hebelsystem aufweisen. Derartige bekannte selbsttätige Kuppelvorriehtungen für Förderwagen arbeiten zumeist mit stationär eingebauten Zylinderkolbenanordnungen, die ein Hochwerfen des Kupplungshakens und Kupplungsschäkels unter Phasenverschiebung bewirken und somit den Kupplungsvorgang durchführen. Nachteilig bei diesen Ausführungen ist insbesondere, daß die Wagen in einer bestimmten Stellung und an einer bestimmten Stelle mit Hilfe besonderer Mittel auf den Schienen festgehalten werden müssen und während des Kupplungsvorgangs, der einen bestimmten Zeitraum beansprucht, die Wagen in dieser Stellung verbleiben müssen. Auch ist es bekannt, für das selbsttätige Ankuppeln und Entkuppeln an den Förderwagen besondere Kupplungen anzubringen. Dieser Vorschlag hat den Nachteil, daß die Vielzahl der eingesetzten Förderwagen nur durch umständlichen Umbau mit derartigen Kupplungen ausgerüstet werden könnte. Zudem haben die selbsttätigen Kupplungen an Förderwagen noch andere Nachteile, die insbesondere darin bestehen, daß die Kupplungsteile der entkuppelten Wagen vorstehen und dadurch beispielsweise im Schacht an Einstrichen usw. hängenbleiben und Zerstörungen herbeiführen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entkupplungsvorrichtung der eingangs angegebenen Art in einfacher Weise so aufzubauen, daß auf komplizierte Feststellmechanismen für die Förderwagen verzichtet werden kann sowie die Möglichkeit geschaffen wird, das Entkuppeln auch beim Vorschieben der Förderwagen durchzuführen.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen in einer zwischen die zu entkuppelnden Förderwagen einfahrbaren Spreizvorrichtung und einer zugeordneten Anhebevorrichtung zum Anheben der Kupplungshaken und,/oder Kupplungsschäkel. Hierbei bringt die Spreizvorrichtung die zu entkuppelnden Förderwagen auf den für die Entkupplung durch die zugeordnete Arthebevorrichtung erforderlichen Abstand, so daß danach unschwer Kupplungshaken und Kupplungsschäkel durch Anheben voneinander getrennt werden können.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Grundgestell der erfindungsgemäßen Vorrichtung in oder auf parallel zu den Schienen der Förderwagen angeordneten Schienen geführt.
  • Der durch die Erfindung erzielte Vorteil ist vor allem darin zu sehen, daß auf aufwendige Mittel zum Festhalten der Förderwagen in einer ganz bestimmten Stellung auf den Schienen verzichtet und die Entkupplung auf einfache Weise automatisch durchgeführt wird sowie insbesondere Vorzieher, Aufschieber und auch die Wipper nicht mehr auf den Arbeitsablauf der Entkupplungsvorrichtung abgestimmt werden müssen. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann auf einfachste Weise eine Entkupplung von aufgeschobenen und fahrenden Förderwagen vorgenommen werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt Fig. 1 zwei über Kupplungshaken und Kupplungsschäkel miteinander verbundene Förderwagen in dem für die Entkupplung erforderlichen, günstigen Abstand, Fig.2 eine verfahrbare Entkupplungsvorrichtung nach der Erfindung in der Vorderansicht, Fig. 3 die Aufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 2, Fig. 4 eine Seitenansicht einer Anordnung der erfindungsgemäßen Entkupplungsvorrichtung in Verbindung mit einem Wippen, einem Aufschieben, und Vorziehen und Fig. 5 die Aufsicht auf die Anordnung nach Fig. 4. Wie die Fig. 1 zeigt, müssen die Förderwagen 3 und 4 zur Durchführung des Entkupplungsvorganges auf einem für den Entkupplungsvorgang günstigen Abstand 5 gebracht werden. Dieses erfolgt durch die an der erfindungsgemäßen Vorrichtung angebrachte Spreizvorrichtung in Form einer Schere 