DE1158171B - Lichtquelle fuer selektive Fluoreszenz - Google Patents
Lichtquelle fuer selektive FluoreszenzInfo
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- H01S—DEVICES USING THE PROCESS OF LIGHT AMPLIFICATION BY STIMULATED EMISSION OF RADIATION [LASER] TO AMPLIFY OR GENERATE LIGHT; DEVICES USING STIMULATED EMISSION OF ELECTROMAGNETIC RADIATION IN WAVE RANGES OTHER THAN OPTICAL
- H01S3/00—Lasers, i.e. devices using stimulated emission of electromagnetic radiation in the infrared, visible or ultraviolet wave range
- H01S3/05—Construction or shape of optical resonators; Accommodation of active medium therein; Shape of active medium
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
C 28155 Vmc/21f
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 28. NOVEMBER 1963
AUSLEGESCHRIFT: 28. NOVEMBER 1963
Es sind bereits Lichtquellen für eine selektive Fluoreszenz hergestellt worden, deren Kristalle im
wesentlichen eine zylindrische Form haben und die zwischen zwei ebene und parallele Flächen eingesetzt
wurden, die derart metallisiert waren, daß diese halbdurchlässige Spiegel bildeten. Diese selektiv fluoreszenten
Kristalle wurden der Einwirkung einer besonderen Lichtquelle ausgesetzt, die eine metastabile
Energieverteilung in dem Kristall anregt und schließlich die selektive Fluoreszenz bei Kohärenz der ausgesandten
Lichtquanten bewirkt.
Diese bisher hergestellten Lichtquellen weisen Nachteile auf, die ihre Anwendung einschränken.
Von vornherein wird man zur Steigerung der emittierten Strahlung versuchen, den Querschnitt des
Kristalls, beispielsweise eines Rubins, zu vergrößern. Dies macht das Schneiden schwierig, und es ist unmöglich,
im ganzen Körper einen vollkommen isotropen kristallographischen Zustand zu erhalten. Daraus
ergibt sich eine Inhomogenität der optischen Eigenschaften und dadurch eine Herabsetzung der
Leistung.
Wenn der Querschnitt des Kristalls zu groß wird, ist es weiterhin schwierig, die Energie der anregenden
Lichtquelle in wirksamer und sachgemäßer Weise auf den Kristall zu verteilen.
Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Lichtquelle für selektive Fluoreszenz der oben beschriebenen Art zu
schaffen, die diese Nachteile nicht aufweist.
Bei einer Lichtquelle für selektive Fluoreszenz, die einen Kristall in Form eines Zylinders aufweist,
dessen beide Endflächen halbdurchlässig verspiegelt sind, und die mit einer Anregungslichtquelle zusammenarbeitet,
die ihre Strahlung auf den Kristall richtet, wurde der Kristall erfindungsgemäß derart
ausgestaltet, daß er in seinem axialen Bereich eine Höhlung aufweist, in welcher die Anregungslichtquelle
angeordnet ist. Auf der äußeren Oberfläche des Kristalls ist zusätzlich, jedoch mit Ausnahme der
beiden teilweise reflektierenden Endflächen eine reflektierende Umhüllung oder Beschichtung angebracht,
welche die Einstrahlung der Anregungslichtquelle vervollkommnet.
In den Figuren der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Schnittdarstellung einer bekannten Lichtquelle für selektive Fluoreszens,
Fig. 2 und 3 Schnittdarstellungen zweier Ausführungsbeispiele von Lichtquellen für selektive Fluoreszenz
gemäß der Erfindung und
Fig. 4 eine den Strahlenverlauf erläuternde Schnittdarstellung.
Lichtquelle für selektive Fluoreszenz
Anmelder:
CSF — Compagnie Generale de Telegraphie sans FiI, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz, Dr. rer. nat. G. Hauser
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
München-Pasing, Ernsbergstr. 19
Beanspruchte Priorität: Frankreich vom 13. Oktober 1961 (Nr. 875 852)
Frangois Gires, Paris, ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 zeigt in einer Schnittdarstellung einer Ausführungsform einer üblichen Lichtquelle für selektive
Fluoreszenz, die aus einem aktivierten Kristall, beispielsweise einem Rubin, besteht.
