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Schalttafel für Signal- und Steueranlagen Die Erfindung bezieht sich
auf eine Schalttafel für Signal- und Steueranlagen, die aus ähnlichen rechteckigen
Bauelementen, die zugleich die Meß-, Signal-und Steuergeräte sind, nach dem Baukastenprinzip
lücl@enlos zusammengsetzt ist.
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Zweck der Erfindung ist es, die Abmaße der Bauelemente so zu wählen,
daß auf geringstem Raum eine größtmögliche Anzahl von ähnlichen Bauelementen lückenlos
untergebracht wird und der Umriß der so gebildeten Schalttafel die geraden Linien
eines Rechtecks hat.
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Es ist bekannt, bei einer Schalttafel für Signal- und Steueranlagen
die Signal-, Schalt- und Steuerelemente nach dem Baukastenprinzip so aneinanderzureihen,
daß die rechteckige Formen aufweisenden Bauelemeute an ihren Befestigungsflächen
Aussparungen oder Ansätze aufweisen, die ein Aneinanderbefestigen der einzelnen
Bauelemente erlauben und durch die Anzahl und Kombination der Bauelemente den Umriß
der Schalttafel bestimmen. Es ist bekannt, diese Bauelemente so auszubilden, daß
sie aus Kopfteilen und anschließenden, die Fassungen und Kontakte aufnehmenden runden
Unterteilen bestehen, wobei die Unterteile in Ausnehmungen der Schalttafel befestigt
sind.
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Es ist weiterhin bekannt, die Verteilungstafel so auszubilden, daß,
wenn sie aus rechteckigen Bauelementen nach dem Baukastenprinzip zusammcngesetzt
ist, die Bauelemente sich selbst tragend ausgebildet sind, so daß auf eine besondere
Grundplatte verzichtet werden kann.
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Der Nachteil dieser bekannten Anordnungen besteht aber darin, daß
zwar die Bauelemente rechteckig sind, das Seitenverhältnis aber nicht so beschaffen
ist, daß eine größtmögliche Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten besteht und ferner
auch immer gew4hrleistet ist, daß bei Bauelementen, die sich zwar verhältnisgleich
sind, aber trotzdem verschiedene Größen haben, beim Zusammensetzen immer eine glatte
rechteckige Begrenzungsfläche erreicht wird.
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Es ist auch schon vorgeschlagen worden, bei einer gekapselten elektrischen
Verteilungsanlage die Dimensionierung der Bauelemente so zu wählen, daß sie das
ganzzahlige Vielfache einer kleinsten Platte sind und lückenlos aneinandergefügt
werden. Diese kleinste Platte hat dann ein Seitenverhältnis 1:1 oder 1 : V-2. Wird
hierbei von einer kleinsten Platte mit dem Seitenverhältnis 1:1 ausgegangen, dann
weisen die übrigen glatten Seitenverhältnisse 1: 2 bzw. 2 : r2 auf. Die Abstufung
nach ganzzahligen Vielfachen auf das Grundverhältnis 1 : V2 übertragen, würde aber
auch, wenn nur die reelle (ganzzahlige) Seitenkante nach Vielfachen bemessen wird,
zu Seitenverhältnissen 1 : p und 2 : l/2 führen. Diese Ausführung bezieht sich auf
Einbauplatten, die nach einem Vielfachen einer kleinsten Platte dimensioniert und
lückenlos auf Bolzen befestigt werden.
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Die Eifindung beseitigt die Nachteile der. bekann. ten Schalttafeln.
fijf Signal- und Steueranlagen dadurch, daß erfindungsgemäß die in bekannter Weis
die Schalttafelfrpnt bildenden, auch verschieden großen Bauplemente immer so dimensioniert
sind, daß sie das gleiche Seitenverhältnis 1 : V-,2 haben.