6, welche die Förderwagen aus der in aufgeschobenem Zustand und strichpunktiert dargestellten Stellung in die ausgezogen dargestellte Stellung bringt. Bei dem in der Fig. 1 dargestellten Abstand 5 ist es ein leichtes, die miteinander verbundenen Kupplungsteile der Förderwagen 3 und 4 zu trennen, z. B. denHaken 7 aus dem Schäkel8 durch Anheben zu entfernen, und somit die Wagen zu entkuppeln. Zum Entkuppeln wird dabei der Kupplungshaken 7 in Richtung des Pfeiles 9 angehoben und nimmt auf einem Teil seines Weges den Kupplungsschäkel 8 in Richtung des Pfeiles 10 mit. Wenn der Kupplungshaken 7 auf eine bestimmte Höhe angehoben ist, wird der Kupplunggschäkel8 freigegeben und fällt in Richtung des Pfeiles 11 nach unten. Nach den Fig. 2 und 3 besteht die Spreizvorrichtung aus einer über einen Stellmotor oder eine Zylinderkolbenanordnung 13 spreizbaren Schere 6. Die Schare 6 ist an einem auf dem Grundgestell 14 der Vorrichtung kippbaren Seitengestell 15 gelagert. Das Seitengestell 15 ist über einen Stellmotor oder eine Zylinderkolbenanordnung 16 gegen den Zug von zumindest einer Feder 17 aus dem Förderwagenbereich herauskippbar. Beim Abschalten des Stellmotors oder der Zylinderkolbenanordnung 16 wird das Seitengestell 1.5 unter dem Zug der Feder 17 verschwenkt, wobei sich die Schere 6 mit Gleitrollen 18 so lange an die Förderwagenwandung anlegt, bis die Schere bei Vorwärtsbewegung des Förderwagens in die Lücke zwischen diesem und dem nächstfolgenden wiedereintreten kann. Die Anhebevorrichtung besteht aus einem mit einem pneumatischen Greifer oder einem Elektro- bzw. Permanentmagneten 19 versehenen Schwenkarm 12, der über einen Stellmotor oder eine Zylinderkolbenanordnung 20 betätigt wird und an dem Grundgestell 14 gelagert ist. Das Grundgestell 14 der Vorrichtung kann stationär neben den Schienen für die Förderwagen angeordnet sein. Im Ausführungsbeispiel ist jedoch das Grundgestell 14 in parallel zu den Schienen 21 der Förderwagen angeordneten Schienen 22 geführt. Die Rückführung der Vorrichtung nach Erreichen der Endstellung erfolgt über einen durch Endschalter betätigten Motor 23, der mit einem Ritzel 24 in eine Zahnstange 25 eingreift, wobei das Grundgestell 14, welches mittels Rädern 26 in den Schienen 22 geführt ist, entgegen der Fahrtrichtung der Förderwagen zurückbewegt wird.
  • In den Fig. 4 und 5 ist das Arbeiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit einem Wipper aufgezeigt. Die Förderwagen 1, 2, 3 und 4 befinden sich in aufgeschobener Stellung vor dem Wippen 27. Sobald dieser Wippen seine Grundstellung einnimmt, tritt ein Aufschieben 28 in Tätigkeit und schiebt den Förderwagen 2 so weit nach vorn, daß der Förderwagen 1 in den Wippen eingeführt wird. Dabei verläßt der Förderwagen 2 Schienenschalter 29 und nimmt die Stellung des Förderwagens 1 ein. Sobald sich der Aufschieben 28 in Betrieb setzt, löst sich automatisch eine Sperre 30 und ein Vorziehen 31 wird in Betrieb gesetzt. Der Förderwagen 3 rollt an die Stelle des Förderwagens 2 auf die Schienenschalter 29, die den Vorziehen 31 wieder abschalten und die Sperre 30 betätigen. Bei diesen Vorgängen wird unter dem Zug der Feder 17 das Seitengestell 15 derart verschwenkt, daß die Gleitrollen 18 an der Förderwagonwandung entlanglaufen und in die Lücke zwischen den Förderwagen 3 und 4 eintreten. Die Schere 6 bringt sodann die Förderwagen in den gewünschten Abstand voneinander und gleichzeitig oder anschließend senkt sich der Schwenkarm 12 auf die Kupplungsteile und entkuppelt dieselben auf elektromagnetischem, permanentmagnetischem oder pneumatischem Wege, indem er in seine Ausgangsstellung