Der Kristall R bildet einen homogenen Block, der eine zylindrische Form hat und der zwischen zwei
ebene und parallele Oberflächen eingeschlossen ist, die in der Weise metallisiert sind, daß zwei halbdurchlässige
Spiegel M1 und M2 gebildet werden.
Die Strahlung der Anregungslichtquelle wird von einer Lampe S geliefert, die außerhalb des Kristalls R
angeordnet ist und deren Strahlung mittels einer Optik O gebündelt wird. Diese dargestellte Ausführungsform
weist drei wesentliche Nachteile auf, die ihre Verwendungsfähigkeit bei bestimmten Anwendungsfällen
eingeschränkt.
Um eine selektive Lichtquelle mit guter Intensität zu erhalten, muß der Querschnitt des Körpers R
vergrößert werden.
Es ist jedoch außerordentlich schwierig, mit den üblichen Verfahren der Fertigung derartiger Kristalle
durch Schneiden einen vollkommenen kristallographischen Zustand im ganzen Inneren des Körpers zu
erzielen.
Praktisch ergibt sich eine Inhomogenität der optischen Eigenschaften, die zu einer Verminderung der
Leistung führt. Diese Leistung ist definiert durch das Verhältnis zwischen der abgegebenen selektiv fluoreszenten
Strahlungsenergie und der elektrischen Ener-
309 750/178
gie, die zur Speisung der Anregungslichtquelle 5 erforderlich
ist.
Gemäß dem Funktionsprinzip wird die Anregungsstrahlung vom Kristall R absorbiert.
Wenn dessen Querschnitt zu groß ist, wird die von der Anregungslichtquelle eingestrahlte Energie nicht
mehr in homogener Weise verteilt. Daraus ergibt sich eine neue Herabsetzung der Leistung. Um diesen
Nachteil zu beseitigen, ist es erforderlich, eine außergefertigt sein muß und die einen ganz erheblichen
Platzbedarf hat.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es, diese Nachteile auszuschalten.
Die Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels. Der Rubin R ist als Hohlzylinder
rohrförmig ausgebildet. Auf der äußeren zylindrischen Mantelfläche ist der Rubin R mittels
Xenonlampe vorgesehen sind. Man könnte der Auffassung sein, daß sich darauf eine Verminderung der
Leistung der Strahlungsquelle für selektive Fluoreszenz ergibt.
Tatsächlich zeigen aber die Theorie und die Erfahrung, daß dieses Reflexionsvermögen durch das
Vorhandensein dieser Öffnungen praktisch nicht geändert
wird.
Der Rubin bildet ein optisches Medium, welches ordentlich komplizierte und aufwendige optische Ein- io einen wesentlich größeren Brechungsindex hat als die
richtung vorzusehen, die außerordentlich sorgfältig Xenonlampe, deren Brechungsindex praktisch gleich
dem Brechungsindex des leeren Raumes ist.
An einem Energieverlust für das scharf gebündelte Ausgangslicht könnten allenfalls diejenigen Strahlen
beteiligt sein, die nicht ganz parallel zur Achse der Vorrichtung verlaufen.