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Nach diesem- Erfindungsmerkmal wird eine rechteckige Form der Bauelemente
bevoizugi, da eine qtjadratische Form oder eine andere Forüi, die nicht dem Seitenverhältnis
1 : Ir2 entspricht, nicht annähernd so viele Kombinationsmöglichkeiten besitzt.
Das Seitenverhältnis 1: r2 erlaubt nämlich das Aufteilen beispielsweise eines großen
rechteckigen Körpers bis hinuntergehend in die kleinsten noch ähnlichen Bauelemente,
d. h. mit denn gleichen Seitenverhältnis 1 ; f-2, und auch noch das Seitenvertansehen,
wobei es dann immer möglich ist, durch Aneinanderreihen geschlossene geometrische
Figuren, die rechtwinklig begrenzt sind, zu erhalten, was bei anderen Seitenverhältnissen
nur in einer viel geringeren Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten vprbanden ist.
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Das rechteckige Ausbilden der Bauelemente hat den Vorteil, daß sich
keinerlei schmutzsammelnde Zwischenräume bilden können und im weiteren die Befestigungsflächen,
die im wesentlichen in den Seitenflächen oder in der Unterfläche liegen, durch zusätzliche
Befestigungsteile, die aber keine Schalttafel darstellen müssen, so aneinander befestigt
werden
können, daß eine aus den Bauelementen sich selbst tragende
Schalttafel entsteht, die das Gestell oder eine Grundplatte ersparen, oder, wenn
beispielsweise durch Drücken von Tasten oder andere größere mechanische Beanspruchung
eine größere Steifigkeit beabsichtigt, dann ist es möglich, entweder mit Schienen
das Aufeinanderreihen der Bauelemente zu ermöglichen, oder aber durch eine darunterliegende
Grundplatte, die in ihrer Oberfläche einfach und billig herzustellen ist, da sie
dem Auge nicht sichtbar ist, um den Bauelementen den nötigen Halt zu geben.
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Zur Ausgestaltung derartiger Bauelemente mit dem Seitenverhältnis
1 :1/-2 dient es, wenn in bekannter Weise die Bauelemente aus rechteckigen, die
Schalttafel bildenden Kopfteilen und anschließenden, die Fassungen oder Kontakte
aufnehmenden runden, mit Gewinde versehenen Unterteilen bestehen, wobei die Unterteile
in einer Grundplatte befestigt sind.
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Nach dieser Bauart ist das Bauelement in ein Kopfteil, welches sich
auf der einen Seite der Schalttafel, dem Beschauer sichtbar befindet, und in ein
Unterteil, welches auf der anderen Seite der Schalttafel sich befindet und dem Anschluß
von Leitungen oder der Aufnahme von Kontakten, Fassungen und Beleuchtungskörpern
dient, unterteilt. Diese Ausgestaltung des Bauelementes fördert den Erfindungszweck,
gleichzeitig ein Aneinanderreihen der Bauelemente zu erreichen oder aber in einer
Grundplatte die Bauelemente so zu befestigen, daß keine Zwischenräume entstehen
und die Grundplatte etwa sichtbar würde, oder wenn die Umrandung der Grundplatte
etwa sichtbar würde, dann ist nur diese Umrandung zu bearbeiten bzw. oberflächenmäßig
so auszubilden, daß sie sich der Umgebung anpaßt, während der größte Raum, der von
den Bauelementen eingenommen wird, von einer Schalttafel oder Grundplatte gebildet
sein kann, die billig herzustellen ist, weil deren Oberfläche nicht bearbeitet sein
muß.
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Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn als Bauelement Instrumente, Signallampen,
Tasten, Schalter, Transparente mix oder ohne Umrandung und innenliegender Beleuchtung
Verwendung finden und bei Seitenvertauschung das Seitenverhältnis immer so gewählt
ist, daß geometrische Gebilde mit fortlaufenden, aufeinander rechtwinklig stehenden
Kanten entstehen.