zurückschwenkt. Gleichzeitig wird das Seitengestell 15 über den Stellmotor 16 aus dem Bereich der Förderwagen herausgeschwenkt. Der gesamte Entkuppelvorgang kann dabei auch beim Vorziehen der Wagen durchgeführt werden, da die Schere 6 beim Vorziehen die gesamte Vorrichtung mitnimmt. Nach demAusschwenken des Seitengestells 15 aus dem Bereich der Förderwagen bringt der Motor 23 das Grundgestell 14 und damit die gesamte Vorrichtung in die Ausgangsstellung zurück. Die Erfindung ermöglicht es somit, auch während diskontinuierlichen Vorziehens oder kontinuierlichen Vorschiebens der Förderwagen die einzelnen Förderwagen voneinander zu entkuppeln.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Entkupplungsvorrichtung für mit Kupplungshaken und Kupplungsschäkeln ausgerüstete, dicht an dicht aufgefahrene Förderwagen mit durch den vorrollenden Förderwagen durch einen Vorzieher, Aufschieber oder dergleichen betätigten, mechanischen oder magnetischen, die Entkupplungsvorrichtung steuernden End- oder Stellungsschaltern. gekennzeichnet durch eine zwischen die zu entkuppelnden Förderwagen (1, 2, 3, 4) einfahrbare Spreizvorrichtung (6, 13) und eine zugeordnete Anhebevorrichtung (12, 19) zum Anheben der Kupplungshaken (7) und/oder Kupplungsschäkel (8).
  2. 2. Entkupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung als eine über einen Stellmotor oder eine Zylinderkolbenanordnung (13) spreizbare. Schere (6) ausgebildet ist.
  3. 3. Entkupplungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß daß die Spreizvorrichtung an einem gegenüber einem neben den Schienen (21) angeordneten Grundgestell (14) der Vorrichtung kippbaren Seitengestell (15) gelagert ist.
  4. 4. Entkupplungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Seitengestell (15) über einen Stellmotor oder eine Zylinderkolbenanordnung (16) gegen den Zug von zumindest einer Feder (17) aus dem Förderwagenbereich herauskippbar ist.
  5. 5. Entkupplungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Schere (6) mit sich zeitweilig an den Förderwagenwandungen abstützenden Gleitrollen (18) versehen sind.
  6. 6. Entkupplungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhebevorrichtung aus einem mit einem pneumatischen Greifer aus einem Elektro- bzw. Permanentmagneten (19) versehenen und über einen Stellmotor oder eine Zylinderkolbenanordnung (20) betätigten, am Grundgestell (14) gelagerten Schwenkarm (12) besteht.
  7. 7. Entkupplungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundgestell (14) der Vorrichtung stationär neben den Schienen (21) für die Förderwagen angeordnet ist. B.
  8. Entkupplungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundgestell (14) in oder auf parallel zu den Schienen (21) der Förderwagen angeordneten Schienen (22) geführt ist.
  9. 9. Entkupplungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein über Endschalter betätigter Motor (23) mit Mitteln (24, 25) für die Rückführung der Vorrichtung aus der Endstellung vorgesehen ist.
DEF35779A 1962-01-15 1962-01-15 Entkupplungsvorrichtung fuer mit Kupplungshaken und Kupplungsschaekeln ausgeruestete Foerderwagen Pending DE1158545B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3543049A1 (de) * 1985-12-05 1987-06-11 Jansen Naegeler Heinz Guenter Verfahren und vorrichtung zum entkuppeln von anhaengevorrichtungen an foerderwagen in bergbaubetrieben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3543049A1 (de) * 1985-12-05 1987-06-11 Jansen Naegeler Heinz Guenter Verfahren und vorrichtung zum entkuppeln von anhaengevorrichtungen an foerderwagen in bergbaubetrieben

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