Alle diese Strahlen werden an der Oberfläche zwischen dem Rubin und dem Hohlraum oder im
Falle der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung zwischen
einer dichten Schicht metallisiert, die einen vollkom- 20 der Adaptionsflüssigkeit und der Entladungslampe
men reflektierenden Spiegel M3 bildet. reflektiert. Diese Strahlen unterliegen in diesen Fällen
An den beiden Stirnflächen ist der Rubin R mittels einer Totalreflexion, und unter diesen Bedingungen
einer dünnen Schicht metallisiert, welche die halb- treffen sie immer auf den metallisierten Teil der
durchlässigen Spiegel M1 und M2 bildet. Spiegel M1 und M2. Die Fig. 4 zeigt schematisch
Der axiale Hohlraum des Zylinders wird durch as diesen Vorgang. Ein Strahl, der durch den Pfeil F
zwei nach außen konvexe Kalotten F1 und F2 be- dargestellt ist, geht vom Innern des Rubins aus und
grenzt und ist mit Xenon, welches unter einem ge- hat das Bestreben, in Verlängerung der Pfeilspitze
eigneten Druck steht, gefüllt. Zwei Elektroden E1 und zum Hohlraum hin auszutreten. Dieser Strahl wird
E2 durchsetzen die Kalotten F1 und F2. Eine der durch eine Totalreflexion an der inneren Oberfläche
Elektroden ist geerdet, und die andere ist mit einem 30 des Rubins zum Spiegel M1 hin abgelenkt.
Spannungsgenerator G verbunden. Zusätzlich werden die anderen Strahlen durch die
Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Spiegel M3 reflektiert.
Strahlungsquelle für selektive Fluorezenz, die eine Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung werden
zylindrische Form und eine große Leistung aufweist. die folgenden Vorteile erzielt. Das Reflexions-Der
Rubin R ist wiederum rohrförmig ausgebildet, 35 vermögen der Endspiegel, welches für eine gute Resound
die äußere zylindrische Mantelfläche des nanz der Anordnung bestimmt ist, die wiederum die
Rubins R ist wiederum mittels einer stärkeren Schicht selektive Fluoreszenz auslöst, wird praktisch durch
metallisiert, die einen vollständig reflektierenden die Hohlzylinderform des Kristalls R nicht geändert.
Spiegel M3 bildet. Andererseits bringt die Ausbildung des Kristalls als
An den beiden Stirnflächen des rohrförmigen 40 Hohlzylinder keine besonderen Schwierigkeiten mit
Rubins R liegen zwei Glasscheiben D1 und D2 an, die sich und kann in einer Weise durchgeführt werden,
mit zentralen Öffnungen versehen sind. Diese Scheiben sind auf ihren Inenflächen mittels einer
dünnen Schicht metallisiert, welche die halbdurchlässigen Spiegel M1 und M2 bildet.
Eine Entladungslampe V, welche Xenon unter einem geeigneten Druck enthält, ist mit ihren Enden
in den zentralen Öffnungen der Scheiben gelagert. -
Der Raum zwischen der inneren Manteloberfläche des Rubins und der Xenonentladungslampe ist zum
Zwecke der optischen Anpassung mit einer Flüssigkeit L gefüllt, die den gleichen Brechungsindex wie
der Rubin hat.
Die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung hat zum Ziel, eine Verlötung oder eine Verbindung zwischen den
Kalotten F1 und F2 der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung
und dem Kristall R zu vermeiden. Eine derartige Verbindung, die vakuumdicht sein muß, ist verhältnismäßig
schwer herzustellen.
Im Gegensatz hierzu kann die Verbindung zwischen dem Xenonrohr F und den Glasscheiben
sehr leicht gegen die Adaptionsflüssigkeit L abgedichtet werden. Dieser Zustand kann sehr einfach durch
die der der Bearbeitung des Vollzylinders analog ist. Daraus ergibt sich, daß eine Ausführungsform
einer Strahlungsquelle für selektive Fluoreszenz, die nach den oben ausgeführten Prinzipien wirksam ist,
nicht mehr diese Nachteile aufweist und bezüglich des Reflexionsvermögens der halbdurchlässigen
Spiegel, die gleichen Eigenschaften aufweist wie die bisher üblichen nicht hohlen Formen.
Zusätzlich werden noch folgende Vorteile erzielt: Erstens werden die kristallinen Eigenschaften
des Körpers und die Homogenität der optischen Eigenschaften beträchtlich verbessert.