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Nach der Erfindung werden grundsätzlich auch Kontrollampen rechteckig,
im Seitenverhältnis 1 : V-2 ausgebildet, genauso auch alle anderen für eine
Signal- und Steueranlage. auf einer Schalttafel anzubringenden Elemente, selbst
wenn dadurch innerhalb der Umrandung toter Raum entstehen sollte.
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Zweckmäßig ist es ferner, daß Drehschalter als Bauelemente rechteckige
Schaltknebel haben und die Schaltung durch Drehen bzw. Drücken oder Ziehen und zusätzliche
Drehung bewirkt wird, was an sich bekannt ist.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
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Fig. 1 zeigt Bauelemente, die eine Schalttafel bilden, wobei das eine
Bauelement doppelt so groß wie das andere ist; Fig. 2 zeigt eine andere Kombination
nach Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine weitere Kombination nach Fig. 1; Fig. 4 zeigt noch
eine Kombination nach Fig. 1; Fig. 5 zeigt eine Möglichkeit der Befestigung der
.Bauelemente miteinander; Fig. 6 zeigt eine andere Möglichkeit der Befestigung der
Bauelemente; .-Fig. 7 zeigt die Beleuchtung durch eine Flutlichtskala.
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In den Fig. 1 bis 4 ist dargestellt, daß z. B. Signallampen 1, 2 und
Drucktasten 3, 4, 5, 6 in den verschiedensten Kombinationsmöglichkeiten angebracht
werden können. Man kann dabei die Tasten z. B. den Lampen unmittelbar so zuordnen,
daß die Tasten als Melde- oder Rückmeldetasten verwendet werden. Die in den Fig.
1 bis 4 gezeigten Kombinationen von sechs Bauelementen, gegebenenfalls mit einem
Schalter 7, stellen nur eine geringe Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten dar. Die
Bauelemente fügen sich immer lückenlos aneinander, und die Begrenzungslinien der
Schalttafel sind gerade Linien, die ein Rechteck bilden. Schmutzansammlungen werden
vermieden, und es ist sogar möglich, wenn die Bauelemente entsprechend befestigt
sind, den Schalttafelrahmen zu sparen.
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Fig. 5 zeigt eine Möglichkeit z. B. der Befestigung der Bauelemente
1, 2 miteinander und in einem Rahmen 10. Die Signallampen 1, 2 besitzen dabei z.
B. runde Ansätze 9, in denen sich z. B. die Fassung für die Lampe befindet.
Es ist auch möglich, eine Taste 8
entsprechend zu beleuchten, was durch die
doppelte Umrandung in der Fig. 3 angedeutet ist.
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In der Fig. 5 ist der Rahmen 10 der Schalttafel gezeichnet.
In den Kopfteilen 1, 2 der Signallampen sind Schlitze 11,12 vorhanden, in welche
Befestigungsstücke 13, 14 eingreifen.
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Es ist auch möglich, in den unteren Ansätzen 15,16
der Kopfteile
der Signallampen 1, 2 Aussparungen vorzusehen, um dann die Bauelemente auf Befestigungsschienen
17 aufzufädeln.
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In Fig. 6 ist eine weitere bekannte Möglichkeit der Befestigung gezeigt.
Dabei ist die von den Bauelementen abgedeckte Grundplatte 18 mit Bohrungen versehen,
durch welche die Ansätze 9 der Bauelemente hindurchragen, um dann in an sich bekannter
Weise durch Muttern 19, 20 mit der Grundplatte 18 befestigt zu werden.
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Derartig lückenlos aneinandergereihte Bauelemente gestatten auch eine
Beleuchtung durch Flutlicht, wie in der Fig. 7 dargestellt. Flutlichtlampen 21,
22 beleuchten dabei in Pfeilrichtung23, 24 die Bauelemente. Durch entsprechende
lichtundurchlässige Umrandung (Teil 25) können einzelne Bauelemente von der
Durchleuchtung ausgenommen werden.