DE1158109B - Aus einer Zaehlkette bestehendes elektronisches Schrittschaltwerk - Google Patents
Aus einer Zaehlkette bestehendes elektronisches SchrittschaltwerkInfo
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- H03K23/00—Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
- H03K23/002—Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using semiconductor devices
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- H03K5/15—Arrangements in which pulses are delivered at different times at several outputs, i.e. pulse distributors
- H03K5/15013—Arrangements in which pulses are delivered at different times at several outputs, i.e. pulse distributors with more than two outputs
- H03K5/15026—Arrangements in which pulses are delivered at different times at several outputs, i.e. pulse distributors with more than two outputs with asynchronously driven series connected output stages
- H03K5/15033—Arrangements in which pulses are delivered at different times at several outputs, i.e. pulse distributors with more than two outputs with asynchronously driven series connected output stages using a chain of bistable devices
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Description
- Aus einer Zählkette bestehendes elektronisches Schrittschaltwerk Die Erfindung betrifft ein elektronisches Schrittschaltwerk, bestehend aus einer Zählkette mit n mehrstabilen, insbesondere bistabilen Kippstufen und aus Koinzidenzschaltungen mit je n Eingängen, die derart mit den Ausgängen der Kippstufen verbunden sind, daß in jedem Schaltzustand der Zählschaltung eine andere Koinzidenzschaltung ein Ausgangssignal abgibt.
- Derartige Schrittschaltwerke sind bekannt. Sie haben gegenüber elektromagnetischen Schrittschaltwerken den Vorteil, daß sie bedeutend weniger Erregerleistung benötigen und keine mechanischen Kontakte aufweisen. Auch gegenüber den für diesen Zweck benutzten Relaisketten hat das oben beschriebene Schrittschaltwerk den Vorteil, daß keine bewegten Kontakte vorhanden sind und außerdem der Platzbedarf relativ gering ist.
- Zweck der Erfindung ist es nun, das eingangs beschriebene elektronische Schrittschaltwerk derart auszubilden, daß die Ausgangssignale der einzelnen Koinzidenzschaltungen nicht direkt aneinander anschließen, sondern daß zwischen zwei nacheinanderfolgenden Ausgangssignalen jeweils eine Pause eingefügt ist.
- Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zur Steuerung der Zählkette ein frei laufender Multivibrator verwendet wird und daß alle Koinzidenzschaltungen einen zusätzlichen Eingang aufweisen, der von dem frei laufenden Multivibrator derart gesteuert wird, daß zwischen den Ausgangssignalen der Koinzidenzschaltungen Pausen eingefügt werden.
- Ein derartig ausgebildetes Schrittschaltwerk kann z. B. zur Identifizierung der Teilnehmerstationen in der ortsfesten Anlage bei Funksystemen mit einer Feststation und mehreren Teilnehmerstationen benutzt werden. In diesem Falle wird das erfindungsgemäße Schrittschaltwerk dann zur automatischen Abgabe der Fahrzeugrufnummer verwendet. Der frei laufende Multivibrator bewirkt in kurzen Zeitabständen die Weiterschaltung des Schrittschaltwerkes. Durch die Ausgangssignale der Koinzidenzschaltung werden dann Tonrufgeneratoren derart gesteuert, daß am Empfangsort die Rufnummer des Fahrzeugs erkennbar ist. Die am Empfangsort ankommenden Signale können z. B. zur Gebührenerfassung weiterbenutzt werden. Die Pausen zwischen den einzelnen Ausgangssignalen der Koinzidenzschaltung bringen hier den Vorteil mit sich, daß man auch die gleiche Ziffer zweimal nacheinander aussenden kann, was bei direkt aufeinanderfolgenden Ausgangssignalen wegen der Unterscheidung auf der Empfangsseite nicht möglich wäre. In der Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schrittschaltwerkes dargestellt. Im vorliegenden Fall besteht die Zählkette aus drei bistabilen Kippstufen 1, 2 und 3, die über die Klemme 4 durch Impulse gesteuert werden. In der Fig. 2 sind die Schaltzustände jeweils der beiden Verstärkerelemente der Multivibratoren 1, 2 und 3 in Abhängigkeit von acht aufeinanderfolgendenEingangsimpulsen 0 ... 8 dargestellt. Die gestrichelten Felder bedeuten hierbei gesperrte Verstärkungselemente, das sind bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel im Sperrbereich betriebene Transistoren. Die Weiterschaltung der Zählkette wird automatisch durch einen frei laufenden Multivibrator 5 vorgenommen, der z. B. eine Umschaltung in Zeitabständen von 800 m/sec. bewirkt. Die Ausgänge der drei Kippstufen sind im vorliegenden Fall mit Und-Schaltungen 6 bis 13 verbunden, an deren Ausgangsklemmen 6a bis 13a nur Signale erscheinen, wenn alle Eingänge, die zu der speziellen Und-Schaltung führen, gleichzeitig Signale erhalten. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Verbindungen zwischen der Zählkette und diesen Und-Schaltungen derart gewählt, daß nach dem ersten Eingangsimpuls die Und-Schaltung 6 ein Ausgangssignal abgibt. Im nächsten Schaltzustand gibt dann die Und-Schaltung 7 ein Signal ab und so fort, bis schließlich im achten Schaltzustand die Und-Schaltung 13 ein Ausgangssignal aufweist. Da zwischen den einzelnen Ausgangssignalen der Und-Schaltung eine Pause vorhanden sein soll, muß an jeder Und-Schaltung ein weiterer Eingang vorgesehen werden (nicht dargestellt), auf den man einAusgangssignal des frei laufenden Multivibrators 5 gibt. Durch das Vorhandensein jeweils dieses vierten, von dem Multivibrator 5 gesteuerten Eingangs wird die Dauer der Ausgangssignale der Koinzidenzschaltungen 6 bis 13 gegenüber der Dauer verkürzt, die ohne diese zusätzlichen Eingänge zustande käme, und zwar wird sie etwa halbiert, wenn der Multivibrator 5 eine mäanderförmige Steuerspannung abgibt. Damit ist die Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Signalen etwa gleich der Signallänge.
- Benötigt man z. B. für die Kennungsgabe weniger Ausgänge der Und-Schaltungen als vorhanden und will man außerdem nach Durchlaufen der Zählkette in einem bestimmten Schaltzustand die Weiterschaltung der Zählkette unterbrechen, so kann man das Ausgangssignal der zuletzt angesteuerten Und-Schaltung benutzen, um den frei laufenden Multivibrator anzuhalten (Leitung 16). Beim Öffnen des Schalters 14 beginnt die Zählkette mit ihrer Weiterschaltung. Wird dagegen dieser Schalter in einem beliebigen Schaltzustand der Zählkette geschlossen, so kippt die gesamte Zählkette in den Ausgangszustand zurück.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektronisches Schnttschaltwerk, bestehend aus einer Zählkette mit n mehrstabilen, insbesondere bistabilen Kippstufen und aus Koinzidenzschaltungen mit je n Eingängen, die derart mit den Ausgängen der Kippstufen verbunden sind, daß in, jedem Schaltzustand der Zählschaltung eine andere Koinzidenzschaltung ein Ausgangssignal abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Zählkette ein frei laufender Multivibrator verwendet ist und daß alle Koinzidenzschaltungen einen zusätzlichen Eingang aufweisen, der von dem frei laufenden Multivibrator derart gesteuert wird, daß zwischen den Ausgangssignalen der Koinzidenzschaltungen Pausen eingefügt werden.
- 2. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch seine Verwendung zur automatischen Aussendung der Fahrzeugrufnummer bei einem Funksystem mit einer ortsfesten Station und mehreren beweglichen Teilnehmerstationen.
- 3. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang der Koinzidenzschaltung, die auf die Koinzidenzschaltung, deren Ausgangssignal als letztes, z. B. zur Aussendung der Fahrzeugrufnummer, verwendet wird, folgt, mit dem frei laufenden Multivibrator derart verbunden ist, daß durch ihr Ausgangssignal dieser stillgelegt wird.
- 4. Schrittschaltwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Eingangsklemme vorgesehen ist, über die die Zählkette aus jedem beliebigen Schaltzustand in den Ausgangszustand gekippt werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1084 763.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET20234A DE1158109B (de) | 1961-06-02 | 1961-06-02 | Aus einer Zaehlkette bestehendes elektronisches Schrittschaltwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET20234A DE1158109B (de) | 1961-06-02 | 1961-06-02 | Aus einer Zaehlkette bestehendes elektronisches Schrittschaltwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1158109B true DE1158109B (de) | 1963-11-28 |
Family
ID=7549625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET20234A Pending DE1158109B (de) | 1961-06-02 | 1961-06-02 | Aus einer Zaehlkette bestehendes elektronisches Schrittschaltwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1158109B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084763B (de) * | 1957-01-16 | 1960-07-07 | Emi Ltd | Anordnung zur Ableitung von Impulsgruppen aus einer Hauptimpulsfolge |
-
1961
- 1961-06-02 DE DET20234A patent/DE1158109B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084763B (de) * | 1957-01-16 | 1960-07-07 | Emi Ltd | Anordnung zur Ableitung von Impulsgruppen aus einer Hauptimpulsfolge |
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