Zweitens wird für ein gegebenes Volumen des selektiv fluoreszenten Kristalls die Dicke der
Zone, die von der Strahlung der Anregungslichtquelle durchsetzt wird, beträchtlich vermindert,
und die Absorption dieser Strahlung ist dann geringer, und die Intensitätsverteilung im Inneren
des Elementes wird dadurch wesentlich gleichförmiger.
Unter diesen Umständen bewirkt eine Verstärkung der Besetzung der höheren Energiestufen durch die
Anregungsstrahlung eine Verstärkung der Ausgangs
eine an sich übliche Verbindungsstelle erzielt werden.
Auf den ersten Blick könnte es den Anschein 65 leistung,
haben, daß das Reflexionsvermögen der Spiegel M1 Drittens wird beim gleichen Aufbau der Anre-
und M2 durch das Vorhandensein der Mittelöffnungen gungslichtquelle ihre Strahlungsverteilung längs
herabgesetzt sein könnte, die zum Durchtritt der der Achse vollkommen gleichförmig.
Es ist keine aufwendige, sperrige und sorgfältig zu fertigende optische Einrichtung erforderlich. Der
Spiegel M3 kann sehr leicht hergestellt werden.
Die Bestrahlung des Rubins erfolgt auch in Richtung seiner Längsachse mit einer großen Homogenitat,
ohne daß irgendwelche spezielle optischen Systeme erforderlich sind.
Viertens wird die ganze Vorrichtung für selektive Fluoreszens sehr handlich und führt, verglichen
mit anderen bekannten Anordnungen, zu einem Aufbau, der einen erheblich verminderten
Materialaufwand mit sich bringt.
Diese Vereinigung von Eigenschaften erlaubt die Fertigung einer Strahlungsquelle für selektive Fluoreszenz, die eine sehr hohe Leistung für monochromatische kohärente Strahlung mit geringem Aufwand erreichen läßt.
Diese Vereinigung von Eigenschaften erlaubt die Fertigung einer Strahlungsquelle für selektive Fluoreszenz, die eine sehr hohe Leistung für monochromatische kohärente Strahlung mit geringem Aufwand erreichen läßt.
Claims (3)
1. Lichtquelle für selektive Fluoreszenz, die einen Kristall in Form eines Zylinders aufweist,
dessen beide Endflächen halbdurchlässig sind und die mit einer Anregungslichtquelle zusammenarbeitet,
die ihre Strahlung auf den Kristall richtet, dadurch gekennzeichnet, daß der Kristall
in seinem axialen Bereich eine Höhlung aufweist, in welcher die Anregungslichtquelle angeordnet
ist.
2. Lichtquelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Höhlung des dickwandigen
Kristallhohlzylinders von zwei Glaskalotten (F1 und F2) vakuumdicht verschlossen
ist, mit einem Gas, wie beispielsweise Xenon, gefüllt ist und als Anregungslichtquelle ausgebildet
ist.
3. Lichtquelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den dickwandigen Kristallhohlzylinder
axial eine Entladungslampe eingesetzt ist und daß der Raum zwischen dieser Lampe und dem Rubin von einer dem Brechungsindex
des Kristalls angepaßten optischen Adaptionsflüssigkeit erfüllt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 929 922.
USA.-Patentschrift Nr. 2 929 922.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 309 750/178 11.63
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR875852A FR1310592A (fr) | 1961-10-13 | 1961-10-13 | Perfectionnements aux sources lumineuses à émission stimulée |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1158171B true DE1158171B (de) | 1963-11-28 |
Family
ID=8764619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC28155A Pending DE1158171B (de) | 1961-10-13 | 1962-10-12 | Lichtquelle fuer selektive Fluoreszenz |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1158171B (de) |
| FR (1) | FR1310592A (de) |
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| DE1564415B1 (de) * | 1965-06-30 | 1970-05-14 | North American Rockwell | Optischer Hochleistungssender |
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-
1961
- 1961-10-13 FR FR875852A patent/FR1310592A/fr not_active Expired
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1962
- 1962-10-12 DE DEC28155A patent/DE1158171B/de active Pending
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Also Published As
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